Der April weiß nicht was er will

29. April 2017
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Sonnenuntergang unter dunklen Wolken

In diesem Artikel möchte ich nur einige Kommentare zu Artikeln des nunmehr fast vergangenen Monats April abgeben. Der Monat war wettertechnisch genauso unberechenbar, wie die Ereignisse, die wir täglich in den Medien über diverse Meldungen wahrnehmen. Wie ich in letzter Zeit feststellen muss, hat sich doch in Deutschland seit der schicksalhaften, selbstherrlichen Einzelentscheidung von Frau Dr. Merkel im September 2015 einiges verändert. Siehe auch dazu meinen Artikel „Die Demontage des Rechtsstaates“ aus dem Jahre 2015. Die nachfolgenden Beispiele dieser Veränderungen sind keineswegs als allumfassend und vollständig anzusehen, manche scheinen auch im vorgenommenen Kontext nicht zu passen, aber vielleicht doch wenn ihr mal drüber nachdenkt …

3. April 2017 – Focus Online
Siegaue in Bonn: Brutale Sex-Attacke: Täter überfällt Paar beim Zelten
Täterbeschreibung: 20 – 30 Jahre alt ca. 1,80 Meter groß, dunkelhäutig, schmale Statur, sprach „gebrochenes Englisch“ trug u.a. helle Jeans und kurze Sommerjacke …

3. April 2017 – Die Welt Online
„Hier geht es um Antisemitismus übelster Art“
Antisemitismus ist neuerdings in Deutschland ein „nettes“ Dankeschön von unserer weltoffenen Multi-Kulti-Gesellschaft. Was diese Schüler dahingehend in der Schule praktizieren, ist ja nicht aus dem nichts entstanden, sondern ist Gegenstand ihrer Religionsprägung. Zitat: „Laut Zeitungsberichten haben an der Friedenauer Gemeinschaftsschule etwa 75 Prozent der Schüler eine andere Muttersprache als Deutsch, viele kommen aus türkischen oder arabischen Familien – so auch die jugendlichen Angreifer.“ Diese Religionsprägung richtet sich übrigens nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Christen, Budhisten, Hindus und Atheisten. Nur beim jüdischen Glauben ist der Aufschrei in Ansehung unserer Vergangenheit größer. Hier muss der Staat vehement dazwischengehen. Die Täter sollten der Schule verwiesen werden. Nur so kann man ein klares Zeichen setzen.

12. April 2017 – Epoch Times
Red-Bull-Chef plant eigene Nachrichtenseite: „Es beleidigt meine Intelligenz, wenn man uns für manipulierbar und blöd verkaufen will“
Recht hat er!

13. April 2017 – Ribikon.news
Wer hat in Syrien Giftgas eingesetzt?
Das ist die Gretchenfrage!

14. April 2017 – Die Welt Online
„Die Bundeswehr hat ein gigantisches Personalproblem“
Man kann eine Armee nicht wie einen Konzern führen. Die Wandlung der Bundeswehr in den letzten 15 Jahren ist erschreckend. Die Abschaffung der Wehrpflicht war ein Fehler. Die Beteiligung an auswärtigen Kampfeinsätzen ist ein Fehler. Nicht für den Einsatz zugelassene Drohnen, deren Entwicklung etliche Millionen an Euros verschlungen hat, unzuverlässige Transportmaschinen vom Typ A400M, das G 36 Sturmgewehr, das unter bestimmten Witterungsbedingungen nicht zuverlässig schießt, ausgedünnte Truppenteile usw. usw., das ist ein Teil des Bildes der heutigen BW was es früher nie gegeben hat.

23. April 2017 – Presseportal.de
Bundespolizeidirektion München: Ca. 50 Platzverweise durchgesetzt – Öffentlichkeitswirksame Einsatzmaßnahmen anlässlich aggressiver Personengruppen am Ostbahnhof
Kein Kommentar … die Meldung spricht für sich  ….
„Nach verbalen Streitigkeiten, die ihren Ursprung in der Event-Location Optimolwerke genommen hatten, mussten Beamte der Bundespolizei am Samstagmorgen (22. April) mehrmals Personengruppen – überwiegend afrikanischer Nationalitäten – trennen. Nur aufgrund der starken Präsenz konnten körperliche Auseinandersetzungen verhindert werden. Insgesamt wurden am Ostbahnhof ca. 50 Platzverweise ausgesprochen, die z.T. mittels körperlicher Gewalt durchgesetzt wurden.

Gegen 04:00 Uhr kam es im Bereich der Even-Location Optimolwerke zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen aus einer Gruppe von ca. 20 bis 30 Afrikanern heraus. Hierbei unterstützten Beamte der Bundespolizei zunächst die Polizei des Freistaates Bayern bei den polizeilichen Maßnahmen. Die Personen waren überwiegend stark alkoholisiert und hochgradig aggressiv. Nach Abschluss der Maßnahmen teilte sich die Personengruppe in mehrere kleinere Gruppen auf, die sich dann im Anschluss über verschiedene Richtungen zum Ostbahnhof begaben.

