Betet das GretaUnser

17. April 2019

Die sog. Klimaaktivistin Greta Thunberg füllt jeden Tag die Meldungen des Mainstreams. Meist sind es euphorische, anerkennende und mahnende Berichte, die sich mit dem 16jährigen Jungstar befassen, der – ob seiner krassen Statements – so vielen Menschen mit steter Beständigkeit ein schlechtes Klimagewissen eintrichtert. Wer Greta Thunberg ist, sollte mittlerweile fast jeder wissen. Wikidedia schreibt über die junge Dame:

„Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg [ˈɡreːˌta ˈtʉːnˌbærj] (* 3. Januar 2003) ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin. Ihr Einsatz für eine konsequente Klimapolitik findet international Beachtung. Die von ihr ausgelösten „Schulstreiks für das Klima“ sind inzwischen zur globalen Bewegung „Fridays for Future“ gewachsen. Mit Schulstreiks möchte sie erreichen, dass Schweden das Übereinkommen von Paris einhält.

Thunberg ist eine Repräsentantin der internationalen Klimaschutzbewegung. Sie wurde vom amerikanischen Magazin Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager des Jahres 2018 aufgenommen.“

Nun werden unbedarfte Leser denken: Na das ist doch ein gute Sache! Und wer für den Klimaschutz eintritt, den kann man nur unterstützen!

Greta-PlanDer Hauptschuldige für den Klimawandel steht natürlich auch schon fest; das vom Menschen verursachte CO2. Und Greta weiß das natürlich auch und plädiert für das umgehende Abschalten aller Kohlekraftwerke, da diese zu viel CO2 verursachen, was u.a. die Erderwärmung verursacht. Außerdem sollten alle ganz schnell auf Elektroautos umsteigen und die Regierungen müssen schnellstens dafür sorgen, dass die widerspenstigen Unternehmen und Bürger das auch machen.

Ich gebe zu, das ist eine sehr verkürzte Darstellung der Agenda von Greta und Co.! Nun wird Fräulein Thunberg allerorts umjubelt, darf auf großen Demos der schulstreikenden Jugend und sogar vor dem EU-Parlament sprechen und alle plappern nach, worüber man eigentlich erst mal nachdenken sollte, bevor man dem Herdentrieb folgt. Wenn hohe Politiker etwas loben, sollte man mit Misstrauen reagieren.

Der aufgeklärte Schweizer Markus Rüegg schrieb neulich etwas in einer Infomail an seine Leser zur „Klimaaktivistin“ Thunberg (was wohl kaum ein Bürger, der nicht im Mainstram schwimmt, weiß):

„Da wäre beispielsweise unsere „Klimaheilige“ Greta, die jetzt auch noch die Goldene Kamera bekommen hat. Das „völlig unbekannte“ kleine Mädchen kommt letztendlich aus einer Dynastie, nicht nur Vater, Mutter und Großvater sind bekannte Größen in Schweden, in anderen Zweigen der Familie finden sich auch Politiker und Teil der Thunberg-Dynastie ist tatsächlich auch Svante August Arrhenius, Physiker, weltberühmter Wissenschaftler und Entdecker des menschengemachten Klimawandels. So ein Zufall… Die weltweite Kampagne „Friday for future“ (=666) wurde professionell in über 100 Ländern ausgerollt, nachweislich vor Jahren schon in einer Präsentation eines Think Tanks geplant und kostet immenses Geld, das u.a. von der Rockefeller Stiftung kommt. Eigentlich sollten die schwänzenden und demonstrierenden Schüler sich einmal überlegen, ob ihr Begehren wirklich so passend ist, wenn Kanzlerin, Bundespräsident (plus fast alle Parteien) oder auch Macron das doch ganz toll finden. Zu meiner Zeit haben wir noch gegen die Regierung protestiert… (NATO-Doppelbeschluss, Atom, Startbahn West, etc..) und das nach der Schule. Der nächste Schritt ist jetzt, dass die „Regierenden“ darauf reagieren und eine „CO2-Steuer“ einführen wollen. CDU/CSU haben das im Wahlprogramm, die FDP fordert es und die Grünen wissen sogar schon, wie hoch der Preis sein soll. Natürlich sollen die Normalbürger angeblich (erst einmal) hier nichts direkt zahlen (sie werden es aber natürlich über höhere Preise, wenn die Unternehmen es zahlen müssen, ein gutes Beispiel dafür sind bereits heute die aktuellen Strompreise), am Ende ist es aber die Einführung der sog. „Atemsteuer“. Dann wird jeder für seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zahlen müssen, und da es ja gerecht zugehen muss, braucht man auch eine totale Überwachung, da praktisch jede Aktion eines Menschen CO2 erzeugt. Die gerade von der EU beschlossenen CO2-Grenzwerte für Neuwagen wird dazu führen, dass es günstige Kleinwagen demnächst vermutlich nicht mehr geben wird, da diese so günstig nicht länger produziert werden können. Man gibt nun Vollgas dabei, die individuelle Mobilität massiv einzuschränken.“

