Befreie deinen Geist

17. Dezember 2013

Paralyse-450Was wäre, wenn ab morgen alle Menschen aufhören würden, Nachrichten zur Kenntnis zu nehmen, die ihnen das Gehirn vernebeln. Ist es wirklich nötig, dass du weißt, ob in China ein Eimer Wasser umgefallen ist? Die meisten werden sagen, dass es selbstverständlich ist, dass man sich informieren muss! Musst du das wirklich? Was brauchst du zum Leben? Brauchst du diese Nachrichten zum Leben? Eigentlich brauchst du sie nicht! Du brauchst ein Brot, was du im Supermarkt kaufst oder beim Bäcker, brauchst Wasser, Obst, Gemüse, du brauchst ein Dach über dem Kopf, etwas Strom, um zu kochen oder Staub zu saugen und du brauchst sonstige Dinge, die man eben zum Überleben braucht. Nachrichten, die Angst und Schrecken verbreiten und die dir vorgaukeln, dass die Welt so ist, wie sie die Nachrichtenmacher machen, braucht kein Mensch! Jedenfalls nicht zum Überleben! Wie war das früher so vor 200 Jahren? Damals erreichte eine Nachricht eine Redaktion einer Zeitung in Europa so ungefähr zwei Wochen später wenn sie aus Amerika oder Asien kam, weil eben noch keine Telegrafenleitungen bestanden und erst die Passagiere sowie die Besatzungen die entsprechende Nachrichten mitbrachten. Heute weiß man nahezu in Echtzeit, wann in New York ein Floh gehustet hat. Ist dieses Flohhusten jedoch wichtig für mich? Wohl kaum! Alles was da über die Gehirntoaster rüber rieselt stiehlt dir wertvolle Zeit, Lebenszeit! Jede Sekunde triggert so einfach weg. Das ist vergleichbar mit einem laufenden Wasserhahn, dessen hervorströmendes Wasser ungenutzt im Abfluss verschwindet. Schöne neue kalte Welt. Die „herzerwärmenden Szenen“ spielen sich nicht im realen Leben sondern in Castingshows und im so genannten Reality TV ab. Du lässt dich von dieser Matrix auffressen und merkst nicht, dass du all deine Talente verlierst, die du mit deiner Geburt erhalten hast. Deine Festplatte (auch Gehirn genannt) ist voll von Datenmüll aus Meinungen und Ansichten, die dir andere eingeimpft haben. Es ist Zeit, sich von diesen Datenmüll zu befreien! Probiere es einfach aus! Schaue keine Nachrichten, schaue keinen Reality Müll sondern schaue dir das Lächeln deines Kindes an, wenn du mit ihm aus einem einfachen Bogen Papier ein Schiffchen faltest und es im nahen Bach schwimmen lässt.

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Thrive – Ein Film der Augen öffnet

1. Januar 2012
Thrive - Das offizielle Filmplakat

Thrive – Das offizielle Filmplakat

„Thrive“ heißt übersetzt: „gedeihen“. Als ich diesen Film bei Youtube in der deutschen Übersetzung sah, stellte ich sehr schnell fest, dass sich die Inhalte all der vielen Artikel meines Blogs der vergangenen fünf Jahre irgendwie in diesem Film wiederfinden. Einfach großartig .. ich könnte es nicht besser zusammenfassen. Der Film, der auf der offiziellen Homepage thrivemovement beworben wird und käuflich erworben werden kann (Blu Ray und DVD) berichtet über die Dinge wie sie sind, nicht wie sie uns von den Medien präsentiert oder vorenthalten werden. Da spielen geometrische Formen eine Rolle, die im ganzen Universum vom Makro zum Mikro jedes Teilchen, jedes System bestimmen. Eine tragende Rolle spielt hierbei der Torus, dessen Form Energiestrukturen, biologische Formen und sogar ganze Galaxien prägt. Da wird berichtet, dass der Zugriff auf freie Energie über bereits entwickelte Technologien schon lange möglich wäre, wenn es nicht Kräfte gäbe, die all das aus Macht- und Profitgründen bis dato erfolgreich verhindert hätten. Da wird dargelegt, warum UFOs keine Spinnerei und die meisten Kornkreise keine von Menschenhand gemachten, sondern von einer fremden außerirdischen Kraft geschaffene Phänomene darstellen. Da wird der Blick für Zusammenhänge von Machtspielen und geschichtlichen Hintergründen geöffnet, wie es der Mainstream noch nie vermochte. Der Mann der hinter dem Film steht heißt Foster Gamble; ein Spross der Gründerfamilie von Proctor & Gamble der sich nun als unabhängiger Filmemacher betätigte und die Finanzmittel, über die er kraft seiner Geburt verfügt, ganz toll einsetzte. Forster Gamble erklärt, dass er in den letzten zehn Jahren und eine große Geldsume darauf verwendet habe, nach den Gründen zu suchen, die die Menschheit als Ganzes davon abhält, auf diesem Planeten ein glückliches Leben zu führen. Die Suche führte ihn zu den verschiedendsten Experten, die im Film zu Wort kommen. Ich kann euch den ca. 120 Minuten langen Film nur ans Herz legen.

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Der Plan des Lebens

18. September 2011
Filmplakat "Der Plan" von Universal Pictures

Filmplakat „Der Plan“ von Universal Pictures

Stell dir vor, dein Leben läuft nach einem Drehbuch wie ein Film ab. Du bist wie ein Schauspieler, aber im Gegensatz zu denen, die sich vor der Kamera in bestimmten Posen postieren und vorgebene Sätze herplappern, bist du dir gar nicht darüber bewusst, dass dein Leben nach einem Drehbuch läuft. Hast du nicht manchmal auch das Gefühl, dass alles schief läuft, wenn du etwas Bestimmtes willst und dann wieder alles wie von selbst geht, wenn du dich anders entscheidest? Ist es dir schon mal passiert, dass du deinen Autoschlüssel vermisst hast, du fluchend überall suchtest, unter dem Bett, im Kleiderschrank und ihn dann an einer Stelle fandest, wo du schon gesucht hattest und wo man ihn hätte gar nicht übersehen können? Du kamst natürlich zu spät, und das wurde noch schlimmer weil die Straße gesperrt war. Und dann erfuhrst du, dass just zu der Zeit, wenn du wie immer am Morgen an der Stelle am Ortsausgangsschild vorbeigefahren warst, genau dort ein schlimmer Verkehrsunfall passiert war. Ein wirklich schlimmer Unfall mit vielen Toten. Und in diesem Augenblick läuft es dir kalt den Rücken runter! Zufall? Glück? Mitnichten! Tief in deinem Inneren weist du, dass das kein Zufall war. Aber du glaubst doch an diese Dinge nicht! Du bist Realist! Und doch war der Autoschlüssel zunächst wie vom Erdboden verschluckt und lag dann unübersehbar plötzlich auf dem Boden im Flur. Da du allein lebst und auch kein Haustier ala Katze oder Hund hälst, konnte auch niemand das verdammte Ding weggelegt haben. Was also um alles in der Welt war da passiert?

Ich sage es dir … es stand nicht in deinem Plan, dass du an diesem Tag sterben solltest. Da du sonst immer pedantisch exakt zur selben Zeit die selbe Stelle passiertest und dies heute wieder passiert wäre, musste etwas geschehen, was dich aus deinem Zeitplan brachte. Tja, bleibt da nur der „Trick“ mit dem Autoschlüssel! Wie geht das? Ach komm schon … es war alles nur Einbildung und du hast das Ding schlichtweg übersehen! Okay … sei es so, du sollst ja auch gar nicht mitbekommen, dass da im Hintergrund immer ein paar Helfer wirken, die du vor dem Eintritt in dieses Leben selbst beauftragt hattest.