Im weiteren Verlauf kam es im Bereich der östlichen Unterführung und am Haupteingang des Ostbahnhofes zu weiteren verbalen Auseinandersetzungen der Afrikaner untereinander. Körperverletzungsdelikte konnten durch die eingesetzten Streifen der Bundespolizei rechtzeitig verhindert werden. Durch die Kräfte wurden ca. 50 Platzverweise ausgesprochen, die zum Teil mittels einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt wurden. Die Polizeibeamten blieben bei den Maßnahmen unverletzt und waren weiterhin dienstfähig. Der Sachverhalt war öffentlichkeitswirksam. Die eingesetzten Beamten wurden bei den, über eine Stunde anhaltenden Maßnahmen durch umstehende Personen mittels Smartphone gefilmt. „

24. April 2017 – Die Welt Online
Fliegen lernen? Im Klartraum geht alles
Ja, vielleicht sollten wir uns einmal mehr in unsere Träume zurückziehen. Erstaunlich, dass die „Welt Onlien“ einen Artikeln zum Klarträumen veröffentlicht. Er ist unbedingt lesenswert. Wer schon mal einen Klartraum gehabt hat, weiß, dass ein solcher ein absolut bemerkenswertes Erlebnis ist. Frieden und Ruhe, welche in der Relalität immer mehr abhanden kommen, können in einem solchen Traum wieder gelebt werden. Man tausche daher das tägliche Realtrauma gegen den nächtlichen Klartraum. Träumt euch doch einfach weg!

25. April 2017 – Focus Online
So entgiften Sie Ihre Leber ganz natürlich
Es ist kaum zu glauben; in einem Artikel des Focus wird ganz offiziell eine Methode von Frau Dr. Hulda Clark zur Entgiftung der Leber empfohlen.

25. April 2017 – Die Welt Online
„Hameln soll brennen!“
Ich lese, dass 24 Personen (!) durch die Angeklagten bzw. in Wirkung der Aufstachelung unterschiedlich schwer verletzt wurden. Da kann und darf es keine Bewährungsstrafen geben!

27.04.2017 – Die Welt Online
Bundesagentur übersieht knapp 400.000 Erwerbstätige
Wie kann so etwas passieren? Die Begründung „Technische Probleme“ ist kein entschuldigendes Argument! Das Problem ist es, dass diese 400.000 (!) Steuerzahler beim Finanzausgleich eine große Rolle spielen! Wenn von denen jeder im Schnitt 5.000 EUR im Jahr Steuern zahlt, dann macht das einen Betrag von 2 Mrd. EUR aus! Länder und Kommunen hätten ganz anders planen können! War das Absicht? Konsequenzen?

28. April 2017 – Die Welt Online
Das unfassbare Doppelleben des Oberleutnants Franco A.
Mit Verlaub … die Geschichte klingt doch sehr verworren. Wenn es aber stimmen sollte, dass man ohne Arabisch-Kenntnisse einen syrischen Flüchtling miemen kann und dann auch noch Asyl bekommt, dann hat die BAMF die Sache sogar nachweisbar nicht ansatzweise im Griff. Konsequenterweise müsste man alle Verfahren auch nach Erteilung eines Aufenthaltstitels wegen eines anerkannten Flüchtlingsstatus noch mal aufgreifen. „Ein 28-jähriger Bundeswehrsoldat soll sich eine Pistole beschafft haben.“ Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Der Kontext dieses Satzes entbehrt nicht einer gewissen Ironie! „Der Soldat … hatte sich Ende Dezember 2015 in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen (Hessen) registrieren lassen – und zwar als Syrer. Mit der falschen Identität soll der Mann dann im Januar 2016 im bayerischen Zirndorf einen Asylantrag gestellt haben, der auch genehmigt wurde.“ Und das liest sich wie ein Drehbuch einer grottenschlechten Schmierenkomödie. Leider aber wohl aber völlig real. Da bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Der Hauptmann von Köpenick hat einen würdigen Nachfolger gefunden!

28. April 2017 – Die Welt Online
Warum Deutschland so wenige Flüchtlinge in EU-Staaten abschiebt
Bei der Normierung von Glühbirnen ist die EU Spitze. Bei der Regulierung von dringend angezeigten Fragen in der sog. Flüchtlingsproblematik versagt die EU auf ganzer Linie. Wenn man betrachtet, dass Deutschland in die EU jährlich die höchste Summe reinschießt und nun auch hinsichtlich der „Flüchtlinge“ die höchsten Ausgaben in der EU hat, wovon viele eigentlich in anderen EU-Länder Schutz gefunden haben müssten, sollte ganz schnell darüber nachgedacht werden, ob man nicht so einige Milliönchen EUR an Zahlungen zurückhält bzw. mit dem Mehraufwand verrechnet. So kann es jedenfalls nicht weitergehen!

