66

17. Mai 2008

Zu meinem persönlichen Mysterium der 66 hatte ich bereits den Blogeintrag „Das doppelte Sechserpack“ vorgenommen. Da war sie wieder, die Zahl, die mich täglich begleitet. Ich joggte vor einiger Zeit durch das brandenburgische Belzig mal eben zum Bäcker und die erste Zahl, welche in meinen Fokus tritt ist die an einem Autokennzeichen. Es ist das erste Autokennzeichen, welches ich sehe, als ich aus dem Park laufe: PM-xx 660. Zahlenmagie? Zufall? Der Kritiker wird sagen: „Na wenn man sich darauf konzentriert, dann wird man überall die 66 sehen.“ OK könnte man annehmen. Aber da gibt es zu viele „Zufälle“. Zum Beispiel wenn ich mal einen Einkauf tätige. Ja irgendwie komisch, ich möchte beim Fleischer Hackfleisch kaufen und bestelle 1 Kilogramm = 1000 Gramm. Die Verkäuferin wiegt die Fleischmasse ab, packt sie in einen Beutel und auf dem Quittungszettel steht 1066 Gramm. Neulich mal wieder in der Kfz-Zulassungstelle. Ich hatte mir ein neues Auto gekauft und wollte es zulassen. Nein, dieses mal hatte das Kennzeichen keine 66. Dafür prangte auf dem Kfz-Schein eine ziemlich lange Nummer, welche endete … natürlich mit der 66. Auch ein Ding, worauf ich keinen Einfluss haben konnte. Das „flog“ mir halt so zu. So auch die monatliche Rate der Teilfinanzierung für das Auto, welche der Autoverkäufer gemessen an dem Ankaufpreis meines alten Autos, meiner weiteren Anzahlung und der Laufzeit für die Restzahlung ausrechnete. Da fällt mir schon nichts mehr ein, als mir der nette Mensch die monatliche Rate mit 136,60 EURO mitteilte. Ach ja, meine Kundennummer beim Autohaus vergaß ich noch: 88066. Was für ein „Zufall“! Wenn man dann auch noch solche Fehlermeldungen in der Windows XP Software mit der geheimnisvollen Zahl 1166 und bei der Online-Mitteilung über einen Zugang zu einem juristischen Netzwerk den Zugangscode mit 6622 zur Kenntnis nehmen muss, dann kann man langsam von einer „Zufallsorgie“ ausgehen. Neulich hatte ich noch in Vertretung meines Chefs die unterschiedlichsten dienstlichen Schriftstücke auf meinem Tisch. Dabei war auch das Protokoll der 66. Personalratssitzung. Hier muss man wissen, dass der Personalrat für 5 Jahre gewählt wird, es also durchaus nicht normal ist, wenn man in Vertretung des Dienststellenleiters ausgerechnet das Protokoll dieser Sitzung erhält.

Der kann viel erzählen! Schon gut … ich habe da mal eine kleine Dokumentationsgalerie zusammengestellt, welche ich demnächst hier in den Blog stellen werde. Das Mysterium der 66 geht sicher weiter. Ich werde hier zu gegebener Zeit darüber berichten.