Thrive – Ein Film der Augen öffnet

1. Januar 2012
Thrive - Das offizielle Filmplakat

Thrive – Das offizielle Filmplakat

„Thrive“ heißt übersetzt: „gedeihen“. Als ich diesen Film bei Youtube in der deutschen Übersetzung sah, stellte ich sehr schnell fest, dass sich die Inhalte all der vielen Artikel meines Blogs der vergangenen fünf Jahre irgendwie in diesem Film wiederfinden. Einfach großartig .. ich könnte es nicht besser zusammenfassen. Der Film, der auf der offiziellen Homepage thrivemovement beworben wird und käuflich erworben werden kann (Blu Ray und DVD) berichtet über die Dinge wie sie sind, nicht wie sie uns von den Medien präsentiert oder vorenthalten werden. Da spielen geometrische Formen eine Rolle, die im ganzen Universum vom Makro zum Mikro jedes Teilchen, jedes System bestimmen. Eine tragende Rolle spielt hierbei der Torus, dessen Form Energiestrukturen, biologische Formen und sogar ganze Galaxien prägt. Da wird berichtet, dass der Zugriff auf freie Energie über bereits entwickelte Technologien schon lange möglich wäre, wenn es nicht Kräfte gäbe, die all das aus Macht- und Profitgründen bis dato erfolgreich verhindert hätten. Da wird dargelegt, warum UFOs keine Spinnerei und die meisten Kornkreise keine von Menschenhand gemachten, sondern von einer fremden außerirdischen Kraft geschaffene Phänomene darstellen. Da wird der Blick für Zusammenhänge von Machtspielen und geschichtlichen Hintergründen geöffnet, wie es der Mainstream noch nie vermochte. Der Mann der hinter dem Film steht heißt Foster Gamble; ein Spross der Gründerfamilie von Proctor & Gamble der sich nun als unabhängiger Filmemacher betätigte und die Finanzmittel, über die er kraft seiner Geburt verfügt, ganz toll einsetzte. Forster Gamble erklärt, dass er in den letzten zehn Jahren und eine große Geldsume darauf verwendet habe, nach den Gründen zu suchen, die die Menschheit als Ganzes davon abhält, auf diesem Planeten ein glückliches Leben zu führen. Die Suche führte ihn zu den verschiedendsten Experten, die im Film zu Wort kommen. Ich kann euch den ca. 120 Minuten langen Film nur ans Herz legen.

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Arena – Die Welt unter dem Brennglas

1. Oktober 2011
Cover der amerikanischen Originalausgabe "Under the Dome"

Cover der amerikanischen Originalausgabe "Under the Dome"

Ich bin gerade mit dem Hören des 1250 Seiten Werkes „Die Arena“ von Stephen King, in der ungekürzten Hörbuchfassung 41 Stunden und 10 Minuten, fertig geworden. Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck dieses epischen Werkes, in welchem uns der Autor mit einer unfassbaren Tiefgründigkeit und Eindringlichkeit die multiple Vielfalt menschlicher Eigenschaften vor Augen führt. Mit schneidender Präzision zeichnet King die Polarisierung absoluter Extreme, welche von abgrundtiefer Perversion, kalter Grausamkeit, boshafter Demagogie bis zu menschlicher Solidarität, unbeugsamer Freundschaft und vollkommener Liebe alle Spektralfarben humanoider Charakteristika reicht.

Worum geht es:
Eines Morgens im Oktober kracht entlang der Gemeindegrenze der amerikanischen Kleinstadt Chester’s Mill im Bundesstaat Maine ein kuppelförmiges Kraftfeld hernieder. Von einer Sekunde auf die andere kommt niemand und nichts mehr über die Gemeindegrenzen. Die Supermacht USA ist für diesen Teil ihres Staatsgebietes ausgesperrt und für die ca. 2000 Einwohner generiert sich die Kuppel in ein überdimensionales Terrarium. Die unsichtbare Barriere erweist sich als unzerstörbar und ist nur durchlässig für kleinste Teilchen auf molekularer Ebene.

