Der Michel hat nichts zu melden

12. Oktober 2017

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Der Michel hat nichts zu melden
Ein Satiregedicht

In Deutschland so etwas passiert,
wenn eine Frau allein regiert.
Frau Merkel sagt: „Kommt alle her!
Das ist doch nur humanitär.“
„Als Mutti habe ich das Sagen,
wozu denn dann den Michel fragen!“
Und auch des Volks Vertreter brauch ich nicht,
wenn man „humanitär“ Gesetze bricht!
Das Grundgesetz, es sagt ganz fein,
lass Asylanten nicht über Grenzen rein.
Die Kanzlerin nen Amtseid schwor,
jedoch Erinnerung daran verlor.
Nun propagiert sie ohne Unterlass,
„Ach liebes Volk: Wir schaffen das!“
So kamen sie in großer Zahl,
der deutsche Michel hatte keine Wahl.
Das war er nun, der erste Akt,
so mancher denkt, das war beknackt.
Doch weit gefehlt, es geht noch weiter,
die sind noch immer nicht gescheiter.
„Familiennachzug“ ist nun angesagt,
der Michel wird noch immer nicht gefragt.
Die Union sich nunmehr „neu besinnt“,
denn fest im Brunnen steckt das Kind.
Sie einigt sich auf eine Zahl,
der „Kompromiss“ ne große Qual!
Derweil Kommunen weiße Fahnen hissen,
weil Ordnung ohne Chaos sie vermissen.
Jamaikas grüne Koalitionäre nicht erpischt:
„Ne Obergrenze? Nein, die wolln wir nicht!“
Des Volkes Votum ist egal,
der Michel hat halt keine Wahl!
Und die Moral von der Geschicht,
traue Politikvertretern nicht.

***

Das vorstehende Gedicht ist als Satire anzusehen; jedoch beruht es auf wahren Begebenheiten und enthält Tatsachenschilderungen, welche wie folgt durch Artikel der Mainstreampresse und aus Wikipedia untersetzt werden:
1. Entscheidung über Grenzöffnung 2015 aus „humanitären“ Gründen:
http://www.sz-online.de/nachrichten/merkel-verteidigt-fluechtlingspolitik-3761153.html
2. Frau Merkel ist gegen Volksentscheide auf Bundesebene:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/07/16/merkel-lehnt-volksentscheide-fuer-deutschland-strikt-ab/
3. Grenzöffnung ohne Votum des Bundestages, „unklare Rechtsgrundlage“:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article168900336/Gutachten-sieht-unklare-Rechtsgrundlage-fuer-Grenzoeffnung.html
4. Renommierte Verfassungsjuristen werfen der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise fortgesetzten Rechtsbruch und Missachtung des Parlaments vor:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article150982804/Rechtssystem-in-schwerwiegender-Weise-deformiert.html
5. Aussage von Frau Merkel: „Wir schaffen das!“
https://de.wikipedia.org/wiki/Wir_schaffen_das
6. Familiennachzug:
http://www.focus.de/politik/deutschland/antragsflut-fuer-familien-visa-fluechtlinge-ab-2018-koennen-390-000-syrer-ihre-familien-nach-deutschland-holen_id_7525769.html
7. Obergrenzenkompromiss zwischen CDU und CSU:
http://www.focus.de/politik/deutschland/unions-krisentreffen-cdu-und-csu-schliessen-obergrenze-kompromiss-wie-geht-es-jetzt-weiter_id_7688248.html
8. Kommunen fühlen sich vom Flüchtlingszustrom überlastet:
https://www.morgenpost.de/politik/article206890101/Kommunen-fuehlen-sich-ueberlastet-vom-Fluechtlingszustrom.html
https://www.welt.de/politik/deutschland/article169561800/Niedersachsen-verbietet-Fluechtlingen-Zuzug-nach-Salzgitter.html
9. Grüne lehnen Obergrenze für Flüchtlinge ab:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/10/09/gruene-lehnen-obergrenze-fuer-fluechtlinge-ab/

 

 

 

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3D Mandala

19. Dezember 2013

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Ich habe mir gestern ein Mandala-Mal-Buch zugelegt. Es zog mich irgendwie magisch an. Nicht nur deshalb, weil die Mandalas Kornkreissymbole der letzten 15 Jahre darstellten, sondern auch weil mich die heilige Geometrie fasziniert. Darüber hinaus faszinieren mich auch Mandalas an sich. Bei Ausmalen der Strukturen gewinnt man Ruhe und kann seine Konzentration verbessern. Für mein 3D Mandala waren die Ausgangsgrafiken nur schwarze Linien auf weißem Grund (siehe unten). Beim Experimentieren mit meinem Grafikprogramm Photo Impact X3 kam ich zu einer verbluffenden plastischen Wirkung der von mir erstellten Mandalas. Die Bilder sind absolut zweidimensional was man dadurch herausfindet, dass man dem Bildschirm näherkommt. Rückt man wieder etwas vom Bildschirm ab, dann wirkt das jeweilige Bild dreidimensional. Unten habe ich eine Auswahl dieser erstaunlichen 3D Mandalas aufgenommen. Die Grundlagen Mandalas stammen aus dem Buch:
Kornkreis-Mandalas – 32 Botschaften aus einer anderen Dimension zum Ausmalen und „Kontakten“ von Klaus Holitzka

