Traumfrau – Gibt es sowas?

4. November 2010

Neulich wurde ich beim Besuch einer Singleseite, bei der ich kurzzeitig angemeldet war, gefragt: Was macht Ihre Traumfrau aus? Mmhhhmm Traumfrau? Sowas gibt es doch gar nicht! Oder vielleicht doch? Okay … ich überlegte kurz und heraus kam folgender Dialog mit (m)einer imaginären Traumfrau:
Ich: „Hallo Traumfrau! Irgendwie muss ich die neugierigen Profilbesucher darüber aufklären, was dich ausmacht!“
Traumfrau: „Und … hast du damit ein Problem?“
Ich: „Nun ja, du kommst doch nur in meinen Träumen vor. Zugegeben, die sind echt genial! Du siehst aus wie eine Symbiose aus Heidi Klum, Lara Croft und Lady Diana, verstehst mich ohne Worte, liest mir alle Wünsche von den Lippen ab, holst mir mein Bier aus dem Kühlschrank, wenn ich mit den Fingern schnippe und findest mich unheimlich toll!“
Traumfrau: „Wie du es selbst bereits erkannt hast, komme ich nur in deinen Träumen vor! Die Wirklichkeit sieht anders aus! Nicht du prägst mein Aussehen und mein Verhalten, sondern ich selbst bin dafür verantwortlich! Ich bin einmalig und so schön, wie ich mich fühle! Das kommt aus meinem Innersten. Du solltest wissen: Der Geist ist König!“
Ich: „Mhhmm … wenn ich also mein Ego abschalte und auf mein Bauchgefühl höre, könnte ich mich großartig fühlen und so etwas wie dich in der Realität finden?“
Traumfrau: „Na klar! Du kannst nur anziehen, was du ausstrahlst!“
Ich: „Danke, dann gehe ich mal davon ab, immer von meinem Gegenüber zu verlangen, das es sich nach meinem Bilde formt und fange erst mal bei mir selbst an!“
Traumfrau: „Sehr gut! Es könnte sein, dass du mich bald treffen wirst!“

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Intuition versus Ego

21. Dezember 2007

Viele haben dieses Gefühl schon einmal gehabt: Der eigene Verstand gibt einem vor, was zu tun sei aber das sogenannte Bauchgefühl sagt dazu, dass man genau das nicht tun sollte (das kann natürlich auch genau anders herum sein). Dieses Bauchgefühl nennt man auch Intuition. James Van Praagh schreibt hierzu in seinem Buch Die Weite zwischen Himmel und Erde“: „Intuition ist das Gefühl, etwas zu wissen, und zwar von innen heraus. Dieses Wissen entsteht spontan, ohne Beteiligung des analytischen Denkens …. Intuition lässt sich nicht willentlich erzwingen, sie geschieht einfach.“
Wir nennen die Intuition auch „den sechsten Sinn“ oder unsere „innere Stimme“. Sie ist eine Art übersinnliches Bewusstsein, welches aber von den meisten Menschen nicht genutzt wird. All jenen, welche nur ihrem Verstand – ihrem Ego – trauen und nur glauben, was sie mit ihren fünf Sinnen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) wahrnehmen können, ist die Intuition abhanden gekommen. Dieses eingeschränkte Denken könnte aber in entscheidenden Momenten dazu führen, dass man versagt oder zu Schaden kommt, weil man einfach nicht darauf vertraut, dass das Bauchgefühl Recht haben könnte. Wenn meine Intuition mir sagt, ich möge einen bestimmten Weg jetzt nicht gehen, so sollte ich nicht darüber nachdenken, ob es wahrscheinlich sein könnte, ob mir auf diesem Weg etwas passiert oder nicht. Mein Ego würde mir sicher mitteilen, dass ich mich nicht so haben soll und ich diesen Weg tausenmal gegangen bin, ohne das etwas passiert sei. Wenn man so denkt, dann hat das Ego die Oberhand gewonnen. Es ist jetzt so schön „vernünftig“ auf nur auf den Verstand zu vertrauen. Ich muss mich aber dann nicht wundern, dass mir dann tatsächlich etwas passiert, ich von betrunkenen Halbstarken angegriffen, ich von einem Radfahrer angefahren oder von einem herabfallenden Ziegel getroffen werde (nur um mal einige Beispiel zu nennen). Jetzt wird der eine oder andere Kritiker sagen: Alles fiktive Beispiele! OK …. komme ich mit reellen Erlebnissen. Mir selbst passiert und da das eine Mal mein Ego und das andere Mal meine Intuition das Sagen hatten, auch ganz anschaulich.

