Besetzungen

30. August 2015

Besetzung
Hast du schon einmal erlebt, dass du eine Person, die du schon Jahre lang kanntest, plötzlich nicht mehr wiedererkennst? Diese Person, ein Verwandter, ein Freund, ein Bekannter oder ein Arbeitskollege gibt sich von einem Tag auf den anderen völlig verändert. Dir kommt angesichts bestimmter abstruser Situationen, die sich in aggressivem Auftreten, extremen Ticks oder unlogischen verbalen Äußerungen zeigen und aus dem Verhalten des Betroffenen entspringen, der Satz: „Was ist denn in dich gefahren?!“, über die Lippen. Das ist eine Aussage die, wie sich weiter unten noch zeigen wird, den Nagel ziemlich auf den Kopf trifft, jedoch dein Verhältnis zu dem Bekannten oder Freund nicht gerade vereinfacht. Denn er findet sein abrupt geändertes Verhalten sogar völlig normal. Vielleicht hast du ja auch einen Menschen kennengelernt, der sich zunächst von der besten Seite zeigt, du ihm daraufhin dann näherkommst und der Andere dann plötzlich ein Verhalten an den Tag legt, was ihn dir gegenüber nicht wiedererkennen lässt. Du stellst fest, dass diese Person zwei völlig konträre Gesichter hat. Eine ständige Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt und irgendwann hältst du es nicht mehr aus, gibst frustriert auf und brichst jeglichen Kontakt ab. Sehr oft beschäftigen sich erfahrene Psychologen und Psychiater mit diesen Verhaltensweisen und verordnen den Betroffenen verschiedene Therapien, verschreiben Psychopharmaka oder weisen sie schlimmstenfalls in die Psychiatrie ein. In vielen Fällen ist den Betroffenen nicht zu helfen und sie gelten sogar als nicht therapierbar.

Wenn ich dir jetzt sage, dass in den meisten solcher Fälle keinerlei organische Ursachen vorliegen (auch nicht neuronale Veränderungen im Gehirn – gemeint sind vorliegend keine Demenz- und/oder Alzheimerkranken von denen man weiß, dass Zellveränderungen im Gehirn die Erkrankung verursachen) kannst du mir das glauben? Über das in meinem Artikel „Vor dem Licht“ erwähnte Buch Rudolf Passian “Der verhängnisvollste Irrtum unserer Zeit”, Amadeus Verlag 2012  fand ich zu einem äußerst bemerkenswerten weiteren Buch, welches in vielerlei Hinsicht die Augen öffnet. Dieses Buch erschien in der amerikanischen Erstauflage im Jahre 1924 und stammt von dem Arzt Dr. med. Carl Wickland. Sein Titel ist: „Dreißig Jahre unter den Toten“. Dieser Titel kommt nicht von ungefähr wie sich nachfolgend zeigt:

Anhand von zahlreichen Beispielen aus seiner jahrzehntelangen Praxis wies der amerikanische Irrenarzt Dr. Carl Wickland in diesem Buch nach, dass es sich bei den meisten Fällen geistiger Verwirrung nicht etwa um Bewusstseinspaltung, oder dergleichen handelt, sondern um Besessenheit durch Fremdwesen, die von dem Patienten Besitz ergriffen haben und ihm ihren Willen aufzwingen. Diese Verstorbenen (= Geister/Spirits) wurden in jahrzehntelanger Praxis durch Carl Wicklands Frau – einem Medium – zum Reden gebracht nachdem sie über eine Behandlung mittels Stromschlägen (für den Patienten völlig ungefährlich) aus dem Energiekörper des jeweiligen Patienten vertrieben worden waren. Diese körperlosen Besetzer gaben sich anlässlich der jeweiligen Sitzung als Verstorbene kund, die sich über ihre veränderte Seinsweise nach dem Ablegen ihres irdischen Körpers noch gar nicht klar geworden waren und sich einbildeten, nach wie vor in ihrer gewohnten Umgebung zu leben. Die Gespräche, die Dr. Wickland mittels seiner Frau als Medium mit diesen Geistern führte und Wort für Wort wiedergibt, zeigen den verhängnisvollen Einfluss der Verstorbenen auf Lebende, wenn sie sich in deren Aura festsetzen und sie zu Werkzeugen ihrer Süchte machen. Dass sie Persönlichkeiten mit ausgesprochenem Ichbewusstsein, d.h. tatsächlich Verstorbene sind, geht auch daraus hervor, dass sie sich nach Ausdrucksweise, Herkunft und Bildung als völlig unverwechselbare Individuen darstellen — ja, sie nennen sich sogar mit Namen, und die Angaben über ihre irdische Existenz bestätigen sich bei jeder Nachprüfung nachträglich als richtig. Dies ist ein Fakt der Dr. Carl Wickland und seine Frau von jedem etwaigen Vorwurf der Scharlatanerie freihält, denn sie kannten die Patienten vor der Behandlung nicht. Mithin kannten sie schon gar nicht die Lebensdaten der Geister, welche sich in den Auren der Lebenden verfingen. Erst nachdem die Geister über ihren neuen Zustand und die Aufgaben, die sie im Jenseits haben, Belehrung annahmen, fanden sie sich jeweils bereit, von ihrem Opfer zu lassen. Dieses wurde damit wieder Herr seiner selbst, mit anderen Worten, wieder völlig normal. „Keine Phantasie kann die Vielzahl der Gestalten hervorbringen, die da aus allen Lebensbereichen an uns vorüberziehen und mit wenigen Stichworten ihre Schicksale aufzeigen. Erstaunlich ist es, mit welcher Treffsicherheit das meist harmlos beginnende Gespräch auf den wunden Punkt hinsteuert und die Ursache des Versagens im Leben ohne Schonung bloßlegt. Umgetrieben in ihrem eigenen engen Vorstellungskreis wird der Seele solange der Spiegel vorgehalten, bis sie sich zu Selbsterkenntnis durchringt. Nicht eher darf sie zu höheren Stufen aufsteigen, als bis sie alles begangene Unrecht wieder gutgemacht hat. So erweist sich die Unwissenheit über den Sinn des Daseins und das Leben nach dem Tode als das schlimmste Hindernis für die Entwicklung des Menschen im Diesseits und im Jenseits, und nichts sollte ihm dabei wichtiger sein, als bei Lebzeiten Wahrheit über die geistige Welt, in die er eintreten wird, zu erlangen.“ entnommen aus Dr. Carl Wickland „Dreißig Jahre unter den Toten“, Reichl Verlag 2000. Download des Buches als PDF

Angesichts dieser äußerst bemerkenswerten Erkenntnisse bekommen Hollywoodstreifen wie „Ghost – Nachricht von Sam“ oder „The Sixth Sense“ sogar einen gewissen fundierten Hintergrund, welchen der Eine oder Andere vielleicht niemals für möglich gehalten hat.

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Vor dem Licht

30. Juni 2015

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Die Menschen mögen gemeinhin nicht gerne von einem Ereignis sprechen, das uns alle früher oder später ereilen wird. Dieses Ereignis unterscheidet nicht zwischen arm und reich, gut und böse, nach Hautfarbe oder Geschlecht. Was ich anspreche ist der sogenannte Tod. Wie ich es bereits in meinem Artikel „Der Tod ist nicht das Ende“ anriss, ist der Tod keineswegs gleichzusetzen mit dem Umlegen eines Lichtschalters, in dessen Folge alles schwarz und grausam still wird. Vielmehr hört das Ich-Bewusstsein nach dem Sterben des physischen Körpers nicht auf zu existieren. Geist und Seele, die zusammen dieses Bewusstsein ausmachen, werden mit dem Sterben vom Körper abgetrennt und treten in eine feinstoffliche Welt ein, die wir mit „Jenseits“ betiteln. Nun werden einige daherkommen und sagen, dass sie an das Jenseits nicht glauben würden und alle diesbezüglichen Darstellungen nur Spekulationen sind. Keiner habe je das Jenseits gesehen, noch sei er daraus zurückgekehrt. Stimmt nicht ganz! Es liegen tausende Berichte von Menschen vor, die an der Schwelle des Todes standen, gar schon für tot erklärt wurden, auch schon mal im Leichenschauhaus aufbewahrt wurden und gleichwohl wie durch eine wundersame Fügung wieder in das Leben zurückkehrten. Was diese Menschen zu berichten hatten, sollte uns zu denken geben.

