Thrive – Ein Film der Augen öffnet

1. Januar 2012
Thrive - Das offizielle Filmplakat

Thrive – Das offizielle Filmplakat

„Thrive“ heißt übersetzt: „gedeihen“. Als ich diesen Film bei Youtube in der deutschen Übersetzung sah, stellte ich sehr schnell fest, dass sich die Inhalte all der vielen Artikel meines Blogs der vergangenen fünf Jahre irgendwie in diesem Film wiederfinden. Einfach großartig .. ich könnte es nicht besser zusammenfassen. Der Film, der auf der offiziellen Homepage thrivemovement beworben wird und käuflich erworben werden kann (Blu Ray und DVD) berichtet über die Dinge wie sie sind, nicht wie sie uns von den Medien präsentiert oder vorenthalten werden. Da spielen geometrische Formen eine Rolle, die im ganzen Universum vom Makro zum Mikro jedes Teilchen, jedes System bestimmen. Eine tragende Rolle spielt hierbei der Torus, dessen Form Energiestrukturen, biologische Formen und sogar ganze Galaxien prägt. Da wird berichtet, dass der Zugriff auf freie Energie über bereits entwickelte Technologien schon lange möglich wäre, wenn es nicht Kräfte gäbe, die all das aus Macht- und Profitgründen bis dato erfolgreich verhindert hätten. Da wird dargelegt, warum UFOs keine Spinnerei und die meisten Kornkreise keine von Menschenhand gemachten, sondern von einer fremden außerirdischen Kraft geschaffene Phänomene darstellen. Da wird der Blick für Zusammenhänge von Machtspielen und geschichtlichen Hintergründen geöffnet, wie es der Mainstream noch nie vermochte. Der Mann der hinter dem Film steht heißt Foster Gamble; ein Spross der Gründerfamilie von Proctor & Gamble der sich nun als unabhängiger Filmemacher betätigte und die Finanzmittel, über die er kraft seiner Geburt verfügt, ganz toll einsetzte. Forster Gamble erklärt, dass er in den letzten zehn Jahren und eine große Geldsume darauf verwendet habe, nach den Gründen zu suchen, die die Menschheit als Ganzes davon abhält, auf diesem Planeten ein glückliches Leben zu führen. Die Suche führte ihn zu den verschiedendsten Experten, die im Film zu Wort kommen. Ich kann euch den ca. 120 Minuten langen Film nur ans Herz legen.

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Die Sicht der Dinge

30. Dezember 2010

Sie saßen in der Couchecke, die sich hinter zwei restaurierten alten Stützbalken unter einer Dachschräge befand. Julia hatte es sich auf einem der Polstersessel bequem gemacht. Stephan saß auf dem Sessel gegenüber und beobachtete, wie sie aus ihrer Handtasche ein digitales Diktiergerät hervorholte und es auf dem kleinen Couchtisch vor sich ablegte.

Als sie damit fertig war, blickte Julia auf und sah ihn fragend an: „Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich das Interview mitschneide?“

Stephan schüttelte den Kopf und sagte: „Ach iwo! Ich weiß die Nützlichkeit dieser kleinen Dinger zu schätzen, habe ich doch selbst jahrelang Schriftsätze damit diktiert, als ich noch als Anwalt tätig war. Ich habe immer noch so ein Gerät, benutze es aber heutzutage nur noch, um meine Gedanken festzuhalten. Eine durchaus zweckmäßige Methode!“

Julia beugte sich vor und betätigte den Recordingknopf am Diktiergerät. „Sie waren Jurist? Das ist interessant! Wie wird man vom Rechtsanwalt zum …?“, sie hielt kurz inne, „ … Ich weiß jetzt gar nicht wie ich Ihre jetzigen Beruf nennen soll!“
„Es ist eher eine Berufung als ein Beruf. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Ich bin ein Lichtbringer!“

Julia sah ihn verblüfft an. „Was meinen Sie damit?“

Für einen Moment fixierte Stephan sie in einer Art, als wolle er ergründen, ob er ihr ein Geheimnis verraten könne, dann sagte er: „Viele missverstehen es oder wollen es nicht verstehen. Sie sind einfach nicht offen für die Dinge, die ich ihnen zu vermitteln suche. Daher war es ganz wichtig, dass bei meinem kleinen Experiment mitgemacht haben!“

„Oh ja! Ich bin sehr dankbar dafür, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, diese ganz außergewöhnliche Erfahrung zu machen! Es war einfach unbeschreiblich! Ich bin noch immer ganz überwältigt von den Eindrücken!“, erwiderte Julia.