Wenn ich in Magdeburg von einem relativ häufig besuchten Einkaufscenter nach Burg zurückfahre, dann habe ich an einer Kreuzung zum einen die Möglichkeit nach links zu fahren um über die Stadtschnellstraße und die Autobahn A2 an mein Ziel zu gelangen (schnellere Strecke). Zum anderen kann ich auch nach rechts fahren um über die Bundestraße B1 nach Burg zu kommen (kürzere aber langsamere Strecke). Im Frühjahr war da wieder so ein Samstag, welchen ich nutzte, um im Einkaufscenter zu shoppen. Auf dem Rückweg fahre ich an die Kreuzung heran und meine innere Stimme meldet sich und rät mir nach rechts auf die B1 zu fahren. Mein Verstand schaltet sich sofort ein und meint ganz altklug: „Warum die B1? Fahr wie immer über die Schnellstraße und die Autobahn, dann bist du schneller … du willst doch pünktlich bei dem geplanten Besuch ankommen.“ Da ich auf meinen Verstand hörte, fuhr ich über die Schnellstraße und musste ziemlich schnell feststellen, dass das ziemlich dämlich war, weil ich in einen satten Stau geriet. So kam ich dann natürlich zu spät in Burg an. Mein Ego hatte mir also nicht geholfen.

Etwa ein halbes Jahr später fuhr ich wieder auf besagte Kreuzung zu und meine Intuition gab mir ein: „Fahr nach rechts und über die B1 nach Burg!“ Mein Ego begann sofort zu argumentieren: „Du bist doch schon nach Magdeburg hin über die B1 gefahren und hast dort an einer Baustelle warten müssen. Das wird jetzt stadtauswärts noch schlimmer. Fahr über die Schnellstraße!“ Diesmal hörte ich aber auf mein Bauchgefühl und fuhr stadtauswärts die B1. Es gab – entgegen den Unkenrufen meines Verstandes – keinen Stau auf der B1 und ich kam zügig nach Burg. Kurz bevor ich mein Ziel erreichte, meldete der Verkehrsfunk, dass es auf der Autobahn in der Richtung, in der ich sonst immer fahre,  zu einem schweren Verkehrsunfall und einer Vollsperrung der A2 gekommen sei. Der Unfall ereignete sich etwa zu dem Zeitpunkt, als ich die Stelle des Unfalles auf der A2 bei der Heimfahrt passiert hätte, wenn ich auf mein Ego gehört hätte und über die Autobahn nach Hause gefahren wäre.

Die Moral von der Geschicht … wenn sich deine Intuition meldet, dann höre auf dein Ego nicht. 


Denk Positiv!

1. April 2007

Neulich prägte mein jüngerer Bruder bei einem Telefonat die Formel: „Erwartung = Frust!“. Es ist ein kurzer prägnanter Satz, der grundsätzlich zutreffen soll. Wenn ich eine gewisse Erwartungshaltung im Hinblick auf eine bestimmte Lebenssituation habe, werde ich regelmäßig Schiffbruch erleiden, weil es nicht so kommen soll, wie ich es erwarte. Am besten man hat also eine negative Einstellung zu allen möglichen Möglichkeiten des Ereignishorizontes, dann kann alles nur besser werden. Anders gesprochen … wenn ich nichts Erwarte, dann kann alles nur besser werden als nichts. Wenn man sich diese logisch klingende „Weisheit“ so weit verinnerlicht, dass sie sich ins Unterbewusstsein einprägt, dann hat man sich auf eine grundsätzlich negative Lebenseinstellung eingeschossen. Man muss sich dann nicht wundern, dass im eigenen Leben wirklich nicht viel gelingt.

