Der Blick ins Jenseits

31. Dezember 2008

himmel200x2001Die wohl meistgestellte Frage der Menschen ist: „Gibt ein Leben nach Tode?“  Um sie zu beantworten, sollte zunächst der in ihr enthaltene scheinbare Widerspruch geklärt werden. Wenn man tot ist, dann kann es offensichtlich kein Leben geben. Vielleicht überrascht es, wenn ich jetzt sage: Das ist völlig richtig! Ich sehe es aber in einem anderen Kontext. Denn ich sage, dass der „Tod“ nicht existiert. Das Bewusstsein, welches ich mit dem Geist und der Seele gleichsetze, kann nicht sterben. Wenn etwas stirb, dann ist es unser physischer Körper. Unser Bewusstsein, der Geist, tritt dann aus dem Körper heraus und nimmt bewusst wahr, dass man gar keine Angst vor dem „Tod“ haben muss, weil es ihn schlichtweg gar nicht gibt. Wieso komme ich einmal mehr zu dieser Überzeugung? Ich hatte hierzu schon in meinem Artikel „Der Tod ist nicht das Ende“ einiges darüber geschrieben.

Zwischenzeitlich konnte ich noch einige erstaunliche Erlebnisberichte von Menschen, welche die „andere Seite“ anlässlich einer Nahtoderfahrung sahen, vernehmen dürfen. Zu diesen Menschen ist zu sagen, dass sie mir persönlich bekannt sind, sie völlig unterschiedlichen Alters waren (Kinder sowie Erwachsene im jüngeren und reiferen Alter) als sie ihr spezifisches eigenes Erlebnis hatten. Genug der Vorrede. Ich komme zunächst zu den Nahtoderlebnissen der Kinder, welche ich aus den Berichten naher Verwandter in Erfahrung bringen durfte.

Ein guter Bekannter berichtete mir über das Nahtoderlebnis seines damals 11jährigen Sohnes. Der Junge war an einem heißen Sommertag völlig dehydriert, was die Eltern nicht rechtzeitig erkannt hatten und wurde vor ihren Augen plötzlich bewusstlos. Es gelang ihnen, den im Ort wohnenden Hausarzt herbeizurufen (natürlich wurde auch der Rettungswagen gerufen), welcher gerade dabei war, zu einem anderen Patienten im Nachbarort aufzubrechen, als ihn der Anruf erreichte. Er war ziemlich schnell da. Er stellte am Zustand des Jungen fest, dass es um Leben und Tod ging, denn der Junge zeigte nur noch wenige Lebenszeichen (Puls fast nicht mehr feststellbar). Der Arzt leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Nachdem er u.a. mit einer Sofortinfusion und einer Spritze den Zustand des Jungen soweit stabilisieren konnte, dass ein Rettungstransport stattfinden konnte, schlug der Junge wenig später wieder die Augen auf. Es waren hier ca. 15 Minuten seit dem Zusammenbrechen des Jungen vergangen. Zunächst traute sich der Junge nicht, seinen Eltern anzuvertrauen, was er erlebt hatte; jedoch fasste er sich später ein Herz und bezog seine Eltern in sein Erlebnis ein. Er war nach eigenem Bericht unmittelbar nach seinem Zusammenbruch aus seinem Körper „geschleudert“ worden und schwebte über seinem liegenden Körper. Er erlebte die Angst seiner Mutter, welche dieses plötzliche Zusammenbrechen völlig verzweifeln ließ. Er verfolgte die eiligen Telefonate und konnte wörtlich wiedergeben, was das gesagt worden war. Er verfolgte die Maßnahmen des ihm bekannten Hausarztes und beschrieb sie detailliert seinen Eltern. Der Junge konnte jedes Wort, welches zwischen seinen Eltern und dem Hausarzt in dieser Zeit gesprochen worden war, wiedergeben. Dies war für die Eltern angesichts der Tatsache, dass ihr Junge kaum noch am Leben war und auch nach dem Befinden des Arztes keinerlei Wahrnehmungsmöglichkeiten in der Zeit der Bewusstlosigkeit hatte, völlig erstaunlich. Der Junge beschrieb die Zeit der Außerkörperlichkeit als völlig schmerzfrei und angenehm. Alles was zu hören und zu sehen war, nahm er intensiver wahr. Ihm war jede Sekunde seiner Erfahrung in einer besonderen Qualität bewusst. Dieses Erlebnis würde er sein ganzes Leben lang nicht vergessen.

