Die Sicht der Dinge

30. Dezember 2010

Sie saßen in der Couchecke, die sich hinter zwei restaurierten alten Stützbalken unter einer Dachschräge befand. Julia hatte es sich auf einem der Polstersessel bequem gemacht. Stephan saß auf dem Sessel gegenüber und beobachtete, wie sie aus ihrer Handtasche ein digitales Diktiergerät hervorholte und es auf dem kleinen Couchtisch vor sich ablegte.

Als sie damit fertig war, blickte Julia auf und sah ihn fragend an: „Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich das Interview mitschneide?“

Stephan schüttelte den Kopf und sagte: „Ach iwo! Ich weiß die Nützlichkeit dieser kleinen Dinger zu schätzen, habe ich doch selbst jahrelang Schriftsätze damit diktiert, als ich noch als Anwalt tätig war. Ich habe immer noch so ein Gerät, benutze es aber heutzutage nur noch, um meine Gedanken festzuhalten. Eine durchaus zweckmäßige Methode!“

Julia beugte sich vor und betätigte den Recordingknopf am Diktiergerät. „Sie waren Jurist? Das ist interessant! Wie wird man vom Rechtsanwalt zum …?“, sie hielt kurz inne, „ … Ich weiß jetzt gar nicht wie ich Ihre jetzigen Beruf nennen soll!“
„Es ist eher eine Berufung als ein Beruf. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Ich bin ein Lichtbringer!“

Julia sah ihn verblüfft an. „Was meinen Sie damit?“

Für einen Moment fixierte Stephan sie in einer Art, als wolle er ergründen, ob er ihr ein Geheimnis verraten könne, dann sagte er: „Viele missverstehen es oder wollen es nicht verstehen. Sie sind einfach nicht offen für die Dinge, die ich ihnen zu vermitteln suche. Daher war es ganz wichtig, dass bei meinem kleinen Experiment mitgemacht haben!“

„Oh ja! Ich bin sehr dankbar dafür, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, diese ganz außergewöhnliche Erfahrung zu machen! Es war einfach unbeschreiblich! Ich bin noch immer ganz überwältigt von den Eindrücken!“, erwiderte Julia.

„Sie waren vorhin eine kurze Zeit offen! Sie haben das Licht gesehen und Ihnen dürfte jetzt bewusst sein, dass die Welt viel umfassender ist, als sie die meisten Menschen mit ihren fünf Sinnen wahrnehmen. Ein Lichtbringer hilft den Menschen, ihr Bewusstsein zu öffnen um zu erkennen, dass sie keine isolierten Individuen sind. Das ist der eigentliche Kern der Tätigkeit eines Lichtbringers! Wir Menschen sind hoch energetische, spirituelle Wesen und auf der tiefsten Ebene, der subnuklearen Ebene, mit Allem verbunden. Nur sind sich die meisten Menschen darüber gar nicht bewusst!“

„Ja! Ich weiß genau was Sie meinen! Als Sie mich vorhin an den Händen hielten und ich dieses phänomenale Glühen bei den Pflanzen und Tieren im Park bemerkte, da war ich auf einmal der Ahornbaum und ich war der Grashalm und der Käfer, der an ihm herunterkrabbelte und ich war der Bussard der am Himmel schwebte und ich sah mich mit seinen Augen von oben“, sagte Julia und in ihren Augen erschien ein Leuchten von der Art, wie es sich bei Kindern zeigt, wenn sie ihr Weihnachtsgeschenk auspacken, und feststellen, dass der Inhalt genau ihrem Wunsch entspricht.

Stephan quittierte ihre Begeisterung mit einem warmen Lächeln. „Das Glühen, was Sie da vorhin wahrnahmen, waren Biophotonen!“

Julia warf ihm einen verwunderten Blick zu. „Biophotonen?!“

„Ja! Biophotonen sind Lichtpartikel die von allen Lebewesen ausgestrahlt werden. Biophotonen übertragen Informationen. Sie werden aber vom Menschen für gewöhnlich nicht wahrgenommen, weil er sich für diese Informationen nicht geöffnet hat. Wenn sich aber ein Mensch in einen Zustand erweiterten Bewusstseins begibt, welches für gewöhnlich erst durch eine lange Meditationspraxis erreicht werden kann, dann ist er in der Lage, diese Informationen zu empfangen. Dann endlich spürt er die all umfassende Vollkommenheit aller Lebewesen auf dieser Welt und seine Ängste und Zweifel lösen sich langsam in Liebe auf. So kann man auch sagen, dass Biophotonen unsere Liebe und unsere Gefühle übertragen können! Natürlich ist die Tatsache, dass Biophotonen Informationen übertragen können, bei den Wissenschaftlern stark umstritten. Der Mann, der die Existenz der Biophotonen im Jahre 1975 experimentell nachwies, heißt Fritz Albert Popp und ist Biophysiker. Er wird von den meisten seiner Kollegen trotz dieser großartigen Entdeckung geschnitten, weil er den Begriff der Information in die Molekularbiologie einführte und damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf stellte. Nach der so genannten naturwissenschaftlichen Sicht herrscht in Zellen völlige Planlosigkeit. Der Organismus von Lebewesen wird als wimmelndes Chaos von Molekülen betrachtet, in dem der Zufall entscheidet, ob, wann und wo chemische Reaktionen stattfinden. Wie Popp halte ich diese Sichtweise für abwegig. Aus einem planlosen Chaos kann kein sinnvolles Zellgeschehen entstehen. Popp hat durch seine Experimente bewiesen, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verhält, sondern einen erstaunlichen Zusammenhang aufweist. Er sagt klar und deutlich, dass über Biophotonen die Zellen im Organismus miteinander kommunizieren. Wie Sie vorhin wohl selbst erlebt haben, hat Popp offenbar Recht!“

Julia staunte. „Wow! Dass Sie dieses Glühen sogar wissenschaftlich erklären können, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet! Ich dachte immer, solche Phänomene ließen sich aus der Sicht der Wissenschaft nicht definieren. Schließlich war es mein ganz persönliches Erlebnis und die meisten Leute würden es damit erklären, dass sich das alles nur in meinem Gehirn abspielt. Eine Halluzination oder so oder sie würden fragen, ob ich unter Drogen stand!“

