Projekt FluxLev-EMDR-Konverter

13. Mai 2018

FluxLev-Modellentwurf-Gesamtansicht450Nachdem alle wichtigen Teile des Konverters am Computer entworfen wurden, sind die großen Teile wie Statorsockel und Statorkuppel nun bereits mit 3D-Druckern hergestellt worden. FluxLev-gedruckte-Teile450Es gilt noch einige Vorbereitungen zu treffen, bevor das Gerät zusammengebaut werden kann. Die beabsichtigte Levitation des Rotors, der nicht über eine Welle geführt und gelagert wird, beruht auf der Abstoßung gleichartiger Polarisierungen. Nimmt man zwei Magneten, und versucht sie an den gleich polarisierten Seiten zusammenzudrücken (Nord zu Nord oder Süd zu Süd) so wird einem dies bis zu einem gewissen Abstand gelingen. Jedoch wird der Widerstand zwischen den Magneten dann so groß, dass die Magneten nach den Seiten wegdrängen. Dieses Grundprinzip, das allen Magneten zu eigen ist, haben wir uns in der Konstruktion zu nutze gemacht. Sowohl der Rotor als auch die beiden Statorenteile werden daher mit gleichpolarisierten Magneten (jeweils Nord) ausgestattet. Damit wird durch die Abstoßung die Levitaion des Rotors erreicht. Damit der Rotor nicht nach oben ausbricht, haben wir der Konstruktion eine Kuppel aufgesetzt, in denen montierte Magneten den Gegendruck nach unten gewährleisten. Diese Kuppel wird über Gewindestangen montiert und über diese mit dem unteren Stator verankert. Die Höhe der Kuppel lässt sich mittels aufgeschraubter Muttern genau einstellen, dass der Gegendruck von oben den Rotor im Stator schweben lässt ohne dass er nach oben ausbrechen kann. Die im System verwendeten Spulen haben keinen Spulenkern, wodurch die Flussfrequenzen keinerlei Begrenzung unterliegen.

Weitere Details ergeben sich aus folgenden Konstruktionsskizzen:

FluxLev-Rotor450

FluxLev-Statorsockel450

FluxLev-Statorkuppel450

FluxLev-Spulenkoerper450

FluxLev-Statorsockel-Spulen450

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Alle abgebildeten Zeichnungen unterliegen dem Copyleft des jeweiligen Urhebers. Die uneingeschränkten Nutzungsrechte liegen beim Vision Blue Energy e.V. Bad Liebenstein und dem Vision Blue Förderverein e.V. Eisenach. Die Nutzung und Weiterentwicklung der Darstellungen wissenschaftlicher und technischer Art ist erlaubt soweit hieraus keine kommerzielle Nutzung hervorgeht. Eine kommerzielle Nutzung bedarf in jedem Falle des Einverständnisses des Vision Blue Energy e.V.!

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DIE VERWENDUNG ALLER KONSTRUKTIONSPLÄNE UND SKIZZEN ERFOLGT AUF EIGENE GEFAHR! DIE URHEBER HAFTEN WEDER FÜR ETWA FEHLENDE FUNKTIONSFÄHIGKEIT NOCH FÜR SCHÄDEN!

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Was steckt hinter dem UFO-Outing?

22. Dezember 2017

Alien-X-450Just nur einige Tage ist es hier, dass im Mainstream plötzlich offengelegt wurde, dass sich das Pentagon in jüngster Zeit heimlich mit der Erforschung des sog. UFO-Phänomens beschäftigte. Der Focus titelte: „Pentagon: US-Verteidigungsministerium forschte jahrelang heimlich nach UFOs“, die Zeit schrieb: USA suchten jahrelang nach Ufos“ und die BILD brachte in ihrem typischen Fettdruck: Neues Video zeigt mysteriöse Objekte“. Sie meldet hierzu im besagten Artikel vom 19.12.2017:
Erst vor wenigen Tagen erfuhren die Amerikaner, dass zwischen 2007 und 2012 insgesamt 22 Millionen Dollar (18,6 Millionen Euro) ihrer Steuergelder in ein UFO-Beobachtungsprogramm des US-Verteidigungsministeriums flossen. Jetzt bekommen sie zu sehen, warum! Es sei etwa so groß wie ein Bus gewesen und habe sich entgegen allen bekannten physikalischen Gesetzen verhalten.“

Gezeigt wird ein Video, welches die Schwarz-Weiß-Video-Frames der Bordkamera eines US-Navy-Jets wiedergibt, auf welchem die Umrisse eines sich schnell bewegenden unbekannten fliegenden Objektes in der typischen Untertassenform zu sehen sind, das sich wider der physikalischen Gesetze bewegt.

Die Aussage des Piloten: „Es gibt eine ganze Flotte. Oh mein Gott. Sie fliegen gegen den Wind. Der Wind kommt mit 193 km/h von Westen.“

Die Internet-Gemeinschaft der „UFO-Verschwörungstheoretiker“ zu denen ich mich auch zähle, feiert dieses Outing im Mainstream als Sensation. Ja, in gewisser Weise ist es das, zumal wir als „Spinner“ und „Theoretiker“ endlich exculpiert (=freigesprochen) sein dürften, da wir solche „Theorien“ schon lange verlautbarten. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an meine Artikel (wie zum Beipiel den vom 15.02.2011 „UFOs – Spinnerei oder Realität“)  zu diesem Thema. Damals musste ich noch mit der Zitierung von Auszügen aus „Verschwörungsbüchern“ und Verlinkungen auf freigegebene UFO-Akten argumentieren, von denen die Allgemeinheit wegen der Ignoranz im Mainstream kaum Notiz genommen hat. Schon damals war klar, dass es sich beim Roswell-Zwischenfall keineswegs nur der Absturz eines Wetterballons handelte. Mein damaliges Fazit lautete:
„Wenn sich seinerzeit hochrangige US-Militärs und der FBI-Chef Edgar Hoover persönlich mit UFOs befassten und dieses „Phänomen“ solch eine Brisanz hatte, dass man Jahrzehnte lang nach der Sicherstellung der ersten fliegenden Untertasse 1947 bei Roswell den Mantel des Schweigens über diese Kenntnisse ausbreitete, eine Systematik vehementer Dementis und gezielter Fehlinformationen anwandte, dann ist das Ganze wohl kaum ein Hirngespinst. Die Frage die sich hieraus ergibt, ist: Über welche außerirdischen Technologien verfügen diese höchsten Regierungsstellen und warum werden diese vor der großen Mehrheit der Weltbevölkerung geheim gehalten?“

Wenn man meine damalige Frage auf das heutige Ereignis des Outings der neueren UFO-Forschung beim Pentagon projeziert, stellt sich nun die Frage: Weshalb lässt man die Geheimniskrämerei fallen und publiziert in allen Mainstreamorganen einen Fakt, der bis vor kurzem noch mit sog. glaubhaften Dementis geleugnet wurde?

Meiner Meinung nach soll die Menschheit in Schritten auf ein weiteres Outing vorbereitet werden; nämlich, dass wir auf der Erde schon lange nicht mehr allein sind!

Die diesbezüglichen Zeichen sind unverkennbar. In diesem Lichte ist es auch nicht verwunderlich, dass die CIA auf ihrer Homepage mittlerweile über 250 im Wesentlichen ungeschwärzte eigene UFO-Dokumente über UFO-Sichtungen und -Sachverhalte aus den frühen 50er Jahren bis in die 90er Jahre zum freien Download und Lesen zur Verfügung stellt. Auch das FBI gewährt zwischenzeitlich den Zugriff auf einst geheime Dokumente, die sich mit den Ermittlungen zu UFO-Ereignissen aus den späten 40er Jahren befassen. In diesen Kontext passt auch das bereits vor einigen Jahren in dem Artikel „Fliegende Scheiben – eine fast vergessene ARD Dokumentation über UFOs“ verlinktes Video eines Statements eines ehemaligen CIA Agenten, der die höchste Sicherheitsstufe hatte und kurz vor seinem Tod über seine streng vertrauliche Tätigkeit berichtete.

Wir dürfen also gespannt sein, wann weitere Outings über Tatsachen folgen werden, welche von den meisten Menschen bis dato als Hirngespinnste und Ausgeburten blühender Phantasien hingestellt werden.

