Reinkarnation – Eine Betrachtung zur Wiedergeburt

4. August 2010

Von Jonathan Klar – Zugegeben, der Gedanke an eine mögliche Wiedergeburt war mir früher suspekt. Wenn ich mir vorstellte, dass ich nach meinem Tod das ganze Prozedere des Lebens mit Kindheit, Schule, Ausbildung, Studium, Prüfungen, Züchtigungen, Krankheiten, Frustrationen usw. in einem neuen Körper noch einmal durchlaufen müsste, lehnte ich diese Perspektive von Grund auf ab. Auf der anderen Seite jagte mir die Vorstellung, dass mit dem Tod ein Schalter umgelegt wird, der alles dunkel macht und mein Bewusstsein auslöscht, große Angst ein. Zwischenzeitlich durfte ich jedoch erfahren, dass das eigene Bewusstein (ich sage dazu Ich-Bewusstsein) nicht an den physischen Körper gebunden ist. Das Ich-Bewusstsein, die Seele, der Geist, nennt es wie ihr wollt, ist unsterblich. Ich selbst kam zu dieser Überzeugung durch zwei Ereignisse.

Zum Einen hatte ich einmal das Glück, eine sogenannte außerkörperliche Erfahrung (AKE im Englischen: OUT OF BODY EXPERIENCE, abgekürzt OOBE) zu machen und ich sah meinen Körper von oben. Es ist etwas außerordentlich Erstaunliches wenn man plötzlich nicht mehr in seinem Körper steckt. Wenn man selbst auf sich herabblickt, dann ist das im ersten Moment so, als blickte man auf einen Fremden (diese Situation ist geradezu skurril), bis man realisiert, dass der eigene Körper da unten liegt. Es ist durchaus möglich, solche eine außerkörperliche Erfahrung selbst herbeizuführen. Hierzu verweise ich auf die gute Anleitung bei VerusLux.de im dortigen Artikel „Der Weg zur AKE“. Eine AKE ist nicht gleichzusetzen mit sogenannten Nahtoderfahrungen, welche diejenigen Erfahrungen sind, die auftreten, während der Körper in einem lebensbedrohlichen Zustand ist und der Betreffende aus Sicht der Beobachter bewusstlos erscheint. Zweifellos haben Nahtorderfahrungen regelmäßig eine Außerkörperlichkeit zur Folge, allerdings hat sie der Betroffene nicht bewusst herbeigeführt (es sei denn er wollte Selbstmord begehen). Also, wer einen Beweis dafür sucht, dass das eigene Bewusstsein nicht an den physischen Körper gebunden ist, der sollte es einmal mit der Herbeiführung einer AKE versuchen. Ich kann euch versichern, wenn ihr das einmal selbst erlebt habt, wird sich eure Einstellung zu Leben und Tod grundsätzlich ändern.

Zum Anderen durfte ich die außergewöhnliche Erfahrung eines Channelings machen, bei dem ein Medium mit der jenseitigen Ebene kommunizierte. Eine sehr gute Freundin in der Schweiz hat die Gabe, mit den „Toten“ zu „sprechen“. Ich verwende jetzt mal diese nicht ganz zutreffenden Begriffe, setze sie allerdings in Anführungszeichen. Die Situation war damals nicht gesteuert, dass heißt, das Channeling kam nicht zustande, weil wir eine diesbezügliche Sitzung abhalten wollten. Wir saßen vielmehr auf der Terasse des Hotels und tranken einen Kaffee, als mir meine gute Freundin sagte, dass jemand anwesend sei. Ich begriff nicht sofort, sah ich doch außer mir, ihr und den zwei anderen anwesenden Freundinnen keinen Menschen in der Umgebung. So erläuterte sie mir kurz, dass ein Geist anwesend sei und beschrieb mir, wie er aussah. Es war eine alte Frau, gebeugt, klein, auf einen Krückstock gestützt und mit einer Brille auf der Nase, welche so starke Gläser hatte, dass sie die ihre Augen vergrößerten. Sie fragte, ob ich die Person kennen würde. Zunächst war mir nicht klar, um wen es sich handeln könne, doch dann, als mir meine gute Freundin ein paar Stichpunkte gab, die sie von dem Geist der alten Frau übermittelt bekam, dämmerte es mir. Ein Wort, das einen Ort benannte, von dem das Medium unmöglich wissen konnte, brachte mich auf den richtigen Gedanken. Diesen Ort mit dem ungewöhnlichen Namen gibt es nur drei Mal in Deutschland. Es war der Namen des kleinen Dorfes, in dem mein Vater aufgewachsen war und eingedenk einiger weiterer „Gedächtnisstützen“ die der Geist über das Medium vermittelte, kam ich darauf, dass es sich um die Tante meines Vaters handelte, die ihn an Stelle seiner Mutter großgezogen hatte. Ja. ich kannte diese Frau zu Lebzeiten; als ich ein Kind war, war ich ihr öfters begegnet. Über meine eidgenössische mediale Freundin gab sie mir einige Ratschläge, aus denen ich erkannte, dass sie mich des öfteren von der jenseitigen Ebene aus beobachtet haben musste. Auch ermutigte sie mich in meinem Tun, meine Schreiberei fortzusetzen.  Alles in allem war dieser Kontakt eine der erstaunlichsten Erfahrungen für mich, die ich jemals gemacht habe. Ich durfte dann noch zwei weiteren „Sitzungen“ beiwohnen, die jedoch die „Verstorbenen“ meiner beiden anderen Reisebegleiterinnen betrafen. Diese Channelings waren nicht minder überraschend, zumal in ihnen den „Lebenden“ Botschaften der „Toten“ überbracht wurden, die unzweifelhaft bewiesen, dass es die jenseitige Dimension gibt.

