Hinter dem Schutz des Glaubens

28. November 2013

Ausweis-Muster-Metatron-Vorderseite-450

Ausweis-Rueckseite-Metatron440Man möchte es ja nicht so recht glauben, aber bisweilen kann der Staat aus Gründen der „Gefahrenabwehr“ und zum „Wohle der nationalen Sicherheit“ Maßnahmen anordnen, die zwar in meine Grundrechte eingreifen, die jedoch bei Abwägung der Interessen „höher“ wiegen als mein persönliches Wohlergehen. Die letzte Schweinegrippeimpfaktion war ja freiwillig, ob dies bei der nächsten von der WHO höchstselbst ausgerufenen „Pandemie“ so bleibt, ist freilich fraglich. Dabei mochte ich den Giftcocktail nicht einmal auf die Haut bekommen, geschweige denn in meinen Blutkreislauf infusionieren lassen. Jedoch verdienen die Konzerne, welche das Zeug herstellen, nicht genug, wenn die Menschen störrisch wie die Esel sind und nicht zum Impfen gehen wollen. Da wird man sicher einige Angstszenarien in Defcon Stufen ausrufen und so dann über den Mainstream wieder die Paniktrommel traktieren, aber das wird ihnen vielleicht nicht genügen. Dann muss man was anordnen, was die Umsatzzahlen garantiert. Zwangsimpfungen! Alles Quatsch?! Na wir sprechen uns sicher wieder. Einstweilen  sollte man vielleicht darüber nachdenken, ob man sich einer persönlichen Lösung zuwendet, die einem im Fall aller Fälle Schutz bieten könnte. Nicht nur den aktiven Schutz gegen die Viren, deren Herkunft völlig rätselhaft ist und deren Stammwirte u.a. mal Vögel und mal Schweine waren, sondern auch gegen wild gewordene Impfsheriffs, die einfach mal nicht akzeptieren können, dass man jeden Virus und jedes Bakterium mit MMS, kolloidalem Silber und der Bio-Frequenztherapie mittels Zapper erfolgreich Räson bieten kann. Da ich diese Methoden schon seit Jahren erfolgreich selbst an mir anwende, weiß ich wovon ich schreibe. Man muss sich auch passiv schützen, in dem man sich unter den Schutz seines Glaubens begibt. Ich glaube an meinen physischen Körper und meine Aurakörper und bin daher aus meinem Glauben davon überzeugt, dass Impfungen meinen Körpern schaden. Diese Kombination eines Glaubens habe übrigens viele tausend Leute, so dass es doch möglich sein sollte, dass sie sich zu einer Glaubensgemeinschaft zusammenfinden.

Wenn man im Namen einer Religion auf Grund Art. 4 Grundgesetz und Art. 2 und 18 UN Resolution 217 A (III) verletzten darf, ohne dafür strafrechtlich belangt werden zu können, möchte ich mir doch das Recht herausnehmen, auf Grund meines Glaubens nicht eines Tages zwangsgeimpft werden zu dürfen (das ist eine Verletzung meines physischen und meiner energetischen Körper), erst Recht nicht einen Chip verpasst zu bekommen, weil es „meiner Sicherheit dient“ und ihn nun alle haben. Die Lösung sind Glaubensgemeinschaften, die einen Glauben vieler Menschen reflektieren aus dem man eine Handlungscharta ableiten kann, die der Staatsgewalt in Bezug auf meine Integrität aus Glaubensgründen grenzen setzt. Nachfolgend ein Muster für eine Glaubensgemeinschaft, wie man sie leben und vertreten könnte:

Wir, die Anwesenden, die sich hier zu …………… friedlich versammelt
haben, beschließen feierlich unter Berufung auf die Allgemeine Erklärung
der Menschenrechte (Resolution 217 A [III] der Generalversammlung der
UNO vom 10. Dezember 1948), hier insbesondere die Artikel 2 und 18,
wonach Jedermann das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und
Religionsfreiheit hat und dieses Recht die Freiheit einschließt, seine
Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine
Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit
anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und
Kulthandlungen zu bekennen, folgendes

