Der Sog ins schwarze Loch

Schwarzes-Loch

Bildquelle: Wikipedia.de

Ein Schwarzes Loch ist ein Objekt, das in seiner unmittelbaren Umgebung eine so starke Gravitation erzeugt, dass weder Materie noch Information (etwa Licht- oder Radiosignale) diese Umgebung verlassen kann. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie verformt eine ausreichend kompakte Masse die Raumzeit so stark, dass sich ein Schwarzes Loch bildet. (Quelle: Wikipedia.de)

Geht es euch vielleicht auch gerade so wie mir, dass die Zeitereignisse einen Sog spüren lassen, welcher einem quasi den Boden unter den Füßen wegzieht. Man kann sich dem nicht entziehen; wird geradezu genötigt, in die Richtung zu blicken, in die man gar nicht gezogen werden möchte. Spürt ihr auch die Veränderungen, die die jetzige Zeit mit sich bringt, solche die uns Angst machen, weil wir nicht wissen, wo die Reise hingeht. Es ist wie bei einem schwarzen Loch; keine Macht kann uns mehr aus dem Sog befreien. Woher kommt dieses Gefühl? Wir erleben jeden Tag mit Blick auf die Medien und dem mulmigen Gefühl, dass die alten ruhigen Zeiten irgendwie vorbei sind. Unser Umfeld hat sich verändert; wir sehen ständig neue Gesichter von Menschen die wir nicht kennen und die unsere Sprache nicht beherrschen. Sicher saßen wir bis dato auf einer Art Wohlstandsinsel und der besagte Rest der Welt hat uns wenig gestört; waren die fremden Menschen doch weit weit weg. Das hat sich nach 2011 und insbesondere nach 2015 in einem besonderen Maße verändert. Warum in manchen Staaten und Regionen kriegerische Auseinandersetzungen geführt werden und wer da gegen wen kämpft, wird uns bisweilen in den Medien erklärt. Böse Diktatoren wurden vom jeweiligen „Volk“ gestürzt und manche von ihnen halten sich hartnäckig immer noch weiter auf ihrem Machtstuhl. Da kämpft nun die eine Gruppe gegen eine andere, Allianzen bilden sich und führen zu neuen Kämpfen. Keiner scheint zu siegen und keiner zu verlieren. Nur beim Zerstören sind alle recht erfolgreich. Menschen (zumeist männlich, zwischen unbegleitet minderjährig und 50, mit Handy) flüchten aus den Kriegsgebieten ins Nachbarland, von dort ins nächste Nachbarland, dann ins nächste Nachbarland bis sie dann endlich ins sichere Deutschland gelangen. Manchmal liegt ein Meer dazwischen, was aber letztendlich auch kein Hindernis ist; da es ja „nette“ Menschen gibt, die für ein geringes Entgelt von wenigen tausend Euro pro Kopf, schwimmbares Gerät überlassen, welches zumindest eine Fahrt in internationale Gewässer und in eine sichere Seenot gewährleistet, welche diverse Retter dazu nötigt, die Seenotbetroffenen aufzunehmen und ins nächstgelegene EU-Land zu befördern.  Die Angelandeten sind aber noch nicht am Ziel ihrer Träume. Sie wollen dahin, wo sie mit Gold verglichen und für wertvoller als selbiges befunden werden: Deutschland! Gelobtes sicheres Deutschland, sicherer als Jordanien, die Türkei, Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Kroatien, Tschechien, Slowenien, Italien und Österreich!

Nun ja die Balkanroute ist vermeintlich dicht, aber es gibt ja noch andere Wege und viele von denen führen nach Germania.  Dieses „geheiligte“ Land ist für viele Menschen wie ein schwarzes Loch; sie werden unwiderstehlich in den deutschländischen Strudel gesogen und können sich einfach nicht dagegen wehren. Ein schwarzes Loch, welches ohne Votum der Eingeborenen geöffnet wurde, kraft der Wassersuppe der Kanzlerin mit der Raute. Die Eingeborenen braucht sie nicht zu fragen, denn sie wurdevon denen ja gewählt. Und die Gesetze kann man schon mal ohne Bundestag aus humanitären Gründen aussetzen. Alles ist gut, wir schaffen das!

Okay … ja .. ich bin sarkastisch! Jedoch ist es für mich keine Selbstverständlichkeit, dass hier eine Entwicklung mit stoischer Gleichmut hingenommen wird, welche nicht durch einen demokratischen Akt legitimiert wurde. Wenn nun einige Besserwisser meinen, dass die Wahl von 2013 die Kanzlerin zu ihrer Entscheidung vom September 2015 ermächtigt hätte, möchte ich vehement widersprechen. Wenn man über eine Million Mennschen ohne Aufenthaltstitel entgegen der Regelungen internationaler Verträge und unter Missachtung des Grundgesetzes und diverser Bundesgesetze ins Land einreisen lässt, ist dies verfassungs- und gesetzeswidrig. Ja ich höre sie, die Argumente, dass dies aus humanitären Gründen passiert wäre. Ich bin für humanitäre Maßnahmen, jedoch muss dies in einem breiten gesellschaftlichen Konsens geschehen. Was hinderte die Kanzlerin eigentlich daran, diese Problematik den deutschen Eingeborenen zur Entscheidung vorzulegen. Diese Art der Entscheidung nennt man Volksentscheid. Die Schweiz hat damit keine Probleme; selbige sollte hier Vorbild sein!

So man sich nicht mit dem Willen des Volkes auseinandersetzt und ihm die Angelegenheit zur Entscheidung vorlegt, muss man sich nicht wundern, dass viele Menschen die nun aufgezwungene Entwicklung nicht akzeptieren können, sich jedoch wie bei einem schwarzen Loch in einem Zwang gefangen fühlen. Dies ist keine Basis für eine gesellschaftliche Entwicklung, welche die breite Aktzeptanz der Bevölkerung finden sollte. Das schwarze Loch ist aufgetan …

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