Intelligente Zellen

22. Oktober 2014

intelligente-zellen-buchcover-kleinDie Überschrift dieses Artikels entspricht dem Titel eines Buches, das mir im Sommer diesen Jahres in die Hände fiel. Autor des Buches ist Doktor Bruce H. Lipton, der sich als Zellbiologe einen Namen macht. Die Meisten von uns haben gelernt und dies tief in ihrem Wissen verankert, dass die Gene an allen möglichen Krankheiten schuld sind. Da hatte die Großmutter väterlicherseits Nierenkrebs, der Großonkel der Mutter Alzheimer und bei einem Cousin liegt ein Gendefekt vor, der alle Muskeln versteifen lässt. Wohlgemerkt; das sind alles nur fiktive Fallbeispiele, jedoch sind sie im realen Leben bei dem Einen oder Anderen allgegenwärtig. Mithin denken viele Menschen, das sie sich ihrem Schicksal nicht entziehen können, weil nun mal diese Gene in ihnen stecken und sie über kurz oder lang eine Krankheit ereilen wird, die gemeinhin als Erbkrankheit bezeichnet wird. Sind wir also schlussendlich von unseren ererbten Genen abhängig? Weit gefehlt! Dr. Bruce H. Lipton beschreibt anhand seiner langjährigen Erkenntnisse in der Zellbiologie, die er in über 20 Jahren intensiver Forschung gesammelt hat, dass nicht die Gene unsere Zellen steuern, sondern dies durch unser Denken von unserem eigenen Bewusstsein in prägnanter Form erfolgt. Mit seinen umfangreichen, nachvollziehbaren Erläuterungen zeigt Dr. Lipton, dass wir unser Leben, unser Schicksal, selbst in der Hand haben und unser Leben ganz eigenständig steuern können. Dr. Lipton vermittelt in leicht verständlicher Form, dass unsere Zellen in einem intelligenten, hoch komplexen System interagieren und unser Denken permanent Einfluss auf dieses System hat. Er widerlegt damit Darwin’s starre Evolutionstheorie, in welcher durch die Vererbung, z.B. von Charaktereigenschaften, die Veranlagung zu bestimmten Krankheiten, unsere Talente und Fähigkeiten usw., unser Leben durch die Gene bestimmt wird. Gene haben zwar einen gewissen Einfluss auf die Entwicklung des einzelnen Individuums, bestimmend sind sie jedoch nicht.

Im Zusammenhang mit der Behandlung von Krankheiten kritisiert Dr. Lipton, dass die Schulmedizin den Paradigmawechsel bei den Erkenntnissen in der Zellbiologie weitestgehend ignoriere, weil dieser vor allem den Interessen der Pharmaindustrie zuwiderlaufe. So würden bei der Forschung und Anwendung von Pharmaka die komplexen Zusammenhänge der unterschiedlichsten Proteine und ihre Wechselwirkungen untereinander nicht beachtet. Um ein Verständnis für diese Kritik zu bekommen erscheint es notwendig, dir kurz zu vermitteln, welche Funktionen Proteine haben. Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaute biologische Makromoleküle. Proteine finden sich in allen Zellen und verleihen ihnen nicht nur Struktur, sondern sind auch „molekulare Maschinen“, die Metabolite transportieren, Ionen pumpen, chemische Reaktionen katalysieren und Signalstoffe erkennen (Quelle: Wikipedia). Damit nehmen Proteine bei der Steuerung körperlicher Prozesse auf zellularer Ebene eine Schlüsselfunktion ein. Im Zusammenhang mit der Darstellung der Wechselwirkungen zwischen den verschiedensten Proteinen bei der Zellsteuerung unter Betrachtung medikamentöser Einwirkungen schreibt Dr. Lipton:

„Die von der Quantenphysik angenommenen komplexen Informationsflüsse wurden mittlerweile in neuesten Untersuchungen von Interaktionen zwischen Proteinen nachgewiesen. … Biologische Fehlfunktionen können von einer fehlerhaften Kommunikation an irgendeiner Stelle in diesen Verbindungen herrühren. Wenn man die Parameter eines der Proteine dieser komplexen Zusammenhänge ändert, ändern sich unausweichlich die Parameter aller anderen Proteine des Netzwerks. … Die Darstellung dieser Informationsflüsse unterstreicht die Gefahren von Medikamenten. Es verwundert nicht, dass jedem Medikament ein Beipackzettel mit Nebenwirkungen mitgegeben wird, die von unangenehm bis tödlich reichen können. Wenn dem Körper ein Medikament gegeben wird, um die Fehlfunktion eines Proteins auszugleichen, tritt dieses Medikament mit mindestens einem und möglicherweise mit vielen anderen Proteinen in Wechselwirkung. Diese Nebenwirkungen werden dadurch kompliziert, dass biologische Systeme redundant arbeiten, das heißt das gleiche Signal oder Protein kann gleichzeitig in verschiedenen Organen und Geweben für ganz unterschiedliche Verhaltensfunktionen eingesetzt werden. Wenn zum Beispiel ein Medikament verabreicht wird, um eine Fehlfunktion eines Signals im Herzen auszugleichen, so wird dieser Stoff über das Blut im ganzen Körper verbreitet. Falls das Gehirn Komponenten des gleichen Signals verwendet, könnte die Herzmedizin unbeabsichtigt auch Funktionen des Nervensystems stören.“ (vgl. Bruce H. Lipton, Ph. D., Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern, KOHA-Verlag GmbH Burgrain, 11. Auflage 2012, S. 102 – 104) 

