Medium – Die Kurzeinführung

8. Januar 2009

gordon-smith-buchcover-klein1Dieses Buch hat mich gefunden! Wer etwas über das Gesetz der Anziehung gelesen oder gehört hat, der weiß, was ich meine. Gordon Smith versteht es, auf 214 Seiten einen Überblick über seine Entwicklung als Medium, seine Erkenntnisse, seine Erlebnisse und seine Sichtweise zu geben. Verschiedene grundlegende Themen, wie Leben nach dem Tod, Himmel und Hölle, Gespenster und Geistwesen, Veränderte Bewusstseinszustände usw. werden in Kapiteln behandelt, welche kurzweilig durch eigene Erlebnisse des Autors, ihm übermittelte Fallbeispiele oder überlieferte Geschichten untersetzt werden. Gordon Smith spart hierbei nicht mit nachvollziehbaren Erläuterungen. Er vermeidet dabei eine schulmeisterliche Vermittlung und lässt es dem Leser frei, sich eine eigene Meinung zu bilden. Es ist beim Lesen des Buches allgegenwärtig, dass der Autor weiß, was er sagt, ohne eine Ansatz von Überheblichkeit zu zeigen. Besonders seine Erläuterungen unter der Rubrik „Wahre und falsche Vorstellungen zu ….“ welche im jeweiligen Themenkapitel erfasst sind, ließen mich manchmal laut auflachen, weil er mit einer gewissen Ironie mit völlig überholten Vorurteilen abrechnet und dem Leser sein eigenes ehrliches Fazit anträgt.

Mein Fazit:
Unbedingt lesenswert für alle, die unabhängig von vorgeprägten Vorurteilen das Leben eines Mediums ungeschminkt kennenlernen möchten.


Der Blick ins Jenseits

31. Dezember 2008

himmel200x2001Die wohl meistgestellte Frage der Menschen ist: „Gibt ein Leben nach Tode?“  Um sie zu beantworten, sollte zunächst der in ihr enthaltene scheinbare Widerspruch geklärt werden. Wenn man tot ist, dann kann es offensichtlich kein Leben geben. Vielleicht überrascht es, wenn ich jetzt sage: Das ist völlig richtig! Ich sehe es aber in einem anderen Kontext. Denn ich sage, dass der „Tod“ nicht existiert. Das Bewusstsein, welches ich mit dem Geist und der Seele gleichsetze, kann nicht sterben. Wenn etwas stirb, dann ist es unser physischer Körper. Unser Bewusstsein, der Geist, tritt dann aus dem Körper heraus und nimmt bewusst wahr, dass man gar keine Angst vor dem „Tod“ haben muss, weil es ihn schlichtweg gar nicht gibt. Wieso komme ich einmal mehr zu dieser Überzeugung? Ich hatte hierzu schon in meinem Artikel „Der Tod ist nicht das Ende“ einiges darüber geschrieben.

Zwischenzeitlich konnte ich noch einige erstaunliche Erlebnisberichte von Menschen, welche die „andere Seite“ anlässlich einer Nahtoderfahrung sahen, vernehmen dürfen. Zu diesen Menschen ist zu sagen, dass sie mir persönlich bekannt sind, sie völlig unterschiedlichen Alters waren (Kinder sowie Erwachsene im jüngeren und reiferen Alter) als sie ihr spezifisches eigenes Erlebnis hatten. Genug der Vorrede. Ich komme zunächst zu den Nahtoderlebnissen der Kinder, welche ich aus den Berichten naher Verwandter in Erfahrung bringen durfte.

 

Ein guter Bekannter berichtete mir über das Nahtoderlebnis seines damals 11jährigen Sohnes. Der Junge war an einem heißen Sommertag völlig dehydriert, was die Eltern nicht rechtzeitig erkannt hatten und wurde vor ihren Augen plötzlich bewusstlos. Es gelang ihnen, den im Ort wohnenden Hausarzt herbeizurufen (natürlich wurde auch der Rettungswagen gerufen), welcher gerade dabei war, zu einem anderen Patienten im Nachbarort aufzubrechen, als ihn der Anruf erreichte. Er war ziemlich schnell da. Er stellte am Zustand des Jungen fest, dass es um Leben und Tod ging, denn der Junge zeigte nur noch wenige Lebenszeichen (Puls fast nicht mehr feststellbar). Der Arzt leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Nachdem er u.a. mit einer Sofortinfusion und einer Spritze den Zustand des Jungen soweit stabilisieren konnte, dass ein Rettungstransport stattfinden konnte, schlug der Junge wenig später wieder die Augen auf. Es waren hier ca. 15 Minuten seit dem Zusammenbrechen des Jungen vergangen. Zunächst traute sich der Junge nicht, seinen Eltern anzuvertrauen, was er erlebt hatte; jedoch fasste er sich später ein Herz und bezog seine Eltern in sein Erlebnis ein. Er war nach eigenem Bericht unmittelbar nach seinem Zusammenbruch aus seinem Körper „geschleudert“ worden und schwebte über seinem liegenden Körper. Er erlebte die Angst seiner Mutter, welche dieses plötzliche Zusammenbrechen völlig verzweifeln ließ. Er verfolgte die eiligen Telefonate und konnte wörtlich wiedergeben, was das gesagt worden war. Er verfolgte die Maßnahmen des ihm bekannten Hausarztes und beschrieb sie detailliert seinen Eltern. Der Junge konnte jedes Wort, welches zwischen seinen Eltern und dem Hausarzt in dieser Zeit gesprochen worden war, wiedergeben. Dies war für die Eltern angesichts der Tatsache, dass ihr Junge kaum noch am Leben war und auch nach dem Befinden des Arztes keinerlei Wahrnehmungsmöglichkeiten in der Zeit der Bewusstlosigkeit hatte, völlig erstaunlich. Der Junge beschrieb die Zeit der Außerkörperlichkeit als völlig schmerzfrei und angenehm. Alles was zu hören und zu sehen war, nahm er intensiver war. Ihm war jede Sekunde seiner Erfahrung in einer besonderen Qualität bewusst. Dieses Erlebnis würde er sein ganzes Leben lang nicht vergessen.