Weniger verklemmt als die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten in Deutschland geht die BBC mit dem Thema UFO um. So kann man eine sehr umfangreiche Doku bei Youtube anschauen, welche Fakten wiedergibt, die das UFO Phänomen nicht in die Spinnerecke verbannen.

Rechtlicher Hinweis:
Alle Abbildungen und Videoscreenshots dienen lediglich der Berichterstattung und nicht der Verwertung im Sinne des Urheberrechtes.  

 

 

 

 


Zensur findet (nicht) statt!

30. Juni 2017

In der Bundesrepublik Deutschland gilt das Grundgesetz als verfassungsgleiche Rechtsnorm und bildet damit die Grundlage für das Handeln des Einzelnen. Art. 5 des Grundgesetzes bildet hierbei eine wichtige Kernnorm. Dort steht u.a. geschrieben: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Der Kontext dieser Regelung sollte Jedem klar sein. Die Väter des Grundgesetzes haben diese Regelung bewusst in das Gesetzeswerk aufgenommen, um den in die Jahren 1933 bis 1945 unter der nationalsozialistischen Diktatur stattgefundenen Gesinnungsterror, die schändliche Ächtung von Werken der Literatur und Kunst aus Gründen der Rassenidiologie und die Verfolgung von regimekritischen Journalisten, Wissenschaftlern, Gelehrten und Publizisten in dem neuen Deutschland für alle Zeiten auszuschließen. Bis dato dachte ich, dass die Regelung des Grundgesetzes, dass eine Zensur nicht stattfinde, auf alle Zeit eine klare Handlungsanweisung darstellen würde; leider habe ich mich wohl getäuscht! Zunächst möchte ich dem geneigten Leser noch einmal die Begriffsdefinition „Zensur“ vor Augen halten. Zensur ist gemäß Begriffsdefinition des Duden online: “ … von zuständiger, besonders staatlicher Stelle vorgenommene Kontrolle, Überprüfung von Briefen, Druckwerken, Filmen o. Ä., besonders auf politische, gesetzliche, sittliche oder religiöse Konformität.“ Damit sollte auf Grund der o.a. Regelung des Grundgesetzes in Art. 5 klar sein, dass diese Kontrolle grundsätzlich nicht stattfinden darf. Die Kontrolle von Inhalten von Druckwerken und Internetseiten darf sich vielmehr nur im Rahmen des Art. 5 Abs. 2 GG bewegen, wo es heißt: „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Keinesfalls darf eine Kontrolle der genannten Inhalte und dürfen in Folge Streichungen und Veränderungen von Aussagen und die Vornahme von Darstellungen dazu führen, dass Persönlichkeitsrechte verletzt werden und in Verleumdung und/oder Üble Nachrede (das sind Straftatbestände) ausarten. Neulich schaute ich mir einen Dokumentarfilm an, welcher leider aufzeigt, dass unsere heutige Gesellschaft wieder in eine Gesinnungsgesellschaft abzudriften scheint, in dem die Meinungen und wissentschaftlichen Darstellungen, welche von den hergebrachten Schul- und Lehrmeinungen abweichen, bzw. verbrecherische Machenschaften aufdecken, gezielt mit einem Darstellungs-Bashing belegt werden. Der Film „Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“ beweist an Hand von nachvollziehbaren und detailliert recherchierten Fakten, dass genau dies zur Zeit in namhaften deutschen Medien und Internetplattformen stattfindet. Der im Youtube-Kanal „Ken.FM“ eingestellte Film wird dort mit folgendem Text vorgestellt:
„Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je.

Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse.

Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.

Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.

Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.

Fiedler und Speer sind auch die Autoren des Films: „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Hier der Link zum Film: https://kenfm.de/kenfm-zeigt-die-dunk…

Inhaltsübersicht:

00:00:00 Prolog
00:01:50 Titel
00:02:50 Einleitung
00:05:16 Unterwegs
00:15:25 Mengenlehre mit der Maus
00:22:46 Gut informiert durch das Freisinger Tagblatt ?
00:31:37 Drei Artikel mit gleichem Inhalt
00:36:01 Was ist die Antifa?
00:43:03 Drucksache 6/946
00:46:55 Was ist Psiram?
01:05:46 Wikipedia, Psiram und Comics
01:10:29 Wikipedia und Meinungsmanipulation
01:16:27 Amadeu Antonio Stiftung
01:23:28 Julia Schramm im Video
01:29:59 Die Unantastbaren
01:37:44 Ruhrbarone
01:45:33 GWUP
01:50:57 Die Brights und die GWUP
02:00:11 Das Netzwerk
02:11:04 Abspann“

Nachfolgend habe ich diese augenöffnende Dokumetation verlinkt. Jeder mag sich selbst ein Urteil bilden, ob man bestimmten Darstellungen in den Medien und auf Internetplattformen einfach so folgen sollte.

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Licht ist Leben

30. März 2017
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Symbolbild – Mountain Sunrise

Heute möchte ich auf ein Phänomen zu sprechen kommen, das ich in einem unmittelbaren Zusammenhang zur existenziellen Rolle der Lebensenergie für die Menschen sehe. Nicht umsonst habe ich die Lebensenergie in meinem Artikel vom 27.01.2017 als den „Treibstoff“ unseres irdischen Seins betitelt. Dieses Phänomen besteht darin, dass Menschen nach einem Umwandlungsprozess, der sich Lichtnahrungsprozess nennt, aufhören, physische Nahrung zu sich zu nehmen und sich fort an nur noch von Lichtnahrung „ernähren“. Der Lichtnahrungsprozess dauert 21 Tage, wobei während der ersten 6 Tage weder feste Nahrung noch Flüssigkeiten zu sich genommen werden dürfen. Erst am Ende des 7. Tages darf man langsam wieder beginnen, Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsaft zu trinken. Das Prozedere erfordert eine starke Willenskraft und ist für kranke und angeschlagene Menschen nicht zu empfehlen. Viele Menschen sind bei dem Versuch, den Lichtnahrungsprozess zu durchlaufen, gescheitert. Jedoch haben eine Reihe von Menschen den Umwandlungsprozess nicht nur erfolgreich durchlaufen, sie nehmen seither tatsächlich keine physische Nahrung mehr zu sich. Als ich das erste Mal davon hörte, konnte ich es nicht glauben. Dann fiel mir im Jahre 2011 eine DVD mit dem Titel: „Am Anfang war das Licht“[1], in die Hände. Hierbei handelt es sich um einen Dokumentarfilm von Peter A. Straubinger[2], den ich im August 2013 treffen durfte, der auf Grund seiner eigenen Skepsis in Bezug auf die nahrungslose Lebensweise ein Filmprojekt startete, um mit umfangreichen Recherchen und mit zahlreichen Interviews dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Der Film wird im Internet mit folgender Kurzbeschreibung beworben:

„AM ANFANG WAR DAS LICHT beschäftigt sich mit einem Phänomen, von dem in unserer westlichen Welt nur wenige wissen, da es von unserer medialen Welt weitestgehend ignoriert wird. Der Film handelt von Menschen, die ohne Essen und Trinken leben können. Über Wochen, Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Spontan würde jeder sagen – das geht nicht! Unmöglich! Doch basierend auf beglaubigten Erlebnisberichten, mittels Interviews und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten folgt der Film dem Phänomen »Lichtnahrung« oder »Breatharianismus«. Er befasst sich mit der kaum glaublichen Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die sich allein von Licht ernähren. AM ANFANG WAR DAS LICHT zeigt diese Menschen, die es offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die keine Nahrung im klassischen Sinn zum Leben, für ihren Stoffwechsel brauchen.

