Der Plan des Lebens

18. September 2011
Filmplakat "Der Plan" von Universal Pictures

Filmplakat „Der Plan“ von Universal Pictures

Stell dir vor, dein Leben läuft nach einem Drehbuch wie ein Film ab. Du bist wie ein Schauspieler, aber im Gegensatz zu denen, die sich vor der Kamera in bestimmten Posen postieren und vorgebene Sätze herplappern, bist du dir gar nicht darüber bewusst, dass dein Leben nach einem Drehbuch läuft. Hast du nicht manchmal auch das Gefühl, dass alles schief läuft, wenn du etwas Bestimmtes willst und dann wieder alles wie von selbst geht, wenn du dich anders entscheidest? Ist es dir schon mal passiert, dass du deinen Autoschlüssel vermisst hast, du fluchend überall suchtest, unter dem Bett, im Kleiderschrank und ihn dann an einer Stelle fandest, wo du schon gesucht hattest und wo man ihn hätte gar nicht übersehen können? Du kamst natürlich zu spät, und das wurde noch schlimmer weil die Straße gesperrt war. Und dann erfuhrst du, dass just zu der Zeit, wenn du wie immer am Morgen an der Stelle am Ortsausgangsschild vorbeigefahren warst, genau dort ein schlimmer Verkehrsunfall passiert war. Ein wirklich schlimmer Unfall mit vielen Toten. Und in diesem Augenblick läuft es dir kalt den Rücken runter! Zufall? Glück? Mitnichten! Tief in deinem Inneren weist du, dass das kein Zufall war. Aber du glaubst doch an diese Dinge nicht! Du bist Realist! Und doch war der Autoschlüssel zunächst wie vom Erdboden verschluckt und lag dann unübersehbar plötzlich auf dem Boden im Flur. Da du allein lebst und auch kein Haustier ala Katze oder Hund hälst, konnte auch niemand das verdammte Ding weggelegt haben. Was also um alles in der Welt war da passiert?

Ich sage es dir … es stand nicht in deinem Plan, dass du an diesem Tag sterben solltest. Da du sonst immer pedantisch exakt zur selben Zeit die selbe Stelle passiertest und dies heute wieder passiert wäre, musste etwas geschehen, was dich aus deinem Zeitplan brachte. Tja, bleibt da nur der „Trick“ mit dem Autoschlüssel! Wie geht das? Ach komm schon … es war alles nur Einbildung und du hast das Ding schlichtweg übersehen! Okay … sei es so, du sollst ja auch gar nicht mitbekommen, dass da im Hintergrund immer ein paar Helfer wirken, die du vor dem Eintritt in dieses Leben selbst beauftragt hattest.

Neulich kaufte ich mir eine DVD die den Titel „Der Plan“ trägt. Hauptdarsteller ist Matt Damon, der den jungen aufstrebenden Politiker David Norris spielt, welcher für einen Senatssitz des Staates New York kandidiert. David lag in den Umfragen deutlich vor seinem Gegenkandidaten, als ihm am Wahltag eine Schlagzeile und ein Foto in der New York Post zum Verhängnis wurde, die ein großes Bild seines nackten Hintern zeigte, welches bei einer Junggesellenparty mit Freunden aufgenommen worden war. David verliert die Wahl. Als er auf der Herrentoilette noch mal seine Rede durchgeht, mit welcher er vor seinen Anhängern seine Niederlage eingestehen wollte, trifft er eine schöne, unbekannte Frau. Es funkt sofort und sie gibt ihm mehrere Ratschläge und inspiriert ihn zu einer Rede, die als seine beste Rede durch die Medien geht. Nun, sein Treffen mit jener Frau namens Elise war kein Zufall sondern stand im Plan seines Lebens, denn sie brachte ihn wieder auf Kurs, bei der nächsten Wahl wieder zu kandidieren. Nicht im Plan stand, dass sich David und Elise wiedersehen sollten oder sich gar verlieben. Als dies dennoch passierte, sahen sich seltsame Männer mit dunklen Anzügen und Hüten, welche sich als Beobachter im Hintergrund gehalten hatten, genötigt, einzugreifen. Sie kidnappten David und informierten ihn darüber, dass er sich an den Plan halten muss, den der „Vorsitzende“ für ihn geschrieben habe, in welchem Elise  nach dem Treffen auf der Herrentoilette des Hotels nicht mehr vorkommen würde. David bekommt die Information, dass er nicht frei über sein Leben bestimmen könne, denn wenn seine Entscheidungen dazu führten, dass vom Plan abgewichen würde, müssten die Männer von der „Planbehörde“ eingreifen. Natürlich findet sich David nicht damit ab, dass er die Liebe seines Lebens vergessen soll und macht sich planwidrig auf die Suche nach Elise. Ich möchte den Film hier nicht weiter auswalzen … nur soweit sei verraten, es gibt ein Happyend. Ein sehenswerter Film den du hier kaufen kannst.

Ausgehend von diesem durchaus interessanten Hollywoodstreifen stellt sich die Frage: Bestimmen wir frei über unser Leben oder ist dies nur eine Fiktion? Du wirst sofort denken: „Natürlich bin Herr meiner Entscheidungen und bestimme alles selbst!“ Jedoch deuten einige Umstände darauf hin, dass dem nicht ganz so ist. In meinem früheren Artikel „Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit“ hatte ich bereits ausgeführt, dass wir nichts realisieren können, was nicht in unserem Lebensplan steht. Und im Gegensatz zu dem Film „Der Plan“ hat nicht irgendein Vorsitzender den Plan geschrieben, sondern wir selbst haben vor unserer Inkarnation in unseren jetzigen Körper dies getan. Was dabei geschieht, und warum das so ist, hat Jonathan Klar in einem Prolog zu seinem Roman  „Regenbogenkönigin“ plastisch dargestellt:

„Nicht mehr lange, und sie wäre an der Reihe und würde die Gelegenheit haben, ihren Plan vor dem Hohen Rat zu verteidigen. Sie hatte ihren Entschluss gefasst, die nächste Reise anzutreten und keiner konnte sie mehr umstimmen … Vielleicht würde sie sich auf ihrer Reise an die Pracht und Lieblichkeit ihrer Heimat erinnern, vielleicht auch nicht. Sie hoffte jedenfalls, dass ihr ein Fünkchen Erinnerung blieb. Dieser Ort, der ihre Heimat war und es auch immer bleiben würde, war ein jedes Mal der Ausgangspunkt und das Ziel ihrer Reisen gewesen, von denen sie bereits die notwendige Anzahl hinter sich gebracht hatte, um den höchsten Grad der Weisheit zu erlangen. Sie müsste also gar nicht mehr fort von hier. Niemand könnte sie wegschicken, niemand ihr diesbezüglich Weisung erteilen. Die Gestandenen ihres neunten Hauses, die denselben hohen Grad wie sie innehatten, hatten mit Erstaunen reagiert, als sie ihnen von ihrer Absicht berichtete, dass sie nun eine weitere Reise unternehmen wollte. Wie kann man nur die Heimat verlassen und sich Unbewusstheit und Körperlichkeit freiwillig antun?
Vermutlich würden sie es nie verstehen, aber das rührte sie nicht. Es kam nur darauf an, dass der Hohe Rat ihren Entschluss und einen ihrer Reisepläne billigte. Vor sechs Mondzyklen hatte sie ihrer Seelenpartnerin ihre Absichten offenbart. Auch sie stammte aus dem neunten Haus. Sie kannten sich schon sehr lange, wenn man die Dauer dieser Bekanntschaft überhaupt in Zeiteinheiten messen konnte, denn so etwas wie Zeit existierte hier nicht. Sie ähnelten sich wie ein Ei dem Anderen und das nicht nur äußerlich sondern auch in ihren Neigungen und bei ihren Interessen. Nun, nach einer halben Ewigkeit gemeinsamer Zyklen würden sie für eine Weile durch die Existenz in unterschiedlichen Dimensionen getrennt sein. Nicht vollständig, denn ihre Seelenpartnerin würde ihr während eines Abschnittes ihrer Reise beistehen, die Verbindung zu ihr halten, ihr helfen und sie beraten. So war es vorgesehen. Ihre treue Freundin hatte ihre Entscheidung respektiert und sich auf ihre Bitte bereit erklärt, ihre Geistführerin zu sein. Jedoch mussten die geistigen Berater wechseln, weil auch die Lebensabschnitte mit ihren unterschiedlichen Anforderungen wechselten. Und so kam es, dass sie sich noch acht weitere geistige Berater erwählte, die alle aus ihrem Hause stammten.

Danach hatte sie sich für das Aufstellen ihres Reiseplanes neun Orientierungshelfer ausgesucht, wobei ein jeder dieser Helfer aus einem anderen Haus stammte, so dass in ihrer Planungsgruppe alle Häuser vertreten waren. So gab es das erste Haus der Anführer, das zweite Haus der Vermittler, das dritte Haus der Sprecher, das vierte Haus der Lehrer, das fünfte Haus der Abenteurer, das sechste Haus der Ernährer, das siebte Haus der Glaubenssucher, das achte Haus der Organisatoren und schließlich ihr eigenes: das neunte Haus der Menschenfreunde. Alle Orientierungshelfer waren Experten auf ihrem Gebiet und hatten bereits zahlreiche Reisen in die niederen Dimensionen hinter sich gebracht. In schier endlosen Zyklen diskutierten sie in einem kleinen Saal in der Gerechtigkeitshalle, umgeben von weißen Marmortischen und –bänken, unter Zuhilfename der verschiedensten visuellen Hilfsmittel, von Karten und zahllosen Büchern über den einen oder anderen Aspekt der jeweiligen Eigenschaft und Begabung, der in den Reiseplan aufzunehmen wäre. Jede Einzelheit war abzuwägen. Auf das Hauptthema ihrer Reise hatte sie sich schnell festgelegt. Da gab es für sie gar auch keinen Zweifel, war es doch der eigentliche Grund, warum sie die Reise in die niederen Dimensionen antreten wollte. Sie wollte die anspruchsvolle Schule des Lebens durchlaufen und dabei anderen Reisenden helfen, ihre eigenen Lebensprüfungen zu bestehen. So wurden für ihre Lebensreise auch die Täter und die Opfer ausgesucht, was nur durch Sichtung von unzähligen Bereitschaftserklärungen anderer Seelen erfolgen konnte, um diejenigen zu finden, die dem jeweiligen Zweck eines Lernprozesses am besten dienen konnten. Ihr war bewusst, dass die Freiwilligen, die sich als Täter zur Verfügung stellten, damit große Opfer brachten. Sie würden grausam sein, ihr physischen und psychischen Schmerz zufügen und sich damit selbst belasten. Sie würde durch die Grausamkeiten der Anderen mit der ganzen Härte des Lebens konfrontiert werden. Jedoch musste sie diese Unannehmlichkeiten, Gemeinheiten und Tragödien erleben, damit sie aus diesen Situationen lernen und durch die Art ihrer Bewältigung gestärkt aus ihnen hervor gehen könnte. All diese Erlebnisse würden ihr kostbare Erkenntnisse einbringen, die sie während ihres Daseins in der Heimat niemals gewinnen konnte. Natürlich würde es auch angenehme Abschnitte geben und ihr würden andere Reisende beistehen und ihr helfen, dieses harte Trainingslager des Lebens zu überstehen. Auch sie würde in mancher Hinsicht Täterin sein müssen, denn auch andere Reisende sollten durch ihre Handlungen lernen können. All das wurde vom Orientierungsteam abgewogen und diskutiert. Ihr Reiseplan musste überdies mit den Reiseplänen der Täter- und Opferseelen synchronisiert werden. Alle Lebensbegegnungen wurden akribisch genau geplant. Als es daran ging, die schwersten Schicksalsschläge zu bestimmen, traf sie auf den Widerstand ihrer Berater, denn in deren Augen schickte sie sich an, sich in einzelnen Etappen ihrer körperlichen Existenz zu viele Schwierigkeiten aufzubürden. So stritt sie mit ihnen auf ihre unvergleichlich galante Art und warf ihre Erfahrungen aus ihren früheren Reisen in die Waagschale. Zum Schluss gab es zwei Varianten ihres Reiseplanes. Als sie schließlich den blauen Kristallspeicher in den Händen hielt, der die kompletten Pläne enthielt, war sie erleichtert und stolz zugleich.

