HAARP – keine Verschwörungstheorie

29. Juli 2016
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Antennenfeld von HAARP – Bildquelle: wikipedia

HAARP, Forschungsprogramm für hochfrequente Strahlenforschung (High Frequency Active Auroral Research Project), wird gemeinsam von der Luftwaffe der USA und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks, durchgeführt. Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion. HAARP ist ein Forschungsprojekt, bei dem mit einer bodengestützten Anlage mit einem Netz von Antennen, die alle mit einem eigenen Sender ausgestattet sind, Teile der Ionosphäre mit starken Radiowellen erwärmt werden. Die erzeugte Energie heizt bestimmte Teile der Ionosphäre auf, was auch Löcher in der Ionosphäre und künstliche „Spiegel“ herbeiführen kann.

HAARP ist für viele Zwecke einsetzbar. Durch Manipulation der elektrischen Eigenschaften in der Atmosphäre lassen sich gewaltige Kräfte kontrollieren. Wird dies als militärische Waffe eingesetzt, können die Folgen für den Feind verhängnisvoll sein. Durch HAARP läßt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Die Energie läßt sich auch auf ein bewegliches Ziel ausrichten, u.a. auf feindliche Raketen.

Das Projekt ermöglicht auch eine bessere Kommunikation mit U-Booten und die Manipulation der globalen Wetterverhältnisse. Aber auch das Gegenteil, eine Störung der Kommunikation, ist möglich. Durch Manipulation der Ionosphäre kann man die globale Kommunikation stören, gleichzeitig bleiben die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um Öl- und Gasfelder aufzuspüren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Eine weitere Nutzung des HAARP-Systems ist Radar, das über den Horizont blicken und Objekte in großer Entfernung erfassen kann. Dadurch lassen sich nähernde Objekte jenseits des Horizonts ausmachen.

Seit den 50er Jahren führen die USA Atomexplosionen im Van Allen-Gürtel durch, um zu erforschen, welche Auswirkungen der entstehende elektromagnetische Impuls in so großer Höhe auf Funkverbindungen und die Wirkungsweise von Radaranlagen hat. Diese Explosionen erzeugten neue Magnetstrahlengürtel, die fast um die gesamte Erde liefen. Die Elektronen bewegten sich auf magnetischen Feldlinien und erzeugten ein künstliches Nordlicht über dem Nordpol. Durch diese militärischen Versuche entsteht die Gefahr, daß der Van Allen-Gürtel für lange Zeit schwerwiegend gestört wird. Das Magnetfeld der Erde kann sich über großen Gebieten ausweiten und Funkverbindungen unmöglich machen. Nach Aussagen amerikanischer Wissenschaftler kann es Hunderte von Jahren dauern, bis der Van Allen-Gürtel wieder zu seinem normalen Zustand zurückfindet. HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken. Das System kann auch das gesamte Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis.

Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten starken Wellen entstehen. Die Ionosphäre schützt uns vor einfallender kosmischer Strahlung. Es besteht die Hoffnung, daß die Löcher sich wieder schließen, aber die Erfahrungen mit den Veränderungen der Ozonschicht deuten in die entgegengesetzte Richtung. Die schützende Ionosphäre weist also große Löcher auf..

HAARP ist wegen der umfassenden Auswirkungen auf die Umwelt eine globale Angelegenheit, und es ist zu bezweifeln, ob die Vorteile dieses Systems wirklich die Risiken aufwiegen. Die ökologischen und ethischen Auswirkungen müssen vor weiteren Forschungsarbeiten und Versuchen untersucht werden. HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt, und es ist wichtig, daß die Bevölkerung davon Kenntnis erhält.

HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des „Kriegs der Sterne“, um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Solche Forschungsarbeiten sind als schwerwiegend umweltschädigend anzusehen, sie können unübersehbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Niemand weiß heute mit Sicherheit, welche Auswirkungen HAARP haben kann. Der Geheimhaltung in der militärischen Forschung muß entgegengewirkt werden. Das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte und die parlamentarische Kontrolle müssen gestärkt werden.

Eine Reihe internationaler Übereinkommen (Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UNSeerechtsübereinkommen) lassen HAARP nicht nur unter humanen und politischen Aspekten, sondern auch unter rechtlichen Aspekten als äußerst zweifelhaft erscheinen. Der Antarktis-Vertrag schreibt vor, daß die Antarktis nur für friedliche Ziele genutzt werden darf. Dies würde bedeuten, daß HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Alle Auswirkungen der neuen Waffensysteme müssen von unabhängigen internationalen Einrichtungen untersucht werden. Es sind weitere internationale Vereinbarungen anzustreben, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen.