Ausgehend von diesen Erfahrungen steht für mich fest, dass das Bewusstsein unsterblich ist und das es eine Fortexistenz desselben im sogenannten Jenseits gibt.

Kommen wir nun aber zum eigentlichen Thema: der Wiedergeburt.  Das in den USA bekannteste Medium ist Sylvia Browne. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Bücher, welche sich auch mit dem Thema Reinkarnation befassen. Als Hypnosemeisterin praktizierte sie seit den 1970er-Jahren unzählige sogenannte Rückführungen, bei denen ein Klient unter Hypnose ihr im Unterbewusstsein verstecktes Wissen über ihre früheren Leben hervorholen. Sylvia Browne sieht diese Rückführungen nicht nur als Selbstzweck, um etwa die Neugier des betreffenden Klienten zu befriedigen sondern als Therapie um bestimmte Befindlichkeitsstörungen, die bis dato von keinem Arzt therapiert werden konnten, aufzulösen. In ihrem Buch „Phänomene“ schreibt sie unter dem Stichwort „Rückführungshypnose“ hierzu unter Anderem folgendes:

“ Der Saal war zum Brechen voll. Ich hatte für dieses Experiment mehr Freiwillige, als ich zählen konnte. Perverserweise suchte ich mir den aus, der am skeptischsten von allen aussah, einen konservativ wirkenden Mann in den Dreißigern. Er stellte sich als Neil, Hypothekenbroker aus Texas, vor. Ich erklärte kurz den Hypnosevorgang, und bevor wir anfingen, fragte ich ihn noch, ob er irgendwelche körperlichen oder seelischen Probleme habe, denen wir auf den Grund gehen sollten. Ihm fielen zwei ein: chronische Schmerzen im rechten Fuß, die sein Orthopäde nicht diagnostizieren konnte, und die Angst, liebe Menschen trotz all seiner Anstrengungen und Bemühungen zu enttäuschen. Er war intelligent und ehrlich, und das sind mir die liebsten Kandidaten. Ich entspannte ihn, bis er in Hypnose war, und leitete ihn langsam erst durch dieses Leben zurück, dann durch seinen Tod in einem früheren Leben und schließlich in dieses Leben hinein. Er atmete einmal tief durch und schien in sich zusammenzusinken. Seine Stimme wurde brüchig und war kaum noch zu hören. Sein rechter Fuß drehte sich nach innen. Ich bat ihn, mir etwas über sich zu erzählen. Er sagte mir, sein Name sei Calvin. Er war zwölf Jahre alt und lebte auf einer Farm in Virginia. ‚Welches Datum ist heute?‘, wollte ich von ihm wissen. ‚Der 10. Juni 1821.‘ ‚Was ist mit deinem rechten Fuß nicht in Ordnung‘, fragte ich. Calvin hatte von Geburt an einen Klumpfuß, und deshalb war er für seine Eltern eine Last; sie hatten mit einem gesunden Sohn gerechnet, der auf den Feldern mitarbeiten konnte. Calvin war nicht mehr zur Schule gegangen, weil alle sich über ihn lustig machten. Seine Zeit verbrachte er damit, dass ers ich um die Tiere auf dem Bauernhof kümmerte. Sie liebten ihn und schienen nicht der Ansicht zu sein, dass mit ihm und seinem Fuß etwas nicht stimmte. Inzwischen hatte der ganze Saal Tränen in den Augen. Ich holte ihn langsam in die Gegenwart zurück, und bevor er vollständig aufweckte, fiel es mir ein, zu sagen: ‚Und ganz gleich, welchen Schmerz, welche Angst oder Negativität du aus einem früheren Leben mitgebracht haben magst, lass sie jetzt los. Lass zu, dass das weiße Licht des heiligen Geistes sie auflöst.‘ Er richtete den Oberkörper auf, der Fuß kehrte in die normale Position zurück, und Neil stammelte ein abwesendes ‚Dankeschön, während er die Bühne verließ. Ein paar Wochen später rief er mich in meinem Büro an und berichtete, die Schmerzen im Fuß seien weg, und seit der Hypnose sei es mit seinem Selbstvertrauen sehr viel besser geworden.“