Nun dieser Auszug aus der Geschichte ist genauso fiktiv wie die Handlung des Films „Der Plan“. Wie also komme ich zu der Behauptung, dass es einen Lebensplan gäbe?

Hierzu gab mir wieder einmal ein Umstand Hinweise, der wohl in meinem Plan stand, durfte ich doch dem Vortrag einer Frau lauschen, die dem interessierten Zuhörerkreis von den Palmblattbibliotheken in Indien erzählte. Sie einst auf Grund einer Fernsehsendung, in der über das Rätsel der Schicksalsaufzeichnungen auf Palmblättern berichtet worden war, in den frühen 90er Jahren nach Indien geflogen. Nachdem sie trotz all ihrer Skepsis erleben musste, dass alles, was in ihren Palmblättern stand, zutraf und auch alle Zukunftsaussagen mit der Präzision eines Uhrwerkes eintrafen, begann sie, sich ganz und gar dem Phänomen der Palmblattbibliotheken zu widmen.  Diese Frau heißt Annett Friedrich und organisiert heute sehr erfolgreich mit ihrem kleinen Reisebüro „Zeitreisen“ Flugreisen nach Indien zu den Palmblattbibliotheken.

Was aber ist das für ein Phänomen? Rudi Berner beschreibt es in seinem Buch „Auf ein Wort“ wie folgt:

Den dahingehenden Beweis, was Ihre persönliche Zukunft und Ihre bisher durchlebte Vergangenheit anbelangt,  finden Sie in Indien – in einer Palmblattbibliothek.
Vor 7.000 Jahren hat sich in Indien eine Gruppe seltsamer spiritueller Gestalten, die „Rishis“ genannt werden, anein ganz besonderes Werk gemacht. Die Rishis waren in der Lage, die Zukunft einzusehen, und sie haben diese Fähigkeit dazu benutzt, um das Leben von mehreren Millionen Menschen, die einst in der Zukunft (also zum Beispiel jetzt) leben werden, und die (gemäß dem vorbestimmten Lauf des Geschehens) den Weg in eine Palmblattbibliothek finden, schriftlich zu dokumentieren. Das heißt im Klartext: vor 7.000 Jahren wurde Ihr persönliches Leben mühsam in ein Palmblatt eingeritzt, und selbiges in einer Palmblattbibliothek in Indien archiviert. Aber, wie bereits aufgezeigt, nur dann, wenn Sie es in Ihrem Leben zustande bringen, so eine Palmblattbibliothek aufzusuchen. Klingt unglaublich nicht wahr? – Ist aber so! Da die Rishis in die Zukunft blicken konnten, wussten sie auch genau, wer, wann, welche Palmblattbibliothek aufsuchen wird, und ausschließlich deren Lebensläufe haben sie aufgezeichnet. Die Millionen von Lebensläufen sind wiederum in Millionen von getrockneten Stechpalmblättern eingeritzt, und zwar in der indischen Ur-Sprache „Sanskrit“ oder in „Alt-Tamil“. Beide Sprachen sind vom Aussterben bedroht, und werden nur noch von wenigen Menschen beherrscht. Die Palmblätter sind in speziellen Palmblattbibliotheken archiviert, von denen es – über den indischen Kontinent verstreut – zwölf Hauptbibliotheken und einige Nebenstellen gibt. So ein beschriebenes Palmblatt hat eine zeitlich begrenzte Lebensdauer von ca. 700 Jahren, deshalb müssen alt und brüchig gewordene Palmblätter neu geschrieben werden, damit der Fortbestand des Inhaltes (Lebenslauf eines Menschen) durch die Jahrtausende hindurch garantiert ist. Die Palmblattbibliotheken sind traditionell in Händen von Meistern, haben etliche speziell ausgebildete Angestellte, und werden von Generation zu Generation weitervererbt. Auch die Fähigkeit des Palmblattlesens (also das Beherrschen der alten Sprachen) sowie die Einhaltung des jeweiligen Rituals – das von Bibliothek zu Bibliothek verschieden ist – wird durch die Generationen hindurch weitergereicht und gelehrt. Wenn nun ein Mensch den Weg in so eine Bibliothek findet (bei einigen muss man sich langfristig anmelden), dann wird ihm sein persönliches Palmblatt vorgelesen, dieses Zeremoniell wird „Nadi-Reading“ genannt. Zuallererst muss jedoch Ihr persönliches Palmblatt unter vielen anderen erst einmal gefunden werden, in manchen Bibliotheken lagern bis zu einer halben Million solch beschriebener Palmblätter. Die Identifikation läuft von Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich ab, mal wird der erste Buchstabe des Vornamens und ein Daumenabdruck gebraucht, mal der vollständige Name sowie das Geburtsdatum, mal genügt das Geburtsdatum allein usw. Der Nadi-Reader (so nennt man denjenigen, der Ihnen Ihr Palmblatt vorliest) sucht daraufhin ein passendes Palmblatt heraus, das jedoch noch verifiziert werden muss. Er liest dabei Ihr Palmblatt an, stellt Ihnen einige Fragen, und es kristallisiert sich dann mehr oder weniger schnell heraus, ob es tatsächlich Ihr Palmblatt ist. Wenn nicht, dann sucht er ein anderes heraus, das geht solange, bis sicher gestellt ist, dass Ihr persönliches Palmblatt nun vorliegt. Es gibt Fälle, wo die Prozedur des Auffindens des richtigen Blattes auf Anhieb klappt, in anderen Fällen sind mehrere Palmblattanlesungen dazu nötig. Ist Ihr Palmblatt gefunden, dann liest Ihnen der Nadi-Reader zuerst Ihre Vergangenheit vor, und anschließend, falls Sie es wünschen, Ihre Zukunft. Der komplette Lebenslauf eines Menschen ist nicht auf einem einzigen Palmblatt aufgezeichnet, sondern in der Regel auf mehreren Blättern. Ist das erste Blatt einmal gefunden und verifiziert, dann stellt die Auffindung des Anschlussblattes keinerlei Problem für den Nadi-Reader dar.  Nachfolgend einige Beispiele von Informationen, die auf den Palmblättern niedergeschrieben sind oder sein können:

Vergangenheit:
– Der eigene Name sowie die Namen von nahe stehenden Personen (Ehepartner, Freund/Freundin, Eltern, Geschwister, leibliche Kinder, Adoptivkinder usw.).
– Situationen, Zuneigungen und Daten, die die Familie und nahe stehende Personen betreffen.
– Krankheiten, Unfälle, Todesfälle, Straftaten, Rechtsstreitigkeiten, Feinde.
– Finanzen, Beruf, Ausbildung, Talente, Fremdsprachen, Haus, Grundbesitz, sonstige markante, erworbene Güter.
– Auslandsreisen, Besuch von Tempeln und heiligen Stätten, Rückblick auf frühere Leben (Inkarnationen).

Zukunft:
– Zukünftige nahe stehende Personen, Heirat, Partnerwechsel, zukünftige Kinder.
– Zukünftige Krankheiten, Heilungshinweise, zukünftige Unfälle und Lebensgefahren, Problemlösungen.
– Zukünftiger beruflicher Werdegang, Finanzen, Ort- oder Landeswechsel, Auslandsreisen.
– Zukünftige Todesfälle nahe stehender Personen, Ort und genauer Zeitpunkt des eigenen Todes.
– Nächste Geburt (Inkarnation) oder Erreichung der Erlösung.

Sie sehen also, es kann auf so einem Palmblatt ganz mächtig und äußerst detailliert zur Sache gehen. Stellen Sie sich vor, Sie fahren in ein wildfremdes Land, gehen dort in eine Palmblattbibliothek, präsentieren dort Ihren Vornamen und einen Daumenabdruck, und kurze Zeit später liest man Ihnen Ihr bisheriges Leben vor. Und damit nicht genug, man fragt Sie anschließend auch noch, ob Sie auch Ihre Zukunft in Erfahrung bringen wollen. Nicht wenige Menschen (und gerade Besucher aus westlichen Ländern), die mit ihren Palmblättern konfrontiert worden sind, haben dahingehend zu kämpfen gehabt, die Situation seelisch zu verdauen. Es ist nämlich ein himmelweiter Unterschied, ob man von so einem Phänomen liest, wie Sie das gerade im Moment tun, oder ob man es am eigenen Leib erfährt. Wenn Sie die Erfahrung machen, dann wandelt sich Glauben zu Wissen, und Ihr Bewusstsein kann dadurch einen wahren Quantensprung vollziehen.“

Nun hatte ich auch die Gelegenheit mit mehreren Menschen zu sprechen, welche die Reise zu den Palmblattbibliotheken unternommen hatten. Sie bestätigten mir, dass es ein sehr einschneidendes prägendes Erlebnis ist, wenn der Nadi-Reader, der dich vorher noch nie gesehen hat, dein Leben aus einem konservierten Palmblatt lesend vor dir ausbreitet. Zufall? Wohl kaum. Okay, es mag dich vielleicht auch nicht ganz überzeugen, weil es auch kritische Berichte über die Palmblattbibliotheken gibt.

Rudi Berner geht in seinem weiteren Buch „Bewusstein und Logik“ sogar noch weiter, als nur zu behaupten, dass es einen vorgezeichneten Plan gibt. Er sagt, es gibt keinen freien Willen und bezieht sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, welche gezeigt haben, dass ein in den Synapsen des Gehirns gefasster Entschluss zu einem Tun in 300 Millisekunden gerechnet später registriert wurde als  das Bereitschaftspotenzial des Probanden gemessen wurde, welches in der Phase zwischen Entschluss und Ausführung liegt. Rudi Berner schreibt hierzu:

„Um die mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass der „freie Wille“ des Menschen von Freiheit ein ganzes Stück weit entfernt ist. Und zwar so weit, dass es ihn eigentlich gar nicht gibt!

Wie ist man denn zu dieser Erkenntnis gelangt?

Relativ einfach, denn man ist mittlerweile in der Lage, Aktivitäten (Wirkungsweisen!) des Gehirns, was Zugehörigkeit, Zeitlichkeit und Lokalität anbelangt, messtechnisch sehr genau zu erfassen und optisch darzustellen. Man ist hergegangen, und hat einer Testperson gesagt, dass sie einen spontanen Entschluss zu einer bestimmten Bewegung fassen soll. Das wäre zum Beispiel, wenn jemand sich spontan dazu entschließt, den rechten Arm anzuheben, und dies anschließend logischerweise auch ausführt. Beim Experiment wurde Folgendes gemessen: Erstens der Augenblick der Entscheidung, zweitens der Aufbau eines Bereitschaftspotenzials als Vorbereitung der Bewegung, und drittens der Zeitpunkt der Bewegung. Es zeigte sich, dass der bewusste Entschluss zur Handlung 200 Millisekunden vor dem Bewegungsbeginn auftrat, jedoch mehr als 300 Millisekunden nach dem Beginn des Bereitschaftspotenzials. Das Fazit derartiger Experimente ist derart heftig, dass man durchaus verstehen kann, warum man nicht so sehr daran interessiert ist, dass es publik wird, denn es lautet:

Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun!

Dem der-ZEIT-igen bewussten SEIN verborgene Prozesse führen also zu Entscheidungen, für die es sich im Nachhinein (!) eine Begründung zurechtlegt, in der irrigen Annahme, selbst gehandelt zu haben!“

Zugegeben, diese These, es gäbe keinen freien Willen, ist nur schwer verdaubar. Ich erwarte auch gar nicht, dass du es akzeptierst, denn letztlich stand es auch im Plan, dass du das hier überhaupt lesen solltest. Damit bist du auch schon viel weiter als manch anderer Mensch, der immer noch in seiner ganz persönlichen Matrix steckt. Ich kann nur sagen, dass in den sogenannten Fantasysstreifen aus Hollywood viel mehr Wahrheiten stecken, als wir uns das vorstellen können.

