Ein Quantensprung der Erkenntnis

Ich war früher materialistisch eingestellt und dachte, dass mit dem Tod der Schalter umgelegt wird und mein Bewusstsein – die Wahrnahme des Selbst – gelöscht wird wie eine Datei, die man im Computer aus dem Papierkorb schmeist. Ratts-Batts alles aus … es macht zzzzipp und alles ist weggeknipst. Eine wirklich schreckliche Vorstellung. So richtig vom Gegenteil war ich nicht zu überzeugen … auch bei mir überwogen die Zweifel einem gewissen Wunschdenken, dass es da vielleicht doch noch etwas nach dem Tode gäbe. Wie nun komme ich zu der Überzeugung, dass ich heute fest daran glaube, dass der sogenannte Tod nicht das Ende der Wahrnahme des Selbst ist, sondern nur der Übergang in eine andere Bewusstseinsform? Drei Dinge haben mich überzeugt. Erstens ein persönliches paranormales Schlüsselerlebnis, zweitens die Schilderungen sogenannter Nahtoderlebnisse durch die verschiedensten Menschen (publiziert oder mir selbst berichtet) und drittens die Erkenntnisse der Quantenmechanik.

1. Mein Schlüsselerlebnis war eine Fernwahrnahme eines Ereignisses, was sich zeitgleich in 1000 km Entfernung abspielte und ich umgedeutet als Traumszenario wahrnahm. Es war der „Tod“ von Prinzessin Diana, den ich zeitgleich in einem Traum wahrnahm. Zu dieser zeit war ich tiefster Skeptiker im Hinblick auf den Glauben an eine Fortexistenz des Bewusstseins nach dem „Tode“. Wieso aber konnte ich, der immer mit beiden Füßen fest auf dem wissenschaftlich bewiesenen festen Boden der materialistischen Naturgesetze gestanden hatte, plötzlich etwas wahrnehmen, bevor es als Nachricht in den Medien überhaupt publik wurde. Vielleicht kann man sich vorstellen, dass ich da ins Grübeln kam. Dies war der erste Ansatz für mich, tiefer in die Dinge hineinzuschauen.

2. Die verschiedensten Nahtoderlebnisse sind sehr umfangreich in Büchern und im Internet publiziert. Hier stellt sich natürlich die Frage: Ist das nicht alles die Ausgeburt einer sehr lebhaften Phantasie von Leuten, die einer besonderen Stresssituation ausgesetzt waren? Auf den ersten Blick könnte man das meinen, jedoch muss man die Umstände des jeweiligen Nahtoderlebnisses betrachten und bei fast allen Schilderungen wird man Parallelen feststellen, die Zweifel an einer nur lebhaften Phantasie der „Probanden“ aufkommen lassen. Die im jeweiligen Fall befassten Mediziner bestätigen, dass der Patient klinisch tot war. Zumeist wird dies untersetzt durch ein EEG, welches nachweislich eine Nulllinie anzeigte. Dieser Zustand hielt ein paar Minuten vor. Der Patient konnte nach den Erkenntnissen der Schulmedizin gar nichts mehr wahrnehmen. Gleichwohl kann der Reanimierte nach dem Wiedererlangen des körperlichen Bewusstseins detailliert berichten, was sich so im OP, auf der Intensivstation oder am Unfallort in dem „Zeitraum der Nulllinie“ alles abspielte. Er beschreibt die Ärzte, Krankenschwestern und Helfer. Er gibt deren Worte mit einer Detailtreue wieder, welche verblüfft. Nun sagen die Kritiker, dass dies alles von Restwahrnehmungen herrühre, welche der Patient mit seinem Unterbewusstsein aufgenommen habe. Dies sei gepaart mit Wahrnehmungen, welche der Patient vor seiner Bewusstlosigkeit aufgenommen habe. Diese Kritiker übersehen, dass es durchaus auch Schilderungen von Menschen über Wahrnehmungen bei Nahtoderlebnissen gibt, die wegen ihrer körperlichen Behinderungen solche Wahrnehmungen gar nicht gehabt haben konnten. So konnten Blinde (von Geburt an blind) wiedergeben, wie die Ärzte und Schwestern bzw. Helfer aussahen, was sie anhatten und was sie taten. Solche Schilderungen sind für mich ein Beweis. Es sind auch keine Scharlatane, die solche Erlebnisse schilderten. Diese Erlebnisse ziehen sich durch alle Alterstufen und sind überall auf der Welt und sind bei Angehörigen aller ethnischen Gruppen und der verschiedenen Religionen bekannt geworden. Auch sog. Prominente hatten solche Erlebnisse. Ein bekanntes Beispiel ist der Schriftsteller Ernest Hemmingway, welcher bei einer lebensbedrohlichen Verletzung im 1. Weltkrieg ein Nahtoderlebnis hatte, bei dem er seinen Körper verließ und alles sah, was man mit ihm machte. Letztlich habe ich auch in meinem persönlichen Umfeld einige Personen kennen gelernt, welche mir solche Erlebnisse schilderten. Zumeist vertrauen sich Bekannte so leicht keinem an, weil die Meisten solche Schilderungen meist als Spinnerei abtun. Meist hilft ein einfühlsames Gespräch, bei welchem man beilläufig erwähnt, dass man über solche Themen nachdenkt, um von einem Bekannten plötzlich solche Schilderungen bestätigt zu bekommen an Hand dessen eigenen Erlebens.

