Himmel

13. Juni 2012

Himmel

Schau ich in den Himmel,
wird mein Herz so frei,
ein Wolkenhauchgewimmel
so scheinbar einerlei.
Betracht ich ihn auf meine Weise,
Figuren plötzlich ziehn vorbei,
verfolg nun ihre Reise,
mir ist`s nicht einerlei.
Ein Himmel der uns offen steht
er lädt uns freundlichst ein,
zu schauen, was uns sonst entgeht,
so muss die Freiheit sein.

Foto & Lyrik: Jens Vogler


November

29. November 2007

 
Es ist des Jahres graue Zeit,
im Nebel kahle Bäume,
das Jahresende nicht mehr weit,
wo bleiben unsere Träume.
Schwarze Vögel lösen ab,
das singende Gefieder,
ein rauhes Krah-Krah tönt herab,
wo gestern schöne Lieder.
Novembergrau im Farbenbrei,
lässt unsere Seelen frieren,
ein Licht in uns, es brennt dabei,
wir werden nicht verlieren.


Oktober

31. Oktober 2007


Bäume bunte Blätter werfen,
unsere Sinne sich nun schärfen,
weil die Tage kürzer sind.
Sonne wieder tiefer steht,
und der Wind jetzt stärker weht,
kalter Nebel macht uns blind.
Herbst des Jahres halbe Zeit,
Rest des Jahres grünen Saft,
sind für kalte Zeiten nun bereit,
warmes Denken gibt uns Kraft.


September

26. September 2007

 
Bunt die Blätter sich nun färben
Sommerzeit liegt jetzt im Sterben
Tag und Nacht sind wieder gleich
Erntefrüchte hängen reich.
Vogelschare fliegen fort
suchen sich `nen warmen Ort
und wir sehen hinterher
Hoffnung auf die Wiederkehr …
Abschied nehmen fällt so schwer.
 


August

28. August 2007

 
Der Sommer in den letzten Zügen liegt,
der Herbst er steht bevor,
am Himmel noch ein Schwälbchen fliegt,
sein Laut dringt an mein Ohr.
Doch diese Zeit beflügelt mich,
für Trübnis ist kein Raum,
am Horizont seh ich ein Licht,
es ist als wär’s im Traum.
Ein Strahl nun durch die Wolken dringt,
erblicke hellen Schein,
harmonisch meine Seele schwingt,
in Freude da zu sein.


Juli

25. Juli 2007


Das Korn goldgelb im Felde steht,
Kontrast zum Himmelblau,
am Abendhimmel Wolke …. seht,
ein Lüftchen weht noch lau.
Regenwetter zieht heran,
und macht die Stimmung trüb,
ein jeder wundert was er kann,
wo jetzt der Sommer blieb.
Wie war das noch … globaler Schock,
durch Klimawandel … schnell,
die Hitzewelle angedockt,
an Winterkälte grell.
Davon nun nichts zu merken ist,
das Wetter ist normal,
und auch der größte Pessimist,
sieht keine Wüste kahl.


Juni

14. Juni 2007


Der Sommer jetzt die Zeit bestimmt
füllt Hitze in die Herzen,
die kurzen Nächte lau gestimmt
wir können es verschmerzen.
Die Schwüle ist jetzt längst präsent
schweißnasse Körper kleben,
so mancher hat die Zeit verpennt
wo hier pulsiert das Leben.
Extreme wirken jetzt sehr viel
von Sturm und Blitz und Güssen
bis Sonnenhitze, Luft steht still
was wir erdulden müssen.


Mai

8. Mai 2007


Der Sommer ist ganz nah gerückt
die Blätter stehn jetzt voll
der Blütenzauber ganz verzückt
Natur erfüllt ihr Soll.
Am kühlen Morgen scheint das Licht
durch Bäume klar und hell
der warme Regen stört jetzt nicht
die Nässe schwindet schnell.
Im Mai die Wonne steht im Saft
die Herzen höher schlagen
wir schöpfen alle neue Kraft
sind voll von Wohlbehagen.


April

10. April 2007


Zeit des Wandels, Zeit der Pein,
Liebe geht in Herzen ein.
Antwort … Frage welche nicht gestellt,
Sehe in die rosa Frühlingswelt.
Positives Denken spricht,
sag jetzt nicht, es ginge nicht!
Es geht alles, musst nur glauben,
Zweifeldenken wird zerstauben.
Sieh die Knospe an dem Zweige,
Skeptiktage geh’n zur Neige.
Kalt war’s gestern, warm wird’s heute
überall die frische Freude,
wenn das Licht uns hell umhüllt,
Füllhorn wird nun voll gefüllt.


März

7. März 2007


Die Zeit ist jetzt ein Übergang
von Lethargie zur Freude
wir sind jetzt schon auf Sonnenfang
und freun uns hier und heute.
Das Vogelträllern ist zurück
das erste Blümlein sprießt
Hormone duschen da im Glück
wo Licht in unsre Herzen fließt.
Es scheint als wärs der Neubeginn
beginnt doch jedes Jahr
die längren Tage ein Gewinn
wo’s gestern dunkel war.
Die Halbzeit kommt zum Fluss der Zeit
wenn Tag und Nacht in Waage
die Osterfeuer nicht mehr weit
beenden kurze Tage.


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