Der Plan des Lebens

18. September 2011
Filmplakat "Der Plan" von Universal Pictures

Filmplakat "Der Plan" von Universal Pictures

Stell dir vor, dein Leben läuft nach einem Drehbuch wie ein Film ab. Du bist wie ein Schauspieler, aber im Gegensatz zu denen, die sich vor der Kamera in bestimmten Posen postieren und vorgebene Sätze herplappern, bist du dir gar nicht darüber bewusst, dass dein Leben nach einem Drehbuch läuft. Hast du nicht manchmal auch das Gefühl, dass alles schief läuft, wenn du etwas Bestimmtes willst und dann wieder alles wie von selbst geht, wenn du dich anders entscheidest? Ist es dir schon mal passiert, dass du deinen Autoschlüssel vermisst hast, du fluchend überall suchtest, unter dem Bett, im Kleiderschrank und ihn dann an einer Stelle fandest, wo du schon gesucht hattest und wo man ihn hätte gar nicht übersehen können? Du kamst natürlich zu spät, und das wurde noch schlimmer weil die Straße gesperrt war. Und dann erfuhrst du, dass just zu der Zeit, wenn du wie immer am Morgen an der Stelle am Ortsausgangsschild vorbeigefahren warst, genau dort ein schlimmer Verkehrsunfall passiert war. Ein wirklich schlimmer Unfall mit vielen Toten. Und in diesem Augenblick läuft es dir kalt den Rücken runter! Zufall? Glück? Mitnichten! Tief in deinem Inneren weist du, dass das kein Zufall war. Aber du glaubst doch an diese Dinge nicht! Du bist Realist! Und doch war der Autoschlüssel zunächst wie vom Erdboden verschluckt und lag dann unübersehbar plötzlich auf dem Boden im Flur. Da du allein lebst und auch kein Haustier ala Katze oder Hund hälst, konnte auch niemand das verdammte Ding weggelegt haben. Was also um alles in der Welt war da passiert?

Ich sage es dir … es stand nicht in deinem Plan, dass du an diesem Tag sterben solltest. Da du sonst immer pedantisch exakt zur selben Zeit die selbe Stelle passiertest und dies heute wieder passiert wäre, musste etwas geschehen, was dich aus deinem Zeitplan brachte. Tja, bleibt da nur der “Trick” mit dem Autoschlüssel! Wie geht das? Ach komm schon … es war alles nur Einbildung und du hast das Ding schlichtweg übersehen! Okay … sei es so, du sollst ja auch gar nicht mitbekommen, dass da im Hintergrund immer ein paar Helfer wirken, die du vor dem Eintritt in dieses Leben selbst beauftragt hattest.

Neulich kaufte ich mir eine DVD die den Titel “Der Plan” trägt. Hauptdarsteller ist Matt Damon, der den jungen aufstrebenden Politiker David Norris spielt, welcher für einen Senatssitz des Staates New York kandidiert. David lag in den Umfragen deutlich vor seinem Gegenkandidaten, als ihm am Wahltag eine Schlagzeile und ein Foto in der New York Post zum Verhängnis wurde, die ein großes Bild seines nackten Hintern zeigte, welches bei einer Junggesellenparty mit Freunden aufgenommen worden war. David verliert die Wahl. Als er auf der Herrentoilette noch mal seine Rede durchgeht, mit welcher er vor seinen Anhängern seine Niederlage eingestehen wollte, trifft er eine schöne, unbekannte Frau. Es funkt sofort und sie gibt ihm mehrere Ratschläge und inspiriert ihn zu einer Rede, die als seine beste Rede durch die Medien geht. Nun, sein Treffen mit jener Frau namens Elise war kein Zufall sondern stand im Plan seines Lebens, denn sie brachte ihn wieder auf Kurs, bei der nächsten Wahl wieder zu kandidieren. Nicht im Plan stand, dass sich David und Elise wiedersehen sollten oder sich gar verlieben. Als dies dennoch passierte, sahen sich seltsame Männer mit dunklen Anzügen und Hüten, welche sich als Beobachter im Hintergrund gehalten hatten, genötigt, einzugreifen. Sie kidnappten David und informierten ihn darüber, dass er sich an den Plan halten muss, den der “Vorsitzende” für ihn geschrieben habe, in welchem Elise  nach dem Treffen auf der Herrentoilette des Hotels nicht mehr vorkommen würde. David bekommt die Information, dass er nicht frei über sein Leben bestimmen könne, denn wenn seine Entscheidungen dazu führten, dass vom Plan abgewichen würde, müssten die Männer von der “Planbehörde” eingreifen. Natürlich findet sich David nicht damit ab, dass er die Liebe seines Lebens vergessen soll und macht sich planwidrig auf die Suche nach Elise. Ich möchte den Film hier nicht weiter auswalzen … nur soweit sei verraten, es gibt ein Happyend. Ein sehenswerter Film den du hier kaufen kannst.

Ausgehend von diesem durchaus interessanten Hollywoodstreifen stellt sich die Frage: Bestimmen wir frei über unser Leben oder ist dies nur eine Fiktion? Du wirst sofort denken: “Natürlich bin Herr meiner Entscheidungen und bestimme alles selbst!” Jedoch deuten einige Umstände darauf hin, dass dem nicht ganz so ist. In meinem früheren Artikel “Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit” hatte ich bereits ausgeführt, dass wir nichts realisieren können, was nicht in unserem Lebensplan steht. Und im Gegensatz zu dem Film “Der Plan” hat nicht irgendein Vorsitzender den Plan geschrieben, sondern wir selbst haben vor unserer Inkarnation in unseren jetzigen Körper dies getan. Was dabei geschieht, und warum das so ist, hat Jonathan Klar in einem Prolog zu seinem Roman  “Regenbogenkönigin” plastisch dargestellt:

“Nicht mehr lange, und sie wäre an der Reihe und würde die Gelegenheit haben, ihren Plan vor dem Hohen Rat zu verteidigen. Sie hatte ihren Entschluss gefasst, die nächste Reise anzutreten und keiner konnte sie mehr umstimmen … Vielleicht würde sie sich auf ihrer Reise an die Pracht und Lieblichkeit ihrer Heimat erinnern, vielleicht auch nicht. Sie hoffte jedenfalls, dass ihr ein Fünkchen Erinnerung blieb. Dieser Ort, der ihre Heimat war und es auch immer bleiben würde, war ein jedes Mal der Ausgangspunkt und das Ziel ihrer Reisen gewesen, von denen sie bereits die notwendige Anzahl hinter sich gebracht hatte, um den höchsten Grad der Weisheit zu erlangen. Sie müsste also gar nicht mehr fort von hier. Niemand könnte sie wegschicken, niemand ihr diesbezüglich Weisung erteilen. Die Gestandenen ihres neunten Hauses, die denselben hohen Grad wie sie innehatten, hatten mit Erstaunen reagiert, als sie ihnen von ihrer Absicht berichtete, dass sie nun eine weitere Reise unternehmen wollte. Wie kann man nur die Heimat verlassen und sich Unbewusstheit und Körperlichkeit freiwillig antun?
Vermutlich würden sie es nie verstehen, aber das rührte sie nicht. Es kam nur darauf an, dass der Hohe Rat ihren Entschluss und einen ihrer Reisepläne billigte. Vor sechs Mondzyklen hatte sie ihrer Seelenpartnerin ihre Absichten offenbart. Auch sie stammte aus dem neunten Haus. Sie kannten sich schon sehr lange, wenn man die Dauer dieser Bekanntschaft überhaupt in Zeiteinheiten messen konnte, denn so etwas wie Zeit existierte hier nicht. Sie ähnelten sich wie ein Ei dem Anderen und das nicht nur äußerlich sondern auch in ihren Neigungen und bei ihren Interessen. Nun, nach einer halben Ewigkeit gemeinsamer Zyklen würden sie für eine Weile durch die Existenz in unterschiedlichen Dimensionen getrennt sein. Nicht vollständig, denn ihre Seelenpartnerin würde ihr während eines Abschnittes ihrer Reise beistehen, die Verbindung zu ihr halten, ihr helfen und sie beraten. So war es vorgesehen. Ihre treue Freundin hatte ihre Entscheidung respektiert und sich auf ihre Bitte bereit erklärt, ihre Geistführerin zu sein. Jedoch mussten die geistigen Berater wechseln, weil auch die Lebensabschnitte mit ihren unterschiedlichen Anforderungen wechselten. Und so kam es, dass sie sich noch acht weitere geistige Berater erwählte, die alle aus ihrem Hause stammten.

Danach hatte sie sich für das Aufstellen ihres Reiseplanes neun Orientierungshelfer ausgesucht, wobei ein jeder dieser Helfer aus einem anderen Haus stammte, so dass in ihrer Planungsgruppe alle Häuser vertreten waren. So gab es das erste Haus der Anführer, das zweite Haus der Vermittler, das dritte Haus der Sprecher, das vierte Haus der Lehrer, das fünfte Haus der Abenteurer, das sechste Haus der Ernährer, das siebte Haus der Glaubenssucher, das achte Haus der Organisatoren und schließlich ihr eigenes: das neunte Haus der Menschenfreunde. Alle Orientierungshelfer waren Experten auf ihrem Gebiet und hatten bereits zahlreiche Reisen in die niederen Dimensionen hinter sich gebracht. In schier endlosen Zyklen diskutierten sie in einem kleinen Saal in der Gerechtigkeitshalle, umgeben von weißen Marmortischen und –bänken, unter Zuhilfename der verschiedensten visuellen Hilfsmittel, von Karten und zahllosen Büchern über den einen oder anderen Aspekt der jeweiligen Eigenschaft und Begabung, der in den Reiseplan aufzunehmen wäre. Jede Einzelheit war abzuwägen. Auf das Hauptthema ihrer Reise hatte sie sich schnell festgelegt. Da gab es für sie gar auch keinen Zweifel, war es doch der eigentliche Grund, warum sie die Reise in die niederen Dimensionen antreten wollte. Sie wollte die anspruchsvolle Schule des Lebens durchlaufen und dabei anderen Reisenden helfen, ihre eigenen Lebensprüfungen zu bestehen. So wurden für ihre Lebensreise auch die Täter und die Opfer ausgesucht, was nur durch Sichtung von unzähligen Bereitschaftserklärungen anderer Seelen erfolgen konnte, um diejenigen zu finden, die dem jeweiligen Zweck eines Lernprozesses am besten dienen konnten. Ihr war bewusst, dass die Freiwilligen, die sich als Täter zur Verfügung stellten, damit große Opfer brachten. Sie würden grausam sein, ihr physischen und psychischen Schmerz zufügen und sich damit selbst belasten. Sie würde durch die Grausamkeiten der Anderen mit der ganzen Härte des Lebens konfrontiert werden. Jedoch musste sie diese Unannehmlichkeiten, Gemeinheiten und Tragödien erleben, damit sie aus diesen Situationen lernen und durch die Art ihrer Bewältigung gestärkt aus ihnen hervor gehen könnte. All diese Erlebnisse würden ihr kostbare Erkenntnisse einbringen, die sie während ihres Daseins in der Heimat niemals gewinnen konnte. Natürlich würde es auch angenehme Abschnitte geben und ihr würden andere Reisende beistehen und ihr helfen, dieses harte Trainingslager des Lebens zu überstehen. Auch sie würde in mancher Hinsicht Täterin sein müssen, denn auch andere Reisende sollten durch ihre Handlungen lernen können. All das wurde vom Orientierungsteam abgewogen und diskutiert. Ihr Reiseplan musste überdies mit den Reiseplänen der Täter- und Opferseelen synchronisiert werden. Alle Lebensbegegnungen wurden akribisch genau geplant. Als es daran ging, die schwersten Schicksalsschläge zu bestimmen, traf sie auf den Widerstand ihrer Berater, denn in deren Augen schickte sie sich an, sich in einzelnen Etappen ihrer körperlichen Existenz zu viele Schwierigkeiten aufzubürden. So stritt sie mit ihnen auf ihre unvergleichlich galante Art und warf ihre Erfahrungen aus ihren früheren Reisen in die Waagschale. Zum Schluss gab es zwei Varianten ihres Reiseplanes. Als sie schließlich den blauen Kristallspeicher in den Händen hielt, der die kompletten Pläne enthielt, war sie erleichtert und stolz zugleich.