Jepp … das ist der berühmte Ca­sus knack­sus! Wir reden mit dem „Klimakillergas“ CO2 über eine Legende, die bewusst in die Köpfe, der Wähler, Verbraucher, Bürger injiziert wird, um diese in eine Büßerhaltung zu zwingen, damit von ihnen gar nicht erst nachgehakt wird, wenn man quasi aus Luft Geld macht. Es geht nicht wirklich um Umweltschutz, denn dann müsste man weltweit agieren, um z.B. die weitere (Brand)Rodung der Regenwälder zu verhindern, den bisler extensiven Abbau von Rohstoffen umweltverträglich zu organisieren, im Nachhinein eine Renaturierung sicherzustellen (wo Deutschland bereits ein Vorreiter ist, wenn es um z.B. um den Kohleabbau geht) und den überschwenglichen Wegwerfkonsum zu stoppen.

Nein, hier geht es um Geldscheffeln … denn CO2 ist nicht der Umweltfeind, wie man uns Glauben machen will! Dieses Gas hat laut Wikipedia einen durchschnittlichen Anteil von 0,038 % an einem Kubikmeter Luft! Es ist ein Gas, welches von Pflanzen zum Wachsen und Gedeihen gebraucht wird, welche so dann wieder Sauerstoff produzieren! Die Klimawandeljünger werden nun entgegnen, dass es hier um das von Menschen verursachte CO2 geht. Nun gut, wieviel ist das denn? Hierzu schreibt die Zeitung „Die Welt“ in ihrem Artikel „Kurzschluss bei der Energiewende„: „Tatsächlich hat das Kohlendioxid, das für die Klimaerwärmung verantwortlich gemacht wird, nur einen Volumenanteil von 0,04 Prozent in der Atmosphäre. Und von diesen 0,04 Prozent CO2 stammen 95 Prozent aus natürlichen Quellen, etwa Vulkanen oder Verwesungsprozessen in der Natur. Der menschengemachte CO2-Anteil in der Luft beträgt damit nur 0,0016 Prozent.

Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PiK) errechnet zwar einen höheren menschlich verursachten Kohlendioxid-Anteil von 0,0125 Prozent, in dem es sich auf den Anstieg der CO2-Emissionen seit Beginn der Industrialisierung bezieht.“

Aha! Ist das nun ein tragender Grund, warum man von jetzt auf gleich alle Kohlekraftwerke in Deutschland abschalten sollte, um dann auf einem Energielevel kurz über dem Blackout weiterzuexistieren? Wohl kaum! Gut, natürlich bin ich auch für Umweltschutz, aber diesen muss man anders organisieren und nicht in sinnfreien Aktionismus verfallen, der den Bürger viel Geld kosten würde! Greta und Co. haben viele Forderungen, aber wenig Ahnung! Was also rollt da auf den klimahypnotisierten Bürger zu? Hierzu schrieb der Focus in dem Artikel „Abstimmung zu CO2-Steuer: Schon der Minimal-Kompromiss kostet Autofahrer viel Geld“ vom 28.03.2019: „Eine Kommission der Bundesregierung hat verschiedene Vorschläge erarbeitet, wie die neuen Grenzwerte erreicht werden könnten. Ein Punkt bei diesem Kompromiss ist eine CO2-Abgabe: Im Raum stehen neun Cent pro gefahrenem Kilometer. Den durchschnittlichen deutschen Autofahrer würde so eine CO2-Steuer 1500 Euro im Jahr kosten, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) laut „Welt“ vor. Über die genaue Höhe ist sich die Regierungs-Kommission aber nicht einig. Auch Industrie und Landwirtschaft oder Besitzer bestimmter Gebäude sollen für ihren CO2-Ausstoß bezahlen.“

