Powder – ein Film der im TV nicht gesendet wird

7. November 2013

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Ich möchte euch heute diesen wunderbaren Film ans Herz legen. Er ist auf DVD nicht zu bekommen oder ihr müsst bei Amazon über 70 EUR für die DVD bezahlen. Umso erfreulicher ist es, dass er bei verschiedenen VideoportLEN ab und zu in voller Länge und guter Qualität angeschaut werden kann. Powder ist der Protagonist des Films, der durch seine übersinnlichen Fähigkeiten hervor sticht. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt und sein Vater verstößt ihn ob seines Aussehens. Powder, der bei seinen Großeltern aufwächst, vermag es, sein Gehirn zu 100 % auszunutzen, verbindet sich mit allen Energien und nimmt so auch Dinge wahr, die uns anderen Menschen nicht (mehr) gegenwärtig sind. Da Powder auch von seinem Äußeren als Albino ohne Haare auffällt, ist er täglichen Anfeindungen ausgesetzt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er die Gedanken anderer Menschen lesen kann. Nur wenige Menschen wissen seine Gabe und seinen extrem hohen IQ, dem höchsten, der bei einem Menschen je ermittelt wurde, richtig einzuschätzen. Ein Film, der uns darüber nachdenken lassen sollte, ob wir uns nicht durch unsere schnelllebige Technik-Media-Kommunikationsabhängigkeit und die hieraus entstandene Sucht unserer ureigensten Fähigkeiten selbst berauben … Eine Schlüsselszene ist die, als Powder einem waffenvernarrten Polizisten, der beim Wildern ein Reh anschießt, durch Übertragung des Schmerzes und des Leides, den das Reh in seinem Todeskampf erleidet, zeigt, was sein Tun bewirkt. Fortan fasst der Polizist keine Waffe mehr an. Dies ist ein NoGo für die waffenvernarrten Amerikaner, die ihr verfassungsrechtlich verbrieftes Recht zum Tragen einer Waffe hier ad absurdum geführt sehen dürften.

Powder – Ganzer Film – Deutsch Teil 1/2 – Dailymotion-Video.


Sag ja!

6. November 2010

Heute möchte ich euch einen Film vorstellen, der mich immer wieder positiv inspiriert. Er heißt „Der Ja-Sager“. Jim Carray brilliert in der Hauptrolle als Carl, der nach der Trennung von seiner Frau zunächst mit seinem Leben nicht klar kommt und plötzlich von einem Bekannten zu einem Seminar eines berühmten Motivationscoaches geholt wird. Vor all den hoch motivierten Ja-Sagern sagt er aber bei der showartigen Vorstellung weiter „Nein!“ und wird vom Coach persönlich zu einem Versprechen genötigt, nämlich ab sofort zu all sich bietenden Gelegenheiten Ja zu sagen. Carl nimmt das etwas zu wörtlich und sagt zu allen unmöglichen und möglichen Angeboten, die sich im Internet oder auf der Straße bieten fortan „Ja!“. Zunächst fährt er einen Obdachlosen auf dessen Wunsch in einen Park, wo seinem Auto der Sprit ausgeht. Der Penner hatte sein Handy benutzt und den Akku lehrgequatscht. Sein letztes Bargeld gab er auch noch als ihn der Obdachlose um ein paar Dollars bat. Carl findet bereits, dass dieses Ja-sagen der größte Blödsinn ist, weil er kilometerweit mit einem Kanister durch die Gegend rennen muss, da nehmen die Ereignisse ihren Lauf und eine tolle Frau auf einem Motoroller taucht an der Tankstelle auf und bietet ihm an, ihn zu seinem Auto im Park zurückzufahren. Carl merkt, dass das Ja-Sagen doch nicht so schlecht ist. Und so meldet er sich bei einer Internetseite für heiratswillige persische Ehefrauen an, lernt Gitarren zu spielen, nimmt Flugunterricht und besucht einen Srachkurs für koreanisch. Als er endlich einem Mann auf der Straße den Flyer mit der Werbung für das Musikprojekt „Munchhausen by Proxy“ abnimmt und zu der Vorstellung geht, trifft er genau jene geheimnisvolle Motorollerfahrerin wieder, welche ihn in den Park gefahren hatte. Diese ist nämlich Sängerin in der Band und beeindruckt ihn einmal mehr. Carl gewinnt endlich sein Selbstvertrauen zurück und alles was er fortan macht, hat auf Grund seiner vorangegangenen Ja- Sagerei bei späteren Ereignissen irgendwie einen Sinn. Die Ereignisse überschlagen sich und natürlich hat das zu allem Ja-Sagen auch einen Haken, aber ich will hier nicht zu viel verraten. Schau dir den Film einfach an und dir wird es danach einfach besser gehen. Nachfolgend habe ich den Trailer reingestellt, der schon mal einen kleinen Eindruck von der Story verschafft. Die Botschaft ist eindeutig: „Sag ja zum Leben!“  Meine Empfehlung: Unbedingt sehenswert!

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