Neulich kaufte ich mir eine DVD die den Titel „Der Plan“ trägt. Hauptdarsteller ist Matt Damon, der den jungen aufstrebenden Politiker David Norris spielt, welcher für einen Senatssitz des Staates New York kandidiert. David lag in den Umfragen deutlich vor seinem Gegenkandidaten, als ihm am Wahltag eine Schlagzeile und ein Foto in der New York Post zum Verhängnis wurde, die ein großes Bild seines nackten Hintern zeigte, welches bei einer Junggesellenparty mit Freunden aufgenommen worden war. David verliert die Wahl. Als er auf der Herrentoilette noch mal seine Rede durchgeht, mit welcher er vor seinen Anhängern seine Niederlage eingestehen wollte, trifft er eine schöne, unbekannte Frau. Es funkt sofort und sie gibt ihm mehrere Ratschläge und inspiriert ihn zu einer Rede, die als seine beste Rede durch die Medien geht. Nun, sein Treffen mit jener Frau namens Elise war kein Zufall sondern stand im Plan seines Lebens, denn sie brachte ihn wieder auf Kurs, bei der nächsten Wahl wieder zu kandidieren. Nicht im Plan stand, dass sich David und Elise wiedersehen sollten oder sich gar verlieben. Als dies dennoch passierte, sahen sich seltsame Männer mit dunklen Anzügen und Hüten, welche sich als Beobachter im Hintergrund gehalten hatten, genötigt, einzugreifen. Sie kidnappten David und informierten ihn darüber, dass er sich an den Plan halten muss, den der „Vorsitzende“ für ihn geschrieben habe, in welchem Elise  nach dem Treffen auf der Herrentoilette des Hotels nicht mehr vorkommen würde. David bekommt die Information, dass er nicht frei über sein Leben bestimmen könne, denn wenn seine Entscheidungen dazu führten, dass vom Plan abgewichen würde, müssten die Männer von der „Planbehörde“ eingreifen. Natürlich findet sich David nicht damit ab, dass er die Liebe seines Lebens vergessen soll und macht sich planwidrig auf die Suche nach Elise. Ich möchte den Film hier nicht weiter auswalzen … nur soweit sei verraten, es gibt ein Happyend. Ein sehenswerter Film den du hier kaufen kannst.

Ausgehend von diesem durchaus interessanten Hollywoodstreifen stellt sich die Frage: Bestimmen wir frei über unser Leben oder ist dies nur eine Fiktion? Du wirst sofort denken: „Natürlich bin Herr meiner Entscheidungen und bestimme alles selbst!“ Jedoch deuten einige Umstände darauf hin, dass dem nicht ganz so ist. In meinem früheren Artikel „Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit“ hatte ich bereits ausgeführt, dass wir nichts realisieren können, was nicht in unserem Lebensplan steht. Und im Gegensatz zu dem Film „Der Plan“ hat nicht irgendein Vorsitzender den Plan geschrieben, sondern wir selbst haben vor unserer Inkarnation in unseren jetzigen Körper dies getan. Was dabei geschieht, und warum das so ist, hat Jonathan Klar in einem Prolog zu seinem Roman  „Regenbogenkönigin“ plastisch dargestellt:

„Nicht mehr lange, und sie wäre an der Reihe und würde die Gelegenheit haben, ihren Plan vor dem Hohen Rat zu verteidigen. Sie hatte ihren Entschluss gefasst, die nächste Reise anzutreten und keiner konnte sie mehr umstimmen … Vielleicht würde sie sich auf ihrer Reise an die Pracht und Lieblichkeit ihrer Heimat erinnern, vielleicht auch nicht. Sie hoffte jedenfalls, dass ihr ein Fünkchen Erinnerung blieb. Dieser Ort, der ihre Heimat war und es auch immer bleiben würde, war ein jedes Mal der Ausgangspunkt und das Ziel ihrer Reisen gewesen, von denen sie bereits die notwendige Anzahl hinter sich gebracht hatte, um den höchsten Grad der Weisheit zu erlangen. Sie müsste also gar nicht mehr fort von hier. Niemand könnte sie wegschicken, niemand ihr diesbezüglich Weisung erteilen. Die Gestandenen ihres neunten Hauses, die denselben hohen Grad wie sie innehatten, hatten mit Erstaunen reagiert, als sie ihnen von ihrer Absicht berichtete, dass sie nun eine weitere Reise unternehmen wollte. Wie kann man nur die Heimat verlassen und sich Unbewusstheit und Körperlichkeit freiwillig antun?
Vermutlich würden sie es nie verstehen, aber das rührte sie nicht. Es kam nur darauf an, dass der Hohe Rat ihren Entschluss und einen ihrer Reisepläne billigte. Vor sechs Mondzyklen hatte sie ihrer Seelenpartnerin ihre Absichten offenbart. Auch sie stammte aus dem neunten Haus. Sie kannten sich schon sehr lange, wenn man die Dauer dieser Bekanntschaft überhaupt in Zeiteinheiten messen konnte, denn so etwas wie Zeit existierte hier nicht. Sie ähnelten sich wie ein Ei dem Anderen und das nicht nur äußerlich sondern auch in ihren Neigungen und bei ihren Interessen. Nun, nach einer halben Ewigkeit gemeinsamer Zyklen würden sie für eine Weile durch die Existenz in unterschiedlichen Dimensionen getrennt sein. Nicht vollständig, denn ihre Seelenpartnerin würde ihr während eines Abschnittes ihrer Reise beistehen, die Verbindung zu ihr halten, ihr helfen und sie beraten. So war es vorgesehen. Ihre treue Freundin hatte ihre Entscheidung respektiert und sich auf ihre Bitte bereit erklärt, ihre Geistführerin zu sein. Jedoch mussten die geistigen Berater wechseln, weil auch die Lebensabschnitte mit ihren unterschiedlichen Anforderungen wechselten. Und so kam es, dass sie sich noch acht weitere geistige Berater erwählte, die alle aus ihrem Hause stammten.

Danach hatte sie sich für das Aufstellen ihres Reiseplanes neun Orientierungshelfer ausgesucht, wobei ein jeder dieser Helfer aus einem anderen Haus stammte, so dass in ihrer Planungsgruppe alle Häuser vertreten waren. So gab es das erste Haus der Anführer, das zweite Haus der Vermittler, das dritte Haus der Sprecher, das vierte Haus der Lehrer, das fünfte Haus der Abenteurer, das sechste Haus der Ernährer, das siebte Haus der Glaubenssucher, das achte Haus der Organisatoren und schließlich ihr eigenes: das neunte Haus der Menschenfreunde. Alle Orientierungshelfer waren Experten auf ihrem Gebiet und hatten bereits zahlreiche Reisen in die niederen Dimensionen hinter sich gebracht. In schier endlosen Zyklen diskutierten sie in einem kleinen Saal in der Gerechtigkeitshalle, umgeben von weißen Marmortischen und –bänken, unter Zuhilfename der verschiedensten visuellen Hilfsmittel, von Karten und zahllosen Büchern über den einen oder anderen Aspekt der jeweiligen Eigenschaft und Begabung, der in den Reiseplan aufzunehmen wäre. Jede Einzelheit war abzuwägen. Auf das Hauptthema ihrer Reise hatte sie sich schnell festgelegt. Da gab es für sie gar auch keinen Zweifel, war es doch der eigentliche Grund, warum sie die Reise in die niederen Dimensionen antreten wollte. Sie wollte die anspruchsvolle Schule des Lebens durchlaufen und dabei anderen Reisenden helfen, ihre eigenen Lebensprüfungen zu bestehen. So wurden für ihre Lebensreise auch die Täter und die Opfer ausgesucht, was nur durch Sichtung von unzähligen Bereitschaftserklärungen anderer Seelen erfolgen konnte, um diejenigen zu finden, die dem jeweiligen Zweck eines Lernprozesses am besten dienen konnten. Ihr war bewusst, dass die Freiwilligen, die sich als Täter zur Verfügung stellten, damit große Opfer brachten. Sie würden grausam sein, ihr physischen und psychischen Schmerz zufügen und sich damit selbst belasten. Sie würde durch die Grausamkeiten der Anderen mit der ganzen Härte des Lebens konfrontiert werden. Jedoch musste sie diese Unannehmlichkeiten, Gemeinheiten und Tragödien erleben, damit sie aus diesen Situationen lernen und durch die Art ihrer Bewältigung gestärkt aus ihnen hervor gehen könnte. All diese Erlebnisse würden ihr kostbare Erkenntnisse einbringen, die sie während ihres Daseins in der Heimat niemals gewinnen konnte. Natürlich würde es auch angenehme Abschnitte geben und ihr würden andere Reisende beistehen und ihr helfen, dieses harte Trainingslager des Lebens zu überstehen. Auch sie würde in mancher Hinsicht Täterin sein müssen, denn auch andere Reisende sollten durch ihre Handlungen lernen können. All das wurde vom Orientierungsteam abgewogen und diskutiert. Ihr Reiseplan musste überdies mit den Reiseplänen der Täter- und Opferseelen synchronisiert werden. Alle Lebensbegegnungen wurden akribisch genau geplant. Als es daran ging, die schwersten Schicksalsschläge zu bestimmen, traf sie auf den Widerstand ihrer Berater, denn in deren Augen schickte sie sich an, sich in einzelnen Etappen ihrer körperlichen Existenz zu viele Schwierigkeiten aufzubürden. So stritt sie mit ihnen auf ihre unvergleichlich galante Art und warf ihre Erfahrungen aus ihren früheren Reisen in die Waagschale. Zum Schluss gab es zwei Varianten ihres Reiseplanes. Als sie schließlich den blauen Kristallspeicher in den Händen hielt, der die kompletten Pläne enthielt, war sie erleichtert und stolz zugleich.