Als moderne Menschen erleben wir dieses Phänomen als ungeheuerlichen Angriff auf unser westliches, naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild. Deshalb begibt sich der Film auf eine spannende wie verblüffende Spurensuche rund um den Globus, die neueste Erklärungsmodelle aus der Quantenphysik genauso einschließt, wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition. Der Film ist kein Aufruf dazu, nicht mehr zu essen, sondern gibt Denkanstöße, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen und um den Blickwinkel für neue Denkmodelle und Lebensweisen zu öffnen. Oder stimmt es weiterhin, dass nicht sein kann, was nicht sein darf?“[3]

Das machte mich natürlich neugierig. Gespannt sah ich mir den Film an und musste feststellen, dass es Peter A. Straubinger hervorragend vermochte, meine anfängliche Skepsis förmlich in Luft aufzulösen. Er interviewte viele Menschen in aller Herren Länder, die sich dem Lichtnahrungsprozess unterzogen hatten, von denen einige auch nicht davor scheuten, sich längeren wissenschaftlichen Tests in völliger Isolation unter strikter Überwachung zu unterziehen. Der bemerkenswerteste Fall, den Straubiger dokumentierte, war der Fall des 83jährigen indischen Yogi Prahlad Jani, der angab, auf Grund einer göttlichen Eingebung im Alter von 8 Jahren seither nichts mehr zu sich zu nehmen. Diese Behauptung klang so unglaublich, dass sich indische Ärzte für den Fall interessierten und Prahlad Jani über einen Zeitraum von 14 Tagen in einer Klinik in Ahmedabad im westindischen Bundesstaat Gujarat einer Rund-um-die-Uhr-Überwachung zu unterziehen und seinen körperlichen Zustand zu untersuchen. Nach Abschluss der Testphase mussten die Ärzte zugeben, dass der Yogi während der 14 Tage tatsächlich keinerlei Nahrung oder Flüssigkeit zu sich genommen habe und man sich dieses Phänomen nicht erklären könne. Peter A. Straubinger interviewte weiterhin auch mehrere Lichtnahrungsanhänger aus dem deutschen Sprachraum, die im Unterschied zum indischen Yogi Prahlad Jani allerdings noch Flüssigkeiten zu sich nehmen, jedoch auf feste Nahrung seit ihrem Umwandlungsprozess völlig verzichten. So dann konfrontierte der Filmemacher mehrere Schulmediziner mit seinen Recherchen und traf dabei auf die unterschiedlichsten Reaktionen, welche von totaler Ablehnung bis zu vorsichtiger Neugier und Akzeptanz reichten.

Welche Bedeutung hat nun das Phänomen Lichtnahrung in Bezug auf die Lebensenergie? Für mich besteht zwischen der Lichtnahrung und der Lebensenergie ein untrennbarer Zusammenhang. Folgt man nämlich der oben dargelegten Erläuterung, dass Quanten als „Baustoff“ der Lebensenergie anzusehen sind, so ist es für mich eine logische Schlussfolgerung, dass das Licht die menschlichen Zellen (auch) durch Lichtquanten energetisch versorgen kann. Dabei ist meiner Ansicht nach die Speisung der Lebensenergie des Menschen über das Licht nur ein Aspekt des lebensnotwendigen Anzapfens der universellen (Quanten)Energie als unerschöpflicher Quelle des Lebens. Folglich ist durch die dokumentierten Lichtnahrungsphänomene der Beweis geführt, dass der Mensch sehr wohl ohne Aufnahme physischer Nahrung nicht jedoch ohne Speisung seines energetischen Systems mittels Quantenenergie leben kann.

Weitere umfassende und gute Infos zum dem Thema „Licht ist Leben“ findest du hier: www.sein.de/licht-ist-leben/.

[1] Siehe die Webseite zum Film: http://www.licht-derfilm.de/
[2] Peter Arthur Straubinger ist ein österreichischer Filmemacher und Filmkritiker.
[3] Quelle: http://www.movienetfilm.de/licht/presseheft.php


Die wahre Freiheit

24. Februar 2017
3D Collage "New Moon"

3D Collage „New Moon“

Die nachfolgenden Zeilen eines Rundbriefes der keltisch-druidischen Glaubensgemeinschaft treffen den von mir reflektierten Nerv der Zeit. Wir alle merken doch irgendwie, dass da „etwas im Busch“ ist und sehen so nach und nach unsere „Felle davonschwimmen“!  Die Medien tragen ihren Teil dazu bei. Tief in unserem Inneren merken wir, dass sich etwas ändert. Die Unsicherheit liegt darin begründet, dass wir nicht wissen was kommen wird. Die Frage steht: Müssen wir das überhaupt wissen? Sind wir nicht jeder zu einem gewissen Teil Gestalter unserer (auch eigenen) Zukunft? Ich halte es in der heutigen Zeit des allgemeinen Wandels für sehr wichtig, dass immer mehr Menschen mit offenem Bewusstsein durch das Leben gehen und sich ihre eigene Meinung bilden, die nicht nur den vorgekauten Medienbrei reflektiert. Hinter die Dinge zu schauen bedeutet natürlich auch, dass man im gewissen Sinne auch „gegen den Strom schwimmt“. Das mag aus der Sicht der Anderen, die ihre Paddel hochgenommen haben und das Dahintreiben genießen, verrückt und unnormal sein. Jedoch hat man als „Gegen-den-Strom-Schwimmer“ schon die höhere Perspektive erreicht, die einem zeigt, dass sich die vermeintlich bequeme Strömung auf einen Abgrund zubewegt. In gewisser Weise ist das Erkennen der eigenen inneren Kraft durch die Befreiung von Zwängen und Ängsten auch eine Methode für einen Perspektivwechsel, der dich befähigen kann, das rettende Ufer zu erreichen, bevor die Strömung dir keine Wahl mehr lässt. Nun aber zu dem Rundbrief, dessen Ausführungen ich mich anschließe, entspricht dies doch dem Kontext meiner Artikel der letzten Zeit:

„Die meisten Menschen suchen ihre Freiheit und Sicherheit im Außen, weil wir es so gewohnt sind. Freiheit erlangen wir, so glauben wir, durch Geld, durch Auswandern in andere Länder, durch Kauf von irgendwelchen Versicherungen, Ausweisen, Mitgliedschaften usw.
Sicherheit bietet angeblich der Staat, das Geld, die Vereinigung, die Gesellschaft, das Rechtssystem. Man hat uns das so beigebracht und das natürlich mit Absicht. Es soll vom Ort der wahren Freiheit und Sicherheit ablenken. Wir erkennen nun aber, dass das nur vorgespielte Freiheiten und Sicherheiten sind, weil immer mehr die Wahrheit zum Vorschein kommt und das System die Maske fallen lässt.

Wahre Freiheit erlangt man aber nur im Inneren. Die Sicherheit erlangt man nur, wenn wir gelernt haben in uns zu ruhen. Alles das was wir uns wünschen, kann nur aus unserem Inneren kommen. Dies ist auch den „Eliten“ bekannt, daher lenken sie uns immer wieder auf das Außen.

Als Lichtwesen kommen wir von einer Ebene, in der Sicherheit und Freiheit für uns ganz normal ist. Hier in dieser 3D Ebene ist dies aber nicht mehr der Fall. Wir benutzen dann meist zur Suche nur die Werkzeuge, die man uns seit unserer Geburt in dieser Ebene beigebracht hat. Man hat uns nie beigebracht, dass alles in uns selber steckt. Alle Antworten, die wir brauchen, alle Freiheit, die wir uns wünschen, ist in uns selber. Wir können unsere eigene Realität erschaffen. Wir brauchen dazu nur uns selber. Mit diesem Wissen und der Unterstützung unserer geistigen Helfer können wir alles erreichen, wenn wir es nur wollen!

Wir können kein politisches neues System aufbauen mit den alten Einstellungen und der Suche im Außen. Wir ersetzen dann nur wieder einen Käfig, durch den nächsten Käfig. Vielleicht ist der dann etwas größer oder goldener, aber es bleibt ein Käfig.
Wer sagt uns denn, dass das neue System besser ist? Wer regiert dann wieder? Wer macht die neuen Gesetze? Wer bestimmt, dass die Gesetze gut und richtig für alle Menschen sind? Wer entscheidet, was mit denen passiert, die sich nicht an die „neuen Gesetze“ halten? Was machen wir da? Wieso wollen wir unser Macht wieder an andere abgeben?

Wir sollten lernen, die Sicherheit und die Freiheit in uns selber zu suchen, indem wir die Manipulationen an uns und um uns erkennen und unserem wahren Wesen auf die Spur kommen. Kein Geld der Welt und kein Staat dieser Welt hilft uns dabei, diese innere Freiheit zu erlangen, wenn wir sie nicht selber in uns kreieren. Wir sollten es im Inneren entwickeln und es damit ins Außen tragen. Das ist der Weg in ein neues Sein. Dies erkennen dann auch unsere Mitmenschen und können so ebenfalls lernen, ihren Blick nach Innen zu richten.