Dieses Beispiel einer Rückführungshypnose zeigt, dass derartige Erfahrungen für die Betroffenen sehr tiefgehend sind und sich ihre vorher skeptische Sichtweise verändert. Nun mögen sich wieder die Kritiker zu Wort melden und behaupten, dass das, was Neil in Sylvia Brownes Rückführung geäußert habe, alles erfunden sein könnte. Diesen Kritikern sei die Sendung „Mein früheres Leben“, welche auf RTL ausgestrahlt wurde, empfohlen. Personen wie du und ich, welche gegenüber der Reinkarnationstheorie teilweise sehr abweisend gegenübertraten, stellten sich einem gleichartigen Experiment, einer Rückführung wie bei Sylvia Browne. Dieses Mal verfolgten die Kameras der Produktionsgesellschaft das Experiment, zeichneten jede Aussage aus dem früheren Leben auf, was die betreffenden Personen unter Hypnose beschrieben und forschten an Hand der beschriebenen Örtlichkeiten nach, ob sie heute noch existieren und ob die Aussagen durch stichhaltige Fakten belegt werden könnten. Ich empfehle einfach, dass ihr euch mal diese Sendung anschaut.

Ein anderes Phänomen, welches auf ein früheres Leben hinweisen könnte, ist das des sogenannten Dèjà-vu. Das sind Fälle, wenn man plötzlich mit dem überwältigenden Gefühl konfrontiert wird, man kenne einen Ort den man gerade aufsucht, an welchem man jedoch nachweislich noch nie zuvor gewesen war. Plötzlich überwältigt einen ein Gefühl unbändiger Angst oder des Glücks, ohne dass man sich diese Gefühle erklären kann. Manche Menschen kennen sich unvermittelt in alten historischen Gebäuden aus, die sie jedoch in diesem Leben noch nie zuvor betreten haben. Eine gute Freundin, die mich auf einer Reise in die Schweiz begleitete, hatte ein solches Dèjà-vu Erlebnis als wir die Burg Lenzburg im Kanton Aargau besuchten. Sie kannte sich so gut in den Räumlichkeiten der Burg aus, dass mir der Mund offen stand. Irgendwann verriet sie mir ganz unverhohlen, dass sie sich sicher sei, dass sie hier schon einmal gelebt habe. Alles sei so vertraut, als habe sie gerade erst gestern dort gewohnt. Sie nannte mir auch Einzelheiten, die in keinem Prospekt vermerkt waren, ging ganz unbefangen bis in Nebennischen der gut erhaltenen Räumlichkeiten. Oh, ich kam ganz schnell zu der Überzeugung, dass sie nicht das erste Mal an diesem Ort weilte, wenn es auch nicht in diesem Leben war.

Abschließend möchte ich betonen, dass ich nicht gedenke, Irgendjemandem den Glauben an die Reinkarnation „einzuprügeln“. Jeder mag glauben, was er will. Allerdings plädiere ich immer dafür, dass man sein Bewusstsein für neue Erfahrungen offen halten sollte, denn nur so hat man vielleicht die Chance, über seinen von Glaubensdoktrin und  „wissenschaftlichen Gewissheiten“ festgebundenen Schatten zu springen.