Ich lasse dich jetzt mit deinen Überlegungen allein und das läuft letztlich auch nach Plan.

PS: Ich habe mir sagen lassen, dass du zumindest deine Zahnpastassorte noch aussuchen darfst 😉

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Lebenszahlen

9. Juni 2011

Was hat die Quersumme aus den Zahlen deines Geburtsdatums mit deinen Charaktereigenschaften zu tun? Kann es so etwas überhaupt geben, dass Zahlen einen Einfluss auf dein Leben haben können? Das Feld, was ich heute beackere, nennt sich Numerologie. Zugegeben, früher hatte ich auch nicht viel am Hut damit. Allerdings fiel mir irgendwann ein Buch in die Hand. Sein Titel: „Kleines Handbuch der Numerologie“ von Glynis McCants. Nach dem Studium dieses Buches stellte ich doch erstaunliches fest. Nicht nur, dass die Beschreibung zu den Zahlen, welche ich für mich selbst errechnete erstaunlich genau auf mich zutraf, nein bei anderen Menschen aus meinem Verwandten und Bekanntenkreis war es ähnlich. Die wichtigste und am leichtesten auszurechnende Zahl eines jeden Menschen ist die Lebensaufgabenzahl. Es gibt insgesamt 9 Zahlen. Errechnet wird die Zahl wie folgt:  Wenn du zum Beispiel am 27.12.1967  geboren bist, dann errechnet sich deine Lebensaufgabenzahl so 2+7+1+2+1+9+6+7=35=Quersumme3+5=8. Somit haben alle Menschen, die am 27.12.1967 geboren wurden, die Lebensaufgabenzahl 8. Diese Rechnerei hatte ich dann auch mal bei einer Party durchgeführt und so zum Beispiel einen jungen Mann getroffen, der auch ein 8 war. Ich las ihm nun die Beschreibung zur 8 als Lebensaufgabenzahl aus dem Buch von McCants vor und er wurde ziemlich kleinlaut, hatte er das doch alles als Humbug abgetan. Du musst nämlich wissen, dass Menschen mit der 8 Menschen sind, die sehr auf die Finanzen und Zahlen fixiert sind. Bei McCants wird der Oberbegriff für die 8 mit dem Manager besetzt. Es sind klassische Workoholics und ihr Denken erfolgt zumeist in Schwarz und Weiß, Graustufen gibt es bei Ihnen nur wenige. Typische Berufe für die 8 sind alle Berufe, die mit Geschäftszahlen zu tun haben u.a. Börsenhändler und Buchhalter. Nun habe ich hier nur wenige Eigenschaften der 8 dargestellt, es soll aber bezogen auf jenen jungen Mann, der die Lebensaufgabenzahl 8 hatte, genügen. Dieser war nämlich ziemlich verblüfft, als ich mit dem Vorlesen der Beschreibung zur 8 geendet hatte und offerierte mir, dass er im Finanzamt arbeiten würde, der typische Zahlenmensch wäre, der auch alles logisch im Griff haben müsse. Die anderen Partygäste waren neugierig geworden und so rechnete ich jedem Interessierten die Lebensaufgabenzahl aus und las die spezielle Beschreibung vor. Das Ergebnis verblüffte mich dann doch auch selbst, was sie Übereinstimmungen betraf. Sodann rechneten wir auch die Zahlen von Partnern und Partnerinnen durch. Nun solltest du wissen, dass in bestimmten Partnerschaften die Zahlen sehr gut, in anderen eher schlecht zusammenpassen. So passt eine 8 sehr gut zu einer 2 und einer 4, weil das alles Geschäftszahlen sind, jedoch nicht zu  einer 1, einer 3 oder einer 7, weil dies  Verstandeszahlen sind. Diese Systemaik erschien mir zunächst auch ein wenig befremdlich, weil ich dachte, dass man Menschen nicht so einfach an Hand von Zahlen bestimmten Eigenschaften zuordnen könnte, aber gerade das Durchrechnen und Verifizieren der Beschreibungen bei inzwischen so vielen Menschen hat mich eines besseren belehrt. Und so möchte ich euch nachfolgend zu den einzelnen Lebensaufgabenzahlen eine Übersicht darstellen und ihr könnt so selbst einmal nachprüfen, ob das für euch zutreffen könnte.

Die „1“ – Der/Die Anführer/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… können sich selbst motivieren, sind unabhängig und arbeiten hart
… streben danach, die Besten zu sein und haben darin auch fast immer Erfolg
… glauben nie, so gut zu sein, wie sie tatsächlich sind – sind mit ihren (sehr guten) Leistungen selbst nie ganz zufrieden
… sind extrem selbstkritisch, erwarten, dass andere Menschen sich an ihre hohen Ansprüche halten
… reagieren oft abfällig, wenn sie enttäuscht werden
… haben ein hohes Bedürfnis nach Individualität
… motivieren oft andere Menschen
… fällt es schwer um Hilfe zu bitten
… sind bisweilen stur, wenn sie eine Entscheidung getroffen haben und nicht mehr davon abzubringen
… wissen genau was sie wollen und halten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg
Berufe in denen die 1 aufgeht:
Erfinder, Unternehmer, heilende Berufe, Landwirte, Schriftsteller, Anwälte und generell Berufe in denen Unabhängigkeit und Entscheidungsfreude gefragt sind
Partnerzahlen:
gut – 1, 5 und 7
kompatibel – 2, 3 und 9
problematisch – 4, 6 und 8

Die „2“ – Der/Die Vermittler/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… streben nach Harmonie im Leben
… sind hier um andere zu lieben und geliebt zu werden
… sind unbeschwert
… brauchen Liebe und Zuwendung und verschenken auch viel davon
… sind Vermittler und verabscheuen Konflikte
… versuchen Streitigkeiten in ihrem Umfeld zu schlichten
… sind oft medial veranlagt
… lassen sich gern führen, brauchen kein Scheinwerferlicht
… haben das Bedürfnis, Menschen zusammenzuführen
… helfen anderen Menschen gerne weiter
… sind von Natur aus freundliche Menschen, extrem gutmütig
… haben bisweilen das „Helfersyndrom“
… müssen aufpassen, von anderen Menschen nicht ausgenutzt zu werden
… sorgen sich oft darum, was Andere von ihnen denken könnten
Berufe in denen die 2 aufgeht:
therapeutische Berufe, Sozialarbeit
Partnerzahlen:
gut – 2, 4 und 8
kompatibel – 1, 3, 6 und 9
problematisch – 5 und 7