Der Geldbeutel der Verbraucher in Deutschland soll also die Welt retten. Ja Leute, ihr habt richtig gelesen:

9 Cent pro gefahrenem Kilometer!

Und da auch „Industrie und Landwirtschaft oder Besitzer bestimmter Gebäude sollen für ihren CO2-Ausstoß bezahlen“ sollen, sollte jedem klar sein, dass diese ihre Preise nach oben anpassen werden! Wir kennen das ja bereits sehr gut am Beispiel des Strompreises, der bis dato nur eine Richtung kennt! Und das alles für eine höchst umstrittene These, dass CO2 für einen Klimawandel verantwortlich ist, welche völlig außer Acht lässt, dass auch die Sonnenaktivitäten immer zyklisch waren und in der Erdgeschichte Warmphasen und Eiszeiten sich abwechselten. Und gegen den Sonnenzyklus, kann niemand etwas machen. Die nächste Eiszeit wird bereits für 2030 vorhergesagt! Ja, es wird Zeit eins und eins zusammenzuzählen! Derweil Greta ihre Missionierungstour unbeirrt fortsetzt, wird sie zwischenzeitlich von einem Berliner Bischof schon mit Jesus verglichen. Ob dieser „Glorifizierung“ kam ich nicht umhin, Greta Thunberg ein „GretaUnser“ zu widmen, welches alle ihre Jünger fortan inbrünstig beten können …

Nachfolgend ein aufklärendes Video als Augenöffner: Ausschnitt aus öffentlicher Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nunkleare Sicherheit im Bundestag, am 20.02.2019. Thema: „Kohlendioxidausstoß bei schweren Nutzfahrzeugen“. Hier zu hören, die Statements des Physikers Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Sprecher des Europäischen Instituts für Klima & Energie (EIKE). Dazwischen noch Ausschnitte aus öffentlichem Fachgespräch des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, vom 28.11.2018 im Bundestag (Thema, „Große Hoffnungen und geringe Erwartungen an die UN-Klimakonferenz“).


Das Elektroauto ohne Leine

2. Juli 2011

Mitsubishi Werbung für den i-MieV etwas abgewandelt ;-)

