Der Test für die Unsterblichkeit

21. Juni 2008

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob vielleicht doch noch etwas nach dem Tod existiert: Bewusstsein, Geist, Seele? Die Materialisten sagen, dass mit dem Tod des physischen Körpers auch das Bewusstsein stirbt. Der Schalter wird umgelegt und alles ist aus. Schlimme Vorstellung, nicht wahr?

Wer kennt die Wahrheit? „Von den Toten ist noch keiner zurückgekehrt, um zu erzählen wie das so ist mit dem Tod!“ Solche zynischen Sprüche kennen wir. Die Annahme, dass mit dem Tod des Körpers auch das Bewusstsein untergeht, basiert auf der These, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn ich jetzt sage, dass du den Beweis selbst finden kannst, dass dem nicht so ist, dann wird sich bei vielen eine Skepsis einstellen, welche sich bei manchen zum Mitleid mit dem armen Spinner steigern wird. OK, damit kann ich leben. Es gibt bereits eine Menschengruppe, welche meiner Behauptung, dass Körper und Geist (das Bewusstsein) nicht untrennbar miteinander verbunden sind, ohne weiteres folgen kann. Sie haben es bereits selbst erlebt. Sie wissen, dass der Tod nicht existiert. Sie haben die andere Seite gesehen. Es ist die Gruppe der Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten. Ich hatte bereits mit meinem Blogeintrag „Der Tod ist nicht das Ende.“  hierüber geschrieben. Es waren die Menschen, welche durch eine körperliche Grenzerfahrung auf Grund eines Unfalles oder einer Krankheit dem Tode sehr sehr nahe waren. Sie haben erlebt, dass das Ich-Bewusstsein weiter existiert, auch wenn der Körper auf dem OP-Tisch oder am Unfallort keine Lebensfunktionen mehr zeigt. Sie bekamen alles mit, die Handlungen der Ärzte, die Worte der Rettungskräfte, die Verzweiflung der Angehörigen.

 

Nun wird sich kaum jemand freiwillig in eine Todesnähe begeben, um für sich selbst den Beweis zu finden, dass Bewusstsein und Körper nicht untrennbar miteinander verbunden sind.

Es gibt eine Methode um das herauszufinden, ohne sein Leben zu riskieren. Bei manchen Menschen passiert sie auch rein „zufällig“. Es ist die sogenannte außerkörperliche Erfahrung (AKE) oder auch Out Of Body Expierence (OOBE). Wer eine AKE schon einmal erleben durfte, weiß wovon ich rede.

 

Was ist eine AKE und was passiert dabei? Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal völlig von dem „Glauben abkommen“, dass es nur den sog. physischen Körper gäbe.

 

Die wichtigste Erkenntnis, welche zum Verstehen einer AKE gewonnen werden muss, ist, dass der Körper eines jeden Menschen von der sogenannten Aura umgeben wird. James van Praagh beschreibt die Aura in seinem Buch „Die Weite zwischen Himmel und Erde“ wie folgt: „Dieses unsichtbare Energiefeld besteht aus Schichten, die alle von der universellen Lebenskraft, die immer lebendig, aktiv und mit Bewusstsein erfüllt ist, gespeist werden. Stellen sie sich die Aura vor wie eine funkelnde Glasmuschel um Ihren Körper. Vom Moment der Empfängnis an bis zu dem Augenblick, da Ihre Seele sich vom physischen Körper löst, werden in der Aura sämtliche Gedanken, Gefühle, Worte und Taten Ihres Lebens gespeichert … Ihre Aura besteht aus Schichten oder „Körpern“. … Innerhalb dieser Schichten liegen die Energiemuster, die ihr körperliches, emotionales, geistiges und spirituelles Selbst formen.“

 

Bei einer AKE passiert es nun, dass sich die Aura vom Körper löst und – da das Bewusstsein in diesem unsichtbaren Energiefeld steckt – man sich selbst aus der Perspektive eines Beobachters wahrnimmt. Ich kann versichern, dass dies ein höchst faszinierendes Erlebnis ist. Man nimmt aus einer völlig anderen Perspektive seinen eigenen Körper war, als wenn es nicht der eigene wäre. Ich habe eine AKE erfahren dürfen, ohne  diese bewusst herbeigeführt zu haben. Ich schwebte (Mein Ich-Bewusstsein) über meinem Bett und ich sah auf mich herab. Ich war überrascht und völlig verblüfft. Ich dachte: „Das kann doch gar nicht sein!“ Ich hatte diese AKE zu einer Zeit, als ich noch fest auf einem „materiellen“ Standpunkt stand. Es gab für diese AKE keinen Anlass. Sie ist passiert, als ich mich nach einer ziemlich schlaflosen Nacht im Zustand zwischen erschöpfter Schläfrigkeit und einem noch restlichen Wachzustand befand. Irgendwann war ich kurz ohne Bewusstsein und fand mich dann plötzlich schwebend über mir selbst. Ich sah mich schlafend im Bett liegen. Es war nicht so, dass ich völlig losgelöst war. Mein „schwebendes Ich“ und meinen Körper verband noch etwas. Das Erlebnis dauerte nur wenige Sekunden. Denn als ich mir dieser Sache bewusst wurde, erschrak ich so sehr, dass es mich ganz schnell wieder zu meinem Körper zog. Ich schlug meine Augen auf und dachte: „Scheiße! Was war das?“

Ich kann den Skeptikern versichern; es war bestimmt kein Traum. Ich habe über dieses Erlebnis noch lange nachgedacht. Es hat sich fest in mein Bewusstsein eingebrannt. Für mich war es der Anlass für einen Paradigmawechsel.

