Von der Wertlosigkeit des Geldes

8. Mai 2011

Diese kurze Video ist genial. Hast du dir schon mal überlegt, was „Geld“ eigentlich ist? Es bestimmt jeden Tag deinen Alltag und du kommst ohne diesen ständigen Begleiter gar nicht aus. Diese bunten Scheinchen, wo diese Wertzahlen draufstehen, je höher, desto besser und je mehr du davon hast, lassen dein Herz höher schlagen. Jedoch sind sie Bestandteil eines riesigen Kartenhauses. Es kann jeden Tag zusammenbrechen. Denn eigentlich hast du ja all die bunten Scheinchen nicht zu Hause, sondern bei der Bank eingezahlt. Nun hast du einen Auszug in Form von bedrucktem Papier, worauf vermerkt ist, dass du bei der Musterbank ein Guthaben von so und so viel Euros hast. Naja, du hast durch die Überlassung der bunten Scheine an die Musterbank die selbige ermächtigt, dieses Guthaben an andere zu verborgen. Du wirst jetzt sagen: „Okay, dass ist ja kein Problem, wenn ich mein Geld wiederhaben möchte, dann hebe ich es einfach ab!“ Bist du dir sicher, dass das so einfach ist? Hast du dir mal überlegt, was das, was da auf deinem Kontoauszug in Zahlen ausgedrückt wird, eigentlich wert ist? Nein? Dann empfehle ich dringend, das Filmchen anzuschauen. Vor vielen vielen Jahren hatte Geld tatsächlich den Wert der ihm aufgeprägt oder aufgedruckt war. Das heutige Geldsystem ist nur noch ein Labyrinth aus verbrieften Forderungen, welche ohne echten Wert sind. Wenn Morgen alle Gläubiger auf der Welt auf die Idee kämen, ihre Forderungen auf einmal einzulösen, würde das ganze System zusammenbrechen. Bereits in meinem Artikel „Wach auf!“ hatte ich auf diesen Umstand hingewiesen. Wie gesagt, das Video ist geradezu ideal um dir vor in wenigen Minuten dass ganze heutige Geldsystem zu erklären. Klar, du kannst mit deinen Scheinchen derzeit noch echte Werte einkaufen, indem du dein sauer verdientes „Geld“ ausgezahlt als buntes Papiergeld oder virtuell über EC- oder Kreditkarten als digitale Nullen und Einsen im Konsumkreislauf einsetzt. Aber im Bewusstsein dessen, dass dein großes „Guthaben“ vielleicht morgen nichts mehr wert sein könnte, wirst du das Ganze vielleicht mit anderen Augen betrachten. Vielleicht ist es doch besser, sich echte Werte davon anzuschaffen, so lange das noch möglich ist, oder einfach heute noch mal das Leben zu genießen.

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Schuldentilgung auf amerikanisch

25. April 2011

Neulich entdeckte ich in der BILD-Zeitung (oh ja ich lese sie) einen höchst interessanten Artikel. Konkret setzte die BILD in ihrer Ausgabe vom 20.04.2011 einen Artikel auf Seite 2, der uns doch nach seiner Lektüre alle beruhigen sollte. Er führt die Überschrift „Was passiert, wenn die USA nicht mehr kreditwürdig sind?“ Wie immer war das obligatorische Bild abgedruckt, welches einen mit ernster Miene dreinschauenden Präsident Obama zeigt. Der Bericht führt mit folgenden Zeilen in die Thematik ein:

„Berlin – Die Schuldenkrise in den USA wird immer dramatischer! Finanzagenturen zweifeln jetzt sogar die Kreditwürdigkeit des Landes an und schockten die Finanzmärkte (BILD berichtete).“

Sodann wurden relativ nüchtern die aktuellen Rekord-Staatsschulden der USA mit 14 Billionen Dollar (!) und die geplante  Neuverschuldung mit 1,65 Billionen Dollar beziffert (Zur Erinnerung: eine Billion ist eine Eins mit zwölf Nullen dahinter also ausgeschrieben 1.000.000.000.000). Da diese aktuelle Finanzlage natürlich Einfluss auf den Weltfinanzmarkt haben kann, kann man schon mal die Frage stellen, ob irgendwann der totale Crash folgt. Aber keine Angst, es gibt ja Experten, die uns durch klare und durchdachte Aussagen (sie kennen sich ja aus) die Angst nehmen. So befragte die BILD einen Prof. Thomas Straubhaar vom Instititut HWWI und stellte die Frage: „.. Was passiert, wenn die USA tatsächlich kreditunwürdig werden?“ Die Antwort ist sehr interessant und ich musste es zweimal lesen um zu fassen, was der Experte ausführte – Zitat:

“ Amerika ist weit davon entfernt, kreditunwürdig zu werden. Das Land könnte jederzeit die Notenpresse anschmeißen und mit neuen Dollars die Schulden aus eigener Kraft tilgen …“

Oha!!! So einfach geht das! Also alles in Butter?! Die Frage steht jedoch, welche US-Einrichtung die Notenpresse anschmeißen darf. Die Federal-Reserve! Aber was liest man nun bei Wikipedia?