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„Das Magnetfeld“ aus dem Buch „Kornkreis-Mandalas“ von Klaus Holitzka

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„Grand Finale 2000“ aus dem Buch „Kornkreis-Mandalas“ von Klaus Holitzka

3D Mandala – „Startorus“

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3D Mandala – „Origami“

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3D Mandala – „Metatron Stargate“

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3D Mandala – „UFO“

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3D Mandala – „Free Energy“

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3D Mandala – „Waves of Universe“

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3D Mandala – „Lightflower“:

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3D Mandala – „Hexagonstar“:

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3D Mandala – „Inner Light“:

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3D Mandala – „Transformation“:

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Befreie deinen Geist

17. Dezember 2013

Paralyse-450Was wäre, wenn ab morgen alle Menschen aufhören würden, Nachrichten zur Kenntnis zu nehmen, die ihnen das Gehirn vernebeln. Ist es wirklich nötig, dass du weißt, ob in China ein Eimer Wasser umgefallen ist? Die meisten werden sagen, dass es selbstverständlich ist, dass man sich informieren muss! Musst du das wirklich? Was brauchst du zum Leben? Brauchst du diese Nachrichten zum Leben? Eigentlich brauchst du sie nicht! Du brauchst ein Brot, was du im Supermarkt kaufst oder beim Bäcker, brauchst Wasser, Obst, Gemüse, du brauchst ein Dach über dem Kopf, etwas Strom, um zu kochen oder Staub zu saugen und du brauchst sonstige Dinge, die man eben zum Überleben braucht. Nachrichten, die Angst und Schrecken verbreiten und die dir vorgaukeln, dass die Welt so ist, wie sie die Nachrichtenmacher machen, braucht kein Mensch! Jedenfalls nicht zum Überleben! Wie war das früher so vor 200 Jahren? Damals erreichte eine Nachricht eine Redaktion einer Zeitung in Europa so ungefähr zwei Wochen später wenn sie aus Amerika oder Asien kam, weil eben noch keine Telegrafenleitungen bestanden und erst die Passagiere sowie die Besatzungen die entsprechende Nachrichten mitbrachten. Heute weiß man nahezu in Echtzeit, wann in New York ein Floh gehustet hat. Ist dieses Flohhusten jedoch wichtig für mich? Wohl kaum! Alles was da über die Gehirntoaster rüber rieselt stiehlt dir wertvolle Zeit, Lebenszeit! Jede Sekunde triggert so einfach weg. Das ist vergleichbar mit einem laufenden Wasserhahn, dessen hervorströmendes Wasser ungenutzt im Abfluss verschwindet. Schöne neue kalte Welt. Die „herzerwärmenden Szenen“ spielen sich nicht im realen Leben sondern in Castingshows und im so genannten Reality TV ab. Du lässt dich von dieser Matrix auffressen und merkst nicht, dass du all deine Talente verlierst, die du mit deiner Geburt erhalten hast. Deine Festplatte (auch Gehirn genannt) ist voll von Datenmüll aus Meinungen und Ansichten, die dir andere eingeimpft haben. Es ist Zeit, sich von diesen Datenmüll zu befreien! Probiere es einfach aus! Schaue keine Nachrichten, schaue keinen Reality Müll sondern schaue dir das Lächeln deines Kindes an, wenn du mit ihm aus einem einfachen Bogen Papier ein Schiffchen faltest und es im nahen Bach schwimmen lässt.


Himmel

13. Juni 2012

Himmel

Schau ich in den Himmel,
wird mein Herz so frei,
ein Wolkenhauchgewimmel
so scheinbar einerlei.
Betracht ich ihn auf meine Weise,
Figuren plötzlich ziehn vorbei,
verfolg nun ihre Reise,
mir ist`s nicht einerlei.
Ein Himmel der uns offen steht
er lädt uns freundlichst ein,
zu schauen, was uns sonst entgeht,
so muss die Freiheit sein.

Foto & Lyrik: Jens Vogler


Arena – Die Welt unter dem Brennglas

1. Oktober 2011
Cover der amerikanischen Originalausgabe "Under the Dome"

Cover der amerikanischen Originalausgabe "Under the Dome"

Ich bin gerade mit dem Hören des 1250 Seiten Werkes „Die Arena“ von Stephen King, in der ungekürzten Hörbuchfassung 41 Stunden und 10 Minuten, fertig geworden. Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck dieses epischen Werkes, in welchem uns der Autor mit einer unfassbaren Tiefgründigkeit und Eindringlichkeit die multiple Vielfalt menschlicher Eigenschaften vor Augen führt. Mit schneidender Präzision zeichnet King die Polarisierung absoluter Extreme, welche von abgrundtiefer Perversion, kalter Grausamkeit, boshafter Demagogie bis zu menschlicher Solidarität, unbeugsamer Freundschaft und vollkommener Liebe alle Spektralfarben humanoider Charakteristika reicht.

