Die Lebensenergie als Quelle des Seins

27. Januar 2017

Lebensenergie wird durch Handauflegen spürbar

Es existiert eine Kraft, die uns antreibt, die unser Sein bestimmt. Auch wenn du von dieser Kraft vielleicht noch nie etwas gehört hast, so ist sie doch präsent. In Japan heißt sie Ki, in Indien Prana, in China Qi oder Chi und in Korea Gi. All diese Begriffe stehen für die Lebensenergie, die quasi den „Treibstoff“ unseres ir-dischen Daseins darstellt. Für die fernöstlichen Kulturen ist Ki, Prana, Qi, Chi oder Gi (nachfolgend Chi) die allem Lebendigen innewohnende Lebenskraft der Natur. Chi ist Leben; sie ist fließend, in Bewegung und bringt ständig Veränderungen hervor. Jede Verlangsamung oder Stagnation dieses Fließens führt zu Störungen bei den Lebensvorgängen.

Dr. Brenda Davies[1] erklärt die Lebensenergie in ihrem Standardwerk: Chakras – Tore zur Seele, wie folgt:

„Die für unser Dasein und unser Wohlbefinden so wichtige Lebenskraft oder Energie trägt in den meisten Kulturen ihren eigenen Namen. Sei es das Chi der chinesischen oder das Prana der indischen Lehren, die angesprochene Energie ist dieselbe. Diese Kraft bildet die Grundlage des Lebens und wird in der Aura sichtbar.
Die physische Nahrung erhält das Leben des physischen Körpers, die geistige Energie aber ernährt und erhält uns über die bloße physische Form hinaus. Es ist diese Energie – diese geistige Energie – auf der sich unsere höheren Gefühle gründen: Klarheit, Mut, Güte, Liebe, Loyalität und Vertrauen, sie sind es, die uns manchmal zu mehr befähigen als unser physischer Körper überhaupt leisten könnte. Sie sind die Essenz unserer Seele.“[2]

Es stellte sich seit jeher als schwierig dar, die fernöstlichen Betrachtungen zur Lebensenergie mit den theoretischen Aspekten der modernen naturwissen-schaftlichen Lehren zu verknüpfen. Jedoch hat David Bohm[3] eine solche Verknüpfung vorgenommen. Er versteht die Lebensenergie als „Quantenpotential“, das jeder Materie innewohnt und jenseits von Raum und Zeit existent ist. Betrachtet man nun die fernöstlichen Lehren zur Lebensenergie mit Blick auf die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik, so wird klar, dass Materie und Geist, Realität und Bewusstsein untrennbar über die Quanten als Elementar-teilchen miteinander verknüpft sind. So kann man die Quanten durchaus als den „Baustoff“ der Lebensenergie ansehen.Daher sind es diese kleinsten Teilchen und ihre quantenphysikalisch beschriebenen Eigenschaften, die nicht nur alle Bewegungen im unendlichen Weltraum bewirken, sondern auch dafür sorgen, dass sich die Erde auf einer Umlaufbahn um die Sonne bewegt, sich unser Planet um eine Achse dreht und auch wir selbst jeden Tag agieren können.

Je mehr Lebensenergie wir in uns spüren desto agiler und beglückter beginnen wir nach dem Aufwachen den Tag. Unser energetisches System funktioniert in diesem Falle optimal.

Eine Störung des energetischen Systems kann dazu führen, dass man sich unwohl fühlt, man permanent schlapp und müde ist und man gar nicht weiß, weshalb das so ist.

Was ist aber mit energetischem System gemeint?

„Der menschliche Körper ist in der Hauptsache so grobstofflich, dass wir ihn, sehen, riechen und fühlen können. Den Teil, den die meisten von uns nicht ohne Weiteres wahrnehmen – die Aura und darin die Chakras – bezeichnet man als den Ätherkörper oder als die feinstofflichen Körper. Jedes Lebewesen strahlt ein Energiefeld aus. Das menschliche Energiefeld, die Aura, wird von wirbelnden Energieströmen belebt, die in den sich unaufhörlich bewegenden Chakras entstehen. Die Chakras sind für die Aura das, was die Strömungen für den Ozean bedeuten. Sie verwandeln sie in eine lebendige und machtvolle Kraft. Über diesen erweiterten Bereich des Körpers fließt die Energie in die physische Ebene, erfüllt sie mit Lebenskraft und hält sie lebendig. Diese Energie spielt eine ebenso wesentliche Rolle in unserem Leben und unserem Wohlergehen wie Nahrung und Luft. Ohne diese Lebenskraft könnten wir nicht überleben.“[4]

Aus dieser Beschreibung von Dr. Brenda Davies ist zu entnehmen, dass das energetische System des Menschen aus der Aura[5] und den Chakras besteht.

Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit[6] und bedeutet „Kreis“ oder „Wirbel“.

Es bezeichnet die vielen feinstofflichen Energiewirbel, die die Aufgabe haben, verschiedenartige Energien von außen aufzunehmen, dem menschlichen Energiesystem zuzuführen und sie dort zu verteilen. Dies wird vom Menschen dann unter anderem in Form von Gedanken, Gefühlen oder physischen Empfindungen wahrgenommen. Es existieren sieben Hauptchakras, einund-zwanzig Nebenchakras und mehrere hundert weniger bedeutsame Chakras.

chakrenAls Hauptchakras zählen:

  1. Das Wurzelchakra: Es liegt zwischen den Sexualorganen und dem Anus.
  2. Das Sakralchakra: Es liegt auf der Bauchmitte.
  3. Das Solarplexuschakra: Es liegt hälftig zwischen dem Bauchnabel und der unteren Brustbeinkante.
  4. Das Herzchakra: Es liegt mitten auf dem Brustkorb.
  5. Das Halschakra: Es liegt am Halsansatz.
  6. Das Stirnchakra: Es liegt etwas oberhalb der Mitte der Augenbrauen.
  7. Das Kronenchakra: Es liegt ganz oben über der Mitte des Kopfes.

Diese Hauptenergiewirbel stellt man sich als trichterförmig, mehrere Zentimeter über die Körperoberfläche hinausragend, vor. Während das Wurzelchakra nach unten und das Kronenchakra nach oben ausgerichtet ist, sind die fünf anderen Chakras jeweils nach vorne und hinten ausgerichtet.

Bruno Martin[7] beschreibt die Bedeutung und Lage der Chakras als „Energiezentren“ in seinem Lexikon der Spiritualität wie folgt:

„Die Energiezentren werden durch »Lichtfasern« miteinander verbunden, sodass die Energie durch den gesamten Energiekörper fließen kann, genauso wie das Blut durch die Adern unseres physischen Körpers fließt. Gibt es Blockaden, Stockungen oder Verunreinigungen, so entstehen Krankheiten. Die Lage der Chakras entspricht den Geflechten des vegetativen Nervensystems. Dieses Nervensystem, auch Parasympathikus genannt, regelt v.a. die Vitalfunktionen (Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Sekretion, Wasserhaushalt u.a.) und gewährleistet das Zusammenwirken der inneren Organe.“[8]

Betrachtet man die eben erwähnten wichtigen Funktionen der Chakras, so wird klar, dass Störungen bei diesen wirbelnden Energieströmen – sogenannte Energieblockaden – zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Betroffenen führen. Dr. Brenda Davies erläutert dies wie folgt:

„Obwohl man im Allgemeinen von einer Blockade spricht, wenn ein Chakra nicht richtig funktioniert, beinhaltet dieser Begriff eine Vielzahl von Schwierigkeiten. Das Chakra mag sich zu langsam, in der falschen Richtung oder fast überhaupt nicht drehen, aus dem Gleichgewicht geraten oder tatsächlich beschädigt sein. Vielleicht ist es zu aktiv und spröde, so dass es sich nicht leicht deinem Willen entsprechend öffnen und schließen lässt. … Die Ursache spielt keine Rolle, jede Störung beeinflusst den gesamten Energiefluss. Da alle Chakras eng miteinander verbunden sind, wird ein blockiertes Zentrum alle anderen in der Wirkungsweise beeinträchtigen und physisches, emotionales und/oder geistiges Unbehagen hervorrufen.“[9]

Bist du vielleicht selbst von einer solchen Blockade betroffen? Trägst du möglicherweise tief in deinem Inneren ein Problem mit dir herum? Ist es eventuell ein altes Problem, das du vor langer Zeit mal versenkt hast, tief begraben in den Katakomben deines Ichs? Die meisten Betroffenen scheuen sich davor, das alte Problem herauszuholen, denn dann müssten sie sich ihrer Angst von damals stellen. Davor aber haben sie Angst. Sie haben vielleicht nicht einmal die Ursachen für das Problem gesetzt, fühlen sich aber trotzdem schuldig. Sie wollen sich einreden, dass sie versagt haben. Sie fühlen sich beschämt, wenn die Erinnerungen an das damalige Ereignis wieder hochkommen. Da sie ihr altes Problem schön begraben aber eben nicht eliminiert haben, gibt es auch viele Jahre nach dem Damals heute immer wieder Situationen, die wie ein Blitz einschlagen und sie an ihre damalige Lage erinnern. Sie reagieren dann meistens heftig, was ihr Partner, ihre Partnerin oder ihre Freunde vielleicht nicht verstehen können. Die Betroffenen wollen es ihren Liebsten aber nicht sagen und dieses Nichtverstehen ihrer Situation macht sie noch verzweifelter. Auch wollen sie ihren Liebsten gar nicht wehtun; sie tun es aber trotzdem, denn irgendwas treibt sie dazu. Oder man gewöhnt sich an ihre von Zeit zu Zeit etwas aus der Bahn geratene Verhaltensweise. Die Anderen sollten es akzeptieren oder werden es akzeptieren, wenn nicht, dann können sie bleiben, wo der Pfeffer wächst. Was ist das Problem? Der jeweils Betroffene wird es am besten wissen! Vielleicht wissen es auch einige Vertraute. Sie raten ihm, etwas zu tun; aber er kann sich nicht überwinden. Letztlich bleiben die Betroffenen mit ihrem Problem allein und es macht sie unglücklich!

Was ich da beschreibe das sind die Traumata, welche sich in der menschlichen Psyche eingenistet haben. Diese ausgelöst durch Ereignisse, welche so heftig waren, dass das Opfer von damals nicht darüber reden mag. Da sind solche entsetzlichen Dinge wie sexueller Missbrauch, körperliche Gewalt, ein Unfall, der Verlust eines geliebten Menschen usw., die etwa in jungen Jahren erlebt wurden und noch viele Jahrzehnte nach dem Ereignis auf den Betroffenen wirken. Manche stellen sich dem Problem, lassen sich von erfahrenen Psychologen therapieren; ein durchschlagender Erfolg stellt sich aber meist nicht ein.