3. Die Quantenphysik oder auch Quantenmechanik; es gibt hier eine erstaunliche Verknüpfung zwischen der Jenseits-Theorie und der Quantenphysik. Die sog. Quanten, d.h. die kleinsten Teilchen unterhalb der Ebene eines Atoms haben keineswegs „normale“ Eigenschaften, wie namhafte Physiker herausfanden:
…dass Quanten Informationen austauschen und voneinander lernen können;
…dass Quanten denkende Einheiten sind;
…dass Quanten jenseits der normalen Regeln von Raum und Zeit existieren;
…dass Quanten jenseits des Ursache-Wirkung-Gesetzes existieren oder wirkenkönnen;
…dass Quanten gleichzeitig an verschiedenen Orten sein können; -dass in Quanten-Grundmustern das Wissen der Evolution und Geschichteunzerstörbar gespeichert ist;

Hieraus ergibt sich: -dass auch Vorahnungen (Präkognition), Gedankenübertragung (Telepathie)und Fernbewegung (Telekinese) verständlich werden, -dass nichts im menschlichen Bewusstsein geschieht, ohne dass irgend etwas im Universum darauf reagiert.

Aus diesen Erkenntnissen, welche in der Quantenphysik gewonnen wurde, schloss sich für mich sozusagen der Kreis der Erkenntnis und ich hatte einen Anknüpfungspunkt zu den so genannten Naturwissenschaften. Eine sehr schöne Betrachtung zu diesem Thema nimmt Armin Risi mit seinem Artikel: Mysteriöse Materie: Die Entdeckung der Quantenphysik vor.

Eine Antwort zu Ein Quantensprung der Erkenntnis

  1. Irgendwer sagt:

    Das Dilemma der Wahrnehmungsforschung

    Interessant ist die gegenwärtig in der Wissenschaft anerkannte Aussage, dass der Mensch nicht das wahrnimmt, was ist, sondern nur das, was sein Gehirn daraus macht.

    Nach diesem „streng wissenschaftlichen“ Standpunkt ist es aber logisch und zwingend, dass dann auch das Gehirn selbst nur etwas sein kann, was durch „irgend etwas“ in unser Bewusstsein gelangt. Weil das Ergebnis nicht seine eigene Ursache sein kann, muss es also eine Wahrnehmungsinstanz geben, die mindestens vom Gehirn unabhängig existiert und die Ursache dafür ist, dass wir wahrnehmen.

    Mit betroffen von dieser Problematik ist jedoch auch die Quantenphysik, die trotz ihrer eigenen Forschungsergebnisse (alles ist ganz anders) nicht davon lassen kann, auch Quanten im weitesten Sinne materiell zu betrachten (Zuordnung materieller Größen, was schon durch die Aussage „gleichzeitig an verschiedenen Orten“ deutlich wird). Raum und damit Orte sind jedoch notwendiger Bestandteil der Materialität. Innerhalb solcher Bereiche, die – wie in dem Beitrag „Ein Quantensprung der Erkenntnis“ angedeutet – Ursache des Ergebnisses „Materie“ sind, kommt Materie als Ursache nicht vor, dort kann also auch kein Raum sein.

    Wenn wir bei solchen Themen gedanklich weiter kommen wollen, dann ist es unverzichtbar, streng zu trennen zwischen (salopp ausgedrückt) „irgend etwas“ als Ursache und Materie als Ergebnis. Doch sobald wir anfangen, ernsthaft eine solche Trennung vorzunehmen, drängt sich uns der Verdacht auf, dass es nach aller Logik gar keine Materie geben kann, es sei denn, wir betrachten Materie als das Vorstellungsbild von „irgend etwas“ (egal, ob wir es nun Urbewusstsein, Geist oder sonst wie nennen).

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