Erkenne dich selbst

15. April 2008

Geht es dir manchmal so, dass du ins Grübeln kommst und du dich fragst, ob das Leben, welches du gerade führst, das Leben ist, was du führen möchtest? Du steckst vielleicht in einer Ehe die schon lange Jahre andauert aber dich deiner eigenen Freiheit im Denken beraubt. Dein Partner versteht deine Art des Denkens und Handelns nicht. Du fühlst dich nicht wohl und freust dich nicht, wenn es Feierabend ist oder das Wochenende naht, weil du dich in deinem Job noch freier fühlst, als in der Beziehung mit deinem Partner. Läufst du gerade wegen einer Erkrankung von einem Arzt zum anderen, ohne das dir irgendeiner auch nur ansatzweise geholfen hätte? Schluckst du vielleicht schon jahrelang einen Tablettencocktail nach dem anderen, weil die Nebenwirkung eines Medikamentes bedingt, dass du weitere Berge an Chemie zu dir nehmen musst? Findest du dich beim Blick in den Spiegel unattraktiv oder gar hässlich? Hast du den Zwang jeden Tag zwei Flaschen Bier zu trinken – weil es dich ruhiger macht und du dich besser fühlst? Hast du deinen Job verloren und dich seit Monaten erfolglos bemüht, einen neuen Job zu finden?

 

Zugegeben, jedes der vorgenannten Fragebeispiele ist für sich exemplarisch. Mancher hat auch mit diesen Dingen nicht wirklich ein Problem, weil er gar kein Problem sieht. Um diese Menschen geht es mir nicht. Es geht um Menschen, die unglücklich, unzufrieden, depressiv und krank sind und mit ihrer Situation nicht klar kommen. Gehörst du dazu? Was wäre für dich die Lösung?

 

Die Lösung heißt: Erkenne dich selbst und ändere, was dir nicht gefällt! Das ist eine ganz einfache Regel, aber für Viele doch so schwer. Wenn du in einer Ehe steckst, die dich kaputt macht, dann überlege, was zu tun ist? Du musst einen Entschluss fassen. Suche hierbei nicht nach Ausreden! Denke auch nicht darüber nach, was das alles für Konsequenzen hat, denn du schaffst dir damit nur wieder eine Alibibegründung um den notwendigen Schritt nicht zu tun.

 

Sich selbst zu erkennen heißt, seine Situation zu analysieren, nüchtern zu betrachten und zu überlegen, was zu ändern ist. Schau dich doch einfach mal aus der Sicht eines Beobachters an. Wie würdest du dich einschätzen, wenn du die Sichtweise auf dich selbst, sagen wir mal aus dem Blickwinkel eines völlig Fremden einstellen würdest? Es ist vielleicht schwer, sich das vorzustellen. Der Beobachter würde nach einer gewissen Zeit einiges sehen. Etwa, dass du irgendwie unglücklich wirkst, dass du kränklich bist, dich selbst bemitleidest und der Zweifel dein ständiger Begleiter ist.  Stell dir vor, du wärest dieser Beobachter. Möglicherweise müsstest du dich selbst bedauern und Mitleid mit dir haben. Haderst du mit dir selbst und belässt alles beim Alten? Dann hättest du ein Schicksal gewählt, welches z.B. beinhaltet, nur Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel solche, dass man im irdischen Leben verzweifelt sein kann, dass alles so schlimm und trist erscheinen kann, dass man daran zerbricht.  Aber es ist sicher eine Erfahrung, die keine Erfüllung bringt.

