Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit

Man kennt das Gefühl; man will etwas Bestimmtes, ganz intensiv, ganz fest, ganz verkrampft. Man ist darauf fixiert und wiederholt gedanklich seine Intension, immer und immer wieder. Es wird zu einer Zeitschleife, die wiederholt abläuft. Das ersehnte Ziel ist aber nicht erreichbar. Es ist wie verhext. Wenn ich jetzt sage, dass es so nicht funktionieren kann, weil es nicht in der Lebensplanung steht, dann wird der Eine oder Andere vielleicht sagen …. Lebensplanung? Was ist das denn für ein Schwachsinn! Nun gut … diese Einstellung kann ich verstehen. Ich war früher auch nicht anders. Nun kam mir ein Buch von Sylvia Browne in die Hände, welches den Titel „Einsichten“ trägt. In diesem Buch erläutert die Autorin die Sichtweise ihres spirituellen Weltbildes und ihrer im Laufe ihrer Praxis als Medium gemachten Erfahrungen. Sie fügt ihren Erläuterungen etliche Briefe ihrer Klienten bei, welche ihr nach einer Beratung, einem sogenannten Reading, erstaunliche Dinge berichteten, die sich so ereigneten, wie sie ihnen angekündigt worden waren. Viele hatten ihre Zweifel, dass die Ankündigung von Sylvia Browne tatsächlich eintreten würde. Es gab hier natürlich immer ein gewisses Zeitfenster zwischen dem Reading und dem eintretenden Ereignis. Letztlich trat das Ereignis aber zur Verblüffung der Klienten fast wortgenau ein. Völlig überraschend, weil sie nicht mehr daran dachten, aber trotzdem kam es so sicher wie das Amen in der Kirche.

Was hat es nun mit der Lebensplanung auf sich? Hier ist ein kurzer Diskurs zum Thema „Reinkarnation“ und „Weltbild“ nötig. Beim rein materialistíschen Weltbild wird davon ausgegangen, dass der Mensch geboren wird, sein Leben lebt und stirbt. Es gibt danach keine Trennung zwischen Körper und Geist. Mit dem Körper stirbt auch das Bewusstsein. Die spirituelle Sichtweise der Religionen geht hingegen davon aus, dass Körper und Geist (bzw. die Seele) getrennt zu sehen sind, d.h. mit dem Tod keine Einheit im Diesseits mehr bilden und die unsterbliche Seele in die andere Dimension (ins Jenseits) übergeht. Der Geist (die Seele) das ist unser Ich-Bewusstsein, welches mit dem Tode des physischen Körpers nicht einfach aufhört zu existieren. Es geht weiter, denn das „Ich“ hört nicht auf, wahrzunehmen. Dies ist auch meine persönliche Überzeugung. Tausende von Nahtodberichten, welche dokumentiert sind, haben dies bewiesen. Ich verweise hierzu auf meinen Blogeintrag „Der Tod ist nicht das Ende“. Dass die Reinkarnation der Glaube an die Wiedergeburt ist, brauche ich wohl nicht näher erläutern. Dieser Glaube wird nicht von allen Religionen reflektiert. Die Reinkarnation wurde durch sogenannte Rückführungsmeditationen nachvollzogen, bei denen der Klient mittels Hypnose in ein altes Bewusstsein eines früheren Lebens gebracht wird. Einzelheiten aus den früheren Leben konnten in vielen Fällen durch alte Chroniken, Taufregister und Personanstandsbücher verifiziert werden. Über einzelne Fälle wurde in den Medien berichtet.

Wenn man nun den Versuch unternimmt, den Erläuterungen von Sylvia Browne zu folgen, so sollte man zunächst als gegeben  unterstellen, dass a) Körper und Geist (Seele) keine dauerhafte Einheit bilden und b) die Seele – von Zeit zu Zeit – in einem neuen Körper wiedergeboren wird. Sylvia Browne erläutert nun, dass unser eigentliches Zuhause auf der jenseitigen Ebene liegt. Was wir auf dieser Seite, in unserem Körper und in dieser Welt absolvieren, sei nur so etwas wie ein „Ausbildungslager“ um uns fortzuentwickeln. Unsere eigene Seele hat hierbei vor der Reinkarnation das „Drehbuch“, den Lebensplan, für dieses Leben geschrieben. Natürlich sind wir uns dessen nicht bewusst. Angesichts dessen, dass da so negative und teilweise schlimme Schicksalsschläge im eigenen Leben passierten, mag es unglaublich sein, dass man diese Dinge in seinen Lebensplan geschrieben hat. Als rationell denkender Mensch müsste man meinen, dass man doch, wenn man es selbst in der Hand hat, sich nur Harmonie, Glück und Liebe in den eigenen Lebensplan schreiben würde. Sylvia Browne argumentiert hier aber, wie ich meine nachvollziehbar, dass man dann doch gleich in der jenseitigen Ebene bleiben könnte, weil  es da irdische Probleme gar nicht gäbe, denn die Seele lebt dort in Harmonie, Glück und Liebe. Insoweit erscheint es überzeugend, dass die Seele im irdischen reinkanierten Leben nur „wachsen“ kann, wenn sie in ihren Lebensplan ein Lernpotential hineingeschrieben hat.