„Das wäre eine typische Reaktion, da haben Sie völlig Recht. Wie bereits gesagt, ist das Thema Informationsaustausch bei Zellen unter den Wissenschaftlern sehr umstritten ebenso wie die Frage, ob außerhalb des menschlichen Gehirns überhaupt Bewusstsein existiert. Aus spiritueller Sicht ist diese Frage ganz klar mit einem ‚Ja’ zu beantworten. Ich selbst bin da auch völlig zweifelsfrei. Aber viele Menschen glauben nicht an ein höheres Bewusstsein und an Spiritualität. Sie verharren in materiellen Glaubensdoktrin und betrachten alles rein wissenschaftlich. Wissenschaft und Spiritualität wurden durch die eingeschränkte Betrachtungsweise der Menschen zu gegensätzlichen Polen. Das war nicht immer so. Erst seit den Entdeckungen in der Quantenmechanik fangen mehr und mehr Wissenschaftler an, sich für neue Sichtweisen zu öffnen, die auch spirituelle Erfahrungen und so genannte Phänomene beinhalten und diese sogar erklären können. Daher stellt sich hier die Frage: Was ist eigentlich Wissenschaft und was ist real? Etwa nur das, was wir mit unseren fünf Sinnen, zuweilen mit Hilfsmitteln wie Mikroskopen, wahrnehmen und die Wissenschaftler in Experimenten beweisen können oder einfach das, was gegeben ist, unabhängig davon ob wir uns darüber bewusst sind oder nicht? Würde man der Annahme folgen, dass nur die gegebenen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft unser Wissen schafft … ein Wortspiel mit einem tieferen Sinn …“, Stephan hielt kurz inne und schmunzelte, „dann wären wir noch immer bei einem Wissensstand von längst vergangenen Zeiten. Man hat die Dinge früher in vielerlei Hinsicht völlig anders gesehen als heute, obwohl sie objektiv betrachtet existierten, wenn auch nicht im Bewusstsein der Menschen. Ich möchte da ein Beispiel nennen. Im Mittelalter hätte man für die Behauptung, es gäbe noch kleinere Organismen, als solche, die mit dem bloßen menschlichen Auge sichtbar sind, nur ein verständnisloses Kopfschütteln geerntet. Damals existierten im Bewusstsein der Menschen keine Bakterien, obwohl wir heute wissen, dass ein Mensch aus etwa zehn Billionen Zellen besteht und sich im menschlichen Organismus etwa zehnmal so viele Bakterien befinden. Das war auch im Mittelalter schon so, nur hätte man eine solche Sichtweise damals vehement abgelehnt, weil man es eben nicht besser wusste. Es ist also immer die Sicht der Dinge die die Maßstäbe setzt.“

Julia schien perplex. „So hatte ich das noch nicht gesehen. Aber richtig, wir Menschen neigen auf Grund unseres Wissens, das wir über die Schule, das Internet, die Bücher und die Medien vermittelt bekommen haben, dazu, Sichtweisen von vornherein auszuschließen, welche nicht in das Raster der allgemein anerkannten Betrachtungen passen!“

Stephan nickte. „Genau! Es ist unser vorgeprägtes Wissen, dass unsere Betrachtungen bestimmt. Die Menschen können die Realität niemals genau kennen. Wenn wir irgendetwas untersuchen, dann bekommen wir immer nur Antworten auf Fragen, die wir stellen, und diese Antworten wiederum basieren auf den Fähigkeiten und der Beschränktheit unseres Denkens. Alles was wir bei unseren Untersuchungen wahrnehmen, sei es nun mit unseren Sinnen oder durch moderne Messgeräte, passiert den Filter unseres Bewusstseins und wird von unserem Verstand bestimmt. Was wir also wahrnehmen ist nichts anderes als ein Wechselspiel zwischen unserem Bewusstsein und dem was außerhalb unseres Verstandes wirklich abläuft. Was wir bei unseren Untersuchungen entdecken, ist immer nur ein eingeschränktes Bild der Realität, das von unserem Verstand quasi gefiltert wurde. Am besten lässt sich das mit einem Foto von einer Landschaft vergleichen, die wir auf einer Urlaubsreise gesehen haben. Wenn ich beispielsweise eine schöne alte Burg fotografiere, so beschränkt sich das Foto nur auf die Perspektive, aus der ich sie fotografiert habe und es zeigt auch nur einen Ausschnitt. Wenn ich nach meiner Urlaubsreise das Foto meinen Freunden zeige, dann sehen sie nur diesen Ausschnitt. Was ich jedoch vor Ort mit meinen eigenen Augen wahrnahm, war viel mehr, als das, was die Kamera erfasste und was nun das Foto wiedergibt. In meiner Erinnerung waren da links und rechts neben der Burg Felsen, die jetzt auf dem Foto gar nicht erscheinen, weil das Kameraobjektiv sie wegen seines beschränkten Winkels nicht zusammen mit der Burg erfassen konnte. Unser Verstand ist im Hinblick auf die Realität also wie ein Kameraobjektiv; er spiegelt nur einen eingeschränkten Ausschnitt derselben wieder. Mit anderen Worten, unser Bewusstsein liefert nur ein beschränktes Modell der Realität und zeigt niemals die Realität in ihrer gesamten, unfassbaren Komplexität selbst. Was da außerhalb unseres Verstandes auf den verschiedenen Ebenen abläuft, ist viel mehr, als wir wahrnehmen und es existiert, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht.“

Julia stieß zunächst hörbar Luft aus und sagte dann: „Diese Betrachtung ist so simpel aber man muss erst mal drauf kommen! Für mich ergibt sich da eine Schlussfolgerung: Wenn wir Menschen von vornherein etwas als unreal ausschließen, dann könnte es durchaus sein, dass uns unser Bewusstsein ein Schnippchen geschlagen hat und das vermeintlich Unreale in Wirklichkeit real ist! In einem solchen Fall würden wir uns durch unseren Verstand in unseren Möglichkeiten, die Dinge noch tiefgründiger zu betrachten, nur selbst beschränken!“

„Darauf wollte ich hinaus! Der durchschnittliche Mensch ist ein Skeptiker und Zweifler und er will alles bewiesen haben um es zu glauben! Indem er aber seinen Glauben derart einschränkt, beraubt er sich seiner Potentiale und Möglichkeiten und der Mensch hat viel mehr davon als ihm bewusst ist. In dieser Hinsicht kann man sogar sagen: Unsere Möglichkeiten sind unbegrenzt!“

„Was meinen Sie damit?“, fragte Julia.