 

Was könntest du also tun, um dein Schicksal auf einen positiven Erfahrungsweg zu bringen? Vielleicht nimmst du dir einen Zettel und schreibst spontan auf, was dir an deinem Leben nicht gefällt. Vielleicht wird dein Zettel schnell gefüllt sein. Überlege nicht groß ob dir was gefällt oder nicht. Halt dich nicht an Kleinigkeiten auf. Die Frisur deiner Frau interessiert zum Beispiel weniger. Sei spontan, höre in dich hinein. Ein „Eigentlich“ darf es hierbei nicht geben, denn „Eigentlich“ heißt „Nein!“. Wenn du dir zum Beispiel sagst: “Eigentlich bin ich mit meiner Ehe zufrieden!“ dann heißt dies: „Ich bin nicht glücklich!“. Wer eine glückliche Ehe führt, der kennt kein „Eigentlich“ kein „Naja“ und kein „Wenn und aber“. Er sagt nur: „Ich bin glücklich! Ich liebe meinen Partner! Sie/Er ist ein untrennbarer Teil meines Lebens!“

 

Denk über diese inneren Einstellungen deines Ichs zu anderen Themen nach; etwa zu deinem Job und Beruf, zu deinem Gesundheitszustand, zu deinem Alltag, zu deinen Hobby’s (wenn du überhaupt welche hast), zu deinen Bekanntschaften (Sind es wirkliche Freunde? Sind es Menschen, zu denen du Kontakt haben solltest? Verlangen sie immer etwas bevor sie etwas geben?).

 

Also … dein Zettel ist gut gefüllt? Vielleicht hast du auch nur eine wichtige Sache aufgeschrieben? Macht nichts! Du hast begonnen, dich selbst zu erkennen. Das war der wichtigste Schritt, das ist sehr gut! Jetzt überlege … das „Was“ hast du schon bestimmt! Als nächstes musst du ein Ziel bestimmen. Wohin willst du? Was willst du ereichen? Das Ziel könnte also lauten: „Ich will glücklich sein!“ OK, das Ziel ist bestimmt! Jetzt kommt die Frage:  „Wie komme ich zu diesem Ziel“? Wie willst du die Dinge verändern, die dich (zer)stören, die dich unglücklich und krank machen? Fasse die notwendigen Schritte so kurz wie möglich. Verkompliziere es nicht, indem du einen generalstabsmäßigen Plan entwickeln willst. Das wird nicht funktionieren. Also, wenn du in deiner Ehe unglücklich bist, dann schreibe hinter das Wort „Ehe“ die dir intuitiv zufallende Lösung des Problems, z.B. das Wort „Trennung“ (selbstverständlich können das auch andere Ansätze sein, z.B. „Aussprache“, „Ehetherapie“ usw.). Ein Stichpunkt reicht meist völlig aus. Wie du die Lösung vollziehst, ergibt sich von selbst. Du musst nur den Willen haben, es zu tun. Du musst deinen Entschluss fassen! Lass dir ein paar Tage Zeit und denke darüber nach. Stelle dir das Ergebnis als für dich positiv dar, ohne Zweifel und Skrupel. Es ist schwer, aber es funktioniert.

 

Dr. Brenda Davies schreibt in Ihrem Buch Chakras – Tore zur Seele“ zum Thema Selbsterkenntnis:
„Unsere Aufgabe besteht … darin, den Weg von dem Schutt zu befreien, der die Wirklichkeit in diesem Augenblick unklar erscheinen lässt. Alles was wir brauchen, liegt in uns. Wir sind alle weise und wunderbar, und wie jede Erziehung, bedeutet auch geistige Erziehung, neu zu entdecken, was wir bereits wissen. Es ist oft beängstigend, den Sprung zu wagen, sich einzugestehen, dass einen nichts ganz und glücklich machen kann, was außerhalb von einem liegt. Wahres Glück, Freude, Friede und Sicherheit, das alles liegt in uns. Wir müssen es nur finden. …  Zuerst möchte ich dich bitten, umfassender zu denken zu versuchen und die Möglichkeit zu erwägen, dass das Leben mehr zu bieten hat, als du annimmst. Man hat uns allgemein gelehrt, methodisch zu denken und uns zu konzentrieren, was für unseren Lebensablauf gut und wesentlich ist. Was ich jedoch meine, ist, ein Bild von allen Seiten zu sehen. …  „

 

Das Zitat spricht für sich. Du sollst in dich hineinhören und dich erkennen.