Die „3“ – Der/Die Mitteilsame
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… spielen immer eine Rolle und nehmen das Zentrum der Aufmerksamkeit anderweitig für sich in Beschlag
… lieben Kreativität, Kommunikation und Umgang mit Menschen
… lieben es, wenn man an ihren Lippen hängt
… sind loyal bis zum Äußersten, können mit vergangenen Beziehungen nie ganz abschließen
… brauchen Aufmerksamkeit von anderen Menschen
… sind geborene Berater
… neigen bisweilen zu extremen Stimmungsschwankungen
… sind schnelle Denker
… sind von Natur aus warmherzig und großzügig
… ziehen Menschen an, die gerne nehmen
… müssen daher aufpassen das Geben und Nehmen sich die Waage halten
… haben einen scharfen Verstand und einen feinen Sinn für Humor
… können sich auch aus scheinbar ausweglosen Situationen befreien
… lernen aus Widrigkeiten
Berufe in denen die 3 aufgeht:
darstellende Berufe (Schauspieler, Entertainer), Musiker, Designer, kreative Berufe (Schriftsteller, Maler, Grafiker), Journalisten, Politiker
Partnerzahlen:
gut – 3, 6 und 9
kompatibel – 1, 2,  und 5
problematisch – 4, 7 und 8

Die „4“ – Der/Die Lehrer/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… sind sehr intellektuell und intelligent
… streben nach Wissen und sind geborene Lehrer
… sind oft „lebende Computer“
… sind stets auf der Suche nach Logik im Leben
… wollen, das eine Situation von allen Seiten betrachtet wird
… sind stets auf der Suche nach der Wahrheit
… erscheinen bisweilen zynisch
… wollen informativ sein, obwohl die Information nicht immer gewünscht ist
… sind frontal offen und ehrlich
… brauchen viel Bestätigung und fürchten sich vor Kritik
… ist Sicherheit und Stabilität sehr wichtig
… bleiben bisweilen lange in Beziehungen, die nicht gut für sie sind
… verabscheuen Veränderungen aller Art
… lieben Gartenarbeit, Tätigkeiten im Freien, das Wandern und die Natur
… wollen Entscheidungen erst planen und durchdenken
Berufe in denen die 4 aufgeht:
pädagogische Berufe, Polizist, Architekt, Bauunternehmer, Gärtner, Landwirt, alle Berufe, die mit Produkten aus der Erde zu tun haben
Partnerzahlen:
gut – 2, 4 und 8
kompatibel – 7
problematisch – 1, 3, 5 und 9

Die „5“ – Der/Die Abenteuer/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… lieben Freiheit, Spaß und Abenteuer
… lieben die Abwechslung, brauchen ständig neue Stimulation
… lieben die Leidenschaft
… neigen bisweilen zu Flucht in Sex, Alkohol, Drogen, Überarbeitung und Reisen
… können Klammern des Partners in Beziehungen nicht ertragen
… wollen mit allen Sinnen genießen
… neigen zum Perfektionismus bei Frisur, Körperpflege und Kleidung
… sind die geborenen Detektive und lieben es, die Wahrheit herauszufinden
… verstehen es, das Leben zu feiern und lieben Feste
… geben von Natur aus gern, sind großzügig
… müssen ihre Sehnsüchte ausleben, andernfalls neigen sie zu Depressionen
… gehen im Leben Risiken ein
… sind ruhelos und müssen immer in Bewegung sein
… müssen ihr Leben leben, Spaß haben und die Vielfalt genießen
Berufe in denen die 5 aufgeht:
Journalist, Pilot, Stewardess, Reiseleiter, Unternehmer, Schriftsteller, Modedesigner
Partnerzahlen:
gut – 1, 5 und 7
kompatibel – 3 und 9
problematisch – 2, 4 und 6
neutral – 8

Die „6“ – Der/Die Ernährer/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… steht Familie, Beziehung und Ehe über alles
… sind die geborenen Ernährer
… müssen ihre kreativen Energien ausleben
… sind auch im Beruf sehr fürsorglich
… sind magnetische Persönlichkeiten
… ordnen sich nicht gerne unter
… brauchen Harmonie
… sind bei Freundschaften loyal und vertrauenswürdig
… haben großes Talent, anderen Schuldgefühle einzuimpfen
… sind außerordentlich treu
… haben oft das Gefühl, zu hart zu arbeiten
… vertragen keine Kritik
Berufe in denen die 6 aufgeht:
Innenausstatter, Immobilienmakler, Berufsberater, Haarstylist, Visagist, Musiker, Schauspieler
Partnerzahlen:
gut – 3, 6 und 9
kompatibel – 2, 4,  und 8
problematisch – 1, 5 und 7

Die „7“ – Der/Die Glaubenssucher/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… wollen im Leben ihren Glauben finden
… brauchen ein solides spirituelles Fundament
… neigen bisweilen zu Flucht in Sex, Alkohol, Drogen, Überarbeitung und Reisen
… beobachten gerne andere Menschen in ihrem Tun
… haben oft mediale Fähigkeiten
… sind in gesunden, liebevollen Beziehungen absolut loyal, ehrlich und offen
… offenbaren ihre Gefühle nicht gerne
… besitzen gegenüber Menschen die sie nicht (mehr) mögen eine mentale Stahltür
… lieben die Schönheit der Natur (Flüsse, Ozeane, Seen, Berge)
… haben eine wunderbare Affinität zu einfachen Dingen
… sind klug, intelligent und konzentriert
… können sehr gut analysieren
… lösen intuitiv schwierige Probleme
… umgeben sich mit einer geheimnisvollen Aura
… sind in der Partnerschaft bisweilen still und ins sich gekehrt
… arbeiten mit Leidenschaft
… sind geborene Redner
… besitzen ungeheure Weisheit und Einsicht
… verfügen über eine große Intuition
Berufe in denen die 7 aufgeht:
Computerexperte, Wissenschaftler (Biologen, Geologen, Astropysiker), Psychologe, Techniker, Erfinder, mediale Berufe
Partnerzahlen:
gut – 1, 5 und 7
kompatibel – 4
problematisch – 2, 3, 6, 8 und 9

