Betet das GretaUnser

17. April 2019

Die sog. Klimaaktivistin Greta Thunberg füllt jeden Tag die Meldungen des Mainstreams. Meist sind es euphorische, anerkennende und mahnende Berichte, die sich mit dem 16jährigen Jungstar befassen, der – ob seiner krassen Statements – so vielen Menschen mit steter Beständigkeit ein schlechtes Klimagewissen eintrichtert. Wer Greta Thunberg ist, sollte mittlerweile fast jeder wissen. Wikidedia schreibt über die junge Dame:

„Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg [ˈɡreːˌta ˈtʉːnˌbærj] (* 3. Januar 2003) ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin. Ihr Einsatz für eine konsequente Klimapolitik findet international Beachtung. Die von ihr ausgelösten „Schulstreiks für das Klima“ sind inzwischen zur globalen Bewegung „Fridays for Future“ gewachsen. Mit Schulstreiks möchte sie erreichen, dass Schweden das Übereinkommen von Paris einhält.

Thunberg ist eine Repräsentantin der internationalen Klimaschutzbewegung. Sie wurde vom amerikanischen Magazin Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager des Jahres 2018 aufgenommen.“

Nun werden unbedarfte Leser denken: Na das ist doch ein gute Sache! Und wer für den Klimaschutz eintritt, den kann man nur unterstützen!

Greta-PlanDer Hauptschuldige für den Klimawandel steht natürlich auch schon fest; das vom Menschen verursachte CO2. Und Greta weiß das natürlich auch und plädiert für das umgehende Abschalten aller Kohlekraftwerke, da diese zu viel CO2 verursachen, was u.a. die Erderwärmung verursacht. Außerdem sollten alle ganz schnell auf Elektroautos umsteigen und die Regierungen müssen schnellstens dafür sorgen, dass die widerspenstigen Unternehmen und Bürger das auch machen.

Ich gebe zu, das ist eine sehr verkürzte Darstellung der Agenda von Greta und Co.! Nun wird Fräulein Thunberg allerorts umjubelt, darf auf großen Demos der schulstreikenden Jugend und sogar vor dem EU-Parlament sprechen und alle plappern nach, worüber man eigentlich erst mal nachdenken sollte, bevor man dem Herdentrieb folgt. Wenn hohe Politiker etwas loben, sollte man mit Misstrauen reagieren.

Der aufgeklärte Schweizer Markus Rüegg schrieb neulich etwas in einer Infomail an seine Leser zur „Klimaaktivistin“ Thunberg (was wohl kaum ein Bürger, der nicht im Mainstram schwimmt, weiß):

„Da wäre beispielsweise unsere „Klimaheilige“ Greta, die jetzt auch noch die Goldene Kamera bekommen hat. Das „völlig unbekannte“ kleine Mädchen kommt letztendlich aus einer Dynastie, nicht nur Vater, Mutter und Großvater sind bekannte Größen in Schweden, in anderen Zweigen der Familie finden sich auch Politiker und Teil der Thunberg-Dynastie ist tatsächlich auch Svante August Arrhenius, Physiker, weltberühmter Wissenschaftler und Entdecker des menschengemachten Klimawandels. So ein Zufall… Die weltweite Kampagne „Friday for future“ (=666) wurde professionell in über 100 Ländern ausgerollt, nachweislich vor Jahren schon in einer Präsentation eines Think Tanks geplant und kostet immenses Geld, das u.a. von der Rockefeller Stiftung kommt. Eigentlich sollten die schwänzenden und demonstrierenden Schüler sich einmal überlegen, ob ihr Begehren wirklich so passend ist, wenn Kanzlerin, Bundespräsident (plus fast alle Parteien) oder auch Macron das doch ganz toll finden. Zu meiner Zeit haben wir noch gegen die Regierung protestiert… (NATO-Doppelbeschluss, Atom, Startbahn West, etc..) und das nach der Schule. Der nächste Schritt ist jetzt, dass die „Regierenden“ darauf reagieren und eine „CO2-Steuer“ einführen wollen. CDU/CSU haben das im Wahlprogramm, die FDP fordert es und die Grünen wissen sogar schon, wie hoch der Preis sein soll. Natürlich sollen die Normalbürger angeblich (erst einmal) hier nichts direkt zahlen (sie werden es aber natürlich über höhere Preise, wenn die Unternehmen es zahlen müssen, ein gutes Beispiel dafür sind bereits heute die aktuellen Strompreise), am Ende ist es aber die Einführung der sog. „Atemsteuer“. Dann wird jeder für seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zahlen müssen, und da es ja gerecht zugehen muss, braucht man auch eine totale Überwachung, da praktisch jede Aktion eines Menschen CO2 erzeugt. Die gerade von der EU beschlossenen CO2-Grenzwerte für Neuwagen wird dazu führen, dass es günstige Kleinwagen demnächst vermutlich nicht mehr geben wird, da diese so günstig nicht länger produziert werden können. Man gibt nun Vollgas dabei, die individuelle Mobilität massiv einzuschränken.“