Die Betroffenen wissen meist nicht wirklich, warum sie so sind, wie sie sind und warum sie so reagieren. Die Ursache liegt in ihrem energetischen System, dass durch bestimmte Ereignisse – oder auch nur ein einschneidendes Ereignis – durcheinandergeraten ist. Ein Blick in das Aura-Chakra-System würde einiges klären. Die Beseitigung von Blockaden der Chakras bringt nicht nur eine einfache Verbesserung der Lebensqualität. Nein, es ist wie ein Auftauchen aus dem Nebel, plötzlich wird alles klar und leicht. Da ich auch eine Zeit blockierter Chakras hatte und eine erfahrene Reiki-Meisterin mir helfen konnte, diese Störungen der Energiewirbel zu beseitigen, weiß ich, wovon ich schreibe. Allerdings war meine eigene Blockade nicht langwierig und allumfassend, gleichwohl verspürte ich nach deren Auflösung eine unheimlich starke Verbesserung meiner psychischen und physischen Situation. Daran gemessen ist die Auflösung einer Jahrzehnte langen Totalblockade bei bestimmten Chakras zu vergleichen mit einer krassen Wetterveränderung von einem absoluten Sturm mit dunklen Wolken und kaltem Regen, Blitz und Donner zu einem makellosen Sonnentag.

Den Betroffenen kann man nur raten, ihre Situation bei erfahrenen Therapeuten, die sich der ganzheitlichen Heilung zugewandt haben, analysieren zu lassen, um mit der richtigen Behandlung endlich ihren inneren Frieden zu finden.

Eine solche Behandlung konnte ich im Juni 2007 erfahren. Ich suchte die oben bereits erwähnte Reiki-Meisterin auf. Noch im Frühjahr 2007 hätte ich auf die Frage: “Kennst du Reiki?”, nur die Gegenfrage gestellt, ob das eine neue Sportart ist? Zu deutsch, ich hatte keinen blassen Schimmer.

Die Bezeichnung „Reiki“ stammt aus Japan und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Rei steht für: Geist, Seele, Ki für: Energie, Herz, Natur und Gefühl.

Sehr frei interpretiert kann man Reiki mit „die Energie des Lebens“ übersetzen. Darüber hinaus steht Reiki heute als Synonym für die fernöstliche Heilkunst, durch Handauflegen die Lebensenergie zu übertragen. Dabei wirkt der Reiki-Anwender als Kanal, der die Lebensenergie durchleitet und im energetischen System des Betroffenen ordnend und regulierend eingreift. Er überträgt also keine eigene Energie auf den Klienten. Reiki wirkt auf der energetischen, der körperlichen, der psychischen und der seelischen Ebene gleichzeitig.

Meine erste Bekanntschaft mit dem Begriff Reiki machte ich, nachdem ich einige Wochen das Karatetraining ausfallen lassen musste, weil ich an einer hart-näckigen Wadenzerrung im linken Bein laborierte. Als ich bei meiner Rückkehr zum Training dann dem Karatemeister von meiner Verletzung erzählte, sagte dieser, dass ich doch gleich zu ihm hätte kommen sollen, weil er das binnen 10 Minuten durch Handauflegen geheilt hätte. „Wie das?“, fragte ich. Er antwortete darauf: „Ich kann durch Handauflegen solche körperlichen aber auch psychische Beeinträchtigungen heilen.“ Kaum zu glauben! Da ich meine Wadenzerrung auskuriert hatte, konnte ich es nicht einmal ausprobieren. Der Meister erklärte mir noch, dass er erst gestern eine Frau von einem jahrelangen Hüftleiden durch das Handauflegen befreit habe. Gerade habe sie ihn angerufen, um ihm begeistert und überschwänglich zu danken. Gut, erzählen kann man viel! Der Mensch ist ja von Natur aus skeptisch – man glaubt nur, was man selbst sieht, hört und fühlen kann. So kam es bei mir, dass ich wegen eines Problems, welches ich hier nicht näher erläutern will, selbst zu besagter Reiki-Meisterin ging. Eine gute Freundin hatte sie mir aus eigenem Erleben empfohlen. Ich wurde sehr freundlich empfangen; man erkannte gleich, dass die Reiki-Meisterin sehr ausgeglichen war. Sie strahlte Ruhe aus. Sie sah aber völlig normal aus, nichts Mystisches oder Außergewöhnliches, was man da vielleicht erwartet. Einfach nur eine nette Frau und so ganz ohne Glaskugel und schwarzer Katze auf dem Rücken. Ein Vorgespräch, das mein Problem zum Inhalt hatte, war vor der Behandlung obligatorisch. Dann sollte ich mich auf eine Liege legen. Ich wurde zugedeckt. So dann bekam ich verschiedene Heilsteine (Amethyst, Bergkristall, Aventurin, Rosenquarz) auf die Brust, den Bauch und den Kopf gelegt. Dann erläuterte sie, dass sie mich in eine Halbhypnose versetzen werde, ich sehr entspannt sein würde, gleichwohl aber alles mitbekäme. Das mit der Entspannung konnte ich wirklich gut gebrauchen. Sie führte ihre Hände vom Kopf bis zu den Füßen über meinen Körper, ohne ihn zu berühren. Kurz darauf sagte sie: „Herr Vogler, ihre Chakras sind zu sehr geöffnet. Da fließt ja ihre ganze Energie raus!“ Sie kündigte an, diesen Fehler zu korrigieren. Dann fing sie an, mit ruhiger und sonorer Stimme eine Meditation vorzusprechen, die ich gedanklich verinnerlichen sollte. Ich sollte mir vorstellen, über eine Sommerwiese zu laufen, die an einem Bächlein liegt. Dann sollte ich mir einen großen alten Baum mit weiter Krone vorstellen, der unweit des Bächleins steht. Dort sollte ich mich niederlassen und mit dem Rücken an den breiten Stamm anlehnen. So dann sollte ich mit dem Baum „verschmelzen“. Ich imaginierte all diese Ansagen erstaunlich gut und driftete langsam in einen sehr entspannten Zustand ab, der mich irgendwie „schweben“ ließ. Obwohl ich noch jedes Wort und jede Erklärung vernehmen konnte, sah ich Bilder vor meinem geistigen Auge und Farben, die wechselten. Es war sehr angenehm. Die Reiki-Meisterin legte ihre Hände die ganze Zeit methodisch nacheinander auf verschiedene Körperbereiche. Ich spürte die Wärme, die von ihren Händen ausging. Gleichzeitig erfasste ich auch einen angenehmen Energiefluss, der durch meinen Körper strömte. Plötzlich sagte sie leise, „Haben Sie Probleme mit Ihren Knien?“ Ich antwortete; „Ja, manchmal beim Joggen oder Karatetraining.“ Sie erwiderte, „In Ordnung, das mache ich gleich mit!“, worauf sie auch meine Knie durch Handauflegen behandelte. Gegen Ende der Behandlung – ich befand mich in vollkommener Entspannung – sagte die Reiki-Meisterin, dass ich nun den Baum wieder verlassen solle. So verließ ich gedanklich den Baum und lehnte mich wieder an seinen Stamm. So dann kündigte sie an, dass ich nun einem Krafttier[10] meine Sorgen übergeben solle. Hierbei könne ich zwischen einem Adler und einem Wolf auswählen. Ich wählte den Adler, was sie für gut befand. Nun sollte ich mir vorstellen, wie ein Adler mit einem Rucksack im Schnabel über mir erscheine und sich mit sanften Flügelschlägen vor mir niederlassen würde. Ich imaginierte diesen Adler, der vor mir niederging und den Rucksack mit seinem Schnabel gepackt hielt. Nun wurde ich aufgefordert, den Rucksack an mich zu nehmen und ihn aufzuschnüren. Gesagt, getan. Die Reiki-Meisterin hieß mich nun, all meine Sorgen und Ängste symbolisch in den Rucksack zu stecken, ihn zu verschließen und danach dem Adler zurückzugeben. Ich überlegte kurz und vor meinem geistigen Auge erschienen die Wörter: Angst, Einsamkeit, Neid, Krankheit, Ehrgeiz, Egoismus und Sucht, die ich aus der Luft fischte und in den Rucksack beförderte. Dann schnürte ich den Rucksack zu und hielt ihn in Richtung des Adlers, der ihn sofort wieder mit seinem Schnabel packte. Unvermittelt erhob sich der Adler mit kräftigen Flügelschlägen in die Lüfte und verschwand nach wenigen Sekunden aus meiner Sicht. Ich öffnete die Augen und sah die Reiki-Meisterin lächeln. Sie wies mich an, mich nun langsam wieder aufzurichten. Mein T-Shirt hatte keine trockene Stelle mehr und die Naturheilsteine, die sie von meinem Körper nahm, waren fast heiß. Sie kündigte an, dass bei mir gleich spontan die Tränen fließen würden. Ich solle dies nicht unterdrücken, ich könne es auch gar nicht. Ich konnte das nicht glauben, denn ich fühlte mich großartig. Trotzdem kamen, wie sie es gesagt hatte, auch sofort die Tränen, obwohl ich gar nicht traurig oder bedrückt war. Ich fühlte mich wie neugeboren und hatte keinerlei Probleme mehr und nach dem Aufstehen waren meine Knie völlig schmerzfrei. Meine innere Spannung war wie weggeblasen. Mir ging es einfach gut. Von da an konnte ich Reiki nicht nur unbedingt weiterempfehlen; ich absolvierte bereits im August 2007 einen Reiki-Kurs und legte den 1. Reiki-Grad ab, um mich seither selbst zu behandeln.

Im Sommer 2009 wurde ich von einer sehr guten Freundin gebeten, einer schwerkranken Katze eines guten Freundes Reiki zu geben. Besagter Freund ist ein Katzenliebhaber und er hat gleich vier davon; alles Siamkatzen. Es waren zwei Katzendamen und zwei Kater. Seine Lieblingskatze namens Kleopatra war so stark erkrankt, dass er schon überlegte, sie einschläfern zu lassen. Nun kann man vielleicht nicht erwarten, dass man mit Reiki quasi einen Heilungs- und Jungbrunnen aus dem Ärmel, respektive hier aus der Hand zaubert, aber durch die Zufuhr der universellen Energie kann man die körperlichen Funktionen alle mal stärken und auch stabilisieren. Was hatte er schon zu verlieren, außer sich den Weg zum Tierarzt vielleicht sparen zu können.

Also schaute ich mir seine Lieblingskatze an. Das Fell war stumpf und struppig. Sie war stark abgemagert. Die Augen waren klebrig und matt. Wahrlich hatte diese Katze schon bessere Zeiten gehabt. Einen guten Vergleich, wie sie einmal ausgeschaut hatte, bekam ich beim Betrachten der anderen Katzen. Diese sahen gesund aus und waren sehr lebhaft, wenn sie nicht gerade irgendwo lagen und dahindösten. Kleopatra aber lag fast apathisch auf ihrem Platz. Vorsichtig begann ich, ihr die Hand in Höhe der Nieren auf den Rücken aufzulegen. Sehr schnell spürte ich, wie meine Hand sehr heiß wurde und fühlte, wie die Energie floss. Das Tier regte sich nicht und ich bemerkte, dass es ihm sehr gut tat. Sehr bald legte sich die Katze auf den Rücken und ich konnte nun meine Hand direkt auf ihren Bauch auflegen. Ihre Vorderpfoten berührten dabei vorsichtig meinen Arm. Bei meinen Reikianwendungen spüre ich immer intuitiv, wo ich die Hand auflegen muss. Dort fließt die Energie potenziert und es wird viel heißer als an anderen Stellen. Das Faszinierende daran, Reiki bei Tieren anzuwenden, ist es, dass Tiere es einfach zulassen. Sie zweifeln nicht, sie stellen keine Fragen und sie haben keine anerzogene Skepsis. Als ich nun der todkranken Katze weiter Reiki gab, gesellten sich zwei weitere Katzen zu uns und machten schnurrend und schmusend auf sich aufmerksam. Sie spürten, dass da etwa passierte, was ihrer Gespielin gut tat. So legten sie sich beide daneben. Ich nahm meine freie Hand und gab einer der beiden anderen Katzen ebenso Reiki. Schnell legte sich auch dieses Tier auf den Rücken und so konnte ich meine Hand direkt auf ihren Bauch legen. Da ich nur zwei Hände habe, bat ich die Freundin, es doch auch einmal mit dem Handauflegen bei der anderen Katze zu versuchen. Sie versuchte es und war sehr erstaunt, dass es auch bei ihr funktionierte. Nun lagen vor uns drei Katzen auf dem Rücken und blieben regungslos liegen, um sich Reiki geben zu lassen.

