Mach den Kopf frei!

24. August 2016

Hast du die drei Minuten Filmausschnitt aus dem Streifen „Peaceful Warrior“ angeschaut? Die Szene ist voller Aussagen, die bei tieferer Betrachtung einem den Unterkiefer herunterklappen lassen. Allein schon der kurze Dialog um den verlorenen Verstand sollte uns alle zum Nachdenken bringen. Sokrates schmeißt seinen „Schüler“ Dan unverhofft von der Brücke ins kalte Wasser, um ihm den Kopf frei zu machen. Der ist empört und fragt den alten Mann ob er „den Verstand verloren“ habe. Die Antwort: „Dafür habe ich ein Leben lang gearbeitet!“ und: „Wir müssen dich auch dazu bringen, den Verstand zu verlieren!“ Hier setzt der Film an, dem Zuschauer die Botschaft zu vermitteln, dass wir unser Bewusstsein regelmäßig mit Dingen und Informationen füllen, die den Blick von den wichtigen, wirklich bedeutungsvollen Ereignissen ablenken. So leben wir ein Leben, das uns nicht zufriedenstellt und der Alltag wird durch Gegebenheiten gefüllt, die uns vorgegeben werden und den wir somit nicht in der Hand haben. Wir reagieren, ohne zu agieren und wir sind Sklaven unserer gebundenen Gedanken. Wenn wir Nachrichten in den Medien verfolgen, wenn wir Postings unserer Freunde bei Facebook lesen, wenn wir vorgewertete Ansichten zur Kenntnis nehmen, so wird unser Bewusstsein auf vorgeprägte Gedankenschienen gelenkt, welche uns am freien Denken hindern. Wir regen uns auf, weil der Inhalt einer negativen Nachricht einen vermeintlichen Einfluss auf unser Leben hat. Wir sind entsetzt, weil wir etwas über grauenhafte Taten religiöser Fanatiker erfahren. Wir bekommen Angst, weil viele Politiker von einer ernsten Lage und einer Bedrohung sprechen, die zum Krieg führen könnte. Vielleicht sollte man sich vor Augen halten, dass hinter Nachrichten und Gerüchten immer Personen stecken, die uns offenbar beschäftigt  halten und sogar manipulieren  wollen. Wer seine persönlichen Paranoia pflegt, hat keine Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob er gerade persönlich am Nasenring der Meinungsmacher durch die Arena seiner Realität gezerrt wird. Das Schlimme dabei ist, dass wir mit unseren Ängsten und negativen Gedanken das Quantenfeld mit niederen Energien „füttern“ und so genau die Mächte gestärkt bzw. verstärkt werden, die wir eigentlich ablehnen bzw. die uns nicht gut tun. Viel schlimmer ist dabei noch der Umstand, dass Quanten nicht nur gedanklich von uns beeinflusst werden können, sondern dass sie sogar unsere Gedanken verkörpern? Wie komme ich zu dieser Behauptung? Es gibt Beweise dafür; hier möchte ich aus meinem 2014 erschienenen Buch „Vision Blue – Befreie dein Denken“  und dort aus dem Kapitel 5 „Die Kraft der Gedanken“ (Seiten 54 bis 55) zitieren:

„Eine der Schlüsselszenen des … populär-wissenschaftlichen Dokumentarfilms Bleep ist, als die Hauptdarstellerin der Rahmenhandlung Amanda die U-Bahn verpasst und während des unfreiwilligen Aufenthaltes in der U-Bahn-Station Bekanntschaft mit den Forschungen des Japaners Dr. Masaru Emoto macht. Auf dem Bahnsteig wird eine Ausstellung mit dem Thema „Die Botschaft des Wassers“ gezeigt. Eine Hostess präsentiert eine Sammlung großformatiger Bilder und erläutert den Anwesenden, dass Emoto diese mit Hilfe von leistungsstarken Mikroskopen von gefrorenen Wassermolekülen aufgenommen hat. Dr. Emotos Fotos sind für sich genommen noch keine Sensation. Jedoch entdeckte er, dass Kristalle, die sich in gefrorenem Wasser bildeten, ihre Form verändern, wenn vorher bestimmte konzentrierte Gedanken auf das Wasser gerichtet werden, welches so dann eingefroren wird. Er hat herausgefunden, dass Wasser von klaren Quellen und Wasser, das liebevollen Worten ausgesetzt wurde, strahlende, komplexe und farbenfrohe schnee-flockenartige Formen aufweist. Als Kontrast dazu zeige Wasser, das negativen Gedanken ausgesetzt wird, unvollständige, asymmetrische Formen in grauen Farben. Untersetzt wird seine Forschungsarbeit durch tausende Fotografien und genau protokollierte Untersuchungsabläufe.[1]

In der Bahnsteigszene äußert ein anderer Besucher der U-Bahn-Station im Zusammenhang mit den dort vorgestellten Forschungen Dr. Emotos gegenüber Amanda:

‚Wenn Gedanken so einen Einfluss auf Wasser haben, welchen Einfluss haben sie dann erst auf uns?‘

Mit dieser kurzen Aussage wird etwas auf den Punkt gebracht, was uns zu denken geben sollte. Der menschliche Körper besteht zu über 70 % aus Wasser.[2] Wenn wir uns jetzt vergegenwärtigen, dass Wasser aus Wasserstoff- und Sauerstoffatomen besteht, die wiederum aus Quanten bestehen, dann wird klar, dass es eine Verknüpfung zwischen den Forschungen Dr. Emotos und den beschriebenen quantenphysikalischen Phänomenen gibt. Daher muss davon ausgegangen werden, dass man mit Gedanken Materie beeinflussen, sprich verändern, kann.

Jedoch sind es nicht nur substanzielle Veränderungen von Materie durch Gedanken, die im täglichen Leben eine Rolle spielen, sondern ist es auch unser Denken selbst, das einen direkten Einfluss auf die Realität nimmt. Hier erzielt ein einzelner Gedanke zwar im Regelfall noch keinen Effekt[3]; jedoch wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Konzentration der Gedanken vieler Menschen auf ein Ziel zu messbaren Ergebnissen führt.