Jepp … das ist der berühmte Ca­sus knack­sus! Wir reden mit dem „Klimakillergas“ CO2 über eine Legende, die bewusst in die Köpfe, der Wähler, Verbraucher, Bürger injiziert wird, um diese in eine Büßerhaltung zu zwingen, damit von ihnen gar nicht erst nachgehakt wird, wenn man quasi aus Luft Geld macht. Es geht nicht wirklich um Umweltschutz, denn dann müsste man weltweit agieren, um z.B. die weitere (Brand)Rodung der Regenwälder zu verhindern, den bisler extensiven Abbau von Rohstoffen umweltverträglich zu organisieren, im Nachhinein eine Renaturierung sicherzustellen (wo Deutschland bereits ein Vorreiter ist, wenn es um z.B. um den Kohleabbau geht) und den überschwenglichen Wegwerfkonsum zu stoppen.

Nein, hier geht es um Geldscheffeln … denn CO2 ist nicht der Umweltfeind, wie man uns Glauben machen will! Dieses Gas hat laut Wikipedia einen durchschnittlichen Anteil von 0,038 % an einem Kubikmeter Luft! Es ist ein Gas, welches von Pflanzen zum Wachsen und Gedeihen gebraucht wird, welche so dann wieder Sauerstoff produzieren! Die Klimawandeljünger werden nun entgegnen, dass es hier um das von Menschen verursachte CO2 geht. Nun gut, wieviel ist das denn? Hierzu schreibt die Zeitung „Die Welt“ in ihrem Artikel „Kurzschluss bei der Energiewende„: „Tatsächlich hat das Kohlendioxid, das für die Klimaerwärmung verantwortlich gemacht wird, nur einen Volumenanteil von 0,04 Prozent in der Atmosphäre. Und von diesen 0,04 Prozent CO2 stammen 95 Prozent aus natürlichen Quellen, etwa Vulkanen oder Verwesungsprozessen in der Natur. Der menschengemachte CO2-Anteil in der Luft beträgt damit nur 0,0016 Prozent.

Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PiK) errechnet zwar einen höheren menschlich verursachten Kohlendioxid-Anteil von 0,0125 Prozent, in dem es sich auf den Anstieg der CO2-Emissionen seit Beginn der Industrialisierung bezieht.“

Aha! Ist das nun ein tragender Grund, warum man von jetzt auf gleich alle Kohlekraftwerke in Deutschland abschalten sollte, um dann auf einem Energielevel kurz über dem Blackout weiterzuexistieren? Wohl kaum! Gut, natürlich bin ich auch für Umweltschutz, aber diesen muss man anders organisieren und nicht in sinnfreien Aktionismus verfallen, der den Bürger viel Geld kosten würde! Greta und Co. haben viele Forderungen, aber wenig Ahnung! Was also rollt da auf den klimahypnotisierten Bürger zu? Hierzu schrieb der Focus in dem Artikel „Abstimmung zu CO2-Steuer: Schon der Minimal-Kompromiss kostet Autofahrer viel Geld“ vom 28.03.2019: „Eine Kommission der Bundesregierung hat verschiedene Vorschläge erarbeitet, wie die neuen Grenzwerte erreicht werden könnten. Ein Punkt bei diesem Kompromiss ist eine CO2-Abgabe: Im Raum stehen neun Cent pro gefahrenem Kilometer. Den durchschnittlichen deutschen Autofahrer würde so eine CO2-Steuer 1500 Euro im Jahr kosten, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) laut „Welt“ vor. Über die genaue Höhe ist sich die Regierungs-Kommission aber nicht einig. Auch Industrie und Landwirtschaft oder Besitzer bestimmter Gebäude sollen für ihren CO2-Ausstoß bezahlen.“

