Zensur findet (nicht) statt!

30. Juni 2017

In der Bundesrepublik Deutschland gilt das Grundgesetz als verfassungsgleiche Rechtsnorm und bildet damit die Grundlage für das Handeln des Einzelnen. Art. 5 des Grundgesetzes bildet hierbei eine wichtige Kernnorm. Dort steht u.a. geschrieben: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Der Kontext dieser Regelung sollte Jedem klar sein. Die Väter des Grundgesetzes haben diese Regelung bewusst in das Gesetzeswerk aufgenommen, um den in die Jahren 1933 bis 1945 unter der nationalsozialistischen Diktatur stattgefundenen Gesinnungsterror, die schändliche Ächtung von Werken der Literatur und Kunst aus Gründen der Rassenidiologie und die Verfolgung von regimekritischen Journalisten, Wissenschaftlern, Gelehrten und Publizisten in dem neuen Deutschland für alle Zeiten auszuschließen. Bis dato dachte ich, dass die Regelung des Grundgesetzes, dass eine Zensur nicht stattfinde, auf alle Zeit eine klare Handlungsanweisung darstellen würde; leider habe ich mich wohl getäuscht! Zunächst möchte ich dem geneigten Leser noch einmal die Begriffsdefinition „Zensur“ vor Augen halten. Zensur ist gemäß Begriffsdefinition des Duden online: “ … von zuständiger, besonders staatlicher Stelle vorgenommene Kontrolle, Überprüfung von Briefen, Druckwerken, Filmen o. Ä., besonders auf politische, gesetzliche, sittliche oder religiöse Konformität.“ Damit sollte auf Grund der o.a. Regelung des Grundgesetzes in Art. 5 klar sein, dass diese Kontrolle grundsätzlich nicht stattfinden darf. Die Kontrolle von Inhalten von Druckwerken und Internetseiten darf sich vielmehr nur im Rahmen des Art. 5 Abs. 2 GG bewegen, wo es heißt: „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Keinesfalls darf eine Kontrolle der genannten Inhalte und dürfen in Folge Streichungen und Veränderungen von Aussagen und die Vornahme von Darstellungen dazu führen, dass Persönlichkeitsrechte verletzt werden und in Verleumdung und/oder Üble Nachrede (das sind Straftatbestände) ausarten. Neulich schaute ich mir einen Dokumentarfilm an, welcher leider aufzeigt, dass unsere heutige Gesellschaft wieder in eine Gesinnungsgesellschaft abzudriften scheint, in dem die Meinungen und wissentschaftlichen Darstellungen, welche von den hergebrachten Schul- und Lehrmeinungen abweichen, bzw. verbrecherische Machenschaften aufdecken, gezielt mit einem Darstellungs-Bashing belegt werden. Der Film „Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“ beweist an Hand von nachvollziehbaren und detailliert recherchierten Fakten, dass genau dies zur Zeit in namhaften deutschen Medien und Internetplattformen stattfindet. Der im Youtube-Kanal „Ken.FM“ eingestellte Film wird dort mit folgendem Text vorgestellt:
„Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je.

Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse.

Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.

Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.

Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.

Fiedler und Speer sind auch die Autoren des Films: „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Hier der Link zum Film: https://kenfm.de/kenfm-zeigt-die-dunk…

Inhaltsübersicht:

00:00:00 Prolog
00:01:50 Titel
00:02:50 Einleitung
00:05:16 Unterwegs
00:15:25 Mengenlehre mit der Maus
00:22:46 Gut informiert durch das Freisinger Tagblatt ?
00:31:37 Drei Artikel mit gleichem Inhalt
00:36:01 Was ist die Antifa?
00:43:03 Drucksache 6/946
00:46:55 Was ist Psiram?
01:05:46 Wikipedia, Psiram und Comics
01:10:29 Wikipedia und Meinungsmanipulation
01:16:27 Amadeu Antonio Stiftung
01:23:28 Julia Schramm im Video
01:29:59 Die Unantastbaren
01:37:44 Ruhrbarone
01:45:33 GWUP
01:50:57 Die Brights und die GWUP
02:00:11 Das Netzwerk
02:11:04 Abspann“

Nachfolgend habe ich diese augenöffnende Dokumetation verlinkt. Jeder mag sich selbst ein Urteil bilden, ob man bestimmten Darstellungen in den Medien und auf Internetplattformen einfach so folgen sollte.

Rechtlicher Hinweis:
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