„Das Federal Reserve System … , oft auch Federal Reserve oder Fed genannt, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten, das allgemein auch US-Notenbank genannt wird. Es besteht aus dem Board of Governors, zwölf regionalen Federal Reserve Banks und einer Vielzahl von Mitgliedsbanken und anderen Institutionen. Da die Mitgliedsbanken gleichzeitig die Eigentümer der Federal Reserve sind, das Direktorium aber vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wird, ist das Federal Reserve System teils privat und teils staatlich strukturiert.“

Da also die Federal Reserve privaten Banken gehört und der „staatliche Einfluss“ sich auf die Ernennung des Direktoriums beschränkt, hat mithin die Administration der USA nur mittelbaren Einfluss auf die „Gelddruckmaschine“. Und so funktioniert das mit dem Gelddrucken (Zitat aus Miprox.de):

Sie drucken es – wir leihen es und bezahlen Ihnen Zinsen

´Beginnen wir mit dem Bedürfnis nach Geld.  Die amerikanische Regierung braucht – nachdem sie mehr ausgegeben hat als sie von ihren Bürgern an Steuern eingenommen hat – beispielsweise 1 Milliarde Dollars.  Da sie das Geld nicht hat und der Kongreß seine Vollmacht, es zu erschaffen, weggegeben hat, muß die Regierung für die $ 1 Milliarde zu ihren Geldmachern gehen.  Aber die „Federal“ Reserve, da sie ein privater Konzern ist, gibt das Geld nicht einfach so umsonst!  Die Bankers sind bereit, die $ 1.000.000.000. – in Bar oder Krediten an die Regierung zu leihen, wobei die Regierung ihrerseits die Rückzahlung zusichert – mit Zinsen! 
Also ermächtigt der Kongreß das Finanzministerium 1 Milliarde Dollars an U.S. Bonds (Regierungsrenten) zu drucken, die anschließend den Federal Reserve-Bankers ausgeliefert wird.´
´Die Federal Reserve bezahlt dann die Kosten für den Druck von  $ 1 Milliarde, das sind vielleicht knapp 500 Dollars und nimmt den Austausch vor.  Die Regierung benutzt das Geld, um damit ihren Verpflichtungen nachzukommen.  Was aber ist das Ergebnis dieser fabelhaften Transaktion? 
Nun, alle Rechnungen der Regierung werden beglichen, das ist richtig, aber die U.S. Regierung hat nunmehr das Volk bei den „Federal“ Reserve-Bankers in Höhe von 1 Milliarde Dollars plus Zinsen verschuldet und zwar bis sie zurückbezahlt sind!“ 

Das bedeutet also, neues Geld drucken ist nichts anderes als neue Schulden machen und zwar bei der Federal Reserve und damit bei den Eigentümern derselben, den privaten Banken. Schuldentilgung durch Aufnahme von neuen Schulden?! Ein wirklich erstaunliches System wundersamer Geldvermehrung. Das ganze System wirkt wie ein Kartenhaus. Aber es gibt ja solche Experten, wie der oben zitierte Professor. Man kann beruhigt sein. Zur Ehrenrettung des Prof. sei gesagt, dass er eine Erhöhung der Steuern und einen strengen Sparkurs als weitere Option in Aussicht stellte, was aber nur schwerlich umsetzbar sei, weil dies die Inflation anheizen und die Gefahr einer neuen Rezession heraufbeschwören würde. Nun gut, also schmeißt die Gelddruckmaschinen an, denn der amerikanische Traum ist noch lange nicht zu Ende.

Nachfolgend stelle ich ein Video ein, welches bei Youtube eingestellt wurde. Schaut es euch an und staunt:

Weitere Infos:
Wach auf! 

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Wach auf!