„Sie waren vorhin eine kurze Zeit offen! Sie haben das Licht gesehen und Ihnen dürfte jetzt bewusst sein, dass die Welt viel umfassender ist, als sie die meisten Menschen mit ihren fünf Sinnen wahrnehmen. Ein Lichtbringer hilft den Menschen, ihr Bewusstsein zu öffnen um zu erkennen, dass sie keine isolierten Individuen sind. Das ist der eigentliche Kern der Tätigkeit eines Lichtbringers! Wir Menschen sind hoch energetische, spirituelle Wesen und auf der tiefsten Ebene, der subnuklearen Ebene, mit Allem verbunden. Nur sind sich die meisten Menschen darüber gar nicht bewusst!“

„Ja! Ich weiß genau was Sie meinen! Als Sie mich vorhin an den Händen hielten und ich dieses phänomenale Glühen bei den Pflanzen und Tieren im Park bemerkte, da war ich auf einmal der Ahornbaum und ich war der Grashalm und der Käfer, der an ihm herunterkrabbelte und ich war der Bussard der am Himmel schwebte und ich sah mich mit seinen Augen von oben“, sagte Julia und in ihren Augen erschien ein Leuchten von der Art, wie es sich bei Kindern zeigt, wenn sie ihr Weihnachtsgeschenk auspacken, und feststellen, dass der Inhalt genau ihrem Wunsch entspricht.

Stephan quittierte ihre Begeisterung mit einem warmen Lächeln. „Das Glühen, was Sie da vorhin wahrnahmen, waren Biophotonen!“

Julia warf ihm einen verwunderten Blick zu. „Biophotonen?!“

„Ja! Biophotonen sind Lichtpartikel die von allen Lebewesen ausgestrahlt werden. Biophotonen übertragen Informationen. Sie werden aber vom Menschen für gewöhnlich nicht wahrgenommen, weil er sich für diese Informationen nicht geöffnet hat. Wenn sich aber ein Mensch in einen Zustand erweiterten Bewusstseins begibt, welches für gewöhnlich erst durch eine lange Meditationspraxis erreicht werden kann, dann ist er in der Lage, diese Informationen zu empfangen. Dann endlich spürt er die all umfassende Vollkommenheit aller Lebewesen auf dieser Welt und seine Ängste und Zweifel lösen sich langsam in Liebe auf. So kann man auch sagen, dass Biophotonen unsere Liebe und unsere Gefühle übertragen können! Natürlich ist die Tatsache, dass Biophotonen Informationen übertragen können, bei den Wissenschaftlern stark umstritten. Der Mann, der die Existenz der Biophotonen im Jahre 1975 experimentell nachwies, heißt Fritz Albert Popp und ist Biophysiker. Er wird von den meisten seiner Kollegen trotz dieser großartigen Entdeckung geschnitten, weil er den Begriff der Information in die Molekularbiologie einführte und damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf stellte. Nach der so genannten naturwissenschaftlichen Sicht herrscht in Zellen völlige Planlosigkeit. Der Organismus von Lebewesen wird als wimmelndes Chaos von Molekülen betrachtet, in dem der Zufall entscheidet, ob, wann und wo chemische Reaktionen stattfinden. Wie Popp halte ich diese Sichtweise für abwegig. Aus einem planlosen Chaos kann kein sinnvolles Zellgeschehen entstehen. Popp hat durch seine Experimente bewiesen, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verhält, sondern einen erstaunlichen Zusammenhang aufweist. Er sagt klar und deutlich, dass über Biophotonen die Zellen im Organismus miteinander kommunizieren. Wie Sie vorhin wohl selbst erlebt haben, hat Popp offenbar Recht!“