Nun dieser Auszug aus der Geschichte ist genauso fiktiv wie die Handlung des Films „Der Plan“. Wie also komme ich zu der Behauptung, dass es einen Lebensplan gäbe?

Hierzu gab mir wieder einmal ein Umstand Hinweise, der wohl in meinem Plan stand, durfte ich doch dem Vortrag einer Frau lauschen, die dem interessierten Zuhörerkreis von den Palmblattbibliotheken in Indien erzählte. Sie einst auf Grund einer Fernsehsendung, in der über das Rätsel der Schicksalsaufzeichnungen auf Palmblättern berichtet worden war, in den frühen 90er Jahren nach Indien geflogen. Nachdem sie trotz all ihrer Skepsis erleben musste, dass alles, was in ihren Palmblättern stand, zutraf und auch alle Zukunftsaussagen mit der Präzision eines Uhrwerkes eintrafen, begann sie, sich ganz und gar dem Phänomen der Palmblattbibliotheken zu widmen.  Diese Frau heißt Annett Friedrich und organisiert heute sehr erfolgreich mit ihrem kleinen Reisebüro „Zeitreisen“ Flugreisen nach Indien zu den Palmblattbibliotheken.

Was aber ist das für ein Phänomen? Rudi Berner beschreibt es in seinem Buch „Auf ein Wort“ wie folgt:

Den dahingehenden Beweis, was Ihre persönliche Zukunft und Ihre bisher durchlebte Vergangenheit anbelangt,  finden Sie in Indien – in einer Palmblattbibliothek.
Vor 7.000 Jahren hat sich in Indien eine Gruppe seltsamer spiritueller Gestalten, die „Rishis“ genannt werden, anein ganz besonderes Werk gemacht. Die Rishis waren in der Lage, die Zukunft einzusehen, und sie haben diese Fähigkeit dazu benutzt, um das Leben von mehreren Millionen Menschen, die einst in der Zukunft (also zum Beispiel jetzt) leben werden, und die (gemäß dem vorbestimmten Lauf des Geschehens) den Weg in eine Palmblattbibliothek finden, schriftlich zu dokumentieren. Das heißt im Klartext: vor 7.000 Jahren wurde Ihr persönliches Leben mühsam in ein Palmblatt eingeritzt, und selbiges in einer Palmblattbibliothek in Indien archiviert. Aber, wie bereits aufgezeigt, nur dann, wenn Sie es in Ihrem Leben zustande bringen, so eine Palmblattbibliothek aufzusuchen. Klingt unglaublich nicht wahr? – Ist aber so! Da die Rishis in die Zukunft blicken konnten, wussten sie auch genau, wer, wann, welche Palmblattbibliothek aufsuchen wird, und ausschließlich deren Lebensläufe haben sie aufgezeichnet. Die Millionen von Lebensläufen sind wiederum in Millionen von getrockneten Stechpalmblättern eingeritzt, und zwar in der indischen Ur-Sprache „Sanskrit“ oder in „Alt-Tamil“. Beide Sprachen sind vom Aussterben bedroht, und werden nur noch von wenigen Menschen beherrscht. Die Palmblätter sind in speziellen Palmblattbibliotheken archiviert, von denen es – über den indischen Kontinent verstreut – zwölf Hauptbibliotheken und einige Nebenstellen gibt. So ein beschriebenes Palmblatt hat eine zeitlich begrenzte Lebensdauer von ca. 700 Jahren, deshalb müssen alt und brüchig gewordene Palmblätter neu geschrieben werden, damit der Fortbestand des Inhaltes (Lebenslauf eines Menschen) durch die Jahrtausende hindurch garantiert ist. Die Palmblattbibliotheken sind traditionell in Händen von Meistern, haben etliche speziell ausgebildete Angestellte, und werden von Generation zu Generation weitervererbt. Auch die Fähigkeit des Palmblattlesens (also das Beherrschen der alten Sprachen) sowie die Einhaltung des jeweiligen Rituals – das von Bibliothek zu Bibliothek verschieden ist – wird durch die Generationen hindurch weitergereicht und gelehrt. Wenn nun ein Mensch den Weg in so eine Bibliothek findet (bei einigen muss man sich langfristig anmelden), dann wird ihm sein persönliches Palmblatt vorgelesen, dieses Zeremoniell wird „Nadi-Reading“ genannt. Zuallererst muss jedoch Ihr persönliches Palmblatt unter vielen anderen erst einmal gefunden werden, in manchen Bibliotheken lagern bis zu einer halben Million solch beschriebener Palmblätter. Die Identifikation läuft von Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich ab, mal wird der erste Buchstabe des Vornamens und ein Daumenabdruck gebraucht, mal der vollständige Name sowie das Geburtsdatum, mal genügt das Geburtsdatum allein usw. Der Nadi-Reader (so nennt man denjenigen, der Ihnen Ihr Palmblatt vorliest) sucht daraufhin ein passendes Palmblatt heraus, das jedoch noch verifiziert werden muss. Er liest dabei Ihr Palmblatt an, stellt Ihnen einige Fragen, und es kristallisiert sich dann mehr oder weniger schnell heraus, ob es tatsächlich Ihr Palmblatt ist. Wenn nicht, dann sucht er ein anderes heraus, das geht solange, bis sicher gestellt ist, dass Ihr persönliches Palmblatt nun vorliegt. Es gibt Fälle, wo die Prozedur des Auffindens des richtigen Blattes auf Anhieb klappt, in anderen Fällen sind mehrere Palmblattanlesungen dazu nötig. Ist Ihr Palmblatt gefunden, dann liest Ihnen der Nadi-Reader zuerst Ihre Vergangenheit vor, und anschließend, falls Sie es wünschen, Ihre Zukunft. Der komplette Lebenslauf eines Menschen ist nicht auf einem einzigen Palmblatt aufgezeichnet, sondern in der Regel auf mehreren Blättern. Ist das erste Blatt einmal gefunden und verifiziert, dann stellt die Auffindung des Anschlussblattes keinerlei Problem für den Nadi-Reader dar.  Nachfolgend einige Beispiele von Informationen, die auf den Palmblättern niedergeschrieben sind oder sein können:

Vergangenheit:
– Der eigene Name sowie die Namen von nahe stehenden Personen (Ehepartner, Freund/Freundin, Eltern, Geschwister, leibliche Kinder, Adoptivkinder usw.).
– Situationen, Zuneigungen und Daten, die die Familie und nahe stehende Personen betreffen.
– Krankheiten, Unfälle, Todesfälle, Straftaten, Rechtsstreitigkeiten, Feinde.
– Finanzen, Beruf, Ausbildung, Talente, Fremdsprachen, Haus, Grundbesitz, sonstige markante, erworbene Güter.
– Auslandsreisen, Besuch von Tempeln und heiligen Stätten, Rückblick auf frühere Leben (Inkarnationen).