Der Geldbeutel der Verbraucher in Deutschland soll also die Welt retten. Ja Leute, ihr habt richtig gelesen:

9 Cent pro gefahrenem Kilometer!

Und da auch „Industrie und Landwirtschaft oder Besitzer bestimmter Gebäude sollen für ihren CO2-Ausstoß bezahlen“ sollen, sollte jedem klar sein, dass diese ihre Preise nach oben anpassen werden! Wir kennen das ja bereits sehr gut am Beispiel des Strompreises, der bis dato nur eine Richtung kennt! Und das alles für eine höchst umstrittene These, dass CO2 für einen Klimawandel verantwortlich ist, welche völlig außer Acht lässt, dass auch die Sonnenaktivitäten immer zyklisch waren und in der Erdgeschichte Warmphasen und Eiszeiten sich abwechselten. Und gegen den Sonnenzyklus, kann niemand etwas machen. Die nächste Eiszeit wird bereits für 2030 vorhergesagt! Ja, es wird Zeit eins und eins zusammenzuzählen! Derweil Greta ihre Missionierungstour unbeirrt fortsetzt, wird sie zwischenzeitlich von einem Berliner Bischof schon mit Jesus verglichen. Ob dieser „Glorifizierung“ kam ich nicht umhin, Greta Thunberg ein „GretaUnser“ zu widmen, welches alle ihre Jünger fortan inbrünstig beten können …

Nachfolgend ein aufklärendes Video als Augenöffner: Ausschnitt aus öffentlicher Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nunkleare Sicherheit im Bundestag, am 20.02.2019. Thema: „Kohlendioxidausstoß bei schweren Nutzfahrzeugen“. Hier zu hören, die Statements des Physikers Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Sprecher des Europäischen Instituts für Klima & Energie (EIKE). Dazwischen noch Ausschnitte aus öffentlichem Fachgespräch des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, vom 28.11.2018 im Bundestag (Thema, „Große Hoffnungen und geringe Erwartungen an die UN-Klimakonferenz“).


Erste Tests erfolgreich – VB-EMDR-Levitations-Konverter

14. März 2019

Von der Idee bis zur Realisierung waren es gerade mal 2 Monate. Dank der 3D-Drucktechnik lassen sich Ideen und Konzepte schnell zu Versuchsmodellen entwickeln. Hier haben wir nun das erste Versuchsmodell, welches erfolgreich mit zwei verschiedenen schwebenden Rotoren getestet wurde. Die in den Rotoren verwendeten Magneten sind Neodymscheibenmagnete mit den Maßen 15x5mm (Durchmesser/Höhe) die jeweils eine Haftkraft 8kg haben. Insgesamt 6 Spulen dienen zum gepulsten Vortrieb des frei schwebenden Rotors. Hierbei wurden die im Video erkennbaren blauen Spulen mit jeweils drei Windungen Kupferlackdraht (0,16/0,4/0,6 mm) mit jeweils 500 Windungen im Uhrzeigersinn bewickelt und die weißen Spulen mit den gleichen Lackdrahten und 500 Windungen gegen den Uhrzeigersinn bewickelt. Als Schaltung wurde zunächst jeweils eine Bedinischaltung mit einem NPN und einem PNP Transistor verwendet. Die Spulen sind als reine Luftspulen konzipiert; es werden also keine Ferritkerne verwendet. Dieser Aufbau führte zu einem Erfolg. Der schwebende Rotor erreicht hohe Rotationsgeschwindigkeiten. Wir haben sowohl einen Rotor mit 6 Magneten als auch einen Rotor mit 12 Magneten (jeweils multipol) getestet, wie man in dem unten verlinkten Video sehen kann. Die nachstehenden Abbildungen zeigen das grundlegende Prinzip, wie die Levitation des Rotors erreicht werden konnte.