 

Ich hatte vor einiger Zeit ein interessantes Gespräch mit einer älteren Dame, die ich im Rahmen der Kontakte meines Jobs kennengelrnt hatte, wir unterhielten uns über ihre kranke Enkelin. Diese war schwer herzkrank und bei mehreren Herz-OPs dem Tode schon sehr nahe gewesen, wie die Ärzte berichteten (ein zwischenzeitlicher Herzstillstand war quasi „normal“). Zum Zeitpunkt meiner Kenntnisnahme von dem Nahtoderlebnis war das Kind 8 Jahre alt und dies war an sich schon ein Wunder, dass sie so alt geworden ist. Wir kamen darauf zu sprechen, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, welche nicht rational erklärbar sind. Ich sagte dazu meine Meinung und berichtete über mein Diana-Erlebnis (siehe hier ). Ich erklärte, dass ich zwischenzeitlich an eine Fortexistenz nach dem Tode des physischen Körpers glaube. Die ältere Dame war hier aufgeschlossen und reflektierte meine Aussagen vollends, da sie aufgrund der Erfahrungen mit Ihrer Enkelin zu einer eigenen neuen Anschauung gekommen ist. Sie erzählte dann von einer Episode mit ihrer Enkelin:

Die Kleine hatte im Alter von drei Jahren einen längeren Krankenhausaufenthalt mit mehreren schweren Herz-OPs. Sie hatte einen Opa (der Vater des Schwiegersohnes der älteren Dame), der starb, als sie zwei Jahre alt gewesen war. Der Opa war ein sehr lustiger Mensch, der seine Enkelin sehr geliebt hatte. Nach der langen Zeit im Krankenhaus geschah es auf der Fahrt von der Universitätsklinik zurück nach Hause. Die Kleine schaute aus dem Fenster und betrachtete mit seltsamer Abwesenheit die Sterne, welche in dieser klaren Nacht deutlich sichtbar waren. Plötzlich sagte sie: „Mama, der Opa hat mir dort wo ich gewesen war gesagt, die Oma soll nicht mehr alleine bleiben, sondern sich wieder einen Mann nehmen.“ Sie berichtete von einem Licht und von dem Opa welchen sie bei diesem Licht gesehen habe. Er habe sie dann zurück geschickt, weil sie dort, wo er war, nicht bleiben durfte.

 

Dies waren zwei Berichte über Nahtoderlebnisse von Kindern. Solche Berichte haben eine besondere Qualität, was den Wahrheitsgehalt betrifft. Dr. Raymond A. Moody schreibt hierzu in seinem Buch „Das Licht von drüben – Neue Fragen und Antworten“:

„Die Todesnähe-Erlebnisse von Kindern haben eine besondere Qualität. Die Befragung unschuldiger Kinder gibt den Forschern die Möglichkeit, Individuen zu untersuchen, die sich noch nicht allzu viele Gedanken über das Leben, den Tod und das Jenseits gemacht haben. Kinder sind von der Erwachsenenwelt noch nicht so beeinflusst und haben noch nichts von den Eindrücken gehört, die Todesnähe- Erlebnissen gleichen. Da Kinder noch nicht im selben Maß kulturell konditioniert sind wie Erwachsene, erhöhen ihre Sterbeerlebnisse die Stichhaltigkeit der Kernerfahrung der Todesnähe.“

 

Wir sollten daher solche Berichte von Kindern, welche sich anlässlich eines Unfalles, einer Erkrankung oder einer Operation im Grenzbereich zwischen Leben und Tod befanden, nicht als Fantasien abtun, sondern ernst nehmen. Den Eltern dieser Kinder kommt dabei eine besondere Verantwortung zu, die es erfordert, mit Verständnis und Aufgeschlossenheit zu reagieren. Diese Erlebnisse sind für die betroffenen Kinder prägend, mag die Erwachsenenwelt sie nun glauben oder nicht. Eine ablehnende und kopfschüttelnde Reaktion der Erziehungsträger könnte zu einer Traumatisierung des betroffenen Kindes führen. Schuldkomplexe auf Grund eines Nahtoderlebnisses sind aber völlig verfehlt, denn kein Kind hat sich so etwas bewusst herbeigewünscht.

 

Die Nahtoderlebnisse der Erwachsenen folgen in einem späteren Eintrag.


Rollenspiele

30. November 2008

rollenspiele-2501Die Menschen spielen in ihrem Leben verschiedene Rollen und glauben, sie seien diese Rolle, die sie verkörpern.

 

Warum spielen sie überhaupt solche Rollen?

 

Ich will dies beantworten. Zunächst bitte ich dich aber, meinen früheren Blogeintrag zu lesen. Ich hatte dort schon etwas zu Reinkarnation und Trennung von Körper und Geist erläutert. Hast du es gelesen oder weist du bereits, was Wiedergeburt bedeutet, dann kann ich zurück zur Antwort:

 

Zu Beginn deines Lebens weist du noch ganz genau, wer du bist. Jetzt wird der schlaue Kritiker sagen: „Hey als Baby habe ich ja wohl nicht den Entwicklungsstand, um zu wissen, dass ich wer bin oder wer ich bin!“ OK … wenn du so denkst, dann lese am besten nicht weiter.