 

Ich habe dies im letzten Jahr getan, mich selbst erkannt, die Dinge fixiert, welche mich an meinem Leben störten und bin die notwendigen (schweren) Schritte gegangen um sie zu ändern. Ich lebe seit 15 Monaten in Trennung (die Scheidung läuft), bin alle meine mental bedingten „Zipperlein“ (Reizblase, Tietze-Syndrom und Bluthochdruck) losgeworden, gehe meinen Interessen nach ohne mich rechtfertigen zu müssen, habe 12 Kilo Körpergewicht durch Sport und Ernährungsumstellung verloren und fühle mich wieder in mir selbst wohl. Ich habe da „noch mal die Kurve gekriegt“ und bedanke mich bei mir selbst.


Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit

19. Oktober 2007

Man kennt das Gefühl; man will etwas Bestimmtes, ganz intensiv, ganz fest, ganz verkrampft. Man ist darauf fixiert und wiederholt gedanklich seine Intension, immer und immer wieder. Es wird zu einer Zeitschleife, die wiederholt abläuft. Das ersehnte Ziel ist aber nicht erreichbar. Es ist wie verhext. Wenn ich jetzt sage, dass es so nicht funktionieren kann, weil es nicht in der Lebensplanung steht, dann wird der Eine oder Andere vielleicht sagen …. Lebensplanung? Was ist das denn für ein Schwachsinn! Nun gut … diese Einstellung kann ich verstehen. Ich war früher auch nicht anders. Nun kam mir ein Buch von Sylvia Browne in die Hände, welches den Titel „Einsichten“ trägt. In diesem Buch erläutert die Autorin die Sichtweise ihres spirituellen Weltbildes und ihrer im Laufe ihrer Praxis als Medium gemachten Erfahrungen. Sie fügt ihren Erläuterungen etliche Briefe ihrer Klienten bei, welche ihr nach einer Beratung, einem sogenannten Reading, erstaunliche Dinge berichteten, die sich so ereigneten, wie sie ihnen angekündigt worden waren. Viele hatten ihre Zweifel, dass die Ankündigung von Sylvia Browne tatsächlich eintreten würde. Es gab hier natürlich immer ein gewisses Zeitfenster zwischen dem Reading und dem eintretenden Ereignis. Letztlich trat das Ereignis aber zur Verblüffung der Klienten fast wortgenau ein. Völlig überraschend, weil sie nicht mehr daran dachten, aber trotzdem kam es so sicher wie das Amen in der Kirche.

Was hat es nun mit der Lebensplanung auf sich? Hier ist ein kurzer Diskurs zum Thema „Reinkarnation“ und „Weltbild“ nötig. Beim rein materialistíschen Weltbild wird davon ausgegangen, dass der Mensch geboren wird, sein Leben lebt und stirbt. Es gibt danach keine Trennung zwischen Körper und Geist. Mit dem Körper stirbt auch das Bewusstsein. Die spirituelle Sichtweise der Religionen geht hingegen davon aus, dass Körper und Geist (bzw. die Seele) getrennt zu sehen sind, d.h. mit dem Tod keine Einheit im Diesseits mehr bilden und die unsterbliche Seele in die andere Dimension (ins Jenseits) übergeht. Der Geist (die Seele) das ist unser Ich-Bewusstsein, welches mit dem Tode des physischen Körpers nicht einfach aufhört zu existieren. Es geht weiter, denn das „Ich“ hört nicht auf, wahrzunehmen. Dies ist auch meine persönliche Überzeugung. Tausende von Nahtodberichten, welche dokumentiert sind, haben dies bewiesen. Ich verweise hierzu auf meinen Blogeintrag „Der Tod ist nicht das Ende“. Dass die Reinkarnation der Glaube an die Wiedergeburt ist, brauche ich wohl nicht näher erläutern. Dieser Glaube wird nicht von allen Religionen reflektiert. Die Reinkarnation wurde durch sogenannte Rückführungsmeditationen nachvollzogen, bei denen der Klient mittels Hypnose in ein altes Bewusstsein eines früheren Lebens gebracht wird. Einzelheiten aus den früheren Leben konnten in vielen Fällen durch alte Chroniken, Taufregister und Personanstandsbücher verifiziert werden. Über einzelne Fälle wurde in den Medien berichtet.