Zukunft:
– Zukünftige nahe stehende Personen, Heirat, Partnerwechsel, zukünftige Kinder.
– Zukünftige Krankheiten, Heilungshinweise, zukünftige Unfälle und Lebensgefahren, Problemlösungen.
– Zukünftiger beruflicher Werdegang, Finanzen, Ort- oder Landeswechsel, Auslandsreisen.
– Zukünftige Todesfälle nahe stehender Personen, Ort und genauer Zeitpunkt des eigenen Todes.
– Nächste Geburt (Inkarnation) oder Erreichung der Erlösung.

Sie sehen also, es kann auf so einem Palmblatt ganz mächtig und äußerst detailliert zur Sache gehen. Stellen Sie sich vor, Sie fahren in ein wildfremdes Land, gehen dort in eine Palmblattbibliothek, präsentieren dort Ihren Vornamen und einen Daumenabdruck, und kurze Zeit später liest man Ihnen Ihr bisheriges Leben vor. Und damit nicht genug, man fragt Sie anschließend auch noch, ob Sie auch Ihre Zukunft in Erfahrung bringen wollen. Nicht wenige Menschen (und gerade Besucher aus westlichen Ländern), die mit ihren Palmblättern konfrontiert worden sind, haben dahingehend zu kämpfen gehabt, die Situation seelisch zu verdauen. Es ist nämlich ein himmelweiter Unterschied, ob man von so einem Phänomen liest, wie Sie das gerade im Moment tun, oder ob man es am eigenen Leib erfährt. Wenn Sie die Erfahrung machen, dann wandelt sich Glauben zu Wissen, und Ihr Bewusstsein kann dadurch einen wahren Quantensprung vollziehen.“

Nun hatte ich auch die Gelegenheit mit mehreren Menschen zu sprechen, welche die Reise zu den Palmblattbibliotheken unternommen hatten. Sie bestätigten mir, dass es ein sehr einschneidendes prägendes Erlebnis ist, wenn der Nadi-Reader, der dich vorher noch nie gesehen hat, dein Leben aus einem konservierten Palmblatt lesend vor dir ausbreitet. Zufall? Wohl kaum. Okay, es mag dich vielleicht auch nicht ganz überzeugen, weil es auch kritische Berichte über die Palmblattbibliotheken gibt.

Rudi Berner geht in seinem weiteren Buch „Bewusstein und Logik“ sogar noch weiter, als nur zu behaupten, dass es einen vorgezeichneten Plan gibt. Er sagt, es gibt keinen freien Willen und bezieht sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, welche gezeigt haben, dass ein in den Synapsen des Gehirns gefasster Entschluss zu einem Tun in 300 Millisekunden gerechnet später registriert wurde als  das Bereitschaftspotenzial des Probanden gemessen wurde, welches in der Phase zwischen Entschluss und Ausführung liegt. Rudi Berner schreibt hierzu:

„Um die mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass der „freie Wille“ des Menschen von Freiheit ein ganzes Stück weit entfernt ist. Und zwar so weit, dass es ihn eigentlich gar nicht gibt!

Wie ist man denn zu dieser Erkenntnis gelangt?

Relativ einfach, denn man ist mittlerweile in der Lage, Aktivitäten (Wirkungsweisen!) des Gehirns, was Zugehörigkeit, Zeitlichkeit und Lokalität anbelangt, messtechnisch sehr genau zu erfassen und optisch darzustellen. Man ist hergegangen, und hat einer Testperson gesagt, dass sie einen spontanen Entschluss zu einer bestimmten Bewegung fassen soll. Das wäre zum Beispiel, wenn jemand sich spontan dazu entschließt, den rechten Arm anzuheben, und dies anschließend logischerweise auch ausführt. Beim Experiment wurde Folgendes gemessen: Erstens der Augenblick der Entscheidung, zweitens der Aufbau eines Bereitschaftspotenzials als Vorbereitung der Bewegung, und drittens der Zeitpunkt der Bewegung. Es zeigte sich, dass der bewusste Entschluss zur Handlung 200 Millisekunden vor dem Bewegungsbeginn auftrat, jedoch mehr als 300 Millisekunden nach dem Beginn des Bereitschaftspotenzials. Das Fazit derartiger Experimente ist derart heftig, dass man durchaus verstehen kann, warum man nicht so sehr daran interessiert ist, dass es publik wird, denn es lautet:

Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun!

Dem der-ZEIT-igen bewussten SEIN verborgene Prozesse führen also zu Entscheidungen, für die es sich im Nachhinein (!) eine Begründung zurechtlegt, in der irrigen Annahme, selbst gehandelt zu haben!“

Zugegeben, diese These, es gäbe keinen freien Willen, ist nur schwer verdaubar. Ich erwarte auch gar nicht, dass du es akzeptierst, denn letztlich stand es auch im Plan, dass du das hier überhaupt lesen solltest. Damit bist du auch schon viel weiter als manch anderer Mensch, der immer noch in seiner ganz persönlichen Matrix steckt. Ich kann nur sagen, dass in den sogenannten Fantasysstreifen aus Hollywood viel mehr Wahrheiten stecken, als wir uns das vorstellen können.

Ich lasse dich jetzt mit deinen Überlegungen allein und das läuft letztlich auch nach Plan.

PS: Ich habe mir sagen lassen, dass du zumindest deine Zahnpastassorte noch aussuchen darfst 😉

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Erwachen

4. Februar 2011

Dieses Video ist ergreifend. Die visuellen Kontraste, die dort gezeigt werden, sind atemberaubend: Wie lebe ich jetzt und hier? Ist das alles so in Ordnung? Ist das alles nicht nur eine Illusion? Worauf steuern wir zu wenn wir weiterhin nur unser Ich sehen und das Wir übersehen! Ich erinnere mich an einen Werbespot, wobei ich nicht mehr weiß, wofür Werbung gemacht wurde, dort hieß es: „Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur!“ Das könnte man so fortschreiben: „Die Erde braucht uns nicht, aber wir brauchen die Erde!“ Oder: „Tiere und Pflanzen brauchen uns nicht, aber wir brauchen Tiere und Pflanzen!“ Umdenken ist angesagt. Unser Bewusstsein sollte einen Sprung machen, weg vom Ich-Egoismus und hin zum Wir-Denken, nur dann haben wir eine Chance. Die Zeichen stehen auf Sturm!

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Die Sicht der Dinge

30. Dezember 2010

Sie saßen in der Couchecke, die sich hinter zwei restaurierten alten Stützbalken unter einer Dachschräge befand. Julia hatte es sich auf einem der Polstersessel bequem gemacht. Stephan saß auf dem Sessel gegenüber und beobachtete, wie sie aus ihrer Handtasche ein digitales Diktiergerät hervorholte und es auf dem kleinen Couchtisch vor sich ablegte.

Als sie damit fertig war, blickte Julia auf und sah ihn fragend an: „Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich das Interview mitschneide?“

Stephan schüttelte den Kopf und sagte: „Ach iwo! Ich weiß die Nützlichkeit dieser kleinen Dinger zu schätzen, habe ich doch selbst jahrelang Schriftsätze damit diktiert, als ich noch als Anwalt tätig war. Ich habe immer noch so ein Gerät, benutze es aber heutzutage nur noch, um meine Gedanken festzuhalten. Eine durchaus zweckmäßige Methode!“

Julia beugte sich vor und betätigte den Recordingknopf am Diktiergerät. „Sie waren Jurist? Das ist interessant! Wie wird man vom Rechtsanwalt zum …?“, sie hielt kurz inne, „ … Ich weiß jetzt gar nicht wie ich Ihre jetzigen Beruf nennen soll!“
„Es ist eher eine Berufung als ein Beruf. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Ich bin ein Lichtbringer!“

Julia sah ihn verblüfft an. „Was meinen Sie damit?“

Für einen Moment fixierte Stephan sie in einer Art, als wolle er ergründen, ob er ihr ein Geheimnis verraten könne, dann sagte er: „Viele missverstehen es oder wollen es nicht verstehen. Sie sind einfach nicht offen für die Dinge, die ich ihnen zu vermitteln suche. Daher war es ganz wichtig, dass bei meinem kleinen Experiment mitgemacht haben!“

„Oh ja! Ich bin sehr dankbar dafür, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, diese ganz außergewöhnliche Erfahrung zu machen! Es war einfach unbeschreiblich! Ich bin noch immer ganz überwältigt von den Eindrücken!“, erwiderte Julia.