 

Also, zu Beginn deines physischen Lebens bist du die Seele, die gerade eben in den kleinen Menschenkörper reinkarniert ist. Du weist also noch ganz genau, wer du bist. Mit Beginn des Menschseins ist der Zeitpunkt gemeint, zu dem der Geist den neuen physischen Körper in Besitz nimmt. Das muss nicht notwendigerweise die Geburt sein. Es geht um den Beginn des physischen Lebens. Dieser Beginn liegt irgendwo zwischen Zeugung und Geburt. Der Beginn ist individuell, dass heißt der Geist inkarniert zu dem Zeitpunkt, wenn es ihm am nützlichsten ist. Dies hängt sehr stark von deinem Lebensziel ab, das du in diesem Leben verfolgen willst. Bevor du ein physisches Wesen wirst, hast du bereits deine Lebensmatrix programmiert, dein Ziel bestimmt, welches du erreichen möchtest. Du musst allerdings beim Übergang ins physische Leben das Tor der Unbewusstheit passieren. Das bedeutet, dass du nach der Verschmelzung mit deinem physischen Körper dich nicht mehr erinnern kannst, was du eigentlich wolltest. Zu deinem persönlichen Ziel kommt noch eines hinzu, dem alle Menschen folgen …. Sobald du deinen physischen Körper in Besitz nimmst, beginnst du, das Weltbild deiner Eltern anzunehmen. Das bedeutet, du lernst die Denkweise deiner Eltern kennen und machst’s sie zu deiner eigenen. Je intensiverer du dich mit ihnen identifizieren willst, desto früher gehst du in den Körper. Warum tust du das? Dafür gibt es zwei Gründe, zum einen hast du durch diese Maßnahmen die Möglichkeit, auf ganz bestimmte Schwierigkeiten im Leben zu stoßen, welche durch die besagte Denkweise deiner Eltern sehr wahrscheinlich auftreten werden (tolle „Aussicht“, jetzt stellt sich bei dir sicher die Frage, wieso will ich auf Schwierigkeiten stoßen? Siehe aber meinen Blogeintrag hier ). Zum anderen bist du an deine Eltern gebunden, denn du wächst als hilfloses Kind in dieser Welt auf, in der du nicht allein ohne deine Eltern lebensfähig wärest. Du bist also zunächst ganz von ihnen abhängig, und das merkst du auch sehr schnell. Sie haben ihr Denken, durch welches sie dich prägen. Es ist das Denken einer Gruppe – deiner Familie. Durch die gleiche Denkweise in einer Gruppe kommt es zu einem stärkeren Zusammenhalt, der das Überleben des einzelnen zu allen Zeiten sicherer macht. Und mehr noch: Denk einmal an die Zeit, in der du schon ein paar Jahre älter bist. Um mit einer Familie ohne große Probleme leben zu können, musst du dich so verhalten, dass es von den anderen akzeptiert wird. Wolltest du dir das alles merken, was du tun kannst und was nicht, wärst du zwar dadurch für die Standardsituationen handlungsfähig, aber wärst nie in der Lage, eine noch nie da gewesene Situation entsprechend dem Familiengeist zu meistern. Verstehst du? Durch diese akzeptierte Denkweise wirst du auch in solchen Situationen vermeintlich richtig handeln. Geht dir jetzt ein Licht auf? Du nimmst deshalb eine Rolle in seinem Leben an, weil du nur dadurch zur Familie gehören kannst. Du merkst als Kind auch sehr schnell, dass du geliebt wirst, wenn du dich an die Rolle hältst, und dass du bestraft wirst, wenn nicht. Man nennt diesen Vorgang Erziehung. Du spielst also zunächst die Rolle, die dir deine Familie zugedacht hat. Das ist der erste Abschnitt deines Lebens, der sich in deiner Familie abspielt. Danach kommt der Kindergarten, die Schule, der Verein, der Beruf, die eigene Familie und so weiter. Du spielst also viele verschiedene Rollen. Du bist scheinbar immer jemand anders, wenn du mit anderen Menschen zusammenkommst. Es kommen die gleichen Mechanismen zum Tragen, wie in der Familie. Wenn du die gleiche Denkweise akzeptierest, wirst du anerkannt, und wenn nicht, gemieden.

 

Bedeutet das, dass du überall wo du hingehst, dein Fähnchen nach dem Winde hängst und du keine eigene Meinung hast? Ganz so kannst du das nicht sehen. Sehr wohl gibt es Meinungsverschiedenheiten und Konfrontationen, ohne dass du dafür bestraft oder abgelehnt würdest, aber immer nur dann, wenn der andere Mensch es, genau wie du, für richtig hält, dass man sich gegenseitig kritisiert oder Meinungsverschiedenheiten diskutiert. Ihr denkt in einem solchen Fall also nicht einfach das gleiche, sondern ihr habt die gleichen Werte im Leben. Menschen verstehen sich dann, wenn sie die gleichen Charaktereigenschaften für richtig und wichtig halten. Ist das nicht der Fall fehlt die gemeinsame Verständigungsbasis. Und was passiert mit deinen Charaktereigenschaften, wenn du längere Zeit in einer bestimmten Menschengruppe bist? Du passt dich ihr an, um dazuzugehören. Das geschieht natürlich nur, wenn ihr in eurer Sichtweise nicht so weit auseinander liegt. Wenn es keine gemeinsame Basis gibt, wirst du nicht zu der Gruppe gehören wollen, oder wenn du aus beruflichen Gründen dazu gezwungen bist, wirst du ein Außenseiter bleiben, wer von den anderen gemieden wird. Verstehst du nun, was mit den Rollen gemeint ist und wie sie entstehen?