Katzenliebhaber werden bestätigen können, dass es nicht so schnell passiert, dass sich eine Katze auf den Rücken legt und sich die Hand eines fremden Menschen auf den Bauch legen lässt. Im vorliegenden Falle wurde sehr deutlich, dass Tiere Güte und Liebe und die Wirkung der Energien spüren können. Dies ist bei Menschen bekanntermaßen anders. Der Mensch glaubt nur, was er sieht und am eigenen Leibe erfährt. Dinge, die er nicht versteht, werden schnell kleingeredet. Was könnte doch Gutes getan werden, wenn die Menschen im Krankheitsfalle sich ein klein wenig wie diese Katzen verhalten würden, einfach mal etwas Hilfe durch alternative Heilmethoden anzunehmen, ohne zu zweifeln.

 

Dies ist ein Auszug aus meinem 2014 erschienenen Buch „Vision Blue – Befreie dein Denken – Erkenntnisse über Unmöglichkeiten“ welches über folgende Links bestellt werden kann: www.morebooks.de und Amazon.de

[1]
Dr. Brenda Davies, US-amerikanische Ärztin, Psychiaterin und Heilerin, zählt zu den inter-national angesehensten Vertretern der Komplementärmedizin.

[2] Dr. Brenda Davies: Chakras – Tore zur Seele, 5. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag München, S. 72

[3] David Joseph Bohm (1917 – 1992) war ein US-amerikanischer Quantenphysiker und Philosoph

[4] Dr. Brenda Davies: Chakras – Tore zur Seele, 5. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag München, S. 68

[5] Siehe hierzu Kapitel 7

[6] Sanskrit bezeichnet die verschiedenen Sprachvarianten des Alt-Indischen.

[7] Bruno Martin ist ein deutscher Bewusstseinsforscher, Autor und Seminarleiter.

[8] Bruno Martin: Das Lexikon der Spiritualität – Lehren, Meister, Traditionen, 1. Auflage, Atmosphären Verlag München, S. 57

[9] Dr. Brenda Davies: Chakras – Tore zur Seele, 5. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag München, S. 82 – 83

[10] Ein Krafttier ist im spirituellen Glauben, so vor allem im Schamanismus, ein helfendes Tiergeistwesen bzw. ein Tierbegleiter. Seine Aufgabe besteht darin, seinen Schützling durch Führung und Unterstützung körperlich, seelisch, geistig und spirituell gesund zu erhalten.

 


Vision Blue – Befreie dein Denken – das Buch

10. Juni 2014

Cover-kleinNun bin ich offiziell unter die Autoren gegangen. Mein Buch: Vision Blue – Befreie dein Denken – Erkenntnisse über „Unmöglichkeiten“ ist erschienen. Das Buch behandelt viele Themen der Ursprungszeit des Blogs von 2006 bis 2011 (in Teilen bis heute). Es ist meine Sicht der Dinge, die vielen Lesern einen neuen, außergewöhnlichen Wissenstand vermitteln können. Mit vielen persönlichen Erlebnissen gespickt, verschafft das Buch eine Handlungsanleitung, die eigene „Denkbox“ zu erkennen und zu verlassen. Für die kompliziertesten Probleme, selbst bei „unheilbaren“ Erkrankungen, existieren Auswege, die vielen Menschen gar nicht bekannt sind. Insgesamt 112 Seiten (effektiv) mit 114 Fußnoten und zahlreichen Quellenangaben stellen einen umfangreichen Fundus dar, durch den ich meine Aussagen erläutere und untersetze. Daher kann jeder Leser die Inhalte durch die Quellenangaben auch sehr gut nachprüfen. Die 112 Inhaltsseiten enthalten jeweils 42 Zeilen, was gegenüber dem normalen Paperback-Format mit 32 Zeilen pro Seite eine komprimiertere Darstellung bedeutet, so dass es sich eigentlich um ein 150 Seiten Buch handelt. Das Buch hat mit 19,80 EUR seinen Preis (vom Verlag festgelegt), der aber gemessen am Inhalt als „gut investiert“ erscheinen wird. Das Buch wird nur auf Bestellung innerhalb weniger Stunden gedruckt, so dass gewährleistet ist, dass hier kein Papier für Bücher „auf Halde“ verbraucht wird. Da ich nun auf eine Buch-Publikation verweisen kann, darf ich mich nun auch Buchautor nennen.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Kapitel 1 – Was ist eine Denkbox?
Kapitel 2 – Der Tod ist nicht das Ende
Kapitel 3 – Der Plan des Lebens
Kapitel 4 – Erkennen und Loslassen
Kapitel 5 – Die Kraft der Gedanken
Kapitel 6 – Klartraum – Die Freude am Träumen
Kapitel 7 – Der Test für die Unsterblichkeit
Kapitel 8 – Die Lebensenergie als Quelle des Seins (Leseprobe)
Kapitel 9 – Heilung ist möglich
Nachwort

ISBN-13: 978-3-8417-7261-9
ISBN-10: 3841772617
EAN: 9783841772619
Buchsprache: Deutsch
Klappentext:
Im Jahre 1997 bewegt ein Ereignis die Welt. Prinzessin Diana stirbt bei einem mysteriösen Verkehrsunfall in Paris. In der Nacht zum 31. August 1997 schreckt ein Mann aus einem Traum hoch. In diesem Traum flüchtet die Prinzessin in einem Bürogebäude vor dunklen Verfolgern, stürzt sich aus der obersten Etage und kommt durch den Aufprall am Fuße des Hauses zu Tode. Zeitgleich zum realen Geschehen im 900 km entfernten Paris sah der Mann Dianas Tod. Für diese Erfahrung konnte er keine logische Erklärung finden; jedoch war sie real. Hirngespinst? Einbildung? Nein! Mit diesem Erlebnis öffnete sich für den Mann eine Tür, die ihm den Zugang zu neuen Bewusstseinsdimensionen verschaffte, seine “Denkbox” aufbrach und ihn die Welt mit anderen Augen sehen ließ. So erfuhr er, dass der Tod nicht das Ende ist, das Leben nach einem Plan verläuft, bloße Gedanken Realität erschaffen, Träume mehr als Schäume sind, der Geist nicht an den Körper gebunden ist und viele “unheilbare” Krankheiten geheilt werden können. Das vorliegende Buch ist ein Ausfluss der Erkenntnisse dieses Mannes. Sie werden gemeinhin als “Unmöglichkeiten” angesehen und können dein Denken in seinen Grundfesten erschüttern.
Verlag: Bloggingbooks
Webseite: http://www.bloggingbooks.de
von (Autor): Jens Vogler
Seitenanzahl: 124
Veröffentlicht am: 10.06.2014
Kategorie: Lebensführung, Persönliche Entwicklung
Preis: 19,80 €
Stichworte: Bewusstsein, Heilung, Rollenspiele, Lebensplan, Klartraum,
Außerkörperliche Erfahrung, Krankheit, Denkbox, Nahtoderlebnis

Hier kannst du es bestellen: www.morebooks.de und Amazon.de


Phänomene der Quanten

18. April 2010

Hattest du schon einmal ein Erlebnis, bei dem du dich fragtest, ob es dabei mit rechten Dingen zugeht? Zum Beispiel als du an einen alten Freund dachtest, den du seit Ewigkeiten nicht gesprochen hattest und du dir sagtest, dass du ihn gerne mal wiedersehen würdest. Einige Minuten später ruft genau dieser Freund an und erklärt, dass er gerade an dich gedacht hätte und sich mit dir mal wieder treffen wollte. Zufall? Ahntest du schon einmal, dass einem deiner Freunde oder Verwandten etwas Schlimmes passiert sei und nur wenig später erfährst du, dass er einen Autounfall hatte? Ich möchte behaupten, dass noch niemand von derartigen Erlebnissen verschont geblieben ist. Diese Ereignisse, die sich im eigenen Bewusstsein regelmäßig als außergewöhnliche Vorkommnisse einprägen, lassen sich erklären … mit der Quantenphysik. Die Quantentheorie stellte mein bisheriges materialistisches Denken grundlegend auf den Kopf. Ich wollte herausfinden, warum diese Dinge passieren, wie zum Beispiel mein merkwürdiges Fernwahrnahmeerlebnis um Prinzessin Dianas Tod. Dieses Erlebnis (in einem anderen Blogartikel bereits wiedergegeben)  möchte ich hier noch einmal kurz darstellen:

Ich hatte diesen Traum in der Nacht vom 30. zum 31. August 1997. Es war, wie es immer so in Träumen ist, wenn ein Geschehen abläuft, auf das man keinen Einfluss hat. An was ich mich noch sehr gut erinnern kann, war, dass ich in einem langen Flur in einem Bürogebäude stand. Das war so ein modernes Glasgebäude in Kastenform mit mehreren Stockwerken. Ich kann nicht sagen, wie ich auf diese Sichtweise kam aber in Träumen ist es ja bisweilen so, dass man etwas weiß, ohne es gesehen zu haben. Ich wusste nicht, was ich dort sollte, bis ich plötzlich vom anderen Ende des Flures jemanden kommen sah. Unvermittelt, ohne das mir bewusst geworden wäre, wie ich direkt dort hinkam, stand ich nun direkt vor der Person und erkannte in ihr Prinzessin Diana, die mit angstvoll aufgerissenen Augen geradezu panisch an mir vorbeirannte und mich augenscheinlich gar nicht wahrnahm. Ich blickte ihr nach und rätselte, was das alles sollte und vor wem oder was sie da weglief. Der Flur führte an einer langen Fensterfront entlang und auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich zahlreiche Bürotüren. Völlig außer Atem blieb Diana mitten im Flur stehen und schaute sich hektisch um. Nacheinander versuchte Diana eine der Bürotüren zu öffnen, was aber misslang weil sie alle verschlossen waren. Am gegenüberliegenden Ende des Flures gab es eine Durchgangstür mit einem Glasteil über deren Sturz ein grünes Fluchtwegschild leuchtete. Diana rannte zu dieser Tür und stellte verzweifelt fest, dass auch sie verschlossen war. Ich stand nun immer noch am anderen Ende des Flures an jener Tür, die den Flur vom Treppenaufgang und dem Fahrstuhl trennte und war mir immer noch nicht im Klaren, was hier eigentlich los war. Das sollte sich schnell ändern, denn ich hörte aus dem Treppenaufgang Geräusche, die von Gestalten herrührten, welche schnellen Schrittes nun den Etagenflur erreicht hatten. Sie stürmten durch die Tür und erblickten nun Diana am anderen Ende des Flures. Ihre Gesichter konnte ich nicht erkennen, denn sie steckten in langen schwarzen Kapuzenroben und hatten die Kapuzen über ihre Köpfe gezogen. Auch sie bemerkten mich nicht und so langsam dämmerte mir, dass ich nur ein Beobachter war. Als Diana ihre Verfolger erblickte, sah ich die Panik in ihrem Gesicht. Ich konnte erkennen, dass sie sich darüber bewusst war, dass sie in der Falle saß. In Ihrer Verzweiflung öffnete Diana das Fenster, welches sich direkt neben der Fluchttür befand, und sprang hinaus. Diese Situation war so schauerlich grotesk, dass ich einen Moment wie vom Donner gerührt stehen blieb. Dann stürzte ich zum ersten Fenster, das mir am nächsten war und schaute nach unten. Hierbei muss ich sagen, dass ich das Fenster nicht öffnete und auch nicht wusste, wie ich nach draußen gelangte, jedoch hatte ich einen direkten Blick nach unten und schwebte über der Situation. Dort, acht Etagen unter mir, lag Diana mit verdrehten Gliedmaßen in einer Blutlache und war tot.