Mit diesen Ausführungen macht Dr. Lipton auf das Problem der westlichen Schulmedizin aufmerksam, die den Körper nur isoliert an Hand der Funktionen der Zellen, Proteine, Gene und dergleichen im Hinblick auf mögliche Erkrankungen beurteilt und Mangelerscheinungen bzw. Fehlfunktionen zumeist ausschließlich mit der Zufuhr von chemischen Ersatzstoffen (sprich Medikamenten) zu kompensieren sucht. Bei dieser isolierten Betrachtung wird außer acht gelassen, dass der Körper auch durch (quantenphysikalische) energetische Prozesse auf allen (zellularen) Ebenen geprägt wird. In der fernöstlichen Medizin ist die ganzheitliche Betrachtung hingegen seit Jahrhunderten usus. Dies zeigt sich zum Beispiel durch die Akupunkturtherapie, bei welcher die entsprechenden Akupunkturpunkte, die entlang der Meridiane liegen, durch einen sanften Reiz mit Akupunktur-Nadeln aktiviert werden. Diese Therapie geht auf das Wissen über die Lebensenergie zurück, welche in China Qi genannt wird. Zur Lebensenergie lese bitte das Kapitel 8 „Die Lebensenergie als Quelle des Seins“ meines Buches: „Vision Blue- Befreie dein Denken – Erkenntnisse über Unmöglichkeiten“.

Mit dem durch Dr. Lipton vermittelten neuen Wissen über die Zellen schließt sich der Kreis zu quantenphysikalischen und spirituellen Denkansätzen. Ausgehend von diesen neuen Erkenntnissen sollten wir dazu übergehen, die Dinge um Geist und Materie (Körper/Zelle) in ihrer Gesamtheit zu betrachten. Eine isolierte Betrachtung führt zu einem falschen Bild, dass dem Leiden eines kranken Menschen kein Ende setzt, sondern es möglicherweise sogar noch verschlimmert.

Abschließend lege ich dir noch nachfolgenden Vortrag von Dr. Lipton ans Herz:

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Revolution Energiemedizin

27. Juni 2010

Stell dir vor, du müsstest den Arzt nicht mehr jedes Mal aufsuchen, wenn es dir erst schlecht geht, sondern der Arzt hat deinen mentalen und physischen Gesundheitszustand immer genau im Blickfeld und informiert dich, bevor deine Verfassung aus dem Ruder läuft. Nicht nur das … er leitet auch aus der Ferne gezielte Therapien ein und gibt dir nicht nur die Informationen über deinen Gesundheitsstatus sondern auch Anweisungen, was zu tun ist. Blödsinn, wirst du vielleicht sagen … wie soll das gehen? Unlängst las ich ein Interview mit Prof. Dr. Dr. Dr. Enrico Edinger das er dem Nature Fitness Magazin gab. Das Interview befasst sich mit der sogenannten Energiemedizin und Prof. Edinger stellt seine erstaunlichen Erkenntnisse vor. Für Manchen mag es kaum zu glauben sein, was da zu lesen ist, aber wer sich schon tiefgehender mit der Quantenphysik befasst hat, wird es eher nachvollziehen können (hier empfehle ich zum Verständnis die von mir in meinem Artikel Phänomene der Quanten vorgestellten Videos zum Doppelspaltexperiment und zur Verschränkung anzuschauen). Prof. Edinger erläutert das Potential der Energiemedizin wie folgt:

„Energiemedizin ist revolutionär. Energie steht am Anfang allen Seins. Es gibt nichts in unserem Universum ohne Energie. In der Energiemedizin befassen wir uns also mit den absoluten Grundlagen, nämlich mit Frequenzen und Energie. Wenn ich zum Beispiel unter einem gewissen Energielevel bin, kann sich der Körper nicht reparieren.“

Zu der Frage, was Energiemedizin leisten könne antwortet er:

„Sie ist interessant in der Prävention, aber auch in der Behandlung von akuten Erkrankungen. Und ausgesprochen hohe Erfolge zeigen sich in der Behandlung von chronischen Krankheiten. Australische Kollegen haben herausgefunden, dass wir mit ganzheitlichen energiemedizinischen Verfahren bei chronischen Erkrankungen Verbesserungen von bis zu 80 Prozent und mehr erreichen können.“