Glaubensbekenntnis und folgende
Handlungscharta

Teil A
Glaubensbekenntnis:
I.
Wir glauben an die sieben kosmischen Gesetze:
1. Das Prinzip des Geistes:
Die Quelle des LEBENS ist unendlicher Schöpfergeist. Die Schöpfung ist
mental. Geist herrscht über die Materie.
2. Das Prinzip von Ursache und Wirkung (Karma):
Jede Ursache hat eine Wirkung. Jede Wirkung hat eine Ursache. Jede
Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die mit gleicher Intensität zum
Ausgangspunkt, also zum Erzeuger zurückkehrt.
3. Das Prinzip der Entsprechung oder Analogien:
Wie oben – so unten, wie unten – so oben. Wie innen – so außen, wie außen
– so innen. Wie im Großen – so im Kleinen.
4. Das Prinzip der Resonanz oder Anziehung:
Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches
stößt einander ab.
5. Das Prinzip der Harmonie und des Ausgleichs:
Der Fluss allen Lebens heißt Harmonie (Liebe). Alles strebt zur Harmonie,
zum Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich
an (hierbei geht es um das Wirken der Naturgesetze und der kosmischen
Gegebenheiten und nicht um menschliches Machtstreben).
6. Das Prinzip von Rhythmus und Schwingung:
Alles fließt hinein und wieder hinaus. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles
steigt und fällt. Alles ist Schwingung.
7. Das Prinzip der Polarität und der Geschlechtlichkeit:
Alles besitzt Pole. Alles besitzt (innerhalb der Dualität) ein Paar von
Gegensätzen. Die Gegensätze sind EINS. Gleich und Ungleich sind EINS.
Die Wahrheit der Schöpfung ist zugleich männlich und weiblich und
zugleich EINS.

II.
Wir glauben an die Reinkarnation. Der Geist (Ich-Bewusstsein) und die
Seele sind unsterblich. Der Geist und die Seele sind nicht an (den) Körper
gebunden. Stirbt der Körper, verlassen Geist und Seele dauerhaft
denselben und gehen über in die jenseitigen Dimensionen (feinstoffliche
Welt). Dann können sie wieder in einen anderen Körper gehen und leben
so in diesem wieder erneut in einer feststofflichen Welt. So ist jedes Ende
zugleich ein neuer Anfang.

III.
Wir glauben an die Göttlichkeit jedes Teilchens im Universum. Da auch wir
aus göttlichen Teilchen bestehen, sind wir ein Teil des göttlichen Systems
und somit göttlich. Im göttlichen System sind alle Teilchen miteinander
energetisch verbunden.

IV.
Wir glauben an die feinstofflichen Körper (Auren), die unseren physischen
Körper umgeben und die energetischen Informationen aller Begebenheiten
unseres Seins enthalten.

V.
Wir glauben an die Energiewirbel (Chakren), die unserem physischen und
den feinstofflichen Körpern als Aufnahme- und Verteilerstationen für
Lebensenergie dienen. So nehmen wir nicht nur kosmische Energie auf,
sondern reagieren auch auf die Welt mit unseren Chakren. Unsere
Gesundheit und unser Wohlbefinden werden stark von ihrem Zustand
beeinflusst.

Teil B
In Ansehung dieses Glaubensbekenntnisses geben wir uns folgende

Handlungscharta:

I. Achtung der Schöpfung
Wir achten die Schöpfung und alle aus ihr hervorgegangenen
Lebensformen. Wir achten die Natur und die Lebensgrundlagen von
Menschen, Tieren und Pflanzen.

