Sag ja!

6. November 2010

Heute möchte ich euch einen Film vorstellen, der mich immer wieder positiv inspiriert. Er heißt „Der Ja-Sager“. Jim Carray brilliert in der Hauptrolle als Carl, der nach der Trennung von seiner Frau zunächst mit seinem Leben nicht klar kommt und plötzlich von einem Bekannten zu einem Seminar eines berühmten Motivationscoaches geholt wird. Vor all den hoch motivierten Ja-Sagern sagt er aber bei der showartigen Vorstellung weiter „Nein!“ und wird vom Coach persönlich zu einem Versprechen genötigt, nämlich ab sofort zu all sich bietenden Gelegenheiten Ja zu sagen. Carl nimmt das etwas zu wörtlich und sagt zu allen unmöglichen und möglichen Angeboten, die sich im Internet oder auf der Straße bieten fortan „Ja!“. Zunächst fährt er einen Obdachlosen auf dessen Wunsch in einen Park, wo seinem Auto der Sprit ausgeht. Der Penner hatte sein Handy benutzt und den Akku lehrgequatscht. Sein letztes Bargeld gab er auch noch als ihn der Obdachlose um ein paar Dollars bat. Carl findet bereits, dass dieses Ja-sagen der größte Blödsinn ist, weil er kilometerweit mit einem Kanister durch die Gegend rennen muss, da nehmen die Ereignisse ihren Lauf und eine tolle Frau auf einem Motoroller taucht an der Tankstelle auf und bietet ihm an, ihn zu seinem Auto im Park zurückzufahren. Carl merkt, dass das Ja-Sagen doch nicht so schlecht ist. Und so meldet er sich bei einer Internetseite für heiratswillige persische Ehefrauen an, lernt Gitarren zu spielen, nimmt Flugunterricht und besucht einen Srachkurs für koreanisch. Als er endlich einem Mann auf der Straße den Flyer mit der Werbung für das Musikprojekt „Munchhausen by Proxy“ abnimmt und zu der Vorstellung geht, trifft er genau jene geheimnisvolle Motorollerfahrerin wieder, welche ihn in den Park gefahren hatte. Diese ist nämlich Sängerin in der Band und beeindruckt ihn einmal mehr. Carl gewinnt endlich sein Selbstvertrauen zurück und alles was er fortan macht, hat auf Grund seiner vorangegangenen Ja- Sagerei bei späteren Ereignissen irgendwie einen Sinn. Die Ereignisse überschlagen sich und natürlich hat das zu allem Ja-Sagen auch einen Haken, aber ich will hier nicht zu viel verraten. Schau dir den Film einfach an und dir wird es danach einfach besser gehen. Nachfolgend habe ich den Trailer reingestellt, der schon mal einen kleinen Eindruck von der Story verschafft. Die Botschaft ist eindeutig: „Sag ja zum Leben!“  Meine Empfehlung: Unbedingt sehenswert!

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Traumfrau – Gibt es sowas?

4. November 2010

Neulich wurde ich beim Besuch einer Singleseite, bei der ich kurzzeitig angemeldet war, gefragt: Was macht Ihre Traumfrau aus? Mmhhhmm Traumfrau? Sowas gibt es doch gar nicht! Oder vielleicht doch? Okay … ich überlegte kurz und heraus kam folgender Dialog mit (m)einer imaginären Traumfrau:
Ich: „Hallo Traumfrau! Irgendwie muss ich die neugierigen Profilbesucher darüber aufklären, was dich ausmacht!“
Traumfrau: „Und … hast du damit ein Problem?“
Ich: „Nun ja, du kommst doch nur in meinen Träumen vor. Zugegeben, die sind echt genial! Du siehst aus wie eine Symbiose aus Heidi Klum, Lara Croft und Lady Diana, verstehst mich ohne Worte, liest mir alle Wünsche von den Lippen ab, holst mir mein Bier aus dem Kühlschrank, wenn ich mit den Fingern schnippe und findest mich unheimlich toll!“
Traumfrau: „Wie du es selbst bereits erkannt hast, komme ich nur in deinen Träumen vor! Die Wirklichkeit sieht anders aus! Nicht du prägst mein Aussehen und mein Verhalten, sondern ich selbst bin dafür verantwortlich! Ich bin einmalig und so schön, wie ich mich fühle! Das kommt aus meinem Innersten. Du solltest wissen: Der Geist ist König!“
Ich: „Mhhmm … wenn ich also mein Ego abschalte und auf mein Bauchgefühl höre, könnte ich mich großartig fühlen und so etwas wie dich in der Realität finden?“
Traumfrau: „Na klar! Du kannst nur anziehen, was du ausstrahlst!“
Ich: „Danke, dann gehe ich mal davon ab, immer von meinem Gegenüber zu verlangen, das es sich nach meinem Bilde formt und fange erst mal bei mir selbst an!“
Traumfrau: „Sehr gut! Es könnte sein, dass du mich bald treffen wirst!“