Wenn man nun den Versuch unternimmt, den Erläuterungen von Sylvia Browne zu folgen, so sollte man zunächst als gegeben  unterstellen, dass a) Körper und Geist (Seele) keine dauerhafte Einheit bilden und b) die Seele – von Zeit zu Zeit – in einem neuen Körper wiedergeboren wird. Sylvia Browne erläutert nun, dass unser eigentliches Zuhause auf der jenseitigen Ebene liegt. Was wir auf dieser Seite, in unserem Körper und in dieser Welt absolvieren, sei nur so etwas wie ein „Ausbildungslager“ um uns fortzuentwickeln. Unsere eigene Seele hat hierbei vor der Reinkarnation das „Drehbuch“, den Lebensplan, für dieses Leben geschrieben. Natürlich sind wir uns dessen nicht bewusst. Angesichts dessen, dass da so negative und teilweise schlimme Schicksalsschläge im eigenen Leben passierten, mag es unglaublich sein, dass man diese Dinge in seinen Lebensplan geschrieben hat. Als rationell denkender Mensch müsste man meinen, dass man doch, wenn man es selbst in der Hand hat, sich nur Harmonie, Glück und Liebe in den eigenen Lebensplan schreiben würde. Sylvia Browne argumentiert hier aber, wie ich meine nachvollziehbar, dass man dann doch gleich in der jenseitigen Ebene bleiben könnte, weil  es da irdische Probleme gar nicht gäbe, denn die Seele lebt dort in Harmonie, Glück und Liebe. Insoweit erscheint es überzeugend, dass die Seele im irdischen reinkanierten Leben nur „wachsen“ kann, wenn sie in ihren Lebensplan ein Lernpotential hineingeschrieben hat.

Sylvia Browne ist nun als Medium in der Lage in den Lebensplänen ihrer Klienten „zu lesen“ und diesen bestimmte Einzelheiten aus ihrem jeweiligen Lebensplan mitzuteilen. Da sind Ereignisse zu Partnerschaft, Beruf und Familie, welche sie ihren Klienten mitteilt, die da eintreten werden, weil sie so geschrieben wurden. Viele Klienten der Sylvia Browne konnten es nicht glauben, weil sie so von ihrer gegenwärtigen Situation überzeugt waren, dass sie da nur die für sie wahrnehmbare Perspektive sahen. Es ist wohl das Beste, wenn ich hier einfach mal aus dem Buch von Sylvia Browne zitiere:

1. Zu Partnerschaft und Liebe:
„Ich fragte Sylvia, ob sie sah, dass ich meinen Freund, mit dem ich damals zusammen war, heiraten würde. Ich war enttäuscht, als sie mir dringend riet, diesen „Stubenhocker“ loszuwerden. Dann fragte sie mich, ob ich einen großen, kräftigen Kerl mit Haselnussaugen und dunkelbraunem, lockigen Haar kennen würde, denn das sei der Mann, den ich irgendwann im Frühjahr heiraten würde (mein Reading fand im November statt).
Ich hätte Ihnen meine Bestätigung schon früher geschickt, aber ich komme gerade aus demn Flitterwochen zurück, die ich mit einem großen, kräftigen Kerl mit Haselnussaugen und dunkelbraunem, lockigen Haar verbracht habe, den ich während der Winterferien kennenlernte, kurz nachdem ich dem „Stubenhocker“ den Laufpass gegeben hatte …. (von Lilly)“

2. Zu Beruf
„Liebe Frau Browne, ….. ich war am Flughafen von San Josè Ihr Gepäckträger am Terminal der American Airlines und ich fragte Sie, ob ich meinen Beruf wechseln würde. Sie sagten mir, dass ich mein Talent vergeudete und es an der Zeit sei, all meine Energie in meine Musikkarierre zu stecken. Ich habe Ihren Rat befolgt …. ich bin inzwischen ein erfolgreicher Musikproduzent mit Namen wie Maria Carey und T.L.C. auf meiner Referenzliste …. (von Keith)“

Das waren bloß zwei Beispiele, die ich gekürzt wiedergegeben habe. In dem Buch von Sylvia Browne werden etliche andere, teilweise sehr verblüffende Beispiele für genannte Lebensveränderungen, wiedergegeben. Etliche Angaben sind sogar eidesstattlich versichert worden.