Dr. John Hagelin[4] beschreibt in dem Dokumentarfilm Bleep ein Experiment, welches diese These eindrucksvoll belegt:

‚In Washington, der Mordhauptstadt der Welt, fand im Sommer 1993 ein großes Experiment statt. 4000 Freiwillige aus hundert Ländern kamen zusammen, um gemeinsam eine lange Zeit am Tag zu meditieren. Vorausgesagt wurde, bei einer so großen Gruppe würde es den Sommer in Washington eine 25%ige Reduktion der Kriminalitätsrate gemäß FBI-Definition geben. Der Polizeichef sagte im Fernsehen: »Um diesen Sommer die Kriminalitätsrate in Washington um 25 % zu reduzieren, ist schon ein halber Meter Schnee erforderlich!« Aber schließlich wurde die Polizei zum Mitarbeiter und Autor dieser Studie, weil die Ergebnisse tatsächlich eine 25%ige Reduktion bei Gewaltverbrechen aufzeigten. Wir konnten das nach 48 früheren Studien im kleineren Umfang voraussagen.‘

Im Zusammenhang mit dem Experiment ist zu erwähnen, dass die 4000 Meditierenden ihre Gedanken einheitlich auf Stille und Frieden ausrichteten und sich der Effekt positiv in den Zahlen der Verbrechen in Washington während der Meditationsphase niederschlug. Man stelle sich nun vor, wenn alle Menschen auf der Erde ihre Gedanken gleichzeitig in einer Meditation auf Stille und Frieden ausrichten würden. Was würde dann wohl für ein Effekt erzielt?“

[1] Sein umfangreiches Werk stellt Dr. Masaru Emoto u.a. in seinem Buch: Die Botschaft des Wassers – Sensationelle Bilder von gefrorenen Wasserkristallen, erschienen 2010 im Koha Verlag, vor.

[2] Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wasser#Menschliche_Gesundheit

[3] Das liegt daran, dass wir unsere Gedanken meist nur unzureichend auf ein Ziel fixieren und durch ständige Zweifel die hinter einem Gedanken stehende Absicht immer wieder über den Haufen werfen.

[4] Dr. John Hagelin ist ein US-amerikanischer Quantenphysiker, Pädagoge, Autor und Experte für Wissenschaft und Politik.

Momentan ist leider der Trend erkennbar, dass wir uns auf Entwicklungen konzentrieren und hierbei jeden Tag gedanklich auf Nachrichten reflektieren, was uns in eine Richtung führt, die als Radikalisierung wahrgenommen wird. In jedem Falle geht es um dunkle und negative Energien, die uns verstärkt erfassen und die wir durch unsere Reaktionen noch verstärken. Verfolgt man hierbei die Medien, so ist eine gewisse Systematik wahrzunehmen, dass es nicht vordergründig darum geht, die Leute wahrheitsgemäß zu informieren, sondern ihr Verhalten so zu beeinflussen, dass die von Anderen vorbestimmten Wege beschritten werden und zwar unabhängig davon ob wir das wollen oder nicht. Es ist ein Prozess den wir stoppen sollten, in dem wir den Kopf frei machen und darüber nachdenken, wem es nützt, dass wir unsere Gedanken in Hass und Gewalt einbetten und nicht mehr in Liebe und Achtung. Erkennen ist die erste Tugend, Loslassen die zweite!


HAARP – keine Verschwörungstheorie

29. Juli 2016
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Antennenfeld von HAARP – Bildquelle: wikipedia

HAARP, Forschungsprogramm für hochfrequente Strahlenforschung (High Frequency Active Auroral Research Project), wird gemeinsam von der Luftwaffe der USA und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks, durchgeführt. Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion. HAARP ist ein Forschungsprojekt, bei dem mit einer bodengestützten Anlage mit einem Netz von Antennen, die alle mit einem eigenen Sender ausgestattet sind, Teile der Ionosphäre mit starken Radiowellen erwärmt werden. Die erzeugte Energie heizt bestimmte Teile der Ionosphäre auf, was auch Löcher in der Ionosphäre und künstliche „Spiegel“ herbeiführen kann.

HAARP ist für viele Zwecke einsetzbar. Durch Manipulation der elektrischen Eigenschaften in der Atmosphäre lassen sich gewaltige Kräfte kontrollieren. Wird dies als militärische Waffe eingesetzt, können die Folgen für den Feind verhängnisvoll sein. Durch HAARP läßt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Die Energie läßt sich auch auf ein bewegliches Ziel ausrichten, u.a. auf feindliche Raketen.

Das Projekt ermöglicht auch eine bessere Kommunikation mit U-Booten und die Manipulation der globalen Wetterverhältnisse. Aber auch das Gegenteil, eine Störung der Kommunikation, ist möglich. Durch Manipulation der Ionosphäre kann man die globale Kommunikation stören, gleichzeitig bleiben die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um Öl- und Gasfelder aufzuspüren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Eine weitere Nutzung des HAARP-Systems ist Radar, das über den Horizont blicken und Objekte in großer Entfernung erfassen kann. Dadurch lassen sich nähernde Objekte jenseits des Horizonts ausmachen.

Seit den 50er Jahren führen die USA Atomexplosionen im Van Allen-Gürtel durch, um zu erforschen, welche Auswirkungen der entstehende elektromagnetische Impuls in so großer Höhe auf Funkverbindungen und die Wirkungsweise von Radaranlagen hat. Diese Explosionen erzeugten neue Magnetstrahlengürtel, die fast um die gesamte Erde liefen. Die Elektronen bewegten sich auf magnetischen Feldlinien und erzeugten ein künstliches Nordlicht über dem Nordpol. Durch diese militärischen Versuche entsteht die Gefahr, daß der Van Allen-Gürtel für lange Zeit schwerwiegend gestört wird. Das Magnetfeld der Erde kann sich über großen Gebieten ausweiten und Funkverbindungen unmöglich machen. Nach Aussagen amerikanischer Wissenschaftler kann es Hunderte von Jahren dauern, bis der Van Allen-Gürtel wieder zu seinem normalen Zustand zurückfindet. HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken. Das System kann auch das gesamte Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis.

Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten starken Wellen entstehen. Die Ionosphäre schützt uns vor einfallender kosmischer Strahlung. Es besteht die Hoffnung, daß die Löcher sich wieder schließen, aber die Erfahrungen mit den Veränderungen der Ozonschicht deuten in die entgegengesetzte Richtung. Die schützende Ionosphäre weist also große Löcher auf..

HAARP ist wegen der umfassenden Auswirkungen auf die Umwelt eine globale Angelegenheit, und es ist zu bezweifeln, ob die Vorteile dieses Systems wirklich die Risiken aufwiegen. Die ökologischen und ethischen Auswirkungen müssen vor weiteren Forschungsarbeiten und Versuchen untersucht werden. HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt, und es ist wichtig, daß die Bevölkerung davon Kenntnis erhält.

HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des „Kriegs der Sterne“, um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Solche Forschungsarbeiten sind als schwerwiegend umweltschädigend anzusehen, sie können unübersehbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Niemand weiß heute mit Sicherheit, welche Auswirkungen HAARP haben kann. Der Geheimhaltung in der militärischen Forschung muß entgegengewirkt werden. Das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte und die parlamentarische Kontrolle müssen gestärkt werden.

Eine Reihe internationaler Übereinkommen (Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UNSeerechtsübereinkommen) lassen HAARP nicht nur unter humanen und politischen Aspekten, sondern auch unter rechtlichen Aspekten als äußerst zweifelhaft erscheinen. Der Antarktis-Vertrag schreibt vor, daß die Antarktis nur für friedliche Ziele genutzt werden darf. Dies würde bedeuten, daß HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Alle Auswirkungen der neuen Waffensysteme müssen von unabhängigen internationalen Einrichtungen untersucht werden. Es sind weitere internationale Vereinbarungen anzustreben, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen.

Vorstehende Darstellung stammt nicht von mir! Man lese und staune; sie ist Teil eines offiziellen Dokumentes der Europäischen Union vom 14.01.1999. Konkret geht es um einen Entschließungsantrag zu Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik. Das Europäische Parlament „… hält HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) wegen der weitreichenden Umweltauswirkungen für eine globale Angelegenheit und fordert, die rechtlichen, ökologischen und ethischen Auswirkungen von einem unabhängigen internationalen Organ untersuchen zu lassen, bevor weitere Forschungsarbeiten und Versuche stattfinden; bedauert die wiederholte Weigerung der Regierung der Vereinigten Staaten, einen Vertreter zu der öffentlichen Anhörung oder den folgenden Sitzungen seines zuständigen Ausschusses über die Auswirkungen des Forschungsprogramms über hochfrequente Strahlen (High Frequency Active Auroral Research Project – HAARP), das gegenwärtig in Alaska durchgeführt wird, zu entsenden ….“ Damit sollte jedermann klar sein, dass HAARP, wenn es schon im EU-Parlament zu Bedenken geführt hat und in einer Entschließung die Untersuchung seiner Auswirkungen gefordert wurden, reell und keineswegs Teil einer Verschwörungstheorie ist. Heute wird dieses Dokument im Mainstream weitestgehend verschwiegen und HAARP ist kein offizielles Thema mehr. Vielmehr wird durch den Mainstream über den Erklärbären des ZDF Prof. Dr. Lesch das Thema ins Lächerliche gezogen, wenn es um die von „Verschwörungstheoretikern“ geäußerten Bedenken geht. Da stellt sich doch die Frage, warum die EU dieses Thema überhaupt aufgegriffen und deratige Bedenken geäußert hat. Jeder mag nun sein Gehirn einschalten und sich fragen, warum so viel Lärm um angeblich NICHTS gemacht wurde. Da kommen Fragen auf, die man der Politik stellen sollte. Derweil „haarpt“ man täglich weiter und keiner weiß genau, was das Ganze für Auswirkungen hat. Das ist doch dann wieder ein guter Ansatz für neue Verschwörungstheorien.


Wer pfuscht da am Wetter rum?

30. Juni 2016

Am 01.06.2016 wurde bei Youtube obiger Videozusammenschnitt aus Fernsehsendungen u.a. der öffentlich-rechtlichen Sender veröffentlicht, welcher in seinem Aussagewert für sich spricht. Man wird ja regelmäßig schief angeschaut, wenn man von Wettermanipulation, von Chemtrails oder von HAARP spricht. Der Zusammenschnitt belegt aber, dass man keineswegs einer Paranoia unterliegt, wenn man bestimmte Wetterkapriolen kritisch betrachtet. So wird in dem Video in einer ZDF- Sendung auf einen Wetterbericht des Meterologen Günther Tiersch vom 14.01.2009 verwiesen, wo dieser am Monitorbild über schlangenförmige Linien berichtet und diese am Radarbild zeigt, welche mit normalen Wolken und dem Wetter nichts zu tun haben und am Nachmittag wahrscheinlich von Militärflugzeugen über der Nordsee in 5 bis 6 km Höhe ausgebracht worden seien. Eine andere Sendung des ZDF berichtet über das HAARP-Projekt und der Kommentator sagt ganz trocken, dass mittels eines riesigen Antennenwaldes Radiowellen mit einer Sendeleistung von 3.600 Kilowatt in die Ionosphäre abgestrahlt werden, was der Leistung von 1.000 Fernsehsendern entspreche. Ganz locker wird berichtet, dass man mit den Radiowellen versuche, die Ionosphäre der Erde zu verändern um dem „militärischen Gegner Schwierigkeiten zu bereiten“. Schlussendlich stellt eine Sendung von Joachim Bublath im ZDF die Theorie des Ausbringens von Chemtrails vor, mit welchen die Erderwärmung gestoppt werden solle. Jeder mag sich an Hand des Videos selbst ein Bild und vor allem Gedanken darüber machen, ob das Rumpfuschen am Wetter und der Erdatmosphäre nicht längst schon bittere Realität sind. Es scheint, dass die „Wetterkapriolen“ der letzten Wochen unter diesem Blickwinkel vielleicht ganz anders betrachtet werden müssen und nicht einfach nur „das Wetter schuld ist“.
Nachtrag vom 07.07.2016:
Mysteriöse Wolken über CERN