Keuchend schreckte ich aus dem Traum hoch, denn dieses Erlebnis war wie ein Schlag in mein Bewusstsein. Ich sah auf das Leuchtdisplay meines Radioweckers, es war etwa 1:30 Uhr (genau kann ich das jetzt nicht mehr bestimmen). Ich empfand diese Traumerfahrung als einen Albtraum, maß ihm aber zunächst keine Bedeutung bei und schlief nach einiger Zeit wieder ein.

Am Morgen, als meine Familie und ich beim Frühstück die Radionachrichten hörten, wurde gemeldet, dass Diana in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben gekommen wäre. Diese Nachricht überraschte mich zum einen, zum anderen auch nicht. Es war als hätte ich auf meine Weise diesen Tod miterlebt. 

Das Warum kann ich heute noch immer nicht beantworten, aber das Wie. Es hat etwas mit der Verschränkung der Quanten zu tun. Es wäre müßig, die Verschränkung hier ausführlich in Worten zu beschreiben. Eine ausgezeichnete Darstellung zum Quantenphänomen, in dem die durch das Doppelspaltexperiment und das Verschränkungsexperiment gezogenen Erkenntnisse wiedergegeben werden, bietet der Film von Gerald Kargl, der unter der wissenschaftlichen Beratung des österreichischen Quantenphysikers Prof. Dr. Franz Embacher entstand. Diesen Film, möchte ich hier vorstellen (Link siehe unten). Erstaunlich ist die Aussage, die sich aus dem Doppelspaltexperiment ergibt: Quanten (Photonen) und Materie verhalten sich anders, wenn wir sie beobachten, als wenn wir sie nicht beobachten. Wenn die Teilchen nicht beobachtet werden, dann nimmt ein einzelnes Partikel eine Superposition ein (eine Vielmöglichkeit) und der Zufall ist das Endergebnis. Wenn sie jedoch beobachtet werden (was bei jeder Messung geschieht) dann verhalten sich Quanten so, dass sie die vorbestimmte Position einnehmen. Die wichtigste Ableitung daraus ist, dass der Geist (der Mensch) die Quanten, damit die Materie und damit  Abläufe beeinflusst, wenn er mit seinem Denken darauf fokussiert, d.h. wenn er beobachtet, wertet und (damit) agiert.

Auf den Film bezogen ergibt sich für mich eine Schlussfolgerung, welche auf mein Fernwahrnahmeerlebnis reflektiert. Auf der subatomaren Ebene der Quanten ist durch deren Verschränkung alles miteinander verbunden. Das erklärt, warum man Dinge ahnt, wahrnimmt, sie weiß, obwohl es nach materialistischer Betrachtung alles nur als purer Zufall erscheinen mag. Aber Zufälle gibt es nur, wenn Quanten nicht durch unser Einwirken – unsere Beobachtung – in ihrer Superposition verbleiben … Da aber unser Geist ständig wirkt, wir alles beobachten, werten und uns im Geiste vorstellen, wirken wir auf dieser Ebene ein und bei gleichen Gedanken, kommt es durch die Verschränkung der Quanten (das Verbundensein zweier Quanten[teile] unabhängig von Raum und Zeit)  zu Verbindungen und Interaktionen auf der geistigen Ebene, die wir uns scheinbar nicht erklären konnten. Zumindest bis zur Entdeckung der Quantenmechanik.

DVD Dokumentarfilm „Das geheimnisvolle Reich der Quanten“ – Shoplink

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Geist und Materie

23. Februar 2009

geist-materie200Ein kritischer Kommentar zu meiner BlogVision brachte mich dazu, sehr umfangreich zu antworten. Die Diskussion ist es wert, ihr einen neuen Artikel zu widmen. Ein Kernpunkt der Kritik eines User mit dem Nickname Devils Advocate ist es, die Quantenphysik und einer ihrer wichtigsten Schlüsse in Frage zu stellen: Nämlich, dass Gedanken (der Geist) die Materie beeinflussen könne. Ich zitiere aus dem Kommentar:

„Zur Quantenphysik: ich habe keine Ahnung davon, du etwa? Die Esoterik erdreistet sich, ihre Theorien mit Quantenphysik „beweisen“ zu wollen. Also zum Beispiel, dass man sich seinen Tag erschaffen kann, indem man Materie mit seinen Gedanken beeinflusst. Ich habe kürzlich mit einem Physiker darüber geredet, der gerade an der Uni München seine Doktorarbeit macht, in Quantenmechanik wohlbemerkt. Meine Frage war: Gibt es irgendeinen Beweis, dass aufgrund der Quantenphysik Gedanken Materie beeinflussen können? Er schaute mich ungläubig an und antwortete: Natürlich nicht?“

Meine Antwort:

„Ich bin kein Quantenphysiker aber ich habe schon verstanden, dass es eine nicht erklärbare Merkwürdigkeit gibt. Warum verhalten sich Quanten anders wenn man sie beobachtet als wenn man dies nicht tut? Warum agieren sie einerseits wie Wellen, andererseits wie Partikel? Hast du schon mal etwas vom Doppelspalt-Experiment gehört? Toll das du mit einem Physiker gesprochen hast, der seine Doktorarbeit in Quantenphysik geschrieben hat; wie heißt er denn? Scheinbar hat er aber keine Ahnung, denn dass oben geschilderte Experiment ist eines der Grundlagen der Quantenphysik. Wenn man Quanten beobachtet, dann sind es Gedanken die auf sie wirken, wenn die subatomaren Teilchen bei Beobachtung nicht mehr wie Wellen sondern (wieder) wie Partikel reagieren, dann ist das für mich jedenfalls der Beweis, dass der Geist die Materie beeinflusst.“

Zum Doppelspaltexperiment gibt es eine sehr anschauliche Erläuterung in der Fortsetzung des Filmes „Bleep!“ „Down the Rabbit Hole“. Dort erklärt die Comicfigur Dr. Quantum, welche auf eine Idee des Quantenphysikers Dr. Fred Alan Wolf zurückgeht, was dieses verblüffende Experiment zu Tage brachte.  Es war ein Meileinstein in der Quantenphysik. Doch schauen wir selbst:

Das kleine Comicfilmchen erklärt das Experiment so einleuchtend, dass auch der ahnungsloseste Skeptiker vielleicht ein klein wenig zum Nachdenken angeregt wird.


Kosmische Gesetze

22. März 2008

Nachstehend gebe ich ein Posting aus dem Jahre 2001 aus dem Forum der Homepage jenseits-de.com wieder. Was da also steht, stammt nicht von mir. Es ist eine Darstellung, welcher ich fast uneingeschränkt folge; nicht jedoch der Behauptung, dass das Atom der kleinste bekannte Baustein physischer Materie sei. Hier irrt der Verfasser, denn die kleinsten Bausteine physischer Materie sind die Quanten. Die Bezeichnung „Quanten“ wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt. An dieser Stelle will ich das nicht vertiefen. Zu lesen sind Erläuterungen über vier kosmische Gesetze.

1. Das Kausalitätsgesetz
2. Das Gesetz der Analogie
3. Das Gesetz der Resonanz
4. Das Gesetz der Wiedergeburt

Ich finde die relativ kurz gehaltenen Erläuterungen sehr lesenswert. Ich rate dem Leser, die Ausführungen zunächst wertungsfrei zu verinnerlichen. Die Logik der Erklärungen hat einen gewissen Charme. Aber genug der Vorrede.

Hinweis: Schreibfehler wurden nicht korrigiert

Wie jeder Astronom und Physiker bestätigen kann, leben wir in einem KOSMOS, bzw. sind Teil des Kosmos. Da werden Sie sagen: »Na, das weiß ja jedes kleine Kind!«. Gut, doch sind Sie sich auch bewußt, was Sie da gerade sagen? KOSMOS ist griechisch und bedeutet ORDNUNG. Wir leben also in einer ORDNUNG bzw. sind Teil einer Ordnung. Und eine Ordnung unterliegt Gesetzmäßigkeiten, sonst wäre es keine Ordnung. Dann wäre es ein CHAOS, das ist auch griechisch und heißt auf deutsch UNORDNUNG. Wir sind also Teil der Ordnung und ihrer Gesetze. Kenne ich einmal die geistigen Lebensgesetze, kann ich mich danach richten und die Hinweise und Botschaften, die das Leben mir gibt, erkennen und danach handeln.

1. Gesetzmäßigkeit:

Das Kausalitätsgesetz

Von diesem sollte man zumindest schon einmal gehört haben, da es in allen geistigen Schriften aller Religionen dieser Erde enthalten ist. Es ist das Gesetz von »Ursache und Wirkung« oder »was man sät, das erntet man« oder, für Materialisten und Atheisten, »wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück«. Nach dem Gesetz des Säens und Erntens wird man, wenn man Destruktives sät, auch Destruktives ernten. Sät man ärger und Haß, wird man diesen ernten. Pflanzt man Weizen in die Erde, wird man hundertprozentig auch Weizen bekommen und keinen Roggen. Und je nachdem,wie man seine Saat pflegt und ihr Aufmerksamkeit schenkt, desto besser und größer wächst sie, egal welche Saat es ist.

Jetzt kommt der meiner Ansicht nach wichtigste Teil. Es ist von entscheidender Bedeutung zu wissen, daß der Kosmos, aber auch unser Unterbewußtsein, absolut wertfrei ist. (Kein gut oder schlecht, kein positiv oder negativ, kein schön oder häßlich, kein wertvoll oder wertlos … ). Diese Bezeichnungen gelten nur für Sie selbst. Was für Sie positiv oder schön ist, muß es noch lange nicht für jemand anderes sein.