Ich hatte vor einiger Zeit ein interessantes Gespräch mit einer älteren Dame, die ich im Rahmen der Kontakte meines Jobs kennengelrnt hatte, wir unterhielten uns über ihre kranke Enkelin. Diese war schwer herzkrank und bei mehreren Herz-OPs dem Tode schon sehr nahe gewesen, wie die Ärzte berichteten (ein zwischenzeitlicher Herzstillstand war quasi „normal“). Zum Zeitpunkt meiner Kenntnisnahme von dem Nahtoderlebnis war das Kind 8 Jahre alt und dies war an sich schon ein Wunder, dass sie so alt geworden ist. Wir kamen darauf zu sprechen, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, welche nicht rational erklärbar sind. Ich sagte dazu meine Meinung und berichtete über mein Diana-Erlebnis (siehe hier ). Ich erklärte, dass ich zwischenzeitlich an eine Fortexistenz nach dem Tode des physischen Körpers glaube. Die ältere Dame war hier aufgeschlossen und reflektierte meine Aussagen vollends, da sie aufgrund der Erfahrungen mit Ihrer Enkelin zu einer eigenen neuen Anschauung gekommen ist. Sie erzählte dann von einer Episode mit ihrer Enkelin:

Die Kleine hatte im Alter von drei Jahren einen längeren Krankenhausaufenthalt mit mehreren schweren Herz-OPs. Sie hatte einen Opa (der Vater des Schwiegersohnes der älteren Dame), der starb, als sie zwei Jahre alt gewesen war. Der Opa war ein sehr lustiger Mensch, der seine Enkelin sehr geliebt hatte. Nach der langen Zeit im Krankenhaus geschah es auf der Fahrt von der Universitätsklinik zurück nach Hause. Die Kleine schaute aus dem Fenster und betrachtete mit seltsamer Abwesenheit die Sterne, welche in dieser klaren Nacht deutlich sichtbar waren. Plötzlich sagte sie: „Mama, der Opa hat mir dort wo ich gewesen war gesagt, die Oma soll nicht mehr alleine bleiben, sondern sich wieder einen Mann nehmen.“ Sie berichtete von einem Licht und von dem Opa welchen sie bei diesem Licht gesehen habe. Er habe sie dann zurück geschickt, weil sie dort, wo er war, nicht bleiben durfte.

Dies waren zwei Berichte über Nahtoderlebnisse von Kindern. Solche Berichte haben eine besondere Qualität, was den Wahrheitsgehalt betrifft. Dr. Raymond A. Moody schreibt hierzu in seinem Buch „Das Licht von drüben – Neue Fragen und Antworten“:

„Die Todesnähe-Erlebnisse von Kindern haben eine besondere Qualität. Die Befragung unschuldiger Kinder gibt den Forschern die Möglichkeit, Individuen zu untersuchen, die sich noch nicht allzu viele Gedanken über das Leben, den Tod und das Jenseits gemacht haben. Kinder sind von der Erwachsenenwelt noch nicht so beeinflusst und haben noch nichts von den Eindrücken gehört, die Todesnähe- Erlebnissen gleichen. Da Kinder noch nicht im selben Maß kulturell konditioniert sind wie Erwachsene, erhöhen ihre Sterbeerlebnisse die Stichhaltigkeit der Kernerfahrung der Todesnähe.“

Wir sollten daher solche Berichte von Kindern, welche sich anlässlich eines Unfalles, einer Erkrankung oder einer Operation im Grenzbereich zwischen Leben und Tod befanden, nicht als Fantasien abtun, sondern ernst nehmen. Den Eltern dieser Kinder kommt dabei eine besondere Verantwortung zu, die es erfordert, mit Verständnis und Aufgeschlossenheit zu reagieren. Diese Erlebnisse sind für die betroffenen Kinder prägend, mag die Erwachsenenwelt sie nun glauben oder nicht. Eine ablehnende und kopfschüttelnde Reaktion der Erziehungsträger könnte zu einer Traumatisierung des betroffenen Kindes führen. Schuldkomplexe auf Grund eines Nahtoderlebnisses sind aber völlig verfehlt, denn kein Kind hat sich so etwas bewusst herbeigewünscht.