Worum geht es:
Eines Morgens im Oktober kracht entlang der Gemeindegrenze der amerikanischen Kleinstadt Chester’s Mill im Bundesstaat Maine ein kuppelförmiges Kraftfeld hernieder. Von einer Sekunde auf die andere kommt niemand und nichts mehr über die Gemeindegrenzen. Die Supermacht USA ist für diesen Teil ihres Staatsgebietes ausgesperrt und für die ca. 2000 Einwohner generiert sich die Kuppel in ein überdimensionales Terrarium. Die unsichtbare Barriere erweist sich als unzerstörbar und ist nur durchlässig für kleinste Teilchen auf molekularer Ebene.

Während die US-Administration nicht ganz uneigennützig bestrebt ist, hinter das Geheimnis des phänomenalen Kraftfeldes zu gelangen und mehrmals erfolglose  Versuche unternimmt, die Kuppel zu durchdringen, bilden sich in ihrem Inneren schnell zwei Lager aus. Zum Einen ist da der hochgradig korrupte zweite Stadtverordnete „Big Jim“ Rennie, der seine Chance gekommen sieht, „mit Gottes Hilfe“ zu wahrer Größe aufzusteigen (und nebenbei seine höchst umtriebigen Drogengeschäfte zu vertuschen) und dabei auf die Hilfe „gesetzestreuer Bürger“, die sich als Kriminelle, Psychopaten, Perverslinge und Sadisten unterschiedlichster Couleur entpuppen, zurückgreifen kann. Auf der anderen Seite steht der Irak-Veteran und Grillkoch Dale „Barby“ Barbara, der von der Army reaktiviert und vom Präsidenten zum Colonel und Kommandanten der isolierten Kleinstadt ernannt wird. Big Jims widersetzt sich dem Dekret des Präsidenten und intrigiert gegen Barby. Letzterer bekommt derweil Hinweise von der Witwe des an der Kuppel verstorbenen alten Sheriffs Perkins, der gegen Big Jim ermittelt und umfangreiches Beweismaterial gesammelt hatte. Barby organisiert zusammen mit der ortsansässigen Reporterin Julia Shumway den Widerstand gegen Big Jims Machenschaften. Als der zweite Stadtverordnete Rennie Colonel Barbara vier Morde in die Schuhe schiebt und es ihm gelingt Barby verhaften zu lassen und einzusperren, eskaliert die Situation. Immer mehr zeigt es sich, dass unter der Kuppel alle Gesetze der „zivilisierten Welt“ außer Kraft gesetzt sind und durch Rennies diktatorisch, demagogische Regieführung Polizeiwillkür und ständige Angst die Oberhand gewinnen.

Big Jim meint, die Lage unter Kontrolle zu haben und richtet sich bereits auf eine lange Zeit „glorreicher Führung“ ein. Jedoch gelingt Colonel Barby und dem inzwischen ebenfalls inhaftierten medizinischen Assistenten Rusty Everett mit Hilfe anderer Einwohner die Flucht aus den Polizeizellen. Außerdem erweisen sich nicht nur seine erklärten Feinde sondern auch einige ehemals treue Vasallen als aufmüpfig. Sein Chefdrogenkocher „Der Chef“ Phil Bushey und der leicht beeinflussbare erste Stadtverordnete Andy Sanders, der sich wegen des tödlichen Unfalls seiner Frau und der Ermordung seiner Tochter mit Selbstmordgedanken trug, verschanzen sich schwerbewaffnet und schwer bekifft in dem als kirchlichen Radiosender WCIK  getarnten Drogenlabor und bilden zusammen „Gottes Armee“ die ihr Kiffer-Paradies gegen Big Jim und seine Polizeischergen bis zum Tode verteidigen wollen.  Big Jim, der sein Drogenkartell Colonel Barby in die Schuhe schieben will, fürchtet um seine Tarnung und schickt einen Trupp von halbstarken, unausgebildeten Hilfs-Debuties, die unter dem Kommando des inkompetenten neuen Sheriffs Peter Randolph stehen. Es kommt wie es kommen muss. Der kirchliche Radiosender ist von „Chef“ Bushey vorsorglich mit Sprengstoff verkabelt worden und birgt darüber hinaus tausende von Litern Propan in Tanks, welche von Big Jims Drogenorganisation für die Drogenherstellung aus den öffentlichen Einrichtungen der Stadt entwendet worden waren.  Weil sie die hoch motivierten, mit Drogen aufgeputschten „Vollstrecker Gottes“ völlig unterschätzt hatten werden beim ersten Angriff fast alle Hilfs-Debuties und der Sheriff getötet. Zwei Mitglieder von Big Jims „Heimatarmee“ überleben unverletzt und wagen einen zweiten Angriff, den sie geschickter ausführen. Es gelingt ihnen den „Chef“ und Sanders in die Enge zu treiben und zu verwunden. Mit letzter Kraft schaffen es die „Gotteskrieger“ jedoch, die Fernbedienung für die Sprengsätze zu zünden und so nimmt die Apokalypse ihren Lauf.

