Die Zeit rennt – das Wetter auch

WetterBetrachtet man den Kalender, so stellt man mit Entsetzen fest, dass das schon wieder der letzte Tag im Oktober ist. Das ist wie jedes Jahr, nur jedes mal ein wenig schlimmer. Das Klima spielt verrückt. Einen richtigen Herbst gibt es nicht mehr, wie es auch keinen richtigen Frühling mehr gibt. Gerade letzte Woche noch Mitte 20 Grad Celsius und diese Woche soll es schneien. Der Oktober war der wärmste seit der Wetteraufzeichnung. Fein fein, vielleicht wird es auch der kälteste oder wärmste November, Dezember, Januar usw. seit der Wetteraufzeichnung … wer weiß das schon?!!! Wir ernten das was wir vor 25 Jahren säten.  Da haben wir alle noch viel viel mehr als das Viele von heute in die Atmosphäre gejagt. Wir bemühen uns hier in Deutschland schön „umweltfreundlich“ zu sein. Wir sind es vielleicht auch im Verhältnis zu vor 25 Jahren. Aber nützt es, wenn der kleine deutsche Furz auf der Landkarte keinen mehr lässt, aber die großen Furzer ala Russia, USA und PR China weiter ihre Megaausdünstungen in unsere Lufthülle ablassen. Roland Emmerich’s Vision in „THE DAY AFTER TOMORROW“ bekommt immer mehr Konturen. Wir betrachten das Ganze nicht mehr durch die Milchglasscheibe und können uns gar nicht vorstellen, was da auf uns zurollt, sondern, wir sehen das Ding klar vor uns. Es ist nur eine Frage der Zeit. Keine schöne Aussicht für uns und unsere Kinder. Jetzt werden einige sagen, ich sehe das Ganze viel zu schwarz. Vielleicht … aber konnten wir uns vor einigen Jahren vorstellen, dass in Deutschland Tornados ganze Dörfer verwüsten? Einige nennen die Dinger jetzt noch Windhosen, obwohl das ungefähr so ist, als ob man einen ausgewachsenen Tiger als Schmusekatze bezeichnen würde. 

Lange Rede kurzer Sinn, das Wetter ist wie das Leben, schnelllebig und immer für Überraschungen gut … der Witz ist nur, wenn wir etwas auf das Wetter schieben sollten, dann dürfen wir nicht vergessen, dass wir eine Menge dazu beigetragen haben, dass das Wetter heute so launisch und unberechenbar geworden ist. Letztlich reflektiert der Klimawandel nur unsere egoistische menschliche Natur. Denn wie es in die Atmosphäre hineinbläst, so bläst es irgendwo auf dieser Welt wieder heraus.

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