Während die US-Administration nicht ganz uneigennützig bestrebt ist, hinter das Geheimnis des phänomenalen Kraftfeldes zu gelangen und mehrmals erfolglose  Versuche unternimmt, die Kuppel zu durchdringen, bilden sich in ihrem Inneren schnell zwei Lager aus. Zum Einen ist da der hochgradig korrupte zweite Stadtverordnete „Big Jim“ Rennie, der seine Chance gekommen sieht, „mit Gottes Hilfe“ zu wahrer Größe aufzusteigen (und nebenbei seine höchst umtriebigen Drogengeschäfte zu vertuschen) und dabei auf die Hilfe „gesetzestreuer Bürger“, die sich als Kriminelle, Psychopaten, Perverslinge und Sadisten unterschiedlichster Couleur entpuppen, zurückgreifen kann. Auf der anderen Seite steht der Irak-Veteran und Grillkoch Dale „Barby“ Barbara, der von der Army reaktiviert und vom Präsidenten zum Colonel und Kommandanten der isolierten Kleinstadt ernannt wird. Big Jims widersetzt sich dem Dekret des Präsidenten und intrigiert gegen Barby. Letzterer bekommt derweil Hinweise von der Witwe des an der Kuppel verstorbenen alten Sheriffs Perkins, der gegen Big Jim ermittelt und umfangreiches Beweismaterial gesammelt hatte. Barby organisiert zusammen mit der ortsansässigen Reporterin Julia Shumway den Widerstand gegen Big Jims Machenschaften. Als der zweite Stadtverordnete Rennie Colonel Barbara vier Morde in die Schuhe schiebt und es ihm gelingt Barby verhaften zu lassen und einzusperren, eskaliert die Situation. Immer mehr zeigt es sich, dass unter der Kuppel alle Gesetze der „zivilisierten Welt“ außer Kraft gesetzt sind und durch Rennies diktatorisch, demagogische Regieführung Polizeiwillkür und ständige Angst die Oberhand gewinnen.

Big Jim meint, die Lage unter Kontrolle zu haben und richtet sich bereits auf eine lange Zeit „glorreicher Führung“ ein. Jedoch gelingt Colonel Barby und dem inzwischen ebenfalls inhaftierten medizinischen Assistenten Rusty Everett mit Hilfe anderer Einwohner die Flucht aus den Polizeizellen. Außerdem erweisen sich nicht nur seine erklärten Feinde sondern auch einige ehemals treue Vasallen als aufmüpfig. Sein Chefdrogenkocher „Der Chef“ Phil Bushey und der leicht beeinflussbare erste Stadtverordnete Andy Sanders, der sich wegen des tödlichen Unfalls seiner Frau und der Ermordung seiner Tochter mit Selbstmordgedanken trug, verschanzen sich schwerbewaffnet und schwer bekifft in dem als kirchlichen Radiosender WCIK  getarnten Drogenlabor und bilden zusammen „Gottes Armee“ die ihr Kiffer-Paradies gegen Big Jim und seine Polizeischergen bis zum Tode verteidigen wollen.  Big Jim, der sein Drogenkartell Colonel Barby in die Schuhe schieben will, fürchtet um seine Tarnung und schickt einen Trupp von halbstarken, unausgebildeten Hilfs-Debuties, die unter dem Kommando des inkompetenten neuen Sheriffs Peter Randolph stehen. Es kommt wie es kommen muss. Der kirchliche Radiosender ist von „Chef“ Bushey vorsorglich mit Sprengstoff verkabelt worden und birgt darüber hinaus tausende von Litern Propan in Tanks, welche von Big Jims Drogenorganisation für die Drogenherstellung aus den öffentlichen Einrichtungen der Stadt entwendet worden waren.  Weil sie die hoch motivierten, mit Drogen aufgeputschten „Vollstrecker Gottes“ völlig unterschätzt hatten werden beim ersten Angriff fast alle Hilfs-Debuties und der Sheriff getötet. Zwei Mitglieder von Big Jims „Heimatarmee“ überleben unverletzt und wagen einen zweiten Angriff, den sie geschickter ausführen. Es gelingt ihnen den „Chef“ und Sanders in die Enge zu treiben und zu verwunden. Mit letzter Kraft schaffen es die „Gotteskrieger“ jedoch, die Fernbedienung für die Sprengsätze zu zünden und so nimmt die Apokalypse ihren Lauf.