Magnetanordnung für die Levitation – Magnet arrangement for levitation

Aufbau der Magnetschwebebasis – Structure of the magnetic levitation base

ACHTUNG: DIE VERWENDUNG ALLER KONSTRUKTIONSPLÄNE UND SKIZZEN ERFOLGT AUF EIGENE GEFAHR! DIE URHEBER HAFTEN WEDER FÜR ETWA FEHLENDE FUNKTIONSFÄHIGKEIT NOCH FÜR SCHÄDEN! Wir weisen darauf hin, dass das Gerät nur unter Aufsicht und von erfahrenen Elektronbastlern betrieben werden sollte. Die am Ausgang erzeugten Spannungsspitzen können 1000 Volt erreichen. Diese Gerät ist ein Versuchsgerät, welches den Nachweis für die Konvertierung von Raumenergie erbringen soll. Mit dem Gerät wird man keinen Haushalt mit Strom versorgen können. Dafür sind die Leistungsquerschnitte der einzelnen Teile zu gering.

CAUTION: USING OF ALL CONSTRUCTION PLANS AND SKETCHES IS YOUR OWN RISK! THE AUTHORS ARE NOT BE LIABLE FOR ANY MISSING FUNCTIONALITY OR FOR ANY DAMAGE! We remind you that the device should be used only under supervision of experienced electrical hobbyists. The voltage peaks which are generated at the output can reach 1000 volts. This device is an experimental unit, which is to provide evidence of the conversion of vacuum-energy. With the device you will not be able to supply your household with electricity. For this, the output sections of the individual parts are too low.


VisionBlue EMDR-Levitations-Konverter – Schaltplatine Sekundärschaltkreis

24. Februar 2019


VisionBlue EMDR-Levitations-Konverter – Schaltplatinen Primärschaltkreis 1 und 2

17. Februar 2019


Projekt Raumenergiekonverter nach Turtur

21. Januar 2019

Aus einer Idee wird ein Projekt. Wir wollen die Theorie von Prof. Dr. Claus Turtur zur Raumenergiekonvertierung beweisen. Dafür benötigt man einen sog. Raumenergiekonverter. Dieser konvertiert Raumenergie, wenn er einen bestimmten Zustand erreicht hat. Zunächst muss man einen Rotor, der mit Magneten mit wechselnden Polarisierungen in Richtung der Luftspulen bestückt ist, mit einer Frequenzpulsschaltung in die schnelle Rotation bringen. Bei mindestens ca. 32.000 Umdrehungen wird dann die Raumenergiekonvertierung einsetzen, die den Rotor weiter beschleunigt. Achtung, hier sollte man dann im Konverter eine „Bremse“ eingebaut haben, ansonsten wird der Rotor immer schneller, denn über die schneller an den Spulen vorbeisausenden Magneten, wird Raumenergie konvertiert, die dann das System antreibt, ohne dass aus den Akkus noch Energie zugeführt werden müsste. Die Raumenergietheorie von Prof. Dr. Claus Turtur ist hier nachzulesen (bitte nach unten scrollen und Dokumente nach Inhaltsübersicht aufrufen):
https://web.archive.org/web/20130430164045/http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/FundE/index.html
Nachtrag vom 20.02.2019:
Mehr Informationen: „Wissenschaftlich bewiesen – saubere Raumenergie ist nutzbar!“

 