Zu dem Wirkungsprinzip der Energiemedizin erläutert Prof. Edinger, dass die Energiemedizin die Regulationsmechanismen des Organismus ins Gleichgewicht bringe. Wichtig sei es hierbei, das autonome Nervensystem als Hauptregulationssystem zu betrachten, das 97 Prozent aller Körper- und Geistfunktionen steuern soll.  Adrenalin sei als wichtiger Botenstoff des sympathischen Nervenssystems (Sympathikus) von immenser Bedeutung, weil es die Denk- und Konzentrationsfähigkeit des Gehirns beschleunige, das Immunsystem verbessere und zur Entsäuerung des Körpers beitrage. Da aber Adrenalin am laufenden Band „verpulvert“ würde, würde der Parasympathikus zu stark, was wiederum zu einem Ungleichgewicht im vegetativen Nervensystem führt, was letztlich 90 Prozent aller Zivilisationserkrankungen und chronischen Erkrankungen erkläre. Die Energiemedizin bewirke, das System wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Konzept der Energiemedizin sei es, im Organismus eine Balance zu erreichen. Dies geschehe mittels Telemedizin. Sehr erfolgreich sei dies von russischen Wissenschaftlern mit einem russischen Kosmonauten praktiziert worden, welcher 437 Tage im Weltraum gewesen sei und mittels spezieller Frequenzgeräte von der Bodenstation aus überwacht, therapiert und quasi „getunt“ worden sei. Nach seinem langen Aufenthalt im Orbit sei der Kosmonaut so fit gewesen, dass er nach der Landung auf der Erde die Raumkapsel im Handstand habe verlassen können. Ausgehend von den revolutionären Erkenntnissen der Quantenphysik funktioniere die Energiemedizin also so, dass man einen Patienten von einem beliebigen Ort an einem beliebigen Ort behandeln könne. Der Patient sitze dabei in einer Kabine, und werde von einer Einheit, welche Kilometer weit entfernt sei, abgescannt. Die Frequenzen würden mit Normfeldern verglichen und könnten entsprechend korrigiert werden.

Nun möchte ich hier nicht das gesamte Interview wiedergeben, jedoch bot die obige Kurzdarstellung eine gute Überleitung um auf ein neuartiges Gerät aufmerksam zu machen, mit welchem nach den oben dargestellten Prinzipien derzeit meine eigenen mentalen und organischen Funktionen überwacht und entsprechende Frequenzabgleiche und gegebenenfalls Regulierungen vorgenommen werden. Das Gerät nennt sich TimeWaverund basiert auf folgendem technischen Grundprinzip, welches ich aus der Homepage des Entwicklers, Marcus Schmieke,  entnommen habe:

„Ein Strom einzelner Photonen wird im Winkel von 45° auf einen halbdurchlässigen Spiegel gelenkt. Passiert ein Photon den Spiegel, wird eine binäre 1 erzeugt, eine Reflektion liefert den Wert 0.“ Nun, das alles klingt für den technischen Laien noch ziemlich verwirrend, jedoch ist es wichtig, dies zu erwähnen, um die Funktionsweise zu verstehen. Der TimeWaver zeichnet mit zwei voneinander unabhängigen Rauschgeneratoren zeitgleich zwei verschiedene Schwingungsmuster auf.

Beim ersten Schritt wird das erste Schwingungsmuster dem zu untersuchenden Objekt (zum Beispiel dem Patienten/Klienten) zugeordnet, das zweite Muster einer zu bewertenden Information (der computergestützten Datenbank). Das System wertet eine Ähnlichkeit dieser beiden Muster als einen Hinweis aus, dass die entsprechende Information mit dem Objekt in Beziehung steht.

Hiernach folgt als zweiter Schritt die Analyse durch einen Schwingungsvergleich. Aus diesem Schwingungsvergleich lässt sich zum Beispiel die organische und/oder mentale Befindlichkeit eines Patienten/Klienten ermitteln, welcher unter anderem auch die Defizite präzise darzustellen vermag.

Als dritter Schritt folgt die Optimierung, wobei zunächst eine Optimierungsliste angelegt wird, was durch die Software geschieht. Sodann ruft die Software gleichzeitig Objekt und Optimierungsliste auf. Dies geschieht mit der Intention, den Informationsgehalt der Optimierungsliste auf das Informationsfeld des Objekts aufzuschwingen. Die optimierende Information wird dadurch in das Informationsfeld des Objekts eingeschwungen.

Seit April 2010 arbeitet eine mir bekannte Heilpraktikerin in Magdeburg mit dem TimeWaver Med Kombi. Ich wurde von ihr auf meinen Wunsch hin bereits im April eingescannt und analysiert. Hierbei bestand das Einscannen darin, indem ich meine Hand ca. 20 Sekunden auf den TimeWaver-Scanner legte. Sodann vollzog das mit einem Notebook mit entsprechender Software ausgestattete System eine Analyse und „spuckte“ wenige Minuten später Ergebnisse aus, die mich in Erstaunen versetzten. Nun ich möchte hier meine organischen und mentalen Befindlichkeiten nicht offenlegen, aber anhand eines Beispieles kann ich darstellen, wie präzise dieses System arbeitet. Neben der organischen Zustandsanalyse listet die Software nach der Analyse zum Beispiel auch alle Impfungen auf, welche man im Laufe seines Lebens erhalten hat. Diese Auflistung zu meinen Impfungen war hundertprozentig genau und vollständig. Dies erkannte ich daran, dass das System sogar meine Gelbfieberimpfung aus dem Jahre 2001 darstellte, welche nicht eben typisch ist. Über diesen Fakt hatte ich die Heilpraktikerin zu keiner Zeit informiert, hatte ich sie doch fast selbst vergessen.