„Nun, um diese Frage zu beantworten, muss ich einmal weiter ausholen! Es gab auf diesem Planeten eine Zeit, da waren sich die Menschen darüber bewusst, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Es war für sie keine Frage, dass die Erde ein Schauplatz verschiedener kosmischer Dimensionen ist sondern eine Tatsache. In diesem Zusammenhang muss ich erwähnen, dass es da nicht nur die Welt verdichteter Materie gibt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können, sondern das auf anderen, höheren energetischen Ebenen eine Welt der feinstofflichen Materie existiert, die für die meisten Menschen der heutigen Zeit solange unsichtbar bleibt, wie ihre Seelen mit ihren Körpern verbunden sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie sich im Zustand der Körperlichkeit nicht mit den höheren Dimensionen verbinden könnten, sondern damit, dass durch die technisierte, manipulierende, materielle Welt mit ihren religiösen Doktrin und wissenschaftlichen Dogmen bei den Menschen eine Bewusstseinsprägung einstellte, die sie dieser Fähigkeit beraubte. Ich hatte für Sie vorhin einen Moment lang quasi einen Türspalt geöffnet, bei dem Sie einen kurzen Blick auf diese höheren energetischen Dimensionen der feinstofflichen Welt werfen konnten. Eine gewisse Anzahl von Menschen hatte im Zuge von so genannten Nahtoderlebnissen und bei außerkörperlichen Erfahrungen einen kurzen Einblick in die feinstofflichen Dimensionen, unter anderem auch in solche, welche als Jenseits bekannt sind. Gerade diejenigen, die ein Todesnäheerlebnis hatten und den Zustand von Außerkörperlichkeit, klaren Bewusstseins ohne körperliche Einschränkungen, des inneren Friedens und der allumfassenden Liebe erlebten, wissen, dass die materielle Welt, in die sie nach ihrer Reanimation wieder zurückkehrten, nicht die einzige Realität ist. Da sie sich mit dem Thema der Nahtoderlebnisse beschäftigt haben, wissen Sie das ja bereits!“

Julia nickte kurz und sagte: „Oh ja, ich habe darüber einen Artikel verfasst, der den Titel `Der Tod ist nicht das Ende` trägt und der sich sehr umfassend mit den Forschungen von Dr. Raymond A. Moody befasst, welcher die Nahtoderlebnisse von vielen hundert Menschen auswertete.“

„Ich habe ihn gelesen. Es ist ein sehr guter Artikel. Solche Menschen, die über ihren ganz persönlichen Einblick ins Jenseits offen sprechen, sind leider in der Minderheit. Die Meisten verschweigen ihr Wissen oder gehen damit sehr vorsichtig um, weil sie fast immer auf Unverständnis und Ablehnung bei den anderen Menschen stoßen und sich nicht in die Rolle eines geistig verwirrten Außenseiters begeben wollen. Durch ihr Nahtoderlebnis sind sie aber in einen Zustand besonderer Bewusstheit gekommen. Viele dieser Menschen orientieren sich nach ihrer Todesnäheerfahrung um und richten die Prioritäten ihres Lebens völlig neu aus. So war es auch bei mir!“

Auf Julias Gesicht zeigte sich Überraschung. „Was? Sie hatten auch ein Nahtoderlebnis?!“

„In der Tat!“, gab Stephan mit ruhiger Stimme zu. „Es ist ein prägnanter Teil meines Lebens. Bevor ich aber davon erzähle, möchte ich zunächst meinen Gedanken von vorhin aufgreifen. Ich wollte Ihnen ja erläutern, was ich damit meinte, als ich sagte, die Möglichkeiten des Menschen seien unbegrenzt. Wie bereits erwähnt, gab es auf der Erde eine Zeit, als sich die Menschen darüber bewusst waren, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Die Menschen lebten damals in so genannten Hochkulturen, von deren glorreichen Zeiten heute noch prächtige Artefakte mit unglaublichen Eigenschaften künden, welche heute noch vereinzelt gefunden werden. In der Regel verschwinden diese Fundstücke aber unverzüglich in den Archiven bestimmter Geheimorganisationen und der Kirche oder in den Tresoren von mächtigen und reichen Personen. Sie ziehen es vor, der Menschheit die Beweise für die Existenz der alten, hoch entwickelten Zivilisationen vorzuenthalten, weil sie unter allen Umständen vermeiden wollen, dass die Wahrheit bekannt wird. Zu den Zeiten dieser Hochkulturen, welche vor zirka fünftausendzweihundert Jahren endeten, kannten die Menschen ihre geistigen Potentiale und sie verfügten über einen natürlichen Zugang zu den höheren Dimensionen. Sie kommunizierten telepathisch, konnten mit ihren hoch entwickelten geistigen Kräften direkt auf Materie einwirken, zum Beispiel durch Teleportation Gegenstände mit großer Masse bewegen oder sich selbst von einem Ort zum anderen bewegen ohne dabei physisch den dazwischen liegenden Raum zu durchqueren. In der Science-Fiktion-Serie Star Trek erfand ihr Produzent und Drehbuchautor Gene Roddenberry dafür den Begriff des Beamens. Raum und Zeit waren für die Menschen damals also keine Kategorien, die ihnen Grenzen setzten.“

Julia riss die Augen auf. „Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass sich die Menschen früher nur mit der Kraft ihres Geistes in einer Sekunde von einem Ort zu einem anderen bewegen konnten unabhängig davon, wie groß die Distanz zwischen den Orten war?!“

Angesichts ihrer Verblüffung musste Stephan schmunzeln. „Ja genau das! Ich bemerke, dass Sie zweifeln. Nun, was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen eine kleine Demonstration liefere, zu was der bewusste Geist eines Menschen imstande ist?“

„Was?! Wollen Sie sich jetzt etwa wegbeamen?!“

„Nein, nicht doch! Wir wollen es doch nicht gleich übertreiben! Was ich vorhabe, ist eine kleine aber gleichwohl sehr beeindruckende Vorführung!“, gab Stephan lachend zurück.

„Jetzt haben Sie mich aber neugierig gemacht!“

Auszug aus dem Roman „Veruslux“ von Jonathan Klar
(Das Buch ist noch im Entstehen und daher noch nicht veröffentlicht).

 


Lichtmond – Medialkunst zur Entkoppelung

17. Oktober 2010

Unlängst erwarb ich ein BluRay-Disc, welche bei mir geradezu euphorische Reaktionen hervorrief. Die Rede ist von Lichtmond.