Dazu müssen wir auch wissen, wer wir eigentlich sind. Wo sind unsere Stärken? Was kann ich gut? Wer bin ich eigentlich? Liebe ich mich eigentlich selbst? Wenn nicht, warum nicht? Was kann ich ändern? Das ist die Suche, auf die wir uns begeben sollten. Nicht auf die Suche nach den Antworten für den „gelben Schein“, GEZ, nach neuen Systemen oder Geld. Diese Fragen stellen sich dann nicht mehr. Wir können keine Freiheit und Sicherheit im Außen erlangen. Diesen Zahn können wir uns ziehen.

Unser Erfolg ist nur von uns selber abhängig und von keinem Anderen. Wir können noch so viel Geld haben, es gibt uns nicht die Freiheit, wenn wir sie nicht im Inneren entwickelt haben. Kein Staat oder Land der Welt wird uns die Sicherheit geben, die wir suchen, wenn wir nicht das Vertrauen in uns selber entwickelt haben. Niemand von Außen wird uns dabei helfen, wenn wir unser Leben nicht selber in die Hand nehmen und anfangen selbstbestimmt zu leben. Wir sind unseres Glückes eigener Schmied.

Entwickeln wir unsere Freiheit und die Sicherheit in uns selber und beginnen damit auch die Sicherheit und Freiheit für alle die es wollen, zu kreieren! Wir sind die Erschaffer unseres Seins, wir erschaffen das neue Sein. Nur wir selber und das ist gut so.“
Quelle: Rundbrief keltisch-druidisch.de vom 04.10.2016

 


Die Lebensenergie als Quelle des Seins

27. Januar 2017

Lebensenergie wird durch Handauflegen spürbar

Es existiert eine Kraft, die uns antreibt, die unser Sein bestimmt. Auch wenn du von dieser Kraft vielleicht noch nie etwas gehört hast, so ist sie doch präsent. In Japan heißt sie Ki, in Indien Prana, in China Qi oder Chi und in Korea Gi. All diese Begriffe stehen für die Lebensenergie, die quasi den „Treibstoff“ unseres ir-dischen Daseins darstellt. Für die fernöstlichen Kulturen ist Ki, Prana, Qi, Chi oder Gi (nachfolgend Chi) die allem Lebendigen innewohnende Lebenskraft der Natur. Chi ist Leben; sie ist fließend, in Bewegung und bringt ständig Veränderungen hervor. Jede Verlangsamung oder Stagnation dieses Fließens führt zu Störungen bei den Lebensvorgängen.

Dr. Brenda Davies[1] erklärt die Lebensenergie in ihrem Standardwerk: Chakras – Tore zur Seele, wie folgt:

„Die für unser Dasein und unser Wohlbefinden so wichtige Lebenskraft oder Energie trägt in den meisten Kulturen ihren eigenen Namen. Sei es das Chi der chinesischen oder das Prana der indischen Lehren, die angesprochene Energie ist dieselbe. Diese Kraft bildet die Grundlage des Lebens und wird in der Aura sichtbar.
Die physische Nahrung erhält das Leben des physischen Körpers, die geistige Energie aber ernährt und erhält uns über die bloße physische Form hinaus. Es ist diese Energie – diese geistige Energie – auf der sich unsere höheren Gefühle gründen: Klarheit, Mut, Güte, Liebe, Loyalität und Vertrauen, sie sind es, die uns manchmal zu mehr befähigen als unser physischer Körper überhaupt leisten könnte. Sie sind die Essenz unserer Seele.“[2]

Es stellte sich seit jeher als schwierig dar, die fernöstlichen Betrachtungen zur Lebensenergie mit den theoretischen Aspekten der modernen naturwissen-schaftlichen Lehren zu verknüpfen. Jedoch hat David Bohm[3] eine solche Verknüpfung vorgenommen. Er versteht die Lebensenergie als „Quantenpotential“, das jeder Materie innewohnt und jenseits von Raum und Zeit existent ist. Betrachtet man nun die fernöstlichen Lehren zur Lebensenergie mit Blick auf die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik, so wird klar, dass Materie und Geist, Realität und Bewusstsein untrennbar über die Quanten als Elementar-teilchen miteinander verknüpft sind. So kann man die Quanten durchaus als den „Baustoff“ der Lebensenergie ansehen.Daher sind es diese kleinsten Teilchen und ihre quantenphysikalisch beschriebenen Eigenschaften, die nicht nur alle Bewegungen im unendlichen Weltraum bewirken, sondern auch dafür sorgen, dass sich die Erde auf einer Umlaufbahn um die Sonne bewegt, sich unser Planet um eine Achse dreht und auch wir selbst jeden Tag agieren können.

Je mehr Lebensenergie wir in uns spüren desto agiler und beglückter beginnen wir nach dem Aufwachen den Tag. Unser energetisches System funktioniert in diesem Falle optimal.

Eine Störung des energetischen Systems kann dazu führen, dass man sich unwohl fühlt, man permanent schlapp und müde ist und man gar nicht weiß, weshalb das so ist.

Was ist aber mit energetischem System gemeint?

„Der menschliche Körper ist in der Hauptsache so grobstofflich, dass wir ihn, sehen, riechen und fühlen können. Den Teil, den die meisten von uns nicht ohne Weiteres wahrnehmen – die Aura und darin die Chakras – bezeichnet man als den Ätherkörper oder als die feinstofflichen Körper. Jedes Lebewesen strahlt ein Energiefeld aus. Das menschliche Energiefeld, die Aura, wird von wirbelnden Energieströmen belebt, die in den sich unaufhörlich bewegenden Chakras entstehen. Die Chakras sind für die Aura das, was die Strömungen für den Ozean bedeuten. Sie verwandeln sie in eine lebendige und machtvolle Kraft. Über diesen erweiterten Bereich des Körpers fließt die Energie in die physische Ebene, erfüllt sie mit Lebenskraft und hält sie lebendig. Diese Energie spielt eine ebenso wesentliche Rolle in unserem Leben und unserem Wohlergehen wie Nahrung und Luft. Ohne diese Lebenskraft könnten wir nicht überleben.“[4]

Aus dieser Beschreibung von Dr. Brenda Davies ist zu entnehmen, dass das energetische System des Menschen aus der Aura[5] und den Chakras besteht.

Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit[6] und bedeutet „Kreis“ oder „Wirbel“.

Es bezeichnet die vielen feinstofflichen Energiewirbel, die die Aufgabe haben, verschiedenartige Energien von außen aufzunehmen, dem menschlichen Energiesystem zuzuführen und sie dort zu verteilen. Dies wird vom Menschen dann unter anderem in Form von Gedanken, Gefühlen oder physischen Empfindungen wahrgenommen. Es existieren sieben Hauptchakras, einund-zwanzig Nebenchakras und mehrere hundert weniger bedeutsame Chakras.

chakrenAls Hauptchakras zählen:

  1. Das Wurzelchakra: Es liegt zwischen den Sexualorganen und dem Anus.
  2. Das Sakralchakra: Es liegt auf der Bauchmitte.
  3. Das Solarplexuschakra: Es liegt hälftig zwischen dem Bauchnabel und der unteren Brustbeinkante.
  4. Das Herzchakra: Es liegt mitten auf dem Brustkorb.
  5. Das Halschakra: Es liegt am Halsansatz.
  6. Das Stirnchakra: Es liegt etwas oberhalb der Mitte der Augenbrauen.
  7. Das Kronenchakra: Es liegt ganz oben über der Mitte des Kopfes.

Diese Hauptenergiewirbel stellt man sich als trichterförmig, mehrere Zentimeter über die Körperoberfläche hinausragend, vor. Während das Wurzelchakra nach unten und das Kronenchakra nach oben ausgerichtet ist, sind die fünf anderen Chakras jeweils nach vorne und hinten ausgerichtet.