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Screenshoot – Youtubevideo

In der Nacht vom 04.07. auf den 05.07.2016 sind über dem Forschungszentrum in Genf komische Wolken aufgetaucht. In dem bei Youtube eingestellten Video wird mitgeteilt, dass CERN damit im Zusammenhang stehen könnte, weil dort just zu dieser Zeit ein neues Experiment names AWAKE gestartet wurde. Hierbei handelt es sich um eine neue Methode um die Teilchenpartikel schneller aufeinander prallen zu lassen. „CERN gibt zu, künstliche Wolken erschaffen zu können! Jedoch gab es noch keine offizielle Stellungnahme, ob es einen Zusammenhang zum Experiment AWAKE gibt!“ AWAKE steht für „Erwachen“; was angesichts der im Video gezeigten Fotos eher beuruhigend wirkt und sich auch als Öffnen der Büchse der Pandora zeigen könnte, weil man hier mit Dingen herumexperimentiert, von denen man nicht genug wissen kann um alle Folgen vorherzusehen.

Rechtlicher Hinweis: Alle Abbildungen und Verlinkungen dienen lediglich der Berichterstattung und nicht der Verwertung im Sinne des Urheberrechtes.

 


Ist die Erde eine Scheibe?

31. Mai 2016
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Bild-Quelle: Wikipedia

Wenn man die Überschrift zu diesem Artikel liest, mag jeder sofort einen Antagonismus zu meinem Motto: „Die Welt ist keine Scheibe!“ erkennen. Nicht umsonst habe ich dieses Motto gewählt, weil es ja sonnenklar sein sollte, dass die Erde (=Welt) eben keine Scheibe ist. Insoweit ist die Frage in der Überschrift ein Antagonismus zu meinem Motto. Ich ziehe dieses Motto gelegentlich gerne heran, um merkwürdige Thesen und Behauptungen mit einem solchen Vergleich hinsichtlich ihres Aussagegehaltes bloßzustellen. Nun habe ich bei Facebook einen Beitrag von Jo Conrad gelesen, in welchem er darstellt, dass es in der Wahrheitsbewegung zwei Gruppierungen zur Theorie der flachen Erde gibt; diejenigen, die die Meinung vertreten, dass die Erde flach ist und diejenigen, welche das für Unsinn halten. Da ruft Herr Conrad die Internetgemeinde auf, dass Für und Wider in einem persönlichen Statement zu begründen und ihm zukommen zu lassen. Ich habe mich zu dem Thema weiterhin ein wenig im Internet umgesehen. Man kann sich bei Youtube bereits zahlreiche Videos zu diesem Thema zu Gemüte führen. Außerdem wird das Thema in diversen Seiten des Internets umfangreich ausgewalzt (Befürworter und Gegner). Meine Meinung zu dem Thema habe ich bereits oben kundgetan; ich werde sie aber – mit der gebotenen Ernsthaftigkeit auch begründen:
Also mal ganz im Ernst: Wer schon einmal in andere Breitengrade gereist ist, wird festgestellt haben, dass es dort – je näher am Äquator um so deutlicher – keine langen Dämmerungsphasen gibt, wie etwa in Deutschland oder gar Skandinavien. Überdies steht in Äquatornähe die Sonne um die Mittagszeit direkt über einem und der Körperschatten ist minimal. Je nördlicher oder südlicher man sich vom Breitengrad her auf der Erde aufhält um so länger sind die Schatten um die Mittagszeit und um so länger ist die jeweilige Dämmerungsphase. Weiterhin weiß man – wenn man denn mal sehr weit gereist ist – aus eigener Erfahrung, dass es Zeitzonen gibt, welche auch einen Sinn haben. Stellen wir uns mal vor, die Erde wäre tatsächlich eine Scheibe, wo die uns bekannte Erdoberfläche auf der einen Seite der Medaille liegt. Dann hätten wir wohl einen Sonnenaufgang, der überall gleichzeitig erfolgt und wo es keine unterschiedlichen Dämmerungsphasen gibt. Da überall die Sonne gleichzeitig auf und untergeht, müsste es auch keine Zeitzonen geben; sondern nur eine Weltzeit. Tatsächlich aber ist eine Weltzeit nicht möglich, weil die Erde nun mal eine Kugel ist. Da ich schon auf Bali weilte und von dort aus nach Hause telefonierte, kann ich versichern, dass die Tageszeit in Indonesien in Ermangelung des gleichen Sonnenstandes wie in Deutschland nicht die selbe ist. Wer seine Lieben schon mal mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt hat, als er im Urlaub weilte und dort schon schön oder immer noch Tag war, während in Deutschland finsterste Nacht herrschte, wird keinen Zweifel haben, dass es kein Gleichzeitig gibt. Ein Gleichzeitig müsste es aber zwingend geben, wenn die Erde eine Scheibe wäre. Zum guter letzt stellt sich da auch noch die Frage, was da am Rande der „Scheibe“ passieren müsste, wenn ein Schiff diese erreicht? Schwappt dort das Wasser, samt auf ihm fahrenden Schiffen auf die andere Seite der „Erdenmedaille“? Müsste es eigentlich, da das Wasser durch die Gravitation der Erde gebunden wird. Was passiert mit Flugzeugen, die den Rand der Scheibe erreichen? Müssten diese nicht an eine unsichtbare Barriere knallen oder plötzlich im Weltraum fliegen? Warum hat noch niemand etwas über solche Begebenheiten berichtet? Nun … man könnte das ganze Thema mit allen seinen theoretischen Varianten und Denkansätzen noch sehr viel weiter spinnen. Jedoch habe ich eine Ahnung und stelle mir die Frage, wer diesen Unsinn ausgelöst hat? Ich schätze mal, das war jemand, der sich jetzt den Bauch vor Lachen hält … Schade um die Zeit!