Diese Gruppe gab unter dem gleichen Namen einen audiovisuellen Leckerbissen heraus. Nicht nur, dass der perfekt auf die computeranimierten Bilder abgestimmte Klang  jeder guten Surroundanlage wohl erstmalig einiges mehr entlockt, als man gewohnt ist; nein hinter den beeindruckenden medialen Visionen steckt mehr. Als ich die Blu-Ray in mein Sony-Mediacenter einwarf und meine Anlage hinzugeschaltet hatte, waren die nächsten 50 Minuten völlig davon eingenommen, diese unbeschreiblich tollen Visionen zu betrachten und den phänomenalen Sound zu genießen. Es ist wie ein Abtauchen aus dem Hier und Jetzt in eine völlig andere Welt aus Farben, Formen und Lichtreflexen. Fliegende Fantasiefische,  Energiestrahlen, die menschliche Konturen annehmen oder Schmetterlinge, die mit einem Male ebenso einen menschlichen Körper nachbilden, vor wunderschönen Landschaften. Hinzu kommen immer wieder verschiedene beeindruckende Formationen, bei denen viele Einzelstücke, wie zum Beispiel Prismen große, sich drehende, Symbole bilden, die versinnbildlichen, dass ein Großes Ganzes aus vielen einzelnen Partikeln besteht. Es ist wie eine bildliche Symbiose aus Mikro- und Makrokosmos. Das Ganze wurde bestückt mit sinnreichen Liedtexten in Englisch und einführenden deutschsprachigen Gedichten mit besonderem Tiefgang. Mein persönlicher Eindruck von dem Projekt ist der, dass die Macher das bewusst etwas geschaffen haben, was die Betrachter und Zuhörer von unserem schnelllebigen Dasein der Hektik, des Stresses und der Überschüttung mit Reflexen aus den üblichen Medien entkoppeln soll. Der Kauf dieser DVD oder Blu-Ray ist unbedingt zu empfehlen. Hier der Link zu Amazon.

Nachfolgend die Beschreibung zur Produktvorstellung:
„Lichtmond“ ist eine Reise durch magische Klanglandschaften, kombiniert mit faszinierenden Vocals und traumhaften Liebesgedichten mit Bezug auf unterschiedlichste Kulturen. Hinter dem Projekt „Lichtmond“ stehen die Musiker und Produzenten Giorgio & Martin Koppehele (Avenue Music), die schon mit ihrem „Ambra“ Projekt im Chill Out DVD Bereich Maßstäbe gesetzt haben. Die beiden Brüder Giorgio und Martin bilden zusammen mit Ihren Frauen Suna und Gabi das Songwriter und Produzententeam „Avenue Music“. Sie schreiben und produzieren unter anderem für Placido Domingo, Nicole, Bro’Sis, Suzie Quatro, Shari Belafonte, Splash, Lou Bega, Odyssey. Desweiteren produzieren sie zahlreiche Soundtracks und Corporate Music: z.B. Pippi Langstrumpf Kinofilm, Titanic Ausstellung, Adidas, Audi, Siemens, Walt Disney Zapf Creation. In ihren Studios sind auch alle gängigen Surroundformate (bis 7.1, Blu-ray) realisierbar. Dort entstanden z.B. die Surroundproduktionen für den vielfach mit Edelmetall ausgezeichneten DVD Act „Ambra“. „Lichtmond“ ist in voller 1080 HD Auflösung und mit echtem, diskretem 7.1, 5.1 und 2.0 Surround Sound in 192 kHz produziert. Ein absolut einzigartiges akustisches und visuelles Highlight. Die fantastischen optischen Traumwelten werden von dem spanischen Animationskünstler Diego M. Bonati, Imago-E Studios, Madrid, exklusiv für „Lichtmond“ neu geschaffen. Der moderne, sinnliche Ambient Pop von „Lichtmond“ ist live durch die Klanglandschaften von Giorgio & Martin, die charismatischen Vocals und den visuellen Traumwelten ein einmaliges Erlebnis.

Bei Youtube wurden von Lichtmond einige Videos veröffentlicht, so dass man durchaus einen Eindruck von der fantastischen Medialkunst gewinnen kann. Nachfolgend habe ich einen Link zu den Stücken – „Wenn des Mondes Strahl“ und „Shine on me“ gesetzt. Bitte die Auflösung auf 720 Pix HD heraufsetzen, soweit es deine DSL Verbindung hergibt.

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Nahtod – Auf der Schwelle zur anderen Seite

13. September 2010

Während eines Nahtoderlebnisses standen sie auf der Schwelle zum Jenseits. Menschen, die ein solches Todesnäheerlebnis hatten, behaupten, diese bereits überschritten zu haben. Sie berichten von ihren Erlebnissen im Grenzbereich. Fast jeder Mensch dürfte sich schon mal die Frage gestellt haben: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie ich bereits in meinem Artikel „Der Tod ist nicht das Ende“ ausführlich darstellte, existiert der Tod für das Bewusstsein nicht. Nur der Körper stirbt, nicht jedoch der Geist, welcher im Einklang mit der Seele im Körper steckt und sich sodann in eine andere Ebene begibt, die wir gemeinhin als Jenseits bezeichnen. Dass es sich nicht nur um ein letztes Aufbäumen unseres Gehirns vor dem Sterben handelt, beweisen viele Berichte  der Betroffenen, die klinisch als tot galten und wieder belebt werden konnten. Ihr Einstellung zum Tod änderte sich durch diese Erlebnisse gravierend, denn sie verloren ihre Angst vor dem Tod. Mittlerweile wurden im Internet zahlreiche Dokumentationen und Berichte über Nahtoderlebnisse veröffentlicht. Ich habe nachfolgend eine Dokumentation eingestellt, in welcher sehr anschaulich dargestellt wird, was dieses sogenannte Phänomen ausmacht und in welcher Zeugen von Nahtoderlebnissen zu Wort kommen. Da ich selbst schon mit Zeugen eines Nahtoderlebnisses gesprochen habe, weiß ich, dass es den Betroffenen schwer fällt, darüber zu erzählen, weil ihnen regelmäßig nicht geglaubt wird. Um so wichtiger erscheint es, dass es Menschen gibt, die vor die Kamera treten und sich nicht scheuen, über ihr Nahtoderlebnis zu berichten. Aber macht euch selbst ein Bild.