Bruno Martin[7] beschreibt die Bedeutung und Lage der Chakras als „Energiezentren“ in seinem Lexikon der Spiritualität wie folgt:

„Die Energiezentren werden durch »Lichtfasern« miteinander verbunden, sodass die Energie durch den gesamten Energiekörper fließen kann, genauso wie das Blut durch die Adern unseres physischen Körpers fließt. Gibt es Blockaden, Stockungen oder Verunreinigungen, so entstehen Krankheiten. Die Lage der Chakras entspricht den Geflechten des vegetativen Nervensystems. Dieses Nervensystem, auch Parasympathikus genannt, regelt v.a. die Vitalfunktionen (Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Sekretion, Wasserhaushalt u.a.) und gewährleistet das Zusammenwirken der inneren Organe.“[8]

Betrachtet man die eben erwähnten wichtigen Funktionen der Chakras, so wird klar, dass Störungen bei diesen wirbelnden Energieströmen – sogenannte Energieblockaden – zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Betroffenen führen. Dr. Brenda Davies erläutert dies wie folgt:

„Obwohl man im Allgemeinen von einer Blockade spricht, wenn ein Chakra nicht richtig funktioniert, beinhaltet dieser Begriff eine Vielzahl von Schwierigkeiten. Das Chakra mag sich zu langsam, in der falschen Richtung oder fast überhaupt nicht drehen, aus dem Gleichgewicht geraten oder tatsächlich beschädigt sein. Vielleicht ist es zu aktiv und spröde, so dass es sich nicht leicht deinem Willen entsprechend öffnen und schließen lässt. … Die Ursache spielt keine Rolle, jede Störung beeinflusst den gesamten Energiefluss. Da alle Chakras eng miteinander verbunden sind, wird ein blockiertes Zentrum alle anderen in der Wirkungsweise beeinträchtigen und physisches, emotionales und/oder geistiges Unbehagen hervorrufen.“[9]

Bist du vielleicht selbst von einer solchen Blockade betroffen? Trägst du möglicherweise tief in deinem Inneren ein Problem mit dir herum? Ist es eventuell ein altes Problem, das du vor langer Zeit mal versenkt hast, tief begraben in den Katakomben deines Ichs? Die meisten Betroffenen scheuen sich davor, das alte Problem herauszuholen, denn dann müssten sie sich ihrer Angst von damals stellen. Davor aber haben sie Angst. Sie haben vielleicht nicht einmal die Ursachen für das Problem gesetzt, fühlen sich aber trotzdem schuldig. Sie wollen sich einreden, dass sie versagt haben. Sie fühlen sich beschämt, wenn die Erinnerungen an das damalige Ereignis wieder hochkommen. Da sie ihr altes Problem schön begraben aber eben nicht eliminiert haben, gibt es auch viele Jahre nach dem Damals heute immer wieder Situationen, die wie ein Blitz einschlagen und sie an ihre damalige Lage erinnern. Sie reagieren dann meistens heftig, was ihr Partner, ihre Partnerin oder ihre Freunde vielleicht nicht verstehen können. Die Betroffenen wollen es ihren Liebsten aber nicht sagen und dieses Nichtverstehen ihrer Situation macht sie noch verzweifelter. Auch wollen sie ihren Liebsten gar nicht wehtun; sie tun es aber trotzdem, denn irgendwas treibt sie dazu. Oder man gewöhnt sich an ihre von Zeit zu Zeit etwas aus der Bahn geratene Verhaltensweise. Die Anderen sollten es akzeptieren oder werden es akzeptieren, wenn nicht, dann können sie bleiben, wo der Pfeffer wächst. Was ist das Problem? Der jeweils Betroffene wird es am besten wissen! Vielleicht wissen es auch einige Vertraute. Sie raten ihm, etwas zu tun; aber er kann sich nicht überwinden. Letztlich bleiben die Betroffenen mit ihrem Problem allein und es macht sie unglücklich!

Was ich da beschreibe das sind die Traumata, welche sich in der menschlichen Psyche eingenistet haben. Diese ausgelöst durch Ereignisse, welche so heftig waren, dass das Opfer von damals nicht darüber reden mag. Da sind solche entsetzlichen Dinge wie sexueller Missbrauch, körperliche Gewalt, ein Unfall, der Verlust eines geliebten Menschen usw., die etwa in jungen Jahren erlebt wurden und noch viele Jahrzehnte nach dem Ereignis auf den Betroffenen wirken. Manche stellen sich dem Problem, lassen sich von erfahrenen Psychologen therapieren; ein durchschlagender Erfolg stellt sich aber meist nicht ein.

Die Betroffenen wissen meist nicht wirklich, warum sie so sind, wie sie sind und warum sie so reagieren. Die Ursache liegt in ihrem energetischen System, dass durch bestimmte Ereignisse – oder auch nur ein einschneidendes Ereignis – durcheinandergeraten ist. Ein Blick in das Aura-Chakra-System würde einiges klären. Die Beseitigung von Blockaden der Chakras bringt nicht nur eine einfache Verbesserung der Lebensqualität. Nein, es ist wie ein Auftauchen aus dem Nebel, plötzlich wird alles klar und leicht. Da ich auch eine Zeit blockierter Chakras hatte und eine erfahrene Reiki-Meisterin mir helfen konnte, diese Störungen der Energiewirbel zu beseitigen, weiß ich, wovon ich schreibe. Allerdings war meine eigene Blockade nicht langwierig und allumfassend, gleichwohl verspürte ich nach deren Auflösung eine unheimlich starke Verbesserung meiner psychischen und physischen Situation. Daran gemessen ist die Auflösung einer Jahrzehnte langen Totalblockade bei bestimmten Chakras zu vergleichen mit einer krassen Wetterveränderung von einem absoluten Sturm mit dunklen Wolken und kaltem Regen, Blitz und Donner zu einem makellosen Sonnentag.

Den Betroffenen kann man nur raten, ihre Situation bei erfahrenen Therapeuten, die sich der ganzheitlichen Heilung zugewandt haben, analysieren zu lassen, um mit der richtigen Behandlung endlich ihren inneren Frieden zu finden.

Eine solche Behandlung konnte ich im Juni 2007 erfahren. Ich suchte die oben bereits erwähnte Reiki-Meisterin auf. Noch im Frühjahr 2007 hätte ich auf die Frage: “Kennst du Reiki?”, nur die Gegenfrage gestellt, ob das eine neue Sportart ist? Zu deutsch, ich hatte keinen blassen Schimmer.

Die Bezeichnung „Reiki“ stammt aus Japan und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Rei steht für: Geist, Seele, Ki für: Energie, Herz, Natur und Gefühl.

Sehr frei interpretiert kann man Reiki mit „die Energie des Lebens“ übersetzen. Darüber hinaus steht Reiki heute als Synonym für die fernöstliche Heilkunst, durch Handauflegen die Lebensenergie zu übertragen. Dabei wirkt der Reiki-Anwender als Kanal, der die Lebensenergie durchleitet und im energetischen System des Betroffenen ordnend und regulierend eingreift. Er überträgt also keine eigene Energie auf den Klienten. Reiki wirkt auf der energetischen, der körperlichen, der psychischen und der seelischen Ebene gleichzeitig.