 

Da du jetzt vielleicht erkannt hast, dass du eine oder viele Rollen spielst, ist ein erster Schritt getan, um sich selbst zu erkennen. Überlege, ob du die Rolle so noch spielen kannst und dies möchtest, wenn du dich selbst nun mit anderen Augen siehst. Das Bewusstwerden der Rollenspiele versetzt dich in die Lage, dein Leben anders und vor allem bewusster zu leben. Sieh dein Lebensumfeld mit anderen Augen; du wirst erstaunt sein oder dich vielleicht sogar amüsieren, wie andere Menschen denken und handeln (müssen). Wenn du so weit im Denken bist, dann hast du die Fäden, an denen du wie eine Marionette hängst, erfolgreich zerschnitten.

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Hinweis:

Dieser Artikel basiert auf Aussagen, welche dem Buch „Die 7 Botschaften der Seele“ von Ella Kensington (Wilhelm Goldmann Verlag, 1. Ausgabe im Taschenbuch) entnommen wurden. Der Verfasser hat die Aussagen in einem anderen Kontext und unter Hinzusetzung eigener Inhalte zusammengefasst und vorliegend  veröffentlicht.


Der Test für die Unsterblichkeit

21. Juni 2008

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob vielleicht doch noch etwas nach dem Tod existiert: Bewusstsein, Geist, Seele? Die Materialisten sagen, dass mit dem Tod des physischen Körpers auch das Bewusstsein stirbt. Der Schalter wird umgelegt und alles ist aus. Schlimme Vorstellung, nicht wahr?

Wer kennt die Wahrheit? „Von den Toten ist noch keiner zurückgekehrt, um zu erzählen wie das so ist mit dem Tod!“ Solche zynischen Sprüche kennen wir. Die Annahme, dass mit dem Tod des Körpers auch das Bewusstsein untergeht, basiert auf der These, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn ich jetzt sage, dass du den Beweis selbst finden kannst, dass dem nicht so ist, dann wird sich bei vielen eine Skepsis einstellen, welche sich bei manchen zum Mitleid mit dem armen Spinner steigern wird. OK, damit kann ich leben. Es gibt bereits eine Menschengruppe, welche meiner Behauptung, dass Körper und Geist (das Bewusstsein) nicht untrennbar miteinander verbunden sind, ohne weiteres folgen kann. Sie haben es bereits selbst erlebt. Sie wissen, dass der Tod nicht existiert. Sie haben die andere Seite gesehen. Es ist die Gruppe der Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten. Ich hatte bereits mit meinem Blogeintrag „Der Tod ist nicht das Ende.“  hierüber geschrieben. Es waren die Menschen, welche durch eine körperliche Grenzerfahrung auf Grund eines Unfalles oder einer Krankheit dem Tode sehr sehr nahe waren. Sie haben erlebt, dass das Ich-Bewusstsein weiter existiert, auch wenn der Körper auf dem OP-Tisch oder am Unfallort keine Lebensfunktionen mehr zeigt. Sie bekamen alles mit, die Handlungen der Ärzte, die Worte der Rettungskräfte, die Verzweiflung der Angehörigen.

 

Nun wird sich kaum jemand freiwillig in eine Todesnähe begeben, um für sich selbst den Beweis zu finden, dass Bewusstsein und Körper nicht untrennbar miteinander verbunden sind.

Es gibt eine Methode um das herauszufinden, ohne sein Leben zu riskieren. Bei manchen Menschen passiert sie auch rein „zufällig“. Es ist die sogenannte außerkörperliche Erfahrung (AKE) oder auch Out Of Body Expierence (OOBE). Wer eine AKE schon einmal erleben durfte, weiß wovon ich rede.

 

Was ist eine AKE und was passiert dabei? Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal völlig von dem „Glauben abkommen“, dass es nur den sog. physischen Körper gäbe.

 

Die wichtigste Erkenntnis, welche zum Verstehen einer AKE gewonnen werden muss, ist, dass der Körper eines jeden Menschen von der sogenannten Aura umgeben wird. James van Praagh beschreibt die Aura in seinem Buch „Die Weite zwischen Himmel und Erde“ wie folgt: „Dieses unsichtbare Energiefeld besteht aus Schichten, die alle von der universellen Lebenskraft, die immer lebendig, aktiv und mit Bewusstsein erfüllt ist, gespeist werden. Stellen sie sich die Aura vor wie eine funkelnde Glasmuschel um Ihren Körper. Vom Moment der Empfängnis an bis zu dem Augenblick, da Ihre Seele sich vom physischen Körper löst, werden in der Aura sämtliche Gedanken, Gefühle, Worte und Taten Ihres Lebens gespeichert … Ihre Aura besteht aus Schichten oder „Körpern“. … Innerhalb dieser Schichten liegen die Energiemuster, die ihr körperliches, emotionales, geistiges und spirituelles Selbst formen.“

 

Bei einer AKE passiert es nun, dass sich die Aura vom Körper löst und – da das Bewusstsein in diesem unsichtbaren Energiefeld steckt – man sich selbst aus der Perspektive eines Beobachters wahrnimmt. Ich kann versichern, dass dies ein höchst faszinierendes Erlebnis ist. Man nimmt aus einer völlig anderen Perspektive seinen eigenen Körper war, als wenn es nicht der eigene wäre. Ich habe eine AKE erfahren dürfen, ohne  diese bewusst herbeigeführt zu haben. Ich schwebte (Mein Ich-Bewusstsein) über meinem Bett und ich sah auf mich herab. Ich war überrascht und völlig verblüfft. Ich dachte: „Das kann doch gar nicht sein!“ Ich hatte diese AKE zu einer Zeit, als ich noch fest auf einem „materiellen“ Standpunkt stand. Es gab für diese AKE keinen Anlass. Sie ist passiert, als ich mich nach einer ziemlich schlaflosen Nacht im Zustand zwischen erschöpfter Schläfrigkeit und einem noch restlichen Wachzustand befand. Irgendwann war ich kurz ohne Bewusstsein und fand mich dann plötzlich schwebend über mir selbst. Ich sah mich schlafend im Bett liegen. Es war nicht so, dass ich völlig losgelöst war. Mein „schwebendes Ich“ und meinen Körper verband noch etwas. Das Erlebnis dauerte nur wenige Sekunden. Denn als ich mir dieser Sache bewusst wurde, erschrak ich so sehr, dass es mich ganz schnell wieder zu meinem Körper zog. Ich schlug meine Augen auf und dachte: „Scheiße! Was war das?“

Ich kann den Skeptikern versichern; es war bestimmt kein Traum. Ich habe über dieses Erlebnis noch lange nachgedacht. Es hat sich fest in mein Bewusstsein eingebrannt. Für mich war es der Anlass für einen Paradigmawechsel.