Dokumentation Jenseitsreisen – Teil 1

Dokumentation Jenseitsreisen – Teil 2

Dokumentation Jenseitsreisen – Teil 3

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Angstlöschung ganz einfach

31. Mai 2010

Angst zu haben, ist ein ganz normales Gefühl. Angst begegnet uns jeden Tag. Meist läuft sie uns schon über den Weg, wenn wir frühs die Zeitung aufschlagen oder im Radio die Nachrichten hören. Ein Bericht über einen Flugzeugabsturz bringt uns dazu, unsere Angst vorm Fliegen zu erneuern, die neuesten Nachrichten zur Weltwirtschaftskrise lassen uns um unsere Zukunft zittern und ein frisch mutierter Kaninchenvirus lässt uns sorgenvoll auf die Menschen in unserer unmittelbaren Nähe schauen. Bei derlei News frage ich mich immer: Was wäre, wenn wir die Nachrichten einfach mal ein paar Wochen ignorieren würden? Gewiss würden wir weiterleben, vielleicht aber völlig anders. Aber gegen so einen Vorschlag steht die Angst, dass wir irgendetwas verpassen könnten. Das ist wie eine Droge, von der man scheinbar nicht loskommt.

Der Mediendienst ExtremNews berichtet über ein von ihm mit dem britischen Geistheiler Karma Singh durchgeführtes Videoexperiment.

ExtremNews schreibt auf seiner InternetSeite: „Die überwältigende Resonanz der Rückmeldungen, die uns aufgrund des am 19. März gestarteten Fernheilungsexperimentes erreicht hat, zeigt, dass Fernheilung auch per Video möglich zu sein scheint. Der englische Geistheiler Karma Singh, mit dem wir gemeinsam das Experiment durchgeführt haben, hat nun noch eine Steigerung vorbereitet. Da das Thema „Angst“ eine generelle Grundlage für Probleme aller Art bildet, bietet Karma Singh allen Personen, die sich von Ängsten befreien wollen, die Möglichkeit an, sich an dem neuen sensationellen Experiment der `Angstlöschung per Video´ kostenfrei zu beteiligen.“

Alle Hintergründe zum FernheilungsExperiment von ExtremNews mit dem englischen Geistheilter und Buchautor Karma Sing findest du mit diesem Link auf die InternetSeite von ExtremNews.

Die Videos zur Angstlöschung wurden beim Internetdienst Youtube eingestellt und wurden nachfolgend verlinkt. Ich habe mir die Videos mehrmals angeschaut und habe selbst erstaunliche Veränderungen festgestellt. Wenn jetzt einige auch sagen sollten, dass das völliger Quatsch ist, dann sollten sie sich zumindest das erste Video anschauen, vielleicht kommt auch der eine oder andere Skeptiker zu einer erstaunlichen Veränderung. Wie das Ganze funktioniert, sollte letztlich egal sein, was zählt, ist das Ergebnis … man kann seine Ängste loswerden.

Video zur Angstlöschung Teil 1

 Video zur Angstlöschung Teil 2

Video zur Angstlöschung Teil 3

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Ted Chambers – Videokreationen für die Seele

15. März 2010


Ted Chambers schafft wunderschöne Videos, bei denen Klang, Frequenzen, Farben- und Lichtspiel perfekt abgestimmt sind und beim Hinschauen und Hinhören die Seele des Betrachters berühren. In Toronto geboren, aufgewachsen in Miami, lebt er jetzt in Chicago. Ursprünglich genoss er eine Ausbildung am Theater und arbeitet heute als Kameramann, Herausgeber und Produzent. Ted Chambers hat eine Leidenschaft für die Avantgarde und subkulturelle Bewegungen. Nach seiner Überzeugung können bewegte Bilder die Tiefe von Bedeutungen und Ideen vermitteln. Er nennt sich selbst Videot, was einem Wortspiel aus Video und Ideot entspricht. Über 2,6 Millionen Aufrufe seiner ArtVideos zeigen, dass Ted Chambers bei Youtube kein unbeschriebenes Blatt mehr ist und seine Videos sich hinter den Hits mancher Popstars nicht zu verstecken brauchen. Das hier vorgestellte Video „Angel Meditation“ wurde allein 2,23 Mio mal aufgerufen. Weitere interessante Videos könnt ihr im Kanal von Ted Chambers bei Youtube anschauen. Hier ist der Link:

http://www.youtube.com/user/TedChambers

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Wir sind wahr – Nena

24. Februar 2010

Ein sehr bemerkenswerter Song von Nena ist mir letztens bei Youtube aufgefallen. Der Titel des Liedes lautet: „Wir sind wahr“ und stammt aus ihrem aktuellen Album „Made in Germany“. Das Video des Songs, zeigt aufwachende Menschen, die ihr wahres Ich erkennen und sich plötzlich befreit fühlen. Ein Lied, das mich wegen seiner toll in Szene gesetzten Bilder so fasziniert hat. Es passt in die heutige Zeit und ich stelle einmal mehr fest, dass immer mehr Künstler solche Themen in ihren Songs aufgreifen. Der Text braucht nicht weiter kommentiert werden, ist unten abgedruckt und spricht für sich. Danke Nena!

Wir sind wahr

Text von der Nena-Fanseite

Wir sind wahr, keine Lüge
Der Grund warum ich fliege
Ich glaub du bist mein Engel
Ich leih mir deine Flügel

Wir sind wahr
Ganz nah am Ziel der Ziele
Das Höchste der Gefühle
Aaaah – zum ersten Mal unendlich

Die letzte große Liebe
Die letzte große Liebe

Du tust mir gut, wo willst du hin
Ich bin schöner wenn ich bei dir bin
Ich will nicht wissen wo wir morgen sind
Weil dieser Augenblick für immer stimmt

Geh voran, halt nicht an und komm, komm, komm
Fangen wir heute mit der großen Liebe an
Ich bin da und will dich wärmen
Und mit dir immer größer werden

Wir sind wahr, keine Lüge
Der Grund warum ich fliege
Ich glaub du bist mein Engel
Ich leih mir deine Flügel

Wir sind wahr
Ganz nah am Ziel der Ziele
Das Höchste der Gefühle
Aaaah – zum ersten Mal unendlich

Die letzte große Liebe
Die letzte große Liebe

Ich fühl mich gut, du bist bei mir
Wir wollen springen, ich vertraue dir
Dreh dich auf, mach dich laut, mach mehr, mehr, mehr
Wir schenken uns ein Paradies dafür

Wir treffen uns in leeren Straßen
Es ist so leicht dich loszulassen
Wir lieben uns unendlich
Wir sind unzerstörbar, unvergänglich