Meine erste Bekanntschaft mit dem Begriff Reiki machte ich, nachdem ich einige Wochen das Karatetraining ausfallen lassen musste, weil ich an einer hart-näckigen Wadenzerrung im linken Bein laborierte. Als ich bei meiner Rückkehr zum Training dann dem Karatemeister von meiner Verletzung erzählte, sagte dieser, dass ich doch gleich zu ihm hätte kommen sollen, weil er das binnen 10 Minuten durch Handauflegen geheilt hätte. „Wie das?“, fragte ich. Er antwortete darauf: „Ich kann durch Handauflegen solche körperlichen aber auch psychische Beeinträchtigungen heilen.“ Kaum zu glauben! Da ich meine Wadenzerrung auskuriert hatte, konnte ich es nicht einmal ausprobieren. Der Meister erklärte mir noch, dass er erst gestern eine Frau von einem jahrelangen Hüftleiden durch das Handauflegen befreit habe. Gerade habe sie ihn angerufen, um ihm begeistert und überschwänglich zu danken. Gut, erzählen kann man viel! Der Mensch ist ja von Natur aus skeptisch – man glaubt nur, was man selbst sieht, hört und fühlen kann. So kam es bei mir, dass ich wegen eines Problems, welches ich hier nicht näher erläutern will, selbst zu besagter Reiki-Meisterin ging. Eine gute Freundin hatte sie mir aus eigenem Erleben empfohlen. Ich wurde sehr freundlich empfangen; man erkannte gleich, dass die Reiki-Meisterin sehr ausgeglichen war. Sie strahlte Ruhe aus. Sie sah aber völlig normal aus, nichts Mystisches oder Außergewöhnliches, was man da vielleicht erwartet. Einfach nur eine nette Frau und so ganz ohne Glaskugel und schwarzer Katze auf dem Rücken. Ein Vorgespräch, das mein Problem zum Inhalt hatte, war vor der Behandlung obligatorisch. Dann sollte ich mich auf eine Liege legen. Ich wurde zugedeckt. So dann bekam ich verschiedene Heilsteine (Amethyst, Bergkristall, Aventurin, Rosenquarz) auf die Brust, den Bauch und den Kopf gelegt. Dann erläuterte sie, dass sie mich in eine Halbhypnose versetzen werde, ich sehr entspannt sein würde, gleichwohl aber alles mitbekäme. Das mit der Entspannung konnte ich wirklich gut gebrauchen. Sie führte ihre Hände vom Kopf bis zu den Füßen über meinen Körper, ohne ihn zu berühren. Kurz darauf sagte sie: „Herr Vogler, ihre Chakras sind zu sehr geöffnet. Da fließt ja ihre ganze Energie raus!“ Sie kündigte an, diesen Fehler zu korrigieren. Dann fing sie an, mit ruhiger und sonorer Stimme eine Meditation vorzusprechen, die ich gedanklich verinnerlichen sollte. Ich sollte mir vorstellen, über eine Sommerwiese zu laufen, die an einem Bächlein liegt. Dann sollte ich mir einen großen alten Baum mit weiter Krone vorstellen, der unweit des Bächleins steht. Dort sollte ich mich niederlassen und mit dem Rücken an den breiten Stamm anlehnen. So dann sollte ich mit dem Baum „verschmelzen“. Ich imaginierte all diese Ansagen erstaunlich gut und driftete langsam in einen sehr entspannten Zustand ab, der mich irgendwie „schweben“ ließ. Obwohl ich noch jedes Wort und jede Erklärung vernehmen konnte, sah ich Bilder vor meinem geistigen Auge und Farben, die wechselten. Es war sehr angenehm. Die Reiki-Meisterin legte ihre Hände die ganze Zeit methodisch nacheinander auf verschiedene Körperbereiche. Ich spürte die Wärme, die von ihren Händen ausging. Gleichzeitig erfasste ich auch einen angenehmen Energiefluss, der durch meinen Körper strömte. Plötzlich sagte sie leise, „Haben Sie Probleme mit Ihren Knien?“ Ich antwortete; „Ja, manchmal beim Joggen oder Karatetraining.“ Sie erwiderte, „In Ordnung, das mache ich gleich mit!“, worauf sie auch meine Knie durch Handauflegen behandelte. Gegen Ende der Behandlung – ich befand mich in vollkommener Entspannung – sagte die Reiki-Meisterin, dass ich nun den Baum wieder verlassen solle. So verließ ich gedanklich den Baum und lehnte mich wieder an seinen Stamm. So dann kündigte sie an, dass ich nun einem Krafttier[10] meine Sorgen übergeben solle. Hierbei könne ich zwischen einem Adler und einem Wolf auswählen. Ich wählte den Adler, was sie für gut befand. Nun sollte ich mir vorstellen, wie ein Adler mit einem Rucksack im Schnabel über mir erscheine und sich mit sanften Flügelschlägen vor mir niederlassen würde. Ich imaginierte diesen Adler, der vor mir niederging und den Rucksack mit seinem Schnabel gepackt hielt. Nun wurde ich aufgefordert, den Rucksack an mich zu nehmen und ihn aufzuschnüren. Gesagt, getan. Die Reiki-Meisterin hieß mich nun, all meine Sorgen und Ängste symbolisch in den Rucksack zu stecken, ihn zu verschließen und danach dem Adler zurückzugeben. Ich überlegte kurz und vor meinem geistigen Auge erschienen die Wörter: Angst, Einsamkeit, Neid, Krankheit, Ehrgeiz, Egoismus und Sucht, die ich aus der Luft fischte und in den Rucksack beförderte. Dann schnürte ich den Rucksack zu und hielt ihn in Richtung des Adlers, der ihn sofort wieder mit seinem Schnabel packte. Unvermittelt erhob sich der Adler mit kräftigen Flügelschlägen in die Lüfte und verschwand nach wenigen Sekunden aus meiner Sicht. Ich öffnete die Augen und sah die Reiki-Meisterin lächeln. Sie wies mich an, mich nun langsam wieder aufzurichten. Mein T-Shirt hatte keine trockene Stelle mehr und die Naturheilsteine, die sie von meinem Körper nahm, waren fast heiß. Sie kündigte an, dass bei mir gleich spontan die Tränen fließen würden. Ich solle dies nicht unterdrücken, ich könne es auch gar nicht. Ich konnte das nicht glauben, denn ich fühlte mich großartig. Trotzdem kamen, wie sie es gesagt hatte, auch sofort die Tränen, obwohl ich gar nicht traurig oder bedrückt war. Ich fühlte mich wie neugeboren und hatte keinerlei Probleme mehr und nach dem Aufstehen waren meine Knie völlig schmerzfrei. Meine innere Spannung war wie weggeblasen. Mir ging es einfach gut. Von da an konnte ich Reiki nicht nur unbedingt weiterempfehlen; ich absolvierte bereits im August 2007 einen Reiki-Kurs und legte den 1. Reiki-Grad ab, um mich seither selbst zu behandeln.

Im Sommer 2009 wurde ich von einer sehr guten Freundin gebeten, einer schwerkranken Katze eines guten Freundes Reiki zu geben. Besagter Freund ist ein Katzenliebhaber und er hat gleich vier davon; alles Siamkatzen. Es waren zwei Katzendamen und zwei Kater. Seine Lieblingskatze namens Kleopatra war so stark erkrankt, dass er schon überlegte, sie einschläfern zu lassen. Nun kann man vielleicht nicht erwarten, dass man mit Reiki quasi einen Heilungs- und Jungbrunnen aus dem Ärmel, respektive hier aus der Hand zaubert, aber durch die Zufuhr der universellen Energie kann man die körperlichen Funktionen alle mal stärken und auch stabilisieren. Was hatte er schon zu verlieren, außer sich den Weg zum Tierarzt vielleicht sparen zu können.

Also schaute ich mir seine Lieblingskatze an. Das Fell war stumpf und struppig. Sie war stark abgemagert. Die Augen waren klebrig und matt. Wahrlich hatte diese Katze schon bessere Zeiten gehabt. Einen guten Vergleich, wie sie einmal ausgeschaut hatte, bekam ich beim Betrachten der anderen Katzen. Diese sahen gesund aus und waren sehr lebhaft, wenn sie nicht gerade irgendwo lagen und dahindösten. Kleopatra aber lag fast apathisch auf ihrem Platz. Vorsichtig begann ich, ihr die Hand in Höhe der Nieren auf den Rücken aufzulegen. Sehr schnell spürte ich, wie meine Hand sehr heiß wurde und fühlte, wie die Energie floss. Das Tier regte sich nicht und ich bemerkte, dass es ihm sehr gut tat. Sehr bald legte sich die Katze auf den Rücken und ich konnte nun meine Hand direkt auf ihren Bauch auflegen. Ihre Vorderpfoten berührten dabei vorsichtig meinen Arm. Bei meinen Reikianwendungen spüre ich immer intuitiv, wo ich die Hand auflegen muss. Dort fließt die Energie potenziert und es wird viel heißer als an anderen Stellen. Das Faszinierende daran, Reiki bei Tieren anzuwenden, ist es, dass Tiere es einfach zulassen. Sie zweifeln nicht, sie stellen keine Fragen und sie haben keine anerzogene Skepsis. Als ich nun der todkranken Katze weiter Reiki gab, gesellten sich zwei weitere Katzen zu uns und machten schnurrend und schmusend auf sich aufmerksam. Sie spürten, dass da etwa passierte, was ihrer Gespielin gut tat. So legten sie sich beide daneben. Ich nahm meine freie Hand und gab einer der beiden anderen Katzen ebenso Reiki. Schnell legte sich auch dieses Tier auf den Rücken und so konnte ich meine Hand direkt auf ihren Bauch legen. Da ich nur zwei Hände habe, bat ich die Freundin, es doch auch einmal mit dem Handauflegen bei der anderen Katze zu versuchen. Sie versuchte es und war sehr erstaunt, dass es auch bei ihr funktionierte. Nun lagen vor uns drei Katzen auf dem Rücken und blieben regungslos liegen, um sich Reiki geben zu lassen.