Nun dieser Auszug aus der Geschichte ist genauso fiktiv wie die Handlung des Films “Der Plan”. Wie also komme ich zu der Behauptung, dass es einen Lebensplan gäbe?

Hierzu gab mir wieder einmal ein Umstand Hinweise, der wohl in meinem Plan stand, durfte ich doch dem Vortrag einer Frau lauschen, die dem interessierten Zuhörerkreis von den Palmblattbibliotheken in Indien erzählte. Sie einst auf Grund einer Fernsehsendung, in der über das Rätsel der Schicksalsaufzeichnungen auf Palmblättern berichtet worden war, in den frühen 90er Jahren nach Indien geflogen. Nachdem sie trotz all ihrer Skepsis erleben musste, dass alles, was in ihren Palmblättern stand, zutraf und auch alle Zukunftsaussagen mit der Präzision eines Uhrwerkes eintrafen, begann sie, sich ganz und gar dem Phänomen der Palmblattbibliotheken zu widmen.  Diese Frau heißt Annett Friedrich und organisiert heute sehr erfolgreich mit ihrem kleinen Reisebüro “Zeitreisen” Flugreisen nach Indien zu den Palmblattbibliotheken.

Was aber ist das für ein Phänomen? Rudi Berner beschreibt es in seinem Buch “Auf ein Wort” wie folgt:

Den dahingehenden Beweis, was Ihre persönliche Zukunft und Ihre bisher durchlebte Vergangenheit anbelangt,  finden Sie in Indien – in einer Palmblattbibliothek.
Vor 7.000 Jahren hat sich in Indien eine Gruppe seltsamer spiritueller Gestalten, die „Rishis“ genannt werden, anein ganz besonderes Werk gemacht. Die Rishis waren in der Lage, die Zukunft einzusehen, und sie haben diese Fähigkeit dazu benutzt, um das Leben von mehreren Millionen Menschen, die einst in der Zukunft (also zum Beispiel jetzt) leben werden, und die (gemäß dem vorbestimmten Lauf des Geschehens) den Weg in eine Palmblattbibliothek finden, schriftlich zu dokumentieren. Das heißt im Klartext: vor 7.000 Jahren wurde Ihr persönliches Leben mühsam in ein Palmblatt eingeritzt, und selbiges in einer Palmblattbibliothek in Indien archiviert. Aber, wie bereits aufgezeigt, nur dann, wenn Sie es in Ihrem Leben zustande bringen, so eine Palmblattbibliothek aufzusuchen. Klingt unglaublich nicht wahr? – Ist aber so! Da die Rishis in die Zukunft blicken konnten, wussten sie auch genau, wer, wann, welche Palmblattbibliothek aufsuchen wird, und ausschließlich deren Lebensläufe haben sie aufgezeichnet. Die Millionen von Lebensläufen sind wiederum in Millionen von getrockneten Stechpalmblättern eingeritzt, und zwar in der indischen Ur-Sprache „Sanskrit“ oder in „Alt-Tamil“. Beide Sprachen sind vom Aussterben bedroht, und werden nur noch von wenigen Menschen beherrscht. Die Palmblätter sind in speziellen Palmblattbibliotheken archiviert, von denen es – über den indischen Kontinent verstreut – zwölf Hauptbibliotheken und einige Nebenstellen gibt. So ein beschriebenes Palmblatt hat eine zeitlich begrenzte Lebensdauer von ca. 700 Jahren, deshalb müssen alt und brüchig gewordene Palmblätter neu geschrieben werden, damit der Fortbestand des Inhaltes (Lebenslauf eines Menschen) durch die Jahrtausende hindurch garantiert ist. Die Palmblattbibliotheken sind traditionell in Händen von Meistern, haben etliche speziell ausgebildete Angestellte, und werden von Generation zu Generation weitervererbt. Auch die Fähigkeit des Palmblattlesens (also das Beherrschen der alten Sprachen) sowie die Einhaltung des jeweiligen Rituals – das von Bibliothek zu Bibliothek verschieden ist – wird durch die Generationen hindurch weitergereicht und gelehrt. Wenn nun ein Mensch den Weg in so eine Bibliothek findet (bei einigen muss man sich langfristig anmelden), dann wird ihm sein persönliches Palmblatt vorgelesen, dieses Zeremoniell wird „Nadi-Reading“ genannt. Zuallererst muss jedoch Ihr persönliches Palmblatt unter vielen anderen erst einmal gefunden werden, in manchen Bibliotheken lagern bis zu einer halben Million solch beschriebener Palmblätter. Die Identifikation läuft von Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich ab, mal wird der erste Buchstabe des Vornamens und ein Daumenabdruck gebraucht, mal der vollständige Name sowie das Geburtsdatum, mal genügt das Geburtsdatum allein usw. Der Nadi-Reader (so nennt man denjenigen, der Ihnen Ihr Palmblatt vorliest) sucht daraufhin ein passendes Palmblatt heraus, das jedoch noch verifiziert werden muss. Er liest dabei Ihr Palmblatt an, stellt Ihnen einige Fragen, und es kristallisiert sich dann mehr oder weniger schnell heraus, ob es tatsächlich Ihr Palmblatt ist. Wenn nicht, dann sucht er ein anderes heraus, das geht solange, bis sicher gestellt ist, dass Ihr persönliches Palmblatt nun vorliegt. Es gibt Fälle, wo die Prozedur des Auffindens des richtigen Blattes auf Anhieb klappt, in anderen Fällen sind mehrere Palmblattanlesungen dazu nötig. Ist Ihr Palmblatt gefunden, dann liest Ihnen der Nadi-Reader zuerst Ihre Vergangenheit vor, und anschließend, falls Sie es wünschen, Ihre Zukunft. Der komplette Lebenslauf eines Menschen ist nicht auf einem einzigen Palmblatt aufgezeichnet, sondern in der Regel auf mehreren Blättern. Ist das erste Blatt einmal gefunden und verifiziert, dann stellt die Auffindung des Anschlussblattes keinerlei Problem für den Nadi-Reader dar.  Nachfolgend einige Beispiele von Informationen, die auf den Palmblättern niedergeschrieben sind oder sein können:

Vergangenheit:
- Der eigene Name sowie die Namen von nahe stehenden Personen (Ehepartner, Freund/Freundin, Eltern, Geschwister, leibliche Kinder, Adoptivkinder usw.).
- Situationen, Zuneigungen und Daten, die die Familie und nahe stehende Personen betreffen.
- Krankheiten, Unfälle, Todesfälle, Straftaten, Rechtsstreitigkeiten, Feinde.
- Finanzen, Beruf, Ausbildung, Talente, Fremdsprachen, Haus, Grundbesitz, sonstige markante, erworbene Güter.
- Auslandsreisen, Besuch von Tempeln und heiligen Stätten, Rückblick auf frühere Leben (Inkarnationen).

Zukunft:
- Zukünftige nahe stehende Personen, Heirat, Partnerwechsel, zukünftige Kinder.
- Zukünftige Krankheiten, Heilungshinweise, zukünftige Unfälle und Lebensgefahren, Problemlösungen.
- Zukünftiger beruflicher Werdegang, Finanzen, Ort- oder Landeswechsel, Auslandsreisen.
- Zukünftige Todesfälle nahe stehender Personen, Ort und genauer Zeitpunkt des eigenen Todes.
- Nächste Geburt (Inkarnation) oder Erreichung der Erlösung.

Sie sehen also, es kann auf so einem Palmblatt ganz mächtig und äußerst detailliert zur Sache gehen. Stellen Sie sich vor, Sie fahren in ein wildfremdes Land, gehen dort in eine Palmblattbibliothek, präsentieren dort Ihren Vornamen und einen Daumenabdruck, und kurze Zeit später liest man Ihnen Ihr bisheriges Leben vor. Und damit nicht genug, man fragt Sie anschließend auch noch, ob Sie auch Ihre Zukunft in Erfahrung bringen wollen. Nicht wenige Menschen (und gerade Besucher aus westlichen Ländern), die mit ihren Palmblättern konfrontiert worden sind, haben dahingehend zu kämpfen gehabt, die Situation seelisch zu verdauen. Es ist nämlich ein himmelweiter Unterschied, ob man von so einem Phänomen liest, wie Sie das gerade im Moment tun, oder ob man es am eigenen Leib erfährt. Wenn Sie die Erfahrung machen, dann wandelt sich Glauben zu Wissen, und Ihr Bewusstsein kann dadurch einen wahren Quantensprung vollziehen.”

Nun hatte ich auch die Gelegenheit mit mehreren Menschen zu sprechen, welche die Reise zu den Palmblattbibliotheken unternommen hatten. Sie bestätigten mir, dass es ein sehr einschneidendes prägendes Erlebnis ist, wenn der Nadi-Reader, der dich vorher noch nie gesehen hat, dein Leben aus einem konservierten Palmblatt lesend vor dir ausbreitet. Zufall? Wohl kaum. Okay, es mag dich vielleicht auch nicht ganz überzeugen, weil es auch kritische Berichte über die Palmblattbibliotheken gibt.

Rudi Berner geht in seinem weiteren Buch “Bewusstein und Logik” sogar noch weiter, als nur zu behaupten, dass es einen vorgezeichneten Plan gibt. Er sagt, es gibt keinen freien Willen und bezieht sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, welche gezeigt haben, dass ein in den Synapsen des Gehirns gefasster Entschluss zu einem Tun in 300 Millisekunden gerechnet später registriert wurde als  das Bereitschaftspotenzial des Probanden gemessen wurde, welches in der Phase zwischen Entschluss und Ausführung liegt. Rudi Berner schreibt hierzu:

“Um die mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass der „freie Wille“ des Menschen von Freiheit ein ganzes Stück weit entfernt ist. Und zwar so weit, dass es ihn eigentlich gar nicht gibt!

Wie ist man denn zu dieser Erkenntnis gelangt?

Relativ einfach, denn man ist mittlerweile in der Lage, Aktivitäten (Wirkungsweisen!) des Gehirns, was Zugehörigkeit, Zeitlichkeit und Lokalität anbelangt, messtechnisch sehr genau zu erfassen und optisch darzustellen. Man ist hergegangen, und hat einer Testperson gesagt, dass sie einen spontanen Entschluss zu einer bestimmten Bewegung fassen soll. Das wäre zum Beispiel, wenn jemand sich spontan dazu entschließt, den rechten Arm anzuheben, und dies anschließend logischerweise auch ausführt. Beim Experiment wurde Folgendes gemessen: Erstens der Augenblick der Entscheidung, zweitens der Aufbau eines Bereitschaftspotenzials als Vorbereitung der Bewegung, und drittens der Zeitpunkt der Bewegung. Es zeigte sich, dass der bewusste Entschluss zur Handlung 200 Millisekunden vor dem Bewegungsbeginn auftrat, jedoch mehr als 300 Millisekunden nach dem Beginn des Bereitschaftspotenzials. Das Fazit derartiger Experimente ist derart heftig, dass man durchaus verstehen kann, warum man nicht so sehr daran interessiert ist, dass es publik wird, denn es lautet:

Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun!

