Chemtrailtechnologie im Bundestag vorgestellt

30. November 2017
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Auszug aus der Bundestagsdrucksache 18/2121 Seite 61

Ja da schau her …. wusste ich es doch, die „Verschwörungstheoretiker“ sitzen offenbar auch im Bundestag …. Dies ist einem Auszug aus dem Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) gemäß § 56a der Geschäftsordnung (Bundestagsdrucksache 18/2121) – Seite 60 folgend –

Technikfolgenabschätzung (TA) Climate Engineering“

zu entnehmen. Was Kritikern der „Kondensstreifen“ am Himmel immer wieder vorgehalten wird, dass ihre Darstellung nichts als eine Ausgeburt ihrer blühenden Fantasie ist, wurde im o.g. Ausschuss ernsthaft erörtert und dies kann auf Grund der hier verlinkten Bundestagsdruckssache auch nicht geleugnet werden. Die Chemtrailtechnologie des Ausbringens von Partikeln in die Atmosphäre durch Flugzeuge zur Verminderung der Erderwärmung ist im deutschen Parlament Bestandteil des o.g. Berichts. Am besten ich zitiere hier mal; damit erübrigen sich nämlich alle weiteren Diskussionen:

„TECHNISCHE MÖGLICHKEITEN ZUR BEEINFLUSSUNG
DER GLOBALEN STRAHLUNGSBILANZ

2.1.2
Zurzeit werden verschiedene Handlungsansätze diskutiert, wie die Strahlungsbilanz der Erde technisch so beeinflusst werden könnte, dass der Anstieg der globalen Mitteltemperatur gestoppt (oder zumindest gebremst) wird. Diese werden als »radiation management« (RM) bezeichnet. Ziel aller Konzepte ist es, durch technische Maßnahmen einen negativen Strahlungsantrieb zu bewirken, der den positiven, hauptsächlich durch die THG-Emissionen verursachten anthropogenen Strahlungsantrieb kompensieren soll. RM-Konzepte können prinzipiell in zwei Untergruppen geteilt werden. Zum einen kann die einfallende Sonnenstrahlung reduziert, zum anderen die Durchlässigkeit der Atmosphäre für die ausgehende Wärmestrahlung erhöht werden (IfW 2012a, S.11).
Erstere werden in der Literatur als »solar radiation management« (SRM) bezeichnet (Royal Society 2009, S.1).
Der Eingriff kann hier auf verschiedenen Ebenen erfolgen:
> Lichtlenkung im Weltraum: Die Energiezufuhr in das Erdsystem ließe sich dadurch reduzieren, dass ein reflektierendes oder streuendes Material zwischen Sonne und Erde platziert würde, welches einen Teil der in Richtung Erde gerichteten Sonnenstrahlung in den Weltraum ablenkt, noch bevor diese die Atmosphäre erreicht (Abb. III.4, Nr. 1; Kap. III.2.3.1).
> Aerosolinjektionen in die Stratosphäre: Der Anteil an Sonnenstrahlung, der vom Erdsystem auf natürliche Weise zurück in den Weltraum reflektiert wird, könnte durch Einbringen geeigneter Aerosole (Schwebeteilchen) in die Stratosphäre gesteigert werden, die einen Teil der Sonnenstrahlung reflektieren würden (Abb. III.4, Nr. 2; Kap. III.2.3.2).
> Aufhellung mariner Wolken: Dadurch könnte erreicht werden, dass marine Wolken infolge ihrer helleren Oberfläche mehr Sonnenstrahlung zurück in den Weltraum reflektieren (Abb. III.4, Nr. 3; Kap. III.2.3.3).
> Aufhellung der Erdoberfläche: So könnte der von der Erdoberfläche reflektierte Anteil an Sonnenstrahlung“

Die obige grafische Darstellung lässt keine Zweifel offen, was wohl mit diesen beschriebenen Maßnahmen gemeint sein könnte. Und irgendwie drängt sich einem der Verdacht auf, dass diese Theorie bereits längst praktisch ausgeführt wird.

Das sich der Bundestag mit dieser Technologie befasst hat, ist in den Mainstreammedien offenbar völlig untergegangen. Derweil wurde ich als Chemtrailkritiker bei meinem Chef angezinkt und bekam von einem  gut eingenordeten Bürger ein Branding als Verschwörungstheoretiker. Geschehen war dies nach meinem Artikel vom 03.07.2013. Gott sei Dank war mein Chef einsichtig als ich ihn auf mein Recht auf freie Meinungsäußerung hinwies. Die Sache hatte somit für mich kein dienstliches Nachspiel. In diesem Lichte bin ich auch durch den o.g. Bericht in gewisser Weise freigesprochen worden. Danke, dass die Chemtrailtechnologie im Bundestag erörtert wurde!

 

Kondensstreifenentwicklung-klein

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Ist die Erde eine Scheibe?