Zum Beispiel werden Landwirte oft als ein niederer Stand des gesellschaftlichen Lebens betrachtet. Wenige sagen es, doch viele denken so. Jetzt überlegen wir einmal, wo wir denn unser Essen herbekommen würden, wenn es keine Landwirte gäbe und jeder nur noch in einem Büro in der Stadt säße. Oder evtl. ein Ferrari-Fahrer, der auf den Fließband- und Nachtschichtarbeiter herunterschaut. Gäbe es jedoch diesen nicht, gäbe es auch den Ferrari nicht, den er jetzt fährt. Oder eine Putzfrau zum Beispiel. Es gibt Frauen, die sind sich zu schade, diese unangenehme Arbeit auszuführen und lassen es die Putzfrau machen. Wissen Sie, wie es auf unserer Welt aussehen würde, wenn es keine Putzfrauen gäbe?

Was dem einen seine Lieblingsspeise ist, kann für den anderen widerlich sein. Eine Pflanze kann für den Homöopathen oder Kräuterkundigen ein Heilmittel sein, für den Heimgärtner jedoch ein Unkraut, das er ausreißt. Spinnen sind für manche »schreckliche Tiere« und sie zertreten sie, gleichzeitig regen sieh jedoch die gleichen Personen über die Überzahl an Fliegen auf, die jetzt, da die Spinnen tot sind, nicht mehr von jenen gefangen werden.

Wie man sieht sind Begriffe wie gut oder schlecht, bzw. wertvoll oder wertlos eigentlich unberechtigt und sind allerhöchstens Ausdruck unserer eigenen Subjektivität.

Noch verständlicher wird es, wenn wir lernen in Energien zu denken. Energie ist wertfrei. Es ist uns überlassen, ob wir daraus eine positive oder negative Energie machen, d.h. ob wir die Energie konstruktiv oder destruktiv verwenden. Das bedeutet, was immer wir uns wünschen, steht uns zu und wir werden es bekommen. Die Schöpfung hat uns den freien Willen gegeben, damit wir das Leben in seiner gesamten Fülle erfahren können. Das Leben befiehlt uns nicht, daß wir nur Angenehmes oder nur Schönes erfahren dürfen. Es steht uns absolut frei, was wir erfahren möchten. Ob wir jedoch das Gewünschte immer noch haben wollen, nachdem wir es bekommen haben, das sei dahingestellt. Zumindest hatten wir die freie Wahl. (Merlin: »Bedenke wohl worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden« oder Goethe: »Die Geister, die er rief, wird er nun nicht mehr los.)

Ein Beispiel: Sie haben einen bestimmten Gedanken, und je mehr Sie über diesen bestimmten Gedanken nachdenken, um so stärker wird er. Damit setzen Sie eine Ursache.Die Auswirkung davon ist, daß, was auch immer der Gedanke war, einmal in ihrem Leben eintreten wird.

Zur Verdeutlichung: Sie haben vor etwas Angst, z.B. daß Sie irgendwann einmal vergewaltigt werden könnten, daß Sie nach ein paar Bieren von der Polizei angehalten werden, oder Sie wachen morgens auf und denken über ein Projekt, das Sie vorhaben: »Oh je, das geht ganz bestimmt schief« Die Energie, die Sie durch diesen Gedanken erzeugen, ist ein Befehl für Ihr Unterbewußtsein und den Kosmos und wird zu hundert Prozent ausgeführt werden. (Der Kosmos wäre am ehesten mit einem großen Computer mit perfekten Gesetzmäßigkeiten zu vergleichen, den Sie durch Gedanken programmieren (INPUT) und Ihr Computer (Kosmos) wird Ihnen das Programmierte ausdrucken(OUTPUT). Ihr Unterbewußtsein kennt Angst nicht, unterscheidet auch nicht zwischen positiv und negativ. Es bekommt eine Energie geliefert, einen Befehl, und arbeitet damit. Sie bekommen also serviert, wovor Sie Angst hatten. Ihr Projekt wird schief gehen und sie werden, wenn Sie lange und intensiv genug mit dem Gedanken spielen, auch vergewaltigt werden. Danach werden Sie sagen: »Siehst Du, ich hab’s ja gewußt, es mußte ja schief gehen«. Richtig, Sie wußten es. Genauer gesagt: nur Sie wußten es.

Und »da jedem nach seinem Glauben geschieht«, haben Sie bekommen, was Sie an Gedanken und Gefühlen verursacht und damit ausgesandt haben. Es liegt folglich an Ihnen, was Sie denken und fühlen, und es wird sich in Ihrem Leben manifestieren.

2. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Analogie (wie oben, so unten):

Hermes Trismegistos (Hermes, der dreimal Größte) ist die griechische Bezeichnung für den ägyptischen Gott Toth, der die »Hermetischen Schriften« verfaßte, die eine gnostische Weltentstehungs- und Erlösungslehre enthalten, und er galt zeitweilig als der größte Zauberer, der unter anderem Schätze und Gefäße unzugänglich machen konnte (hermetischer Verschluß). Er lehrte das hermetische Gesetz: »Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist. Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.« Manchen ist dieser Ausspruch als: »Wie im Himmel, so auf Erden« bekannt. Im Makrokosmos wie im Mikrokosmos herrschen die gleichen Gesetzmäßigkeiten.

Ein Beispiel hierzu: Der kleinste uns bekannte Baustein physischer Materie ist das Atom. Das Atom setzt sich im wesentlichen aus Protonen, Neutronen und Elektronen zusammen. Protonen und Neutronen bilden zusammen den Nukleus (Kern) des Atoms, die Hülle entsteht durch das ungeheuer schnelle Schwingen der Elektronen um den Kern. Das ganze wird durch elektromagnetische Kraft zusammengehalten.

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Atomen entsteht durch die Anzahl der Elektronen und Protonen. Es gibt 105 Grundelemente, von denen jedes nur deshalb existiert, weil es eine andere Zahl von Elektronen und Protonen aufweist. Nehmen wir nun einen Nukleus eines Wasserstoffatoms und vergrößern ihn auf die Größe einer Murmel, dann wäre sein einziges Elektron zirka 400m entfernt. Das zeigt, daß das Atom fast nur aus leerem Raum besteht und daß Materie an und für sich sehr flüchtig ist.

Ein Block aus Blei besteht so gesehen fast nur aus Zwischenräumen, die von atomaren Teilchen umkreist werden. In der Relation entsprechen die Entfernungen zwischen den festen Teilchen den Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems. Ebenso entsprechen die Abstände der Gestirne untereinander den einzelnen Abständen der Tonleiter

Eine Photographie des Atomkerns (1 Pikometer) entspricht einer Photographie der Erde aus 1 Mio. km Entfernung und ebenfalls der Milchstraße aus 10,000,000 Lichtjahren Entfernung.

Das menschliche Magnetfeld in rotierendem Zustand sieht exakt so aus wie unsere rotierende Galaxie.

Wie Sie sehen, ist alles in einem perfekten System aufgebaut, das womöglich auf den ersten Blick nicht als solches erkennbar ist, doch bei näherer Betrachtung als solches offen-sichtlich wird. Das Leben selbst unterliegt – wie der Mikro- und Makrokosmos – perfekten Gesetzmäßigkeiten. Diese Gesetze finden wir überall, in unserem Sonnensystem, in den Blutzellen, in der Elektrizität und im Magnetismus. Und da Materie durch elektromagnetische Kräfte zusammengehalten und bestimmt wird und auch wir Menschen zur Materie zählen, sind daher auch wir diesen Gesetzen, wie zum Beispiel der Anziehung und Abstoßung, unterworfen.

Die Analogie »wie oben, so unten« hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum als einen Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird jedoch von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für Zufälle. Der Zufall als ein nicht berechenbares und nicht gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos (Ordnung) in ein Chaos (griech.: Unordnung) verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt dieser in sich einen kleinen Kosmos dar. Er ist gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von der Einhaltung dieser Gesetze abhängig. Lötet man in dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren, Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese eingebauten Repräsentanten des »Zufalls« den gesamten Kosmos in ein Chaos und der Computer arbeitet nicht mehr sinngemäß. Das gleiche gilt auch für unsere Welt. Bereits beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt aufhören zu existieren.

»Beispiel: Läßt man einen Stein aus einer gewissen Höhe fallen, so fällt dieser nicht zufällig, sondern gesetzmäßig nach unten. Trifft dieser Stein dabei Herrn X auf den Kopf, so wird Herr X nicht zufällig, sondern ebenso gesetzmäßig von einem Stein getroffen. Weder die Tatsache, daß Herrn X der Stein auf den Kopf fällt, noch der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, ist Zufällig … «

Ist Ihnen auch aufgefallen, daß noch niemals irgend ein Stern ganz »Zufällig« aus seiner Umlaufbahn gefallen ist, eine Blutzelle gegen den Strom geschwommen ist oder vielleicht eine Sommerpflanze zufällig im Winter geblüht hat? Vielleicht wissen Sie ja von einem Elektron, daß auf seiner Umkreisung des Atomkerns mal ganz »zufällig« einen Haken geschlagen hat? Alle Materie besteht aus den 105 Grundelementen, die wiederum aus Neutronen, Protonen und Elektronen und deren absolut perfekten und rhythmischen Bewegungen aufgebaut sind. Warum sollte also, nachdem alles Leben in uns und um uns herum einem groben, gleichmäßigen Rhythmus unterliegt, gerade der Mensch als einziger »Zufällen« ausgesetzt sein ?

Es gibt keinen Zufall! Hinter jedem Ereignis steht ein Gesetz. Nicht immer können wir dieses Gesetz auf Anhieb erkennen. Dies berechtigt uns jedoch nicht, seine Existenz zu leugnen. Die Steine sind auch schon nach unten gefallen, als man das Fallgesetz noch nicht kannte.

Der Mensch ist das getreue Abbild des makrokosmischen Universums. Deshalb stand über dem Orakel von Delphi:

»Mensch, erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott!«

3. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Resonanz (lat. resonare: zurückklingen):

Auch der Mensch unterliegt, wie die Stimmgabel oder ein Radioempfänger, dem Gesetz der Resonanz. Ein Empfänger, der auf UKW eingestellt ist, kann keine Mittelwelle oder Langwelle empfangen. Beim Menschen ist es das gleiche. Ist eine Person aggressiv und haßerfüllt, ist sie für Liebe nicht empfänglich. Jeder kann nur die Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen, mit denen er in Resonanz schwingt. Die Aussage: »Jeder sieht nur das, was er sehen will« beruht darauf.

Ein Beispiel: Sie lesen ein Buch. Fünf Jahre später lesen Sie das gleiche Buch noch einmal und Sie werden völlig andere Dinge herauslesen als beim ersten Mal, obwohl es das gleiche Buch ist. Warum? Weil Sie ein anderer Mensch geworden sind. Ihr Horizont hat sich verändert oder Ihre Sichtweise. Sie sehen die Dinge jetzt anders als vorher.