© 2010 by Jonathan Klar

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Angstlöschung ganz einfach

31. Mai 2010

Angst zu haben, ist ein ganz normales Gefühl. Angst begegnet uns jeden Tag. Meist läuft sie uns schon über den Weg, wenn wir frühs die Zeitung aufschlagen oder im Radio die Nachrichten hören. Ein Bericht über einen Flugzeugabsturz bringt uns dazu, unsere Angst vorm Fliegen zu erneuern, die neuesten Nachrichten zur Weltwirtschaftskrise lassen uns um unsere Zukunft zittern und ein frisch mutierter Kaninchenvirus lässt uns sorgenvoll auf die Menschen in unserer unmittelbaren Nähe schauen. Bei derlei News frage ich mich immer: Was wäre, wenn wir die Nachrichten einfach mal ein paar Wochen ignorieren würden? Gewiss würden wir weiterleben, vielleicht aber völlig anders. Aber gegen so einen Vorschlag steht die Angst, dass wir irgendetwas verpassen könnten. Das ist wie eine Droge, von der man scheinbar nicht loskommt.

Der Mediendienst ExtremNews berichtet über ein von ihm mit dem britischen Geistheiler Karma Singh durchgeführtes Videoexperiment.

ExtremNews schreibt auf seiner InternetSeite: „Die überwältigende Resonanz der Rückmeldungen, die uns aufgrund des am 19. März gestarteten Fernheilungsexperimentes erreicht hat, zeigt, dass Fernheilung auch per Video möglich zu sein scheint. Der englische Geistheiler Karma Singh, mit dem wir gemeinsam das Experiment durchgeführt haben, hat nun noch eine Steigerung vorbereitet. Da das Thema „Angst“ eine generelle Grundlage für Probleme aller Art bildet, bietet Karma Singh allen Personen, die sich von Ängsten befreien wollen, die Möglichkeit an, sich an dem neuen sensationellen Experiment der `Angstlöschung per Video´ kostenfrei zu beteiligen.“

Alle Hintergründe zum FernheilungsExperiment von ExtremNews mit dem englischen Geistheilter und Buchautor Karma Sing findest du mit diesem Link auf die InternetSeite von ExtremNews.

Die Videos zur Angstlöschung wurden beim Internetdienst Youtube eingestellt und wurden nachfolgend verlinkt. Ich habe mir die Videos mehrmals angeschaut und habe selbst erstaunliche Veränderungen festgestellt. Wenn jetzt einige auch sagen sollten, dass das völliger Quatsch ist, dann sollten sie sich zumindest das erste Video anschauen, vielleicht kommt auch der eine oder andere Skeptiker zu einer erstaunlichen Veränderung. Wie das Ganze funktioniert, sollte letztlich egal sein, was zählt, ist das Ergebnis … man kann seine Ängste loswerden.