Die „8“ – Der/Die Manager/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… wollen finanzielle Sicherheit schaffen
… sind entweder sehr sparsam oder …
… geben das gewonnene, erarbeitete Geld mit vollen Händen aus
… fühlen sich von den schönen Dingen des Lebens angezogen
… schätzen Qualität
… verfügen über hevorragende Führungseigenschaften
… sind Workoholics
… geraten oft in schwierige Lebenslagen
… sind dualer Natur – größter Triumph und tiefste Niederlage liegen eng beieinander
… werden häufig von anderen Menschen falsch verstanden
… stoßen mit spontanen Äußerungen andere Menschen oft vor den Kopf
… denken häufig in Schwarz und Weiß ohne Platz für Grauzonen
… tolerieren keinerlei Untreue in der Partnerschaft
Berufe in denen die 8 aufgeht:
Banker, Versicherungsmakler, Buchhalter, Büroleiter, Ingenieur, Anwalt, Richter, Manager, Politiker
Partnerzahlen:
gut – 2, 4 und 8
kompatibel – 5 (geschäftlich), 6
problematisch – 1, 3, 7 und 9

Die „9“ – Der/Die Menschenfreund/in
Menschen mit dieser Lebensaufgabenzahl …
… haben immer etwas Selbstloses
… ihr Leben ist von Entschlossenheit bestimmt
… verfolgen Ziele mit großem Ehrgeiz, Elan und Glauben
… sind zutiefst verstört, wenn ihr Engagement keine Früchte trägt
… haben Hochachtung für die Menschheit
… haben häufig ein Problem mit ihrer Herkunftsfamilie
… wollen perfekte Väter oder Mütter sein
… kommen nicht mit familiärer Einmischung von außen zurecht
… tun sehr viel und kümmern sich intensiv um andere Menschen
… vergessen bei der Hilfe für andere auch noch an sich selbst zu denken
… wollen nicht den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit einnehmen
… urteilen gnadenlos über sich selbst
Berufe in denen die 9 aufgeht:
Arzt, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Psychologe, Redner, Künstler, Grafiker, Schriftsteller, Musiker, Schauspieler, Politiker, pädagogische Berufe
Partnerzahlen:
gut – 3, 6 und 9
kompatibel – 1, 2 und 5
problematisch – 4, 7 und 8

Ein abschließender Hinweis:
Natürlich bilden die vorstehenden Darstellungen nur eine Kurzübersicht. Sehr umfangreich wird alles bei Glynis McCants beschrieben. Sollte jemand im Bezug auf eine andere Person, deren Lebensaufgabenzahl er errechnet hat, keine Übereinstimmung finden, dann könnte es auch sein, dass die betreffende Person ihre Lebensaufgabe nicht lebt, wie sie es sollte. In einem solchen Fall kommen häufig Charaktereigenschaften zu Tage, die bestimmte Extreme beinhalten. Auch muss man sich vergegenwärtigen, dass z.B. eine einengende Partnerschaft dazu führen kann, dass die betreffende Person sich nach außen ganz anders gibt, als sie es vielleicht tun wollte. Injedem Falle ist es von Vorteil seine Zahl zu leben. Eine 5 beispielsweise kann eine ewiges  Pantoffeldasein zu Hause nicht wirklich ausstehen, wird aber vielleicht in einer Beziehung mit einer 6 ihren Freiheitsdrang nicht ausleben können. Bitte prüft solche Betrachtungen erst genau.  Ich selbst bin eine 7 durch und durch und kann, nachdem ich das entdeckt habe, sagen, dass das so geschärfte Bewusstsein das Leben um einiges reicher gemacht hat.

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Sag ja!

6. November 2010

Heute möchte ich euch einen Film vorstellen, der mich immer wieder positiv inspiriert. Er heißt „Der Ja-Sager“. Jim Carray brilliert in der Hauptrolle als Carl, der nach der Trennung von seiner Frau zunächst mit seinem Leben nicht klar kommt und plötzlich von einem Bekannten zu einem Seminar eines berühmten Motivationscoaches geholt wird. Vor all den hoch motivierten Ja-Sagern sagt er aber bei der showartigen Vorstellung weiter „Nein!“ und wird vom Coach persönlich zu einem Versprechen genötigt, nämlich ab sofort zu all sich bietenden Gelegenheiten Ja zu sagen. Carl nimmt das etwas zu wörtlich und sagt zu allen unmöglichen und möglichen Angeboten, die sich im Internet oder auf der Straße bieten fortan „Ja!“. Zunächst fährt er einen Obdachlosen auf dessen Wunsch in einen Park, wo seinem Auto der Sprit ausgeht. Der Penner hatte sein Handy benutzt und den Akku lehrgequatscht. Sein letztes Bargeld gab er auch noch als ihn der Obdachlose um ein paar Dollars bat. Carl findet bereits, dass dieses Ja-sagen der größte Blödsinn ist, weil er kilometerweit mit einem Kanister durch die Gegend rennen muss, da nehmen die Ereignisse ihren Lauf und eine tolle Frau auf einem Motoroller taucht an der Tankstelle auf und bietet ihm an, ihn zu seinem Auto im Park zurückzufahren. Carl merkt, dass das Ja-Sagen doch nicht so schlecht ist. Und so meldet er sich bei einer Internetseite für heiratswillige persische Ehefrauen an, lernt Gitarren zu spielen, nimmt Flugunterricht und besucht einen Srachkurs für koreanisch. Als er endlich einem Mann auf der Straße den Flyer mit der Werbung für das Musikprojekt „Munchhausen by Proxy“ abnimmt und zu der Vorstellung geht, trifft er genau jene geheimnisvolle Motorollerfahrerin wieder, welche ihn in den Park gefahren hatte. Diese ist nämlich Sängerin in der Band und beeindruckt ihn einmal mehr. Carl gewinnt endlich sein Selbstvertrauen zurück und alles was er fortan macht, hat auf Grund seiner vorangegangenen Ja- Sagerei bei späteren Ereignissen irgendwie einen Sinn. Die Ereignisse überschlagen sich und natürlich hat das zu allem Ja-Sagen auch einen Haken, aber ich will hier nicht zu viel verraten. Schau dir den Film einfach an und dir wird es danach einfach besser gehen. Nachfolgend habe ich den Trailer reingestellt, der schon mal einen kleinen Eindruck von der Story verschafft. Die Botschaft ist eindeutig: „Sag ja zum Leben!“  Meine Empfehlung: Unbedingt sehenswert!