Die Märchen des Relotius

22. Dezember 2018

DerSpargelDer 19.12.2018 war für die Chefredaktion des Nachrichtensmagazins „Der Spiegel“ ein dunkler Tag. Man musste die Hosen runterlassen und zugeben, dass ein Journalist des Magazins, Herr Claas-Hendrik Relotius, welcher ob seiner Reportagen in der Vergangenheit mit hohen Auszeichnungen dekoriert worden war, eher als würdiger Nachfolger der Gebrüder Grimm gelten sollte, als als ehrwürdiges Mitglied der Gilde der Journalisten. Was unterschwellig bereits dem allgemeinen Nimbus des Mainstream anhaftete und bereits von Teilen des Volkes mehrfach auf Demos mit der Bezeichnung „Lügenpresse“ artikuliert wurde, bekommt nun – leider – eine Bestätigung. Ich konnte es mir diesbezüglich nicht verkneifen und habe „In Satira Veritas“ dem Spiegel ähm Spargel ein passendes Titelbild verpasst. Danke an Larisa Koshkino für das wunderschöne Märchenmotiv, das bei Pixabay.com eingestellt ist.
Nachtrag vom 24.12.2018:
Nach einem Bericht in der Welt hat der „Spiegel“ einen ersten Bericht aus der Feder von Claas-Hendrik Relotius „aus dem Netz genommen“. Dort wo man eigentlich den Text des Berichts „In einer kleinen Stadt“ aufrufen können müsste, steht nun:
„Hinweis: An dieser Stelle stand der Text „In einer kleinen Stadt“ von Claas Relotius über die US-Kleinstadt Fergus Falls. Der Text hat sich als Fälschung herausgestellt. Der SPIEGEL hat sich nach eingehender Prüfung und auf Bitten der falsch dargestellten und falsch zitierten Protagonisten dazu entschlossen, den Artikel zu sperren. …“
Nun, das finde ich sehr schade, da unsere junge Generation Z neuer Märchen bedarf, da die alten der Gebrüder Grimm, Andersens usw. etwas eingestaubt sind. Da das Internet nichts vergisst und es die Wayback-Machine gibt, bleibt uns dieser Märchen-Bericht als neues fundamentales Kulturgut erhalten und ihr könnt das Märchen „In einer kleinen Stadt“ von Relotius hier lesen. Es ist eine kurzweilige Geschichte und macht Lust auf mehr …

Rechtlicher Hinweis:
Bei der obigen Abbildung handelt es sich um selbständiges Werk im Sinne von § 24 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz der BRD. Die Verwendung wird ohne Nennung meiner Urheberschaft gestattet.