Zuerst dachte ich, er hat völlig Recht. Gott sei Dank fielen mir bei einem Einkaufsbummel  in Magdeburg – welchen ich wieder einmal aus einer Intuition heraus unternahm – zwei Audio-CDs in die Hände. Die Aussagen der Autoren dieser CD’s führen den Denkansatz „Erwartung = Frust“ völlig ins Absurde. Dies war zum einen die CD „Erfolgreich Wünschen“ von Pierre Franckh mit Michaela Merten und zum anderen die CD „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“ von Dr. Joseph Murphy. Zuerst war ich etwas skeptisch wenn auch nicht unaufgeschlossen. Bei Franckh handelt es sich um vier geleitete Meditationen, welche ungemein entspannend und erholsam sind. Die Grundaussage der zweiten Meditation ist, dass man seine Zweifel und Ängste hinter sich lassen soll um das Ufer des Landes zu erreichen, in welchem die schönsten eigenen Träume wirklich werden. Man soll sich dies fest vorstellen. Damit war für mich der erste Ansatz für das positive Denken gegeben. Noch deutlicher wird Dr. Murphy in seinem Hauptwerk, die „Macht des Unterbewusstseins“. In der umfangreichen Einleitung der CD wird erläutert, wie der Mensch die unermessliche Kraft seines Unterbewusstseins schöpferisch nutzen kann und wie sich Wünsche kraft des Glaubens in Realität umsetzen lassen.
Nach Murphy umgibt den Menschen ein unermesslicher Reichtum, wenn er das Auge des Geistes nach innen richtet und tief in seinem Selbst eine unerschöpfliche Schatzkammer entdeckt. Die richtige Erkenntnis dieser Macht des Unterbewusstseins und der damit verbundenen schöpferischen Kräfte bezeichnet Murphy als sichersten und schnellsten Weg, allem inneren und äußeren Mangel ein Ende zu setzen und für den Rest des Lebens in Wohlstand zu leben. Die Kernaussage ist, dass man positiv Denken soll. Man soll sein Unterbewusstsein mit diesem positiven Denken dazu bringen, das Leben zu verbessern um letztlich seine wahre Erfüllung zu finden.

Ausgehend von dieser Einführung habe ich mir Dr. Murphy verinnerlicht und seine Kernaussagen immer und immer wieder angehört. Vor dem Einschlafen im Zustand zwischen Wachsein und Schlaf, dem Zeitpunkt, wo das zweifelnde Bewusstsein allmählich die Kontrolle verliert, habe ich mir die positive Denkweise angeeignet; sie meinem Unterbewusstsein aufgegeben. Es ist die erste Stufe zu einem neuen Leben. Es ist keine Droge, kein Alkohol, keine Tablette, welche alle nur dazu bestimmt sind, dein Denkvermögen zu vernebeln und dein Bewusstsein bei der Ausführung der aus dem Unterbewusstsein entspringenden Intensionen zu behindern. Es ist die wahre Quelle aller Besserungen. Man muss aufhören an sich selbst zu zweifeln und vielleicht sogar andere für seine eigene Lebenssituation verantwortlich zu machen. Man ist für alles selbst verantwortlich; man kann alles verändern! Die alte Weisheit: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!“ drückt genau dies aus. Indem du selbst deine positiven Wünsche und Vorstellungen in dein Unterbewusstsein einbrennst und dabei keinen Zweifel an deinem Erfolg aufkommen lässt, wird sich deine Umwelt ausgehend von deiner eigenen Veränderung verändern. Du hast es selbst in der Hand. Vermeide es, ausgehend von negativen Erfahrungen, von Kritik und Ungerechtigkeiten der Vergangenheit, diejenigen Personen gedanklich mit negativen Wünschen zu verfolgen, welche dich irgendwie emotional negativ beeinflusst haben. Dieses destruktive negative Denken wird dich nicht weiterbringen; im Gegenteil; es wird alle Ansätze positiven Denkens zerstören. Wünsche diesen Personen welche dich vormals gekränkt oder verletzt haben – auch wenn es schwerfällt – von Herzen alles Gute.