„Es sind Menschen, die die Schwelle vom Leben zum Tode überschritten; jedoch aus Gründen, die manche Ärzte als „Wunder“ bezeichnen würden, wieder ins Leben zurückkehrten. Die Betroffenen waren dem Tode nahe, so dass die Erlebnisse, die sie während der Todesnähe erfuhren, Nahtoderlebnisse genannt werden. Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten, schildern, dass sich ihr Bewusstsein im Moment eines extremen Vorfalles, der sie an den Rand des Todes führte, vom Körper löste und sie die Situation wie ein unbeteiligter Dritter von oben beobachteten. Dieses Phänomen nennt man Außerkörperlichkeit. So dann wurden sie von einem Licht angezogen, das sie durch ein tunnelförmiges Gebilde anstrahlte. Der sogenannte Tunnelflug ist eines der wesentlichen Merkmale eines Nahtoderlebnisses, das neben der Außerkörperlichkeit von vielen Betroffenen übereinstimmend geschildert wird. Danach teilen sich die Schilderungen. Manche berichten von einer Begegnung mit einem Lichtwesen, welches eine Lebensrückschau initiiert, anlässlich derer das ganze Leben in kürzester „Zeit“ noch einmal mit allen Einzelheiten abläuft. Andere erzählen nach ihrer Rückkehr ins Leben von ihrer Begegnung mit verstorbenen Freunden und Verwandten. Schlussendlich werden alle Betroffenen wieder ins Leben zurückgeschickt und dies geschieht in den meisten Fällen sogar gegen ihren Willen. Dies deshalb, weil sie in den Momenten ihres Jenseitserlebnisses eine allumfassende Liebe spüren, aller Lasten und Schmerzen des irdischen Lebens ledig geworden sind und im Jenseits ihre eigentliche Heimat sehen, von der sie einst durch Inkarnation in einen menschlichen Körper ins Diesseits wechselten. Ihre Rückkehr ist ernüchternd und schmerzhaft, jedoch werden sie das Erlebte niemals vergessen. Für sie ist der Tod nicht mehr existent.“ (Jens Vogler, „Vision Blue – Befreie dein Denken – Erkenntnisse über Unmöglichkeiten“, Verlag Bloggingbooks, 2014)

Die eben erwähnte Lebensrückschau scheint nicht bei allen Menschen mit einem Nahtoderlebnis gekommen zu sein. Jedoch war sie bei denen, die sie erleben durften, so prägend, dass sie nach der Rückkehr ins Leben geläutert waren und ihr Leben radikal zum Guten veränderten. Diese Lebensrückschau vor einem Lichtwesen ereilt ausnahmlos alle Hinübergegangenen, das heißt diejenigen Seelen, die nicht mehr ins irdische Leben zurückkehren (können). Neben den Nahtoderlebnissen müssen wir nämlich auch die Nachtoderlebnisse betrachten. Das sind Erlebnisse, bei denen Angehörige der Verstorbenen wie auch hinzugezogene Medien mit den Verstorbenen kommunizieren. Es ist sehr beeindruckend, wenn die „Toten“ plötzlich erscheinen und über ihr „Hinübergehen“ berichten. Den Angehörigen ist dies ein Trost, wenn sie zu den Verstorbenen in liebevollen Verhältnissen standen. Dann spüren sie die Liebe und den Seelenfrieden den der Verstorbene im Jenseits gefunden hat.

Allerdings gibt es auch Seelen, welche es zu Lebzeiten unter ihren Mitmenschen an Liebe nicht nur fehlen haben lassen, sondern zahlreiche Handlungen beginnen, die anderen Menschen Angst, Schmerz und Verzweiflung brachten.

Das Gute wie auch das Schlechte im irdischen Wirken wird nicht vergessen, denn den Verstorbenen erscheint nach ihrem Hinübergehen ein Lichtwesen, vor welchem über das Leben, das geführt wurde, Rechenschaft abzulegen ist. Ich möchte nachfolgend ein Beispiel darstellen:

Der Fall Dannion Brinkley, der im Jahre 1975 vom Blitz getroffen wurde und eine halbe Stunde klinisch tot war, bewegte eine Zeit lang die Menschen in den USA. Brinklay machte eine Nahtoderfahrung, bei welcher ihm das Lichtwesen gegenübertrat und ihn fragte: „Weißt du, wo du bist?“ Von dem Lichtwesen ging eine nie gekannte Liebe aus. Nun initiierte es die Lebensrückschau, einer Vorführung aller Lebenssituationen des Dannion Brinkley bis ins kleinste Detail. Brinkley wurde angesichts der schnell vorüberlaufenden Lebensepisoden, welche mit allen Empfindungen auf ihn einstürzten, vom blanken Entsetzen gepackt. Er sagte: „Wenn man so überlegt, wie wenig Liebe man anderen gegeben hat, so steht man wirklich schlecht da. Einfach verheerend. Darüber kommt man nie weg. Es sind keine sechs Jahre her seit jenem Tag, und ich bin bis heute nicht darüber hinweg!“
Hierbei muss zur Erläuterung ausgeführt werden, dass Brinkley Geheimdienstagent war und in verschiedenen Operationen Menschen direkt oder indirekt zu Tode gebracht hatte. So sprengte er eine ganzes Hotel in die Luft, wobei 50 Menschen den Tod fanden.
Jetzt, da seine Lebensrückschau lief, bekam er die Empfindungen seiner Opfer zu spüren; das heißt, er erlebte seine eigenen Taten mit all ihren Empfindungen. Gleichfalls wurden ihm nun auch die Gefühle, das Leid und die Not all derer vor Augen geführt, die durch den Tod seiner Opfer betroffen waren … Mütter, Väter, die durch seine Schuld ihre Kinder wie auch Kinder, die ihre Eltern verloren hatten. Dies bezog sich auch und gerade auf seine Einsätze zur Durchführung von Waffenlieferungen. War der jeweilige Auftrag ausgeführt, so war die Sache für ihm jeweils erledigt. Dieser Teil seiner Lebensrückschau wurde von ihm wie folgt beschrieben: „Aber eben dies war bei meiner Lebensrückschau nicht so einfach. Ich blieb jetzt bei den Waffen und sah zu, wie sie im militärischen Aufmarschgebiet verteilt wurden. Dann war ich dabei wie die Waffen zum Töten benutzt wurden. Es war furchtbar, Zeuge der Folgen meiner Rolle in diesem Krieg zu sein. Ich war dabei, wie Kinder weinten, als man ihnen sagte, dass ihr Vater tot sei, und ich wusste, dass für ihren Tod die Waffen verantwortlich waren, die ich geliefert hatte!“
Brinkley war von der Nahtoderfahrung zutiefst beeindruckt und ging geläutert ins Leben zurück. Hierbei war die Botschaft des Lichtwesens, welche ihm telepathisch am Ende der Lebensrückschau gegeben wurde, allgegenwärtig:
„Menschen sind mächtige spirituelle Wesen, deren Aufgabe es ist, Gutes auf der Erde zu schaffen. Dieses Gute entsteht in aller Regel nicht durch kühne Taten, sondern durch einzelne liebevolle Handlungen unter den Menschen. Die kleinen Dingen zählen, denn diese sind spontan und zeigen, wer man wirklich ist.“
Entnommen aus: Rudolf Passian „Der verhängnisvollste Irrtum unserer Zeit“, Amadeus Verlag 2012
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Darum einige wohlgemeinte Worte zur Beachtung …
Das Ende deines diesseitigen Lebens ist der Anfang des jenseitigen Lebens.
Du wirst dorthin gehen, wo du einst herkamst.
Jedoch wird dir vor dem Übergang ins Licht oder in die Dunkelheit ein Lichtwesen erscheinen.
Es wird deine Lebensrückschau initiieren und alle Episoden deines Lebens, jede Sekunde, jede Tat, jedes Gefühl, jede Entscheidung, alle Wirkungen auf andere Seelen werden dir mit allen Einzelheiten zuteil.
Nichts ist vergessen!
Du wirst die Dinge, die du getan und nicht getan, die du verursacht und zu verantworten hast, aus der Sicht deines jeweiligen Gegenübers erleben. Das kann sehr schrecklich für dich werden.
Hast du andere inkarnierte Seelen gequält, verspottet, betrogen und gedemütigt, so wirst du die Qualen, den Spott, den Betrug und die Demütigung so erleben, wie es dein Opfer erlebte.
So ist es auch mit den guten Taten, den liebevollen Gesten, den versöhnenden Worten, den Handlungen, die anderen Menschen Hilfe in der Not gaben. Du wirst ihre Freude spüren, ihre Erleichterung, ihr Glück miterleben.
Du hast die Wahl.
Die Lebensrückschau vor dem Lichtwesen ist ein Ereignis, dem sich keiner entziehen kann.
Was du in deinem Leben sähest, wirst du nach deinem Tode ernten!