Wir sind wahr, keine Lüge
Der Grund warum ich fliege
Ich glaub du bist mein Engel
Ich leih mir deine Flügel

Wir sind wahr
Ganz nah am Ziel der Ziele
Das Höchste der Gefühle
Aaaah – zum ersten Mal unendlich

Die letzte große Liebe
Die letzte große Liebe

Wir sind wahr
Ganz nah am Ziel der Ziele
Das Höchste der Gefühle
Aaaah – wir sind nicht mehr alleine

Wir sind nicht mehr alleine

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Medium – Die Kurzeinführung

8. Januar 2009

gordon-smith-buchcover-klein1Dieses Buch hat mich gefunden! Wer etwas über das Gesetz der Anziehung gelesen oder gehört hat, der weiß, was ich meine. Gordon Smith versteht es, auf 214 Seiten einen Überblick über seine Entwicklung als Medium, seine Erkenntnisse, seine Erlebnisse und seine Sichtweise zu geben. Verschiedene grundlegende Themen, wie Leben nach dem Tod, Himmel und Hölle, Gespenster und Geistwesen, Veränderte Bewusstseinszustände usw. werden in Kapiteln behandelt, welche kurzweilig durch eigene Erlebnisse des Autors, ihm übermittelte Fallbeispiele oder überlieferte Geschichten untersetzt werden. Gordon Smith spart hierbei nicht mit nachvollziehbaren Erläuterungen. Er vermeidet dabei eine schulmeisterliche Vermittlung und lässt es dem Leser frei, sich eine eigene Meinung zu bilden. Es ist beim Lesen des Buches allgegenwärtig, dass der Autor weiß, was er sagt, ohne eine Ansatz von Überheblichkeit zu zeigen. Besonders seine Erläuterungen unter der Rubrik „Wahre und falsche Vorstellungen zu ….“ welche im jeweiligen Themenkapitel erfasst sind, ließen mich manchmal laut auflachen, weil er mit einer gewissen Ironie mit völlig überholten Vorurteilen abrechnet und dem Leser sein eigenes ehrliches Fazit anträgt.

Mein Fazit:
Unbedingt lesenswert für alle, die unabhängig von vorgeprägten Vorurteilen das Leben eines Mediums ungeschminkt kennenlernen möchten.


Der Blick ins Jenseits

31. Dezember 2008

himmel200x2001Die wohl meistgestellte Frage der Menschen ist: „Gibt ein Leben nach Tode?“  Um sie zu beantworten, sollte zunächst der in ihr enthaltene scheinbare Widerspruch geklärt werden. Wenn man tot ist, dann kann es offensichtlich kein Leben geben. Vielleicht überrascht es, wenn ich jetzt sage: Das ist völlig richtig! Ich sehe es aber in einem anderen Kontext. Denn ich sage, dass der „Tod“ nicht existiert. Das Bewusstsein, welches ich mit dem Geist und der Seele gleichsetze, kann nicht sterben. Wenn etwas stirb, dann ist es unser physischer Körper. Unser Bewusstsein, der Geist, tritt dann aus dem Körper heraus und nimmt bewusst wahr, dass man gar keine Angst vor dem „Tod“ haben muss, weil es ihn schlichtweg gar nicht gibt. Wieso komme ich einmal mehr zu dieser Überzeugung? Ich hatte hierzu schon in meinem Artikel „Der Tod ist nicht das Ende“ einiges darüber geschrieben.

Zwischenzeitlich konnte ich noch einige erstaunliche Erlebnisberichte von Menschen, welche die „andere Seite“ anlässlich einer Nahtoderfahrung sahen, vernehmen dürfen. Zu diesen Menschen ist zu sagen, dass sie mir persönlich bekannt sind, sie völlig unterschiedlichen Alters waren (Kinder sowie Erwachsene im jüngeren und reiferen Alter) als sie ihr spezifisches eigenes Erlebnis hatten. Genug der Vorrede. Ich komme zunächst zu den Nahtoderlebnissen der Kinder, welche ich aus den Berichten naher Verwandter in Erfahrung bringen durfte.

Ein guter Bekannter berichtete mir über das Nahtoderlebnis seines damals 11jährigen Sohnes. Der Junge war an einem heißen Sommertag völlig dehydriert, was die Eltern nicht rechtzeitig erkannt hatten und wurde vor ihren Augen plötzlich bewusstlos. Es gelang ihnen, den im Ort wohnenden Hausarzt herbeizurufen (natürlich wurde auch der Rettungswagen gerufen), welcher gerade dabei war, zu einem anderen Patienten im Nachbarort aufzubrechen, als ihn der Anruf erreichte. Er war ziemlich schnell da. Er stellte am Zustand des Jungen fest, dass es um Leben und Tod ging, denn der Junge zeigte nur noch wenige Lebenszeichen (Puls fast nicht mehr feststellbar). Der Arzt leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Nachdem er u.a. mit einer Sofortinfusion und einer Spritze den Zustand des Jungen soweit stabilisieren konnte, dass ein Rettungstransport stattfinden konnte, schlug der Junge wenig später wieder die Augen auf. Es waren hier ca. 15 Minuten seit dem Zusammenbrechen des Jungen vergangen. Zunächst traute sich der Junge nicht, seinen Eltern anzuvertrauen, was er erlebt hatte; jedoch fasste er sich später ein Herz und bezog seine Eltern in sein Erlebnis ein. Er war nach eigenem Bericht unmittelbar nach seinem Zusammenbruch aus seinem Körper „geschleudert“ worden und schwebte über seinem liegenden Körper. Er erlebte die Angst seiner Mutter, welche dieses plötzliche Zusammenbrechen völlig verzweifeln ließ. Er verfolgte die eiligen Telefonate und konnte wörtlich wiedergeben, was das gesagt worden war. Er verfolgte die Maßnahmen des ihm bekannten Hausarztes und beschrieb sie detailliert seinen Eltern. Der Junge konnte jedes Wort, welches zwischen seinen Eltern und dem Hausarzt in dieser Zeit gesprochen worden war, wiedergeben. Dies war für die Eltern angesichts der Tatsache, dass ihr Junge kaum noch am Leben war und auch nach dem Befinden des Arztes keinerlei Wahrnehmungsmöglichkeiten in der Zeit der Bewusstlosigkeit hatte, völlig erstaunlich. Der Junge beschrieb die Zeit der Außerkörperlichkeit als völlig schmerzfrei und angenehm. Alles was zu hören und zu sehen war, nahm er intensiver wahr. Ihm war jede Sekunde seiner Erfahrung in einer besonderen Qualität bewusst. Dieses Erlebnis würde er sein ganzes Leben lang nicht vergessen.