„Sie waren vorhin eine kurze Zeit offen! Sie haben das Licht gesehen und Ihnen dürfte jetzt bewusst sein, dass die Welt viel umfassender ist, als sie die meisten Menschen mit ihren fünf Sinnen wahrnehmen. Ein Lichtbringer hilft den Menschen, ihr Bewusstsein zu öffnen um zu erkennen, dass sie keine isolierten Individuen sind. Das ist der eigentliche Kern der Tätigkeit eines Lichtbringers! Wir Menschen sind hoch energetische, spirituelle Wesen und auf der tiefsten Ebene, der subnuklearen Ebene, mit Allem verbunden. Nur sind sich die meisten Menschen darüber gar nicht bewusst!“

„Ja! Ich weiß genau was Sie meinen! Als Sie mich vorhin an den Händen hielten und ich dieses phänomenale Glühen bei den Pflanzen und Tieren im Park bemerkte, da war ich auf einmal der Ahornbaum und ich war der Grashalm und der Käfer, der an ihm herunterkrabbelte und ich war der Bussard der am Himmel schwebte und ich sah mich mit seinen Augen von oben“, sagte Julia und in ihren Augen erschien ein Leuchten von der Art, wie es sich bei Kindern zeigt, wenn sie ihr Weihnachtsgeschenk auspacken, und feststellen, dass der Inhalt genau ihrem Wunsch entspricht.

Stephan quittierte ihre Begeisterung mit einem warmen Lächeln. „Das Glühen, was Sie da vorhin wahrnahmen, waren Biophotonen!“

Julia warf ihm einen verwunderten Blick zu. „Biophotonen?!“

„Ja! Biophotonen sind Lichtpartikel die von allen Lebewesen ausgestrahlt werden. Biophotonen übertragen Informationen. Sie werden aber vom Menschen für gewöhnlich nicht wahrgenommen, weil er sich für diese Informationen nicht geöffnet hat. Wenn sich aber ein Mensch in einen Zustand erweiterten Bewusstseins begibt, welches für gewöhnlich erst durch eine lange Meditationspraxis erreicht werden kann, dann ist er in der Lage, diese Informationen zu empfangen. Dann endlich spürt er die all umfassende Vollkommenheit aller Lebewesen auf dieser Welt und seine Ängste und Zweifel lösen sich langsam in Liebe auf. So kann man auch sagen, dass Biophotonen unsere Liebe und unsere Gefühle übertragen können! Natürlich ist die Tatsache, dass Biophotonen Informationen übertragen können, bei den Wissenschaftlern stark umstritten. Der Mann, der die Existenz der Biophotonen im Jahre 1975 experimentell nachwies, heißt Fritz Albert Popp und ist Biophysiker. Er wird von den meisten seiner Kollegen trotz dieser großartigen Entdeckung geschnitten, weil er den Begriff der Information in die Molekularbiologie einführte und damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf stellte. Nach der so genannten naturwissenschaftlichen Sicht herrscht in Zellen völlige Planlosigkeit. Der Organismus von Lebewesen wird als wimmelndes Chaos von Molekülen betrachtet, in dem der Zufall entscheidet, ob, wann und wo chemische Reaktionen stattfinden. Wie Popp halte ich diese Sichtweise für abwegig. Aus einem planlosen Chaos kann kein sinnvolles Zellgeschehen entstehen. Popp hat durch seine Experimente bewiesen, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verhält, sondern einen erstaunlichen Zusammenhang aufweist. Er sagt klar und deutlich, dass über Biophotonen die Zellen im Organismus miteinander kommunizieren. Wie Sie vorhin wohl selbst erlebt haben, hat Popp offenbar Recht!“

Julia staunte. „Wow! Dass Sie dieses Glühen sogar wissenschaftlich erklären können, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet! Ich dachte immer, solche Phänomene ließen sich aus der Sicht der Wissenschaft nicht definieren. Schließlich war es mein ganz persönliches Erlebnis und die meisten Leute würden es damit erklären, dass sich das alles nur in meinem Gehirn abspielt. Eine Halluzination oder so oder sie würden fragen, ob ich unter Drogen stand!“

„Das wäre eine typische Reaktion, da haben Sie völlig Recht. Wie bereits gesagt, ist das Thema Informationsaustausch bei Zellen unter den Wissenschaftlern sehr umstritten ebenso wie die Frage, ob außerhalb des menschlichen Gehirns überhaupt Bewusstsein existiert. Aus spiritueller Sicht ist diese Frage ganz klar mit einem ‚Ja’ zu beantworten. Ich selbst bin da auch völlig zweifelsfrei. Aber viele Menschen glauben nicht an ein höheres Bewusstsein und an Spiritualität. Sie verharren in materiellen Glaubensdoktrin und betrachten alles rein wissenschaftlich. Wissenschaft und Spiritualität wurden durch die eingeschränkte Betrachtungsweise der Menschen zu gegensätzlichen Polen. Das war nicht immer so. Erst seit den Entdeckungen in der Quantenmechanik fangen mehr und mehr Wissenschaftler an, sich für neue Sichtweisen zu öffnen, die auch spirituelle Erfahrungen und so genannte Phänomene beinhalten und diese sogar erklären können. Daher stellt sich hier die Frage: Was ist eigentlich Wissenschaft und was ist real? Etwa nur das, was wir mit unseren fünf Sinnen, zuweilen mit Hilfsmitteln wie Mikroskopen, wahrnehmen und die Wissenschaftler in Experimenten beweisen können oder einfach das, was gegeben ist, unabhängig davon ob wir uns darüber bewusst sind oder nicht? Würde man der Annahme folgen, dass nur die gegebenen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft unser Wissen schafft … ein Wortspiel mit einem tieferen Sinn …“, Stephan hielt kurz inne und schmunzelte, „dann wären wir noch immer bei einem Wissensstand von längst vergangenen Zeiten. Man hat die Dinge früher in vielerlei Hinsicht völlig anders gesehen als heute, obwohl sie objektiv betrachtet existierten, wenn auch nicht im Bewusstsein der Menschen. Ich möchte da ein Beispiel nennen. Im Mittelalter hätte man für die Behauptung, es gäbe noch kleinere Organismen, als solche, die mit dem bloßen menschlichen Auge sichtbar sind, nur ein verständnisloses Kopfschütteln geerntet. Damals existierten im Bewusstsein der Menschen keine Bakterien, obwohl wir heute wissen, dass ein Mensch aus etwa zehn Billionen Zellen besteht und sich im menschlichen Organismus etwa zehnmal so viele Bakterien befinden. Das war auch im Mittelalter schon so, nur hätte man eine solche Sichtweise damals vehement abgelehnt, weil man es eben nicht besser wusste. Es ist also immer die Sicht der Dinge die die Maßstäbe setzt.“

Julia schien perplex. „So hatte ich das noch nicht gesehen. Aber richtig, wir Menschen neigen auf Grund unseres Wissens, das wir über die Schule, das Internet, die Bücher und die Medien vermittelt bekommen haben, dazu, Sichtweisen von vornherein auszuschließen, welche nicht in das Raster der allgemein anerkannten Betrachtungen passen!“