18. Dezember 2010

Nein, es geht bei meiner Aufforderung  nicht darum, den Zustand der körperlichen Ruhe zu unterbrechen (so die Definition von Schlaf) … brauche ich ja wohl auch nicht, denn du bist ja wach und liest diesen Artikel … sondern um die Abkehr von alten Glaubensmustern, die uns täglich eingetrichtert werden, die aber bei genauer Betrachtung in einem völlig anderem Lichte zu sehen sind. Wir heute glaubt, dass sein „Geld“ auf der Bank sicher sei, der sollte sich vielleicht tiefgreifender mit der Frage beschäftigen: Was ist das eigentlich, was da von meiner Bank verwaltet wird? Es ist ja heute nicht mehr so, dass – wie es zu früheren Zeiten gehandhabt wurde – ich für eine Ware oder Dienstleistung (Sagen wir mal ich wäre Bauer und verkaufe auf dem Markt Getreide oder ich bin Scherenschleifer und schleife den Leuten frei Haus die Messer und Scheren) richtiges Hartgeld aus Wertmetall (Gold oder Silber) in die Hand bekomme und es in einem Beutel sammle und ich dieses klimpernde Transportgefäß irgendwann zur Bank bringe. Nein heute wandert mein Gehalt „in elektronischer Form“ (digitale Nullen und Einsen) auf mein Konto bei meiner Bank. Wo also vorher eine Betrag X stand, steht dann nach der Transaktion ein Betrag Y, der höher liegt als X. Das nur in digitaler Form existente „Geld“ wird also wertgestellt. Wenn ich jetzt also für mein schön verbuchtes „Geld“ etwas erwerben will, sagen wir mal Brot, Eier, Butter und Wurst, dann gehe ich in den Supermarkt und kann dort mit einer Karte (meiner EC-Karte) über eine Buchung beim Supermarkt meine Bank anweisen, der Handelskette, welcher der Supermarkt gehört, den Gegenwert des Einkaufes in digitaler Form zu überweisen. Mein „Guthaben“ (ein Guthaben ist nichts anderes als eine Forderung gegenüber der Bank auf meine Order mir mein „Geld“ in „Wertscheinen“ = Zahlungsmittel auszuzahlen oder einen Betrag X an einen von mir benannten Dritten zu überweisen) wird also um den Betrag des Einkaufs verringert. Okay, alternativ könnte ich auch zum „Geldautomaten“ gehen und mir ein paar Euroscheine ziehen und diese zum Kauf der Ware im Supermarkt oder dergleichen einsetzen, aber diese Art der Zahlung ist mehr und mehr auf dem Rückmarsch … denn das Zahlen mit den Plastikkarten ist doch so schön bequem. Was passiert aber, wenn das ganze Finanzsystem zusammenbricht? Sagen wir mal, meine Bank geht pleite. Kein Problem, da gibt es doch den Einlagensicherungsfonds. Nun das beruhigt einen doch … oder? Nun lese ich aber zu dieser Annahme bei Wikipedia folgendes:

„Auf die Leistungen eines freiwilligen Einlagensicherungsfonds gibt es für den Kunden keinen unmittelbaren Rechtsanspruch gegen den Fonds seines Geldinstituts. Der Fonds dient der Stabilisierung der ihm jeweils angeschlossenen Institute im Krisenfall. Bei einer allumfassenden Bankenkrise ist eine ausreichende Leistung nicht garantiert.“

Ups! Mein „Geld“ ist dann futsch und es gibt keine Garantie, dass ich es jemals wiedersehe? Aber die Politiker haben da doch etwas anderes erzählt und dem Bürger ihr milliardenschweres Rettungspaket für die angeschlagenen Banken mit der Begründung verkauft, dass durch diese Transaktionen sichergestellt werden soll, dass das Geld der Anleger nicht verloren geht. Wenn man das Zitat oben richtig liest, soll dann also nur die Existenz der Bank in Krisensituationen sichergestellt werden! Wie kommt es eigentlich zu solchen Krisen im Finanzsystem? Wer hat sich das System der gedruckten Wertpapiere (heute Papiergeld als Zahlungsmittel ohne echten Wert) ausgedacht? Tiefgreifende Antworten auf diese Fragen gibt der umfangreiche Vortrag von Andreas Clauss, der bei Youtube veröffentlicht wurde und den ich nachfolgend verlinkt habe. Andrea Clauss versteht es in  seinem zweistündigen Vortrag vortrefflich, dem Zuschauer die Zusammenhänge des globalen Finanzsystems und der sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Zusammenhänge zu erklären. Ironisch, bisweilen mit trockenem Humor präsentiert er seine Sichtweise, welche einem die Augen aufgehen lässt. Schon nach kurzer Zeit sagt man: So habe ich das bisher noch gar nicht gesehen! Ja so ist es! Wusstest du beispielsweise, dass der Dollar seit dem Jahre 1913 nicht mehr vom US-Staat, sondern einem privaten Bankenkonsortium herausgegeben wird? Oder das ein US Präsident im den 1960er Jahren versucht hatte, die Herausgabe des Dollars wieder in die Hand des Staates zu bekommen und das dieses Vorhaben „abgeblasen“ wurde, nachdem der Präsident gestorben war? Wusstest du das dieser Präsident John F. Kennedy hieß? Ich möchte dem interessanten Vortrag aber nicht allzu sehr vorgreifen … hier mag sich jeder sein eigenes Urteil bilden!