Katzenliebhaber werden bestätigen können, dass es nicht so schnell passiert, dass sich eine Katze auf den Rücken legt und sich die Hand eines fremden Menschen auf den Bauch legen lässt. Im vorliegenden Falle wurde sehr deutlich, dass Tiere Güte und Liebe und die Wirkung der Energien spüren können. Dies ist bei Menschen bekanntermaßen anders. Der Mensch glaubt nur, was er sieht und am eigenen Leibe erfährt. Dinge, die er nicht versteht, werden schnell kleingeredet. Was könnte doch Gutes getan werden, wenn die Menschen im Krankheitsfalle sich ein klein wenig wie diese Katzen verhalten würden, einfach mal etwas Hilfe durch alternative Heilmethoden anzunehmen, ohne zu zweifeln.

 

Dies ist ein Auszug aus meinem 2014 erschienenen Buch „Vision Blue – Befreie dein Denken – Erkenntnisse über Unmöglichkeiten“ welches über folgende Links bestellt werden kann: www.morebooks.de und Amazon.de

[1]
Dr. Brenda Davies, US-amerikanische Ärztin, Psychiaterin und Heilerin, zählt zu den inter-national angesehensten Vertretern der Komplementärmedizin.

[2] Dr. Brenda Davies: Chakras – Tore zur Seele, 5. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag München, S. 72

[3] David Joseph Bohm (1917 – 1992) war ein US-amerikanischer Quantenphysiker und Philosoph

[4] Dr. Brenda Davies: Chakras – Tore zur Seele, 5. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag München, S. 68

[5] Siehe hierzu Kapitel 7

[6] Sanskrit bezeichnet die verschiedenen Sprachvarianten des Alt-Indischen.

[7] Bruno Martin ist ein deutscher Bewusstseinsforscher, Autor und Seminarleiter.

[8] Bruno Martin: Das Lexikon der Spiritualität – Lehren, Meister, Traditionen, 1. Auflage, Atmosphären Verlag München, S. 57

[9] Dr. Brenda Davies: Chakras – Tore zur Seele, 5. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag München, S. 82 – 83

[10] Ein Krafttier ist im spirituellen Glauben, so vor allem im Schamanismus, ein helfendes Tiergeistwesen bzw. ein Tierbegleiter. Seine Aufgabe besteht darin, seinen Schützling durch Führung und Unterstützung körperlich, seelisch, geistig und spirituell gesund zu erhalten.

 


Wirkungen der (Un)Bewusstheit – Wie auf Erden so im Himmel

30. Dezember 2016

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Neulich fragte ein User bei Facebook, was die größte Geißel der Menschheit wäre. Ich antwortete: Die Unbewusstheit. Andere gaben Antworten wie: Aids, Krieg, Krankheiten, Hunger, Terror und ernteten hierfür sehr viele Likes. Ich bekam nur ein Like und zwar vom User der die Frage gestellt hatte. Offenbar hatte er meine Antwort verstanden. Mancher wird sich jetzt fragen, was ich mit dieser kryptischen Antwort aussagen will. Okay, da muss ich wohl weiter ausholen, um das mal zu erläutern. Die Überschrift des Artikel trifft ja eine weitere Aussage: „Wie auf Erden so im Himmel!“, welche man im übertragenen Sinne durchaus wörtlich nehmen sollte. Denn so wie wir uns im Diesseits geben, wie wir denken und handeln, wie wir agieren, wie wir entscheiden so wird unsere Fortexistens im Jenseits aussehen. „Moment mal! Jenseits?! Was für Quatsch!“, wirst du jetzt vielleicht denken. Das Jenseits existiert für dich nicht! „Wenn ein Mensch stirbt, dann ist alles aus!“ „Der Schalter wird umgelegt, alles wird schwarz. Das Bewusstsein ist weg!“ „Jeder aufgeklärte Mensch weiß das doch!“

Nun ja, wenn ich solche Aussagen vernehme, dann muss ich leider schlussfolgern, dass derjenige, der eine solche trifft, eben nicht aufgeklärt ist. Er lebt in der Unbewusstheit und hat sich wohl noch nie so richtig mit der Frage auseinandergesetzt: „Was passiert, wenn ein Mensch stirbt?“ Er erwägt nicht einmal die Möglichkeit, dass es nach dem Tod weitergehen könnte. Das hat fatale Folgen! Wüsste man nämlich um die Tatsache, dass der Tod des physischen Körpers nur ein Übergang des Ich-Bewusstseins vom Diesseits ins Jenseits ist und sein irdisches Denken und Handeln Auswirkungen auf sein Dasein im Jenseits hat, würde der Betroffene zu Lebzeiten sicher anders agieren, bewusst(er) leben, andere Prioritäten setzen. Nun, du wirst jetzt vielleicht denken, dass ich mit meiner Aussage: „Der Tod ist nicht das Ende!“ auch nur eine These aufstelle, für deren Wahrheit ich den Beweis schuldig geblieben bin. Ja, den Einwand kann ich nachvollziehen, daher muss ich wohl etwas tiefer in die Materie einsteigen.

Was passiert, wenn ich sterbe? Wenn du über diese Frage nachdenkst, wird es dir vielleicht unbehaglich zumute, denn der Tod ist ein Thema, mit dem du dich nicht gerne befassen magst. Du hast für dich bereits den Schluss gezogen, dass du nur dieses eine Leben hast? Wenn es vorbei ist, ist es vorbei! Die Medien sagen es, die Wissenschaftler sagen es, deine Eltern sagen es, alle sagen es. Du hast ein Erlebnis auf dem Friedhof vor Augen; ein Begräbnis, bei dem einer deiner Lieben in einem Sarg in die Grube herabgelassen wurde. Daher magst du über das Thema Tod nicht gerne nachdenken. Wer kann schon wissen, dass es ein Leben nach dem Tode gibt? Niemand!, wirst du jetzt vielleicht sagen. Bisweilen hört man auch den Spruch: Zurückgekommen ist noch keiner!

Jedoch gibt es sie; Menschen, die wissen, dass der Tod im eigentlichen Sinne nicht existiert. Es sind Menschen, die die Schwelle vom Leben zum Tode überschritten; jedoch aus Gründen, die manche Ärzte als „Wunder“ bezeichnen würden, wieder ins Leben zurückkehrten. Die Betroffenen waren dem Tode nahe, so dass die Erlebnisse, die sie während der Todesnähe erfuhren, Nahtoderlebnisse genannt werden. Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten, schildern, dass sich ihr Bewusstsein im Moment eines extremen Vorfalles, der sie an den Rand des Todes führte, vom Körper löste und sie die Situation wie ein unbeteiligter Dritter von oben beobachteten. Dieses Phänomen nennt man Außerkörperlichkeit. So dann wurden sie von einem Licht angezogen, das sie durch ein tunnelförmiges Gebilde anstrahlte. Der sogenannte Tunnelflug ist eines der wesentlichen Merkmale eines Nahtoderlebnisses, das neben der Außerkörperlichkeit von vielen Betroffenen übereinstimmend geschildert wird. Danach teilen sich die Schilderungen. Manche berichten von einer Begegnung mit einem Lichtwesen, welches eine Lebensrückschau initiiert, anlässlich derer das ganze Leben in kürzester „Zeit“ noch einmal mit allen Einzelheiten abläuft. vor-dem-licht500Andere erzählen nach ihrer Rückkehr ins Leben von ihrer Begegnung mit verstorbenen Freunden und Verwandten. Schlussendlich werden alle Betroffenen wieder ins Leben zurückgeschickt und dies geschieht in den meisten Fällen sogar gegen ihren Willen. Dies deshalb, weil sie in den Momenten ihres Jenseitserlebnisses eine allumfassende Liebe spüren, aller Lasten und Schmerzen des irdischen Lebens ledig geworden sind und im Jenseits ihre eigentliche Heimat sehen, von der sie einst durch Inkarnation in einen menschlichen Körper ins Diesseits wechselten. Ihre Rückkehr ist ernüchternd und schmerzhaft, jedoch werden sie das Erlebte niemals vergessen. Für sie ist der Tod nicht mehr existent.