Ich hatte vor einiger Zeit ein interessantes Gespräch mit einer älteren Dame, die ich im Rahmen der Kontakte meines Jobs kennengelrnt hatte, wir unterhielten uns über ihre kranke Enkelin. Diese war schwer herzkrank und bei mehreren Herz-OPs dem Tode schon sehr nahe gewesen, wie die Ärzte berichteten (ein zwischenzeitlicher Herzstillstand war quasi „normal“). Zum Zeitpunkt meiner Kenntnisnahme von dem Nahtoderlebnis war das Kind 8 Jahre alt und dies war an sich schon ein Wunder, dass sie so alt geworden ist. Wir kamen darauf zu sprechen, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, welche nicht rational erklärbar sind. Ich sagte dazu meine Meinung und berichtete über mein Diana-Erlebnis (siehe hier ). Ich erklärte, dass ich zwischenzeitlich an eine Fortexistenz nach dem Tode des physischen Körpers glaube. Die ältere Dame war hier aufgeschlossen und reflektierte meine Aussagen vollends, da sie aufgrund der Erfahrungen mit Ihrer Enkelin zu einer eigenen neuen Anschauung gekommen ist. Sie erzählte dann von einer Episode mit ihrer Enkelin:

Die Kleine hatte im Alter von drei Jahren einen längeren Krankenhausaufenthalt mit mehreren schweren Herz-OPs. Sie hatte einen Opa (der Vater des Schwiegersohnes der älteren Dame), der starb, als sie zwei Jahre alt gewesen war. Der Opa war ein sehr lustiger Mensch, der seine Enkelin sehr geliebt hatte. Nach der langen Zeit im Krankenhaus geschah es auf der Fahrt von der Universitätsklinik zurück nach Hause. Die Kleine schaute aus dem Fenster und betrachtete mit seltsamer Abwesenheit die Sterne, welche in dieser klaren Nacht deutlich sichtbar waren. Plötzlich sagte sie: „Mama, der Opa hat mir dort wo ich gewesen war gesagt, die Oma soll nicht mehr alleine bleiben, sondern sich wieder einen Mann nehmen.“ Sie berichtete von einem Licht und von dem Opa welchen sie bei diesem Licht gesehen habe. Er habe sie dann zurück geschickt, weil sie dort, wo er war, nicht bleiben durfte.

Dies waren zwei Berichte über Nahtoderlebnisse von Kindern. Solche Berichte haben eine besondere Qualität, was den Wahrheitsgehalt betrifft. Dr. Raymond A. Moody schreibt hierzu in seinem Buch „Das Licht von drüben – Neue Fragen und Antworten“:

„Die Todesnähe-Erlebnisse von Kindern haben eine besondere Qualität. Die Befragung unschuldiger Kinder gibt den Forschern die Möglichkeit, Individuen zu untersuchen, die sich noch nicht allzu viele Gedanken über das Leben, den Tod und das Jenseits gemacht haben. Kinder sind von der Erwachsenenwelt noch nicht so beeinflusst und haben noch nichts von den Eindrücken gehört, die Todesnähe- Erlebnissen gleichen. Da Kinder noch nicht im selben Maß kulturell konditioniert sind wie Erwachsene, erhöhen ihre Sterbeerlebnisse die Stichhaltigkeit der Kernerfahrung der Todesnähe.“

Wir sollten daher solche Berichte von Kindern, welche sich anlässlich eines Unfalles, einer Erkrankung oder einer Operation im Grenzbereich zwischen Leben und Tod befanden, nicht als Fantasien abtun, sondern ernst nehmen. Den Eltern dieser Kinder kommt dabei eine besondere Verantwortung zu, die es erfordert, mit Verständnis und Aufgeschlossenheit zu reagieren. Diese Erlebnisse sind für die betroffenen Kinder prägend, mag die Erwachsenenwelt sie nun glauben oder nicht. Eine ablehnende und kopfschüttelnde Reaktion der Erziehungsträger könnte zu einer Traumatisierung des betroffenen Kindes führen. Schuldkomplexe auf Grund eines Nahtoderlebnisses sind aber völlig verfehlt, denn kein Kind hat sich so etwas bewusst herbeigewünscht.

Die Nahtoderlebnisse der Erwachsenen folgen in einem späteren Eintrag.


Der Test für die Unsterblichkeit

21. Juni 2008

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob vielleicht doch noch etwas nach dem Tod existiert: Bewusstsein, Geist, Seele? Die Materialisten sagen, dass mit dem Tod des physischen Körpers auch das Bewusstsein stirbt. Der Schalter wird umgelegt und alles ist aus. Schlimme Vorstellung, nicht wahr?

Wer kennt die Wahrheit? „Von den Toten ist noch keiner zurückgekehrt, um zu erzählen wie das so ist mit dem Tod!“ Solche zynischen Sprüche kennen wir. Die Annahme, dass mit dem Tod des Körpers auch das Bewusstsein untergeht, basiert auf der These, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn ich jetzt sage, dass du den Beweis selbst finden kannst, dass dem nicht so ist, dann wird sich bei vielen eine Skepsis einstellen, welche sich bei manchen zum Mitleid mit dem armen Spinner steigern wird. OK, damit kann ich leben. Es gibt bereits eine Menschengruppe, welche meiner Behauptung, dass Körper und Geist (das Bewusstsein) nicht untrennbar miteinander verbunden sind, ohne weiteres folgen kann. Sie haben es bereits selbst erlebt. Sie wissen, dass der Tod nicht existiert. Sie haben die andere Seite gesehen. Es ist die Gruppe der Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten. Ich hatte bereits mit meinem Blogeintrag „Der Tod ist nicht das Ende.“  hierüber geschrieben. Es waren die Menschen, welche durch eine körperliche Grenzerfahrung auf Grund eines Unfalles oder einer Krankheit dem Tode sehr sehr nahe waren. Sie haben erlebt, dass das Ich-Bewusstsein weiter existiert, auch wenn der Körper auf dem OP-Tisch oder am Unfallort keine Lebensfunktionen mehr zeigt. Sie bekamen alles mit, die Handlungen der Ärzte, die Worte der Rettungskräfte, die Verzweiflung der Angehörigen.