In den folgenden Wochen konnte mir die Heilpraktikerin auf Grund vorgenommener aktueller Zustandsanalysen stets genau mitteilen, wie es um meine aktuelle organische oder mentale Befindlichkeit steht. So informierte sie mich über eine bakterielle Infektion, welche sich im Anfangsstadium befand und gab mir sodann eine Therapieempfehlung, welche in Form einer Bio-Frequenz-Therapie mittels eines Zappers durchzuführen war. So unglaublich es klingen mag, aber ich selbst hatte bereits unmittelbar bevor mich die Information  erreichte, ein Kratzen im Hals gespürt, was mir eine sich anbahnende Erkältung signalisierte. Nach der Therapie mit dem Zapper, die ich selbst zu Hause durchführte, gab sie zwei Tage später  „Entwarnung“, denn von den Bakterien war bei der neuerlichen Analyse mit dem TimeWaver nichts mehr nachzuweisen. Hierbei brauchte ich die Heilpraktikerin gar nicht aufzusuchen. Selbstverständlich wurden und werden alle Analysen mit dem TimeWaver an mir mit meinem Einverständnis vorgenommen. Energiemedizin funktioniert und sie stellt nach meinem Dafürhalten eine Revolution dar.

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Phänomene der Quanten

18. April 2010

Hattest du schon einmal ein Erlebnis, bei dem du dich fragtest, ob es dabei mit rechten Dingen zugeht? Zum Beispiel als du an einen alten Freund dachtest, den du seit Ewigkeiten nicht gesprochen hattest und du dir sagtest, dass du ihn gerne mal wiedersehen würdest. Einige Minuten später ruft genau dieser Freund an und erklärt, dass er gerade an dich gedacht hätte und sich mit dir mal wieder treffen wollte. Zufall? Ahntest du schon einmal, dass einem deiner Freunde oder Verwandten etwas Schlimmes passiert sei und nur wenig später erfährst du, dass er einen Autounfall hatte? Ich möchte behaupten, dass noch niemand von derartigen Erlebnissen verschont geblieben ist. Diese Ereignisse, die sich im eigenen Bewusstsein regelmäßig als außergewöhnliche Vorkommnisse einprägen, lassen sich erklären … mit der Quantenphysik. Die Quantentheorie stellte mein bisheriges materialistisches Denken grundlegend auf den Kopf. Ich wollte herausfinden, warum diese Dinge passieren, wie zum Beispiel mein merkwürdiges Fernwahrnahmeerlebnis um Prinzessin Dianas Tod. Dieses Erlebnis (in einem anderen Blogartikel bereits wiedergegeben)  möchte ich hier noch einmal kurz darstellen:

Ich hatte diesen Traum in der Nacht vom 30. zum 31. August 1997. Es war, wie es immer so in Träumen ist, wenn ein Geschehen abläuft, auf das man keinen Einfluss hat. An was ich mich noch sehr gut erinnern kann, war, dass ich in einem langen Flur in einem Bürogebäude stand. Das war so ein modernes Glasgebäude in Kastenform mit mehreren Stockwerken. Ich kann nicht sagen, wie ich auf diese Sichtweise kam aber in Träumen ist es ja bisweilen so, dass man etwas weiß, ohne es gesehen zu haben. Ich wusste nicht, was ich dort sollte, bis ich plötzlich vom anderen Ende des Flures jemanden kommen sah. Unvermittelt, ohne das mir bewusst geworden wäre, wie ich direkt dort hinkam, stand ich nun direkt vor der Person und erkannte in ihr Prinzessin Diana, die mit angstvoll aufgerissenen Augen geradezu panisch an mir vorbeirannte und mich augenscheinlich gar nicht wahrnahm. Ich blickte ihr nach und rätselte, was das alles sollte und vor wem oder was sie da weglief. Der Flur führte an einer langen Fensterfront entlang und auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich zahlreiche Bürotüren. Völlig außer Atem blieb Diana mitten im Flur stehen und schaute sich hektisch um. Nacheinander versuchte Diana eine der Bürotüren zu öffnen, was aber misslang weil sie alle verschlossen waren. Am gegenüberliegenden Ende des Flures gab es eine Durchgangstür mit einem Glasteil über deren Sturz ein grünes Fluchtwegschild leuchtete. Diana rannte zu dieser Tür und stellte verzweifelt fest, dass auch sie verschlossen war. Ich stand nun immer noch am anderen Ende des Flures an jener Tür, die den Flur vom Treppenaufgang und dem Fahrstuhl trennte und war mir immer noch nicht im Klaren, was hier eigentlich los war. Das sollte sich schnell ändern, denn ich hörte aus dem Treppenaufgang Geräusche, die von Gestalten herrührten, welche schnellen Schrittes nun den Etagenflur erreicht hatten. Sie stürmten durch die Tür und erblickten nun Diana am anderen Ende des Flures. Ihre Gesichter konnte ich nicht erkennen, denn sie steckten in langen schwarzen Kapuzenroben und hatten die Kapuzen über ihre Köpfe gezogen. Auch sie bemerkten mich nicht und so langsam dämmerte mir, dass ich nur ein Beobachter war. Als Diana ihre Verfolger erblickte, sah ich die Panik in ihrem Gesicht. Ich konnte erkennen, dass sie sich darüber bewusst war, dass sie in der Falle saß. In Ihrer Verzweiflung öffnete Diana das Fenster, welches sich direkt neben der Fluchttür befand, und sprang hinaus. Diese Situation war so schauerlich grotesk, dass ich einen Moment wie vom Donner gerührt stehen blieb. Dann stürzte ich zum ersten Fenster, das mir am nächsten war und schaute nach unten. Hierbei muss ich sagen, dass ich das Fenster nicht öffnete und auch nicht wusste, wie ich nach draußen gelangte, jedoch hatte ich einen direkten Blick nach unten und schwebte über der Situation. Dort, acht Etagen unter mir, lag Diana mit verdrehten Gliedmaßen in einer Blutlache und war tot.