Nach der katastrophalen Explosion des Drogenlabors, vernichtet eine gewaltige – innerhalb der Kuppel entlangrollende – Feuerwalze fast die gesamte Kleinstadt und tötet die meisten Einwohner. Nur 140 Menschen, die sich in dem Gebiet aufhielten, wo die Feuerwand nicht wütete, überleben zunächst. Da durch das gewaltige Feuer fast der gesamte Sauerstoff innerhalb der Kuppel verlustig ging und sich die Atmosphäre in ein äußerst giftiges Gemisch verwandelt hatte, starben in der Folge weitere Menschen und die Zahl der Überlebenden schrumpfte auf 30 Menschen. Diese konnten sich rechtzeitig zu einem Abschnitt der Kuppelwand retten, an dem die Army auf Barby’s vorsorgliche Bitte hin große Industrieventilatoren aufgestellt hatte. Deren enormer Luftzug sorgt dafür, dass ein leichter Luftstrom durch die Kuppelwände diffundiert, welcher die letzten Überlebenden zwar vor dem sofortigen Erstickungstot, jedoch nicht vor der langsamen Vergiftung rettet.

Big Jim, der derweil  zusammen mit seinem Gehilfen Carter Thibodeau im Atombunker unter dem Rathaus das Inferno überlebt hatte, tötet  schließlich im Überlebenskampf um die für das Notstromaggregat und den Luftfilter wichtigen letzten Propangasflaschen seinen treuen „Adjutanten“. Als Rennie, von den Geistern der von ihm ermordeten Menschen getrieben, den Bunker verlässt, erstickt er an der giftigen Atmosphäre.

ACHTUNG: Wer das Buch noch nicht gelesen hat und sich die Spannung erhalten will, sollte den folgenden blau markierten Absatz beim Lesen überspringen!
Colonel Barbara und Julia Shumway, finden heraus, was die Kuppel wirklich ist: Sie wurde von merkwürdigen außerirdischen Wesen aus einer anderen Dimension geschaffen und dient ihnen als eine Art Schneekugel über welche sie das Verhalten dieser komischen menschlichen Wesen in dem abgegrenzten Areal beobachten. Dabei sind die Menschen von Chester’s Mill für sie genau das selbe wie Ameisen, welche von bösartigen kleinen Jungs mit Brenngläsern verbrannt werden. Als Julia und Barby das begreifen, versuchen sie, zu diesen Wesen Kontakt aufzunehmen. Mit letzter Kraft gelingt es Julia, ihnen zu vermitteln, dass die Menschen unter der Kuppel denkende und fühlende Geschöpfe sind. Buchstäblich in letzter Sekunde steigt die Kuppel in den Himmel auf und die wenigen Überlebenden sind gerettet.