 

Erst Jahre später stieß ich auf ein Buch, welches mir eine Erklärung auf dieses Phänomen gab. Robert Peterson beschreibt in seinem Buch „Praxis der außerkörperlichen Erfahrung“ wie er selbst zu seiner AKE kam und vor allem, mit welchen Techniken man sie herbeiführen kann.

 

Hierzu werde ich in einem der nächsten Blogeinträge ausführliche Erläuterungen geben.


Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit

19. Oktober 2007

Man kennt das Gefühl; man will etwas Bestimmtes, ganz intensiv, ganz fest, ganz verkrampft. Man ist darauf fixiert und wiederholt gedanklich seine Intension, immer und immer wieder. Es wird zu einer Zeitschleife, die wiederholt abläuft. Das ersehnte Ziel ist aber nicht erreichbar. Es ist wie verhext. Wenn ich jetzt sage, dass es so nicht funktionieren kann, weil es nicht in der Lebensplanung steht, dann wird der Eine oder Andere vielleicht sagen …. Lebensplanung? Was ist das denn für ein Schwachsinn! Nun gut … diese Einstellung kann ich verstehen. Ich war früher auch nicht anders. Nun kam mir ein Buch von Sylvia Browne in die Hände, welches den Titel „Einsichten“ trägt. In diesem Buch erläutert die Autorin die Sichtweise ihres spirituellen Weltbildes und ihrer im Laufe ihrer Praxis als Medium gemachten Erfahrungen. Sie fügt ihren Erläuterungen etliche Briefe ihrer Klienten bei, welche ihr nach einer Beratung, einem sogenannten Reading, erstaunliche Dinge berichteten, die sich so ereigneten, wie sie ihnen angekündigt worden waren. Viele hatten ihre Zweifel, dass die Ankündigung von Sylvia Browne tatsächlich eintreten würde. Es gab hier natürlich immer ein gewisses Zeitfenster zwischen dem Reading und dem eintretenden Ereignis. Letztlich trat das Ereignis aber zur Verblüffung der Klienten fast wortgenau ein. Völlig überraschend, weil sie nicht mehr daran dachten, aber trotzdem kam es so sicher wie das Amen in der Kirche.

Was hat es nun mit der Lebensplanung auf sich? Hier ist ein kurzer Diskurs zum Thema „Reinkarnation“ und „Weltbild“ nötig. Beim rein materialistíschen Weltbild wird davon ausgegangen, dass der Mensch geboren wird, sein Leben lebt und stirbt. Es gibt danach keine Trennung zwischen Körper und Geist. Mit dem Körper stirbt auch das Bewusstsein. Die spirituelle Sichtweise der Religionen geht hingegen davon aus, dass Körper und Geist (bzw. die Seele) getrennt zu sehen sind, d.h. mit dem Tod keine Einheit im Diesseits mehr bilden und die unsterbliche Seele in die andere Dimension (ins Jenseits) übergeht. Der Geist (die Seele) das ist unser Ich-Bewusstsein, welches mit dem Tode des physischen Körpers nicht einfach aufhört zu existieren. Es geht weiter, denn das „Ich“ hört nicht auf, wahrzunehmen. Dies ist auch meine persönliche Überzeugung. Tausende von Nahtodberichten, welche dokumentiert sind, haben dies bewiesen. Ich verweise hierzu auf meinen Blogeintrag „Der Tod ist nicht das Ende“. Dass die Reinkarnation der Glaube an die Wiedergeburt ist, brauche ich wohl nicht näher erläutern. Dieser Glaube wird nicht von allen Religionen reflektiert. Die Reinkarnation wurde durch sogenannte Rückführungsmeditationen nachvollzogen, bei denen der Klient mittels Hypnose in ein altes Bewusstsein eines früheren Lebens gebracht wird. Einzelheiten aus den früheren Leben konnten in vielen Fällen durch alte Chroniken, Taufregister und Personanstandsbücher verifiziert werden. Über einzelne Fälle wurde in den Medien berichtet.

Wenn man nun den Versuch unternimmt, den Erläuterungen von Sylvia Browne zu folgen, so sollte man zunächst als gegeben  unterstellen, dass a) Körper und Geist (Seele) keine dauerhafte Einheit bilden und b) die Seele – von Zeit zu Zeit – in einem neuen Körper wiedergeboren wird. Sylvia Browne erläutert nun, dass unser eigentliches Zuhause auf der jenseitigen Ebene liegt. Was wir auf dieser Seite, in unserem Körper und in dieser Welt absolvieren, sei nur so etwas wie ein „Ausbildungslager“ um uns fortzuentwickeln. Unsere eigene Seele hat hierbei vor der Reinkarnation das „Drehbuch“, den Lebensplan, für dieses Leben geschrieben. Natürlich sind wir uns dessen nicht bewusst. Angesichts dessen, dass da so negative und teilweise schlimme Schicksalsschläge im eigenen Leben passierten, mag es unglaublich sein, dass man diese Dinge in seinen Lebensplan geschrieben hat. Als rationell denkender Mensch müsste man meinen, dass man doch, wenn man es selbst in der Hand hat, sich nur Harmonie, Glück und Liebe in den eigenen Lebensplan schreiben würde. Sylvia Browne argumentiert hier aber, wie ich meine nachvollziehbar, dass man dann doch gleich in der jenseitigen Ebene bleiben könnte, weil  es da irdische Probleme gar nicht gäbe, denn die Seele lebt dort in Harmonie, Glück und Liebe. Insoweit erscheint es überzeugend, dass die Seele im irdischen reinkanierten Leben nur „wachsen“ kann, wenn sie in ihren Lebensplan ein Lernpotential hineingeschrieben hat.