Nach der katastrophalen Explosion des Drogenlabors, vernichtet eine gewaltige – innerhalb der Kuppel entlangrollende – Feuerwalze fast die gesamte Kleinstadt und tötet die meisten Einwohner. Nur 140 Menschen, die sich in dem Gebiet aufhielten, wo die Feuerwand nicht wütete, überleben zunächst. Da durch das gewaltige Feuer fast der gesamte Sauerstoff innerhalb der Kuppel verlustig ging und sich die Atmosphäre in ein äußerst giftiges Gemisch verwandelt hatte, starben in der Folge weitere Menschen und die Zahl der Überlebenden schrumpfte auf 30 Menschen. Diese konnten sich rechtzeitig zu einem Abschnitt der Kuppelwand retten, an dem die Army auf Barby’s vorsorgliche Bitte hin große Industrieventilatoren aufgestellt hatte. Deren enormer Luftzug sorgt dafür, dass ein leichter Luftstrom durch die Kuppelwände diffundiert, welcher die letzten Überlebenden zwar vor dem sofortigen Erstickungstot, jedoch nicht vor der langsamen Vergiftung rettet.

Big Jim, der derweil  zusammen mit seinem Gehilfen Carter Thibodeau im Atombunker unter dem Rathaus das Inferno überlebt hatte, tötet  schließlich im Überlebenskampf um die für das Notstromaggregat und den Luftfilter wichtigen letzten Propangasflaschen seinen treuen „Adjutanten“. Als Rennie, von den Geistern der von ihm ermordeten Menschen getrieben, den Bunker verlässt, erstickt er an der giftigen Atmosphäre.

ACHTUNG: Wer das Buch noch nicht gelesen hat und sich die Spannung erhalten will, sollte den folgenden blau markierten Absatz beim Lesen überspringen!
Colonel Barbara und Julia Shumway, finden heraus, was die Kuppel wirklich ist: Sie wurde von merkwürdigen außerirdischen Wesen aus einer anderen Dimension geschaffen und dient ihnen als eine Art Schneekugel über welche sie das Verhalten dieser komischen menschlichen Wesen in dem abgegrenzten Areal beobachten. Dabei sind die Menschen von Chester’s Mill für sie genau das selbe wie Ameisen, welche von bösartigen kleinen Jungs mit Brenngläsern verbrannt werden. Als Julia und Barby das begreifen, versuchen sie, zu diesen Wesen Kontakt aufzunehmen. Mit letzter Kraft gelingt es Julia, ihnen zu vermitteln, dass die Menschen unter der Kuppel denkende und fühlende Geschöpfe sind. Buchstäblich in letzter Sekunde steigt die Kuppel in den Himmel auf und die wenigen Überlebenden sind gerettet.

Die ergreifende Geschichte vermittelt eine eindeutige Botschaft: Wir Menschen sollten pfleglich mit unserem Planeten umgehen und uns von Selbstsucht, Machtgeilheit, Geldgier und Egoismus trennen. Stephen King versteht es vortrefflich den Leser/Hörer zu fesseln, indem er in die Gedankenwelt der unterschiedlichsten Protagonisten Einblicke gewährt und so ein Bild zeichnet, das uns zum Umdenken bewegen soll. In einem Interview erläuterte der Autor die Hintergründe für das Schreiben seines Werkes:

„Von Anfang an sah ich es als eine Chance, über die ernsten ökologischen Probleme zu schreiben, denen wir uns heute gegenübersehen. Es ist eine Tatsache, dass wir alle unter der Kuppel leben. Wir haben diese kleine blaue Welt, die wir alle aus dem All gesehen haben, und es sieht so aus als sei das alles, was es gibt. Es ist eine natürliche allegorische Situation, ohne dass man den Leser mit dem Kopf draufstoßen müsste.“ (Quelle: http://wiki.stephen-king.de/index.php/Die_Arena)

Und Recht hat er, denn wir Menschen sollten damit aufhören, uns zu benehmen, als könnten wir einen neuen Planeten aus dem Ersatzteillager holen, nachdem wir den alten Planeten soweit zerstört haben, dass uns die buchstäbliche Luft zum Atmen ausgeht.

Mein Fazit: Unbedingt empfehlenswert!

Und hier kannst du das Buch kaufen.

Rechtlicher Hinweis:
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Die Sicht der Dinge

30. Dezember 2010

Sie saßen in der Couchecke, die sich hinter zwei restaurierten alten Stützbalken unter einer Dachschräge befand. Julia hatte es sich auf einem der Polstersessel bequem gemacht. Stephan saß auf dem Sessel gegenüber und beobachtete, wie sie aus ihrer Handtasche ein digitales Diktiergerät hervorholte und es auf dem kleinen Couchtisch vor sich ablegte.