Die ergreifende Geschichte vermittelt eine eindeutige Botschaft: Wir Menschen sollten pfleglich mit unserem Planeten umgehen und uns von Selbstsucht, Machtgeilheit, Geldgier und Egoismus trennen. Stephen King versteht es vortrefflich den Leser/Hörer zu fesseln, indem er in die Gedankenwelt der unterschiedlichsten Protagonisten Einblicke gewährt und so ein Bild zeichnet, das uns zum Umdenken bewegen soll. In einem Interview erläuterte der Autor die Hintergründe für das Schreiben seines Werkes:

„Von Anfang an sah ich es als eine Chance, über die ernsten ökologischen Probleme zu schreiben, denen wir uns heute gegenübersehen. Es ist eine Tatsache, dass wir alle unter der Kuppel leben. Wir haben diese kleine blaue Welt, die wir alle aus dem All gesehen haben, und es sieht so aus als sei das alles, was es gibt. Es ist eine natürliche allegorische Situation, ohne dass man den Leser mit dem Kopf draufstoßen müsste.“ (Quelle: http://wiki.stephen-king.de/index.php/Die_Arena)

Und Recht hat er, denn wir Menschen sollten damit aufhören, uns zu benehmen, als könnten wir einen neuen Planeten aus dem Ersatzteillager holen, nachdem wir den alten Planeten soweit zerstört haben, dass uns die buchstäbliche Luft zum Atmen ausgeht.

Mein Fazit: Unbedingt empfehlenswert!

Und hier kannst du das Buch kaufen.

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Das Ding das es nicht geben dürfte

11. April 2011

John Bedini mit seinem Energizer

Alle diskutieren nach dem Atomgau in Japan über den Atomausstieg und die Notwendigkeit in einer mehr oder weniger langen Übergangsphase die Energieversorgung auf eine umweltfreundliche Energiegewinnung umzustellen. In dieses Denken passt eine Mail von Greenpeace, die mich auf Grund meiner dorthin gerichteten Mail erreichte. In meinem Artikel vom 23. März 2011 „Wissenschaftlich bewiesen – saubere Raumenergie ist nutzbar“ hatte ich die Arbeiten von Prof. Dr. Claus W. Turtur vorgestellt, mit welchem ich zur Zeit im Kontakt stehe. Um ihn zu unterstützen hatte ich die größten politischen Bewegungen zum sofortigen Atomausstieg, nämlich die Grünen, Greenpeace, den NABU und den BUND angeschrieben und diese auf  die revolutionären wissenschaftlichen Forschungen von Prof. Dr. Turtur aufmerksam gemacht. Vom BUND erhielt ich eine nur sehr kurze Absage, dass man leider keine Unterstützung anbieten könne (wenigstens eine Antwort – von den Grünen und vom NABU kam gar nichts). Von Greenpeace Deutschland kam da schon eine ausführlichere Antwort, welche mich doch ein wenig – negativ – überraschte:

„Sehr geehrter Herr Vogler,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Greenpeace ist neuen Formen der Energieerzeugung gegenüber immer aufgeschlossen. Allerdings gilt dabei der Grundsatz, dass sich die theoretischen Überlegungen durch anerkannte naturwissenschaftliche Verfahren empirisch belegen und ihre Anwendbarkeit in der Praxis nachweisen lassen müssen. Auf die Überlegungen von Herrn Turtur trifft das leider derzeit nicht zu, wie meine Recherchen ergeben haben. Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass Greenpeace diese Modelle nicht unterstützen wird.

Dennoch danke ich Ihnen für Ihre Bemühungen, alternative Möglichkeiten der Energieerzeugung ausfindig zu machen. Wie Sie arbeiten wir daran, den Ausstieg aus der Atomenergie voranzutreiben. Dabei greift Greenpeace jedoch auf wissenschaftlich bestätigte und in der Praxis erprobte Verfahren wie Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie zurück. Im Energieszenario „Klimaschutz: Plan B 2050“ zeigen unsere Experten auf, wie ein Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft und eine hundertprozentige Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 möglich ist. Mehr dazu finden Sie auf unserer Homepage unter: http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/deutschland_kann_ausstoss_von_treibhausgasen_um_90_prozent_senken-1/.