Die Nahtoderlebnisse der Erwachsenen folgen in einem späteren Eintrag.


Der Tod ist nicht das Ende

13. Januar 2007

The Light

Die meisten werden sich schon einmal die Frage gestellt haben: Was passiert, wenn mein Körper stirbt? Oder noch einfacher: Was passiert, wenn ich sterbe? Ich selbst fand früher die Vorstellung, dass mit dem Tod „der Lichtschalter ausgeknipst“ wird und mein Bewusstsein einfach und auf immer weg ist, erschreckend. Mittlerweile denke ich anders. Ausgehend vom Literaturstudium in Dr. Walter von Lucadou „Dimension PSI“ und Dr. Raymond A. Moody „Das Licht von drüben“ gepaart mit geschilderten Nahtoderlebnissen aus meinem Bekanntenkreis habe ich im Hinblick auf die These, dass das Bewusstsein (der Geist, die Seele) unabhängig vom physischen Körper (fort)existiert, keinen Zweifel mehr. Viele Wissenschaftler haben sich schon mit dem Phänomen Nahtoderlebnis beschäftigt. Hier gibt es durchaus kontroverse Ansichten. Dies in philosophischer und naturwissenschaftlicher Hinsicht. Die erstgenannte Kategorie möchte ich zunächst einmal zurückstellen; interessant sind die medizinischen kontroversen Ansichten zum Thema Nahtod. Viele Mediziner verfechten verbissen die Ansicht, dass das Bewusstsein nur zusammen mit dem Körper existiert. Die so genannten Nahtodberichte vieler tausender Betroffener welche vor allem von solchen Wissenschaftlern wie Raymond A. Moody und Kenneth Ring dokumentiert wurden, werden mit allen möglichen Argumenten als Restwahrnehmungen in Grenzfällen deklassiert. So wurde z.B. von Susan Blackmore u.a. argumentiert, dass Sauerstoffmangel im Gehirn dazu führen würde, dass die für eine Nahtoderfahrung typischen Merkmale wie das Schweben über dem Körper, die Tunnelerfahrung, das Begegnen verstorbener Verwandter usw. auftreten. Dies sei einzig und allein ein Ergebnis dieser Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Diese Behauptung ist aus folgenden Gründen nicht haltbar:

Die Befürworter der Sauerstoffmangeltheorie argumentieren, dass das Sehzentrum im Gehirn durch den Sauerstoffmangel durcheinander gerate und deshalb Fehlbilder liefere. Das beruhe darauf, dass die Gehirnaktivität von Zellen stabil gehalten werde deren Aufgabe es sei, andere Zellen in ihrer Aktivität zu hemmen. Fände auf Grund von Sauerstoffmangel diese Hemmung kurz vor dem Tode nicht mehr statt, käme es im Gehirn zu einem Aktivitätsüberschuss, welcher die bekannten Sinnestäuschungen, wie den Tunnel zum Licht hervorbringe. Mithin wird bei dieser Theorie davon ausgegangen, dass es Gehirnaktivität gibt, welche aber durch Sauerstoffmangel aus dem Ruder läuft. Die Theorie beantwortet aber nicht die Frage, was sich in den Situationen abspielt, wenn bei einem Patienten keine Hirnströme mehr gemessen werden, selbiger aber gleichwohl wieder reanimiert wird und welcher gleichwohl ein Nahtoderlebnis hat, welches exakt in die Zeit der totalen Inaktivität seines Gehirns fällt. Derartige Beispiele wurden in einer großen Zahl dokumentiert. Hier muss man wohl sagen, dass die Zellentheorie nicht plausibel ist. Im Übrigen ist es Medizinern, wie dem Kardiologen Dr. Michael Sabom, gelungen, exakt in dem Moment als der Patient ein Nahtoderlebnis hatte, den Sauerstoffgehalt des Gehirns nachzuweisen. Hierbei konnte bewiesen werden, dass der Sauerstoffgehalt des Gehirns in solchen Momenten nicht nur nicht niedrig war sondern im Gegenteil gegenüber dem Normalzustand erhöht war.