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Traumfrau – Gibt es sowas?

4. November 2010

Neulich wurde ich beim Besuch einer Singleseite, bei der ich kurzzeitig angemeldet war, gefragt: Was macht Ihre Traumfrau aus? Mmhhhmm Traumfrau? Sowas gibt es doch gar nicht! Oder vielleicht doch? Okay … ich überlegte kurz und heraus kam folgender Dialog mit (m)einer imaginären Traumfrau:
Ich: „Hallo Traumfrau! Irgendwie muss ich die neugierigen Profilbesucher darüber aufklären, was dich ausmacht!“
Traumfrau: „Und … hast du damit ein Problem?“
Ich: „Nun ja, du kommst doch nur in meinen Träumen vor. Zugegeben, die sind echt genial! Du siehst aus wie eine Symbiose aus Heidi Klum, Lara Croft und Lady Diana, verstehst mich ohne Worte, liest mir alle Wünsche von den Lippen ab, holst mir mein Bier aus dem Kühlschrank, wenn ich mit den Fingern schnippe und findest mich unheimlich toll!“
Traumfrau: „Wie du es selbst bereits erkannt hast, komme ich nur in deinen Träumen vor! Die Wirklichkeit sieht anders aus! Nicht du prägst mein Aussehen und mein Verhalten, sondern ich selbst bin dafür verantwortlich! Ich bin einmalig und so schön, wie ich mich fühle! Das kommt aus meinem Innersten. Du solltest wissen: Der Geist ist König!“
Ich: „Mhhmm … wenn ich also mein Ego abschalte und auf mein Bauchgefühl höre, könnte ich mich großartig fühlen und so etwas wie dich in der Realität finden?“
Traumfrau: „Na klar! Du kannst nur anziehen, was du ausstrahlst!“
Ich: „Danke, dann gehe ich mal davon ab, immer von meinem Gegenüber zu verlangen, das es sich nach meinem Bilde formt und fange erst mal bei mir selbst an!“
Traumfrau: „Sehr gut! Es könnte sein, dass du mich bald treffen wirst!“


66

17. Mai 2008

Zu meinem persönlichen Mysterium der 66 hatte ich bereits den Blogeintrag „Das doppelte Sechserpack“ vorgenommen. Da war sie wieder, die Zahl, die mich täglich begleitet. Ich joggte vor einiger Zeit durch das brandenburgische Belzig mal eben zum Bäcker und die erste Zahl, welche in meinen Fokus tritt ist die an einem Autokennzeichen. Es ist das erste Autokennzeichen, welches ich sehe, als ich aus dem Park laufe: PM-xx 660. Zahlenmagie? Zufall? Der Kritiker wird sagen: „Na wenn man sich darauf konzentriert, dann wird man überall die 66 sehen.“ OK könnte man annehmen. Aber da gibt es zu viele „Zufälle“. Zum Beispiel wenn ich mal einen Einkauf tätige. Ja irgendwie komisch, ich möchte beim Fleischer Hackfleisch kaufen und bestelle 1 Kilogramm = 1000 Gramm. Die Verkäuferin wiegt die Fleischmasse ab, packt sie in einen Beutel und auf dem Quittungszettel steht 1066 Gramm. Neulich mal wieder in der Kfz-Zulassungstelle. Ich hatte mir ein neues Auto gekauft und wollte es zulassen. Nein, dieses mal hatte das Kennzeichen keine 66. Dafür prangte auf dem Kfz-Schein eine ziemlich lange Nummer, welche endete … natürlich mit der 66. Auch ein Ding, worauf ich keinen Einfluss haben konnte. Das „flog“ mir halt so zu. So auch die monatliche Rate der Teilfinanzierung für das Auto, welche der Autoverkäufer gemessen an dem Ankaufpreis meines alten Autos, meiner weiteren Anzahlung und der Laufzeit für die Restzahlung ausrechnete. Da fällt mir schon nichts mehr ein, als mir der nette Mensch die monatliche Rate mit 136,60 EURO mitteilte. Ach ja, meine Kundennummer beim Autohaus vergaß ich noch: 88066. Was für ein „Zufall“! Wenn man dann auch noch solche Fehlermeldungen in der Windows XP Software mit der geheimnisvollen Zahl 1166 und bei der Online-Mitteilung über einen Zugang zu einem juristischen Netzwerk den Zugangscode mit 6622 zur Kenntnis nehmen muss, dann kann man langsam von einer „Zufallsorgie“ ausgehen. Neulich hatte ich noch in Vertretung meines Chefs die unterschiedlichsten dienstlichen Schriftstücke auf meinem Tisch. Dabei war auch das Protokoll der 66. Personalratssitzung. Hier muss man wissen, dass der Personalrat für 5 Jahre gewählt wird, es also durchaus nicht normal ist, wenn man in Vertretung des Dienststellenleiters ausgerechnet das Protokoll dieser Sitzung erhält.

Der kann viel erzählen! Schon gut … ich habe da mal eine kleine Dokumentationsgalerie zusammengestellt, welche ich demnächst hier in den Blog stellen werde. Das Mysterium der 66 geht sicher weiter. Ich werde hier zu gegebener Zeit darüber berichten.