Beste Grüße,
Philipp Ratfisch
Bereich Energie / Energy Unit
Greenpeace e.V.“

Was mich an der Antwort störte, war die Aussage, dass sich „anerkannte naturwissenschaftliche Verfahren empirisch belegen und ihre Anwendbarkeit in der Praxis nachweisen lassen müssen“. Und dies „Auf die Überlegungen von Herrn Turtur … das leider derzeit nicht“ zutreffen würde. Es fehlt jegliche Ausführung, worauf sich diese These stützt (die m.E. im Übrigen falsch ist). Im Übrigen erscheint diese Argumentation unlogisch, wenn man bedenkt, dass sich viele wissenschaftliche Forschungen mit Themen befassen, welche eben noch nicht empirisch belegt werden können, gleichwohl aber dort ernsthaft geforscht wird. Würde man dem folgen, dann hieße dies, dass es keinen wissenschaftlichen Fortschritt geben kann, weil eine Theorie eben nur eine Theorie ist. Das es sich bei den wissenschaftlichen Studien von Prof. Dr. Turtur nicht nur um bloße Theorie handelt, hat dieser mit seinen umfangreichen Versuchen mit dem von ihm entwickelten Turtur-Rotor bereits bewiesen. Nun gut, dass scheint man bei Greenpeace zu ignorieren. Offenbar erwartet man dort, dass die „gebratenen Tauben“ durch die Luft fliegen müssen, damit man sich vielleicht der Sache annimmt. Darin besteht aber die Krux, denn Prof. Turtur würde gern, mit ausreichender Unterstützung, einen Prototypen eines leistungsfähigen Raumenergiekonverters bauen. Gleichzeitig fordert er alle Interessierten auf, seine wissenschaftlichen Abhandlungen und Aufsätze zu widerlegen bzw. auf deren Basis selbst einen Prototyp zu bauen. So hat er Anfang April 2011 einen wissenschaftlichen Artikel unter dem Titel „Bauanleitung eines Raumenergie‐Konverters nach realitätsnaher Berechnung DFEM‐Berechnung“ veröffentlicht. Die Abhandlung liefert erstaunlich viele Ansätze, für den Bau eines Raumenergiekonverter und beschreibt auch detailliert, welche Schwierigkeiten auftreten könnten und wie man diese am besten umgehen kann. Das wesentliche Grundprinzip mit dem Prof. Turtur seinen Raumenergiekonverter erklärt, basiert darauf, dass er einen Dauermagneten in einer Spule rotieren lässt der in der Spule eine Spannung erzeugt, welche mittels eines Kondensators abgeleitet wird. Das Funktionsprinzip ist der nachfolgenden Skizze entnehmbar:

Funktionsprinzip des Raumenergiekonverters

Erläuterung von Prof. Dr. Turtur: Abb. 9 Dieser Konverter genügt bereits für eine leistungsstarke Wandlung von Raumenergie. Dessen Differentialgleichungsystem wurde im hier präsentierten DFEM‐Algorithmus aufgestellt und gelöst, so daß sich die in Abschnitt 3 dargestellen Ergebnisse auf diese Variante beziehen. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Turtur

Das Ding soll also durch Spulen den Dauermagneten zum Drehen bringen? Okay, wird der schlaue Kenner sagen, das Ding funktioniert wie ein Elektro-Motor! Jein! Wir sind ja noch nicht ganz durch und vielleicht ist meine Erklärung noch viel zu laienhaft (man möge mir verzeihen und in die weit vertieften Ausführungen auf Prof. Dr. Turturs Seite schauen). Der Unterschied zum Elektro-Motor wird von Prof. Turtur wie folgt dargestellt. Zitat aus „Bauanleitung eines Raumenergie‐Konverters nach realitätsnaher Berechnung DFEM‐Berechnung“ Seite 14:

„Im Gegensatz zum elektrischen Schwingkreis gibt es in der mechanischen Bewegung keine Rückstellkraft, sondern nur eine Rotation (des Dauermagneten). Zu berücksichtigen sind also zwei Beiträge zum hier auftretenden Drehmoment … Der eine Beitrag kommt durch die Einwirkung der Spule auf den Magneten zustande, da die Spulenströme ihrerseits Magnetfelder verursachen, die mit dem rotierenden Dauermagneten in Wechselwirkung stehen. Der andere Beitrag kommt durch die mechanische Leistungs‐Entnahme zustande, die wir in unserem Rechenbeispiel später als Geschwindigkeits‐proportional voraussetzen wollen.“