Sylvia Browne ist nun als Medium in der Lage in den Lebensplänen ihrer Klienten „zu lesen“ und diesen bestimmte Einzelheiten aus ihrem jeweiligen Lebensplan mitzuteilen. Da sind Ereignisse zu Partnerschaft, Beruf und Familie, welche sie ihren Klienten mitteilt, die da eintreten werden, weil sie so geschrieben wurden. Viele Klienten der Sylvia Browne konnten es nicht glauben, weil sie so von ihrer gegenwärtigen Situation überzeugt waren, dass sie da nur die für sie wahrnehmbare Perspektive sahen. Es ist wohl das Beste, wenn ich hier einfach mal aus dem Buch von Sylvia Browne zitiere:

1. Zu Partnerschaft und Liebe:
„Ich fragte Sylvia, ob sie sah, dass ich meinen Freund, mit dem ich damals zusammen war, heiraten würde. Ich war enttäuscht, als sie mir dringend riet, diesen „Stubenhocker“ loszuwerden. Dann fragte sie mich, ob ich einen großen, kräftigen Kerl mit Haselnussaugen und dunkelbraunem, lockigen Haar kennen würde, denn das sei der Mann, den ich irgendwann im Frühjahr heiraten würde (mein Reading fand im November statt).
Ich hätte Ihnen meine Bestätigung schon früher geschickt, aber ich komme gerade aus demn Flitterwochen zurück, die ich mit einem großen, kräftigen Kerl mit Haselnussaugen und dunkelbraunem, lockigen Haar verbracht habe, den ich während der Winterferien kennenlernte, kurz nachdem ich dem „Stubenhocker“ den Laufpass gegeben hatte …. (von Lilly)“

2. Zu Beruf
„Liebe Frau Browne, ….. ich war am Flughafen von San Josè Ihr Gepäckträger am Terminal der American Airlines und ich fragte Sie, ob ich meinen Beruf wechseln würde. Sie sagten mir, dass ich mein Talent vergeudete und es an der Zeit sei, all meine Energie in meine Musikkarierre zu stecken. Ich habe Ihren Rat befolgt …. ich bin inzwischen ein erfolgreicher Musikproduzent mit Namen wie Maria Carey und T.L.C. auf meiner Referenzliste …. (von Keith)“

Das waren bloß zwei Beispiele, die ich gekürzt wiedergegeben habe. In dem Buch von Sylvia Browne werden etliche andere, teilweise sehr verblüffende Beispiele für genannte Lebensveränderungen, wiedergegeben. Etliche Angaben sind sogar eidesstattlich versichert worden.

In Punkto Liebe und Partnerschaft, welche meines Erachtens immer die größten Potentiale menschlicher Entwicklung und Tragödien wiederspiegeln, gibt Sylvia Browne dem Leser – der vielleicht schon lange auf der Suche nach dem idealen Partner ist – einen verblüffenden Rat: „Je zufriedener Sie damit sind, frei und unabhängig zu sein, und je weniger sie eine Beziehung brauchen, desto größer sind Ihre Chancen, den Richtigen / die Richtige zu finden. Dies ist eine Tatsache und gleichzeitig ein Versprechen.“ 

Das ist das Gesetz der Gegensätzlichkeit!  

    

2 Antworten zu Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit

  1. […] will dies beantworten. Zunächst bitte ich dich aber, meinen früheren Blogeintrag zu lesen. Ich hatte dort schon etwas zu Reinkarnation und Trennung von Körper und Geist erläutert. […]

  2. […] Jedoch deuten einige Umstände darauf hin, dass dem nicht ganz so ist. In meinem früheren Artikel „Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit“ hatte ich bereits ausgeführt, dass wir nichts realisieren können, was nicht in unserem Lebensplan […]

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