Pinnwand 2018

19. Dezember 2018

PinnwandDieses Jahr 2018 war ereignisreich. Und so präsentiere ich an Hand von Collagen in Posterform (siehe unten nach Text) eine bunte Auswahl an Bild und Prosa, passend zu einzelnen Themen in DE, die uns dieses Jahr über Presse, Funk und Fernsehen erreichten und uns beschäftigten. Im Januar waren die Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Großen Koalition zwischen SPD und Union in aller Munde, wo die SPD für ein wenig Macht ihre Ab-morgen-kriegen-die-in-die-Fresse-Strategie aufgab und nebenbei von den Sondierern die Flüchtlingskrise für beendet erklärt wurde. Im Februar dann sowohl SPD-Mitgliederabstimmung als auch CDU-Parteitag zum Koalitionsvertrag stattfanden und dem Werk zustimmten (wobei man bei der CDU einfach mal vergaß die Stimmenthaltungen abzufragen), derweil große Teile der SPD als auch konservative Teile der CDU die GroKo ablehnten. Im März die öffentliche Diskussion zu Dieselfahrverboten und Grenzwerten in Innenstädten richtig in Fahrt kam, wobei der brave deutsche Autokäufer -und fahrer auch mit jungen Dieseln plötzlich auf bestimmten Fahrstecken ausgeschlossen bleibt und damit der Depp der Nation ist. Im April die CDU Brandenburg plötzlich einen Tabubruch begeht und für die Zeit nach der nächsten Landtagswahl 2019 eine Koalition mit den Linken nicht mehr ausschließt, was einmal mehr belegt, dass die Sozialdemokratisierung der CDU unter Mutti Merkel weiter vorangeschritten ist, was mich dazu animierte, dass berühmte SED Abzeichen etwas umzugestalten. Im Mai in den Medien weiterhin die Frage hochkochte, ob eine bestimmte Religion zu Deutschland gehöre oder nicht. Hinsichtlich der Beantwortung dieser Frage halte ich mich bedeckt und stelle lieber stattdessen fest, dass Wackeldackel auf jeden Fall zu Deutschland gehören. Im Juni sich immer mehr herauskristallisierte, dass der Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) und die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hinsichtlich der Flüchtlingspolitik sehr nahe beeinander sind und bisweilen schon mal zusammen die Raute zeigen, während der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) im Anbetracht der anstehenden Landtagswahl in Bayern den Opportunisten mimen muss. Die Linken im Juli mit einem geschmacklosen Plakat gegen Bundesinnenminister Horst Seehofer schießen und damit auch gleichzeitig das Glashaus, in welchem sie als Nachfolgepartei der SED sitzen, kräftig malträtieren. Im August mein Fokus auf die fast täglichen Messerstechereien gerichtet war, über welche die Medien berichteten und mich dazu brachte ein etwas provokatives Plakat zu entwerfen (ich hatte ein Google Alert mit dem Suchwort „Messerstecherei“ gesetzt und war dann erschrocken, wieviele Meldungen dann in meinem Postfach eingingen). Im September die Causa Maaßen hochkochte, was die GroKo beinahe zum platzen brachte, weil der Verfassungsschutzchef der offiziellen Variante der Bundesregierung zu den „Hetzjagden“ auf Migranten in Chemnitz widersprach. Das alles animierte mich dazu, die Ereignisse in Reimform für die Ewigkeit festzuhalten. Im Oktober war der überraschend neu gewählte Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag Ralph Brinkhaus in aller Munde, der sich unerwartet Ende September bei der Wahl des Fraktionsvorsitzenden der Unionsfraktion gegen den Merkeljünger und Mehrheitenbeschaffer Volker Kauder durchgesetzt hatte. Manche sahen darin bereits eine Palastrevolution in der Union. Brinkhaus selbst beeilte sich zu betonen, dass zwischen ihn und Merkel kein Blatt Papier passen würde, was mich dazu brachte eine Collage mit meiner Sicht dieser Aussage zu kreieren. Der November gehörte der Diskussion zum UN-Migrationspakt, der laut Kanzlerin Merkel unverbindlich verbindlich ist, was natürlich Quatsch ist, aber ihrem Naturell als Physikerin entspricht, jedoch arge Wissenslücken hinsichtlich juristischer Wirkungen von Verträgen offenbart.
Da das öffentliche Misstrauen bezüglich eines Heimlich-Still-und-Leise-Vertrages geweckt worden war und wie Pech an der Bundesregierung haftete, schickten sich die Parteien der Großen Koalition Ende November flugs an, einen Entschließungsantrag in den Bundestag einzubringen, mit welchem klargestellt werden soll, dass der Migrationspakt keinerlei Einfluss auf die nationale Souveränität Deutschlands haben darf und wird. Dieser wurde so dann von der Mehrheit der MdB angenommen, was uns alle sehr beruhigen sollte, weil nun ja nichts mehr passieren kann. So konnte die Bundeskanzlerin dem M-Pakt am 10.12.2018 unterschriftlich zustimmen und wir müssen uns nicht mehr fürchten, da der Vertrag (=Pakt [vertragliche] Vereinbarung, Übereinkunft) ja vom Bundestag das Schleifchen „unverbindlich“ bekommen hat. Allerdings sehe ich das als Jurist etwas kritischer und ein Panzer mit einem Schleifchen wirkt zwar gefälliger ist deshalb aber nicht weniger eindringlich, wenn es darum geht, die als symbolische Mauer stehende nationale Souveränität einzureißen. Mein Gedicht zum November und meine Collage zum Dezember spiegeln meine Bedenken in satirischer Form wieder. Wie sich zwischenzeitlich zeigt, ist die Aussage der Bundeskanzlerin, der M-Pakt sei für Deutschland unverbindlich, ein Fake und ist der Entschließungsbeschluss des Bundestages zur „Unverbindlichkeit“ nur Makulatur, da der UNO-Sprecher auf einer Pressekonferenz in Marrakesch offiziell mitteilte, dass der Pakt rechtlich bindend sei.

„Due to the legally binding nature of the document it’s for the participating states to implement the GCM at the national level.
Wegen der rechtlich bindenden Natur des Paktes ist es jetzt an den Mitgliedsstaaten, den GCM auf nationaler Ebene umzusetzen.“

Rechtlicher Hinweis:
Bei allen Abbildungen handelt es sich um selbständige Werke im Sinne von § 24 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz der BRD. Die Verwendung wird ohne Nennung meiner Urheberschaft gestattet.

Januar „Sondierung“

Februar„GROKO? NEIN DANKE!“

März „Dieselverbote NEIN DANKE!“

April „SEUD“

Mai „Wackeldackel gehören zu Deutschland“

Juni „#Raute Einigkeit!“

Juli „Demagogie“ August „Deutschland einig Messerland“
September „Der Zeckenschiss“ Oktober „Das Brinkhauspapier“
November„Der Michel hat nichts zu melden.“ Dezember „Gefahr gebannt!“