Julia staunte. „Wow! Dass Sie dieses Glühen sogar wissenschaftlich erklären können, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet! Ich dachte immer, solche Phänomene ließen sich aus der Sicht der Wissenschaft nicht definieren. Schließlich war es mein ganz persönliches Erlebnis und die meisten Leute würden es damit erklären, dass sich das alles nur in meinem Gehirn abspielt. Eine Halluzination oder so oder sie würden fragen, ob ich unter Drogen stand!“

„Das wäre eine typische Reaktion, da haben Sie völlig Recht. Wie bereits gesagt, ist das Thema Informationsaustausch bei Zellen unter den Wissenschaftlern sehr umstritten ebenso wie die Frage, ob außerhalb des menschlichen Gehirns überhaupt Bewusstsein existiert. Aus spiritueller Sicht ist diese Frage ganz klar mit einem ‚Ja’ zu beantworten. Ich selbst bin da auch völlig zweifelsfrei. Aber viele Menschen glauben nicht an ein höheres Bewusstsein und an Spiritualität. Sie verharren in materiellen Glaubensdoktrin und betrachten alles rein wissenschaftlich. Wissenschaft und Spiritualität wurden durch die eingeschränkte Betrachtungsweise der Menschen zu gegensätzlichen Polen. Das war nicht immer so. Erst seit den Entdeckungen in der Quantenmechanik fangen mehr und mehr Wissenschaftler an, sich für neue Sichtweisen zu öffnen, die auch spirituelle Erfahrungen und so genannte Phänomene beinhalten und diese sogar erklären können. Daher stellt sich hier die Frage: Was ist eigentlich Wissenschaft und was ist real? Etwa nur das, was wir mit unseren fünf Sinnen, zuweilen mit Hilfsmitteln wie Mikroskopen, wahrnehmen und die Wissenschaftler in Experimenten beweisen können oder einfach das, was gegeben ist, unabhängig davon ob wir uns darüber bewusst sind oder nicht? Würde man der Annahme folgen, dass nur die gegebenen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft unser Wissen schafft … ein Wortspiel mit einem tieferen Sinn …“, Stephan hielt kurz inne und schmunzelte, „dann wären wir noch immer bei einem Wissensstand von längst vergangenen Zeiten. Man hat die Dinge früher in vielerlei Hinsicht völlig anders gesehen als heute, obwohl sie objektiv betrachtet existierten, wenn auch nicht im Bewusstsein der Menschen. Ich möchte da ein Beispiel nennen. Im Mittelalter hätte man für die Behauptung, es gäbe noch kleinere Organismen, als solche, die mit dem bloßen menschlichen Auge sichtbar sind, nur ein verständnisloses Kopfschütteln geerntet. Damals existierten im Bewusstsein der Menschen keine Bakterien, obwohl wir heute wissen, dass ein Mensch aus etwa zehn Billionen Zellen besteht und sich im menschlichen Organismus etwa zehnmal so viele Bakterien befinden. Das war auch im Mittelalter schon so, nur hätte man eine solche Sichtweise damals vehement abgelehnt, weil man es eben nicht besser wusste. Es ist also immer die Sicht der Dinge die die Maßstäbe setzt.“

Julia schien perplex. „So hatte ich das noch nicht gesehen. Aber richtig, wir Menschen neigen auf Grund unseres Wissens, das wir über die Schule, das Internet, die Bücher und die Medien vermittelt bekommen haben, dazu, Sichtweisen von vornherein auszuschließen, welche nicht in das Raster der allgemein anerkannten Betrachtungen passen!“

