Der Weg zum bewussten Traum

Der Klartraum ist, wie bereits in vorangegangen Blogeinträgen erläutert, eine Möglichkeit, sein eigenes Bewusstsein mit einer Intension zu erweitern, wie man es nie vermuten würde. Die erste große Hürde, um diese Erfahrung zu machen, ist die, dass man im Traum unbedingt wieder die Oberhand über die eigene Bewusstseinssteuerung erlangen muss. Man muss merken, dass man träumt, damit man den Sprung in die andere Ebene des Traumes schaffen kann. Eine Grundvorraussetzung hierfür ist es, dass man sich eine gewisse kritische Alltagshaltung aneignet. Es fällt mir schwer, zu erklären, wie man das verstehen soll, ich versuche es hier aber zu vermitteln. Alle diejenigen, welche schon mal einen Klartraum hatten, können leichter nachvollziehen, worauf es ankommt.

Ich will da mal mit einem Fallbeispiel einsteigen:
Stell dir mal vor, du bist in New York auf dem Times Square und schaust dich um. Überall grell schreiende Werbung, wobei du natürlich registrierst, dass alles auf dich in Englisch einwirkt. Das könnte in etwa so aussehen (Bitte auf das Thumnail klicken):

Es ist also alles völlig normal und du würdest im Traum nicht darandenken, dass du vielleicht gerade mitten im Träumen bist und deine Wahrnehmungen nur Traumhandlungen sind. Plötzlich bemerkst du aber, dass bei deinen Wahrnehmungen etwas nicht stimmt.

Bei unserem Time Square Beispiel tauchen in der wahrgenommenen Werbung plötzlich deutsche Wörter oder gar Sätze auf. Das könnte in etwa so wirken (Bitte auf das Thumnail klicken):

Es wird dir plötzlich bewusst, dass hier etwas nicht stimmt und dir wird klar, dass du träumst. Der Traum selbst weist dich auf den Umstand hin, dass du nicht wach bist, sondern träumst. Entweder du merkst diesen Wink mit dem Zaunpfahl oder dein Bewusstsein verarscht dich ungehemmt weiter.

Genau an diesem Punkt musst du im Alltagsleben deine innere Einstellung finden. Blicke daher im Wachzustand immer kritisch auf deine Wahrnehmungen und versuche dir mal vorzustellen, wie es wäre, wenn mal eine Situation eintritt, welche so gar nicht eintreten kann, weil dies deiner eigenen Erfahrung gar nicht möglich ist.

Wenn man also diese kritische Haltung im Wachzustand bewusst aufbaut wird man bald den Weg zum bewussten Traum finden.

2 Antworten zu Der Weg zum bewussten Traum

  1. Holger Schmid sagt:

    Hallo, ich habe das Buch „Vom Zauberlehrlimg zum Magier“ geschrieben, erschienen im Dietmar-Klotz-Verlag, war mit Paul Tholey befreundet, habe mal kritische Anmerkungen zum Phänomen des OOBE gemacht. Ich habe noch keine Homepage, möchte aber eine erstellen. Ihre Seite hat viele Phänomene veränderter Bewußtseinszustände – was immer häufiger populär wird seit Monroe sein Hemi-Sync erfunden hat -, in dem keine Silbe von dem Einfluss jenseitiger Geistwesen auf das Bewußtseinsfeld genannt werden. Wie stehen Sie dazu?

  2. visionblue sagt:

    Hallo Herr Schmid, ich bin gerade unterwegs und werde mich nächste Woche zu Ihrer Frage äußern. Nur ganz kurz: Selbstverständlich können jenseitige Geistwesen Einfluss auf unser Bewusstseinsfeld nehmen.
    Herzlichst Jens Vogler

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