Dem der-ZEIT-igen bewussten SEIN verborgene Prozesse führen also zu Entscheidungen, für die es sich im Nachhinein (!) eine Begründung zurechtlegt, in der irrigen Annahme, selbst gehandelt zu haben!”

Zugegeben, diese These, es gäbe keinen freien Willen, ist nur schwer verdaubar. Ich erwarte auch gar nicht, dass du es akzeptierst, denn letztlich stand es auch im Plan, dass du das hier überhaupt lesen solltest. Damit bist du auch schon viel weiter als manch anderer Mensch, der immer noch in seiner ganz persönlichen Matrix steckt. Ich kann nur sagen, dass in den sogenannten Fantasysstreifen aus Hollywood viel mehr Wahrheiten stecken, als wir uns das vorstellen können.

Ich lasse dich jetzt mit deinen Überlegungen allein und das läuft letztlich auch nach Plan.

PS: Ich habe mir sagen lassen, dass du zumindest deine Zahnpastassorte noch aussuchen darfst ;-)

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Phänomene der Quanten

18. April 2010

Hattest du schon einmal ein Erlebnis, bei dem du dich fragtest, ob es dabei mit rechten Dingen zugeht? Zum Beispiel als du an einen alten Freund dachtest, den du seit Ewigkeiten nicht gesprochen hattest und du dir sagtest, dass du ihn gerne mal wiedersehen würdest. Einige Minuten später ruft genau dieser Freund an und erklärt, dass er gerade an dich gedacht hätte und sich mit dir mal wieder treffen wollte. Zufall? Ahntest du schon einmal, dass einem deiner Freunde oder Verwandten etwas Schlimmes passiert sei und nur wenig später erfährst du, dass er einen Autounfall hatte? Ich möchte behaupten, dass noch niemand von derartigen Erlebnissen verschont geblieben ist. Diese Ereignisse, die sich im eigenen Bewusstsein regelmäßig als außergewöhnliche Vorkommnisse einprägen, lassen sich erklären … mit der Quantenphysik. Die Quantentheorie stellte mein bisheriges materialistisches Denken grundlegend auf den Kopf. Ich wollte herausfinden, warum diese Dinge passieren, wie zum Beispiel mein merkwürdiges Fernwahrnahmeerlebnis um Prinzessin Dianas Tod. Dieses Erlebnis (in einem anderen Blogartikel bereits wiedergegeben)  möchte ich hier noch einmal kurz darstellen:

Ich hatte diesen Traum in der Nacht vom 30. zum 31. August 1997. Es war, wie es immer so in Träumen ist, wenn ein Geschehen abläuft, auf das man keinen Einfluss hat. An was ich mich noch sehr gut erinnern kann, war, dass ich in einem langen Flur in einem Bürogebäude stand. Das war so ein modernes Glasgebäude in Kastenform mit mehreren Stockwerken. Ich kann nicht sagen, wie ich auf diese Sichtweise kam aber in Träumen ist es ja bisweilen so, dass man etwas weiß, ohne es gesehen zu haben. Ich wusste nicht, was ich dort sollte, bis ich plötzlich vom anderen Ende des Flures jemanden kommen sah. Unvermittelt, ohne das mir bewusst geworden wäre, wie ich direkt dort hinkam, stand ich nun direkt vor der Person und erkannte in ihr Prinzessin Diana, die mit angstvoll aufgerissenen Augen geradezu panisch an mir vorbeirannte und mich augenscheinlich gar nicht wahrnahm. Ich blickte ihr nach und rätselte, was das alles sollte und vor wem oder was sie da weglief. Der Flur führte an einer langen Fensterfront entlang und auf der gegenüberliegenden Seite befanden sich zahlreiche Bürotüren. Völlig außer Atem blieb Diana mitten im Flur stehen und schaute sich hektisch um. Nacheinander versuchte Diana eine der Bürotüren zu öffnen, was aber misslang weil sie alle verschlossen waren. Am gegenüberliegenden Ende des Flures gab es eine Durchgangstür mit einem Glasteil über deren Sturz ein grünes Fluchtwegschild leuchtete. Diana rannte zu dieser Tür und stellte verzweifelt fest, dass auch sie verschlossen war. Ich stand nun immer noch am anderen Ende des Flures an jener Tür, die den Flur vom Treppenaufgang und dem Fahrstuhl trennte und war mir immer noch nicht im Klaren, was hier eigentlich los war. Das sollte sich schnell ändern, denn ich hörte aus dem Treppenaufgang Geräusche, die von Gestalten herrührten, welche schnellen Schrittes nun den Etagenflur erreicht hatten. Sie stürmten durch die Tür und erblickten nun Diana am anderen Ende des Flures. Ihre Gesichter konnte ich nicht erkennen, denn sie steckten in langen schwarzen Kapuzenroben und hatten die Kapuzen über ihre Köpfe gezogen. Auch sie bemerkten mich nicht und so langsam dämmerte mir, dass ich nur ein Beobachter war. Als Diana ihre Verfolger erblickte, sah ich die Panik in ihrem Gesicht. Ich konnte erkennen, dass sie sich darüber bewusst war, dass sie in der Falle saß. In Ihrer Verzweiflung öffnete Diana das Fenster, welches sich direkt neben der Fluchttür befand, und sprang hinaus. Diese Situation war so schauerlich grotesk, dass ich einen Moment wie vom Donner gerührt stehen blieb. Dann stürzte ich zum ersten Fenster, das mir am nächsten war und schaute nach unten. Hierbei muss ich sagen, dass ich das Fenster nicht öffnete und auch nicht wusste, wie ich nach draußen gelangte, jedoch hatte ich einen direkten Blick nach unten und schwebte über der Situation. Dort, acht Etagen unter mir, lag Diana mit verdrehten Gliedmaßen in einer Blutlache und war tot.