Sylvia Browne ist nun als Medium in der Lage in den Lebensplänen ihrer Klienten „zu lesen“ und diesen bestimmte Einzelheiten aus ihrem jeweiligen Lebensplan mitzuteilen. Da sind Ereignisse zu Partnerschaft, Beruf und Familie, welche sie ihren Klienten mitteilt, die da eintreten werden, weil sie so geschrieben wurden. Viele Klienten der Sylvia Browne konnten es nicht glauben, weil sie so von ihrer gegenwärtigen Situation überzeugt waren, dass sie da nur die für sie wahrnehmbare Perspektive sahen. Es ist wohl das Beste, wenn ich hier einfach mal aus dem Buch von Sylvia Browne zitiere:

1. Zu Partnerschaft und Liebe:
„Ich fragte Sylvia, ob sie sah, dass ich meinen Freund, mit dem ich damals zusammen war, heiraten würde. Ich war enttäuscht, als sie mir dringend riet, diesen „Stubenhocker“ loszuwerden. Dann fragte sie mich, ob ich einen großen, kräftigen Kerl mit Haselnussaugen und dunkelbraunem, lockigen Haar kennen würde, denn das sei der Mann, den ich irgendwann im Frühjahr heiraten würde (mein Reading fand im November statt).
Ich hätte Ihnen meine Bestätigung schon früher geschickt, aber ich komme gerade aus demn Flitterwochen zurück, die ich mit einem großen, kräftigen Kerl mit Haselnussaugen und dunkelbraunem, lockigen Haar verbracht habe, den ich während der Winterferien kennenlernte, kurz nachdem ich dem „Stubenhocker“ den Laufpass gegeben hatte …. (von Lilly)“

2. Zu Beruf
„Liebe Frau Browne, ….. ich war am Flughafen von San Josè Ihr Gepäckträger am Terminal der American Airlines und ich fragte Sie, ob ich meinen Beruf wechseln würde. Sie sagten mir, dass ich mein Talent vergeudete und es an der Zeit sei, all meine Energie in meine Musikkarierre zu stecken. Ich habe Ihren Rat befolgt …. ich bin inzwischen ein erfolgreicher Musikproduzent mit Namen wie Maria Carey und T.L.C. auf meiner Referenzliste …. (von Keith)“

Das waren bloß zwei Beispiele, die ich gekürzt wiedergegeben habe. In dem Buch von Sylvia Browne werden etliche andere, teilweise sehr verblüffende Beispiele für genannte Lebensveränderungen, wiedergegeben. Etliche Angaben sind sogar eidesstattlich versichert worden.

In Punkto Liebe und Partnerschaft, welche meines Erachtens immer die größten Potentiale menschlicher Entwicklung und Tragödien wiederspiegeln, gibt Sylvia Browne dem Leser – der vielleicht schon lange auf der Suche nach dem idealen Partner ist – einen verblüffenden Rat: „Je zufriedener Sie damit sind, frei und unabhängig zu sein, und je weniger sie eine Beziehung brauchen, desto größer sind Ihre Chancen, den Richtigen / die Richtige zu finden. Dies ist eine Tatsache und gleichzeitig ein Versprechen.“ 

Das ist das Gesetz der Gegensätzlichkeit!  

    


Der Tod ist nicht das Ende

13. Januar 2007

The Light

Die meisten werden sich schon einmal die Frage gestellt haben: Was passiert, wenn mein Körper stirbt? Oder noch einfacher: Was passiert, wenn ich sterbe? Ich selbst fand früher die Vorstellung, dass mit dem Tod „der Lichtschalter ausgeknipst“ wird und mein Bewusstsein einfach und auf immer weg ist, erschreckend. Mittlerweile denke ich anders. Ausgehend vom Literaturstudium in Dr. Walter von Lucadou „Dimension PSI“ und Dr. Raymond A. Moody „Das Licht von drüben“ gepaart mit geschilderten Nahtoderlebnissen aus meinem Bekanntenkreis habe ich im Hinblick auf die These, dass das Bewusstsein (der Geist, die Seele) unabhängig vom physischen Körper (fort)existiert, keinen Zweifel mehr. Viele Wissenschaftler haben sich schon mit dem Phänomen Nahtoderlebnis beschäftigt. Hier gibt es durchaus kontroverse Ansichten. Dies in philosophischer und naturwissenschaftlicher Hinsicht. Die erstgenannte Kategorie möchte ich zunächst einmal zurückstellen; interessant sind die medizinischen kontroversen Ansichten zum Thema Nahtod. Viele Mediziner verfechten verbissen die Ansicht, dass das Bewusstsein nur zusammen mit dem Körper existiert. Die so genannten Nahtodberichte vieler tausender Betroffener welche vor allem von solchen Wissenschaftlern wie Raymond A. Moody und Kenneth Ring dokumentiert wurden, werden mit allen möglichen Argumenten als Restwahrnehmungen in Grenzfällen deklassiert. So wurde z.B. von Susan Blackmore u.a. argumentiert, dass Sauerstoffmangel im Gehirn dazu führen würde, dass die für eine Nahtoderfahrung typischen Merkmale wie das Schweben über dem Körper, die Tunnelerfahrung, das Begegnen verstorbener Verwandter usw. auftreten. Dies sei einzig und allein ein Ergebnis dieser Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Diese Behauptung ist aus folgenden Gründen nicht haltbar:

Die Befürworter der Sauerstoffmangeltheorie argumentieren, dass das Sehzentrum im Gehirn durch den Sauerstoffmangel durcheinander gerate und deshalb Fehlbilder liefere. Das beruhe darauf, dass die Gehirnaktivität von Zellen stabil gehalten werde deren Aufgabe es sei, andere Zellen in ihrer Aktivität zu hemmen. Fände auf Grund von Sauerstoffmangel diese Hemmung kurz vor dem Tode nicht mehr statt, käme es im Gehirn zu einem Aktivitätsüberschuss, welcher die bekannten Sinnestäuschungen, wie den Tunnel zum Licht hervorbringe. Mithin wird bei dieser Theorie davon ausgegangen, dass es Gehirnaktivität gibt, welche aber durch Sauerstoffmangel aus dem Ruder läuft. Die Theorie beantwortet aber nicht die Frage, was sich in den Situationen abspielt, wenn bei einem Patienten keine Hirnströme mehr gemessen werden, selbiger aber gleichwohl wieder reanimiert wird und welcher gleichwohl ein Nahtoderlebnis hat, welches exakt in die Zeit der totalen Inaktivität seines Gehirns fällt. Derartige Beispiele wurden in einer großen Zahl dokumentiert. Hier muss man wohl sagen, dass die Zellentheorie nicht plausibel ist. Im Übrigen ist es Medizinern, wie dem Kardiologen Dr. Michael Sabom, gelungen, exakt in dem Moment als der Patient ein Nahtoderlebnis hatte, den Sauerstoffgehalt des Gehirns nachzuweisen. Hierbei konnte bewiesen werden, dass der Sauerstoffgehalt des Gehirns in solchen Momenten nicht nur nicht niedrig war sondern im Gegenteil gegenüber dem Normalzustand erhöht war.

Eine weitere Theorie zum Sauerstoffmangel im Gehirn geht davon aus, dass aus dem Umstand, dass in der Mitte des Sehfeldes mehr Zellen zuständig sind als an dessen Rande, hergeleitet werden kann, dass das Sehen kleinerer Gegenstände in der Mitte gut funktioniere am Rande aber nicht. Wachse jetzt durch den Sauerstoffmangel im Zentrum des Sehfeldes die Zahl der aktiven Zellen und damit der Lichtpunkte, während dies am Rande nicht passiere. Dies verstärke sich dann so, dass man glaube in einen Tunnnel zu blicken. So weit so gut. Diese Theorie versagt aber kläglich bei den Menschen, deren Sehnerv völlig zerstört ist, den von Geburt an Blinden. Dr. von Lucadou beschreibt das Erlebnis der Vicki Umipeg, welche als von Geburt an Blinde ein Nahtoderlebnis hatte wo sie „sehen“ konnte. „Während sie sich außerhalb ihres Körpers, über ihrem Krankenbett schwebend erlebte, beobachtete sie nicht nur, wie sie von Ärzten und Schwestern behandelt wurde, ja, sie konnte zum ersten Mal wirklich sehen und später beschreiben, wie sie selbst aussah. Vicki ist kein Einzelfall. Es scheint sogar typisch, dass blinde Menschen in Todesnähe plötzlich visuelle Fähigkeiten zu erwerben scheinen, die ihnen ermöglichen, Vorgänge, Bilder und Handlungen exakt wiederzugeben. Manche von ihnen sehen zum ersten Mal, was um sie herum geschieht. Alle verlieren dieses „Sehvermögen“ wieder, sobald sie wieder ins Leben zurückgekehrt sind.“ Damit wird deutlich, dass der mit dem Gehirn verbundene Sehnerv, welcher Lichtreize und visuelle Wahrnehmungen erfasst bei einem Nahtoderlebnis überhaupt keine Rolle spielt. Eine körperliche Reaktion auf Sauerstoffmangel scheidet daher als Ursache für visuelle Eindrücke während eines Nahtoderlebnisses völlig aus.