Eine weitere Theorie zum Sauerstoffmangel im Gehirn geht davon aus, dass aus dem Umstand, dass in der Mitte des Sehfeldes mehr Zellen zuständig sind als an dessen Rande, hergeleitet werden kann, dass das Sehen kleinerer Gegenstände in der Mitte gut funktioniere am Rande aber nicht. Wachse jetzt durch den Sauerstoffmangel im Zentrum des Sehfeldes die Zahl der aktiven Zellen und damit der Lichtpunkte, während dies am Rande nicht passiere. Dies verstärke sich dann so, dass man glaube in einen Tunnnel zu blicken. So weit so gut. Diese Theorie versagt aber kläglich bei den Menschen, deren Sehnerv völlig zerstört ist, den von Geburt an Blinden. Dr. von Lucadou beschreibt das Erlebnis der Vicki Umipeg, welche als von Geburt an Blinde ein Nahtoderlebnis hatte wo sie „sehen“ konnte. „Während sie sich außerhalb ihres Körpers, über ihrem Krankenbett schwebend erlebte, beobachtete sie nicht nur, wie sie von Ärzten und Schwestern behandelt wurde, ja, sie konnte zum ersten Mal wirklich sehen und später beschreiben, wie sie selbst aussah. Vicki ist kein Einzelfall. Es scheint sogar typisch, dass blinde Menschen in Todesnähe plötzlich visuelle Fähigkeiten zu erwerben scheinen, die ihnen ermöglichen, Vorgänge, Bilder und Handlungen exakt wiederzugeben. Manche von ihnen sehen zum ersten Mal, was um sie herum geschieht. Alle verlieren dieses „Sehvermögen“ wieder, sobald sie wieder ins Leben zurückgekehrt sind.“ Damit wird deutlich, dass der mit dem Gehirn verbundene Sehnerv, welcher Lichtreize und visuelle Wahrnehmungen erfasst bei einem Nahtoderlebnis überhaupt keine Rolle spielt. Eine körperliche Reaktion auf Sauerstoffmangel scheidet daher als Ursache für visuelle Eindrücke während eines Nahtoderlebnisses völlig aus.

Kommen wir zum Argument der Restwahrnehmungen des Menschen, welcher dem Tode nahe ist, wenn er etwa auf dem OP-Tisch liegt oder an der Unfallstelle das Bewusstsein verloren hat. Kritiker der These vom Fortbestehen des Bewusstseins ohne Körper behaupten, dass der betroffene Mensch immer noch Reste seines Umfeldes wahrnehmen kann und dass sich diese Wahrnehmung ausgehend von der besonderen Situation der Todesnähe noch verstärkt. Hierbei wird unterstellt, dass alles was irgendwie wahrgenommen und später in einer Todesnäheschilderung des Patienten geschildert wird, tatsächlich körperlich wahrgenommen wurde. Die Außerkörperlichkeit während der Nahtoderfahrung, dass heißt wenn der Betroffene seinen Körper von außen betrachtet als ob er ein Dritter wäre, wird insoweit als Restwahrnehmung in einer extremen Situation verklärt. Diese Annahme setzt aber voraus, dass alle Wahrnehmungen des Betroffenen unmittelbar in seiner unmittelbaren Umgebung gemacht worden sein müssen. Diese These fällt aber wie ein Kartenhaus zusammen, wenn man die Fälle betrachtet, bei denen die Betroffenen Situationen wiedergeben und Sachverhalte schildern, die sich eben nicht in unmittelbarer Umgebung bzw. Nähe zum Unfallort oder Operationssaal abspielten. Hier schildert Moody erstaunliche Begebenheiten von Patienten, welche unmöglich als Restwahrnehmung gelten können. Die Betroffenen beschreiben Begebenheiten, welche sich in eindeutiger räumlicher Entfernung zum Ereignisort (dem Ort an dem der leblose Körper des Patienten liegt) zutrugen. Um dies zu verdeutlichen, ist es am Besten, Moody zu zitieren: „Mir liegen mehrere Berichte von Menschen vor, die während der Reanimationsbemühungen ein Ausleibigkeitserlebnis hatten, bei dem sie den Operationssaal verließen, um nach ihren Verwandten in anderen Teilen des Krankenhauses Ausschau zu halten. Eine Frau, die ihren Körper verließ, begab sich ins Wartezimmer und sah, dass Ihre kleine Tochter Kleidungsstücke anhatte, deren Musterung nicht zusammenpasste. Der Grund war: das Kindermädchen hatte sich in der Eile einfach die erstbesten Stücke aus dem Schrank gegriffen, der Kleinen übergestreift und waren mit ihrer ins Krankenhaus geeilt. Als die Frau später ihren Angehörigen von ihrem Erlebnis erzählte und erwähnte, sie habe ihre Tochter in diesem seltsamen Aufzug gesehen, war allen klar, dass die todkranke im Wartezimmer bei ihnen gewesen sein musste. Eine andere Frau, die ein Ausleibigkeitserlebnis hatte, verließ den Raum, indem ihr Körper wieder belebt wurde, und sah ihren Schwager in der Eingangshalle des Krankenhauses. Jemand, den er beruflich kannte, begrüßte ihn und fragte, was er hier tue. „Eigentlich hätte ich jetzt auf Reisen sein müssen“ antwortete der Schwager. „Aber es sieht so aus, als würde es mit Jane zu Ende gehen, deshalb bleibe ich lieber hier und halte mich als Sargträger bereit.“
Ein paar Tage später, als die Frau auf dem Wege der Besserung war, kam ihr Schwager sie besuchen. Sie erzählte ihm, sie habe sein Gespräch mit dem Bekannten miterlebt, und beseitigte jeden Zweifel daran mit den Worten: „Das nächste Mal, wenn ich sterbe, fährst du aber auf Geschäftsreise, denn mir kann es gar nicht besser gehen!“ Der Schwager wurde so blass, dass sie schon fürchtete, er würde gleich selbst ein Todes-Näheerlebnis haben.“