PS: Ich sehe es ähnlich wie die Seite Pravda-TV, welche die Flache-Erde-Theorie als Strategie der Diskreditierung kritischer Meinungsäußerung betrachtet.


Rätselraten um Westalliiertes Gesetz Nr. 13

28. April 2016

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Bildquelle: Schönfelder II, Zivil-, Wirtschafts- und Justizgesetze für die neuen Bundesländer, Loseblatt-Textsammlung, Ergänzungslieferung Nr. 44

Im Oktober 2012 staunte ich nicht schlecht, dass in der Ergänzungslieferung Nr. 44 zu der von mir dienstlich verwendenten Gesetzessammlung Schönfelder II – Zivil-, Wirtschafts-& Verwaltungsgesetze für die neuen Bundesländer unter der Registernummer 211a das Gesetz Nr. 13 des Rates der Alliierten Hohen Kommission auftauchte und in die Sammlung eingeordnet werden sollte. Hierzu muss man zur Erläuterung anmerken, dass im Schönfelder II Rechtsvorschriften der Bundesrepublik, welche als sog. Überleitungsrecht nach der Wiedervereinigung in Kraft gesetzt wurden sowie Rechtsvorschriften der ehemaligen DDR bzw. der ehemaligen Sowjetischen Militäradministration geführt werden, die für die Bewertung heutiger Sachverhalte im Gebiet der sog. Neuen Bundesländer noch eine Rolle spielen bzw. spielen könnten. Teilweise sind Vorschriften – wie zum Beispiel das Zivilgesetzbuch der DDR – auf bestimmte Sachverhalte nach dem Recht der Wiedervereinigung noch anwendbar. In jedem Falle wird eine außer Kraft getretene Vorschrift in der Fußnote gekennzeichnet und zwar durch Benennung des Rechtsaktes der Aufhebung.

Nun komme ich jedoch zurück zu dem o.g. Gesetz Nr. 13. Das Besondere an diesem Gesetz ist die Tatsache, dass es ein Gesetz der Militäradministration der Alliierten drei Westmächte (USA, Großbritanien und Frankreich) ist, welches am 01.01.1950 in Kraft getreten war, einem Zeitpunkt als sich Deutschland bereits in der Teilung befand. Sowohl die DDR als auch die BRD waren 1949 gegründet worden und standen unter der Protektion der sich nun im Kalten Krieg gegenüberstehenden Ost- und Westmächte. Mithin spielte das Gesetz Nr. 13 für das Gebiet der DDR und damit der Sowjetischen Besatzungszone keine Rolle, war also dort niemals anzuwenden. Schaut man auf den Inhalt des Gesetzes, so wird ausweislich der Vorschriften deutlich, dass deutsche Gerichtsbarkeit gegen Angehörige der (westlichen) Alliierten Streitkräfte sowie deren Angehörige nur mit Zustimmung des jeweiligen Alliierten Hohen Kommissars der Zone des jeweiligen deutschen Gerichts  ausgeübt werden darf. Das gilt sowohl für strafrechtlich relevante Sachverhalte als auch für solche auf dem Gebiet des Zivilrechts. Ins Nichtjuristische übersetzt bedeutet dies: Deutsche Richter dürfen Soldaten und sonstige Interessenträger (der Streitkräfte) der Westallierten und deren Angehörige nur vor Gericht zitieren (laden) und etwa verurteilen, wenn der Vertreter der jeweiligen Westmacht sein Okay gegeben hat. Dies betrifft ausweislich des Art. 2 Buchstabe b) hinsichtlich der Strafgerichtsbarkeit auch Angelegenheiten, wenn eine zu entscheidende Frage eine Angelegenheit betrifft, „… die aus der Erfüllung von Pflichten oder der Leistung von Diensten für die Alliierten Streitkräfte oder in Verbindung damit entstanden ist.“

Hört, hört! Das wäre ja was, wenn das heute noch gültig wäre! „Kann nicht sein!“, dachte ich. Aber warum taucht das Gesetz im Schönfelder II auf? Und warum gibt es keinen Vermerk zur Aufhebung desselben. Derlei Fragen sind für meine Praxis nicht unrelevant, denn man müsste sich die Frage stellen, ob man einem Angehörigen der US-Streitkräfte ein Knöllchen fürs Falschparken verpassen darf oder zunächst bei dem zuständigen Militärataché der US-Botschaft um Erlaubnis fragen müsste.

Also schrieb ich den Verlag C.H.Beck mit folgender E-Mail an:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin beruflich mit der Anwendung diverser Gesetze, welche auf Grund des Beitritts der DDR zu BRD und der hieraus erwachsenen Regelungen für das Gebiet der Neuen Bundesländer fortgelten, befasst. Zur fachlichen Prüfung war mir hierfür der Schönfelder II immer eine gute Arbeitsgrundlage. Allerdings stelle ich bei neuerlichen Ergänzungslieferungen fest, dass Vorschriften in die Sammlung aufgenommen wurden, welche vormals im Gebiet der Neuen Bundesländer als ehemaliger sowjetischer Besatzungszone und späterem Staatsgebiet der DDR keine Gültigkeit gehabt haben dürften. Beworben wir das Werk Schönfelder II auf Ihrer Internetseite mit folgender Beschreibung:

„Der „Schönfelder II“ enthält:
– spezielle Bundesgesetze, die nur das Gebiet der neuen Länder betreffen (z. B. das Vermögensgesetz),
– Gesetze der ehemaligen DDR, die weiterhin gelten,
– DDR-Gesetze, die noch auf Altfälle (vor dem 3.10.1990) anzuwenden sind, wie etwa im Familiensachen, Sachen- und Vertragsrecht sowie im Strafrecht.
Dabei verweisen die zwei Schönfelder-Bände aufeinander, soweit Maßgaben zu bundesdeutschen Gesetzen gelte“

Bedenkt man jedoch, dass in das Werk neuerdings neben oben genannten Fallgruppen Gesetze der ehemaligen Westmächte und Gesetze des Deutschen Reiches aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 aufgenommen wurden, so erschließt sich mir nicht der Sinne dieser Aufnahme, es sei denn die Gesetze während noch gültig und anzuwenden.