Keuchend schreckte ich aus dem Traum hoch, denn dieses Erlebnis war wie ein Schlag in mein Bewusstsein. Ich sah auf das Leuchtdisplay meines Radioweckers, es war etwa 1:30 Uhr (genau kann ich das jetzt nicht mehr bestimmen). Ich empfand diese Traumerfahrung als einen Albtraum, maß ihm aber zunächst keine Bedeutung bei und schlief nach einiger Zeit wieder ein.

Am Morgen, als meine Familie und ich beim Frühstück die Radionachrichten hörten, wurde gemeldet, dass Diana in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben gekommen wäre. Diese Nachricht überraschte mich zum einen, zum anderen auch nicht. Es war als hätte ich auf meine Weise diesen Tod miterlebt. 

Das Warum kann ich heute noch immer nicht beantworten, aber das Wie. Es hat etwas mit der Verschränkung der Quanten zu tun. Es wäre müßig, die Verschränkung hier ausführlich in Worten zu beschreiben. Eine ausgezeichnete Darstellung zum Quantenphänomen, in dem die durch das Doppelspaltexperiment und das Verschränkungsexperiment gezogenen Erkenntnisse wiedergegeben werden, bietet der Film von Gerald Kargl, der unter der wissenschaftlichen Beratung des österreichischen Quantenphysikers Prof. Dr. Franz Embacher entstand. Diesen Film, möchte ich hier vorstellen (Link siehe unten). Erstaunlich ist die Aussage, die sich aus dem Doppelspaltexperiment ergibt: Quanten (Photonen) und Materie verhalten sich anders, wenn wir sie beobachten, als wenn wir sie nicht beobachten. Wenn die Teilchen nicht beobachtet werden, dann nimmt ein einzelnes Partikel eine Superposition ein (eine Vielmöglichkeit) und der Zufall ist das Endergebnis. Wenn sie jedoch beobachtet werden (was bei jeder Messung geschieht) dann verhalten sich Quanten so, dass sie die vorbestimmte Position einnehmen. Die wichtigste Ableitung daraus ist, dass der Geist (der Mensch) die Quanten, damit die Materie und damit  Abläufe beeinflusst, wenn er mit seinem Denken darauf fokussiert, d.h. wenn er beobachtet, wertet und (damit) agiert.

Auf den Film bezogen ergibt sich für mich eine Schlussfolgerung, welche auf mein Fernwahrnahmeerlebnis reflektiert. Auf der subatomaren Ebene der Quanten ist durch deren Verschränkung alles miteinander verbunden. Das erklärt, warum man Dinge ahnt, wahrnimmt, sie weiß, obwohl es nach materialistischer Betrachtung alles nur als purer Zufall erscheinen mag. Aber Zufälle gibt es nur, wenn Quanten nicht durch unser Einwirken – unsere Beobachtung – in ihrer Superposition verbleiben … Da aber unser Geist ständig wirkt, wir alles beobachten, werten und uns im Geiste vorstellen, wirken wir auf dieser Ebene ein und bei gleichen Gedanken, kommt es durch die Verschränkung der Quanten (das Verbundensein zweier Quanten[teile] unabhängig von Raum und Zeit)  zu Verbindungen und Interaktionen auf der geistigen Ebene, die wir uns scheinbar nicht erklären konnten. Zumindest bis zur Entdeckung der Quantenmechanik.

DVD Dokumentarfilm „Das geheimnisvolle Reich der Quanten“ – Shoplink

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Geist und Materie

23. Februar 2009

geist-materie200Ein kritischer Kommentar zu meiner BlogVision brachte mich dazu, sehr umfangreich zu antworten. Die Diskussion ist es wert, ihr einen neuen Artikel zu widmen. Ein Kernpunkt der Kritik eines User mit dem Nickname Devils Advocate ist es, die Quantenphysik und einer ihrer wichtigsten Schlüsse in Frage zu stellen: Nämlich, dass Gedanken (der Geist) die Materie beeinflussen könne. Ich zitiere aus dem Kommentar:

„Zur Quantenphysik: ich habe keine Ahnung davon, du etwa? Die Esoterik erdreistet sich, ihre Theorien mit Quantenphysik „beweisen“ zu wollen. Also zum Beispiel, dass man sich seinen Tag erschaffen kann, indem man Materie mit seinen Gedanken beeinflusst. Ich habe kürzlich mit einem Physiker darüber geredet, der gerade an der Uni München seine Doktorarbeit macht, in Quantenmechanik wohlbemerkt. Meine Frage war: Gibt es irgendeinen Beweis, dass aufgrund der Quantenphysik Gedanken Materie beeinflussen können? Er schaute mich ungläubig an und antwortete: Natürlich nicht?“

