Befreie deinen Geist

17. Dezember 2013

Paralyse-450Was wäre, wenn ab morgen alle Menschen aufhören würden, Nachrichten zur Kenntnis zu nehmen, die ihnen das Gehirn vernebeln. Ist es wirklich nötig, dass du weißt, ob in China ein Eimer Wasser umgefallen ist? Die meisten werden sagen, dass es selbstverständlich ist, dass man sich informieren muss! Musst du das wirklich? Was brauchst du zum Leben? Brauchst du diese Nachrichten zum Leben? Eigentlich brauchst du sie nicht! Du brauchst ein Brot, was du im Supermarkt kaufst oder beim Bäcker, brauchst Wasser, Obst, Gemüse, du brauchst ein Dach über dem Kopf, etwas Strom, um zu kochen oder Staub zu saugen und du brauchst sonstige Dinge, die man eben zum Überleben braucht. Nachrichten, die Angst und Schrecken verbreiten und die dir vorgaukeln, dass die Welt so ist, wie sie die Nachrichtenmacher machen, braucht kein Mensch! Jedenfalls nicht zum Überleben! Wie war das früher so vor 200 Jahren? Damals erreichte eine Nachricht eine Redaktion einer Zeitung in Europa so ungefähr zwei Wochen später wenn sie aus Amerika oder Asien kam, weil eben noch keine Telegrafenleitungen bestanden und erst die Passagiere sowie die Besatzungen die entsprechende Nachrichten mitbrachten. Heute weiß man nahezu in Echtzeit, wann in New York ein Floh gehustet hat. Ist dieses Flohhusten jedoch wichtig für mich? Wohl kaum! Alles was da über die Gehirntoaster rüber rieselt stiehlt dir wertvolle Zeit, Lebenszeit! Jede Sekunde triggert so einfach weg. Das ist vergleichbar mit einem laufenden Wasserhahn, dessen hervorströmendes Wasser ungenutzt im Abfluss verschwindet. Schöne neue kalte Welt. Die „herzerwärmenden Szenen“ spielen sich nicht im realen Leben sondern in Castingshows und im so genannten Reality TV ab. Du lässt dich von dieser Matrix auffressen und merkst nicht, dass du all deine Talente verlierst, die du mit deiner Geburt erhalten hast. Deine Festplatte (auch Gehirn genannt) ist voll von Datenmüll aus Meinungen und Ansichten, die dir andere eingeimpft haben. Es ist Zeit, sich von diesen Datenmüll zu befreien! Probiere es einfach aus! Schaue keine Nachrichten, schaue keinen Reality Müll sondern schaue dir das Lächeln deines Kindes an, wenn du mit ihm aus einem einfachen Bogen Papier ein Schiffchen faltest und es im nahen Bach schwimmen lässt.

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Living in a Box

31. Mai 2009

living-in-a-box250x250Bezogen auf die Gedanken von Elisabeth Ornauer in ihrem Blogartikel Freier Blick ihrer Blogseite Lebensfreude komme ich heute mal auf ein Thema zu sprechen, dass sich mit unserem Leben in unser „Ich-Box“ befasst. Wir Menschen neigen dazu, uns an Gewohnheiten, Abhängigkeiten, anderen Personen, Süchten usw. festzuklammern und geben dabei viel eigenes Denken auf. Unser Frontallappen ist dadurch permanent unterfordert. Gewohnheiten, Ängste und Abhängigkeiten führen dazu, dass wir nicht mehr wirklich Entscheidungen treffen. Unsere Potentiale verkümmern. Diese Verhaltensweise schränkt auch unsere Fähigkeiten ein, durch vorbehaltloses Denken tiefgreifendere Erkenntnisse schneller zu erleben. Ich selbst befand mich auch in solch einer “Denkbox”. Man sitzt darin und “freut sich” darüber wie schön und gemütlich es in dieser Box ist. Da ist eine Tür, da ist ein Fenster. Nein … nein, da möchte man nicht mal durchschauen, weil es ja so „toll“ in meiner „Ich-Box“ ist. Was meint ihr, wie unbegreiflich faszinierend es war, als ich erkannte, dass ich in dieser Box sitze und einfach durch die Tür gegangen bin, ohne mich auch noch mal umzublicken. Die Welt außerhalb der Box ist schrankenlos, frei und nicht in Worte zu fassen. Dies drückt durch die Erkenntnisse aus, die man gewinnt, weil man nicht mehr sagt: „Nein, dass ist unmöglich!“ oder „Glaube ich nicht!“ oder „Das ist wissenschaftlich nicht bewiesen!“ oder „Alles Quatsch!“. Ich werde mich nie wieder in eine Box begeben.

Passend zum Thema erinnerte ich mich an den Titel „Living in a Box“ von Living in a Box. Der Text passt so toll, dass ich ihn hier mal Kommentarlos wiedergebe:

LIVING IN A BOX

Woke up this morning closed in on all sides nothing doing
I feel resistance as I open my eyes someone’s fooling
I’ve found a way to break through this cellophane line
‚cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box

Life goes in circles around and around circulating
I sometimes wonder what’s moving underground I’m escaping
I’ve found a way to break through this cellophane line
‚cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box

Cannot stand it no more

I’ve found a way to break through this cellophane now
‚cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cardboard box

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box

Am I living am I living am I living
am I living am I living am I living
am I living am I living am I living
am I living am I living am I living in a box

Auch die Bilder des Videos sprechen für sich.

Ich wünsche allen Menschen das sie ihre Denkboxen irgendwann verlassen können.