Menschen haben auch das Bestreben, mit gleichartigen Menschen zusammenzusein. Gleiches zieht Gleiches an. Und Sie werden feststellen, wenn Sie einmal schlecht aufgelegt oder sogar verärgert sind, daß Ihre Umwelt Ihnen dann auch Anlaß zum ärgern geben wird.

Nehmen wir einen Menschen, der ständig und über alles nörgelt. Dieser Mensch wird hundertprozentig auch immer etwas finden, worüber er sich aufregen kann. Im Gegensatz dazu jemand der Freude am Leben hat und andere Menschen interessant und schön findet – dem Leben bleibt nichts anderes übrig, als dieser Person nette Menschen zu zeigen.

Noch ein Beispiel: Da ist dieser Mann, der an jedem etwas auszusetzen hat: »Der da ist ein Idiot und der da drüben ein Versager und überhaupt ist eh alles zum Kotzen.« Das meiste erscheint ihm negativ und er zeigt Ihnen dies auch ganz deutlich durch seinen bösen Blick und seine hängenden Mundwinkel. Sie glauben doch nicht, daß irgend jemand über diesen Mann sagen wird, daß er freundlich und herzig ist. Es ist kein Vergnügen, mit ihm zusammen zu sein und die freundlichen und feinfühligen Menschen werden sich ziemlich schnell von ihm zurückziehen. Er wird aber trotzdem Gleichgesinnte finden und von diesen auch noch Bestätigung für das bekommen, was er erlebt hat. Gleiches zieht Gleiches an.

Dagegen ein Mensch, der sehr hilfsbereit ist, immer einen Witz auf Lager hat und wo immer er sich aufhält eine gute Atmosphäre verbreitet. Er hat ständig ein Lächeln im Gesicht und teilt das, was er hat, mit anderen. Bei diesem Menschen kann ich davon ausgehen, daß er viele und vor allem auch Lustige und angenehme Menschen um sich sammeln wird. Und er wird auch immer wieder eingeladen werden, da er ja auch selbst zu geben gewohnt ist. Gleiches zieht Gleiches an.

Man sieht, dieser Satz ist völlig wertfrei. Es gibt hier kein gut oder böse. Beide Kandidaten haben einfach das erhalten, was sie auch gegeben hatten. Und beides kann sich in eine Gesetzesspirale verwandeln. Bei dem Nörgler wird es immer schlechter werden (Teufelskreis) und bei dem anderen immer besser (Entwicklung), da er durch sein ununterbrochenes freundliches Sein (falls nicht nur nach außen hin gespielt) immer mehr Menschen gleicher Resonanz anziehen wird, sich ausbreitet und damit auch viel zurückbekommt. Lächle ich jemanden an, lächeln die meisten auch zurück, da sich jeder Mensch gerne freut, wenn ihn jemand anlächelt. Lächle ich also oft, werden auch viele zurücklächeln. Und sollte es mir einmal schlecht gehen, werden bestimmt ein paar der Menschen, mit denen ich in Freude zusammenlebe, bereit sein, mir in dieser Zeit etwas von ihrer Freude abzugeben.

Bei dem anderen Mann ist das zu bezweifeln. Es ist aber nicht seine Frau oder seine Firma daran schuld, die ihm das Leben schwer macht. Er selbst ist sein Problem. Es zwingt ihn ja niemand,weiterhin bei dieser schlechten Firma zu arbeiten. Die Zeiten der Sklaverei sind glücklicherweise vorbei. Es zwingt ihn auch keiner, nachdem sich beide schon seit Jahren die Hölle heiß machen und aufeinander herumhacken, bei dieser Frau zu bleiben, da er unter mehr als sechs Milliarden Menschen eine ziemlich gute Chance hat, nochmals eine Frau zu finden, mit der er glücklicher zusammenleben könnte. Doch wahrscheinlich wird es mit der neuen Frau nicht besser werden, bevor er nicht herausgefunden und verändert hat, was beim ersten Mal sein Problem verursacht hat. In dem Moment, wo er sich innerlich verändert, wird sich automatisch auch seine Umgebung verändern. Man pflegt auch zu sagen:

»Die Umwelt ist ein Spiegel Deiner selbst.»

Unsere Umwelt wird uns immer das präsentieren, was wir selber ausstrahlen. Lüge ich, werde ich belogen werden. Bin ich ängstlich, werde ich mit meinen Aengsten konfrontiert werden. Bin ich ein Schlägertyp, werde ich auch ständig Schlägereien haben. Bin ich in der Resonanz von Liebe, werde ich diese anziehen. Lebe ich in Freude, werde ich auch immer etwas finden, worüber ich mich freuen kann. Aendere ich meine Sichtweise, wird es mir meine Umwelt als Spiegel ebenfalls zeigen.

Seien Sie sich auch bewußt, wenn Sie sich täglich Gewalt- oder Horrorfilme (Nachrichten) im Fernsehen anschauen, hat dies eine starke Auswirkung auf ihr Leben. Wir Menschen haben über die Jahrtausende hinweg durch unser destruktives Handeln, Denken und all das Morden unvorstellbar große Energien freigesetzt, die wir durch negative Gedanken und Suggestionen (und dazu gehören auch Gewaltfilme) nicht nur speisen, sondern auch anziehen. Nicht nur die großen politischen Geschehnisse, sondern vor allem die kleinen Lieblosigkeiten des täglichen Lebens sind es, die die Summe ergeben. Befasse ich mich mit destruktivem Lesen, Schreiben, Denken, Handeln, Sprechen, ziehe ich es auch an. Lebe ich das Gegenteil, hat das Destruktive keine Bedeutung für mich und ich werde es deshalb auch nicht anziehen. Auch hier funktioniert das Gesetz der Resonanz tadellos. Das war es übrigens, was Umberto Eco mit seiner Aussage gemeint bat. Glaube ich an Satan, bin ich mit dieser Energie in Kontakt, sie hat für mich Bedeutung und ich werde Bestätigung für mein Glaubenssystem bekommen. Gebe ich ihr aber keine Bedeutung, sondern lache darüber, hat sie auch keine Wirkung auf mich. Dieses Energiefeld kann sich nicht aus freiem Willen auf mich zu bewegen. Es gehorcht nur dem Gesetz der Resonanz. Jedem geschieht nach seinem Glauben.

Hierzu gehört auch die Analogie:

»Wie innen, so außen.«

Der Körper ist das Spiegelbild der Seele. Ist mein seelischer Zustand in Disharmonie, ist es mein Körper auch. Ist mein innerer Zustand ärger, wird sich auch mein Körper ärgern und mir das durch Krankheit auch verdeutlichen. Fehlt es mir an innerer Haltung, sehe ich es auch im äußeren, fehlt es mir an innerer Stärke, erkenne ich dies am Händedruck, und, und, und…

Die Menschheit hat es sich zur Angewohnheit gemacht, für alles, was nicht sein dürfte, d. h. was einem persönlich nicht paßt, Entschuldigungen in der Außenwelt zu suchen. Von den Familienmitgliedern bis zur Regierung, von den Zeitumständen, der Gesellschaft, den Illuminati sogar bis zu einem Satan reicht die Skala der Schuldigen, denen der Einzelne die Verantwortung für sein Schicksal aufbürden Will. Manche wählen gar Gott.

Anhand der geistig-kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die wir uns eben angeschaut haben, funktioniert diese Schuldverteilung aber nicht mehr. Nach der Konsequenz dieser Gesetze ist alles, was und wie es heute besteht, die Auswirkung der Ursachen, die die Menschen selbst gesetzt haben. Ob es ein Zustand im Außen oder Innen, eine Krankheit, ein Unfall oder die Situation auf unserer Erde mit ihren Bewohnern ist, ist gleichgültig. Wir selbst haben es verursacht und damit auch zu verantworten. Mancher wird an dieser Stelle sagen: »Ja, was hab ich denn damit zu tun, ich bin doch erst seit 30 Jahren hier?« Eine andere Frage, die möglicherweise bei dem einen oder anderen vorhin aufgetreten ist, wäre: „Mir ist aber als Kind etwas widerfahren,an dessen Verursachung ich mich gar nicht erinnern kann, zum Beispiel Kindesmißhandlung oder Vergewaltigung. Wie habe ich das denn verdient?“

Allein in der Frage liegt schon ein Teil der Antwort: Sie haben es sich verdient bedeutet, daß Sie in ihrem Schicksal Ihren gerechten Lohn erhalten, für die Arbeit, die Sie geleistet haben. Ihren sogenannten Schicksalsschlag haben Sie sich also selbst erarbeitet, d.h. Sie haben irgendwann einmal die Ursache dafür gesetzt, Sie erinnern sich jedoch nicht mehr daran. Es kann daher sein, daß die Ursache in der frühesten Kindheit, in der pränatalen Phase oder in einem Ihrer Vorleben gesetzt worden ist. Auch die Tatsache, daß Sie die Erinnerung daran verloren haben, heißt noch lange nicht, daß Sie keine Präinkarnationen (Vorleben) hatten. Die Erde war auch schon rund, bevor wir es bewiesen hatten. Und damals gab es auch schon Wissenschaftler und sogenannte Fachkreise, die die Ansicht vertraten, daß die Erde flach sei und davon abweichende Anschauungen sogar bestraften.

Das Problem liegt hauptsächlich darin, daß die meisten Menschen die Übersicht, d. h. die Rückerinnerung an ihre Vorleben, verloren haben, wo sie die Ursache gesetzt haben, deren Auswirkungen sie jetzt erleben.

DOCH UNWISSENHEIT SCHUETZT SIE NICHT VOR DEN

AUSWIRKUNGEN IHRER URSACHENSETZUNGEN!

FANGEN SIE AN, WISSEN ZU BEKOMMEN!

4. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Wiedergeburt

Die Kirchenchristen unter ihnen werden sagen, daß es die Lehre der Reinkarnation (Lehre der Wiedergeburt) in der kirchlichen Lehre aber nicht gibt. Sie haben Recht, die Reinkarnationslehre ist HEUTE nicht mehr in der Bibel enthalten und ich sage Ihnen auch warum!

Im Jahre 553 n. Chr. berief der römische Kaiser Justinian (beachten Sie, daß es nicht die kirchlichen Hoheiten waren!) die zweite Synode von Konstantinopel ein, auf der ein Edikt erlassen wurde, das die Lehre von früheren Leben oder der Reinkarnation verwarf, obgleich Jesus dieser Lehre eine sehr hohe Bedeutung beimaß. Mit Rücksicht auf dieses Dekret verschwanden alle, mit Ausnahme der kaum noch erkennbaren Hinweise auf eine Präexistenz, aus der Bibel. Dadurch wurde den Frühchristen der wichtigste Pfeiler ihrer Religion genommen. Als Ausgleich dafür lehrt der Klerus, daß Sie ihre Auferstehung erst am »jüngsten Tag im Fleische« erleben würden. Ein schöner Tausch!

Ich möchte die bibeltreuen Christen unter ihnen bitten, sich die Mühe zu machen und die eben gemachte Aussage über das Konzil von Konstantinopel auf ihre Wahrheit hin EIGENHAENDIG zu überprüfen. Und wenn Sie schon dabei sind, machen Sie sich doch die Mühe und überprüfen Sie doch auch gleich das Konzil von Nizäa 375 n.Chr.. Ich hoffe, daß Sie die Wahrheit vertragen können, denn was Sie finden werden, sind Beweise, daß das Neue Testament in seiner Entstehung und im Hinblick auf die Originallehre Jesu drastisch verändert worden ist.