Meine Antwort:

„Ich bin kein Quantenphysiker aber ich habe schon verstanden, dass es eine nicht erklärbare Merkwürdigkeit gibt. Warum verhalten sich Quanten anders wenn man sie beobachtet als wenn man dies nicht tut? Warum agieren sie einerseits wie Wellen, andererseits wie Partikel? Hast du schon mal etwas vom Doppelspalt-Experiment gehört? Toll das du mit einem Physiker gesprochen hast, der seine Doktorarbeit in Quantenphysik geschrieben hat; wie heißt er denn? Scheinbar hat er aber keine Ahnung, denn dass oben geschilderte Experiment ist eines der Grundlagen der Quantenphysik. Wenn man Quanten beobachtet, dann sind es Gedanken die auf sie wirken, wenn die subatomaren Teilchen bei Beobachtung nicht mehr wie Wellen sondern (wieder) wie Partikel reagieren, dann ist das für mich jedenfalls der Beweis, dass der Geist die Materie beeinflusst.“

Zum Doppelspaltexperiment gibt es eine sehr anschauliche Erläuterung in der Fortsetzung des Filmes „Bleep!“ „Down the Rabbit Hole“. Dort erklärt die Comicfigur Dr. Quantum, welche auf eine Idee des Quantenphysikers Dr. Fred Alan Wolf zurückgeht, was dieses verblüffende Experiment zu Tage brachte.  Es war ein Meileinstein in der Quantenphysik. Doch schauen wir selbst:

Das kleine Comicfilmchen erklärt das Experiment so einleuchtend, dass auch der ahnungsloseste Skeptiker vielleicht ein klein wenig zum Nachdenken angeregt wird.


Die Kraft der Gedanken

17. Mai 2007

In den letzten Monaten hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht. Ich hatte bereits in meinem Blogeintrag „Das doppelte Sechserpack“ geschildert, dass Intuition und klare Zeichen, welche sich um zwei Sechsen in täglich auftretenden Zahlenkombinationen drehen, meinen Tagesablauf prägen. Es sind Zeichen, welche sich (auch) als Reaktionen auf meine Gedanken darstellen. Du stellst dir jetzt vielleicht die Frage: „Wie kann es sein, dass dein Umfeld auf deine Gedanken reagiert? Das ist doch New-Age Schwachsinn!“ Vom streng materialistischen Standpunkt aus betrachtet, mögen solche Zweifel nachvollziehbar sein, es gibt aber Beweise, welche nicht ignoriert werden können. Zuerst einmal muss man sich von der Vorstellung lösen, dass alles um uns herum nicht beeinflussbare Materie sei, welche nur dahingehend veränderlich wäre, dass Materie auf Grund verschiedener äußerlicher Bedingungen, von einem in den anderen Aggregatzustand wechseln könne (Beispiel: Wasser in Eisform = fester Zustand, Wasser in Ursprungsform = flüssiger Zustand und Wasserdampf = gasförmiger Zustand). Was ist eigentlich Materie? Materie ist nichts anderes als ein im Wesentlichen leerer Raum. Bei Wikipedia wird das unter dem Eintrag Atom  wie folgt beschrieben:

„Ein Atom besteht aus einer Hülle und einem im Vergleich zu seinem Gesamtvolumen winzigen Kern. Die Atomhülle (Elektronenhülle) hat mit einem Radius von etwa 10-10 m einen ungefähr zehntausendfach größeren Radius als der Atomkern (r = 10-14 m). Zur Veranschaulichung: Würde man ein Atom auf die Größe einer Kathedrale aufblähen, so entspräche der Kern der Größe einer Fliege (wobei beinahe die gesamte Masse des Atoms auf diesen winzigen Kern entfällt). Der Atomkern nimmt nur etwa ein Billiardstel des Gesamtvolumens eines Atoms ein. Das Atom als Grundbaustein der Materie besteht somit fast ausschließlich aus leerem Raum. Der Atomkern besteht aus den so genannten Nukleonen, Protonen und – außer beim Wasserstoff-Isotop 11H – aus Neutronen. Die Atomhülle besteht aus Elektronen. Im Atomkern konzentriert sich fast die gesamte Masse des Atoms. Die Elektronen tragen eine negative elektrische Ladung und die Protonen eine positive von gleichem Betrag, wodurch sie sich gegenseitig anziehen. Die Neutronen sind elektrisch neutral und haben eine geringfügig größere Masse als die Protonen.“

Dies ist für sich genommen schon erstaunlich, denn damit bestätigt sich, dass Materie im Wesenstlichen aus Nichts besteht. Die Verbfüffung wird noch größer, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, dass es unter der atomaren Ebene noch eine subatomare Ebene gibt: Die Ebene der Quanten. Diese Quanten werden wie folgt definiert:

„Die Bezeichnung „Quanten“ wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt, wenn ihr korpuskulares und nicht ihr wellenartiges Verhalten im Vordergrund steht. Die Erkenntnis, dass jede Materie (Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle,…) nicht nur Teilcheneigenschaft besitzt, sondern auch als Welle („Materiewelle“, de Broglie-Gleichung) beschrieben werden kann, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen Physik.“