Diesbezüglich möchte ich folgende Beispiele anführen:
Mit der 44. Ergänzungslieferung vom Oktober 2012 wurde u.a. das Gesetz Nr. 13 des Rates der Alliierten Hohen Kommission „Gerichtsbarkeit auf vorbehaltenen Gebieten“ in die Sammlung Schönfelder II unter der Kennziffer 211a aufgenommen. Der Rat der Alliierten Hohen Kommission war nur für die drei westlichen Besatzungszonen zuständig. Das Gesetz schreibt der deutschen Gerichtsbarkeit vor (dies konnte es ausweislich fehlender Besatzungshoheit nur für die Gebiete der Alten Bundesländer), dass ohne Einholung einer entsprechenden Genehmigung des jeweils zuständigen Hohen Kommissars keine deutsche Strafgerichtsbarkeit bzw. Zivil- und Verwaltungsgerichtsbarkeit bei Angehörigen des Militärs/gleichgestellten Organen der drei Westmächte bzw. deren Familienangehörigen stattfinden darf. Dieses Gesetz hätte, so es unmittelbar zu beachten wäre, bei der rechtlichen Beurteilung bestimmter Sachverhalte unmittelbare Auswirkungen.

Mit der 46. Ergänzungslieferung vom April 2014 wurde das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 14. Juli 1933 (Reichsgesetzblatt I S. 530) unter Kennziffer 242b in die Sammlung aufgenommen. Dieses Gesetz ist ausweislich seines Inhaltes ein typisches Gesetz zur Durchsetzung des nationalsozialistischen Rassenwahns (die Verfolgung der Wahnvorstellung reinen Erbgutes) und verstößt ausgehend von seinem menschenfeindlichen Kontext eindeutig gegen die Regelungen des Grundgesetzes (Grundrechte Art. 1 bis 19 GG).

In diesem Zusammenhang habe ich folgende Fragen an Herrn  Prof. Dr. Hochbaum als Herausgeber.

  1. Welche Gründe bewogen Sie, die o.g. Vorschriften in die Gesetzessammlung Schönfelder II aufzunehmen? Haben diese Gesetze Relevanz für die aktuelle praktische Arbeit der deutschen Verwaltungen und Gerichte?
  2. Sind diese Gesetze (noch) gültig und im Gebiet der Neuen Bundesländer bzw. im übrigen Bundesgebiet anzuwenden?
  3. Sind alle im Schönfelder II abgedruckten Rechtsvorschriften gültig, welche nicht in einer Fußnote ausdrücklich mit einem Aufhebungsverweis versehen wurden?
  4. Steht einer etwaigen Fortgeltung von Besatzungsrecht – gleich von welcher ehemaligen Besatzungsmacht auch immer sie erlassen wurde – nicht das Gesetz zur Bereinigung des Besatzungsrechts (BesatzRBerG) vom 23. November 2007 entgegen?

Einer zeitnahen Antwort zur Fortbildung meines Rechtsverständnisses wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Die Auszüge aus den relevanten Ergänzungslieferungen mit den Texten der o.g. Gesetze habe ich beigefügt.

Besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Vogler“

Hierauf erhielt ich folgende Antwort vom Verlag:

„Sehr geehrter Herr Vogler,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage zum Inhalt der Textsammlung Schönfelder II. Dazu möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:

Wie Sie wissen, ist das Recht der ehemaligen DDR seit langem weitgehend außer Kraft getreten oder nicht mehr anwendbar. Partielles, nur für die neuen Bundesländer geltendes Bundesrecht wird nur noch sehr selten geändert. Damit spielen diese Bereiche für eine Fortführung der Textsammlung – kraft Natur der Sache – keine besondere Rolle mehr.

Bislang sind aber weder das Unrecht von SBZ und DDR noch auch des NS-Regimes nicht vollständig aufgearbeitet, das Unrecht des SED-Regimes gar in erheblichem Umfang noch nicht. Grund dafür ist der Umstand, daß den häufig mit westdeutschen Richtern besetzten Gerichten die damaligen Rechtsquellen nicht bekannt waren und sie vom SED-Unrechtsregime deshalb häufig eine falsche Vorstellung hatten. Daher werden seit einiger Zeit sukzessive Rechtsvorschriften in die Textsammlung des Schönfelder II aufgenommen, die es ermöglichen, diese Defizite bei der Aufarbeitung von SED-Unrecht zu beseitigen.

Da das SED-Regime trotz seiner antifaschistischen Programmatik praktisch nichts zur wiedergutmachungsrechtlichen Aufarbeitung des NS-Regimes geleistet, sondern häufig von Vermögenswerten der NS-Opfer mit dem Vorwand profitiert hat, nicht Rechtsnachfolger des NS-Regimes zu sein, mußte die Wiedergutmachung für NS-Unrecht erst im Anschluß an die deutsche Wiedervereinigung für das Gebiet der neuen Bundesländer sowie Ostberlin nachgeholt werden. Generalklausel für die vermögensrechtliche Wiedergutmachung ist insofern § 1 Abs. 6 des Vermögensgesetzes. Seine zutreffende Anwendung setzt aber gedanklich das Rückerstattungsrecht der westlichen Alliierten voraus. Ohne seine Kenntnis ist eine immer rechtssichere Anwendung des § 1 Abs. 6 VermG nicht möglich. Eine weitere Säule des NS-Wiedergutmachungsrechts für die neuen Bundesländer ist das Entschädigungsrentengesetz, das auf eine DDR-Anordnung über Ehrenpensionen Bezug nimmt und durch eine Richtlinie ergänzt wird. Hiermit werden insbesondere verfolgungsbedingte Schädigungen anderer Rechtsgüter (Leib, Leben etc.) erfaßt. Daher werden die Rechtsnormen mit der nächsten, nun in Vorbereitung befindlichen Ergänzungslieferung aufgenommen.