Als sie damit fertig war, blickte Julia auf und sah ihn fragend an: „Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich das Interview mitschneide?“

Stephan schüttelte den Kopf und sagte: „Ach iwo! Ich weiß die Nützlichkeit dieser kleinen Dinger zu schätzen, habe ich doch selbst jahrelang Schriftsätze damit diktiert, als ich noch als Anwalt tätig war. Ich habe immer noch so ein Gerät, benutze es aber heutzutage nur noch, um meine Gedanken festzuhalten. Eine durchaus zweckmäßige Methode!“

Julia beugte sich vor und betätigte den Recordingknopf am Diktiergerät. „Sie waren Jurist? Das ist interessant! Wie wird man vom Rechtsanwalt zum …?“, sie hielt kurz inne, „ … Ich weiß jetzt gar nicht wie ich Ihre jetzigen Beruf nennen soll!“
„Es ist eher eine Berufung als ein Beruf. Aber um Ihre Frage zu beantworten: Ich bin ein Lichtbringer!“

Julia sah ihn verblüfft an. „Was meinen Sie damit?“

Für einen Moment fixierte Stephan sie in einer Art, als wolle er ergründen, ob er ihr ein Geheimnis verraten könne, dann sagte er: „Viele missverstehen es oder wollen es nicht verstehen. Sie sind einfach nicht offen für die Dinge, die ich ihnen zu vermitteln suche. Daher war es ganz wichtig, dass bei meinem kleinen Experiment mitgemacht haben!“

„Oh ja! Ich bin sehr dankbar dafür, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben haben, diese ganz außergewöhnliche Erfahrung zu machen! Es war einfach unbeschreiblich! Ich bin noch immer ganz überwältigt von den Eindrücken!“, erwiderte Julia.

„Sie waren vorhin eine kurze Zeit offen! Sie haben das Licht gesehen und Ihnen dürfte jetzt bewusst sein, dass die Welt viel umfassender ist, als sie die meisten Menschen mit ihren fünf Sinnen wahrnehmen. Ein Lichtbringer hilft den Menschen, ihr Bewusstsein zu öffnen um zu erkennen, dass sie keine isolierten Individuen sind. Das ist der eigentliche Kern der Tätigkeit eines Lichtbringers! Wir Menschen sind hoch energetische, spirituelle Wesen und auf der tiefsten Ebene, der subnuklearen Ebene, mit Allem verbunden. Nur sind sich die meisten Menschen darüber gar nicht bewusst!“

„Ja! Ich weiß genau was Sie meinen! Als Sie mich vorhin an den Händen hielten und ich dieses phänomenale Glühen bei den Pflanzen und Tieren im Park bemerkte, da war ich auf einmal der Ahornbaum und ich war der Grashalm und der Käfer, der an ihm herunterkrabbelte und ich war der Bussard der am Himmel schwebte und ich sah mich mit seinen Augen von oben“, sagte Julia und in ihren Augen erschien ein Leuchten von der Art, wie es sich bei Kindern zeigt, wenn sie ihr Weihnachtsgeschenk auspacken, und feststellen, dass der Inhalt genau ihrem Wunsch entspricht.

Stephan quittierte ihre Begeisterung mit einem warmen Lächeln. „Das Glühen, was Sie da vorhin wahrnahmen, waren Biophotonen!“

Julia warf ihm einen verwunderten Blick zu. „Biophotonen?!“

„Ja! Biophotonen sind Lichtpartikel die von allen Lebewesen ausgestrahlt werden. Biophotonen übertragen Informationen. Sie werden aber vom Menschen für gewöhnlich nicht wahrgenommen, weil er sich für diese Informationen nicht geöffnet hat. Wenn sich aber ein Mensch in einen Zustand erweiterten Bewusstseins begibt, welches für gewöhnlich erst durch eine lange Meditationspraxis erreicht werden kann, dann ist er in der Lage, diese Informationen zu empfangen. Dann endlich spürt er die all umfassende Vollkommenheit aller Lebewesen auf dieser Welt und seine Ängste und Zweifel lösen sich langsam in Liebe auf. So kann man auch sagen, dass Biophotonen unsere Liebe und unsere Gefühle übertragen können! Natürlich ist die Tatsache, dass Biophotonen Informationen übertragen können, bei den Wissenschaftlern stark umstritten. Der Mann, der die Existenz der Biophotonen im Jahre 1975 experimentell nachwies, heißt Fritz Albert Popp und ist Biophysiker. Er wird von den meisten seiner Kollegen trotz dieser großartigen Entdeckung geschnitten, weil er den Begriff der Information in die Molekularbiologie einführte und damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf stellte. Nach der so genannten naturwissenschaftlichen Sicht herrscht in Zellen völlige Planlosigkeit. Der Organismus von Lebewesen wird als wimmelndes Chaos von Molekülen betrachtet, in dem der Zufall entscheidet, ob, wann und wo chemische Reaktionen stattfinden. Wie Popp halte ich diese Sichtweise für abwegig. Aus einem planlosen Chaos kann kein sinnvolles Zellgeschehen entstehen. Popp hat durch seine Experimente bewiesen, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verhält, sondern einen erstaunlichen Zusammenhang aufweist. Er sagt klar und deutlich, dass über Biophotonen die Zellen im Organismus miteinander kommunizieren. Wie Sie vorhin wohl selbst erlebt haben, hat Popp offenbar Recht!“