II. Universelle Menschenrechte
Wir achten und fördern die universellen Menschenrechte jedes Einzelnen
und richten unsere Handlungen danach aus. Dies sind nach unserem
Glauben (unter Beachtung ihrer Wechselwirkungen):
1. das Recht auf freie Selbstbestimmung von der Geburt bis zum Tode,
2. das Recht auf physische, psychische, geistige und seelische
Unversehrtheit,
3. das Recht auf freien Zugang zu allen unabhängigen
Informationsquellen und die Möglichkeit der direkten Abwahl
kostenpflichtiger Inhalte (Rundfunkgebühren) der staatlich
kontrollierten Medienanstalten,
4. das Recht auf freien Zugang zu allen alternativen Heilverfahren,
5. das Recht auf die freie Wahl der Art und des Umfanges
medizinischer Absicherung,
6. das Recht auf freien Zugang zu und der Förderung von freien
Energietechnologien,
7. das Recht auf freie unabhängige Wissensvermittlung an die eigenen
Nachkommen,
8. das Recht auf giftfreie, gesunde und naturbelassene
Nahrungsmittel, giftfreie Körperpflegemittel und umweltneutrale
Waren des täglichen Bedarfes,
9. das Recht auf giftfreies, sauberes, kostenloses Trinkwasser,
10. das Recht auf Bau und Nutzung von naturnahen, umweltneutralen
Wohnungen,
11. das Recht auf die Sicherheit der eigenen Daten,
12. das Recht auf die Unverletzlichkeit der Privatsphäre,
13. das Recht auf einen erfüllten und würdigen Altersruhestand,
14. das Recht auf eine saubere, unbelastete Lebensumwelt,
15. das Recht auf ein gewaltfreies Leben in Frieden und Freiheit,
16. das Recht auf ein Leben nach dem eigenen Glauben,
17. das Recht auf direkte Mitbestimmung bei der Aufhebung oder
Änderung von Gesetzen und Regierungsentscheidungen bzw. der
Initiierung von mehrheitlich begehrten Gesetzen durch
Volksentscheide und Volksbegehren auf allen Ebenen.

III. Gewaltfreiheit
Die Gewaltfreiheit ist unser oberstes Gebot. Daher lehnen wir jegliche Art
von Gewalt, insbesondere Gewalt unter Einsatz von Schuss- und/oder
Kriegswaffen ab. Dies gilt auch für Waffen und technische Apparate, die
durch künstlich erzeugte elektromagnetische Strahlen oder Wellen
Einfluss auf die menschliche Psyche nehmen. Kriege und kriegerische
Auseinandersetzungen gleich welcher Art, gleich von wem sie auf Grund
welcher Legenden und Doktrin initiiert werden oder wurden, sind Akte die
gegen unsere Glaubensüberzeugung stehen. Daher lehnen wir
Kriegsdienste jeglicher Art – ob direkt oder indirekt – ab.

IV. Medizinische Eingriffe
Die körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit ist ein uns heiliges
Gut. Alle Eingriffe in die Integrität der physischen und/oder astralen
Körper beeinflussen deren Energiedichte- und Zustand. Daher sind
Infusionen jeglicher Art, Impfungen, Blutentnahmen, Gewebeentnahmen,
Organentnahmen, Amputationen, Bestrahlungen, Medikationen mit
chemischen Pharmaka, der Einsatz von technischen Implantaten und
dergleichen grundsätzlich zu unterlassen, da dies gegen unser
Glaubensbekenntnis verstößt. Soweit dies jedoch zu einer gewollten
Lebenserhaltung notwendig erscheint, bedarf jegliche Anwendung der
genannten Mittel der vorherigen schriftlichen Zustimmung des
betreffenden Mitgliedes der Glaubensgemeinschaft, wobei die
Schriftlichkeit nur durch die eigenständige Unterschrift des Betroffenen
unter Beiwohnung einer Vertrauensperson, die ihr Zeugnis darüber, dass
der Betroffene aus freiem Willen entschieden hat, auf dem betreffenden
Papier schriftlich bestätigt, gewahrt bleibt. Die erziehungsberechtigten
Eltern, die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft sind,
entscheiden über den Einsatz oben genannter Mittel für ihre
minderjährigen Abkömmlinge. Ist ein erziehungsberechtigtes Elternteil
nicht Mitglied der Glaubensgemeinschaft, bedarf es auch
seiner Entscheidung, die letztlich den Ausschlag gibt.