 

Erst Jahre später stieß ich auf ein Buch, welches mir eine Erklärung auf dieses Phänomen gab. Robert Peterson beschreibt in seinem Buch „Praxis der außerkörperlichen Erfahrung“ wie er selbst zu seiner AKE kam und vor allem, mit welchen Techniken man sie herbeiführen kann.

 

Hierzu werde ich in einem der nächsten Blogeinträge ausführliche Erläuterungen geben.

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Intuition versus Ego

21. Dezember 2007

Viele haben dieses Gefühl schon einmal gehabt: Der eigene Verstand gibt einem vor, was zu tun sei aber das sogenannte Bauchgefühl sagt dazu, dass man genau das nicht tun sollte (das kann natürlich auch genau anders herum sein). Dieses Bauchgefühl nennt man auch Intuition. James Van Praagh schreibt hierzu in seinem Buch Die Weite zwischen Himmel und Erde“: „Intuition ist das Gefühl, etwas zu wissen, und zwar von innen heraus. Dieses Wissen entsteht spontan, ohne Beteiligung des analytischen Denkens …. Intuition lässt sich nicht willentlich erzwingen, sie geschieht einfach.“
Wir nennen die Intuition auch „den sechsten Sinn“ oder unsere „innere Stimme“. Sie ist eine Art übersinnliches Bewusstsein, welches aber von den meisten Menschen nicht genutzt wird. All jenen, welche nur ihrem Verstand – ihrem Ego – trauen und nur glauben, was sie mit ihren fünf Sinnen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) wahrnehmen können, ist die Intuition abhanden gekommen. Dieses eingeschränkte Denken könnte aber in entscheidenden Momenten dazu führen, dass man versagt oder zu Schaden kommt, weil man einfach nicht darauf vertraut, dass das Bauchgefühl Recht haben könnte. Wenn meine Intuition mir sagt, ich möge einen bestimmten Weg jetzt nicht gehen, so sollte ich nicht darüber nachdenken, ob es wahrscheinlich sein könnte, ob mir auf diesem Weg etwas passiert oder nicht. Mein Ego würde mir sicher mitteilen, dass ich mich nicht so haben soll und ich diesen Weg tausenmal gegangen bin, ohne das etwas passiert sei. Wenn man so denkt, dann hat das Ego die Oberhand gewonnen. Es ist jetzt so schön „vernünftig“ auf nur auf den Verstand zu vertrauen. Ich muss mich aber dann nicht wundern, dass mir dann tatsächlich etwas passiert, ich von betrunkenen Halbstarken angegriffen, ich von einem Radfahrer angefahren oder von einem herabfallenden Ziegel getroffen werde (nur um mal einige Beispiel zu nennen). Jetzt wird der eine oder andere Kritiker sagen: Alles fiktive Beispiele! OK …. komme ich mit reellen Erlebnissen. Mir selbst passiert und da das eine Mal mein Ego und das andere Mal meine Intuition das Sagen hatten, auch ganz anschaulich.

Wenn ich in Magdeburg von einem relativ häufig besuchten Einkaufscenter nach Burg zurückfahre, dann habe ich an einer Kreuzung zum einen die Möglichkeit nach links zu fahren um über die Stadtschnellstraße und die Autobahn A2 an mein Ziel zu gelangen (schnellere Strecke). Zum anderen kann ich auch nach rechts fahren um über die Bundestraße B1 nach Burg zu kommen (kürzere aber langsamere Strecke). Im Frühjahr war da wieder so ein Samstag, welchen ich nutzte, um im Einkaufscenter zu shoppen. Auf dem Rückweg fahre ich an die Kreuzung heran und meine innere Stimme meldet sich und rät mir nach rechts auf die B1 zu fahren. Mein Verstand schaltet sich sofort ein und meint ganz altklug: „Warum die B1? Fahr wie immer über die Schnellstraße und die Autobahn, dann bist du schneller … du willst doch pünktlich bei dem geplanten Besuch ankommen.“ Da ich auf meinen Verstand hörte, fuhr ich über die Schnellstraße und musste ziemlich schnell feststellen, dass das ziemlich dämlich war, weil ich in einen satten Stau geriet. So kam ich dann natürlich zu spät in Burg an. Mein Ego hatte mir also nicht geholfen.

Etwa ein halbes Jahr später fuhr ich wieder auf besagte Kreuzung zu und meine Intuition gab mir ein: „Fahr nach rechts und über die B1 nach Burg!“ Mein Ego begann sofort zu argumentieren: „Du bist doch schon nach Magdeburg hin über die B1 gefahren und hast dort an einer Baustelle warten müssen. Das wird jetzt stadtauswärts noch schlimmer. Fahr über die Schnellstraße!“ Diesmal hörte ich aber auf mein Bauchgefühl und fuhr stadtauswärts die B1. Es gab – entgegen den Unkenrufen meines Verstandes – keinen Stau auf der B1 und ich kam zügig nach Burg. Kurz bevor ich mein Ziel erreichte, meldete der Verkehrsfunk, dass es auf der Autobahn in der Richtung, in der ich sonst immer fahre,  zu einem schweren Verkehrsunfall und einer Vollsperrung der A2 gekommen sei. Der Unfall ereignete sich etwa zu dem Zeitpunkt, als ich die Stelle des Unfalles auf der A2 bei der Heimfahrt passiert hätte, wenn ich auf mein Ego gehört hätte und über die Autobahn nach Hause gefahren wäre.

Die Moral von der Geschicht … wenn sich deine Intuition meldet, dann höre auf dein Ego nicht.