Julia staunte. „Wow! Dass Sie dieses Glühen sogar wissenschaftlich erklären können, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet! Ich dachte immer, solche Phänomene ließen sich aus der Sicht der Wissenschaft nicht definieren. Schließlich war es mein ganz persönliches Erlebnis und die meisten Leute würden es damit erklären, dass sich das alles nur in meinem Gehirn abspielt. Eine Halluzination oder so oder sie würden fragen, ob ich unter Drogen stand!“

„Das wäre eine typische Reaktion, da haben Sie völlig Recht. Wie bereits gesagt, ist das Thema Informationsaustausch bei Zellen unter den Wissenschaftlern sehr umstritten ebenso wie die Frage, ob außerhalb des menschlichen Gehirns überhaupt Bewusstsein existiert. Aus spiritueller Sicht ist diese Frage ganz klar mit einem ‚Ja’ zu beantworten. Ich selbst bin da auch völlig zweifelsfrei. Aber viele Menschen glauben nicht an ein höheres Bewusstsein und an Spiritualität. Sie verharren in materiellen Glaubensdoktrin und betrachten alles rein wissenschaftlich. Wissenschaft und Spiritualität wurden durch die eingeschränkte Betrachtungsweise der Menschen zu gegensätzlichen Polen. Das war nicht immer so. Erst seit den Entdeckungen in der Quantenmechanik fangen mehr und mehr Wissenschaftler an, sich für neue Sichtweisen zu öffnen, die auch spirituelle Erfahrungen und so genannte Phänomene beinhalten und diese sogar erklären können. Daher stellt sich hier die Frage: Was ist eigentlich Wissenschaft und was ist real? Etwa nur das, was wir mit unseren fünf Sinnen, zuweilen mit Hilfsmitteln wie Mikroskopen, wahrnehmen und die Wissenschaftler in Experimenten beweisen können oder einfach das, was gegeben ist, unabhängig davon ob wir uns darüber bewusst sind oder nicht? Würde man der Annahme folgen, dass nur die gegebenen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft unser Wissen schafft … ein Wortspiel mit einem tieferen Sinn …“, Stephan hielt kurz inne und schmunzelte, „dann wären wir noch immer bei einem Wissensstand von längst vergangenen Zeiten. Man hat die Dinge früher in vielerlei Hinsicht völlig anders gesehen als heute, obwohl sie objektiv betrachtet existierten, wenn auch nicht im Bewusstsein der Menschen. Ich möchte da ein Beispiel nennen. Im Mittelalter hätte man für die Behauptung, es gäbe noch kleinere Organismen, als solche, die mit dem bloßen menschlichen Auge sichtbar sind, nur ein verständnisloses Kopfschütteln geerntet. Damals existierten im Bewusstsein der Menschen keine Bakterien, obwohl wir heute wissen, dass ein Mensch aus etwa zehn Billionen Zellen besteht und sich im menschlichen Organismus etwa zehnmal so viele Bakterien befinden. Das war auch im Mittelalter schon so, nur hätte man eine solche Sichtweise damals vehement abgelehnt, weil man es eben nicht besser wusste. Es ist also immer die Sicht der Dinge die die Maßstäbe setzt.“

Julia schien perplex. „So hatte ich das noch nicht gesehen. Aber richtig, wir Menschen neigen auf Grund unseres Wissens, das wir über die Schule, das Internet, die Bücher und die Medien vermittelt bekommen haben, dazu, Sichtweisen von vornherein auszuschließen, welche nicht in das Raster der allgemein anerkannten Betrachtungen passen!“

Stephan nickte. „Genau! Es ist unser vorgeprägtes Wissen, dass unsere Betrachtungen bestimmt. Die Menschen können die Realität niemals genau kennen. Wenn wir irgendetwas untersuchen, dann bekommen wir immer nur Antworten auf Fragen, die wir stellen, und diese Antworten wiederum basieren auf den Fähigkeiten und der Beschränktheit unseres Denkens. Alles was wir bei unseren Untersuchungen wahrnehmen, sei es nun mit unseren Sinnen oder durch moderne Messgeräte, passiert den Filter unseres Bewusstseins und wird von unserem Verstand bestimmt. Was wir also wahrnehmen ist nichts anderes als ein Wechselspiel zwischen unserem Bewusstsein und dem was außerhalb unseres Verstandes wirklich abläuft. Was wir bei unseren Untersuchungen entdecken, ist immer nur ein eingeschränktes Bild der Realität, das von unserem Verstand quasi gefiltert wurde. Am besten lässt sich das mit einem Foto von einer Landschaft vergleichen, die wir auf einer Urlaubsreise gesehen haben. Wenn ich beispielsweise eine schöne alte Burg fotografiere, so beschränkt sich das Foto nur auf die Perspektive, aus der ich sie fotografiert habe und es zeigt auch nur einen Ausschnitt. Wenn ich nach meiner Urlaubsreise das Foto meinen Freunden zeige, dann sehen sie nur diesen Ausschnitt. Was ich jedoch vor Ort mit meinen eigenen Augen wahrnahm, war viel mehr, als das, was die Kamera erfasste und was nun das Foto wiedergibt. In meiner Erinnerung waren da links und rechts neben der Burg Felsen, die jetzt auf dem Foto gar nicht erscheinen, weil das Kameraobjektiv sie wegen seines beschränkten Winkels nicht zusammen mit der Burg erfassen konnte. Unser Verstand ist im Hinblick auf die Realität also wie ein Kameraobjektiv; er spiegelt nur einen eingeschränkten Ausschnitt derselben wieder. Mit anderen Worten, unser Bewusstsein liefert nur ein beschränktes Modell der Realität und zeigt niemals die Realität in ihrer gesamten, unfassbaren Komplexität selbst. Was da außerhalb unseres Verstandes auf den verschiedenen Ebenen abläuft, ist viel mehr, als wir wahrnehmen und es existiert, ob wir uns dessen nun bewusst sind oder nicht.“