Meine Kommentare zu der Auswahl einzelner Nachrichten belegen, dass auch ich mich diesen Meldungen nicht entziehen konnte. Wenn man es genau betrachtet, dann hat keine der Nachrichten einen unmittelbaren Einfluss auf das eigene Leben, außer dass man aus vielen Nachrichten heraus emotional reagiert und Ängste entstehen. Sollten wir uns daher etwa dagegen verschließen und „den Kopf in den Sand stecken“? Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß? Nun, dazu kann man niemanden raten, da sich die Lebensumstände doch gerade mit nahezu rasender Geschwindigkeit ändern und sich hieraus Notwendigkeiten ergeben, welche gute alte Gewohnheiten verdrängen. Das Neue und Fremdartige ist allgegenwärtig. Man weiß nicht, was kommen wird. Die Politiker beschwichtigen, wiegeln ab, schwingen die Moralkeule und interpretieren Ereignisse in ihren Sinne, dass einem schwindelig wird. Das Vertrauen der steuerzahlenden Bevölkerung in die Politik und in die Regierungen schwindet zusehends. Man hat den Eindruck, dass man nichts tun kann und völlig hilflos ist. Jedoch sollten wir nicht vergessen, dass alles einen Sinn hat, auch wenn vieles völlig sinnlos erscheint. Der größte Sinn liegt darin, dass ein schwingungsmäßiger Wandel, eine Transformation, im Gange ist und wir in eine Zeit hineingeboren wurden, wo wir die einmalige Chance bekommen haben, diesen Wandel miterleben zu dürfen. Das klingt unglaublich, ist aber so. Dieter Broers spricht von einem interkosmischen Ereignis der Transformation, welches gerade stattfindet. Um zu erkennen, worum es geht, empfehle ich das Anschauen des nachfolgend verlinkten Interview:

Rechtlicher Hinweis: Alle Abbildungen und Verlinkungen dienen lediglich der Berichterstattung und nicht der Verwertung im Sinne des Urheberrechtes.


Vision Blue – Befreie dein Denken – das Buch

10. Juni 2014

Cover-kleinNun bin ich offiziell unter die Autoren gegangen. Mein Buch: Vision Blue – Befreie dein Denken – Erkenntnisse über „Unmöglichkeiten“ ist erschienen. Das Buch behandelt viele Themen der Ursprungszeit des Blogs von 2006 bis 2011 (in Teilen bis heute). Es ist meine Sicht der Dinge, die vielen Lesern einen neuen, außergewöhnlichen Wissenstand vermitteln können. Mit vielen persönlichen Erlebnissen gespickt, verschafft das Buch eine Handlungsanleitung, die eigene „Denkbox“ zu erkennen und zu verlassen. Für die kompliziertesten Probleme, selbst bei „unheilbaren“ Erkrankungen, existieren Auswege, die vielen Menschen gar nicht bekannt sind. Insgesamt 112 Seiten (effektiv) mit 114 Fußnoten und zahlreichen Quellenangaben stellen einen umfangreichen Fundus dar, durch den ich meine Aussagen erläutere und untersetze. Daher kann jeder Leser die Inhalte durch die Quellenangaben auch sehr gut nachprüfen. Die 112 Inhaltsseiten enthalten jeweils 42 Zeilen, was gegenüber dem normalen Paperback-Format mit 32 Zeilen pro Seite eine komprimiertere Darstellung bedeutet, so dass es sich eigentlich um ein 150 Seiten Buch handelt. Das Buch hat mit 19,80 EUR seinen Preis (vom Verlag festgelegt), der aber gemessen am Inhalt als „gut investiert“ erscheinen wird. Das Buch wird nur auf Bestellung innerhalb weniger Stunden gedruckt, so dass gewährleistet ist, dass hier kein Papier für Bücher „auf Halde“ verbraucht wird. Da ich nun auf eine Buch-Publikation verweisen kann, darf ich mich nun auch Buchautor nennen.

Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Kapitel 1 – Was ist eine Denkbox?
Kapitel 2 – Der Tod ist nicht das Ende
Kapitel 3 – Der Plan des Lebens
Kapitel 4 – Erkennen und Loslassen
Kapitel 5 – Die Kraft der Gedanken
Kapitel 6 – Klartraum – Die Freude am Träumen
Kapitel 7 – Der Test für die Unsterblichkeit
Kapitel 8 – Die Lebensenergie als Quelle des Seins (Leseprobe)
Kapitel 9 – Heilung ist möglich
Nachwort