Wenn wir uns nun vergegenwärtigen, dass Quanten folgende Eigenschaften aufweisen:
dass Quanten Informationen austauschen und voneinander lernen können;
dass Quanten denkende Einheiten sind;
dass Quanten jenseits der normalen Regeln von Raum und Zeit existieren;
dass Quanten jenseits des Ursache-Wirkung-Gesetzes existieren oder wirken können;

dann muss klar werden, dass unser Umfeld, welches aus Materie (diese aus Atomen, diese aus Quanten) besteht durch unsere Gedanken unmittelbar beeinflusst wird. Wie aber bekomme ich eine Verknüpfung von dem Fakt, dass Quanten diese Eigenschaften aufweisen, zu der Behauptung, dass Quanten nicht nur gedanklich von uns beeinflusst werden können, sondern dass Quanten sogar unsere Gedanken verkörpern? Es gibt Beweise dafür:

Eine der Schlüsselszenen im populär-wissentschaftlichen Dokumentarfilm Bleep ist die, als die Hauptdarstellerin der Rahmenhandlung Amanda die U-Bahn verpasst und während des unfreiwilligen Aufenthaltes in der U-Bahn-Station Bekanntschaft mit den Forschungen des Japaners Dr. Masaro Emoto macht. Dort wird erläutert, dass Emoto mit Hilfe der Benutzung von leistungsstarken Mikroskopen gefrorene Wassermoleküle fotografierte. Das ist für sich genommen noch keine Sensation. Jedoch entdeckte er, dass Kristalle, die sich in gefrorenem Wasser gebildet hatten, ihre Form veränderten, wenn bestimmte konzentrierte Gedanken auf sie gerichtet wurden. Er fand heraus das Wasser von klaren Quellen und Wasser welches liebevollen Worten ausgesetzt wurde strahlende, komplexe und farbenfrohe schneeflockenartige Formen aufwies. Als Kontrast, verunreinigtes Wasser welches negativen Gedanken ausgesetzt wurde, zeigte unvollständige, asymeterische Formen in grauen Farben. Untersetzt wird das Ganze durch tausende Fotografien und genau protokolierte Untersuchungsabläufe. Weitere lesenswerte Fakten über Emoto findest du hier

In Bleep kommt es zu den Darstellungen über die Forschnungen Emotos durch einen weiteren Besucher in der U-Bahn-Station gegenüber Amanda zu der Kernaussage: „Wenn Gedanken solch einen Einfluss auf Wasser haben, stell dir vor, welchen Einfluss haben sie dann erst auf uns?“ Das ist in der Tat erstaunlich wenn man bedenkt, dass der menschliche Körper im Wesentlichen aus Wasser besteht.

Die Quantenphysiker und Wissenschafter, welche sich tiefgründig mit dem Mysterium der Quantenphysik unter Berücksichtigung der organischen Funktionsweise des menschlichen Körpers befasst haben sind der festen Ansicht, dass wir selbst durch unsere Gedanken unsere Umwelt und uns selbst beeinflussen können. Wir selbst können das Ganze lenken, wir müssen uns nur dessen bewusst sein. Dr. Joseph Dispenza, promovierter Biochemiker und Chiropraktiker, welcher weiterführende Studien auf den Gebieten der Neurologie und Neurophysik sowie zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns führte, drückte das in Bleep wie folgt aus:

„Ich wache morgens auf und erschaffe meinen Tag bewusst nach meinem Wunsch. Manchmal, weil ich im Geiste alles durchgehe, was ich erledigen will, dauert es eine Weile, bis ich zu dem Punkt komme, wo ich meinen Tag völlig bewusst erschaffe. Aber wenn ich meinen Tag erschaffe und kleine unerklärliche Dinge aus dem Nichts heraus passieren, dann weiß ich, dass sie der Prozess oder das Ergebnis meiner Schöpfung sind. Im Laufe der Zeit baue ich in meinem Gehirn ein Neuronetz auf und ich akzeptiere, dass es möglich ist. Es gibt mir die Fähigkeit und den Anreiz, es am nächsten Tag wieder zu tun.“

Bei dieser völlig faszinierenden Denkweise musst du zunächst verinnerlichen, dass es möglich ist. Ich habe hierzu aus Bleep zwei Kernaussagen entnommen, welche ich abschließend nachfolgend als Affirmationen darstelle:

1. Ich verwende meine Zeit um meinen Tag bewusst zu erschaffen und das Quantenfeld zu beeinflussen.

2. Gib mir ein Zeichen, dass du auf etwas von mir Geschaffenes geachtet hast und bring es mir in einer von mir völlig unerwarteten Art und Weise, so dass ich selbst überrascht bin über meine Fähigkeit, diese Dinge zu erleben und mache es so, dass ich keine Zweifel habe, dass es von dir kommt.