Mitsubishi Werbung für den i-MieV etwas abgewandelt 😉

Keine Frage, Elektroautos sind bald im kommen. Auch hat die Bundesregierung propagiert, dass die Umstellung auf Elektroautos gefördert werde. Momentan sind nur wenige Modelle auf dem Markt und die Akzeptanz der potentiellen Käufer wird sich nicht nur von ökologischen Gesichtspunkten leiten lassen, sondern auch davon, wie viel Reichweite so ein Elektroauto hat und wo er quasi den Strom für die Batterien laden kann, wenn die Ladekapazität bei Null ist. Schon wird ein Infrastrukturnetz von Schnellladestationen und Batterietauschservicestellen ins Gespräch gebracht. Das alles ist wohl dem Umstand geschuldet, dass so ein Elektroauto mit heutiger Akkutechnologie nur eine Reichweite von max. 200 km hat. Für Stadtfahrten und Fahrten ín die nähere Umgebung mag das kein Problem sein aber für Vielfahrer wohl schon eher. Nun stellt sich mir die Frage, weshalb hier wieder infrastrukturelle Abhängigkeiten geschaffen werden sollen, wo doch bereits eine Technologie existiert, dass die Batterien von Elektroautos permanent und ohne Ladestationen im Fahrzeug aufgeladen werden könnten? Du fragst vielleicht, wie soll das gehen … aber das möchte ich dir sofort erklären:
Bei der Technologie handelt es sich um ein Verfahren, dass die Energie des Vakuums nutzt um Batterien verschiedener Kapazitätsstärken unabhängig von den Stromnetzen laden zu können. Der Amerikanische Ingenieur John Bedini hat es entwickelt und hierzu verschiedene Patente angemeldet.  Sein Gerät zum Laden von Batterien nennt er selbst Energizer. Bei Bedinis Energizer bedarf es einer Anzahl von Spulen, die um ein sich drehendes Rad (dem Rotor) positioniert werden und einer Verschaltung der Spulen in einem Schaltkreis. Im Rad werden starke Magnete in gleichem Abstand eingebaut, deren Pole alle mit Nord in Richtung der Spulen ausgrichtet werden. Das Bedini Prinzip muss man so verstehen, dass die Pole der Magneten immer einseitig ausgerichtet sind, daher der Begriff „Monopol“. Ein Bedini Energizer ist relativ simpel zu bauen (Hier zum Beispiel ein Schaltplan für einen 12 Spulen Energizer Quelle: www.panaceauniversity.org). Eine Primärbatterie mit 12 Volt treibt das System an; eine oder mehrere Sekundärbatterien, deren Kapazität viel höher liegen kann, als die der Primärbatterie, wird/werden geladen. Der Bedini-Energizer nutzt also die primäre Batterie um den Rotor mit den Magneten innerhalb eines Spulenkreises in Gang zu setzen und zu betreiben. Die Batterieplatten werden durch, „negative“ Energie geladen – der Energie aus dem Vakuum (zur Gewinnung von sog. Vakuum- oder Raumenergie hier mein Artikel „Wissenschaftlich bewiesen – saubere Raumenergie ist nutzbar“). Der Energiefluss aus dem Vakuum in den Schaltkreis wird ausgelöst durch kurze Impulse, die aus reinem Potential bestehen – sogenannte Spannungsspitzen, die vom Energizer durch den Draht geleitet werden. Die Technologie wird kurz als „die Nutzung starker, unidirektionaler Impulse“ beschrieben, „um Batterien aller Größen zu laden.“ Bei Bedinis Ladegeräten sind alle batterieladenden Schaltkreise beim Ladevorgang entkoppelt, während die primäre Batterie mit der Spule verbunden bleibt. Es ist eine Art asynchroner Lademodus, bei dem ein Magnetfeld in den Spulen entsteht und dann wieder zusammenbricht. Genau an diesem Punkt kann dann die Raumenergie [„radiant energy“] „einspringen“. Dieser Kreislauf verläuft autark und wenn gewollt und notwendig ohne Unterbrechung. Was bedeutet das für Elektroautos? Ganz einfach … man sollte mittels der Bedini Technologie in der Lage sein, die Akkus des Elektroautos permanent zu laden, als Primärquelle könnte eine ganz normale Autobatterie dienen, die den Energizer speist. Dieser erzeugt dann den für die großen Akkus des Elektroautos notwendigen Ladestrom. Die Technologie könnte auch bei aktuellen Elektroautos wie dem Mitsubishi i-MiEV eingebaut werden. Das Prinzip habe ich noch mal auf dem nachfolgenden Bild skizziert:
Wie man noch an einem Video sieht, welches ich unten am Ende des Beitrags eingestellt habe, könnten solche Energizer sehr kompakt gebaut werden. Sie passen unter fast jede Motorhaube oder unter den Fahrzeugboden und könnten während der Fahrt und im Stillstand permanent die Batterien laden, wie auch immer. Wenn die Batterien voll geladen wären, müsste ein automatischer Überladeschutzschalter, das System abschalten, bis es wieder automatisch anspringt, weil wieder Ladestrom gebraucht wird. Das wäre dann eine Technologie, die uns mobil unabhängig machen würde.

Nachfolgend die Videos zum Thema:

John Bedini stellt seinen 10 Spulen Bausatz zum Laden von Batterien vor

Bedini Technik Ausstellung in den USA

Hier ein 3D Animationsmodell wie man den Energizer sehr kompakt bauen könnte

Ein Artikel zu John Bedinis Technologie – „Bedini – Technologie der Zukunft“

Der im Haupt-Film gezeigte 10 Spulen Energizer kann hier als Bausatz bestellt werden

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Von Schafen und Verbrauchern