ISBN-13: 978-3-8417-7261-9
ISBN-10: 3841772617
EAN: 9783841772619
Buchsprache: Deutsch
Klappentext:
Im Jahre 1997 bewegt ein Ereignis die Welt. Prinzessin Diana stirbt bei einem mysteriösen Verkehrsunfall in Paris. In der Nacht zum 31. August 1997 schreckt ein Mann aus einem Traum hoch. In diesem Traum flüchtet die Prinzessin in einem Bürogebäude vor dunklen Verfolgern, stürzt sich aus der obersten Etage und kommt durch den Aufprall am Fuße des Hauses zu Tode. Zeitgleich zum realen Geschehen im 900 km entfernten Paris sah der Mann Dianas Tod. Für diese Erfahrung konnte er keine logische Erklärung finden; jedoch war sie real. Hirngespinst? Einbildung? Nein! Mit diesem Erlebnis öffnete sich für den Mann eine Tür, die ihm den Zugang zu neuen Bewusstseinsdimensionen verschaffte, seine “Denkbox” aufbrach und ihn die Welt mit anderen Augen sehen ließ. So erfuhr er, dass der Tod nicht das Ende ist, das Leben nach einem Plan verläuft, bloße Gedanken Realität erschaffen, Träume mehr als Schäume sind, der Geist nicht an den Körper gebunden ist und viele “unheilbare” Krankheiten geheilt werden können. Das vorliegende Buch ist ein Ausfluss der Erkenntnisse dieses Mannes. Sie werden gemeinhin als “Unmöglichkeiten” angesehen und können dein Denken in seinen Grundfesten erschüttern.
Verlag: Bloggingbooks
Webseite: http://www.bloggingbooks.de
von (Autor): Jens Vogler
Seitenanzahl: 124
Veröffentlicht am: 10.06.2014
Kategorie: Lebensführung, Persönliche Entwicklung
Preis: 19,80 €
Stichworte: Bewusstsein, Heilung, Rollenspiele, Lebensplan, Klartraum,
Außerkörperliche Erfahrung, Krankheit, Denkbox, Nahtoderlebnis

Hier kannst du es bestellen: www.morebooks.de und Amazon.de


Klartraum der Superlative

22. November 2006

Den nachfolgend beschriebenen Klartraum möchte ich als einen meiner besten bezeichnen. Das markanteste Detail war mit Abstand das Fliegen ohne Flügel und Flughilfen. In einem Klartraum ist es ohne Weiteres möglich mittels „Schwimmbewegungen“ zu fliegen und dabei sein eigenes „Ich“ so klar und realistisch im Schwebezustand – abgehoben vom festen Boden – zu erleben, dass das „süchtig“ machen kann (da hier aber keinerlei Drogen im Spiel sind, wird man natürlich nicht wirklich süchtig). Alle 3D-Computerspiele sind dagegen kalter Kaffee. Wer mir das nicht glauben mag, sollte es mal selbst versuchen.