Video zur Angstlöschung Teil 1

 Video zur Angstlöschung Teil 2

Video zur Angstlöschung Teil 3

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Der grüne Planet

6. Februar 2010


Unlängst sah ich einen Film der mich in Erstaunen versetzte. Die Geschichte ist ganz simpel erzählt. Auf einem fernen Planeten, dem grünen Planeten, leben Menschen friedlich im Einklang mit der Natur. Sie haben keine Häuser, keine Autos, keinen Strom, eben überhaupt nichts, was eine hoch technisierte Welt auszeichnen würde. Sie benötigen diese Dinge nicht, weil sie mit ihren Sinnen telepathisch miteinander kommunizieren können. Die Kinder werden von klein an ein die Fähigkeiten des Geistes herangeführt und wachsen gut behütet im Einklang mit der Natur auf. Die Menschen leben von dem, was sie anbauen und haben dabei nichts zu entbehren, weil sie klug und mit großem Selbstvertrauen vorgehen. Von Zeit zu Zeit reisen einzelne dieser Bewohner des grünen Planeten zu anderen Planeten, um die dortigen Entwicklungen zu beobachten. Anlässlich einer Planetenversammlung, bei der alle Bewohner des grünen Planeten zusammengekommen waren wurde wieder einmal erörtert, wer auf welchem Planeten reisen sollte. Als die Sprache auf die Erde kam und gefragt wurde, wer zu ihr reisen wolle, meldete sich niemand. Als andere Planeten für einen anstehenden Besuch aufgerufen wurden, meldeten sich viele. Die Erde wollte keiner besuchen, wenn sie war in den Augen der Bewohner des grünen Planeten schrecklich rückständig und man konnte dort nichts lernen. Der letzte Besucher, der die Erde vom grünen Planeten aus besucht hatte, berichtete über schreckliche Geschehnisse, welche 200 Jahre zurück gelegen hätten. Damals sei er in Frankreich gewesen wo es zunächst eine Revolution gegeben habe, danach sei aber ein Kaiser namens Napoleon an die Macht gelangt, und habe viel Schreckliches getan. Als schlussendlich die Frage gestellt wurde, wer nunmehr sich bereit erklären würde, doch zur Erde zu reisen, meldete schließlich sich eine Frau. Nun beginnt das eigentliche Abenteuer. Die Besucherin auf der Erde vom grünen Planeten macht viele überraschende Entdeckungen und sieht sich genötigt, einige der Erdenbewohner kurzzuschließen. Den Kurzgeschlossenen geht durch diese drastische Maßnahme ein Licht auf. Es folgen allerlei überraschende Szenen … Es ist wohl besser, wenn ich hier nicht zu viel erzähle, schaut einfach selbst … vielleicht geht euch ja ein Licht auf, ohne dass ihr erst kurzgeschlossen werden müsst.


Living in a Box

31. Mai 2009

living-in-a-box250x250Bezogen auf die Gedanken von Elisabeth Ornauer in ihrem Blogartikel Freier Blick ihrer Blogseite Lebensfreude komme ich heute mal auf ein Thema zu sprechen, dass sich mit unserem Leben in unser „Ich-Box“ befasst. Wir Menschen neigen dazu, uns an Gewohnheiten, Abhängigkeiten, anderen Personen, Süchten usw. festzuklammern und geben dabei viel eigenes Denken auf. Unser Frontallappen ist dadurch permanent unterfordert. Gewohnheiten, Ängste und Abhängigkeiten führen dazu, dass wir nicht mehr wirklich Entscheidungen treffen. Unsere Potentiale verkümmern. Diese Verhaltensweise schränkt auch unsere Fähigkeiten ein, durch vorbehaltloses Denken tiefgreifendere Erkenntnisse schneller zu erleben. Ich selbst befand mich auch in solch einer “Denkbox”. Man sitzt darin und “freut sich” darüber wie schön und gemütlich es in dieser Box ist. Da ist eine Tür, da ist ein Fenster. Nein … nein, da möchte man nicht mal durchschauen, weil es ja so „toll“ in meiner „Ich-Box“ ist. Was meint ihr, wie unbegreiflich faszinierend es war, als ich erkannte, dass ich in dieser Box sitze und einfach durch die Tür gegangen bin, ohne mich auch noch mal umzublicken. Die Welt außerhalb der Box ist schrankenlos, frei und nicht in Worte zu fassen. Dies drückt durch die Erkenntnisse aus, die man gewinnt, weil man nicht mehr sagt: „Nein, dass ist unmöglich!“ oder „Glaube ich nicht!“ oder „Das ist wissenschaftlich nicht bewiesen!“ oder „Alles Quatsch!“. Ich werde mich nie wieder in eine Box begeben.

Passend zum Thema erinnerte ich mich an den Titel „Living in a Box“ von Living in a Box. Der Text passt so toll, dass ich ihn hier mal Kommentarlos wiedergebe:

LIVING IN A BOX

Woke up this morning closed in on all sides nothing doing
I feel resistance as I open my eyes someone’s fooling
I’ve found a way to break through this cellophane line
‚cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box

Life goes in circles around and around circulating
I sometimes wonder what’s moving underground I’m escaping
I’ve found a way to break through this cellophane line
‚cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box

Cannot stand it no more

I’ve found a way to break through this cellophane now
‚cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cardboard box

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box

Am I living am I living am I living
am I living am I living am I living
am I living am I living am I living
am I living am I living am I living in a box

Auch die Bilder des Videos sprechen für sich.

Ich wünsche allen Menschen das sie ihre Denkboxen irgendwann verlassen können.