Ich möchte den Bogen hier nicht überspannen, denn für den Laien wird das Ganze doch allzu wissenschaftlich … nur soweit: Im Raumenergiekonverter von Prof. Turtur laufen hochkomplexe (quanten)physikalische Wechselwirkungen, die  mit denen eines Elektro-Motors oder konventionellen Generators nicht vergleichbar sind. Zu erwähnen bleibt in diesem Zusammenhang noch, dass Prof. Turtur seinen Raumenergiekonverter schlussendlich soweit in der Theorie weiterentwickelt hat, dass er einen sog. Multipol-Magneten vorstellt, der dadurch hergestellt werden kann, dass man eine Reihe von Stabmagneten auf dem Umfang eines Rades verteilt. Siehe hierzu die nachfolgende Abbildung:

Multipolmagnet

Abb.33: Multipol‐Magnet, der dadurch hergestellt werden kann, dass man eine Reihe von Stabmagneten auf dem Umfang eines Rades verteilt. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Turtur

Nun, was bringt uns die ganze Theorie? Wenn das Ding niemand baut, dann sind das alles nur schwarze Buchstaben, Formeln und Zahlen auf weißem Papier, so könnte man jedenfalls denken. Vielleicht hat Prof. Turtur nurmehr wissenschaftlich exakt erklärt, was irgendein findiger Tüftler bereits in der Praxis umgesetzt hat, ohne es wiederum theoretisch erklären zu können. Und so recherchierte ich und stieß auf den genialen amerikanischen Elektro-Ingenieur John Bedini. Dieser entwickelte einen „Energizer“, der im Aufbau und im Wirkprinzip dem Raumenergiekonverter von Prof. Turtur so sehr ähnelt, dass man fast davon sprechen kann, dass die Theorie Turturs von Bedini bereits – unbewusst – praktisch bewiesen wurde. Das Ding von Bedini arbeitet mit Dauermagneten, die am Umfang eines Rades verteilt sind. Um das Rad sind insgesamt zehn Spulen angeordnet. Bei Bedinis Apparat dient eine 12 Volt-Batterie als „primäre“ Energiequelle, um das Rad am Laufen zu halten. Gut, dass klingt jetzt wieder nach einem klassischen Elektromotor. Allerdings erzeugt der Bedini Energizer so viel Energie, dass er nicht nur die primäre Batterie permanent auflädt, sondern darüber hinaus eine ganz Serie an Autobatterien gleichzeitig. Es kommt also mehr Energie aus dem Bedini Energizer heraus als in das Ding hineinfließt. Alternativ hat Bedini mit eben jenem Gerät versuchsweise so viele Autobatterien gleichzeitig dauerhaft aufgeladen, dass diese eine Glühbirnen-Lichterwand mit insgesamt 2000 Watt über 10 Stunden (!) permanent leuchten ließen. Das wohlgemerkt mit der Primärenergie aus einer 12 Volt Batterie. Wenn also viel mehr Energie aus dem Bedini-Energizer herauskommt als „hineingesteckt“ wird, wo kommt dann das Mehr an Energie her. John Bedini erklärt das so (Zitat aus Jeanne Manning „Bedini – Technologie der Zukunft“ – Artikel veröffentlicht im Nexus-Magazin – Februar/März 2011):