Zunächst hatte ich einen „normalen Traum“. Soweit ich mich erinnern kann, feierte ich mit anderen Leuten (ich fühlte mich einem Verein zugehörig). Wir saßen an langen Tischen und Bänken in einem großen Zelt, tranken Bier aus Krügen und aßen Speisen von einem Buffet, das in einer Ecke des Zeltes aufgebaut war. Ich erinnere mich an Hähnchenkeulen, die ich verputzte. Dann beschloss die Versammlung, sich aufzulösen und nach Hause zu gehen. Ich beschloss, nach Hause zu fliegen. So stieß ich mich vom Boden ab und erlangte durch Schwimmbewegungen langsam an Höhe. In diesem Moment sendete mein Unterbewusstsein ein Signal an mein Bewusstsein. Moment mal! Ich fliege nach Hause?! Ich machte einen Realitätstest (RT) und verglich die Situation mit meinen Kenntnissen aus dem Wachbewusstsein. Da man im realen Leben durch Schwimmbewegungen nicht fliegen kann, dies aber gerade geschah, kam ich zu dem Schluss, dass ich träumen müsste. Ich war gerade im Aufsteigen begriffen und durch meine Erkenntnis, dass ich mich in einem Traum befand, wurde augenblicklich alles klar und scharf. Der Horizont weitete sich, mein Tunnelblick verschwand und unter mir sah ich eine sehr detailreiche Landschaft. Die Häuser, Strommasten, Bäume, Straßen und Felder wurden langsam kleiner. In meiner Nähe sah ich blaue fliegende Fische, deren Schuppen das Sonnenlicht reflektierten. Blaue fliegende Fische gehören nicht hierher, dachte ich. Weg mit ihnen! Und prompt verschwanden die Fische. Ich dachte an die Schilderung eines Klarträumers bei Tholey, der beschlossen hatte, höher und höher zu steigen. Dies wollte ich auch, nämlich ganz nach oben. Und so „schwamm“ ich weiter durch die Luft, und zwar in etwa so, als ob man nach dem tiefen Eintauchen in einen See sich in Richtung der Wasseroberfläche bewegt. Nebenbei schaute ich immer wieder unter mich und genoss die tolle Aussicht. Die Dinge unter mir wurden immer kleiner und verschmolzen zu einer Ebene mit vielen Farbflecken. Der Horizont, die Wolken und das Blau des Himmels; dies alles war atemberaubend. Bald war ich so hoch „geschwommen“, dass ich sogar über die Atmosphäre unserer Erde hinaus kam und nun unseren wunderschönen blauen Planeten unter mir erblickte. Und so war ich in den Kosmos aufgestiegen, ohne ein Raumschiff zu benutzen. Nun hielt ich inne und genoss diesen phänomenalen Anblick. Es war unglaublich. Eine Weile schwebte ich reglos im Weltraum und beschloss dann, wieder zur Erde zurückzukehren und irgendwo zu landen. Ich dachte: Landen kann man doch auf einem Flughafen. Ich wünschte mir, einen Flughafen zu sehen und prompt sah ich mitten in einem Waldgebiet einen Tower und große Abfertigungsterminals. Langsam sank ich mit leichten Schwimmbewegungen hinab. Schließlich landete ich hinter einem großen Stahlgittertor, das zusammen mit einem weitläufigen stacheldrahtbewehrten Stahlgitterzaun das Gelände des Flughafens vom Außenbereich abgrenzte. Hinter der Umfriedung sah ich eine betonbefestigte weitläufige Piste. Ich wollte auf das Gelände und beschloss daher, über den Zaun zu klettern. Irgendwie kam ich da rüber, was mir wegen des Stacheldrahtes einige Mühe bereitete. In diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass ich etwas Verbotenes mache. Als ich auf der anderen Seite stand, hörte ich jemanden kommen. Schnell duckte ich mich ab. Ein Uniformierter ging an mir vorbei. Er trug eine Ein-Strich-Kein-Strich-Uniform[1], ein Käppi und am Gürtel eine verschlossene Pistolentasche. Als er meine Position passiert hatte, dachte ich erleichtert: Ha, er hat mich nicht gesehen! Meine Freude währte nicht lange, als ich bemerkte, dass er zu einem Flachbau mit großen Glasfenstern ging. Irgendetwas sagte mir, dass ich aus diesem Gebäude beobachtet wurde. Mist!, dachte ich und machte mich eilig daran, wegzulaufen. Doch zu spät; zwei uniformierte Typen kamen auf mich zugerannt, schnappten mich und nahmen mich in die Mangel. Sie traktieren mich in ein Flughafengebäude. Ich befand mich nun in einer Art Großraumbüro mit Tresen und Schaltern. Letztere hatten große Glasscheiben mit einem jeweils am Tresen ausgeschnittenen Oval. Komischerweise ließen mich die Uniformierten nun allein. Es schien so, als ob sie nichts mehr von mir wollten. Nun stand ich also an so einem Abfertigungsschalter und sah auf der anderen Seite einige asiatisch aussehende Männer, die an den Tresen herantraten. Sie sagten etwas. Mir kam sofort in den Sinn: Das ist koreanisch! Ich antwortete etwas in dieser Sprache, ohne zu wissen, was ich da sagte. Ich war erstaunt, dass ich das sprechen konnte. Noch erstaunter war ich darüber, dass es die Koreaner zu verstehen schienen und sich über meine Worte freuten. Sie zeigten mir ihre Pässe, was mir bewies, dass ich wohl danach gefragt haben musste. Einer der Koreaner holte ein paar Fotos heraus und schob sie durch das Oval in der Scheibe zu mir herüber. Sie waren quadratisch und hatten ein relativ kleines Format. Trotzdem konnte man auf den Fotos einen Teil der Koreanergruppe gut erkennen. Die Männer lächelten in Richtung der Kamera. Ich sagte wieder etwas auf koreanisch, ohne meine Worte zu verstehen. Es musste so etwas gewesen sein wie: Sehr schöne Fotos!, denn der Koreaner verzog seinen Mund zu einem breiten Lächeln. Sodann schob ich die Fotos zurück. Der Koreaner nahm sie wieder an sich und verbeugte sich vor mir. Die Koreaner wandten sich nun ab und liefen in die Richtung der Flugsteige. Als sie verschwunden waren, und da sich keine weiteren Reisenden vor dem Schalter eingefunden hatten, fasste ich den Entschluss, das Flughafengebäude zu verlassen. Unmittelbar hinter den Tresen befanden sich Türen, durch deren Scheiben ich erkennen konnte, dass sie alle nach draußen führten. Vorsichtig blickte ich mich um und öffnete die Tür, die mir am nächsten war. Da kein Warnsignal ertönte und auch keine Uniformierten zu sehen waren, begab ich mich nach draußen. Nun befand ich mich auf einer riesigen Betonfläche. An einigen Stellen standen große Laubbäume, die den Beton durch ihr Wachstum im Laufe der Zeit förmlich gesprengt hatten. Plötzlich sah ich aus dem Augenwinkel, dass wieder so ein Uniformierter auf mich zurannte. Diesmal war ich vorgewarnt und ich erinnerte mich daran, dass ich ja fliegen konnte. Sofort stieß ich mich von Boden ab und begann mit rudernden Schwimmbewegungen, nach oben zu steigen. Gleich darauf hatte der Uniformierte meine vorherige Position am Boden erreicht und versuchte noch mit ausgestreckten Armen meine Füße zu fassen zu bekommen, was ihm freilich nicht mehr gelang. Frustriert rief er zu mir hoch: „Na, das geht doch gar nicht!“ Belustigt antwortete ich ihm: „Womit bewiesen wäre, dass man auch ohne Flügel und ohne Flugzeug fliegen kann!“ Ich sah noch, wie immer mehr Uniformierte unter mir zusammenkamen, heftig gestikulierten und mit großen Augen zu mir nach oben sahen. Dann wandte ich mich ab und stieg mit schnellen Schwimmbewegungen weiter nach oben. Als ich mich einige Kilometer vom Flughafen entfernt hatte, bemerkte ich dunkle, bedrohlich wirkende, Wolken am Horizont, die ein herannahendes Unwetter ankündigten. Da mir diese Wetterlage nicht geheuer war, fasste ich den Entschluss, mir ein Hotel herbeizuwünschen, um es anzufliegen und das Unwetter dort abzuwarten. Wie aus dem Nichts tauchte nun ein mehrgeschossiges Gebäude auf, an dessen Glasfassade der Schriftzug Hotel Merkur prangte. Sofort ging ich in den Sinkflug über und steuerte den Eingangsbereich des Hotels an. Kaum das ich dort gelandet war, verlor ich meine Klarheit.