Die Kunst des Loslassens

30. September 2008

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Da sitzt eine breite Masse täglich vor dem TV-Gerät und lässt sich durch diffuse Boulevardsendungen berieseln. Explosiv, Exclusiv, Brennpunkt, Leute heute und wie diese Sendungen noch so heißen, durch die der geneigte Zuschauer die neuesten „aufregenden“ Dinge über die Menschen erfahren kann, die man Stars und Promis nennt. Ja das wird dann am nächsten Tag noch eines der Gesprächsthemen in der Firma, dass zum Beispiel Heidi Klum eine neue Frisur hat. „Hast du die gesehen? Die muss ich auch haben!“ Feuer frei. Der Promi lässt einen Furz und der werte TV-Schauer klatscht Beifall und findet diese Suppe auch noch wohlriechend. Meine Frage, die sich bei solchem Verhalten an die „TV-Sauger“ richtet, ist: Habt ihr keine eigene Orientierung? Ich kopiere keinen „Star“, denn ich möchte ganz einfach keine Kopie sein. Ich bin selbst ein Original. Ich bin einzigartig und möchte es auch bleiben. Mein Geschmack richtet sich nicht nach dem von anderen Menschen. Dann gibt es da noch illustre Unterhaltungssendungen, die allabendlich in die Wohnstuben flimmern und dem TV-Publikum eine kurzweilige Ablenkung vom Alltag bieten. Die Sendung „Bauer sucht Frau“ erwärmt unser Herz; das Quiz „Wer wird Millionär?“ erweitert unser Wissen, die Samstagabendshow „Wetten, dass?!“ verbindet Jung und Alt und bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ können wir mit Spannung verfolgen, wie aus Nobodies „Superstars“ werden. Klingt das alles nicht toll? Was aber ist das, wenn du deine Aufmerksamkeit dem Inhalt solcher Sendungen widmest? Es ist eine Vergeudung deiner Potenziale, denn wenn du Fernsehen schaust, ist deine Aufmerksamkeit an die ausgestrahlten Inhalte gebunden. Auch wird durch Reizauslösungen des Fernsehens unterdrückt, dass wir Menschen in unsere Ruhe kommen und uns richtig tief entspannen können. Viele Menschen sagen zwar, sie fänden das Fernsehen entspannend, jedoch ist dies ein Trugbild. Da uns das TV immer und jederzeit mit Inhalten zuschüttet, sind wir ständig dabei, uns über diese Inhalte Gedanken zu machen. Das Lesen eines Buches, sinnvolle Unterhaltungen und besondere Momente, die unsere Aufmerksamkeit verdienen sollten, sind dann unmöglich.

Was würde nun geschehen, wenn der Strom ausfällt oder kein einziger TV-Sender mehr Sendungen ausstrahlt? Würdest du es mit einem Lächeln hinnehmen und dir Zeit für Dinge nehmen, die auch ohne TV-Gerät und Strom getan werden können? Die Antwort auf diese theoretische Frage kannst du dir nur selbst geben! Wenn du jedoch fluchend auf Gott und die Welt schimpfst, weil dir ein Abend ohne Fernsehen ganz und gar nicht gefällt, dann hat sich bei dir die Einflussnahme durch das Fernsehen zu einer Sucht entwickelt, die wesentliche Teile deines Lebens bestimmt. Dann hast du ein Problem mit dem Loslassen!

Wie sieht es in deiner Partnerschaft aus? Verlangst du regelmäßig, dass dein Partner sich pünktlich meldet, dass er wahrheitsgemäß und vollständig sagt, was er jetzt gerade vorhat, was er kaufen will und welche Leute er in den nächsten zwei Tagen trifft? Gibst du ihm alles vor, was er zu tun und zu lassen hat? Bist du misstrauisch, wenn seine SMS noch nicht eingegangen ist, dass er jetzt angekommen ist? Hey der müsste doch da sein! Warum meldet der sich nicht. Du starrst auf dein Handy, aber da rührt sich nichts. Das kann doch nicht sein! Du wirst immer ungeduldiger. Da ist irgendetwas im Busch! Wutentbrannt schickst du eine SMS. Du starrst auf dein Handy, doch da rührt sich weiter nichts. Wenig später bekommst du einen Anruf, du kennst die Nummer nicht, aber es die Stimme deines Partners. „Hey Schatz, wollte dir nur sagen, dass ich gut angekommen bin. Hätte ich dich schon eher kontaktiert, aber mein Handyakku ist leer, muss ihn erst laden.“ Dir fällt ein Stein vom Herzen, die ganze Aufregung war für die Katz! Du hattest ein Problem, du konntest nicht loslassen!