V. Medizinische Eingriffe an Tieren
Die vorstehend unter Ziff. IV. (Teil B ) genannten Maßgaben gelten auch
sinngemäß bezüglich der Tiere, die von Mitgliedern der
Glaubensgemeinschaft gehalten werden und deren alleinige
Eigentümer sie sind. Staatliche Zwangsmaßnahmen, etwa zur Impfung
oder chemischen Medikation eines Tieres, verstoßen gegen unseren
Glauben, denn Tiere sind auch energetische Wesen, denen durch solche
Maßnahmen Leid angetan wird.

VI. Freie Wahl der Heilmethoden und Mittel
Es entspricht unserem Selbstverständnis und Glauben von Ursache und
Wirkung, dass jede Erkrankung eine Ursache hat, deren Beseitigung zur
Heilung führt. Nach unserem Glauben kann eine Heilung auf vielfältige Art
herbeigeführt werden. Hierzu gehören gerade Methoden, die von der
Schulmedizin nicht anerkannt werden oder gar als unvernünftig und/oder
gesundheitsschädlich gelten. Unter Verweis auf unser Glaubensrecht der
Freien Selbstbestimmung nehmen die Mitglieder der
Glaubensgemeinschaft für sich in Anspruch, auch derartige
Methoden der Heilung zu wählen. Dies bezieht sich unter anderem auf den
Einsatz von MMS, Borax und alle Arten von Heilkräutern, deren Inhalte
von staatlicher Seite als giftig eingestuft wurden und werden. Hierbei ist
nach unserem Glauben nicht das Mittel selbst, sondern die Dosierung zu
beachten, denn jede Art von Überdosierung, auch von staatlich
zugelassenen Medikamenten, führt zu Vergiftungen, wenn man bei
solchen Mitteln einmal von den sonstigen Nebenwirkungen absieht.

VII. Zurück zu den geistigen Fähigkeiten
Die Übertechnisierung des Alltagslebens der Menschen in den
entwickelten Industriestaaten, beispielsweise mit mobilen
Bildschirmgeräten, Fernsteuerungsprozessen über Funknetzwerke und
dergleichen, macht zwar scheinbar das Leben bequemer, jedoch lässt sie
die kognitiven und emotionalen Fähigkeiten des Gehirns der Menschen
verkümmern. Der Nutzer solcher Technik fokussiert sich auf
Informationen, die er zu einem hohen Prozentsatz für sein Leben nicht
benötigt oder verlässt sich schlichtweg nur noch auf die Technik. Die
aufmerksame Wahrnahme des aktuellen Umfeldes ist eine wichtige
Voraussetzung um die fast unbegrenzten geistigen Fähigkeiten, die ein
Mensch mit seinem Gehirn nutzen könnte, voll zu entfalten. Unserem
Glauben entspricht es, dass der Mensch mit dem Geist die Materie
beherrscht und diese mit seinen geistigen Fähigkeiten auch direkt
verändern kann. Überdies glauben wir, dass die Menschen, da sie auch
geistige Wesen sind, über große Entfernungen völlig ohne technische
Hilfsmittel miteinander kommunizieren können. Daher glauben wir an die
Kraft des Geistes und wenden uns von der ausschließlichen Abhängigkeit
von technischen Kommunikationssystemen ab.

VIII. Computerchips
Der technische Fortschritt führt dazu, dass immer kleinere Computerchips
hergestellt werden. Hieraus entwickelt sich verstärkt die Legende, dass
der Mensch sich solche Minicomputer in den Körper implantieren lassen
sollte, um noch bequemer leben zu können und besser beschützt zu sein.
Dies ist mit unserem Glauben jedoch nicht vereinbar, da die Implantierung
von Computerchips und deren Benutzung im Körper eines Menschen das
Energiefeld desselben empfindlich stört. Da jede Zelle des Körper mit
einer eigenen Frequenz schwingt, wird die zeitweise oder dauerhaft
ausgestrahlte Frequenz des implantierten Chips auf die Körperzellen
abstrahlen und deren Funktion beeinträchtigen. Überdies ist durch den
Chip eine Kennzeichnung gegeben, die das universelle Recht auf freie
Selbstbestimmung konterkariert.