Was bei diesem Traum aufgefallen sein dürfte, ist der Umstand, dass ich keineswegs immer die Kontrolle über das Geschehen hatte. Dies zeigte sich zum Beispiel dadurch, dass mich die Uniformierten in die Mangel nehmen und in das Flughafengebäude bringen konnten. Gleichwohl war der Traum die ganze Zeit klar. Wenn man also von einem Klartraum spricht, sollte man sich vor Augen halten, dass es unterschiedliche Stufen der Klarheit gibt.


[1]Dies war die umgangssprachliche Bezeichnung für Felddienstuniformen der ehemaligen Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Sie rührte daher, dass auf dem olivgrünen Stoff dieser Uniformen kleine braune Striche in unterschiedlicher Länge aufgedruckt, jedoch alle parallel angeordnet waren. Da die Striche und der Untergrund nur wenig variierten und teilweise fast miteinander verschmolzen, ging von dieser Strichstruktur so gut wie keine zusätzliche Tarnwirkung aus.

 


Der Weg zum bewussten Traum

10. November 2006

Der Klartraum ist, wie bereits in vorangegangen Blogeinträgen erläutert, eine Möglichkeit, sein eigenes Bewusstsein mit einer Intension zu erweitern, wie man es nie vermuten würde. Die erste große Hürde, um diese Erfahrung zu machen, ist die, dass man im Traum unbedingt wieder die Oberhand über die eigene Bewusstseinssteuerung erlangen muss. Man muss merken, dass man träumt, damit man den Sprung in die andere Ebene des Traumes schaffen kann. Eine Grundvorraussetzung hierfür ist es, dass man sich eine gewisse kritische Alltagshaltung aneignet. Es fällt mir schwer, zu erklären, wie man das verstehen soll, ich versuche es hier aber zu vermitteln. Alle diejenigen, welche schon mal einen Klartraum hatten, können leichter nachvollziehen, worauf es ankommt.

Ich will da mal mit einem Fallbeispiel einsteigen:
Stell dir mal vor, du bist in New York auf dem Times Square und schaust dich um. Überall grell schreiende Werbung, wobei du natürlich registrierst, dass alles auf dich in Englisch einwirkt. Das könnte in etwa so aussehen (Bitte auf das Thumnail klicken):

Es ist also alles völlig normal und du würdest im Traum nicht darandenken, dass du vielleicht gerade mitten im Träumen bist und deine Wahrnehmungen nur Traumhandlungen sind. Plötzlich bemerkst du aber, dass bei deinen Wahrnehmungen etwas nicht stimmt.

Bei unserem Time Square Beispiel tauchen in der wahrgenommenen Werbung plötzlich deutsche Wörter oder gar Sätze auf. Das könnte in etwa so wirken (Bitte auf das Thumnail klicken):

Es wird dir plötzlich bewusst, dass hier etwas nicht stimmt und dir wird klar, dass du träumst. Der Traum selbst weist dich auf den Umstand hin, dass du nicht wach bist, sondern träumst. Entweder du merkst diesen Wink mit dem Zaunpfahl oder dein Bewusstsein verarscht dich ungehemmt weiter.

Genau an diesem Punkt musst du im Alltagsleben deine innere Einstellung finden. Blicke daher im Wachzustand immer kritisch auf deine Wahrnehmungen und versuche dir mal vorzustellen, wie es wäre, wenn mal eine Situation eintritt, welche so gar nicht eintreten kann, weil dies deiner eigenen Erfahrung gar nicht möglich ist.