Im übrigen nehmen § 1 Abs. 6 VermG und das Entschädigungsrentengesetz und die dazu bestehenden Nebenbestimmungen Bezug auf Verfolgungsvorgänge des NS-Regimes, die sich insofern auch auf das Gebiet der ehemaligen DDR erstreckt haben. Dafür gab es häufig Rechtsquellen, ohne deren Kenntnis eine zutreffende Anwendung dieser gesetzlichen Normen nicht möglich ist. Daher werden auch Normen zur NS-Verfolgung aufgenommen, wegen ihrer Vielzahl aber nur solche, die für die Rechtspraxis aktuell noch am wichtigsten sind.

Hinzu kommen aktueller Entwicklungen der Wiederaufarbeitung von NS-Unrecht, die sich etwa aufgrund der sog. Washingtoner Erklärung und der Theresienstädter Erklärung insbesondere im Bereich von NS-geschädigter Kunst ergibt. Auch in diesem Zusammenhang sind die alliierten Rechtsquellen der westlichen Alliierten von Interesse, zumal sich diese Erklärungen nicht nur auf das Gebiet der ehemaligen DDR, sondern auf das gesamte heutige Bundesgebiet beziehen.

Zur Unterstützung der Aufarbeitung von SED- und NS-Unrecht ist der Textsammlung eine Einführung in das Rehabilitierungsrecht und das Recht der offenen Vermögensfragen vorangestellt, die die wesentlichen Zusammenhänge dazu darstellt und dazu auch auf zahlreiche der abgedruckten Normen Bezug nimmt. Sie wird mit der nächsten Ergänzungslieferung, die auch mehrere Änderungen von geändertem, speziell für die neuen Bundesländer geltendem Bundesrecht enthalten wird, um wesentliche weitere Informationen erweitert.

Ich hoffe, Ihnen die notwendige Auswahl der Rechtsquellen des Schönfelder II damit erläutert zu haben, stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johannes Wasmuth
Rechtsanwalt, Lektoratsleiter
Verlag C. H. Beck oHG“

Wie man der Antwort entnehmen kann, war der Verfasser der selben auf meine Fragen nicht erschöpfend eingegangen. Daher hakte ich hier noch einmal nach:

„Sehr geehrter Herr Dr. Wasmuth,

besten Dank für Ihre Antwort. Soweit der Abdruck von NS-Gesetzen im Schönfelder II vorgenommen wird, kann ich Ihre Erläuterungen nachvollziehen. Wenn es jedoch die Gesetze der Westalliierten betrifft, finde ich keine logische Verbindung zur Rechtsanwendung in den Neuen Bundesländern. Daher komme ich noch mal zum Beispiel der 44. Ergänzungslieferung vom Oktober 2012. Wie bereits ausgeführt wurde u.a. das Gesetz Nr. 13 des Rates der Alliierten Hohen Kommission „Gerichtsbarkeit auf vorbehaltenen Gebieten“ in die Sammlung Schönfelder II unter der Kennziffer 211a aufgenommen. Der Rat der Alliierten Hohen Kommission war nur für die drei westlichen Besatzungszonen zuständig. Das Gesetz schreibt der deutschen Gerichtsbarkeit vor (dies konnte es ausweislich fehlender Besatzungshoheit nur für die Gebiete der Alten Bundesländer), dass ohne Einholung einer entsprechenden Genehmigung des jeweils zuständigen Hohen Kommissars keine deutsche Strafgerichtsbarkeit bzw. Zivil- und Verwaltungsgerichtsbarkeit bei Angehörigen des Militärs/gleichgestellten Organen der drei Westmächte bzw. deren Familienangehörigen stattfinden darf. Dieses Gesetz hätte, so es unmittelbar zu beachten wäre, bei der rechtlichen Beurteilung bestimmter Sachverhalte unmittelbare Auswirkungen.

Daher noch mal meine Frage etwas korrigiert:

Entfaltet das genannte Gesetz Nr. 13 heute noch eine zu beachtende unmittelbare Rechtswirkung für die deutsche Gerichtsbarkeit (in den neuen Bundesländer und/oder im gesamten Bundesgebiet) oder ist es nur zur Information in die Gesetzessammlung aufgenommen worden ?

Besten Dank für Ihre Mühewaltung!

Mit freundlichen Grüßen

Jens Vogler“

Leider erhielt ich hierauf keine Antwort mehr. Angesichts des hieraus ableitbaren Schlusses muss ich wohl davon ausgehen, dass das Gesetz Nr. 13 noch zu beachten ist und zwar auch in den Neuen Bundesländern. Die Brisanz die sich daraus abzeichnen würde, wenn man das Gesetz Nr. 13 noch für gültig erachtet (wie oben bereits erwähnt gibt es in der Fußnote des Gesetzesabdruckes keinen Vermerk über seine Aufhebung) wäre aus der Tatsache abzuleiten, dass Angehörige der Geheimdienste der Westmächte für etwaig strafrechtlich relevante Handlungen, welche von ihnen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland begangen werden, nicht ohne  Genehmigung durch die in Deutschland vertretene Administration der jeweiligen Alliierten strafrechtlich verfolgt werden dürften.