Mittlerweile wurden im Internet zahlreiche Dokumentationen und Berichte über Nahtoderlebnisse veröffentlicht. Da ich selbst schon mit Zeugen von Nahtoderlebnissen gesprochen habe, weiß ich, dass es den Betroffenen schwerfällt, darüber zu sprechen, weil ihnen regelmäßig nicht geglaubt wird. Umso wichtiger erscheint es, dass es Menschen gibt, die vor die Kamera treten und sich nicht scheuen, über ihr Nahtoderlebnis zu berichten. Ich empfehle, dir selbst ein Bild von diesen Menschen zu machen. Hierzu brauchst du in einer Suchmaschine deiner Wahl nur die Begriffe Nahtoderlebnis und Video einzugeben. Eine sehr eindrucksvolle Zusammenstellung von Nahtodberichten im deutschsprachigen Raum nahm Prof. Dr. Johannes Michels mit dem Buch: Berichte von der Jenseitsschwelle – Authentische Fälle von Nahtoderfahrungen vor. Dies ist insoweit bemerkenswert, als über Nahtoderfahrungen in Deutschland erst in der jüngeren Zeit offener gesprochen wird und hierüber nunmehr auch Dokumentationen vorgenommen werden. Soweit also zum Phänomen Nahtoderlebnis. Wenn du tiefer in diese Materie einsteigen willst, so kannst du hierzu das Kapitel 2 meines Buches: Vision Blue – Befreie dein Denken! lesen. Dort erläutere ich näher, weshalb Nahtoderlebnisse keine „Hirngespinnste“ oder bloße „Restwahrnehmungen“ sind.

Nun, da ich bei dir vielleicht zumindest Überlegungen zur Möglichkeit des „Lebens nach dem Tode“geweckt habe komme ich zu der Antwort auf die Frage: Wieso beeinflusst mein irdisches Leben meine Fortexistenz im Jenseits?

Wenn ich noch mal auf den zweiten Teil der Überschrift zu diesem Artikel zurückkomme, muss ich die Aussage „Wie auf Erden, so im Himmel!“ ein wenig revidieren, denn für manche Menschen ist der Übergang ins Jenseits nicht der Übergang in den sprichwörtlichen Himmel, welche regelmäßig durch das Licht am Ende des Tunnels in Erscheinung tritt, sondern ein Übergang in eine Sphäre, die Einsamkeit, Begrenztheit, Monotonie, Isolation und Leere bedeutet. Diese Sphäre ist wohl eher mit dem Wort „Hölle“ oder dem sprichwörtlichen „Fegefeuer“ zu umschreiben. Mithin kann das Jenseits Himmel oder Hölle sein. Das sog. Jenseits hat viele Sphären, welche in einer von der materiellen Welt zu unterscheidenden Schwingungsebene liegen. Hierbei gibt es die niederen Schwingungsebenen, die mittleren (quasi) neutralen Schwingungsebenen und die höheren Schwingungsebenen. Je nach dem Grad unserer Bewusstheit über die universellen Gesetze und der Ausrichtung unseres Lebens danach, gehen wir nach dem Tode des physischen Körpers in die eine oder andere Ebene ein. Die sogenannten Unbewussten, also die Menschen, welche nicht einmal an die Fortexistenz  des Ich-Bewusstseins nach dem Tode glauben, bleiben zumeist in den erdnahen Sphären hängen und bemerken in der Regel nicht einmal, dass sie gestorben sind. Sie halten sich in der zu Lebzeiten gewohnten Umgebung auf, durchstreifen die Räume, Häuser, Straßen, Plätze, welche ihnen vertraut sind und unterliegen dabei dem Irrtum, dass sie noch einen leiblichen Körper hätten. Sie sind dabei mit einer geistigen Blindheit geschlagen, welche sie zudem noch dazu verleitet, ihren zu Lebzeiten gepflegten Süchten, welche sie nach dem Tode tausendfach verstärkt verspüren, durch die Beeinflussung der Lebenden und Inbesitznahme derer Körper nachzugehen. Besetzung-kleinDas „Klebenbleiben“ in den niederen, erdnahen Sphären hatte ich bereits in meinem Artikel „Besetzungen“ umfangreich erläutert. Hinsichtlich tiefer gehender Erläuterungen möchte ich daher auf diesen Artikel verweisen. Das Festhängen in den niederen Ebenen ist ein Zustand, der keine hinübergegangene Seele zufriedenstellen kann, denn die Bewussten leben nach ihrem Übergang ins Jenseits in höheren Sphären, die Ihnen alle Möglichkeiten des geistigen Fortkommens eröffnen. Dies gilt jedoch nicht für die Geister , die zu Lebzeiten mit einem Charakter versehen waren, welcher Grausamkeit, Gier, Egoismus usw., also niederes Denken und Handeln hervorgebracht hat. Jene Seelen haben damit ihr „Schicksal“ im Jenseits zunächst selbst festgelegt. Sie sind dazu verdammt in merkwürdigen, diffusen, lichtarmen und ärmlichen Sphären zu verweilen und über ihre Taten aus ihren Lebzeiten so lange nachzudenken, bis sie aus ehrlicher Reue zu einer Läuterung gelangen, die einen Aufstieg in die nächst höhere Sphäre ermöglicht. Hierbei stehen diesen „Verdammten“ jeweils höhere Geistwesen zur Seite, die diese Seelen auf ihrem Weg der Erkenntnis begleiten.

Nun habe ich mir diese Kurzdarstellung zu Ursachen des diesseitigen Lebens auf Wirkungen im jenseitigen Leben nicht ausgedacht, sondern möchte diesbezüglich auf ein hervorragendes Buch des Schweizer Autors Dr. Beat Imhof verweisen. Dieser beschreibt in seinem Werk: „Wie auf Erden so im Himmel – Wie das Leben als Mensch das Leben im Jenseits bestimmt“ auf 453 Seiten unter Verweis auf einen Literaturquellenfundus zum Thema Jenseits, dessen Zusammenstellung seines Gleichen sucht, sehr ausführlich, wie es nach dem Tode weitergeht, welche Sphären im Jenseits existieren, was die Hinübergegangenen dort erwartet und warum unser Tun im Diesseits Auswirkungen auf unser Sein im Jenseits hat. Der Klappentext ist hierbei schon sehr vielversprechend:
„Die Vorstellungen der meisten Menschen über den Himmel sind seltsam kindlich. Zahllose Umfragen in großen Tages- oder Wochenzeitungen belegen, dass zwar immer noch mehr als die Hälfte der Menschen an den Himmel glaubt , aber sich davon nur sehr verschwommene Bilder macht, die eher an ein Schlaraffenland als an eine geistige Welt erinnern. Dr. Beat Imhof legt mit dieser Studie das zukünftige Schlüsselwerk zur Jenseitsforschung vor! Er hat in jahrzehntelangem Studium alle greifbaren Quellen der Mystik, der Weltreligionen und der spirituellen Forschung ausgewertet, um zu einer umfassenden Beschreibung der jenseitigen Welten zu kommen. Er schildert die Ankunftssphären, die eine rückkehrende Seele unmittelbar nach dem Ableben ihrer physischen Hülle erwarten, und skizziert ihren Weg durch die Geistigen Welten. Dabei wird deutlich, wie unbestechlich das Gesetz der Anziehung auch in den jenseitigen Reichen gilt. Der Verstorbene wird zu jenen Sphären gezogen, die seiner geistigen Reife entsprechen. Imhof beschreibt in seinem Meisterwerk auch die jenseitigen Tierreiche, die Kinderparadiese und die dunklen Sphären, die eine schmerzhafte Läuterung bewirken können. Er behandelt ausführlich die Frage des Fortbestandes von Beziehungen über den Tod hinaus und auch die Schulung in den Tempeln der Weisheit . Das umfassende Panorama jenseitiger Welten, das sich aus diesem großen Werk erschließt, zeigt einerseits auf, dass die unmittelbar nach dem Ablegen des Körpers folgenden Jenseitswelten durchaus noch Ähnlichkeit mit dem Erdenleben aufweisen, während andererseits die höheren himmlischen Reiche weit jenseits des normalen menschlichen Denkens liegen. Ein Meilenstein der spirituellen Forschung, der die himmlischen Welten einem tieferen Verständnis nahebringt und eine unglaublich vielfältige und wunderbare Geistige Wirklichkeit aufzeigt!“ 

Dem kann ich nach dem Lesen des Buches nicht mehr viel hinzufügen außer dem geneigten Leser die dringende Empfehlung zu geben, dieses Buch zu lesen, denn es ist sehr gut geeignet deine etwaige Unbewusstheit zu beenden.