Alles in allem kommt es hierbei auf die innere Einstellung an. Hierbei darfst du nicht mit dem Denkansatz herangehen, dass das positive Denken mal eben schnell deinen Geist und dein Unterbewusstsein erfasst, indem du den Wunsch vor dich hermurmelst als sei es der Zauberspruch eines Bühnenmagier. Du musst die Einstellung verinnerlichen, sonst bleibt der Glauben an das positive Denken nur eine Luftblase und es wird sich in deinem Leben nichts ändern. Glaube daran, dass sich alles positiv auswirken wird, was du vorher frei von Vorurteilen, Zweifeln und Opferstellungen gedanklich erbeten und in dein Unterbewusstsein aufgenommen hast.

Bei mir haben sich seit einigen Tagen äußerst positive Ergebnisse eingestellt. Über Einzelheiten werde ich zu gegebener Zeit berichten.  
    


Das doppelte Sechserpack

21. Februar 2007

66Ich hatte mich von meiner Frau getrennt und bin in die Stadt gezogen, wo ich arbeite. Hier fing es an, dass ich mit einem Phänomen zu tun bekam, welches sich bis heute fortsetzt. Ich will die Fakten einfach auf den Tisch legen und der geneigte Leser mag sich selbst ein Urteil bilden. Alles ist verifizierbar und ich habe diese Entwicklung nicht bewusst beeinflusst. Es fing damit an, dass ich eine Wohnung brauchte, weil ich dem befreundeten Arbeitskollegen, welcher mich einstweilen aufgenommen hatte, nicht ewig auf den Geist gehen wollte. Ich bekam recht schnell eine gut sanierte Altbauwohnung in der X-Straße 66X. Bei der Zahl 6 war ich immer ein wenig abergläubisch, denn ich betrachtete diese Zahl als „teuflische“ Zahl, was aber – aus heutiger Sicht – völliger Blödsinn ist. So war mir etwas komisch zumute, dass meine neue Adresse ausgerechnet eine 66 als Zahl aufwies. Die Wohnung ist aber sehr schön und die Miete ist günstig, so dass ich letztlich den Vertrag unterschrieb. Als nächstes eröffnete ich bei einer renomierten Bank ein Girokonto, die Kontonummer wies zwei Sechsen auf was mich noch nicht weiter stutzig machte. Schnell meldete ich auch bei der T-Com einen Festnetzanschluss an und legte keinen Wert auf eine spezielle Telefonnummer. Die T-Com meldete sich per Brief und teilte mir meine Festnetznummer mit. Auch diese Nummer wies zwei Sechsen auf. Auch ein neues Privat-Handy benötigte ich und landete beim Anbieter O2. Der Handyvertrag war schnell geschlossen und nach zehn Minuten war die Handynummer freigeschaltet. Vielleicht wird Mancher schon wissen, welche Zahlen die Handynummer neben anderen enthielt: zwei Sechsen. Mittlerweile fiel mir der „Zufall“ auf. Ich registrierte, dass alle Zahlen, welche eine gewisse Bedeutung in meinem neuen Leben hatten, zwei Sechsen enthielten, tat diese Sache aber als einen Mehr-oder-Weniger-Zufall ab. Mit dem Bewusstsein der kontinuierlichen Häufigkeit der zwei Sechsen in meinem Fokus startete ich in die neue Woche. Da ich in einen anderen Landkreis gezogen war, musste ich mein Auto nicht nur ummelden sondern auch ein neues Kennzeichen bekommen. Da ich Wunschkennzeichen mit Buchstabenkombinationen und Jahreszahlen völlig über hatte, wollte ich ein Kennzeichen, welches mir Herr Zufall bescherte. Also sagte ich der Sachbearbeiterin in der KfZ-Zulassungstelle auf deren Frage, ob ich einen Kennzeichenwunsch hätte, dass ich ein Kennzeichen haben wolle, welches frei Schnauze vom Computer ausgespuckt werde. Ich erklärte der Dame noch vielsagend, dass ich ihr dies vielleicht nach dem Ergebnis erklären würde, warum ich es dem Zufall überlassen wollte. Also gut, die Frau schaute in Ihren Computer; es dauerte ca. 30 Sekunden und sie sagte: „Herr Vogler, ich habe jetzt ein Kennzeichen für Sie, vielleicht nehmen Sie es ja schon, es lautet: JL-** 66.