Erkenne dich selbst

15. April 2008

Geht es dir manchmal so, dass du ins Grübeln kommst und du dich fragst, ob das Leben, welches du gerade führst, das Leben ist, was du führen möchtest? Du steckst vielleicht in einer Ehe die schon lange Jahre andauert aber dich deiner eigenen Freiheit im Denken beraubt. Dein Partner versteht deine Art des Denkens und Handelns nicht. Du fühlst dich nicht wohl und freust dich nicht, wenn es Feierabend ist oder das Wochenende naht, weil du dich in deinem Job noch freier fühlst, als in der Beziehung mit deinem Partner. Läufst du gerade wegen einer Erkrankung von einem Arzt zum anderen, ohne das dir irgendeiner auch nur ansatzweise geholfen hätte? Schluckst du vielleicht schon jahrelang einen Tablettencocktail nach dem anderen, weil die Nebenwirkung eines Medikamentes bedingt, dass du weitere Berge an Chemie zu dir nehmen musst? Findest du dich beim Blick in den Spiegel unattraktiv oder gar hässlich? Hast du den Zwang jeden Tag zwei Flaschen Bier zu trinken – weil es dich ruhiger macht und du dich besser fühlst? Hast du deinen Job verloren und dich seit Monaten erfolglos bemüht, einen neuen Job zu finden?

 

Zugegeben, jedes der vorgenannten Fragebeispiele ist für sich exemplarisch. Mancher hat auch mit diesen Dingen nicht wirklich ein Problem, weil er gar kein Problem sieht. Um diese Menschen geht es mir nicht. Es geht um Menschen, die unglücklich, unzufrieden, depressiv und krank sind und mit ihrer Situation nicht klar kommen. Gehörst du dazu? Was wäre für dich die Lösung?

 

Die Lösung heißt: Erkenne dich selbst und ändere, was dir nicht gefällt! Das ist eine ganz einfache Regel, aber für Viele doch so schwer. Wenn du in einer Ehe steckst, die dich kaputt macht, dann überlege, was zu tun ist? Du musst einen Entschluss fassen. Suche hierbei nicht nach Ausreden! Denke auch nicht darüber nach, was das alles für Konsequenzen hat, denn du schaffst dir damit nur wieder eine Alibibegründung um den notwendigen Schritt nicht zu tun.

 

Sich selbst zu erkennen heißt, seine Situation zu analysieren, nüchtern zu betrachten und zu überlegen, was zu ändern ist. Schau dich doch einfach mal aus der Sicht eines Beobachters an. Wie würdest du dich einschätzen, wenn du die Sichtweise auf dich selbst, sagen wir mal aus dem Blickwinkel eines völlig Fremden einstellen würdest? Es ist vielleicht schwer, sich das vorzustellen. Der Beobachter würde nach einer gewissen Zeit einiges sehen. Etwa, dass du irgendwie unglücklich wirkst, dass du kränklich bist, dich selbst bemitleidest und der Zweifel dein ständiger Begleiter ist.  Stell dir vor, du wärest dieser Beobachter. Möglicherweise müsstest du dich selbst bedauern und Mitleid mit dir haben. Haderst du mit dir selbst und belässt alles beim Alten? Dann hättest du ein Schicksal gewählt, welches z.B. beinhaltet, nur Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel solche, dass man im irdischen Leben verzweifelt sein kann, dass alles so schlimm und trist erscheinen kann, dass man daran zerbricht.  Aber es ist sicher eine Erfahrung, die keine Erfüllung bringt.

 

Was könntest du also tun, um dein Schicksal auf einen positiven Erfahrungsweg zu bringen? Vielleicht nimmst du dir einen Zettel und schreibst spontan auf, was dir an deinem Leben nicht gefällt. Vielleicht wird dein Zettel schnell gefüllt sein. Überlege nicht groß ob dir was gefällt oder nicht. Halt dich nicht an Kleinigkeiten auf. Die Frisur deiner Frau interessiert zum Beispiel weniger. Sei spontan, höre in dich hinein. Ein „Eigentlich“ darf es hierbei nicht geben, denn „Eigentlich“ heißt „Nein!“. Wenn du dir zum Beispiel sagst: “Eigentlich bin ich mit meiner Ehe zufrieden!“ dann heißt dies: „Ich bin nicht glücklich!“. Wer eine glückliche Ehe führt, der kennt kein „Eigentlich“ kein „Naja“ und kein „Wenn und aber“. Er sagt nur: „Ich bin glücklich! Ich liebe meinen Partner! Sie/Er ist ein untrennbarer Teil meines Lebens!“