 

Nun wird sich kaum jemand freiwillig in eine Todesnähe begeben, um für sich selbst den Beweis zu finden, dass Bewusstsein und Körper nicht untrennbar miteinander verbunden sind.

Es gibt eine Methode um das herauszufinden, ohne sein Leben zu riskieren. Bei manchen Menschen passiert sie auch rein „zufällig“. Es ist die sogenannte außerkörperliche Erfahrung (AKE) oder auch Out Of Body Expierence (OOBE). Wer eine AKE schon einmal erleben durfte, weiß wovon ich rede.

 

Was ist eine AKE und was passiert dabei? Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal völlig von dem „Glauben abkommen“, dass es nur den sog. physischen Körper gäbe.

 

Die wichtigste Erkenntnis, welche zum Verstehen einer AKE gewonnen werden muss, ist, dass der Körper eines jeden Menschen von der sogenannten Aura umgeben wird. James van Praagh beschreibt die Aura in seinem Buch „Die Weite zwischen Himmel und Erde“ wie folgt: „Dieses unsichtbare Energiefeld besteht aus Schichten, die alle von der universellen Lebenskraft, die immer lebendig, aktiv und mit Bewusstsein erfüllt ist, gespeist werden. Stellen sie sich die Aura vor wie eine funkelnde Glasmuschel um Ihren Körper. Vom Moment der Empfängnis an bis zu dem Augenblick, da Ihre Seele sich vom physischen Körper löst, werden in der Aura sämtliche Gedanken, Gefühle, Worte und Taten Ihres Lebens gespeichert … Ihre Aura besteht aus Schichten oder „Körpern“. … Innerhalb dieser Schichten liegen die Energiemuster, die ihr körperliches, emotionales, geistiges und spirituelles Selbst formen.“

 

Bei einer AKE passiert es nun, dass sich die Aura vom Körper löst und – da das Bewusstsein in diesem unsichtbaren Energiefeld steckt – man sich selbst aus der Perspektive eines Beobachters wahrnimmt. Ich kann versichern, dass dies ein höchst faszinierendes Erlebnis ist. Man nimmt aus einer völlig anderen Perspektive seinen eigenen Körper war, als wenn es nicht der eigene wäre. Ich habe eine AKE erfahren dürfen, ohne  diese bewusst herbeigeführt zu haben. Ich schwebte (Mein Ich-Bewusstsein) über meinem Bett und ich sah auf mich herab. Ich war überrascht und völlig verblüfft. Ich dachte: „Das kann doch gar nicht sein!“ Ich hatte diese AKE zu einer Zeit, als ich noch fest auf einem „materiellen“ Standpunkt stand. Es gab für diese AKE keinen Anlass. Sie ist passiert, als ich mich nach einer ziemlich schlaflosen Nacht im Zustand zwischen erschöpfter Schläfrigkeit und einem noch restlichen Wachzustand befand. Irgendwann war ich kurz ohne Bewusstsein und fand mich dann plötzlich schwebend über mir selbst. Ich sah mich schlafend im Bett liegen. Es war nicht so, dass ich völlig losgelöst war. Mein „schwebendes Ich“ und meinen Körper verband noch etwas. Das Erlebnis dauerte nur wenige Sekunden. Denn als ich mir dieser Sache bewusst wurde, erschrak ich so sehr, dass es mich ganz schnell wieder zu meinem Körper zog. Ich schlug meine Augen auf und dachte: „Scheiße! Was war das?“

Ich kann den Skeptikern versichern; es war bestimmt kein Traum. Ich habe über dieses Erlebnis noch lange nachgedacht. Es hat sich fest in mein Bewusstsein eingebrannt. Für mich war es der Anlass für einen Paradigmawechsel.

 

Erst Jahre später stieß ich auf ein Buch, welches mir eine Erklärung auf dieses Phänomen gab. Robert Peterson beschreibt in seinem Buch „Praxis der außerkörperlichen Erfahrung“ wie er selbst zu seiner AKE kam und vor allem, mit welchen Techniken man sie herbeiführen kann.

 

Hierzu werde ich in einem der nächsten Blogeinträge ausführliche Erläuterungen geben.


Zitat – Die Kunst des Erwachens

20. Februar 2008

„Manchmal machen meine Erklärungen etwas Lärm. Verzeihen Sie mir. Ich erhebe meine Stimme, um die restlichen Schläfer aufzuwecken …. Ich meine all jene Menschen, die ihr Leben verpennen, weil sie es in einer Art Dämmerzustand verbringen, eingelullt von Vorstellungen, die nicht ihre eigenen sind, angetrieben von Begierden, die ihnen andere einreden, lahm gelegt von Krankheiten, die sich sich einbilden oder ihnen jemand andichtet, tatsächlich krank durch krank machende Gewohnheiten, Gefühle, Gedanken oder aus irgend einem anderen Grund nicht ganz da, nicht ganz präsent, nicht vollständig gesammelt, sondern auf seltsame Weise abwesend bei gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit. Das ist bedauerlich, das ist lästig, das ist Zeitverschwendung. Lebenszeitverschwendung. Dies ist ungesund. Viel ungesünder, als die meisten Schläfer ahnen …. es ist ja nicht leicht, wach zu sein, hellwach, und ich weiß, viele, die jetzt gemeint sind, ahnen, was das heißt, hellwach zu sein. Die Welt ist voller betäubender Dinge und einschläfernder Ideen, so dass es kein Leichtes ist, für niemanden, auch für mich nicht, wirklich wach zu sein, hellwach eben, und es auch zu bleiben …. Und eingelullt von Klischees und Massenmeinungen sind Sie kaum in der Lage, sich selbst und andere Menschen vollständig zu sehen.“ Ottmar Jenner in „Spirituelle Medizin – Heilen mit der Kraft des Geistes“ 

Dem Zitat ist kaum etwas hinzuzufügen. Der Witz ist nur, dass nur die es verstehen können, welche bereits „erwacht“ sind; es erkannt haben, dass sie nur vollständig sind, wenn sie ihre gedanklichen Einschränkungen ablegen. Einschränkungen, die uns täglich immer wieder selbst „ein Bein stellen“. Der durch die Medien verseuchte Geist der Menschen verlangt für alles und jedes eine „naturwissenschaftliche“ „vernünftige“ Erklärung. Wenn eine solche nicht auftreibbar ist, wird ein Ergebnis einfach als nicht gegeben weggewischt. Der es Aussprechende wird in die Bußecke gestellt. Das ist die Krux der Zeit.