In Punkto Liebe und Partnerschaft, welche meines Erachtens immer die größten Potentiale menschlicher Entwicklung und Tragödien wiederspiegeln, gibt Sylvia Browne dem Leser – der vielleicht schon lange auf der Suche nach dem idealen Partner ist – einen verblüffenden Rat: „Je zufriedener Sie damit sind, frei und unabhängig zu sein, und je weniger sie eine Beziehung brauchen, desto größer sind Ihre Chancen, den Richtigen / die Richtige zu finden. Dies ist eine Tatsache und gleichzeitig ein Versprechen.“ 

Das ist das Gesetz der Gegensätzlichkeit!  

    


Das doppelte Sechserpack

21. Februar 2007

66Ich hatte mich von meiner Frau getrennt und bin in die Stadt gezogen, wo ich arbeite. Hier fing es an, dass ich mit einem Phänomen zu tun bekam, welches sich bis heute fortsetzt. Ich will die Fakten einfach auf den Tisch legen und der geneigte Leser mag sich selbst ein Urteil bilden. Alles ist verifizierbar und ich habe diese Entwicklung nicht bewusst beeinflusst. Es fing damit an, dass ich eine Wohnung brauchte, weil ich dem befreundeten Arbeitskollegen, welcher mich einstweilen aufgenommen hatte, nicht ewig auf den Geist gehen wollte. Ich bekam recht schnell eine gut sanierte Altbauwohnung in der X-Straße 66X. Bei der Zahl 6 war ich immer ein wenig abergläubisch, denn ich betrachtete diese Zahl als „teuflische“ Zahl, was aber – aus heutiger Sicht – völliger Blödsinn ist. So war mir etwas komisch zumute, dass meine neue Adresse ausgerechnet eine 66 als Zahl aufwies. Die Wohnung ist aber sehr schön und die Miete ist günstig, so dass ich letztlich den Vertrag unterschrieb. Als nächstes eröffnete ich bei einer renomierten Bank ein Girokonto, die Kontonummer wies zwei Sechsen auf was mich noch nicht weiter stutzig machte. Schnell meldete ich auch bei der T-Com einen Festnetzanschluss an und legte keinen Wert auf eine spezielle Telefonnummer. Die T-Com meldete sich per Brief und teilte mir meine Festnetznummer mit. Auch diese Nummer wies zwei Sechsen auf. Auch ein neues Privat-Handy benötigte ich und landete beim Anbieter O2. Der Handyvertrag war schnell geschlossen und nach zehn Minuten war die Handynummer freigeschaltet. Vielleicht wird Mancher schon wissen, welche Zahlen die Handynummer neben anderen enthielt: zwei Sechsen. Mittlerweile fiel mir der „Zufall“ auf. Ich registrierte, dass alle Zahlen, welche eine gewisse Bedeutung in meinem neuen Leben hatten, zwei Sechsen enthielten, tat diese Sache aber als einen Mehr-oder-Weniger-Zufall ab. Mit dem Bewusstsein der kontinuierlichen Häufigkeit der zwei Sechsen in meinem Fokus startete ich in die neue Woche. Da ich in einen anderen Landkreis gezogen war, musste ich mein Auto nicht nur ummelden sondern auch ein neues Kennzeichen bekommen. Da ich Wunschkennzeichen mit Buchstabenkombinationen und Jahreszahlen völlig über hatte, wollte ich ein Kennzeichen, welches mir Herr Zufall bescherte. Also sagte ich der Sachbearbeiterin in der KfZ-Zulassungstelle auf deren Frage, ob ich einen Kennzeichenwunsch hätte, dass ich ein Kennzeichen haben wolle, welches frei Schnauze vom Computer ausgespuckt werde. Ich erklärte der Dame noch vielsagend, dass ich ihr dies vielleicht nach dem Ergebnis erklären würde, warum ich es dem Zufall überlassen wollte. Also gut, die Frau schaute in Ihren Computer; es dauerte ca. 30 Sekunden und sie sagte: „Herr Vogler, ich habe jetzt ein Kennzeichen für Sie, vielleicht nehmen Sie es ja schon, es lautet: JL-** 66.