 

Denk über diese inneren Einstellungen deines Ichs zu anderen Themen nach; etwa zu deinem Job und Beruf, zu deinem Gesundheitszustand, zu deinem Alltag, zu deinen Hobby’s (wenn du überhaupt welche hast), zu deinen Bekanntschaften (Sind es wirkliche Freunde? Sind es Menschen, zu denen du Kontakt haben solltest? Verlangen sie immer etwas bevor sie etwas geben?).

 

Also … dein Zettel ist gut gefüllt? Vielleicht hast du auch nur eine wichtige Sache aufgeschrieben? Macht nichts! Du hast begonnen, dich selbst zu erkennen. Das war der wichtigste Schritt, das ist sehr gut! Jetzt überlege … das „Was“ hast du schon bestimmt! Als nächstes musst du ein Ziel bestimmen. Wohin willst du? Was willst du ereichen? Das Ziel könnte also lauten: „Ich will glücklich sein!“ OK, das Ziel ist bestimmt! Jetzt kommt die Frage:  „Wie komme ich zu diesem Ziel“? Wie willst du die Dinge verändern, die dich (zer)stören, die dich unglücklich und krank machen? Fasse die notwendigen Schritte so kurz wie möglich. Verkompliziere es nicht, indem du einen generalstabsmäßigen Plan entwickeln willst. Das wird nicht funktionieren. Also, wenn du in deiner Ehe unglücklich bist, dann schreibe hinter das Wort „Ehe“ die dir intuitiv zufallende Lösung des Problems, z.B. das Wort „Trennung“ (selbstverständlich können das auch andere Ansätze sein, z.B. „Aussprache“, „Ehetherapie“ usw.). Ein Stichpunkt reicht meist völlig aus. Wie du die Lösung vollziehst, ergibt sich von selbst. Du musst nur den Willen haben, es zu tun. Du musst deinen Entschluss fassen! Lass dir ein paar Tage Zeit und denke darüber nach. Stelle dir das Ergebnis als für dich positiv dar, ohne Zweifel und Skrupel. Es ist schwer, aber es funktioniert.

 

Dr. Brenda Davies schreibt in Ihrem Buch Chakras – Tore zur Seele“ zum Thema Selbsterkenntnis:
„Unsere Aufgabe besteht … darin, den Weg von dem Schutt zu befreien, der die Wirklichkeit in diesem Augenblick unklar erscheinen lässt. Alles was wir brauchen, liegt in uns. Wir sind alle weise und wunderbar, und wie jede Erziehung, bedeutet auch geistige Erziehung, neu zu entdecken, was wir bereits wissen. Es ist oft beängstigend, den Sprung zu wagen, sich einzugestehen, dass einen nichts ganz und glücklich machen kann, was außerhalb von einem liegt. Wahres Glück, Freude, Friede und Sicherheit, das alles liegt in uns. Wir müssen es nur finden. …  Zuerst möchte ich dich bitten, umfassender zu denken zu versuchen und die Möglichkeit zu erwägen, dass das Leben mehr zu bieten hat, als du annimmst. Man hat uns allgemein gelehrt, methodisch zu denken und uns zu konzentrieren, was für unseren Lebensablauf gut und wesentlich ist. Was ich jedoch meine, ist, ein Bild von allen Seiten zu sehen. …  „

 

Das Zitat spricht für sich. Du sollst in dich hineinhören und dich erkennen.

 

Ich habe dies im letzten Jahr getan, mich selbst erkannt, die Dinge fixiert, welche mich an meinem Leben störten und bin die notwendigen (schweren) Schritte gegangen um sie zu ändern. Ich lebe seit 15 Monaten in Trennung (die Scheidung läuft), bin alle meine mental bedingten „Zipperlein“ (Reizblase, Tietze-Syndrom und Bluthochdruck) losgeworden, gehe meinen Interessen nach ohne mich rechtfertigen zu müssen, habe 12 Kilo Körpergewicht durch Sport und Ernährungsumstellung verloren und fühle mich wieder in mir selbst wohl. Ich habe da „noch mal die Kurve gekriegt“ und bedanke mich bei mir selbst.