31. Mai 2016
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Bild-Quelle: Wikipedia

Wenn man die Überschrift zu diesem Artikel liest, mag jeder sofort einen Antagonismus zu meinem Motto: „Die Welt ist keine Scheibe!“ erkennen. Nicht umsonst habe ich dieses Motto gewählt, weil es ja sonnenklar sein sollte, dass die Erde (=Welt) eben keine Scheibe ist. Insoweit ist die Frage in der Überschrift ein Antagonismus zu meinem Motto. Ich ziehe dieses Motto gelegentlich gerne heran, um merkwürdige Thesen und Behauptungen mit einem solchen Vergleich hinsichtlich ihres Aussagegehaltes bloßzustellen. Nun habe ich bei Facebook einen Beitrag von Jo Conrad gelesen, in welchem er darstellt, dass es in der Wahrheitsbewegung zwei Gruppierungen zur Theorie der flachen Erde gibt; diejenigen, die die Meinung vertreten, dass die Erde flach ist und diejenigen, welche das für Unsinn halten. Da ruft Herr Conrad die Internetgemeinde auf, dass Für und Wider in einem persönlichen Statement zu begründen und ihm zukommen zu lassen. Ich habe mich zu dem Thema weiterhin ein wenig im Internet umgesehen. Man kann sich bei Youtube bereits zahlreiche Videos zu diesem Thema zu Gemüte führen. Außerdem wird das Thema in diversen Seiten des Internets umfangreich ausgewalzt (Befürworter und Gegner). Meine Meinung zu dem Thema habe ich bereits oben kundgetan; ich werde sie aber – mit der gebotenen Ernsthaftigkeit auch begründen:
Also mal ganz im Ernst: Wer schon einmal in andere Breitengrade gereist ist, wird festgestellt haben, dass es dort – je näher am Äquator um so deutlicher – keine langen Dämmerungsphasen gibt, wie etwa in Deutschland oder gar Skandinavien. Überdies steht in Äquatornähe die Sonne um die Mittagszeit direkt über einem und der Körperschatten ist minimal. Je nördlicher oder südlicher man sich vom Breitengrad her auf der Erde aufhält um so länger sind die Schatten um die Mittagszeit und um so länger ist die jeweilige Dämmerungsphase. Weiterhin weiß man – wenn man denn mal sehr weit gereist ist – aus eigener Erfahrung, dass es Zeitzonen gibt, welche auch einen Sinn haben. Stellen wir uns mal vor, die Erde wäre tatsächlich eine Scheibe, wo die uns bekannte Erdoberfläche auf der einen Seite der Medaille liegt. Dann hätten wir wohl einen Sonnenaufgang, der überall gleichzeitig erfolgt und wo es keine unterschiedlichen Dämmerungsphasen gibt. Da überall die Sonne gleichzeitig auf und untergeht, müsste es auch keine Zeitzonen geben; sondern nur eine Weltzeit. Tatsächlich aber ist eine Weltzeit nicht möglich, weil die Erde nun mal eine Kugel ist. Da ich schon auf Bali weilte und von dort aus nach Hause telefonierte, kann ich versichern, dass die Tageszeit in Indonesien in Ermangelung des gleichen Sonnenstandes wie in Deutschland nicht die selbe ist. Wer seine Lieben schon mal mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt hat, als er im Urlaub weilte und dort schon schön oder immer noch Tag war, während in Deutschland finsterste Nacht herrschte, wird keinen Zweifel haben, dass es kein Gleichzeitig gibt. Ein Gleichzeitig müsste es aber zwingend geben, wenn die Erde eine Scheibe wäre. Zum guter letzt stellt sich da auch noch die Frage, was da am Rande der „Scheibe“ passieren müsste, wenn ein Schiff diese erreicht? Schwappt dort das Wasser, samt auf ihm fahrenden Schiffen auf die andere Seite der „Erdenmedaille“? Müsste es eigentlich, da das Wasser durch die Gravitation der Erde gebunden wird. Was passiert mit Flugzeugen, die den Rand der Scheibe erreichen? Müssten diese nicht an eine unsichtbare Barriere knallen oder plötzlich im Weltraum fliegen? Warum hat noch niemand etwas über solche Begebenheiten berichtet? Nun … man könnte das ganze Thema mit allen seinen theoretischen Varianten und Denkansätzen noch sehr viel weiter spinnen. Jedoch habe ich eine Ahnung und stelle mir die Frage, wer diesen Unsinn ausgelöst hat? Ich schätze mal, das war jemand, der sich jetzt den Bauch vor Lachen hält … Schade um die Zeit!

PS: Ich sehe es ähnlich wie die Seite Pravda-TV, welche die Flache-Erde-Theorie als Strategie der Diskreditierung kritischer Meinungsäußerung betrachtet.