Stephan nickte. „Genau! Es ist unser vorgeprägtes Wissen, dass unsere Betrachtungen bestimmt. Die Menschen können die Realität niemals genau kennen. Wenn wir irgendetwas untersuchen, dann bekommen wir immer nur Antworten auf Fragen, die wir stellen, und diese Antworten wiederum basieren auf den Fähigkeiten und der Beschränktheit unseres Denkens. Alles was wir bei unseren Untersuchungen wahrnehmen, sei es nun mit unseren Sinnen oder durch moderne Messgeräte, passiert den Filter unseres Bewusstseins und wird von unserem Verstand bestimmt. Was wir also wahrnehmen ist nichts anderes als ein Wechselspiel zwischen unserem Bewusstsein und dem was außerhalb unseres Verstandes wirklich abläuft. Was wir bei unseren Untersuchungen entdecken, ist immer nur ein eingeschränktes Bild der Realität, das von unserem Verstand quasi gefiltert wurde. Am besten lässt sich das mit einem Foto von einer Landschaft vergleichen, die wir auf einer Urlaubsreise gesehen haben. Wenn ich beispielsweise eine schöne alte Burg fotografiere, so beschränkt sich das Foto nur auf die Perspektive, aus der ich sie fotografiert habe und es zeigt auch nur einen Ausschnitt. Wenn ich nach meiner Urlaubsreise das Foto meinen Freunden zeige, dann sehen sie nur diesen Ausschnitt. Was ich jedoch vor Ort mit meinen eigenen Augen wahrnahm, war viel mehr, als das, was die Kamera erfasste und was nun das Foto wiedergibt. In meiner Erinnerung waren da links und rechts neben der Burg Felsen, die jetzt auf dem Foto gar nicht erscheinen, weil das Kameraobjektiv sie wegen seines beschränkten Winkels nicht zusammen mit der Burg erfassen konnte. Unser Verstand ist im Hinblick auf die Realität also wie ein Kameraobjektiv; er spiegelt nur einen eingeschränkten Ausschnitt derselben wieder. Mit anderen Worten, unser Bewusstsein liefert nur ein beschränktes Modell der Realität und zeigt niemals die Realität in ihrer gesamten, unfassbaren Komplexität selbst. Was da außerhalb unseres Verstandes auf den verschiedenen Ebenen abläuft, ist viel mehr, als wir wahrnehmen und es existiert, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht.“

Julia stieß zunächst hörbar Luft aus und sagte dann: „Diese Betrachtung ist so simpel aber man muss erst mal drauf kommen! Für mich ergibt sich da eine Schlussfolgerung: Wenn wir Menschen von vornherein etwas als unreal ausschließen, dann könnte es durchaus sein, dass uns unser Bewusstsein ein Schnippchen geschlagen hat und das vermeintlich Unreale in Wirklichkeit real ist! In einem solchen Fall würden wir uns durch unseren Verstand in unseren Möglichkeiten, die Dinge noch tiefgründiger zu betrachten, nur selbst beschränken!“

„Darauf wollte ich hinaus! Der durchschnittliche Mensch ist ein Skeptiker und Zweifler und er will alles bewiesen haben um es zu glauben! Indem er aber seinen Glauben derart einschränkt, beraubt er sich seiner Potentiale und Möglichkeiten und der Mensch hat viel mehr davon als ihm bewusst ist. In dieser Hinsicht kann man sogar sagen: Unsere Möglichkeiten sind unbegrenzt!“

„Was meinen Sie damit?“, fragte Julia.

„Nun, um diese Frage zu beantworten, muss ich einmal weiter ausholen! Es gab auf diesem Planeten eine Zeit, da waren sich die Menschen darüber bewusst, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Es war für sie keine Frage, dass die Erde ein Schauplatz verschiedener kosmischer Dimensionen ist sondern eine Tatsache. In diesem Zusammenhang muss ich erwähnen, dass es da nicht nur die Welt verdichteter Materie gibt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können, sondern das auf anderen, höheren energetischen Ebenen eine Welt der feinstofflichen Materie existiert, die für die meisten Menschen der heutigen Zeit solange unsichtbar bleibt, wie ihre Seelen mit ihren Körpern verbunden sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie sich im Zustand der Körperlichkeit nicht mit den höheren Dimensionen verbinden könnten, sondern damit, dass durch die technisierte, manipulierende, materielle Welt mit ihren religiösen Doktrin und wissenschaftlichen Dogmen bei den Menschen eine Bewusstseinsprägung einstellte, die sie dieser Fähigkeit beraubte. Ich hatte für Sie vorhin einen Moment lang quasi einen Türspalt geöffnet, bei dem Sie einen kurzen Blick auf diese höheren energetischen Dimensionen der feinstofflichen Welt werfen konnten. Eine gewisse Anzahl von Menschen hatte im Zuge von so genannten Nahtoderlebnissen und bei außerkörperlichen Erfahrungen einen kurzen Einblick in die feinstofflichen Dimensionen, unter anderem auch in solche, welche als Jenseits bekannt sind. Gerade diejenigen, die ein Todesnäheerlebnis hatten und den Zustand von Außerkörperlichkeit, klaren Bewusstseins ohne körperliche Einschränkungen, des inneren Friedens und der allumfassenden Liebe erlebten, wissen, dass die materielle Welt, in die sie nach ihrer Reanimation wieder zurückkehrten, nicht die einzige Realität ist. Da sie sich mit dem Thema der Nahtoderlebnisse beschäftigt haben, wissen Sie das ja bereits!“