Stephan nickte. „Genau! Es ist unser vorgeprägtes Wissen, dass unsere Betrachtungen bestimmt. Die Menschen können die Realität niemals genau kennen. Wenn wir irgendetwas untersuchen, dann bekommen wir immer nur Antworten auf Fragen, die wir stellen, und diese Antworten wiederum basieren auf den Fähigkeiten und der Beschränktheit unseres Denkens. Alles was wir bei unseren Untersuchungen wahrnehmen, sei es nun mit unseren Sinnen oder durch moderne Messgeräte, passiert den Filter unseres Bewusstseins und wird von unserem Verstand bestimmt. Was wir also wahrnehmen ist nichts anderes als ein Wechselspiel zwischen unserem Bewusstsein und dem was außerhalb unseres Verstandes wirklich abläuft. Was wir bei unseren Untersuchungen entdecken, ist immer nur ein eingeschränktes Bild der Realität, das von unserem Verstand quasi gefiltert wurde. Am besten lässt sich das mit einem Foto von einer Landschaft vergleichen, die wir auf einer Urlaubsreise gesehen haben. Wenn ich beispielsweise eine schöne alte Burg fotografiere, so beschränkt sich das Foto nur auf die Perspektive, aus der ich sie fotografiert habe und es zeigt auch nur einen Ausschnitt. Wenn ich nach meiner Urlaubsreise das Foto meinen Freunden zeige, dann sehen sie nur diesen Ausschnitt. Was ich jedoch vor Ort mit meinen eigenen Augen wahrnahm, war viel mehr, als das, was die Kamera erfasste und was nun das Foto wiedergibt. In meiner Erinnerung waren da links und rechts neben der Burg Felsen, die jetzt auf dem Foto gar nicht erscheinen, weil das Kameraobjektiv sie wegen seines beschränkten Winkels nicht zusammen mit der Burg erfassen konnte. Unser Verstand ist im Hinblick auf die Realität also wie ein Kameraobjektiv; er spiegelt nur einen eingeschränkten Ausschnitt derselben wieder. Mit anderen Worten, unser Bewusstsein liefert nur ein beschränktes Modell der Realität und zeigt niemals die Realität in ihrer gesamten, unfassbaren Komplexität selbst. Was da außerhalb unseres Verstandes auf den verschiedenen Ebenen abläuft, ist viel mehr, als wir wahrnehmen und es existiert, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht.“

Julia stieß zunächst hörbar Luft aus und sagte dann: „Diese Betrachtung ist so simpel aber man muss erst mal drauf kommen! Für mich ergibt sich da eine Schlussfolgerung: Wenn wir Menschen von vornherein etwas als unreal ausschließen, dann könnte es durchaus sein, dass uns unser Bewusstsein ein Schnippchen geschlagen hat und das vermeintlich Unreale in Wirklichkeit real ist! In einem solchen Fall würden wir uns durch unseren Verstand in unseren Möglichkeiten, die Dinge noch tiefgründiger zu betrachten, nur selbst beschränken!“

„Darauf wollte ich hinaus! Der durchschnittliche Mensch ist ein Skeptiker und Zweifler und er will alles bewiesen haben um es zu glauben! Indem er aber seinen Glauben derart einschränkt, beraubt er sich seiner Potentiale und Möglichkeiten und der Mensch hat viel mehr davon als ihm bewusst ist. In dieser Hinsicht kann man sogar sagen: Unsere Möglichkeiten sind unbegrenzt!“

„Was meinen Sie damit?“, fragte Julia.

„Nun, um diese Frage zu beantworten, muss ich einmal weiter ausholen! Es gab auf diesem Planeten eine Zeit, da waren sich die Menschen darüber bewusst, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Es war für sie keine Frage, dass die Erde ein Schauplatz verschiedener kosmischer Dimensionen ist sondern eine Tatsache. In diesem Zusammenhang muss ich erwähnen, dass es da nicht nur die Welt verdichteter Materie gibt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können, sondern das auf anderen, höheren energetischen Ebenen eine Welt der feinstofflichen Materie existiert, die für die meisten Menschen der heutigen Zeit solange unsichtbar bleibt, wie ihre Seelen mit ihren Körpern verbunden sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie sich im Zustand der Körperlichkeit nicht mit den höheren Dimensionen verbinden könnten, sondern damit, dass durch die technisierte, manipulierende, materielle Welt mit ihren religiösen Doktrin und wissenschaftlichen Dogmen bei den Menschen eine Bewusstseinsprägung einstellte, die sie dieser Fähigkeit beraubte. Ich hatte für Sie vorhin einen Moment lang quasi einen Türspalt geöffnet, bei dem Sie einen kurzen Blick auf diese höheren energetischen Dimensionen der feinstofflichen Welt werfen konnten. Eine gewisse Anzahl von Menschen hatte im Zuge von so genannten Nahtoderlebnissen und bei außerkörperlichen Erfahrungen einen kurzen Einblick in die feinstofflichen Dimensionen, unter anderem auch in solche, welche als Jenseits bekannt sind. Gerade diejenigen, die ein Todesnäheerlebnis hatten und den Zustand von Außerkörperlichkeit, klaren Bewusstseins ohne körperliche Einschränkungen, des inneren Friedens und der allumfassenden Liebe erlebten, wissen, dass die materielle Welt, in die sie nach ihrer Reanimation wieder zurückkehrten, nicht die einzige Realität ist. Da sie sich mit dem Thema der Nahtoderlebnisse beschäftigt haben, wissen Sie das ja bereits!“

Julia nickte kurz und sagte: „Oh ja, ich habe darüber einen Artikel verfasst, der den Titel `Der Tod ist nicht das Ende` trägt und der sich sehr umfassend mit den Forschungen von Dr. Raymond A. Moody befasst, welcher die Nahtoderlebnisse von vielen hundert Menschen auswertete.“

„Ich habe ihn gelesen. Es ist ein sehr guter Artikel. Solche Menschen, die über ihren ganz persönlichen Einblick ins Jenseits offen sprechen, sind leider in der Minderheit. Die Meisten verschweigen ihr Wissen oder gehen damit sehr vorsichtig um, weil sie fast immer auf Unverständnis und Ablehnung bei den anderen Menschen stoßen und sich nicht in die Rolle eines geistig verwirrten Außenseiters begeben wollen. Durch ihr Nahtoderlebnis sind sie aber in einen Zustand besonderer Bewusstheit gekommen. Viele dieser Menschen orientieren sich nach ihrer Todesnäheerfahrung um und richten die Prioritäten ihres Lebens völlig neu aus. So war es auch bei mir!“

Auf Julias Gesicht zeigte sich Überraschung. „Was? Sie hatten auch ein Nahtoderlebnis?!“

„In der Tat!“, gab Stephan mit ruhiger Stimme zu. „Es ist ein prägnanter Teil meines Lebens. Bevor ich aber davon erzähle, möchte ich zunächst meinen Gedanken von vorhin aufgreifen. Ich wollte Ihnen ja erläutern, was ich damit meinte, als ich sagte, die Möglichkeiten des Menschen seien unbegrenzt. Wie bereits erwähnt, gab es auf der Erde eine Zeit, als sich die Menschen darüber bewusst waren, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Die Menschen lebten damals in so genannten Hochkulturen, von deren glorreichen Zeiten heute noch prächtige Artefakte mit unglaublichen Eigenschaften künden, welche heute noch vereinzelt gefunden werden. In der Regel verschwinden diese Fundstücke aber unverzüglich in den Archiven bestimmter Geheimorganisationen und der Kirche oder in den Tresoren von mächtigen und reichen Personen. Sie ziehen es vor, der Menschheit die Beweise für die Existenz der alten, hoch entwickelten Zivilisationen vorzuenthalten, weil sie unter allen Umständen vermeiden wollen, dass die Wahrheit bekannt wird. Zu den Zeiten dieser Hochkulturen, welche vor zirka fünftausendzweihundert Jahren endeten, kannten die Menschen ihre geistigen Potentiale und sie verfügten über einen natürlichen Zugang zu den höheren Dimensionen. Sie kommunizierten telepathisch, konnten mit ihren hoch entwickelten geistigen Kräften direkt auf Materie einwirken, zum Beispiel durch Teleportation Gegenstände mit großer Masse bewegen oder sich selbst von einem Ort zum anderen bewegen ohne dabei physisch den dazwischen liegenden Raum zu durchqueren. In der Science-Fiktion-Serie Star Trek erfand ihr Produzent und Drehbuchautor Gene Roddenberry dafür den Begriff des Beamens. Raum und Zeit waren für die Menschen damals also keine Kategorien, die ihnen Grenzen setzten.“

Julia riss die Augen auf. „Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass sich die Menschen früher nur mit der Kraft ihres Geistes in einer Sekunde von einem Ort zu einem anderen bewegen konnten unabhängig davon, wie groß die Distanz zwischen den Orten war?!“

Angesichts ihrer Verblüffung musste Stephan schmunzeln. „Ja genau das! Ich bemerke, dass Sie zweifeln. Nun, was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen eine kleine Demonstration liefere, zu was der bewusste Geist eines Menschen imstande ist?“

„Was?! Wollen Sie sich jetzt etwa wegbeamen?!“

„Nein, nicht doch! Wir wollen es doch nicht gleich übertreiben! Was ich vorhabe, ist eine kleine aber gleichwohl sehr beeindruckende Vorführung!“, gab Stephan lachend zurück.