“  Als ich dies hörte, fing ich laut zu lachen an. Alle in der Zulassungstelle in der Nähe befindlichen Personen drehten sich nach mir um. Es war sicher sehr selten, dass ein Antragsteller auf Grund eines zugeteilten Kennzeichens lauthals zu lachen anfing. Ich erklärte der Frau, warum ich lachte und sagte noch, dass sie meine Zeugin dafür sei, dass ich nichts an dem Kennzeichen gedreht habe. Diese Situation in der Zulassungstelle war irgendwie prägend für mich. Mein Fokus hatte sich gedreht. Mir war klar, dass das jetzt kein Zufall mehr sein konnte, dass in meinen zugeteilten Zahlenkombinationen, der Wohnanschrift oder dem Autokennzeichen jeweils zwei Sechsen auftauchten. Jeder mag für sich selbst prüfen, wie häufig eine bestimmte Zahlenkombination in seinen persönlichen Zahlenwerken auftaucht. Ich wage die Behauptung aufzustellen, dass so etwas wie bei mir äußerst selten sein dürfte. Es ist auch völlig verblüffend, dass es nicht gar keine Sechs oder nicht vier Sechsen oder drei Sechsen oder nur Sechsen sind, die hier in Erscheinung treten, sondern immer zwei Sechsen. Die Kennzeichensechsen waren aber nicht die letzten Sechsen in Folge. Ich hatte am 1. Februar den Tag der Wohnungsübergabe. Ein Vertreter meines Vermieters ging mit mir durch die renovierte Wohnung. Danach wurden die Zählerstände von Strom- und Gaszähler festgestellt. Natürlich hatte jeder Zähler eine Nummer. Und so kam es was kommen musste, der Stromzähler meiner Wohnung wies zwei Sechsen auf. Das war damit die sechste Doppelsechs in Folge. Was weiter folgte waren Doppelsechsen in Rechnungen, Bestellbelegen, Tankquittungen und so weiter und so fort. Immer wenn ich mich auf die Erwartung einer neuen Doppelsechs konzentrierte, kam diese natürlich nicht. Nur wenn ich nicht förmlich darauf wartete und meinen Fokus auf andere Dinge richtete, trat die doppelte Sechs wieder auf. Ich fragte mich lange, was das Ganze zu bedeuten habe und kam nicht dahinter. In den letzten Wochen habe ich mich dann immer mehr meiner inneren Stimme, meinen Intuitionen geöffnet und bin damit sehr gut gefahren. Anders gesprochen, wenn ich meiner Intuition nicht gefolgt bin, ging irgendwas schief. Meine Intuition hat sich immer rechtzeitig eingeschaltet, wenn es darum ging, einen Gegenstand für meine neue Wohnung zu besorgen. Ich will hier ein Beispiel nennen. Mit einem eigenen Hausstand braucht man natürlich eine Waschmaschine. Da ich in meiner Wohnung keinen Platz zum Aufhängen der Wäsche habe, muss die Maschine einen Trockner integriert haben. Das ist ein sogenannter Waschtrockner. Ich schob meine Entscheidung, so ein Gerät zu kaufen, etwas hinaus. Als ich dann an einem Montag den Mediamarkt aufsuchte, hatte ich eigentlich vor, nur ein Kleinteil für meine Antennenverkabelung zu kaufen. Meine Intuition zog mich aber in die Waschmaschinenabteilung. Dort schaute ich mir die vorhandenen Waschtrockner an, welche eine Preisspanne von 599 bis ca. 1600 Euro hatten. 