Keuchend schreckte ich aus dem Traum hoch, denn dieses Erlebnis war wie ein Schlag in mein Bewusstsein. Ich sah auf das Leuchtdisplay meines Radioweckers, es war etwa 1:30 Uhr (genau kann ich das jetzt nicht mehr bestimmen). Ich empfand diese Traumerfahrung als einen Albtraum, maß ihm aber zunächst keine Bedeutung bei und schlief nach einiger Zeit wieder ein.

Am Morgen, als meine Familie und ich beim Frühstück die Radionachrichten hörten, wurde gemeldet, dass Diana in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben gekommen wäre. Diese Nachricht überraschte mich zum einen, zum anderen auch nicht. Es war als hätte ich auf meine Weise diesen Tod miterlebt. 

Das Warum kann ich heute noch immer nicht beantworten, aber das Wie. Es hat etwas mit der Verschränkung der Quanten zu tun. Es wäre müßig, die Verschränkung hier ausführlich in Worten zu beschreiben. Eine ausgezeichnete Darstellung zum Quantenphänomen, in dem die durch das Doppelspaltexperiment und das Verschränkungsexperiment gezogenen Erkenntnisse wiedergegeben werden, bietet der Film von Gerald Kargl, der unter der wissenschaftlichen Beratung des österreichischen Quantenphysikers Prof. Dr. Franz Embacher entstand. Diesen Film, möchte ich hier vorstellen (Link siehe unten). Erstaunlich ist die Aussage, die sich aus dem Doppelspaltexperiment ergibt: Quanten (Photonen) und Materie verhalten sich anders, wenn wir sie beobachten, als wenn wir sie nicht beobachten. Wenn die Teilchen nicht beobachtet werden, dann nimmt ein einzelnes Partikel eine Superposition ein (eine Vielmöglichkeit) und der Zufall ist das Endergebnis. Wenn sie jedoch beobachtet werden (was bei jeder Messung geschieht) dann verhalten sich Quanten so, dass sie die vorbestimmte Position einnehmen. Die wichtigste Ableitung daraus ist, dass der Geist (der Mensch) die Quanten, damit die Materie und damit  Abläufe beeinflusst, wenn er mit seinem Denken darauf fokussiert, d.h. wenn er beobachtet, wertet und (damit) agiert.

Auf den Film bezogen ergibt sich für mich eine Schlussfolgerung, welche auf mein Fernwahrnahmeerlebnis reflektiert. Auf der subatomaren Ebene der Quanten ist durch deren Verschränkung alles miteinander verbunden. Das erklärt, warum man Dinge ahnt, wahrnimmt, sie weiß, obwohl es nach materialistischer Betrachtung alles nur als purer Zufall erscheinen mag. Aber Zufälle gibt es nur, wenn Quanten nicht durch unser Einwirken – unsere Beobachtung – in ihrer Superposition verbleiben … Da aber unser Geist ständig wirkt, wir alles beobachten, werten und uns im Geiste vorstellen, wirken wir auf dieser Ebene ein und bei gleichen Gedanken, kommt es durch die Verschränkung der Quanten (das Verbundensein zweier Quanten[teile] unabhängig von Raum und Zeit)  zu Verbindungen und Interaktionen auf der geistigen Ebene, die wir uns scheinbar nicht erklären konnten. Zumindest bis zur Entdeckung der Quantenmechanik.

DVD Dokumentarfilm “Das geheimnisvolle Reich der Quanten” – Shoplink

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66

17. Mai 2008

Zu meinem persönlichen Mysterium der 66 hatte ich bereits den Blogeintrag “Das doppelte Sechserpack” vorgenommen. Da war sie wieder, die Zahl, die mich täglich begleitet. Ich joggte vor einiger Zeit durch das brandenburgische Belzig mal eben zum Bäcker und die erste Zahl, welche in meinen Fokus tritt ist die an einem Autokennzeichen. Es ist das erste Autokennzeichen, welches ich sehe, als ich aus dem Park laufe: PM-xx 660. Zahlenmagie? Zufall? Der Kritiker wird sagen: “Na wenn man sich darauf konzentriert, dann wird man überall die 66 sehen.” OK könnte man annehmen. Aber da gibt es zu viele “Zufälle”. Zum Beispiel wenn ich mal einen Einkauf tätige. Ja irgendwie komisch, ich möchte beim Fleischer Hackfleisch kaufen und bestelle 1 Kilogramm = 1000 Gramm. Die Verkäuferin wiegt die Fleischmasse ab, packt sie in einen Beutel und auf dem Quittungszettel steht 1066 Gramm. Neulich mal wieder in der Kfz-Zulassungstelle. Ich hatte mir ein neues Auto gekauft und wollte es zulassen. Nein, dieses mal hatte das Kennzeichen keine 66. Dafür prangte auf dem Kfz-Schein eine ziemlich lange Nummer, welche endete … natürlich mit der 66. Auch ein Ding, worauf ich keinen Einfluss haben konnte. Das “flog” mir halt so zu. So auch die monatliche Rate der Teilfinanzierung für das Auto, welche der Autoverkäufer gemessen an dem Ankaufpreis meines alten Autos, meiner weiteren Anzahlung und der Laufzeit für die Restzahlung ausrechnete. Da fällt mir schon nichts mehr ein, als mir der nette Mensch die monatliche Rate mit 136,60 EURO mitteilte. Ach ja, meine Kundennummer beim Autohaus vergaß ich noch: 88066. Was für ein “Zufall”! Wenn man dann auch noch solche Fehlermeldungen in der Windows XP Software mit der geheimnisvollen Zahl 1166 und bei der Online-Mitteilung über einen Zugang zu einem juristischen Netzwerk den Zugangscode mit 6622 zur Kenntnis nehmen muss, dann kann man langsam von einer “Zufallsorgie” ausgehen. Neulich hatte ich noch in Vertretung meines Chefs die unterschiedlichsten dienstlichen Schriftstücke auf meinem Tisch. Dabei war auch das Protokoll der 66. Personalratssitzung. Hier muss man wissen, dass der Personalrat für 5 Jahre gewählt wird, es also durchaus nicht normal ist, wenn man in Vertretung des Dienststellenleiters ausgerechnet das Protokoll dieser Sitzung erhält.