“  Als ich dies hörte, fing ich laut zu lachen an. Alle in der Zulassungstelle in der Nähe befindlichen Personen drehten sich nach mir um. Es war sicher sehr selten, dass ein Antragsteller auf Grund eines zugeteilten Kennzeichens lauthals zu lachen anfing. Ich erklärte der Frau, warum ich lachte und sagte noch, dass sie meine Zeugin dafür sei, dass ich nichts an dem Kennzeichen gedreht habe. Diese Situation in der Zulassungstelle war irgendwie prägend für mich. Mein Fokus hatte sich gedreht. Mir war klar, dass das jetzt kein Zufall mehr sein konnte, dass in meinen zugeteilten Zahlenkombinationen, der Wohnanschrift oder dem Autokennzeichen jeweils zwei Sechsen auftauchten. Jeder mag für sich selbst prüfen, wie häufig eine bestimmte Zahlenkombination in seinen persönlichen Zahlenwerken auftaucht. Ich wage die Behauptung aufzustellen, dass so etwas wie bei mir äußerst selten sein dürfte. Es ist auch völlig verblüffend, dass es nicht gar keine Sechs oder nicht vier Sechsen oder drei Sechsen oder nur Sechsen sind, die hier in Erscheinung treten, sondern immer zwei Sechsen. Die Kennzeichensechsen waren aber nicht die letzten Sechsen in Folge. Ich hatte am 1. Februar den Tag der Wohnungsübergabe. Ein Vertreter meines Vermieters ging mit mir durch die renovierte Wohnung. Danach wurden die Zählerstände von Strom- und Gaszähler festgestellt. Natürlich hatte jeder Zähler eine Nummer. Und so kam es was kommen musste, der Stromzähler meiner Wohnung wies zwei Sechsen auf. Das war damit die sechste Doppelsechs in Folge. Was weiter folgte waren Doppelsechsen in Rechnungen, Bestellbelegen, Tankquittungen und so weiter und so fort. Immer wenn ich mich auf die Erwartung einer neuen Doppelsechs konzentrierte, kam diese natürlich nicht. Nur wenn ich nicht förmlich darauf wartete und meinen Fokus auf andere Dinge richtete, trat die doppelte Sechs wieder auf. Ich fragte mich lange, was das Ganze zu bedeuten habe und kam nicht dahinter. In den letzten Wochen habe ich mich dann immer mehr meiner inneren Stimme, meinen Intuitionen geöffnet und bin damit sehr gut gefahren. Anders gesprochen, wenn ich meiner Intuition nicht gefolgt bin, ging irgendwas schief. Meine Intuition hat sich immer rechtzeitig eingeschaltet, wenn es darum ging, einen Gegenstand für meine neue Wohnung zu besorgen. Ich will hier ein Beispiel nennen. Mit einem eigenen Hausstand braucht man natürlich eine Waschmaschine. Da ich in meiner Wohnung keinen Platz zum Aufhängen der Wäsche habe, muss die Maschine einen Trockner integriert haben. Das ist ein sogenannter Waschtrockner. Ich schob meine Entscheidung, so ein Gerät zu kaufen, etwas hinaus. Als ich dann an einem Montag den Mediamarkt aufsuchte, hatte ich eigentlich vor, nur ein Kleinteil für meine Antennenverkabelung zu kaufen. Meine Intuition zog mich aber in die Waschmaschinenabteilung. Dort schaute ich mir die vorhandenen Waschtrockner an, welche eine Preisspanne von 599 bis ca. 1600 Euro hatten. 