Wenn man also diese kritische Haltung im Wachzustand bewusst aufbaut wird man bald den Weg zum bewussten Traum finden.


Träume ich?

4. November 2006

luciddream240x180Im Anschluss an meinen Blogeintrag Klartraum – Die Freude am Träumen hatte ich angekündigt, zu erklären, wie man einen Klartraum herbeiführen kann. Ich möchte diesbezüglich eingangs gleich betonen, dass die Sache völlig ungefährlich ist, aber Geduld und Stehvermögen erfordert. Ein Erfolg wird sich nicht unbedingt sofort, morgen oder übermorgen einstellen; wenn man aber geduldig ist, wird man Erfolg haben. Was man man dann während des Träumens erlebt, stellt alle Vorstellungen von Tag- und Traumerleben in den Schatten. Man wird hinterher sagen können, dass man nicht geglaubt hat, dass so etwas möglich sei.

Wie aber führe ich nun einen Klartraum herbei. Die Lösung ist ganz einfach und ergibt sich schon aus der Überschrift dieses Blogeintrages. Die Frage „Träume ich?“ ist der Schlüssel zum Klartraum. Wie bereits erläutert, lässt sich das Bewusstsein des Schlafenden in die Irre führen. Der Schlafende träumt, kann aber seinen Traum nicht steuern. Er weiß im Schlaf einfach nicht, dass es ein Traum ist. Käme der Träumende während des Traumes zur Erkenntnis, dass es ein Traum ist, d.h. würde er sich darüber bewusst, dass er träumt, könnte er sofort das Heft des Handelns in die Hand nehmen und seinen Traum fortan steuern. Er könnte sich frei bewegen (Hindernisse wie im Wachzustand gibt es nicht) er könnte tun und lassen was er will. Und das Ganze bei vollem Bewusstsein, dass dies alles zwar ein Traum aber doch verblüffend echt ist.

Für die Herbeiführung des Bewusstwerdens im Traum ist es nötig, dass ich im Wachzustand eine kritische Haltung zur Realität der Wahrnehmungen des eigenen Bewusstseins aufbaue, welche vom Unterbewusstsein im Traum reflektiert wird. Das funktioniert in etwa so wie wenn ich im Wachzustand einen Wecker stelle, damit mich dieser durch sein Klingeln zu einer bestimmten Zeit aufwachen lässt. Der Unterschied zum Wecker – und damit auch die Schwierigkeit – liegt darin, dass ich eben durch meine Suggestion nicht erreichen sollte, dass ich aus dem Traum aufwache, sondern, dass ich im Traum(geschehen) merke, dass ich träume ohne hierdurch aufzuwachen. Ich erreiche dies, in dem ich im Wachzustand mir immer wieder eine kritische Haltung zur Realität verinnerliche und mir die Frage stelle: „Träume ich? Bin ich wach?“ Zugegeben, dies ist sehr schwierig, denn wenn man wach ist, dann ist man ja wach. Wie sollte man sich da vorstellen, dass man vielleicht nicht wach ist. Man muss hier aber eisern bei der Sache bleiben und sich mal vorstellen, dass das was man gerade erlebt, auch ein Traum sein könnte. Gut geholfen hat hierbei auch die Methode, dass man sich intensiv vorstellt, dass man Dinge macht, welche im Wachzustand normalerweise nicht möglich sind. Man stelle sich also beispielsweise vor, dass man den Kopf durch ein geschlossenes Fenster steckt, ohne es zu öffnen. Wenn man diese kritische Haltung in seinem Unterbewusstsein zementiert, wird man sie in das Traumgeschehen übetragen können und ziemlich bald einen Klartraum haben. Weitere Hinweise und umfassende Beschreibungen findet man bei Paul Tholey, einem deutschsprachigen Klartraumpionier.

Weitere Erläuterungen meinerseits, folgen in weiteren Blogeinträgen.

 