Der kann viel erzählen! Schon gut … ich habe da mal eine kleine Dokumentationsgalerie zusammengestellt, welche ich demnächst hier in den Blog stellen werde. Das Mysterium der 66 geht sicher weiter. Ich werde hier zu gegebener Zeit darüber berichten.


Das doppelte Sechserpack

21. Februar 2007

66Ich hatte mich von meiner Frau getrennt und bin in die Stadt gezogen, wo ich arbeite. Hier fing es an, dass ich mit einem Phänomen zu tun bekam, welches sich bis heute fortsetzt. Ich will die Fakten einfach auf den Tisch legen und der geneigte Leser mag sich selbst ein Urteil bilden. Alles ist verifizierbar und ich habe diese Entwicklung nicht bewusst beeinflusst. Es fing damit an, dass ich eine Wohnung brauchte, weil ich dem befreundeten Arbeitskollegen, welcher mich einstweilen aufgenommen hatte, nicht ewig auf den Geist gehen wollte. Ich bekam recht schnell eine gut sanierte Altbauwohnung in der X-Straße 66X. Bei der Zahl 6 war ich immer ein wenig abergläubisch, denn ich betrachtete diese Zahl als “teuflische” Zahl, was aber – aus heutiger Sicht – völliger Blödsinn ist. So war mir etwas komisch zumute, dass meine neue Adresse ausgerechnet eine 66 als Zahl aufwies. Die Wohnung ist aber sehr schön und die Miete ist günstig, so dass ich letztlich den Vertrag unterschrieb. Als nächstes eröffnete ich bei einer renomierten Bank ein Girokonto, die Kontonummer wies zwei Sechsen auf was mich noch nicht weiter stutzig machte. Schnell meldete ich auch bei der T-Com einen Festnetzanschluss an und legte keinen Wert auf eine spezielle Telefonnummer. Die T-Com meldete sich per Brief und teilte mir meine Festnetznummer mit. Auch diese Nummer wies zwei Sechsen auf. Auch ein neues Privat-Handy benötigte ich und landete beim Anbieter O2. Der Handyvertrag war schnell geschlossen und nach zehn Minuten war die Handynummer freigeschaltet. Vielleicht wird Mancher schon wissen, welche Zahlen die Handynummer neben anderen enthielt: zwei Sechsen. Mittlerweile fiel mir der “Zufall” auf. Ich registrierte, dass alle Zahlen, welche eine gewisse Bedeutung in meinem neuen Leben hatten, zwei Sechsen enthielten, tat diese Sache aber als einen Mehr-oder-Weniger-Zufall ab. Mit dem Bewusstsein der kontinuierlichen Häufigkeit der zwei Sechsen in meinem Fokus startete ich in die neue Woche. Da ich in einen anderen Landkreis gezogen war, musste ich mein Auto nicht nur ummelden sondern auch ein neues Kennzeichen bekommen. Da ich Wunschkennzeichen mit Buchstabenkombinationen und Jahreszahlen völlig über hatte, wollte ich ein Kennzeichen, welches mir Herr Zufall bescherte. Also sagte ich der Sachbearbeiterin in der KfZ-Zulassungstelle auf deren Frage, ob ich einen Kennzeichenwunsch hätte, dass ich ein Kennzeichen haben wolle, welches frei Schnauze vom Computer ausgespuckt werde. Ich erklärte der Dame noch vielsagend, dass ich ihr dies vielleicht nach dem Ergebnis erklären würde, warum ich es dem Zufall überlassen wollte. Also gut, die Frau schaute in Ihren Computer; es dauerte ca. 30 Sekunden und sie sagte: “Herr Vogler, ich habe jetzt ein Kennzeichen für Sie, vielleicht nehmen Sie es ja schon, es lautet: JL-** 66.”  Als ich dies hörte, fing ich laut zu lachen an. Alle in der Zulassungstelle in der Nähe befindlichen Personen drehten sich nach mir um. Es war sicher sehr selten, dass ein Antragsteller auf Grund eines zugeteilten Kennzeichens lauthals zu lachen anfing. Ich erklärte der Frau, warum ich lachte und sagte noch, dass sie meine Zeugin dafür sei, dass ich nichts an dem Kennzeichen gedreht habe. Diese Situation in der Zulassungstelle war irgendwie prägend für mich. Mein Fokus hatte sich gedreht. Mir war klar, dass das jetzt kein Zufall mehr sein konnte, dass in meinen zugeteilten Zahlenkombinationen, der Wohnanschrift oder dem Autokennzeichen jeweils zwei Sechsen auftauchten. Jeder mag für sich selbst prüfen, wie häufig eine bestimmte Zahlenkombination in seinen persönlichen Zahlenwerken auftaucht. Ich wage die Behauptung aufzustellen, dass so etwas wie bei mir äußerst selten sein dürfte. Es ist auch völlig verblüffend, dass es nicht gar keine Sechs oder nicht vier Sechsen oder drei Sechsen oder nur Sechsen sind, die hier in Erscheinung treten, sondern immer zwei Sechsen. Die Kennzeichensechsen waren aber nicht die letzten Sechsen in Folge. Ich hatte am 1. Februar den Tag der Wohnungsübergabe. Ein Vertreter meines Vermieters ging mit mir durch die renovierte Wohnung. Danach wurden die Zählerstände von Strom- und Gaszähler festgestellt. Natürlich hatte jeder Zähler eine Nummer. Und so kam es was kommen musste, der Stromzähler meiner Wohnung wies zwei Sechsen auf. Das war damit die sechste Doppelsechs in Folge. Was weiter folgte waren Doppelsechsen in Rechnungen, Bestellbelegen, Tankquittungen und so weiter und so fort. Immer wenn ich mich auf die Erwartung einer neuen