Julia nickte kurz und sagte: „Oh ja, ich habe darüber einen Artikel verfasst, der den Titel `Der Tod ist nicht das Ende` trägt und der sich sehr umfassend mit den Forschungen von Dr. Raymond A. Moody befasst, welcher die Nahtoderlebnisse von vielen hundert Menschen auswertete.“

„Ich habe ihn gelesen. Es ist ein sehr guter Artikel. Solche Menschen, die über ihren ganz persönlichen Einblick ins Jenseits offen sprechen, sind leider in der Minderheit. Die Meisten verschweigen ihr Wissen oder gehen damit sehr vorsichtig um, weil sie fast immer auf Unverständnis und Ablehnung bei den anderen Menschen stoßen und sich nicht in die Rolle eines geistig verwirrten Außenseiters begeben wollen. Durch ihr Nahtoderlebnis sind sie aber in einen Zustand besonderer Bewusstheit gekommen. Viele dieser Menschen orientieren sich nach ihrer Todesnäheerfahrung um und richten die Prioritäten ihres Lebens völlig neu aus. So war es auch bei mir!“

Auf Julias Gesicht zeigte sich Überraschung. „Was? Sie hatten auch ein Nahtoderlebnis?!“

„In der Tat!“, gab Stephan mit ruhiger Stimme zu. „Es ist ein prägnanter Teil meines Lebens. Bevor ich aber davon erzähle, möchte ich zunächst meinen Gedanken von vorhin aufgreifen. Ich wollte Ihnen ja erläutern, was ich damit meinte, als ich sagte, die Möglichkeiten des Menschen seien unbegrenzt. Wie bereits erwähnt, gab es auf der Erde eine Zeit, als sich die Menschen darüber bewusst waren, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Die Menschen lebten damals in so genannten Hochkulturen, von deren glorreichen Zeiten heute noch prächtige Artefakte mit unglaublichen Eigenschaften künden, welche heute noch vereinzelt gefunden werden. In der Regel verschwinden diese Fundstücke aber unverzüglich in den Archiven bestimmter Geheimorganisationen und der Kirche oder in den Tresoren von mächtigen und reichen Personen. Sie ziehen es vor, der Menschheit die Beweise für die Existenz der alten, hoch entwickelten Zivilisationen vorzuenthalten, weil sie unter allen Umständen vermeiden wollen, dass die Wahrheit bekannt wird. Zu den Zeiten dieser Hochkulturen, welche vor zirka fünftausendzweihundert Jahren endeten, kannten die Menschen ihre geistigen Potentiale und sie verfügten über einen natürlichen Zugang zu den höheren Dimensionen. Sie kommunizierten telepathisch, konnten mit ihren hoch entwickelten geistigen Kräften direkt auf Materie einwirken, zum Beispiel durch Teleportation Gegenstände mit großer Masse bewegen oder sich selbst von einem Ort zum anderen bewegen ohne dabei physisch den dazwischen liegenden Raum zu durchqueren. In der Science-Fiktion-Serie Star Trek erfand ihr Produzent und Drehbuchautor Gene Roddenberry dafür den Begriff des Beamens. Raum und Zeit waren für die Menschen damals also keine Kategorien, die ihnen Grenzen setzten.“

Julia riss die Augen auf. „Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass sich die Menschen früher nur mit der Kraft ihres Geistes in einer Sekunde von einem Ort zu einem anderen bewegen konnten unabhängig davon, wie groß die Distanz zwischen den Orten war?!“

Angesichts ihrer Verblüffung musste Stephan schmunzeln. „Ja genau das! Ich bemerke, dass Sie zweifeln. Nun, was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen eine kleine Demonstration liefere, zu was der bewusste Geist eines Menschen imstande ist?“

„Was?! Wollen Sie sich jetzt etwa wegbeamen?!“

„Nein, nicht doch! Wir wollen es doch nicht gleich übertreiben! Was ich vorhabe, ist eine kleine aber gleichwohl sehr beeindruckende Vorführung!“, gab Stephan lachend zurück.