IX. Neue Wege
Wir glauben an die Möglichkeit, durch neue Wege der Produktion, des
Austausches von Waren, der Kommunikation, der Bildung, der
Wissenschaft und Forschung, des menschlichen Miteinanders und des
Respekts im Einklang mit der Natur und der Schonung der natürlichen
Ressourcen allen Menschen auf der Erde eine lebenswerte Existenz
bereiten zu können. Wenn alle Menschen sich unser Glaubensbekenntnis
und die oben dargelegten universellen Menschenrechte zu eigen machen
und danach handeln würden, gäbe es weder Machtbessenheit noch Gier,
welche die Hauptursachen menschlichen Elends sind. Im Streben, dies zu
erreichen, leben wir unseren Glauben und werden ihn verbreiten.

Teil C
Schlussbestimmungen

I. Ewigkeitsklausel
Das vorstehendes Glaubensbekenntnis ist unwiderruflich. Ebenso sind es
die Wesensinhalte der vorstehenden Handlungscharta. Änderungen in
Formulierungen, Hinzusetzungen oder Streichungen sind nur zulässig,
wenn sie den Wesenskern der gegebenen Proklamationen nicht berühren.

II. In-Kraft-Treten
Das vorstehende Glaubensbekenntnis und die Handlungscharta treten mit
dem Sprechen folgenden Gebetes für die anwesenden Mitglieder mit
sofortiger Wirkung und im Übrigen mit dem Abschluss der heutigen
vierundzwanzigsten Stunde für die Glaubensgemeinschaft in
Kraft:

Lebens- und Wunschgebet440

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ESM und das Ende der Demokratie

28. Februar 2012

Schon mal was von ESM gehört. Nein? Komisch nicht?! Ab und zu liest man was in der BILD-Zeitung von EURO-Stabilitätspackt und so und da kommen schon mal diese drei Buchstaben vor. ESM bedeutet EINRICHTUNG DES EUROPÄISCHEN STABILITÄTS MECHANISMUS. Klingt ja sehr harmlos und gleichzeitig bedeutungsvoll. Was ist nun ESM? Dann lies mal bitte diesen ESM-Vertrag der laut Euractiv bereits am 02.02.2012 vom EU-Botschafter für Deutschland unterschrieben worden sein soll. „Nun schön … Was soll damit sein?!“, wirst du mich vielleicht fragen. Ich antworte dir …. mit diesem Vertrag ist der Art. 20 des Grundgesetzes hinfällig geworden. Dort war bisher für alle verbindlich: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“ Mit dem Gebilde was sich ESM nennt wird zukünftig ein „Gouverneursrat“ und ein „Direktorium“ frei bestimmen dürfen, wann die Melkkuh Deutschland mal wieder etliche Milliarden EURO  zahlen darf. So bald ein EURO-Land „notleidend“ ist und es der ESM beliebt, darf kräftig geschluckt werden und das ohne jede parlamentarische Kontrolle, denn die Verantwortungsträger des ESM Gebildes  sind nicht haftbar zu machen, da  ihnen von den Vertragsunterzeichnern „Immunität“ eingeräumt wird. Die ESM unterliegt keiner Zwangsvollstreckung  und keiner Insolvenz. Das Stammkaptital beträgt  700.000.000.000 (in Worten siebenhundert Milliarden EURO) wovon Deutschland schlappe 27,1464 Prozent zu tragen hat.  Schlussendlich bedeutet das alles, dass die ESM nur mit den Fingern schnipsen muss und die Bundesregierung darf sich befleißigen die abgeforderten Milliarden zu organisieren. Dreimal darfst du raten, wer die Zeche bezahlen darf …
Schau dir die nachfolgenden Videos an … die besten Highlights  aus dem ESM-Vertrag in Kurzfassung …

Mein Fazit: Wenn das so durchgesetzt wird, dann ist das Grundgesetz faktisch tot!