5. März 2011

Heute erhielt ich per Kettenmail von einer Freundin einen Aufruf, wegen der eklatant steigenden Benzinpreise in der nächsten Zeit die Tankstellenketten von Shell und Total zu meiden, damit wieder etwas Wettbewerbsdruck in den Markt käme. Wie ich feststellte, ist der Aufruf nicht neu. Er hat jedoch einen gewissen Charme, da sich die Verbraucherherde aus treublökenden Konsumentenschafen in Deutschland doch mehr und mehr zu einer Rotte störrischer Maultiere mausert (erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Ablehnung der Impfstoffkampagne zur Schweinegrippe im Jahre 2009). Die wollen doch einfach nicht mehr „fressen“, was man ihnen vorwirft. Aktuell zeigt sich das am E10 Kraftstoff, welcher zum Ladenhüter mutierte. Die Verbraucherschafe kauften das Zeug einfach nicht! Nun scheint das Projekt erst mal auf Eis gelegt. Das es nicht funktionierte, mag an der katastrophalen Informationsstrategie von Mineralöl- und Automobilkonzernen gelegen haben; das Produkt „Bioethanol in Kraftstoffen“ ist aber ein Stück weit ausgemachter ökologischer Blödsinn wie der Spiegel unter Berufung auf die kürzlich geäußerte öffentliche Kritik des Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) schreibt. Die Argumente des BUND scheinen stichhaltig. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass die durch die 10% ige verordnete Beimengung des Bioethanol zum Einen eine durch die künstliche Nachfrage erzeugte Förderung von Monokulturen wie Weizen, Mais, Zuckerrüben sowie Zuckerrohr verursacht wird. Zum Anderen durch Preistreiberei die Pachtzinsen für landwirtschaftliche Flächen zu einer weiteren Verdrängung der klassischen landwirtschaftlichen Betriebe (weltweit) führen dürfte. Ökologische Sinnhaftigkeit? Fragezeichen!  Dieser Hintergrund mag den meisten Autofahrern unbekannt oder schnurz sein;  jedoch waren  Preis (vor allem über den höheren Verbrauch) und Verträglichkeitsverwirrung ausschlaggebend, dass E10 gemieden wurde, wie die Pest. Nun sind ja die Spritpreise allgemein auf sehr hohem Niveau. Eine „Ursache“ ist ja auch schon ausgemacht, denn in Libyen herrscht Bürgerkrieg (oder im Orient hat ein Scheich gehustet). Das ist ein Grund genug um Spekulationen anzuschieben und am Rohölmarkt mal kräftig an der Preisschraube zu drehen. Libyen hatte zwar laut FAZ im Februar 2011 nur einen Anteil von 8 % an der deutschen Ölversorgung, die Preissteigerungen liegen aber weit über diesem Prozentsatz. Aber was solls, es braucht nur einen Anlass und man kann den Verbraucherschafen jede Geschichte verkaufen; Hauptsache, es klimpert im Geldbeutel. In diese Zeit passt der oben erwähnte Boykottaufruf. Rein theoretisch könnte es tatsächlich klappen, wenn alle Verbraucher sich zu denkenden Wesen wandeln würden und einfach mal ein paar mächtige Mineralölmultis links liegen lassen würden. Einen bitteren Beigeschmack hat das Ganze. Die Tankstellenpächter, welche am Gängelband der Multis hängen, können wohl am wenigsten für die ihnen aufdiktierten Preise. Sie wären allerdings bei einem punktgenauen Boykott die ersten Leidtragenden. Schlussendlich bleibt die Diskussion um Spritpreise eine oberflächliche und temporäre Zeiterscheinung, welche unser langfristig zu betrachtendes Energiedebakel (wenn die Ölquellen versiegen) nicht zu klären vermag. Betrachtet man gewisse Technologien, welche in der Vergangenheit bereits erfolgreich getestet worden waren, erscheinen die heutigen Auseinandersetzungen um die weltweiten Ölreserven wie ein Kampf um ein Fass Wasser, welcher von Leuten ausgetragen wird, die bis zur Hüfte in einem Süßwassersee stehen, ohne es zu merken. Man kann sich Gewiss sein, dass diejenigen, welche die Schäfer mimen und uns Verbraucherschafe auf ihrer Konsumweide „lenken und leiten“ sehr wohl um diese alternativen Technologien wissen. Was es mit diesen Technologien auf sich hat, werde ich in einem meiner nächsten Artikel darlegen.

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