Nur Bares ist Wahres

29. März 2016

Es ist so schön bequem, bargeldlos zu bezahlen. Sicher … ohne elektronische Zahlsysteme wäre ein Einkauf im Internet kaum möglich. Auch ich nutze das. Aber wenn man sich die Forderungen aus der Richtung bestimmter Stellen der Politik, Wirtschaft und des Bankenwesens betrachtet, nämlich das Bargeld abzuschaffen, weil es schmutzig, unhygienisch, in der Herstellung zu teuer, in der Handhabung zu aufwendig ist, von bösen Verbrechern und Terroristen als Mittel zum Zweck genutzt wird um ungestört und anonym agieren zu können, so müsste man meinen, dass es dann völlig überfällig wäre, das Bargeld abzuschaffen. Aber, was würden wir in der Folge damit erreichen und welche Nebenwirkungen hätte diese Abschaffung? Vor einiger Zeit las ich einen leidenschaftlichen kritischen Kommentar zum Thema Bargeldabschaffung bzw. Bargeldbegrenzung von Malte Fischer in der Wirtschaftswoche Online. Der Mann, immerhin Chefvolkswirt, sagt zu diesem Thema genau was ich dazu denke und befürchte, nämlich was eine Bargeldabschaffung zur Folge hätte. Bargeld bedeutet Freiheit, Anonymität und Unabhängigkeit. Wenn ich meiner Bank und anderen Banken nicht mehr traue, dann kann ich mein Geld abheben, unter meiner Matratze horten, es anonym verschenken oder verbrennen. Meine Freiheit. Nun stelle man sich mal vor, dass diese Möglichkeit plötzlich nicht mehr gegeben ist. Ich möchte mein Geld, kann es aber nur noch elektronisch von einem Konto zu einem anderen schieben. Die Regierung beschließt die Schließung von Banken, der Strom fällt aus, das Internet wird sabotiert und weiß der Kuckuck noch was. Schlussendlich verfangen wir uns in Abhängigkeiten die uns erschauern lassen sollten. Ein Knips von sonstwem und dein Kontostand ist NULL! Die Bank hat die Macht! Und du hast nichts!
An dieser Stelle ist Malte Fischer in jenem Beitrag zu zitieren, denn der Mann trifft des Pudels Kern und weiß was er da sagt …  denkt mal drüber nach!
„Die Abschaffung des Bargelds soll Kosten senken und Kriminalität bekämpfen, sagen die Befürworter. In Wahrheit aber geht es um etwas anderes: Um Kontrolle, Enteignung und die Abschaffung der Privatsphäre. … Die schleichende Abschaffung des Bargelds soll dem konfiskatorischen Überwachungsstaat die Bahn bereiten, der sich mit Negativzinsen auf Kosten seiner Bürger entschuldet. Ohne Bargeld kann der Staat alle Transaktionen und damit das gesamte wirtschaftliche Handeln der Menschen kontrollieren. Kein Trinkgeld, kein Geldgeschenk der Oma an den Enkel bleiben unentdeckt und unbesteuert. Der Leviathan greift auf alles zu, die Enteignung durch Steuern wird entgrenzt, die Privatsphäre zerstört. Schlimmer noch: In einer bargeldlosen Welt können die Zentral- und Geschäftsbanken die Zinsen ungehemmt in den negativen Bereich drücken, da den Bürgern die Flucht ins Bare versperrt ist. Mit dem Schwundgeld schwindet die Bereitschaft zum Sparen. Die Basis für gesunde Investitionen erodiert, der Kapitalstock schrumpft, der Wohlstand ebenfalls. Der Kampf gegen das Bargeld ist ein Kampf gegen unsere Freiheit und unseren Wohlstand. Die Regierungen wenden sich gegen das Volk. Wann wendet sich das Volk gegen die Regierungen?“


3X-EMDR-Konverter Blueprint

21. Februar 2016

3X-EMDR-Konstruktion-450x667

Die Konstruktionspläne inklusive der Schaltpläne für den VisionBlue 3X-EMDR werden hiermit veröffentlicht. Alle notwendigen Erläuterungen und Maße wurden in eine Zeichnung eingearbeitet. Die Verbesserung der Konstruktion gegenüber dem ursprünglichen VisionBlue EMDR ergibt sich aus der Erweiterung durch zwei weitere Ebenen. Diese neue 3 Ebenen Konstruktion vereinigt 3 Magneten und 9 Bifilarspulen auf einer Welle. Die Anordnung der Spulen wurde von Ebene zu Ebene versetzt um die Überwindungswiderstände beim magnetischen Vortrieb während der Rotation in der Summe besser zu verteilen. Hinzuweisen ist auch darauf, dass der 3X-EMDR ohne Ferritkerne läuft. Wir haben festgestellt, dass Ferritkerne die Frequenz der elektromagnetischen Schwingung des EMDR unnötigerweise begrenzt. Zur Wicklung der Spulen machen wir keine Vorgaben. 300 Windungen mit 0,6 oder 0,8 mm Kupferlackdraht für die Motorwicklung und 0,4 mm Kupferlackdraht für die Triggerwicklung die zusammen auf den jeweiligen Spulenkörper auf gewickelt werden sind geeignet. Wir bitten leistungsstarke Drahtpotentiometer (10 Watt und mehr), NPN-Transistoren, Dioden und Brückengleichrichter zu verwenden. Bitte die Elemente auf eine Schaltplatine auflöten. Die Verwendung von Steckplatinen wird nicht empfohlen.

Wir weisen darauf hin, dass das Gerät nur unter Aufsicht und von erfahrenen Elektronbastlern betrieben werden sollte. Die am Ausgang erzeugten Spannungsspitzen können 1000 Volt erreichen. Diese Gerät ist ein Versuchsgerät, welches den Nachweis für die Konvertierung von Raumenergie erbringen soll. Mit dem Gerät wird man keinen Haushalt mit Strom versorgen können. Dafür sind die Leistungsquerschnitte der einzelnen Teile zu gering.