1600 Euro waren echt zu viel und ich orientierte mich bei den preiswerteren Modellen. Eine Verkaufsberaterin riet mir zum Kauf der Preiswertesten, weil diese eine Sensorentechnik für die Trockenautomatik hatte. Als ich die Entscheidung getroffen hatte, das Ding zu kaufen, sagte die Mediamarktverkaufsberaterin, dass ich Glück hätte, weil neben dem Vorführmodell nur noch eine Maschine am Lager sei. Also wurde die Bestellung aufgenommen und ein Liefertermin vereinbart. Was soll ich sagen, man rate, welche Ziffern in der Beleg-Nr. auftauchten: Zwei Sechsen. Das Teil war – wie schon erwähnt – das letzte am Lager, wie auch der Laptop welchen ich eine Woche vorher – wieder meiner Intuition folgend – gekauft hatte oder der Couchtisch von Ikea, welcher in der Folgewoche als letztes Teil dieser Serie im Lager von Ikea in Berlin-Tempelhof vorhanden war. So zogen sich die zwei Sechsen und mich meine Intuition durch meinen Alltag und all meine Freunde und Bekannten, welche das mitbekamen, schütteln nur den Kopf und sagen „Unglaublich!“. Bei der Suche nach der Bedeutung des Ganzen führte mich meine Intuition in einen Thalia-Buchladen in Magdeburg. Dort rannte ich zur Esoterikecke und mir flogen zwei Bücher förmlich zu. Das waren die Bücher „Das dritte Auge öffnen“ von Harald Wessbecher und das Buch „Kleines Handbuch der Numerologie“ von Glynis McCants. Ich will hier jetzt nicht die Inhalte der Bücher wiedergeben. Nur soweit, an Hand des letzteren Buches konnte ich abgleichen, dass meine Zahlenphänomene nichts mit Numerologie zu tun haben, denn diese befasst sich mit der Zahlensymbolik der aus Geburtstag und Geburtsnamen zu ermittelnden Zahlen (z.B. Lebensaufgabenzahl, Schicksalszahl, Seelenzahl usw.). Aus dem Buch von Wessbecher konnte ich aber etwas entnehmen, was ich mit den Sechsen in Zusammenhang bringe: Mein höheres Selbst deutet mir unmissverständlich, dass ich mein Leben wandeln – dass heißt es umstellen – muss. Meine jahrelange Lethargie hat ein Ende gefunden. Ich möchte hier aus Wessbecher die Stelle zitieren, welche für mich maßgeblich ist: „Das dritte Auge öffnen –  Als „drittes Auge“ bezeichnet man in östlich-esoterischen Traditionen das Energiezentrum, dessen Sitz oberhalb der Mitte zwischen den beiden physischen Augen, etwa zwischen den Augenbrauen, annimmt. Im geöffneten und entwickelten Zustand befähigt es zum sechsten Sinn, zur Intuition oder ganz allgemein zur Wahrnehmung von außersinnlichen, feinstofflichen Phänomenen. Es wird das sechste Chakra oder Ajna-Chakra genannt.“ Als ich dies las war mir spontan klar, was mir mein Higher-Self sagen wollte. Ich soll meinen sechsten Sinn erschließen und endlich die jahrelang zugesperrte Tür öffnen. Nun ich bin dabei. Es wird hier wohl noch viele spannende Momente geben über welche ich dann berichten werde. Letzter Stand von heute war ein Rechnungsbetrag bei Marktkauf von 66,81 EUR. Der Pilotenkoffer, welchen ich kaufte hatte eine „AVA Nummer“ mit zwei Sechsen und die Sonnenbrille, welche ich intuitiv gut fand und kaufte, trug das Label „Route 66“, was ich erst an der Kasse merkte als ich die Teile schon bezahlt hatte. Und so läuft meine Welt zur Zeit im doppelten Sechserpack. Und so sage ich zu mir selbst, mache alle deine Augen auf … mit dem dritten sieht man besser …. LOL

PS: Die Übertragungsrate, mit welchem sich mein Laptopmodem durch das Web quält und ich diesen Blogeintrag gerade online stellte ist 46,6 kBits/s und wer mir mir das nicht glauben mag, hier ist bitte schön der Beweis

46,6 kBit/s