Vorstehende Darstellung stammt nicht von mir! Man lese und staune; sie ist Teil eines offiziellen Dokumentes der Europäischen Union vom 14.01.1999. Konkret geht es um einen Entschließungsantrag zu Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik. Das Europäische Parlament „… hält HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) wegen der weitreichenden Umweltauswirkungen für eine globale Angelegenheit und fordert, die rechtlichen, ökologischen und ethischen Auswirkungen von einem unabhängigen internationalen Organ untersuchen zu lassen, bevor weitere Forschungsarbeiten und Versuche stattfinden; bedauert die wiederholte Weigerung der Regierung der Vereinigten Staaten, einen Vertreter zu der öffentlichen Anhörung oder den folgenden Sitzungen seines zuständigen Ausschusses über die Auswirkungen des Forschungsprogramms über hochfrequente Strahlen (High Frequency Active Auroral Research Project – HAARP), das gegenwärtig in Alaska durchgeführt wird, zu entsenden ….“ Damit sollte jedermann klar sein, dass HAARP, wenn es schon im EU-Parlament zu Bedenken geführt hat und in einer Entschließung die Untersuchung seiner Auswirkungen gefordert wurden, reell und keineswegs Teil einer Verschwörungstheorie ist. Heute wird dieses Dokument im Mainstream weitestgehend verschwiegen und HAARP ist kein offizielles Thema mehr. Vielmehr wird durch den Mainstream über den Erklärbären des ZDF Prof. Dr. Lesch das Thema ins Lächerliche gezogen, wenn es um die von „Verschwörungstheoretikern“ geäußerten Bedenken geht. Da stellt sich doch die Frage, warum die EU dieses Thema überhaupt aufgegriffen und deratige Bedenken geäußert hat. Jeder mag nun sein Gehirn einschalten und sich fragen, warum so viel Lärm um angeblich NICHTS gemacht wurde. Da kommen Fragen auf, die man der Politik stellen sollte. Derweil „haarpt“ man täglich weiter und keiner weiß genau, was das Ganze für Auswirkungen hat. Das ist doch dann wieder ein guter Ansatz für neue Verschwörungstheorien.


Wer pfuscht da am Wetter rum?

30. Juni 2016

Am 01.06.2016 wurde bei Youtube obiger Videozusammenschnitt aus Fernsehsendungen u.a. der öffentlich-rechtlichen Sender veröffentlicht, welcher in seinem Aussagewert für sich spricht. Man wird ja regelmäßig schief angeschaut, wenn man von Wettermanipulation, von Chemtrails oder von HAARP spricht. Der Zusammenschnitt belegt aber, dass man keineswegs einer Paranoia unterliegt, wenn man bestimmte Wetterkapriolen kritisch betrachtet. So wird in dem Video in einer ZDF- Sendung auf einen Wetterbericht des Meterologen Günther Tiersch vom 14.01.2009 verwiesen, wo dieser am Monitorbild über schlangenförmige Linien berichtet und diese am Radarbild zeigt, welche mit normalen Wolken und dem Wetter nichts zu tun haben und am Nachmittag wahrscheinlich von Militärflugzeugen über der Nordsee in 5 bis 6 km Höhe ausgebracht worden seien. Eine andere Sendung des ZDF berichtet über das HAARP-Projekt und der Kommentator sagt ganz trocken, dass mittels eines riesigen Antennenwaldes Radiowellen mit einer Sendeleistung von 3.600 Kilowatt in die Ionosphäre abgestrahlt werden, was der Leistung von 1.000 Fernsehsendern entspreche. Ganz locker wird berichtet, dass man mit den Radiowellen versuche, die Ionosphäre der Erde zu verändern um dem „militärischen Gegner Schwierigkeiten zu bereiten“. Schlussendlich stellt eine Sendung von Joachim Bublath im ZDF die Theorie des Ausbringens von Chemtrails vor, mit welchen die Erderwärmung gestoppt werden solle. Jeder mag sich an Hand des Videos selbst ein Bild und vor allem Gedanken darüber machen, ob das Rumpfuschen am Wetter und der Erdatmosphäre nicht längst schon bittere Realität sind. Es scheint, dass die „Wetterkapriolen“ der letzten Wochen unter diesem Blickwinkel vielleicht ganz anders betrachtet werden müssen und nicht einfach nur „das Wetter schuld ist“.
Nachtrag vom 07.07.2016:
Mysteriöse Wolken über CERN

Cern-Thunderclouds-Youtube-thumn

Screenshoot – Youtubevideo

In der Nacht vom 04.07. auf den 05.07.2016 sind über dem Forschungszentrum in Genf komische Wolken aufgetaucht. In dem bei Youtube eingestellten Video wird mitgeteilt, dass CERN damit im Zusammenhang stehen könnte, weil dort just zu dieser Zeit ein neues Experiment names AWAKE gestartet wurde. Hierbei handelt es sich um eine neue Methode um die Teilchenpartikel schneller aufeinander prallen zu lassen. „CERN gibt zu, künstliche Wolken erschaffen zu können! Jedoch gab es noch keine offizielle Stellungnahme, ob es einen Zusammenhang zum Experiment AWAKE gibt!“ AWAKE steht für „Erwachen“; was angesichts der im Video gezeigten Fotos eher beuruhigend wirkt und sich auch als Öffnen der Büchse der Pandora zeigen könnte, weil man hier mit Dingen herumexperimentiert, von denen man nicht genug wissen kann um alle Folgen vorherzusehen.

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