„Um das neue Denken zu verstehen, das hinter diesem Energiekonzept steht, muss man gewillt sein, sich ungewöhnlichen Aussagen Bedinis zu öffnen, wie: „Raumenergie [„radiant energy“] ist völlig anders geartet, und dasselbe gilt für magnetische Energie“, oder „der Magnet hat ein Raumfeld, das in keinem Lehrbuch beschrieben wird. Um einen Magneten fließt Energie“ und „Sie brauchen keinen Strom, um Batterien zu laden oder Magnetmotoren zu betreiben.“ Elektronenfluss, also normaler elektrischer Strom vom Motor zu den Batterien ist im entscheidenden Teil von Bedinis System nicht einmal erwünscht. Stattdessen werden die Batterieplatten durch, wie er es nennt, „negative“ Energie geladen – Energie aus dem Vakuum. Der Energiefluss aus dem Vakuum in den Schaltkreis wird ausgelöst durch kurze Impulse, die aus reinem Potential bestehen – sogenannte Spannungsspitzen, die vom Motor durch den Draht geleitet werden.“

Als ich das las, dachte ich sofort, dass das verdammt nach den theoretischen Abhandlungen von Prof. Dr. Turtur klingt. Das Beste an der Sache ist, dass Bedini seit Sommer 2010 seinen Energizer auf der Seite r-charge.net als Bausatz im Internet zum Kauf anbietet. Und dazu gibt es noch ein Video bei Youtube, in welchem Bedini höchst selbst seinen Energizer vorführt und einen Bausatz mit einem interessierten Berichterstatter zusammenbaut. Nachfolgend könnt ihr euch selbst ein Bild machen:

Wir sehen also ein Ding, was es nach den Ausführungen von Greenpeace in jener an mich gerichteten Mail gar nicht geben kann. Vielleicht kaufen sich die Hardline-Atomkraftaussteiger von Greenpeace mal einen jener Bausätze, setzen sich mit den wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Dr. Turtur auseinander und warten nicht erst bis zum Jahre 2050. Wenn ich es recht bedenke, könnte der Bedini-Energizer mit ein paar kleinen Modifikationen sofort zum permanenten Laden von Akkus in neuen Elektroautos (die von der Automobilindustrie immer mehr auf den Markt gebracht werden) genutzt werden … und damit hätte sich dann wohl auch jede Diskussion über Mineralölkraftstoffe, Bioäthanolbeimischungen und Benzinpreise erledigt.

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Raumenergie – Chance für die Menschheit

26. März 2011


Dieser kurze etwa sieben Minuten lange Film erklärt dir ziemlich einfach verständlich, was es mit der Raumenergie auf sich hat. Im Film kommt Prof. Dr. Claus W. Turtur zu Wort, der an Hand des von ihm experimentell entwickelten Turtur-Rotors wissenschaftlich bewies, dass die Raumenergie zum Vorteil von Mensch und Umwelt nutzbar ist. Raumenergie ist unsere Chance, den Energiebedarf zu decken und gleichzeitig die Umwelt von allen Emissionen und Rückständen, die bei der herkömmlichen Energiegewinnung abgegeben werden bzw. anfallen freizuhalten. Keine Kraftwerke, keine Fahrzeuge, die sich mehr mit Verbrennungsmotoren vorwärts bewegen, keine Hochspannungsmasten, keine Tankstellen; das ist eine Vorstellung, die den mächtigen Interessenträgern der verbrauchsabhängigen, alten Energieversorgung Schweißperlen auf die Stirn treibt. Das Drama in Fukushima hat uns ins Bewusstsein gerückt, dass Kernkraft ein zerstörerisches und gefährliches Potential hat und daher keine zukunftsweisende Technologie sein kann. Das Problem ist, dass kaum jemand über diese zukunftsweisende Raumenergie Bescheid weiß, weil sie in den Medien schlichtweg ignoriert wird. Prof. Turtur beklagt dies auch in dem Interview. Aber macht euch selbst ein Bild und leitet den Link für das Video unbedingt weiter.

Weitere Infos:

Die bahnbrechenden wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Dr. Turtur hier zum nachlesen und prüfen

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Dr. Josef Gruber „Energierevolution mit Raumenergietechnik“

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