BlogVision

Behind the WallsDer geneigte Leser wird vielleicht wissen wollen, was soll dieser Blog und was bedeutet das Motto: „Die Welt ist keine Scheibe?“ Für die Verdeutlichung meiner Gedankengänge zur Veröffentlichung bestimmter Erkenntnisse greife ich mal auf die nebenstehende Illustration zurück. Ich habe dieses Bild mit dem Titel „Behind the Walls“ geschaffen um zu versinnbildlichen, dass wir tagtäglich vor etlichen Mauern stehen und zum Kern der Sache, zum Kern der Erkenntnis, zum Kern des Glaubens, wie auch immer, gar nicht vordringen können. Diese Mauern, welche sich da aufbäumen, bauen wir selbst. Wir bauen sie durch bornierte, kleingeistige, kurzsichtige Engstirnigkeit durch das vorbehaltlose dauerhafte Fahren in eingefahrenen Gleisen welche vom Mantel der Tradition und Moral eingehüllt werden. Wir merken nicht, dass wir die Mauern nicht überwinden, sondern diese nur umkreisen. Das war früher so und es ist es heute noch.

Ich komme zu meinem Motto: „Die Welt ist keine Scheibe!“. Wir erinnern uns an das Mittelalter und die Kirchenlehre, welche das „unumstößliche“ Dogma beinhaltete, dass die Erde eine Scheibe sei und sich die Sonne um die Erde drehen würde. Aus heutiger Sicht wissen wir, dass dieser Glaube (welcher damals von den Menschen im Einflussbereich der christlichen Kirche reflektiert wurde) falsch war. Wir wissen es einfach besser, denn wir haben die Erde als Kugel aus dem Weltall gesehen und können die Laufbahnen der Planeten um die Sonne genau verfolgen und berechnen. Hinsichtlich der Tatsache das die Welt keine Scheibe ist sagen wir heute: „Mann was waren die damals unwissend!“  Wir sollten uns aber hüten, diese Arroganz zu pflegen und zu vertiefen, denn wir haben zwar seit dem Mittelalter eins, zwei Mauern überwunden, befinden uns aber in Bezug auf den Kern immer noch Lichtjahre entfernt. Das hängt einfach damit zusammen, dass wir uns selbst mit sogenannten Wertvorstellungen und Gesetzen (nicht gemeint im Sinne von Rechtsvorschriften) einen Käfig gebaut haben, aus dem wir einfach nicht rauskommen wollen, weil es uns darin so vertraut ist. Was ich damit sagen will ist, dass wir bei bestimmten Betrachtungen von Menschen, welche eigene Erfahrungen und Erlebnisse wiedergeben, die nicht in das Bild des naturwissenschaftlichen, materialistischen und atheistischen Denkens passen als abwegig und verwirrt darstellen.

Ich würde mir wünschen, dass wir hier ein offeneres Denken an den Tag legen, welches nicht sofort mit einem Abblocken einhergeht was da heißt, dass etwas nicht sein kann, weil es dafür keine vernünftige Erklärung gibt. Hierbei geht schon die Krux des Fehldenkens damit los, dass die Beschreibung des Terminus „vernünftige Erklärung“ immer vom eingeschränkten Denken des Betrachtenden ausgeht. Ich will hier ein Beispiel nennen: Das Phänomen der sogenannten Nahtoderlebnisse ist weithin bekannt. Menschen, welche auf der Kippe zwischen Leben und Tod standen und dem Tode einen bestimmten Zeitraum lang sehr nahe waren, berichten über Wahrnehmungen und Erlebnisse, welche sie auf Grund ihrer körperlichen Verfassung gar nicht gemacht haben können. Da berichtet der Autofahrer, der einen schweren Verkehrsunfall hatte, dass er aus seinem Körper heraus geschleudert wurde und über dem selben schwebte und völlig schmerzfrei und klar alle Einzelheiten seiner Rettung verfolgen konnte bis hin zum Wortlaut der zwischen den Rettungskräften gewechselten Worte und den Handlungen der beteiligten Personen. Da schildert die Herzoperierte, dass sie während der schweren OP über ihrem Körper schwebte und durch einen Tunnel in ein Licht gezogen wurde, wo sie verstorbene Verwandte sah, welche sie wieder zurückschickten, weil sie noch nicht dran sei. Derartige Nahtoderfahrenugen wurden schon zu Tausenden dokumentiert. Die Betroffenen reden zumeist nicht freiwillig darüber, weil sie befürchten, dass ihre Schilderungen als Hirngespinnste abgetan werden. Das ist auch nicht verwunderlich, denn namhafte Mediziner und Biologen bestreiten, dass das Bewusstein des Ichs existieren kann, wenn der menschliche Körper lebenswichtige Funktionen – zumindest vorübergehend – einstellt. Warum glauben wir nicht einfach den Tausenden von Menschen, welche solche Erlebnisse hatten und schilderten und welche erstaunliche Parallelen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Religionszugehörigkeit, Wohnort und Auslösesituation aufweisen?

Mit dem vorliegenden Blog möchte ich einfach einen Beitrag dazu leisten, die Mauern in unseren Köpfen etwas aufzubrechen. Das klingt jetzt sehr hochtrabend, aber ich selbst habe meine eigene – vorher betonierte – Einstellung geändert und mich für neue Denkansätze geöffnet. Das ist um Gottes willen keine Aufforderung, neue Dogmen zu erfinden, deren Unumstößlichkeit fortan feststehen soll. Denn wenn man so ansetzt, hat man bereits wieder eine neue Mauer gebaut.

Bloggebrauchsanleitung:
Die meisten Besucher einer Blogseite werden bereits wissen, dass in einem Blog eine Art Zeitregister integriert ist. Die neuesten Artikel erscheinen daher immer zuerst und ganz oben und sind auf der ersten Seite aufrufbar. Da es aber auch sehr interessante Artikel gibt, welche in der Vergangenheit liegen und auf der ersten Seite daher nicht mehr erscheinen, habe ich sämtliche Artikel mit sogenannten Tags=Schlagwörtern versehen. Oben rechts siehst du eine Schlagwortliste, wobei die unterschiedliche Größe der Schlagwörter auf die Anzahl der unter dem Tag abgelegten Artikel hinweist. Wenn du also mit dem Mauszeiger auf ein Schlagwort gehst und darauf klickst, dann öffnet sich eine Verlinkung zu der Taglistung aller unter dem Schlagwort abgelegten Artikel. Das kann zu einer interessanten Entdeckungsreise werden. Ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Entdecken.

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