„Jetzt haben Sie mich aber neugierig gemacht!“

Auszug aus dem Roman „Veruslux“ von Jonathan Klar
(Das Buch ist noch im Entstehen und daher noch nicht veröffentlicht).

 


Celestine – das Buch der Erkenntnisse

28. August 2008

Durch eine Empfehlung von Freunden wurde ich auf die Prophezeiungen von Celestine aufmerksam. Sie unterhielten sich über den Film und ich konnte nicht mitreden. Es war dann quasi ein Selbstläufer, dass mir in einer Buchhandlung in Trier das Buch von James Redfield „Die Prophezeiungen von Celestine“ in die Hände fiel. Ich musste nicht lange suchen; irgendwas lenkte mich in die richtige Abteilung zum richtigen Regal und ließ mich in die richtige Reihe greifen. Die Handlung des Buches ist als Roman aufgebaut und fiktiv. Sie ist kurz erklärt: 

Ein Mann erfährt von einem mysteriösen Fund in Peru: Eine 2600 Jahre alte Handschrift, die in neun einzelnen Teilen den Weg in ein neues, spirituelles Zeitalter aufzeigen soll. Hals über Kopf macht er sich auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Wie es sich für einen Abenteuerroman gehört, gibt es massive Hindernisse zu überwinden. Politik und Kirche haben sich verbündet, um das Bekanntwerden dieser Handschrift zu verhindern. Sie sehen ihre Macht bedroht. Auf wundersame Weise begegnen ihm aber immer wieder Menschen, die wie er auf der Suche sind und ihm weiterhelfen können. So eröffnen sich ihm Schritt für Schritt die neun Prophezeiungen und führen ihn zu Selbsterkenntnis und zu einer neuen Einsicht in energetische Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur.

 

Soweit so gut. Wenn man das liest, denkt man … „OK ein Roman a la Dan Brown oder Ken Follet, schön spannend aber alles frei erfunden!“  Hier ist es anders … James Redfield hat sich bei der Präsentation seiner fiktiven Geschichte hier etwas gedacht. Er will den Leser zum Denken anregen. Es ist ein höchst erstaunliches Buch. Den Kern bilden neun Erkenntnisse (auch die Prophezeiungen genannt), welche man durchaus nicht als fiktiv ansehen sollte. Wer sich schon einmal mit kosmischen Gesetzen beschäftigt hat und für eine spirituelle Denkweise offen ist, der wird mit dem Verstehen der Erkenntnisse keine Probleme haben. Ich möchte die wichtigsten Aussagen der neun Erkenntnisse hier einmal wiedergeben und zitiere sie von der Internetpräsenz des Filmes zum Buch:

 

1. Erkenntnis – Der Wandel tritt ein

Die Zeit ist gekommen, dass wir erneut erfahren, in welch geheimnisvoller Welt wir leben – voller Zufälle und Begegnungen und doch vorherbestimmt.

2. Erkenntnis – Ein Umdenken findet statt

Je weiter diese Veränderung voranschreitet, desto klarer wird sich uns ein neues Weltbild erschließen – werden wir uns der göttlichen Energie bewusst.

3. Erkenntnis – Energien beginnen zu fließen

Wir werden erkennen, dass alles um uns herum dieser göttlichen Energie entspringt – sie die alleinige Ursache ist und wir werden beginnen zu verstehen.

4. Erkenntnis – Frieden kehrt ein

Aus dieser Perspektive betrachtet werden wir sehen, wie hilf- und haltlos wir waren, abgenabelt von dieser göttlichen Kraft. Diese Schwächen zu kompensieren, bemächtigten wir uns der Energie Anderer und dies ist der Grund für alle Kriege und Konflikte dieser Welt.

5. Erkenntnis – Die Verbindung wird wiederhergestellt

Die einzige Lösung ist die erneute Verbindung mit jener göttlichen Energie, jene spirituelle Transformation, welche uns mit unendlicher Liebe erfüllt, unseren Sinn für das Schöne und Reine schärft und uns auf eine neue Bewusstseinsebene hebt.