„Jetzt haben Sie mich aber neugierig gemacht!“

Auszug aus dem Roman „Veruslux“ von Jonathan Klar
(Das Buch ist noch im Entstehen und daher noch nicht veröffentlicht).

 


Nahtod – Auf der Schwelle zur anderen Seite

13. September 2010

Während eines Nahtoderlebnisses standen sie auf der Schwelle zum Jenseits. Menschen, die ein solches Todesnäheerlebnis hatten, behaupten, diese bereits überschritten zu haben. Sie berichten von ihren Erlebnissen im Grenzbereich. Fast jeder Mensch dürfte sich schon mal die Frage gestellt haben: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wie ich bereits in meinem Artikel „Der Tod ist nicht das Ende“ ausführlich darstellte, existiert der Tod für das Bewusstsein nicht. Nur der Körper stirbt, nicht jedoch der Geist, welcher im Einklang mit der Seele im Körper steckt und sich sodann in eine andere Ebene begibt, die wir gemeinhin als Jenseits bezeichnen. Dass es sich nicht nur um ein letztes Aufbäumen unseres Gehirns vor dem Sterben handelt, beweisen viele Berichte  der Betroffenen, die klinisch als tot galten und wieder belebt werden konnten. Ihr Einstellung zum Tod änderte sich durch diese Erlebnisse gravierend, denn sie verloren ihre Angst vor dem Tod. Mittlerweile wurden im Internet zahlreiche Dokumentationen und Berichte über Nahtoderlebnisse veröffentlicht. Ich habe nachfolgend eine Dokumentation eingestellt, in welcher sehr anschaulich dargestellt wird, was dieses sogenannte Phänomen ausmacht und in welcher Zeugen von Nahtoderlebnissen zu Wort kommen. Da ich selbst schon mit Zeugen eines Nahtoderlebnisses gesprochen habe, weiß ich, dass es den Betroffenen schwer fällt, darüber zu erzählen, weil ihnen regelmäßig nicht geglaubt wird. Um so wichtiger erscheint es, dass es Menschen gibt, die vor die Kamera treten und sich nicht scheuen, über ihr Nahtoderlebnis zu berichten. Aber macht euch selbst ein Bild.

Dokumentation Jenseitsreisen – Teil 1

Dokumentation Jenseitsreisen – Teil 2

Dokumentation Jenseitsreisen – Teil 3

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Reinkarnation – Eine Betrachtung zur Wiedergeburt

4. August 2010

Von Jonathan Klar – Zugegeben, der Gedanke an eine mögliche Wiedergeburt war mir früher suspekt. Wenn ich mir vorstellte, dass ich nach meinem Tod das ganze Prozedere des Lebens mit Kindheit, Schule, Ausbildung, Studium, Prüfungen, Züchtigungen, Krankheiten, Frustrationen usw. in einem neuen Körper noch einmal durchlaufen müsste, lehnte ich diese Perspektive von Grund auf ab. Auf der anderen Seite jagte mir die Vorstellung, dass mit dem Tod ein Schalter umgelegt wird, der alles dunkel macht und mein Bewusstsein auslöscht, große Angst ein. Zwischenzeitlich durfte ich jedoch erfahren, dass das eigene Bewusstein (ich sage dazu Ich-Bewusstsein) nicht an den physischen Körper gebunden ist. Das Ich-Bewusstsein, die Seele, der Geist, nennt es wie ihr wollt, ist unsterblich. Ich selbst kam zu dieser Überzeugung durch zwei Ereignisse.

Zum Einen hatte ich einmal das Glück, eine sogenannte außerkörperliche Erfahrung (AKE im Englischen: OUT OF BODY EXPERIENCE, abgekürzt OOBE) zu machen und ich sah meinen Körper von oben. Es ist etwas außerordentlich Erstaunliches wenn man plötzlich nicht mehr in seinem Körper steckt. Wenn man selbst auf sich herabblickt, dann ist das im ersten Moment so, als blickte man auf einen Fremden (diese Situation ist geradezu skurril), bis man realisiert, dass der eigene Körper da unten liegt. Es ist durchaus möglich, solche eine außerkörperliche Erfahrung selbst herbeizuführen. Hierzu verweise ich auf die gute Anleitung bei VerusLux.de im dortigen Artikel „Der Weg zur AKE“. Eine AKE ist nicht gleichzusetzen mit sogenannten Nahtoderfahrungen, welche diejenigen Erfahrungen sind, die auftreten, während der Körper in einem lebensbedrohlichen Zustand ist und der Betreffende aus Sicht der Beobachter bewusstlos erscheint. Zweifellos haben Nahtorderfahrungen regelmäßig eine Außerkörperlichkeit zur Folge, allerdings hat sie der Betroffene nicht bewusst herbeigeführt (es sei denn er wollte Selbstmord begehen). Also, wer einen Beweis dafür sucht, dass das eigene Bewusstsein nicht an den physischen Körper gebunden ist, der sollte es einmal mit der Herbeiführung einer AKE versuchen. Ich kann euch versichern, wenn ihr das einmal selbst erlebt habt, wird sich eure Einstellung zu Leben und Tod grundsätzlich ändern.

Zum Anderen durfte ich die außergewöhnliche Erfahrung eines Channelings machen, bei dem ein Medium mit der jenseitigen Ebene kommunizierte. Eine sehr gute Freundin in der Schweiz hat die Gabe, mit den „Toten“ zu „sprechen“. Ich verwende jetzt mal diese nicht ganz zutreffenden Begriffe, setze sie allerdings in Anführungszeichen. Die Situation war damals nicht gesteuert, dass heißt, das Channeling kam nicht zustande, weil wir eine diesbezügliche Sitzung abhalten wollten. Wir saßen vielmehr auf der Terasse des Hotels und tranken einen Kaffee, als mir meine gute Freundin sagte, dass jemand anwesend sei. Ich begriff nicht sofort, sah ich doch außer mir, ihr und den zwei anderen anwesenden Freundinnen keinen Menschen in der Umgebung. So erläuterte sie mir kurz, dass ein Geist anwesend sei und beschrieb mir, wie er aussah. Es war eine alte Frau, gebeugt, klein, auf einen Krückstock gestützt und mit einer Brille auf der Nase, welche so starke Gläser hatte, dass sie die ihre Augen vergrößerten. Sie fragte, ob ich die Person kennen würde. Zunächst war mir nicht klar, um wen es sich handeln könne, doch dann, als mir meine gute Freundin ein paar Stichpunkte gab, die sie von dem Geist der alten Frau übermittelt bekam, dämmerte es mir. Ein Wort, das einen Ort benannte, von dem das Medium unmöglich wissen konnte, brachte mich auf den richtigen Gedanken. Diesen Ort mit dem ungewöhnlichen Namen gibt es nur drei Mal in Deutschland. Es war der Namen des kleinen Dorfes, in dem mein Vater aufgewachsen war und eingedenk einiger weiterer „Gedächtnisstützen“ die der Geist über das Medium vermittelte, kam ich darauf, dass es sich um die Tante meines Vaters handelte, die ihn an Stelle seiner Mutter großgezogen hatte. Ja. ich kannte diese Frau zu Lebzeiten; als ich ein Kind war, war ich ihr öfters begegnet. Über meine eidgenössische mediale Freundin gab sie mir einige Ratschläge, aus denen ich erkannte, dass sie mich des öfteren von der jenseitigen Ebene aus beobachtet haben musste. Auch ermutigte sie mich in meinem Tun, meine Schreiberei fortzusetzen.  Alles in allem war dieser Kontakt eine der erstaunlichsten Erfahrungen für mich, die ich jemals gemacht habe. Ich durfte dann noch zwei weiteren „Sitzungen“ beiwohnen, die jedoch die „Verstorbenen“ meiner beiden anderen Reisebegleiterinnen betrafen. Diese Channelings waren nicht minder überraschend, zumal in ihnen den „Lebenden“ Botschaften der „Toten“ überbracht wurden, die unzweifelhaft bewiesen, dass es die jenseitige Dimension gibt.