Julia stieß zunächst hörbar Luft aus und sagte dann: „Diese Betrachtung ist so simpel aber man muss erst mal drauf kommen! Für mich ergibt sich da eine Schlussfolgerung: Wenn wir Menschen von vornherein etwas als unreal ausschließen, dann könnte es durchaus sein, dass uns unser Bewusstsein ein Schnippchen geschlagen hat und das vermeintlich Unreale in Wirklichkeit real ist! In einem solchen Fall würden wir uns durch unseren Verstand in unseren Möglichkeiten, die Dinge noch tiefgründiger zu betrachten, nur selbst beschränken!“

„Darauf wollte ich hinaus! Der durchschnittliche Mensch ist ein Skeptiker und Zweifler und er will alles bewiesen haben um es zu glauben! Indem er aber seinen Glauben derart einschränkt, beraubt er sich seiner Potentiale und Möglichkeiten und der Mensch hat viel mehr davon als ihm bewusst ist. In dieser Hinsicht kann man sogar sagen: Unsere Möglichkeiten sind unbegrenzt!“

„Was meinen Sie damit?“, fragte Julia.

„Nun, um diese Frage zu beantworten, muss ich einmal weiter ausholen! Es gab auf diesem Planeten eine Zeit, da waren sich die Menschen darüber bewusst, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Es war für sie keine Frage, dass die Erde ein Schauplatz verschiedener kosmischer Dimensionen ist sondern eine Tatsache. In diesem Zusammenhang muss ich erwähnen, dass es da nicht nur die Welt verdichteter Materie gibt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können, sondern das auf anderen, höheren energetischen Ebenen eine Welt der feinstofflichen Materie existiert, die für die meisten Menschen der heutigen Zeit solange unsichtbar bleibt, wie ihre Seelen mit ihren Körpern verbunden sind. Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie sich im Zustand der Körperlichkeit nicht mit den höheren Dimensionen verbinden könnten, sondern damit, dass durch die technisierte, manipulierende, materielle Welt mit ihren religiösen Doktrin und wissenschaftlichen Dogmen bei den Menschen eine Bewusstseinsprägung einstellte, die sie dieser Fähigkeit beraubte. Ich hatte für Sie vorhin einen Moment lang quasi einen Türspalt geöffnet, bei dem Sie einen kurzen Blick auf diese höheren energetischen Dimensionen der feinstofflichen Welt werfen konnten. Eine gewisse Anzahl von Menschen hatte im Zuge von so genannten Nahtoderlebnissen und bei außerkörperlichen Erfahrungen einen kurzen Einblick in die feinstofflichen Dimensionen, unter anderem auch in solche, welche als Jenseits bekannt sind. Gerade diejenigen, die ein Todesnäheerlebnis hatten und den Zustand von Außerkörperlichkeit, klaren Bewusstseins ohne körperliche Einschränkungen, des inneren Friedens und der allumfassenden Liebe erlebten, wissen, dass die materielle Welt, in die sie nach ihrer Reanimation wieder zurückkehrten, nicht die einzige Realität ist. Da sie sich mit dem Thema der Nahtoderlebnisse beschäftigt haben, wissen Sie das ja bereits!“

Julia nickte kurz und sagte: „Oh ja, ich habe darüber einen Artikel verfasst, der den Titel `Der Tod ist nicht das Ende` trägt und der sich sehr umfassend mit den Forschungen von Dr. Raymond A. Moody befasst, welcher die Nahtoderlebnisse von vielen hundert Menschen auswertete.“

„Ich habe ihn gelesen. Es ist ein sehr guter Artikel. Solche Menschen, die über ihren ganz persönlichen Einblick ins Jenseits offen sprechen, sind leider in der Minderheit. Die Meisten verschweigen ihr Wissen oder gehen damit sehr vorsichtig um, weil sie fast immer auf Unverständnis und Ablehnung bei den anderen Menschen stoßen und sich nicht in die Rolle eines geistig verwirrten Außenseiters begeben wollen. Durch ihr Nahtoderlebnis sind sie aber in einen Zustand besonderer Bewusstheit gekommen. Viele dieser Menschen orientieren sich nach ihrer Todesnäheerfahrung um und richten die Prioritäten ihres Lebens völlig neu aus. So war es auch bei mir!“

Auf Julias Gesicht zeigte sich Überraschung. „Was? Sie hatten auch ein Nahtoderlebnis?!“