6. Erkenntnis – Das Wertesystem definiert sich neu

Durch dieses Wissen werden wir erkennen, dass nicht die Kontrolle uns Kraft schenkt, sondern eine tiefere Wahrheit – die Erkenntnis, dass Mitgefühl und Menschlichkeit die einzig reale Kraftquelle darstellt.

7. Erkenntnis – Unbewusste Fähigkeiten reaktivieren sich

Auf diesem Weg werden wir mehr und mehr unserer Intuition folgen – sie wird uns leiten und uns auf den richtigen Weg führen; uns die Tür zu unserer Bestimmung öffnen.

8. Erkenntnis – Eine neue Generation wird geboren

Wir werden weiter wachsen und aus dieser Quelle der Kraft schöpfen, die sich durch stetiges Geben und Nehmen potenziert. Es wird sich eine neue Kultur erheben, genährt durch die freigesetzten Energien und immer weiter entwickelnd.

9. Erkenntnis – Der Blick in die Zukunft

Diesen Weg werden wir gemeinsam beschreiten, welcher uns von Anbeginn bestimmt war und zum Ziel bringen wird – der absolut energetischen Gestalt, von Generation zu Generation gewachsen, bis wir das höchste Gut erreichen – den Himmel auf Erden.

 

Das Buch leitet das Verstehen der Erkenntnisse über die Handlung her, denn die Hauptfigur,  John Woodson, der durch die Folge mysteriöser Zufälle, sich alsbald mitten in einem Abenteuer in Peru auf der Suche nach den Prophezeiungen befindet, wird Schritt für Schritt über Begegnungen, Gespräche und intuitive Entscheidungen auf den persönlichen Weg der Erleuchtung geführt. Für den Leser ist es faszinierend, das nachzuvollziehen.

 

Natürlich wirken einige Erkenntnisse für den unbedarften Leser sehr mystisch, wenn nicht sogar völlig unglaubwürdig. Nehmen wir insbesondere die 3. Erkenntnis (oben hatte ich bloß die Kurzfassung angeführt). In der Langfassung, welche ich der Celestine Community entnommen habe, heißt es:

 

„Wir können die Gegenstände in unserer Umgebung nicht länger als bloße materielle Objekte wahrnehmen. Die jüngsten Erkenntnisse der Physik und ihre Synthese mit östlichen Weisheitslehren erschließt uns das Universum als riesiges Energiefeld, eine Quantenwelt, in der alle Phänomene miteinander verbunden sind und aufeinander reagieren.

Durch die Weisheit der östlichen Religionen wissen wir, dass der Mensch Zugang zu dieser universellen Energie hat. Wir sind in der Lage, sie durch Gedanken und Intention nach außen zu projizieren und dadurch die eigene Realität ebenso wie die anderer zu beeinflussen.“

 

Beim Lesen dieser Beschreibung machte es bei mir „Klick“, denn ich kenne das! Es war wie ein Dèjà vu (Siehe hierzu meine früheren Blogeinträge)! Ich hatte da schon meine eigenen Erfahrungen gemacht und wusste daher, dass es diese Energie gibt und dass sie existiert. Es war bei der ersten Reikisitzung, als ich mir der Existenz dieser Energie zum ersten Mal bewusst wurde. Damals konnte ich es nicht fassen, dass ein Mensch einfach durch das Handauflegen, meinen Körper in einen Zustand wohliger Wärme versetzt, welchem ein wundervolles Gefühl durchfließender Strömungen folgt und mein Gesamtempfinden nachhaltig positiv beeinflusst wurde.

 

Wenn man das Buch aus diesen Erfahrungen heraus liest, dann sind die Erkenntnisse natürlich schneller zu erschließen. Aber letztlich ist es völlig egal, ob man das Buch mit gewissen Vorkenntnissen zur Hand nimmt oder hier völlig unvorbereitet zu lesen beginnt. James Redfield versteht es, den Leser zu fesseln und langsam in eine für ihn bis dahin unvorstellbare Denkweise zu führen.