Dir fehlt das Vertrauen. Du lullst dich ein in Angstzustände und Fiktionen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Das hemmt dein Selbstvertrauen und schnürt dich ein. Es packt dich, wenn du dich packen lässt und es wird dich negativ verändern. Auf die Dauer wird es auch dein Verhältnis zu deinem Partner verändern, denn fehlendes Vertrauen wandelt sich in Misstrauen und Eifersucht. Wenn du das weiter vertiefst, dann ist das der Anfang vom Ende deiner Beziehung. Du solltest im Übrigen bedenken, dass jeder Mensch eine Grundausstattung an Freiheiten braucht. Wenn du deinem Partner da nicht ein Krümelchen mehr zugestehst, dann wird er eines Tages die Trennung vollziehen, um sich mit einem Schlag zu befreien. Um dies zu verhindern, heißt die einfache „Zauberformel“: Loslassen!

Hast du dich bereits von deinem Partner getrennt? Führt ihr einen Rosenkrieg? „Schlagt“ ihr euch um Toaster, Teller und die Kinder? Schickt ihr euch wie beim Pingpong Nachrichten hin und her, mit welchen der eine immer auf das reagiert, was der andere ihm gerade vorhält. Bist du nicht in der Lage mal nicht zu antworten? Sitzt in dir der Stachel der Verbitterung und willst du es deinem ehemaligen Partner „heimzahlen“ koste es, was es wolle? Dann hast du ebenfalls ein Problem mit dem Loslassen!

Ich könnte hier noch viele alltägliche Beispiele aufführen, die das Problem mit dem Loslassen veranschaulichen. Wir alle geben uns mit dem – vielleicht unbewussten – Festhalten an bestimmten Verhaltensmustern konkreten Zwängen hin, ohne darüber nachzudenken, ob das Leben nicht viel einfacher sein könnte, wenn man sich von diesem Denken befreit.

Das Loslassen ist eigentlich so einfach. Aber für viele Menschen ist es umso schwerer, weil sie jahrelang in eingefahrenen Gleisen fuhren und ein Wechsel im Denken so „kompliziert“ ist. Ist er tatsächlich so kompliziert? Nicht wirklich!

Wie kannst du loslassen?

  1. Betrachte deine jeweilige Situation und schätze für dich ein, ob du gerade irgendeinem Zwang unterliegst, der dich zu einem bestimmten Verhalten verleitet, was sich ständig wiederholt. Sieh dich einmal wie ein Mensch, der dich wie ein Dritter beobachten und analysieren würde.
  2. Entscheide dich, ohne einem Automatismus zu folgen.
  3. Lebe bewusster und halte öfters inne. Stell dir die Frage: Muss das jetzt so sein? Muss ich jetzt (so) reagieren?
  4. Wenn es die Situation nicht erfordert, dann reagiere nicht, sondern beobachte (was kommt, wenn du nicht reagierst; das kann für sich genommen höchst amüsant werden)!
  5. Folge deiner inneren Stimme und mache dir bewusst, dass sich die Dinge auch selbst regeln können. Du bist nicht der Bauchnabel der Welt!

Passend zu der Thematik des Loslassens möchte ich mit einem – wie ich meine – sehr zutreffenden Zitat enden:

„In Liebe loslassen

Manche Leute denken, dass man an dem was man liebt hängen und sich nicht befreien muss. Das Wesen wahrer Liebe ist die Freiheit; und Freiheit bedeutet loszulassen. Innerer Abstand hält uns zusammen, da wir einander genügend achten, um darauf zu vertrauen, dass der andere sein Leben ohne unser Eingreifen leben kann, egal, welchen Wachstums- oder Entwicklungsprozess er durchmachen muss.“

Dr. Brenda Davies  „Chakras – Tore zur Seele“


Frühlingsblüten

23. April 2008

Ein Bild, bei dessem Anblick einem das Herz aufgeht. Geschossen gestern in Burg mit meiner neuen Olympus E 400 Spiegelreflexkamera. Wer noch nicht verliebt ist, sollte sich vielleicht unter einem solchem Baum zu einem Date treffen. Das animiert zum Träumen. Für Verliebte ist das natürlich keine Sperrzone. Die Liebe intensiviert die Farben, die Wahrnehmungsfähigkeit aller Sinne und öffnet das Herzchakra. Was ich damit sagen will ist, genieße dein Leben und hadere nicht mit dir selbst (z.B. darüber, dass du noch allein bist). Manche Dinge erscheinen schwer und sind dabei doch so leicht (zu lösen). Geh in dich und verweile im Augenblick. Zum Beispiel mit einem Blick zu dieser Blütenpracht.

Einen schönen Gruß an alle, die in Frühlingsgefühlen schwelgen und natürlich auch an alle, welche  noch nicht aus dem Winterschlaf der depressiven Lethargie erwacht sind. Also Aufwachen!!!! Das Leben ist schön …. schau auf die Blüten!