All diese geschilderten Erlebnisse sprechen eindeutig gegen die These, dass ein Mensch in einer Grenzsituation an der Schwelle zum Tode, zum einen nur Restwahrnehmungen von seiner unmittelbaren Umgebung und dies nur ausschließlich mit seinem physischen Körper, d.h. den Sinnesorganen, haben kann. Wenn, wie die oben genannten Beispiele zeigen, bestimmte Betroffene Wahrnehmungen machen können, die auf Ereignissen in deutlich räumlicher Entfernung beruhen, dann ist hieraus der Schluss zu ziehen, dass das Bewusstsein des Todesnahen in diesen Zeitabschnitten völlig losgelöst und außerhalb seines Körpers fortexistierte.

Letztlich bleibt auch auf Grund des von vielen Betroffenen geschilderten Umstandes, dass sie in den Zeitabschnitten der Außerkörperlichkeit keinerlei Schmerz mehr verspürten und dieser jeweils (erst) wieder eintrat, als sie sich wieder in ihrem Körper befanden, zu schlussfolgern, dass eine bloße Restwahrnehmung nicht ausgerechnet auf den Schmerz verzichtet, während der Patient überaus klar sehend und hörend das Geschehen um seine Todesnäheerfahrung verfolgen kann.

Weitere interessante Informationen:
Die Seele existiert auch nach dem Tod – Quantenphysik und Sterben (Artikel in Welt Online vom 25.04.2008)


Diana’s Tod nur ein Unfall?

25. September 2006

Diana200x200Was mich schon lange beschäftigt ist mein paranormales Erlebnis und das Gefühl, welches damit zusammen-hängt. Betrachtet man mein Erlebnis und vergleicht hierzu die Fakten, so kann man wohl kaum von einem klaren Unfall sprechen. Ich spreche über den Tod von Diana Prinzessin von Wales. Zunächst zu meinem Traum:

Ich hatte diesen Traum in der Nacht vom 30. zum 31. August 1997. Es war, wie es immer so in Träumen ist, wenn ein Geschehen abläuft, auf das man keinen Einfluss hat. An was ich mich noch sehr gut erinnern kann, war, dass ich in einem langen Flur in einem Bürogebäude stand. Das war so ein modernes Glasgebäude in Kastenform mit mehreren Stockwerken. Ich kann nicht sagen, wie ich auf diese Sichtweise kam aber in Träumen ist es ja bisweilen so, dass man etwas weiß, ohne es gesehen zu haben. Ich wusste nicht, was ich dort sollte, bis ich plötzlich vom anderen Ende des Flures jemanden kommen sah. Unvermittelt, ohne das mir bewusst geworden wäre, wie ich direkt dort hinkam, stand ich nun direkt vor der Person und erkannte in ihr Prinzessin Diana, die mit angstvoll aufgerissenen Augen geradezu panisch an mir vorbeirannte und mich augenscheinlich gar nicht wahrnahm. Ich blickte ihr nach und rätselte, was das alles sollte und vor wem oder was sie da weglief. Der Flur führte an einer langen Fensterfront entlang und auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich zahlreiche Bürotüren. Völlig außer Atem blieb Diana mitten im Flur stehen und schaute sich hektisch um. Nacheinander versuchte Diana eine der Bürotüren zu öffnen, was aber misslang weil sie alle verschlossen waren. Am gegenüberliegenden Ende des Flures gab es eine Durchgangstür mit einem Glasteil über deren Sturz ein grünes Fluchtwegschild leuchtete. Diana rannte zu dieser Tür und stellte verzweifelt fest, dass auch sie verschlossen war. Ich stand nun immer noch am anderen Ende des Flures an jener Tür, die den Flur vom Treppenaufgang und dem Fahrstuhl trennte und war mir immer noch nicht im Klaren, was hier eigentlich los war. Das sollte sich schnell ändern, denn ich hörte aus dem Treppenaufgang Geräusche, die von Gestalten herrührten, welche schnellen Schrittes nun den Etagenflur erreicht hatten. Sie stürmten durch die Tür und erblickten nun Diana am anderen Ende des Flures. Ihre Gesichter konnte ich nicht erkennen, denn sie steckten in langen schwarzen Kapuzenroben und hatten die Kapuzen über ihre Köpfe gezogen. Auch sie bemerkten mich nicht und so langsam dämmerte mir, dass ich nur ein Beobachter war. Als Diana ihre Verfolger erblickte, sah ich die Panik in ihrem Gesicht. Ich konnte erkennen, dass sie sich darüber bewusst war, dass sie in der Falle saß. In Ihrer Verzweiflung öffnete Diana das Fenster, welches sich direkt neben der Fluchttür befand, und sprang hinaus. Diese Situation war so schauerlich grotesk, dass ich einen Moment wie vom Donner gerührt stehen blieb. Dann stürzte ich zum ersten Fenster, das mir am nächsten war und schaute nach unten. Hierbei muss ich sagen, dass ich das Fenster nicht öffnete und auch nicht wusste, wie ich nach draußen gelangte, jedoch hatte ich einen direkten Blick nach unten und schwebte über der Situation. Dort, acht Etagen unter mir, lag Diana mit verdrehten Gliedmaßen in einer Blutlache und war tot.

Keuchend schreckte ich aus dem Traum hoch, denn dieses Erlebnis war wie ein Schlag in mein Bewusstsein. Ich sah auf das Leuchtdisplay meines Radioweckers, es war etwa 1:30 Uhr (genau kann ich das jetzt nicht mehr bestimmen). Ich empfand diese Traumerfahrung als einen Albtraum, maß ihm aber zunächst keine Bedeutung bei und schlief nach einiger Zeit wieder ein.

Am Morgen, als meine Familie und ich beim Frühstück die Radionachrichten hörten, wurde gemeldet, dass Diana in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben gekommen wäre. Diese Nachricht überraschte mich zum einen, zum anderen auch nicht. Es war als hätte ich auf meine Weise diesen Tod miterlebt.

Nach diesem persönlichen Erlebnis habe ich so einiges über das Unfallgeschehen jener Nacht gelesen. Am erstaunlichsten ist der Aufsatz von Armin Risi, Prinzessin Diana’s Tod, welcher in diesem Artikel eine Zusammenfassung von David Ickes Analysen und Theorien in seinem Buch „The Biggest Secret“ vornimmt.

Ich bin angesichts der aufgeworfenen Fragen und dargestellten „Zufälle“ (zum Beispiel, dass 17 installierte Kameras auf der Strecke vom Hotel Ritz bis zum Unfalltunnel gerade im Zeitraum des Unfalles nicht funktioniert haben sollen) und auf Grund meiner persönlichen Traumwahrnehmungen der festen Überzeugung, dass Diana’s Unfall nicht zufällig war. Zufall ist hierbei durchaus auch doppeldeutig gemeint.