Bleep – Ich weiß, dass ich nichts weiß

28. Februar 2007

Mein Eintrag in den Wikipedia.de Disskussionsbereich  zum  Dokumantarfim „Bleep“:

„Behind the walls

Ich habe den Film, man staune, nicht über Internet, sondern beim Mediamarkt erworben. Dort lag er stapelweise. Ich habe den Film mehrmals am Stück geschaut und komme zu dem Schluss, dass die dort getroffenen Aussagen mich in meinem selbst gewonnenen Weltbild hundertprozentig bestätigen. Als Materialist bin ich erzogen worden, deshalb war ich über die Jahre besonders kritisch bei Aussagen, welche Naturwissenschaften mit Spiritualität verbinden. Vorliegend von einem der obigen Vorschreiber von einem Propagandafilm zu sprechen ist völlig deplaziert. Ich kann in dem Film keinen Ansatz für Gehirnwäsche finden. Ich selbst habe mich von meinem kleingeistigen engstirnigen Denken gelöst, weil das Eingrenzen der Möglichkeiten in Schienen, Naturgesetzen und Moralvorstellungen (usw.) eine Fortentwicklung geradezu verhindert. Ich habe keine spirituelle Schule besucht und noch nie mit einem Medium gesprochen, gleichwohl habe ich paranormale Erfahrungen gemacht, welche mein Denken umkrempelten. Diese Erfahrungen haben mich gefunden, ich habe sie nicht provoziert oder gar gesucht. Der Film bringt für mich nichts Neues; er bestätigt nur auf faszinierende Weise, dass wir uns selbst erkennen sollten und so unser Leben auch selbst steuern können (was ist so schlimm daran?).

Für die Verdeutlichung meiner Gedankengänge zur Veröffentlichung bestimmter Erkenntnisse greife ich mal auf die Illustration „Behind the Walls“[2] zurück. Ich habe dieses Bild geschaffen um zu versinnbildlichen, dass wir tagtäglich vor etlichen Mauern stehen und zum Kern der Sache, zum Kern der Erkenntnis, zum Kern des Glaubens, wie auch immer, gar nicht vordringen können. Diese Mauern, welche sich da aufbäumen, bauen wir selbst. Wir bauen sie durch bornierte, kleingeistige, kurzsichtige Engstirnigkeit durch das vorbehaltlose dauerhafte Fahren in eingefahrenen Gleisen welche vom Mantel der Tradition und Moral eingehüllt werden. Wir merken nicht, dass wir die Mauern nicht überwinden, sondern diese nur umkreisen. Das war früher so und es ist es heute noch.

In vielen Ansichten reflektiert sich immer noch sinnbildlich, dass die Welt eine Scheibe ist. Die Welt ist keine Scheibe!. Wir erinnern uns an das Mittelalter und die Kirchenlehre, welche das “unumstößliche” Dogma beinhaltete, dass die Erde eine Scheibe sei und sich die Sonne um die Erde drehen würde. Aus heutiger Sicht wissen wir, dass dieser Glaube (welcher damals von den Menschen im Einflussbereich der christlichen Kirche reflektiert wurde) falsch war. Wir wissen es einfach besser, denn wir haben die Erde als Kugel aus dem Weltall gesehen und können die Laufbahnen der Planeten um die Sonne genau verfolgen und berechnen. Hinsichtlich der Tatsache das die Welt keine Scheibe ist sagen wir heute: “Mann was waren die damals unwissend!” Wir sollten uns aber hüten, diese Arroganz zu pflegen und zu vertiefen, denn wir haben zwar seit dem Mittelalter eins, zwei Mauern überwunden, befinden uns aber in Bezug auf den Kern immer noch Lichtjahre entfernt. Das hängt einfach damit zusammen, dass wir uns selbst mit sogenannten Wertvorstellungen und Gesetzen (nicht gemeint im Sinne von Rechtsvorschriften) einen Käfig gebaut haben, aus dem wir einfach nicht rauskommen wollen, weil es uns darin so vertraut ist. Was ich damit sagen will ist, dass wir bei bestimmten Betrachtungen von Menschen, welche eigene Erfahrungen und Erlebnisse wiedergeben, die nicht in das Bild des naturwissenschaftlichen, materialistischen und atheistischen Denkens passen diese als abwegig und verwirrt darstellen.

Ich würde mir wünschen, dass wir hier ein offeneres Denken an den Tag legen, welches nicht sofort mit einem Abblocken einhergeht was da heißt, dass etwas nicht sein kann, weil es dafür keine vernünftige Erklärung gibt. Hierbei geht schon die Krux des Fehldenkens damit los, dass die Beschreibung des Terminus “vernünftige Erklärung” immer vom eingeschränkten Denken des Betrachtenden ausgeht. Der Film „Bleep“ versucht nichts anderes, als dem Zuschauer einen Anstoß zu geben, seine möglicherweise vorliegenden eigenen Denkverkrustungen loszuwerden. Nicht mehr und nicht weniger. Dies wird freilich nicht bei allen Früchte tragen … ich sehe auch gerade deshalb keinerlei Ansätze, dass irgendjemand nach dem Anschauen des Filmes einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Wer so etwas denkt, hat nichts verstanden, er soll aber mit seinem Nichtverstehenwollen so weiter leben … keiner wird ihn zwingen, anders denken zu müssen. So ist es und so bleibt es.

Jens Vogler = aka VisionBlue [3]

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:What_the_Bleep_Do_We_Know