PS: Vielleicht passt nun auch ins Bild, warum Herr Wulf zurückgetreten wurde. Als er noch Bundespräsident war, hielt er vor Wirtschaftsnobelpreisträgern am 24.08.2012 eine denkwürdige Rede, die wohl noch nie von einem Bundespräsidenten so deutlich verhören ließ, dass hier in Deutschland ein Ausverkauf zu Lasten der nächsten Generationen stattfindet … Ich zitiere:
„In diesen Wochen zeigt sich in Europa und in den USA überdeutlich: Die Banken- und Schuldenkrise hat die Politik, hat die Regierungen und Notenbanken, an Grenzen gebracht. Die Aufgaben, die Regierungen derzeit weltweit zu bewältigen haben, sind immens und haben Auswirkungen auf die ganze Welt: Steigende Rohstoffpreise und Lebensmittelpreise und Überhitzungen von Ökonomien, zum Beispiel in den Schwellenländern. Viele der Maßnahmen gegen die Krise sind höchst umstritten. Es ist ja nicht so, dass in den Wirtschaftswissenschaften alle eine einheitliche Auffassung vertreten. Auch die hier versammelten Wirtschaftsnobelpreisträger haben sehr unterschiedliche Ansichten. Davon konnte ich mich gestern Abend in einer tollen Diskussion mit fünf Nobelpreisträgern überzeugen. Die Regierungen müssen auf dieser unsicheren Grundlage entscheiden. Sie müssen dennoch mutig führen, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit schnell zurückzugewinnen. Und sie müssen dabei im Blick haben, welche Maßnahmen sie ihren Völkern zumuten können. Das sollten wir bedenken, wenn wir Politikerinnen und Politiker für zögerliches Handeln und manchmal widersprüchliches Reden kritisieren.

Als die Krise ausbrach, bestand auf globaler Ebene schnell Einigkeit. Beschlossen wurden Konjunkturpakete in einem bislang nie dagewesenen Ausmaß. Dem Finanzsektor und den Banken eilte man zu Hilfe – mit Geld der Steuerzahler, Staatsgarantien und massiven monetären Transfusionen durch die Notenbanken. Im Jahr 2008 galt es, mit allen Mitteln den Kollaps zu verhindern und den Kreislauf des Patienten Weltwirtschaft zu stabilisieren. Ich möchte hier daran erinnern, dass das mit dem Vorsatz geschah, den Patienten Weltwirtschaft dann aber auch baldmöglichst zu therapieren. Doch immer noch ist der Bankensektor labil, sind die Staatsschulden in den größten Volkswirtschaften auf Rekordniveau und die fundamentalen Probleme für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit so präsent wie zuvor. Es wurde mehr Zeit gewonnen als Zeit genutzt, um den Patienten zu therapieren.

Auf dem Deutschen Bankentag hatte ich den Finanzsektor bereits gewarnt. Wir haben weder die Ursachen der Krise beseitigt, noch können wir heute sagen: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Wir sehen tatsächlich weiter eine Entwicklung, die an ein Domino-Spiel erinnert: Erst haben einzelne Banken andere Banken gerettet, dann haben Staaten vor allem ihre Banken gerettet, jetzt rettet die Staatengemeinschaft einzelne Staaten. Da ist die Frage nicht unbillig: Wer rettet aber am Ende die Retter? Wann werden aufgelaufene Defizite auf wen verteilt beziehungsweise von wem getragen?

Über viele Jahre wurden in vielen Ländern Probleme immer wieder über höhere staatliche Ausgaben, höhere Schulden und billigeres Geld vor sich hergeschoben. Das verlängern wir gerade. Dabei wurde im großen Stil konsumiert und spekuliert, anstatt in gute Bildung und Ausbildung, in zukunftsweisende Forschung und Innovationen zu investieren – in das, was eine produktive und wettbewerbsfähige Wirtschaft überhaupt erst ausmacht. Nun klaffen in den öffentlichen Kassen Löcher, wertvolles Saatgut wurde verzehrt, statt fruchtbaren Boden zu bestellen. Und ich möchte hier in Lindau formulieren: Politik mit ungedeckten Wechseln auf die Zukunft ist an ihr Ende gekommen. Was vermeintlich immer gut ging – nämlich neue Schulden zu machen -, geht eben nicht ewig gut. Es muss ein Ende haben, sich an der jungen Generation zu versündigen. Wir brauchen stattdessen ein Bündnis mit der jungen Generation.