Schauen wir uns daher das Thema der Reinkarnation einmal genauer an. Wir haben schon zu Beginn der Gesetzmäßigkeiten festgestellt, daß wir in der Materie leben, in der alles den Gesetzmäßigkeiten der Polarität unterliegt und daß durch den ständigen Wechsel zweier Pole Rhythmus und Schwingung, die Grundlagen alles Lebendigen, entsteht. Auch die »Weisen in Kybalion« wußten schon, daß nichts »in Ruhe« ist, sondern daß alles in Bewegung, alles in Schwingung ist. Und die moderne Physik bestätigt, daß alles Schwingung ist. Dies verdeutlicht uns das Schwingen eines Pendels, wobei das Maß des Schwunges nach rechts das Maß des Schwunges nach links zur Folge hat. Wir finden diesen Rhythmus überall im Leben, z. B. beim Ein- und Ausatmen oder beim Wach- und Schlafrhythmus. So wie dem Einatmen hundertprozentig das Ausatmen folgt, folgt auch dem Schlaf das Erwachen. Wir kennen nun die Gesetze, »wie oben so unten«, »wie innen so außen«, »wie man sät so erntet man«. Ebenso folgt dem Winter der Sommer und dem Sonnenuntergang der Sonnenaufgang. Und so wie es positiv und negativ (Elektrizität und Magnetismus) und Mann und Frau gibt, folgt dem Leben der Tod und dem Tod auch wieder das Leben. Sie sehen, daß überall im Leben dieser Rhythmus vorhanden ist, nur im Glauben mancher Religionen und der Wissenschaftsgläubigen soll das Leben selbst nicht in derartige Gesetzmäßigkeiten einbezogen sein. Sehen Sie den Widerspruch?

»Diesen rhythmischen Wandel der Seele durch Leben und Tod nennt man seit alten Zeiten Seelenwanderung oder Reinkarnation (= wiederholte Fleischwerdung). Plato wußte um sie genauso wie Goethe. Ich sage absichtlich »wußte« und nicht »glaubte«, denn Reinkarnation ist keine Frage des Glaubens, sondern eine Frage philosophischer Erkenntnisfähigkeit. Es sei jedermann freigestellt, an etwas anderes als die Reinkarnation zu glauben, jedoch sollte er sich darüber im klaren sein, daß eine Hypothese »Ohne« Reinkarnation den Anstrich des Absurden trägt, da nur die Reinkarnation im Einklang mit allen Gesetzen dieses Universums steht.«

Und es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich an ihre Vorleben oder zumindest einen Teil davon erinnern. Vielleicht sind Sie selbst einer davon oder hatten schon einmal das Erlebnis, daß Sie an einen Ort kamen, an dem Sie in diesem Leben noch nie waren, diesen jedoch wiedererkannten, wußten, daß um die Ecke dieser kleine Laden ist… Haben Sie so etwas oder ähnliches erlebt, dann haben Sie eine persönliche Erfahrung gehabt, das heißt: Sie »wissen«, was Sie erlebt haben und brauchen nicht mehr zu »glauben«.

So wie wir also das Leben in der Materie in zwei Polaritäten aufteilen müssen, teilt sich das Leben selbst in das Diesseits und das Jenseits auf Sterben wir im Diesseits, werden wir im Jenseits geboren und wir erleben das Jenseits als Realität. Stirbt man dagegen im Jenseits, wird man hier wieder geboren. Wer sich also von der Subjektivität der Erscheinungen ein wenig Lösen kann, erkennt, daß Geburt und Tod, bzw. Diesseits und Jenseits letztlich zwei Seiten der gleichen Münze sind.

Das gleiche geschieht mit dem Schlaf, dem »kleinen Bruder des Todes«, wobei der Seelenkörper aus dem physischen Körper austritt. Wir erleben im sogenannten Traum eine völlig andere Realität, die genauso Schmerzen, Traurigkeit, Angst, Freude usw. mit sich bringt. Und wiederum gibt es Menschen, die sich ganz bewußt an jede Einzelheit ihrer Träume erinnern können und andere, die behaupten, sie träumt gar nicht. Auch diesen fehlt einfach die Erinnerung, sie haben aber trotzdem geträumt, was man heute inzwischen technisch nachweisen kann. Und so, wie wir uns freuen, wenn wir aufwachen, freuen wir uns auch, wenn wir abends ins Bett gehen und endlich einschlafen können, da wir wissen, daß wir nach dem Schlaf wieder frisch und ausgeruht sein werden. Weder das Schlafen noch das Wachsein kann mit positiv oder negativ bezeichnet werden. Es ist wertfrei.

Übertragen wir das wieder auf den Tod, bedeutet das, daß wir vor dem Tod keine Angst zu haben brauchen, da das gleiche wie beim Schlafen passiert, nur sind die Zeitabstände größer und nicht ganz so übersichtlich. Somit wird der Tod zum Höhepunkt des Lebens, nach dem wir uns wieder erholen können, um uns danach wieder in das nächste »Abenteuer Körperleben« zu stürzen.

Falls Sie selber bisher keine Rückerinnerung haben, fragen Sie doch einfach einmal jemanden, von dem Sie wissen, daß er ein »Nah-Tod Erlebnis« hatte und lassen Sie sich von dieser Person ihre jetzige Einstellung zum Tod erklären. Und Sie werden feststellen, daß über 90% dieser Menschen positive (angenehme) Erlebnisse hatten, die ihnen auch die Angst vor dem Tod genommen haben, da sie ja eine persönliche Erfahrung gemacht hatten und somit wissen.

Die seelische Entwicklung des Menschen ist also ein langer Lernund Entwicklungsprozeß, für den wir mehrere, ja sogar unzählige Körper benutzen. Das wahre Selbst jedes Einzelnen ist nicht der physische Körper, sondern die sogenannte Seele, der Energiekörper oder auch Lichtkörper genannt. Dieser Teil, nämlich unser Selbst, hat alle Erinnerung an das ganze Szenario und ist unsterblich. Der Energiekörper (Aura) ist es, den der Hellsichtige wahrnimmt und dem er Informationen entnehmen kann.

Der Entwicklungsweg der menschlichen Seele ist ein Weg des Lernens. Dieser Lernprozeß, dessen Ziel das Erfahren des Lebens in seiner Ganzheit ist, ist ein sehr langer Weg mit vielen Irrtümern und Korrekturen. Diese Inkarnationen (Wiedergeburten) sind vergleichbar mit den Klassen einer Schule. Das irdische Leben würde einer Schulklasse entsprechen, mit ihren Aufgaben, Problemen, Tests, Schwierigkeiten und Erfolgen. Einem solchen Zeitraum des Lernens folgt ein Zeitraum der Ferien, in dem manchmal versäumte oder mangelhafte Lernprozesse nachgeholt werden müssen. Danach kommen wir in eine neue Klasse. Je nachdem, wie wir in der letzten abgeschnitten haben, werden wir neu eingeteilt. Hatten wir nicht gelernt, müssen wir wiederholen, waren wir lernfähig, kommen wir in die nächsthöhere Stufe mit neuen und höheren Prüfungen. Der Unterschied zwischen Schule und Leben ist jedoch der, daß das Leben endlose Geduld mit uns hat und dem Menschen, bzw. den Seelen immer wieder neue Möglichkeiten bereit- stellt, Nichtgelerntesnoch zu begreifen.

Zurück zu den Fragen, die zur Beantwortung bereit standen. Jemand wurde also vergewaltigt oder ist vielleicht behindert geboren worden. Wieso ist das geschehen?

,Leben heißt lernen, unabhängig davon, ob dies der einzelne akzeptiert oder nicht. Das Leben sorgt nach den betrachteten Gesetzen mit unbestechlicher Gerechtigkeit dafür, daß jeder genau das lernt, was er am wenigsten akzeptieren will und wogegen er den größten Widerstand setzt. Betrachtet man das Leben ohne den Hintergrund der Reinkarnation, so könnte man an der Sinnhaftigkeit des Lebens manchmal wirklich zweifeln. Und es ist offenkundig, daß nicht allen Menschen die gleichen Startlöcher im Leben zugewiesen werden – und das ist ganz bestimmt nicht Grund der Gesellschaft.
Ob aus religiösem oder atheistischem Blickwinkel: Es ist ziemlich schwierig, ohne den Reinkarnationsgedanken jemandem zu erklären, warum ausgerechnet er stumm oder gelaehmt ,verstümmelt oder debil das Licht «dieser besten aller Welten«erblickte. Auch ein Hinweis auf die«unerforschlichen Ratschlüsse Gottes«ist wenig geeignet….

Chantalle


Die Kraft der Gedanken

17. Mai 2007

In den letzten Monaten hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht. Ich hatte bereits in meinem Blogeintrag „Das doppelte Sechserpack“ geschildert, dass Intuition und klare Zeichen, welche sich um zwei Sechsen in täglich auftretenden Zahlenkombinationen drehen, meinen Tagesablauf prägen. Es sind Zeichen, welche sich (auch) als Reaktionen auf meine Gedanken darstellen. Du stellst dir jetzt vielleicht die Frage: „Wie kann es sein, dass dein Umfeld auf deine Gedanken reagiert? Das ist doch New-Age Schwachsinn!“ Vom streng materialistischen Standpunkt aus betrachtet, mögen solche Zweifel nachvollziehbar sein, es gibt aber Beweise, welche nicht ignoriert werden können. Zuerst einmal muss man sich von der Vorstellung lösen, dass alles um uns herum nicht beeinflussbare Materie sei, welche nur dahingehend veränderlich wäre, dass Materie auf Grund verschiedener äußerlicher Bedingungen, von einem in den anderen Aggregatzustand wechseln könne (Beispiel: Wasser in Eisform = fester Zustand, Wasser in Ursprungsform = flüssiger Zustand und Wasserdampf = gasförmiger Zustand). Was ist eigentlich Materie? Materie ist nichts anderes als ein im Wesentlichen leerer Raum. Bei Wikipedia wird das unter dem Eintrag Atom  wie folgt beschrieben:

„Ein Atom besteht aus einer Hülle und einem im Vergleich zu seinem Gesamtvolumen winzigen Kern. Die Atomhülle (Elektronenhülle) hat mit einem Radius von etwa 10-10 m einen ungefähr zehntausendfach größeren Radius als der Atomkern (r = 10-14 m). Zur Veranschaulichung: Würde man ein Atom auf die Größe einer Kathedrale aufblähen, so entspräche der Kern der Größe einer Fliege (wobei beinahe die gesamte Masse des Atoms auf diesen winzigen Kern entfällt). Der Atomkern nimmt nur etwa ein Billiardstel des Gesamtvolumens eines Atoms ein. Das Atom als Grundbaustein der Materie besteht somit fast ausschließlich aus leerem Raum. Der Atomkern besteht aus den so genannten Nukleonen, Protonen und – außer beim Wasserstoff-Isotop 11H – aus Neutronen. Die Atomhülle besteht aus Elektronen. Im Atomkern konzentriert sich fast die gesamte Masse des Atoms. Die Elektronen tragen eine negative elektrische Ladung und die Protonen eine positive von gleichem Betrag, wodurch sie sich gegenseitig anziehen. Die Neutronen sind elektrisch neutral und haben eine geringfügig größere Masse als die Protonen.“