1600 Euro waren echt zu viel und ich orientierte mich bei den preiswerteren Modellen. Eine Verkaufsberaterin riet mir zum Kauf der Preiswertesten, weil diese eine Sensorentechnik für die Trockenautomatik hatte. Als ich die Entscheidung getroffen hatte, das Ding zu kaufen, sagte die Mediamarktverkaufsberaterin, dass ich Glück hätte, weil neben dem Vorführmodell nur noch eine Maschine am Lager sei. Also wurde die Bestellung aufgenommen und ein Liefertermin vereinbart. Was soll ich sagen, man rate, welche Ziffern in der Beleg-Nr. auftauchten: Zwei Sechsen. Das Teil war – wie schon erwähnt – das letzte am Lager, wie auch der Laptop welchen ich eine Woche vorher – wieder meiner Intuition folgend – gekauft hatte oder der Couchtisch von Ikea, welcher in der Folgewoche als letztes Teil dieser Serie im Lager von Ikea in Berlin-Tempelhof vorhanden war. So zogen sich die zwei Sechsen und mich meine Intuition durch meinen Alltag und all meine Freunde und Bekannten, welche das mitbekamen, schütteln nur den Kopf und sagen „Unglaublich!“. Bei der Suche nach der Bedeutung des Ganzen führte mich meine Intuition in einen Thalia-Buchladen in Magdeburg. Dort rannte ich zur Esoterikecke und mir flogen zwei Bücher förmlich zu. Das waren die Bücher „Das dritte Auge öffnen“ von Harald Wessbecher und das Buch „Kleines Handbuch der Numerologie“ von Glynis McCants. Ich will hier jetzt nicht die Inhalte der Bücher wiedergeben. Nur soweit, an Hand des letzteren Buches konnte ich abgleichen, dass meine Zahlenphänomene nichts mit Numerologie zu tun haben, denn diese befasst sich mit der Zahlensymbolik der aus Geburtstag und Geburtsnamen zu ermittelnden Zahlen (z.B. Lebensaufgabenzahl, Schicksalszahl, Seelenzahl usw.). Aus dem Buch von Wessbecher konnte ich aber etwas entnehmen, was ich mit den Sechsen in Zusammenhang bringe: Mein höheres Selbst deutet mir unmissverständlich, dass ich mein Leben wandeln – dass heißt es umstellen – muss. Meine jahrelange Lethargie hat ein Ende gefunden. Ich möchte hier aus Wessbecher die Stelle zitieren, welche für mich maßgeblich ist: „Das dritte Auge öffnen –  Als „drittes Auge“ bezeichnet man in östlich-esoterischen Traditionen das Energiezentrum, dessen Sitz oberhalb der Mitte zwischen den beiden physischen Augen, etwa zwischen den Augenbrauen, annimmt. Im geöffneten und entwickelten Zustand befähigt es zum sechsten Sinn, zur Intuition oder ganz allgemein zur Wahrnehmung von außersinnlichen, feinstofflichen Phänomenen. Es wird das sechste Chakra oder Ajna-Chakra genannt.“ Als ich dies las war mir spontan klar, was mir mein Higher-Self sagen wollte. Ich soll meinen sechsten Sinn erschließen und endlich die jahrelang zugesperrte Tür öffnen. Nun ich bin dabei. Es wird hier wohl noch viele spannende Momente geben über welche ich dann berichten werde. Letzter Stand von heute war ein Rechnungsbetrag bei Marktkauf von 66,81 EUR. Der Pilotenkoffer, welchen ich kaufte hatte eine „AVA Nummer“ mit zwei Sechsen und die Sonnenbrille, welche ich intuitiv gut fand und kaufte, trug das Label „Route 66“, was ich erst an der Kasse merkte als ich die Teile schon bezahlt hatte. Und so läuft meine Welt zur Zeit im doppelten Sechserpack. Und so sage ich zu mir selbst, mache alle deine Augen auf … mit dem dritten sieht man besser …. LOL

PS: Die Übertragungsrate, mit welchem sich mein Laptopmodem durch das Web quält und ich diesen Blogeintrag gerade online stellte ist 46,6 kBits/s und wer mir mir das nicht glauben mag, hier ist bitte schön der Beweis

46,6 kBit/s