Ich verstehe die Empörung vieler junger Menschen an vielen Orten der Welt, wenn sie sich aufregen, dass es aus ihrer Sicht nicht fair zugeht und dass zum Teil ihre Zukunftschancen bereits in der Gegenwart verbraucht werden. Denn es sind ihre Zukunftschancen, die hier auf dem Spiel stehen. Der Internationale Währungsfonds warnt sogar seit einigen Jahren vor einer sogenannten „verlorenen Generation“.

Nach meiner Überzeugung bedeuten alle notwendigen Problemlösungen, wie immer sie aussehen, Zumutungen – Zumutungen für alle Beteiligten. So einfach ist es in der Demokratie und zugleich so schwierig. Aber eine gute Zukunft wird es nur geben, wenn wir langfristig zurückfinden zu solidem Wirtschaften. Das wird Einschnitte bedeuten, die schmerzhaft sind. Langfristig wird aber nur dies Handlungsfähigkeit und Wohlstand bewahren. Wichtig dabei ist, dass die Lasten fair verteilt werden. Ich verstehe, dass viele nicht nachvollziehen wollen, dass Bankmanager zum Teil exorbitant verdienen, dass aber zugleich Banken mit Milliarden gestützt werden. Und Trittbrettfahrer in der Finanzwelt spekulieren weiterhin darauf, von der Politik und damit letztlich von Steuerzahlern aufgefangen zu werden – weil sie zum Beispiel zu groß sind und zu relevant für den gesamten Wirtschaftskreislauf.

Ich erinnere, wie mir, als ich in Ihrem Alter war, ein Unternehmer erzählte, er hätte von seinem Vater gelernt: „Wenn Du einen kleinen Kredit aufnimmst, dann hat Dich die Bank in der Hand. Wenn der Kredit eine bestimmte Größe erreicht, dann hast Du die Bank in der Hand.“ Und wenn die Bank eine bestimmte Größe hat, scheint es jetzt so zu sein, dass sie den Staat in der Hand hat. Und das empfinden die Menschen zu Recht als unfair – so wie es der Volksmund sagt: „Die Kleinen fasst man, die Großen lässt man laufen.“ Ungleichheiten sind wichtige Antriebskräfte, wenn sie nicht zu groß werden. Sie werden dann aber nicht akzeptiert, wenn Gewinne privatisiert werden, Verluste jedoch kollektiviert, sozialisiert, auf alle abgeladen werden. Hier geht es um prinzipielle Fragen. Menschen reagieren empfindlich, wenn Fairnessprinzipien verletzt werden. Fairness ist ein Urbedürfnis des Menschen. Ich habe heute Morgen vor 20 jungen Wirtschaftswissenschaftlern dafür geworben, nicht alles zu zahlenorientiert zu betrachten. Vielleicht hat man in den Wirtschaftswissenschaften menschliche Ansprüche, Bedürfnisse, Verhaltensweisen ein wenig vernachlässigt. Das Grundbedürfnis nach Fairness darf nicht außer Acht gelassen werden, es ist nicht zu akzeptieren, wenn es zuviel Trittbrettfahrer in einer sozialen Gruppe gibt. Dieser Aspekt scheint mir ein wenig ausgeblendet worden zu sein.

Das Versagen von Eliten bedroht langfristig den Zusammenhalt in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft. Wer sich zur Elite zählt und Verantwortung trägt, darf sich eben auch nicht in eine eigene abgehobene Parallelwelt verabschieden. Sondern jede, jeder hat Verantwortung für das Ganze und für den Zusammenhalt in einem Land. Dass es nicht fair zugeht und Lasten einseitig verteilt werden, dieses Gefühl haben aber immer mehr Bürgerinnen und Bürger.“

Vollständige Rede hier nachzulesen:
http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/08/110824-Wirtschaftsnobelpreistraeger.html 

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