 

Faszinierend finde ich im Buch die Erläuterung der sogenannten Kontrolldramen welche im Rahmen der 6. Erkenntnis behandelt werden. Hier geht es um prägende unterschiedliche Verhaltensmuster, welche uns auf Grund der Verhaltensweise unserer Eltern in der Kindheit zumeist anerzogen wurden. Die 6. Erkenntnis beschäftigt sich mit dem Verlust der inneren Verbindung des Einzelnen zur schöpferischen Quelle. Ist diese Verbindung unterbrochen, so versuchen sich die betreffenden Personen oftmals zu retten, indem sie unbewusst daran gehen, andere manipulativ um ihre Energie zu bringen. Diese Manipulationen sind gewöhnlich entweder passiver oder aggressiver Natur. Die Intensität richtig sich nach dem Muster des in der Psyche des jeweiligen Menschen steckenden „Kontrolldramas“. In der deutschen Celestine Community wird dies wie folgt beschrieben:

„Am passivsten ist dabei das auch als »Armes Ich« bekannte Opfer: Es stellt sämtliche Ereignisse in einen negativen Kontext, sucht Hilfe bei anderen und beschreibt Ereignisse vor allem mit der Absicht, anderen Schuld zu suggerieren (um sie auf diese Weise zur Abgabe von Aufmerksamkeit und Energie zu erzwingen).

Weniger passiv ist die Distanzierung von anderen oder die Strategie des »Unnahbaren«: Ausweichende Antworten und lose Zusagen bringen andere Menschen dazu, ihn zu verfolgen, um ihn zu verstehen. Bemühen andere sich auf diese Weise herauszubekommen, was er im Schilde führen könnte, so gewinnt er Aufmerksamkeit und somit Energie.

Aggressiver als diese beiden Typen ist der Kritiker oder »Vernehmungsbeamte«: Er ist vor allem damit beschäftigt, Fehler im Verhalten anderer aufzufinden. Ertappt er die anderen bei einem Fehler, so werden sie unsicher, übervorsichtig und machen sich Sorgen darüber, was andere von ihnen halten. Ständig beobachten andere ihn aus den Augenwinkeln und lassen ihm auf diese Weise Aufmerksamkeit und Energie zukommen.

Am aggressivsten ist der »Einschüchterer«-Typus: unberechenbar, explosiv, gefährlich und streitlustig. Ständig verfolgen andere diesen Typus mit ihrer Aufmerksamkeit und lassen ihm so Energie zukommen.

Da wir dazu neigen, diese Manipulationen mit jedem Menschen, der uns begegnet, zu wiederholen und unser Leben um diese Energie-Krükken herum zu strukturieren, kann man sie als Kontroll-Dramen begreifen – sich wiederholende Muster, die immer wieder die gleichen Lebenssituationen produzieren. Werden wir uns dieser Kontroll-Dramen bewußt und erkennen, in welchen Situationen wir uns ihrer bedienen, wird es auch einfacher, mit unserer inneren Energie in Verbindung zu bleiben.

Eine Analyse der frühen Kindheit verdeutlicht, woher unsere Kontroll-Dramen stammen; ist der Grund für die Entstehung der Dramen einmal bearbeitet und vergeben, können wir auch den tieferen Grund für unsere Anwesenheit in unserer Familie erkennen. Anhand der Stärken unserer Eltern und aus bestimmten von ihnen unerledigt gelassenen Wachstumsfragen können wir unsere Lebensfrage sowie unsere Aufgabe oder »Mission« auf dieser Welt ableiten.“

 

Mancher Leser wird sich dabei selbst erkennen. Dieses Erkennen ist der erste Schritt für eine völlig neue Denk- und Sichtweise, welche uns helfen wird, unser Leben besser zu meistern. Ich denke, dass James Redfield genau dies bezweckte, als er sein Buch schrieb. Es ist nicht nur ein Roman sondern eine Vision, welche nicht unerreichbar ist. Den Schlüssel zum neuen Denken findet jeder in sich selbst.

 

Bei mir bedurfte es nicht dieses Buches, um zu der neuen Denk- und Sichtweise zu gelangen; jedoch haben sich meine Ansichten in erstaunlicher Weise bestätigt. Einmal mehr kann ich sagen …. „Alles fügt sich! Nichts geschieht durch Zufall!“