„In der Tat!“, gab Stephan mit ruhiger Stimme zu. „Es ist ein prägnanter Teil meines Lebens. Bevor ich aber davon erzähle, möchte ich zunächst meinen Gedanken von vorhin aufgreifen. Ich wollte Ihnen ja erläutern, was ich damit meinte, als ich sagte, die Möglichkeiten des Menschen seien unbegrenzt. Wie bereits erwähnt, gab es auf der Erde eine Zeit, als sich die Menschen darüber bewusst waren, dass sie energetische, spirituelle Wesen sind. Die Menschen lebten damals in so genannten Hochkulturen, von deren glorreichen Zeiten heute noch prächtige Artefakte mit unglaublichen Eigenschaften künden, welche heute noch vereinzelt gefunden werden. In der Regel verschwinden diese Fundstücke aber unverzüglich in den Archiven bestimmter Geheimorganisationen und der Kirche oder in den Tresoren von mächtigen und reichen Personen. Sie ziehen es vor, der Menschheit die Beweise für die Existenz der alten, hoch entwickelten Zivilisationen vorzuenthalten, weil sie unter allen Umständen vermeiden wollen, dass die Wahrheit bekannt wird. Zu den Zeiten dieser Hochkulturen, welche vor zirka fünftausendzweihundert Jahren endeten, kannten die Menschen ihre geistigen Potentiale und sie verfügten über einen natürlichen Zugang zu den höheren Dimensionen. Sie kommunizierten telepathisch, konnten mit ihren hoch entwickelten geistigen Kräften direkt auf Materie einwirken, zum Beispiel durch Teleportation Gegenstände mit großer Masse bewegen oder sich selbst von einem Ort zum anderen bewegen ohne dabei physisch den dazwischen liegenden Raum zu durchqueren. In der Science-Fiktion-Serie Star Trek erfand ihr Produzent und Drehbuchautor Gene Roddenberry dafür den Begriff des Beamens. Raum und Zeit waren für die Menschen damals also keine Kategorien, die ihnen Grenzen setzten.“

Julia riss die Augen auf. „Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass sich die Menschen früher nur mit der Kraft ihres Geistes in einer Sekunde von einem Ort zu einem anderen bewegen konnten unabhängig davon, wie groß die Distanz zwischen den Orten war?!“

Angesichts ihrer Verblüffung musste Stephan schmunzeln. „Ja genau das! Ich bemerke, dass Sie zweifeln. Nun, was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen eine kleine Demonstration liefere, zu was der bewusste Geist eines Menschen imstande ist?“

„Was?! Wollen Sie sich jetzt etwa wegbeamen?!“

„Nein, nicht doch! Wir wollen es doch nicht gleich übertreiben! Was ich vorhabe, ist eine kleine aber gleichwohl sehr beeindruckende Vorführung!“, gab Stephan lachend zurück.

„Jetzt haben Sie mich aber neugierig gemacht!“

Auszug aus dem Roman „Veruslux“ von Jonathan Klar
(Das Buch ist noch im Entstehen und daher noch nicht veröffentlicht).

 


Traumfrau – Gibt es sowas?

4. November 2010

Neulich wurde ich beim Besuch einer Singleseite, bei der ich kurzzeitig angemeldet war, gefragt: Was macht Ihre Traumfrau aus? Mmhhhmm Traumfrau? Sowas gibt es doch gar nicht! Oder vielleicht doch? Okay … ich überlegte kurz und heraus kam folgender Dialog mit (m)einer imaginären Traumfrau:
Ich: „Hallo Traumfrau! Irgendwie muss ich die neugierigen Profilbesucher darüber aufklären, was dich ausmacht!“
Traumfrau: „Und … hast du damit ein Problem?“
Ich: „Nun ja, du kommst doch nur in meinen Träumen vor. Zugegeben, die sind echt genial! Du siehst aus wie eine Symbiose aus Heidi Klum, Lara Croft und Lady Diana, verstehst mich ohne Worte, liest mir alle Wünsche von den Lippen ab, holst mir mein Bier aus dem Kühlschrank, wenn ich mit den Fingern schnippe und findest mich unheimlich toll!“
Traumfrau: „Wie du es selbst bereits erkannt hast, komme ich nur in deinen Träumen vor! Die Wirklichkeit sieht anders aus! Nicht du prägst mein Aussehen und mein Verhalten, sondern ich selbst bin dafür verantwortlich! Ich bin einmalig und so schön, wie ich mich fühle! Das kommt aus meinem Innersten. Du solltest wissen: Der Geist ist König!“
Ich: „Mhhmm … wenn ich also mein Ego abschalte und auf mein Bauchgefühl höre, könnte ich mich großartig fühlen und so etwas wie dich in der Realität finden?“
Traumfrau: „Na klar! Du kannst nur anziehen, was du ausstrahlst!“
Ich: „Danke, dann gehe ich mal davon ab, immer von meinem Gegenüber zu verlangen, das es sich nach meinem Bilde formt und fange erst mal bei mir selbst an!“
Traumfrau: „Sehr gut! Es könnte sein, dass du mich bald treffen wirst!“