Ausgehend von diesen Erfahrungen steht für mich fest, dass das Bewusstsein unsterblich ist und das es eine Fortexistenz desselben im sogenannten Jenseits gibt.

Kommen wir nun aber zum eigentlichen Thema: der Wiedergeburt.  Das in den USA bekannteste Medium ist Sylvia Browne. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Bücher, welche sich auch mit dem Thema Reinkarnation befassen. Als Hypnosemeisterin praktizierte sie seit den 1970er-Jahren unzählige sogenannte Rückführungen, bei denen ein Klient unter Hypnose ihr im Unterbewusstsein verstecktes Wissen über ihre früheren Leben hervorholen. Sylvia Browne sieht diese Rückführungen nicht nur als Selbstzweck, um etwa die Neugier des betreffenden Klienten zu befriedigen sondern als Therapie um bestimmte Befindlichkeitsstörungen, die bis dato von keinem Arzt therapiert werden konnten, aufzulösen. In ihrem Buch „Phänomene“ schreibt sie unter dem Stichwort „Rückführungshypnose“ hierzu unter Anderem folgendes:

“ Der Saal war zum Brechen voll. Ich hatte für dieses Experiment mehr Freiwillige, als ich zählen konnte. Perverserweise suchte ich mir den aus, der am skeptischsten von allen aussah, einen konservativ wirkenden Mann in den Dreißigern. Er stellte sich als Neil, Hypothekenbroker aus Texas, vor. Ich erklärte kurz den Hypnosevorgang, und bevor wir anfingen, fragte ich ihn noch, ob er irgendwelche körperlichen oder seelischen Probleme habe, denen wir auf den Grund gehen sollten. Ihm fielen zwei ein: chronische Schmerzen im rechten Fuß, die sein Orthopäde nicht diagnostizieren konnte, und die Angst, liebe Menschen trotz all seiner Anstrengungen und Bemühungen zu enttäuschen. Er war intelligent und ehrlich, und das sind mir die liebsten Kandidaten. Ich entspannte ihn, bis er in Hypnose war, und leitete ihn langsam erst durch dieses Leben zurück, dann durch seinen Tod in einem früheren Leben und schließlich in dieses Leben hinein. Er atmete einmal tief durch und schien in sich zusammenzusinken. Seine Stimme wurde brüchig und war kaum noch zu hören. Sein rechter Fuß drehte sich nach innen. Ich bat ihn, mir etwas über sich zu erzählen. Er sagte mir, sein Name sei Calvin. Er war zwölf Jahre alt und lebte auf einer Farm in Virginia. ‚Welches Datum ist heute?‘, wollte ich von ihm wissen. ‚Der 10. Juni 1821.‘ ‚Was ist mit deinem rechten Fuß nicht in Ordnung‘, fragte ich. Calvin hatte von Geburt an einen Klumpfuß, und deshalb war er für seine Eltern eine Last; sie hatten mit einem gesunden Sohn gerechnet, der auf den Feldern mitarbeiten konnte. Calvin war nicht mehr zur Schule gegangen, weil alle sich über ihn lustig machten. Seine Zeit verbrachte er damit, dass ers ich um die Tiere auf dem Bauernhof kümmerte. Sie liebten ihn und schienen nicht der Ansicht zu sein, dass mit ihm und seinem Fuß etwas nicht stimmte. Inzwischen hatte der ganze Saal Tränen in den Augen. Ich holte ihn langsam in die Gegenwart zurück, und bevor er vollständig aufweckte, fiel es mir ein, zu sagen: ‚Und ganz gleich, welchen Schmerz, welche Angst oder Negativität du aus einem früheren Leben mitgebracht haben magst, lass sie jetzt los. Lass zu, dass das weiße Licht des heiligen Geistes sie auflöst.‘ Er richtete den Oberkörper auf, der Fuß kehrte in die normale Position zurück, und Neil stammelte ein abwesendes ‚Dankeschön, während er die Bühne verließ. Ein paar Wochen später rief er mich in meinem Büro an und berichtete, die Schmerzen im Fuß seien weg, und seit der Hypnose sei es mit seinem Selbstvertrauen sehr viel besser geworden.“

Dieses Beispiel einer Rückführungshypnose zeigt, dass derartige Erfahrungen für die Betroffenen sehr tiefgehend sind und sich ihre vorher skeptische Sichtweise verändert. Nun mögen sich wieder die Kritiker zu Wort melden und behaupten, dass das, was Neil in Sylvia Brownes Rückführung geäußert habe, alles erfunden sein könnte. Diesen Kritikern sei die Sendung „Mein früheres Leben“, welche auf RTL ausgestrahlt wurde, empfohlen. Personen wie du und ich, welche gegenüber der Reinkarnationstheorie teilweise sehr abweisend gegenübertraten, stellten sich einem gleichartigen Experiment, einer Rückführung wie bei Sylvia Browne. Dieses Mal verfolgten die Kameras der Produktionsgesellschaft das Experiment, zeichneten jede Aussage aus dem früheren Leben auf, was die betreffenden Personen unter Hypnose beschrieben und forschten an Hand der beschriebenen Örtlichkeiten nach, ob sie heute noch existieren und ob die Aussagen durch stichhaltige Fakten belegt werden könnten. Ich empfehle einfach, dass ihr euch mal diese Sendung anschaut.

Ein anderes Phänomen, welches auf ein früheres Leben hinweisen könnte, ist das des sogenannten Dèjà-vu. Das sind Fälle, wenn man plötzlich mit dem überwältigenden Gefühl konfrontiert wird, man kenne einen Ort den man gerade aufsucht, an welchem man jedoch nachweislich noch nie zuvor gewesen war. Plötzlich überwältigt einen ein Gefühl unbändiger Angst oder des Glücks, ohne dass man sich diese Gefühle erklären kann. Manche Menschen kennen sich unvermittelt in alten historischen Gebäuden aus, die sie jedoch in diesem Leben noch nie zuvor betreten haben. Eine gute Freundin, die mich auf einer Reise in die Schweiz begleitete, hatte ein solches Dèjà-vu Erlebnis als wir die Burg Lenzburg im Kanton Aargau besuchten. Sie kannte sich so gut in den Räumlichkeiten der Burg aus, dass mir der Mund offen stand. Irgendwann verriet sie mir ganz unverhohlen, dass sie sich sicher sei, dass sie hier schon einmal gelebt habe. Alles sei so vertraut, als habe sie gerade erst gestern dort gewohnt. Sie nannte mir auch Einzelheiten, die in keinem Prospekt vermerkt waren, ging ganz unbefangen bis in Nebennischen der gut erhaltenen Räumlichkeiten. Oh, ich kam ganz schnell zu der Überzeugung, dass sie nicht das erste Mal an diesem Ort weilte, wenn es auch nicht in diesem Leben war.

Abschließend möchte ich betonen, dass ich nicht gedenke, Irgendjemandem den Glauben an die Reinkarnation „einzuprügeln“. Jeder mag glauben, was er will. Allerdings plädiere ich immer dafür, dass man sein Bewusstsein für neue Erfahrungen offen halten sollte, denn nur so hat man vielleicht die Chance, über seinen von Glaubensdoktrin und  „wissenschaftlichen Gewissheiten“ festgebundenen Schatten zu springen.

© 2010 by Jonathan Klar

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