Doppelsechs konzentrierte, kam diese natürlich nicht. Nur wenn ich nicht förmlich darauf wartete und meinen Fokus auf andere Dinge richtete, trat die doppelte Sechs wieder auf. Ich fragte mich lange, was das Ganze zu bedeuten habe und kam nicht dahinter. In den letzten Wochen habe ich mich dann immer mehr meiner inneren Stimme, meinen Intuitionen geöffnet und bin damit sehr gut gefahren. Anders gesprochen, wenn ich meiner Intuition nicht gefolgt bin, ging irgendwas schief. Meine Intuition hat sich immer rechtzeitig eingeschaltet, wenn es darum ging, einen Gegenstand für meine neue Wohnung zu besorgen. Ich will hier ein Beispiel nennen. Mit einem eigenen Hausstand braucht man natürlich eine Waschmaschine. Da ich in meiner Wohnung keinen Platz zum Aufhängen der Wäsche habe, muss die Maschine einen Trockner integriert haben. Das ist ein sogenannter Waschtrockner. Ich schob meine Entscheidung, so ein Gerät zu kaufen, etwas hinaus. Als ich dann an einem Montag den Mediamarkt aufsuchte, hatte ich eigentlich vor, nur ein Kleinteil für meine Antennenverkabelung zu kaufen. Meine Intuition zog mich aber in die Waschmaschinenabteilung. Dort schaute ich mir die vorhandenen Waschtrockner an, welche eine Preisspanne von 599 bis ca. 1600 Euro hatten. 1600 Euro waren echt zu viel und ich orientierte mich bei den preiswerteren Modellen. Eine Verkaufsberaterin riet mir zum Kauf der Preiswertesten, weil diese eine Sensorentechnik für die Trockenautomatik hatte. Als ich die Entscheidung getroffen hatte, das Ding zu kaufen, sagte die Mediamarktverkaufsberaterin, dass ich Glück hätte, weil neben dem Vorführmodell nur noch eine Maschine am Lager sei. Also wurde die Bestellung aufgenommen und ein Liefertermin vereinbart. Was soll ich sagen, man rate, welche Ziffern in der Beleg-Nr. auftauchten: Zwei Sechsen. Das Teil war – wie schon erwähnt – das letzte am Lager, wie auch der Laptop welchen ich eine Woche vorher – wieder meiner Intuition folgend – gekauft hatte oder der Couchtisch von Ikea, welcher in der Folgewoche als letztes Teil dieser Serie im Lager von Ikea in Berlin-Tempelhof vorhanden war. So zogen sich die zwei Sechsen und mich meine Intuition durch meinen Alltag und all meine Freunde und Bekannten, welche das mitbekamen, schütteln nur den Kopf und sagen “Unglaublich!”. Bei der Suche nach der Bedeutung des Ganzen führte mich meine Intuition in einen Thalia-Buchladen in Magdeburg. Dort rannte ich zur Esoterikecke und mir flogen zwei Bücher förmlich zu. Das waren die Bücher “Das dritte Auge öffnen” von Harald Wessbecher und das Buch “Kleines Handbuch der Numerologie” von Glynis McCants. Ich will hier jetzt nicht die Inhalte der Bücher wiedergeben. Nur soweit, an Hand des letzteren Buches konnte ich abgleichen, dass meine Zahlenphänomene nichts mit Numerologie zu tun haben, denn diese befasst sich mit der Zahlensymbolik der aus Geburtstag und Geburtsnamen zu ermittelnden Zahlen (z.B. Lebensaufgabenzahl, Schicksalszahl, Seelenzahl usw.). Aus dem Buch von Wessbecher konnte ich aber etwas entnehmen, was ich mit den Sechsen in Zusammenhang bringe: Mein höheres Selbst deutet mir unmissverständlich, dass ich mein Leben wandeln – dass heißt es umstellen – muss. Meine jahrelange Lethargie hat ein Ende gefunden. Ich möchte hier aus Wessbecher die Stelle zitieren, welche für mich maßgeblich ist: “Das dritte Auge öffnen –  Als “drittes Auge” bezeichnet man in östlich-esoterischen Traditionen das Energiezentrum, dessen Sitz oberhalb der Mitte zwischen den beiden physischen Augen, etwa zwischen den Augenbrauen, annimmt. Im geöffneten und entwickelten Zustand befähigt es zum sechsten Sinn, zur Intuition oder ganz allgemein zur Wahrnehmung von außersinnlichen, feinstofflichen Phänomenen. Es wird das sechste Chakra oder Ajna-Chakra genannt.” Als ich dies las war mir spontan klar, was mir mein Higher-Self sagen wollte. Ich soll meinen sechsten Sinn erschließen und endlich die jahrelang zugesperrte Tür öffnen. Nun ich bin dabei. Es wird hier wohl noch viele spannende Momente geben über welche ich dann berichten werde. Letzter Stand von heute war ein Rechnungsbetrag bei Marktkauf von 66,81 EUR. Der Pilotenkoffer, welchen ich kaufte hatte eine “AVA Nummer” mit zwei Sechsen und die Sonnenbrille, welche ich intuitiv gut fand und kaufte, trug das Label “Route 66″, was ich erst an der Kasse merkte als ich die Teile schon bezahlt hatte. Und so läuft meine Welt zur Zeit im doppelten Sechserpack. Und so sage ich zu mir selbst, mache alle deine Augen auf … mit dem dritten sieht man besser …. LOL

PS: Die Übertragungsrate, mit welchem sich mein Laptopmodem durch das Web quält und ich diesen Blogeintrag gerade online stellte ist 46,6 kBits/s und wer mir mir das nicht glauben mag, hier ist bitte schön der Beweis

46,6 kBit/s
 


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