Klartraum – Die Freude am Träumen

1. November 2006

KlartraumWer schon mal ein Erlebnis der „dritten Art“ während des Schlafens hatte, weiß wovon ich jetzt schreibe. Es funktioniert völlig ohne Drogen und hat einen weit höhern Aha-Effekt als alles jemals zuvor Erlebte. Viele werden schon mal unbewusst ein solches Erlebnis gehabt haben. Ich spreche vom sog. Klartraum, auch luzider Traum genannt. Wann hat man so einen Traum? Für gewöhnlich schläft man und verliert während des Schlafens die Kontrolle über seine Gedanken. Entweder träumt man gar nichts (man nimmt nichts wahr) oder was man träumt kann man nicht beeinflussen. Der Traum macht mit einem, was er will. Man kann das Traumgeschehen im normalen Traum nicht steuern, denn man hat nicht wahrgenommen, dass man träumt. Der Traum ist auch nicht sehr intensiv, denn die farblichen Wahrnehmungen sind nur eingeschränkt; der Fokus des Wahrnehmens ist ein wenig verschwommen. Man kann sich an solche „normalen“ Träume meist nur schlecht erinnern. Schnell gerät so ein Traum in Vergessenheit. Bei einem Klartraum sieht es ganz anders aus. Im Traum, also während des „normalen“ Träumens erkennt der Schlafende, dass er träumt und mit dieser Erkenntnis verändert sich sofort die Wahrnahme im Traum. Es ist ein höchst verblüffender Effekt, welcher mit Worten nur schlecht zu beschreiben ist. Der eigene Fokus wird scharf, die Farben der Traumumgebung sind plötzlich leuchtend und facettenreich, es ist besser als 3-D-Kino, denn es ist eine Wahrnahme als wenn man wach wäre. Ich hatte bei dem Klartraumforscher Paul Tholey gelesen, wie man diesen Zustand erreichen könnte. Nachfolgend will ich diesbezüglich meinen ersten bewusst herbeigeführten Klartraum schildern:

In meinem Traum befand ich mich in einem Buchladen. Ich schaute auf große Bildbände, die in schön anzuschauende Schutzumschläge eingefasst waren und in einem Regal standen. Beim Betrachten der Bildbände erfasste ich die Titel, an welche ich mich allerdings nicht erinnern kann. Ich nahm einzelne Bücher aus dem Regal und blätterte darin. In der hintersten Ecke der Buchhandlung sah ich eine offenstehende Tür, die meine Neugierde weckte. Dort angekommen schritt ich hindurch und betrat einen Nebenraum. Dort standen eine Klappleiter und allerlei Utensilien herum, die man für eine Renovierung benötigt (Tapetenrollen, Farbeimer, Kleister, Pinsel usw.). Oh, dachte ich. Wieso bin ich hier? Da ich mir im Wachzustand immer wieder die Frage gestellt hatte, ob ich träume oder wache, stellte ich sie mir auch in diesem Moment. Ich blickte mich im Raum um und stellte erstaunt fest, dass unter der Leiter eine Dose mit gelber Farbe in der Luft schwebte und sich um eine imaginäre Achse drehte. Ich dachte: So etwas gibt es im Wachzustand nicht! Kaum dass ich diese Erkenntnis gezogen hatte, wurde der Traum klar. Plötzlich konnte ich alle Einzelheiten scharf erkennen, ich roch die Farbe und sah die Feuchtigkeit an den Stellen der Wände, die frisch gestrichen waren. Begeistert dachte ich: Tholeys Methode ist einfach toll, das ging ja schnell! Ich freute mich wie ein Schneekönig. Um diese unglaubliche Klarheit zu begreifen, kniete ich auf den Fußboden und ertastete die alten, unrenovierten, mit weinroten Farbresten versehenen, Holzdielen, deren Maserung ich so deutlich wahrnahm, dass ich es nicht fassen konnte. Diese Traumrealität war faszinierend. Schön! Du bist klar!, dachte ich. Ich schaute mich um. Der Raum hatte ein Fenster. Tholey empfiehlt, etwas zu tun, was mir die Garantie gibt, in einem Klartraum zu sein. Also ging ich zum Fenster und überlegte, meinen Kopf durch das Glas zu stecken. Gedacht und getan. Vollkommen irre! Das Glas schloss sich so um meinen Körper, als ob man einen Körperteil durch eine straff gespannte Folie steckt, ohne einen Widerstand zu spüren. Wahnsinn, mein Kopf ist draußen und mein übriger Körper noch drin! Die Temperatur außerhalb war kühler, als im Raum. Ich beschloss, den Raum vollständig zu verlassen und sprang. Ich dachte in diesem Moment: Passieren kann Dir ja nichts! Und richtig; kam ich doch mit einer gekonnten Drehung außerhalb des Gebäudes auf den Füßen zu stehen. Die Umgebung musternd erfasste ich den mir bekannten alten Plattenweg, der zur Bahnhofstraße in Burg führt. In einer der Plattenfugen funkelte etwas. Ich beschloss, dem Funkeln nachzugehen. Bei näherer Betrachtung stellte sich das Funkeln als eine kleine, leuchtende Glühbirne, die in einer Kunstblume eingefasst war, heraus. Tholey sagt: Nur nicht zu sehr fixieren, sonst fliegst du aus dem Traum. Also entschied ich, mich weiter umzusehen. Toll! Wunderbar! Alles ist so real! Die Straßen, die Häuserzeilen, die Türme in der Ferne und die Bäume. Das alles wollte ich auch von oben betrachten und so beschloss ich, mich mit den Füßen vom Erdboden abzustoßen. Mit einer Art Schwimmbewegung schaffte ich es, einige Meter in die Höhe zu steigen. Dann war leider Schluss und ich wachte auf.

Man kann diese Art des Träumens erlernen, worüber ich in meinem nächsten Blogeintrag berichten werde.