Dies ist für sich genommen schon erstaunlich, denn damit bestätigt sich, dass Materie im Wesenstlichen aus Nichts besteht. Die Verbfüffung wird noch größer, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, dass es unter der atomaren Ebene noch eine subatomare Ebene gibt: Die Ebene der Quanten. Diese Quanten werden wie folgt definiert:

„Die Bezeichnung „Quanten“ wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt, wenn ihr korpuskulares und nicht ihr wellenartiges Verhalten im Vordergrund steht. Die Erkenntnis, dass jede Materie (Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle,…) nicht nur Teilcheneigenschaft besitzt, sondern auch als Welle („Materiewelle“, de Broglie-Gleichung) beschrieben werden kann, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen Physik.“

Wenn wir uns nun vergegenwärtigen, dass Quanten folgende Eigenschaften aufweisen:
dass Quanten Informationen austauschen und voneinander lernen können;
dass Quanten denkende Einheiten sind;
dass Quanten jenseits der normalen Regeln von Raum und Zeit existieren;
dass Quanten jenseits des Ursache-Wirkung-Gesetzes existieren oder wirken können;

dann muss klar werden, dass unser Umfeld, welches aus Materie (diese aus Atomen, diese aus Quanten) besteht durch unsere Gedanken unmittelbar beeinflusst wird. Wie aber bekomme ich eine Verknüpfung von dem Fakt, dass Quanten diese Eigenschaften aufweisen, zu der Behauptung, dass Quanten nicht nur gedanklich von uns beeinflusst werden können, sondern dass Quanten sogar unsere Gedanken verkörpern? Es gibt Beweise dafür:

Eine der Schlüsselszenen im populär-wissentschaftlichen Dokumentarfilm Bleep ist die, als die Hauptdarstellerin der Rahmenhandlung Amanda die U-Bahn verpasst und während des unfreiwilligen Aufenthaltes in der U-Bahn-Station Bekanntschaft mit den Forschungen des Japaners Dr. Masaro Emoto macht. Dort wird erläutert, dass Emoto mit Hilfe der Benutzung von leistungsstarken Mikroskopen gefrorene Wassermoleküle fotografierte. Das ist für sich genommen noch keine Sensation. Jedoch entdeckte er, dass Kristalle, die sich in gefrorenem Wasser gebildet hatten, ihre Form veränderten, wenn bestimmte konzentrierte Gedanken auf sie gerichtet wurden. Er fand heraus das Wasser von klaren Quellen und Wasser welches liebevollen Worten ausgesetzt wurde strahlende, komplexe und farbenfrohe schneeflockenartige Formen aufwies. Als Kontrast, verunreinigtes Wasser welches negativen Gedanken ausgesetzt wurde, zeigte unvollständige, asymeterische Formen in grauen Farben. Untersetzt wird das Ganze durch tausende Fotografien und genau protokolierte Untersuchungsabläufe. Weitere lesenswerte Fakten über Emoto findest du hier

In Bleep kommt es zu den Darstellungen über die Forschnungen Emotos durch einen weiteren Besucher in der U-Bahn-Station gegenüber Amanda zu der Kernaussage: „Wenn Gedanken solch einen Einfluss auf Wasser haben, stell dir vor, welchen Einfluss haben sie dann erst auf uns?“ Das ist in der Tat erstaunlich wenn man bedenkt, dass der menschliche Körper im Wesentlichen aus Wasser besteht.

Die Quantenphysiker und Wissenschafter, welche sich tiefgründig mit dem Mysterium der Quantenphysik unter Berücksichtigung der organischen Funktionsweise des menschlichen Körpers befasst haben sind der festen Ansicht, dass wir selbst durch unsere Gedanken unsere Umwelt und uns selbst beeinflussen können. Wir selbst können das Ganze lenken, wir müssen uns nur dessen bewusst sein. Dr. Joseph Dispenza, promovierter Biochemiker und Chiropraktiker, welcher weiterführende Studien auf den Gebieten der Neurologie und Neurophysik sowie zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns führte, drückte das in Bleep wie folgt aus:

„Ich wache morgens auf und erschaffe meinen Tag bewusst nach meinem Wunsch. Manchmal, weil ich im Geiste alles durchgehe, was ich erledigen will, dauert es eine Weile, bis ich zu dem Punkt komme, wo ich meinen Tag völlig bewusst erschaffe. Aber wenn ich meinen Tag erschaffe und kleine unerklärliche Dinge aus dem Nichts heraus passieren, dann weiß ich, dass sie der Prozess oder das Ergebnis meiner Schöpfung sind. Im Laufe der Zeit baue ich in meinem Gehirn ein Neuronetz auf und ich akzeptiere, dass es möglich ist. Es gibt mir die Fähigkeit und den Anreiz, es am nächsten Tag wieder zu tun.“

Bei dieser völlig faszinierenden Denkweise musst du zunächst verinnerlichen, dass es möglich ist. Ich habe hierzu aus Bleep zwei Kernaussagen entnommen, welche ich abschließend nachfolgend als Affirmationen darstelle:

1. Ich verwende meine Zeit um meinen Tag bewusst zu erschaffen und das Quantenfeld zu beeinflussen.

2. Gib mir ein Zeichen, dass du auf etwas von mir Geschaffenes geachtet hast und bring es mir in einer von mir völlig unerwarteten Art und Weise, so dass ich selbst überrascht bin über meine Fähigkeit, diese Dinge zu erleben und mache es so, dass ich keine Zweifel habe, dass es von dir kommt.


Bleep – Ich weiß, dass ich nichts weiß

28. Februar 2007

Mein Eintrag in den Wikipedia.de Disskussionsbereich  zum  Dokumantarfim „Bleep“:

„Behind the walls

Ich habe den Film, man staune, nicht über Internet, sondern beim Mediamarkt erworben. Dort lag er stapelweise. Ich habe den Film mehrmals am Stück geschaut und komme zu dem Schluss, dass die dort getroffenen Aussagen mich in meinem selbst gewonnenen Weltbild hundertprozentig bestätigen. Als Materialist bin ich erzogen worden, deshalb war ich über die Jahre besonders kritisch bei Aussagen, welche Naturwissenschaften mit Spiritualität verbinden. Vorliegend von einem der obigen Vorschreiber von einem Propagandafilm zu sprechen ist völlig deplaziert. Ich kann in dem Film keinen Ansatz für Gehirnwäsche finden. Ich selbst habe mich von meinem kleingeistigen engstirnigen Denken gelöst, weil das Eingrenzen der Möglichkeiten in Schienen, Naturgesetzen und Moralvorstellungen (usw.) eine Fortentwicklung geradezu verhindert. Ich habe keine spirituelle Schule besucht und noch nie mit einem Medium gesprochen, gleichwohl habe ich paranormale Erfahrungen gemacht, welche mein Denken umkrempelten. Diese Erfahrungen haben mich gefunden, ich habe sie nicht provoziert oder gar gesucht. Der Film bringt für mich nichts Neues; er bestätigt nur auf faszinierende Weise, dass wir uns selbst erkennen sollten und so unser Leben auch selbst steuern können (was ist so schlimm daran?).

Für die Verdeutlichung meiner Gedankengänge zur Veröffentlichung bestimmter Erkenntnisse greife ich mal auf die Illustration „Behind the Walls“[2] zurück. Ich habe dieses Bild geschaffen um zu versinnbildlichen, dass wir tagtäglich vor etlichen Mauern stehen und zum Kern der Sache, zum Kern der Erkenntnis, zum Kern des Glaubens, wie auch immer, gar nicht vordringen können. Diese Mauern, welche sich da aufbäumen, bauen wir selbst. Wir bauen sie durch bornierte, kleingeistige, kurzsichtige Engstirnigkeit durch das vorbehaltlose dauerhafte Fahren in eingefahrenen Gleisen welche vom Mantel der Tradition und Moral eingehüllt werden. Wir merken nicht, dass wir die Mauern nicht überwinden, sondern diese nur umkreisen. Das war früher so und es ist es heute noch.

In vielen Ansichten reflektiert sich immer noch sinnbildlich, dass die Welt eine Scheibe ist. Die Welt ist keine Scheibe!. Wir erinnern uns an das Mittelalter und die Kirchenlehre, welche das “unumstößliche” Dogma beinhaltete, dass die Erde eine Scheibe sei und sich die Sonne um die Erde drehen würde. Aus heutiger Sicht wissen wir, dass dieser Glaube (welcher damals von den Menschen im Einflussbereich der christlichen Kirche reflektiert wurde) falsch war. Wir wissen es einfach besser, denn wir haben die Erde als Kugel aus dem Weltall gesehen und können die Laufbahnen der Planeten um die Sonne genau verfolgen und berechnen. Hinsichtlich der Tatsache das die Welt keine Scheibe ist sagen wir heute: “Mann was waren die damals unwissend!” Wir sollten uns aber hüten, diese Arroganz zu pflegen und zu vertiefen, denn wir haben zwar seit dem Mittelalter eins, zwei Mauern überwunden, befinden uns aber in Bezug auf den Kern immer noch Lichtjahre entfernt. Das hängt einfach damit zusammen, dass wir uns selbst mit sogenannten Wertvorstellungen und Gesetzen (nicht gemeint im Sinne von Rechtsvorschriften) einen Käfig gebaut haben, aus dem wir einfach nicht rauskommen wollen, weil es uns darin so vertraut ist. Was ich damit sagen will ist, dass wir bei bestimmten Betrachtungen von Menschen, welche eigene Erfahrungen und Erlebnisse wiedergeben, die nicht in das Bild des naturwissenschaftlichen, materialistischen und atheistischen Denkens passen diese als abwegig und verwirrt darstellen.

Ich würde mir wünschen, dass wir hier ein offeneres Denken an den Tag legen, welches nicht sofort mit einem Abblocken einhergeht was da heißt, dass etwas nicht sein kann, weil es dafür keine vernünftige Erklärung gibt. Hierbei geht schon die Krux des Fehldenkens damit los, dass die Beschreibung des Terminus “vernünftige Erklärung” immer vom eingeschränkten Denken des Betrachtenden ausgeht. Der Film „Bleep“ versucht nichts anderes, als dem Zuschauer einen Anstoß zu geben, seine möglicherweise vorliegenden eigenen Denkverkrustungen loszuwerden. Nicht mehr und nicht weniger. Dies wird freilich nicht bei allen Früchte tragen … ich sehe auch gerade deshalb keinerlei Ansätze, dass irgendjemand nach dem Anschauen des Filmes einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Wer so etwas denkt, hat nichts verstanden, er soll aber mit seinem Nichtverstehenwollen so weiter leben … keiner wird ihn zwingen, anders denken zu müssen. So ist es und so bleibt es.

Jens Vogler = aka VisionBlue [3]

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:What_the_Bleep_Do_We_Know