Kommen wir zum Argument der Restwahrnehmungen des Menschen, welcher dem Tode nahe ist, wenn er etwa auf dem OP-Tisch liegt oder an der Unfallstelle das Bewusstsein verloren hat. Kritiker der These vom Fortbestehen des Bewusstseins ohne Körper behaupten, dass der betroffene Mensch immer noch Reste seines Umfeldes wahrnehmen kann und dass sich diese Wahrnehmung ausgehend von der besonderen Situation der Todesnähe noch verstärkt. Hierbei wird unterstellt, dass alles was irgendwie wahrgenommen und später in einer Todesnäheschilderung des Patienten geschildert wird, tatsächlich körperlich wahrgenommen wurde. Die Außerkörperlichkeit während der Nahtoderfahrung, dass heißt wenn der Betroffene seinen Körper von außen betrachtet als ob er ein Dritter wäre, wird insoweit als Restwahrnehmung in einer extremen Situation verklärt. Diese Annahme setzt aber voraus, dass alle Wahrnehmungen des Betroffenen unmittelbar in seiner unmittelbaren Umgebung gemacht worden sein müssen. Diese These fällt aber wie ein Kartenhaus zusammen, wenn man die Fälle betrachtet, bei denen die Betroffenen Situationen wiedergeben und Sachverhalte schildern, die sich eben nicht in unmittelbarer Umgebung bzw. Nähe zum Unfallort oder Operationssaal abspielten. Hier schildert Moody erstaunliche Begebenheiten von Patienten, welche unmöglich als Restwahrnehmung gelten können. Die Betroffenen beschreiben Begebenheiten, welche sich in eindeutiger räumlicher Entfernung zum Ereignisort (dem Ort an dem der leblose Körper des Patienten liegt) zutrugen. Um dies zu verdeutlichen, ist es am Besten, Moody zu zitieren: „Mir liegen mehrere Berichte von Menschen vor, die während der Reanimationsbemühungen ein Ausleibigkeitserlebnis hatten, bei dem sie den Operationssaal verließen, um nach ihren Verwandten in anderen Teilen des Krankenhauses Ausschau zu halten. Eine Frau, die ihren Körper verließ, begab sich ins Wartezimmer und sah, dass Ihre kleine Tochter Kleidungsstücke anhatte, deren Musterung nicht zusammenpasste. Der Grund war: das Kindermädchen hatte sich in der Eile einfach die erstbesten Stücke aus dem Schrank gegriffen, der Kleinen übergestreift und waren mit ihrer ins Krankenhaus geeilt. Als die Frau später ihren Angehörigen von ihrem Erlebnis erzählte und erwähnte, sie habe ihre Tochter in diesem seltsamen Aufzug gesehen, war allen klar, dass die todkranke im Wartezimmer bei ihnen gewesen sein musste. Eine andere Frau, die ein Ausleibigkeitserlebnis hatte, verließ den Raum, indem ihr Körper wieder belebt wurde, und sah ihren Schwager in der Eingangshalle des Krankenhauses. Jemand, den er beruflich kannte, begrüßte ihn und fragte, was er hier tue. „Eigentlich hätte ich jetzt auf Reisen sein müssen“ antwortete der Schwager. „Aber es sieht so aus, als würde es mit Jane zu Ende gehen, deshalb bleibe ich lieber hier und halte mich als Sargträger bereit.“
Ein paar Tage später, als die Frau auf dem Wege der Besserung war, kam ihr Schwager sie besuchen. Sie erzählte ihm, sie habe sein Gespräch mit dem Bekannten miterlebt, und beseitigte jeden Zweifel daran mit den Worten: „Das nächste Mal, wenn ich sterbe, fährst du aber auf Geschäftsreise, denn mir kann es gar nicht besser gehen!“ Der Schwager wurde so blass, dass sie schon fürchtete, er würde gleich selbst ein Todes-Näheerlebnis haben.“

All diese geschilderten Erlebnisse sprechen eindeutig gegen die These, dass ein Mensch in einer Grenzsituation an der Schwelle zum Tode, zum einen nur Restwahrnehmungen von seiner unmittelbaren Umgebung und dies nur ausschließlich mit seinem physischen Körper, d.h. den Sinnesorganen, haben kann. Wenn, wie die oben genannten Beispiele zeigen, bestimmte Betroffene Wahrnehmungen machen können, die auf Ereignissen in deutlich räumlicher Entfernung beruhen, dann ist hieraus der Schluss zu ziehen, dass das Bewusstsein des Todesnahen in diesen Zeitabschnitten völlig losgelöst und außerhalb seines Körpers fortexistierte.

Letztlich bleibt auch auf Grund des von vielen Betroffenen geschilderten Umstandes, dass sie in den Zeitabschnitten der Außerkörperlichkeit keinerlei Schmerz mehr verspürten und dieser jeweils (erst) wieder eintrat, als sie sich wieder in ihrem Körper befanden, zu schlussfolgern, dass eine bloße Restwahrnehmung nicht ausgerechnet auf den Schmerz verzichtet, während der Patient überaus klar sehend und hörend das Geschehen um seine Todesnäheerfahrung verfolgen kann.


Diana’s Tod nur ein Unfall?

25. September 2006

Diana200x200Was mich schon lange beschäftigt ist mein paranormales Erlebnis und das Gefühl, welches damit zusammen-hängt. Betrachtet man mein Erlebnis und vergleicht hierzu die Fakten, so kann man wohl kaum von einem klaren Unfall sprechen. Ich spreche über den Tod von Diana Prinzessin von Wales. Zunächst zu meinem Traum:

In der Nacht vom 30. zum 31. August 1997 hatte ich einen Traum, ich sah Prinzessin Diana (Spencer) wie Sie vor Verfolgern floh indem sie Treppenstufen hinauflief und über Flure rannte, die Verfolger konnte ich nicht genau erkennen … sehr deutlich aber Prinzessin Diana. Sie hatte Angst … sie keuschte. Die Verfolger kamen immer näher. In Ihrer Verzweiflung öffnete Diana ein Fenster und sprang. Sie schlug unten auf dem Boden auf, lag sehr verdreht auf dem Boden. Ich konnte eine Blutlache sehen. Diana starb. Ich sah im Szenario ein etwas höheres Gebäude, typisches Bürogebäude, mit acht Stockwerken aus welchem sie gesprungen war. Es war ein schreckliches Gefühl, dieses Geschehen ziemlich real im Traum zu erleben. Ich schreckte aus dem Traum hoch, denn dieses Erlebnis war wie ein Schlag. Ich sah auf das Leuchtdisplay meines Radioweckers, es war nach 1 Uhr (etwa 1.30 Uhr; genau kann ich das jetzt nicht mehr bestimmen). Ich empfand dieses Erlebnis als Alptraum, maß ihm aber (zunächst) keine Bedeutung bei und schlief wieder ein.

Als meine Familie und ich früh beim Frühstück die Radionachrichten hörten, wurde gemeldet, dass Diana in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben kam. Diese Nachricht überraschte mich zum einen, zum anderen auch nicht. Es war als hätte ich es gewusst, dass dies passieren würde. Die Erkenntnis, dass ich etwas zeitlich über ein Traumereignis erleben konnte, was im Ergebnis (zerstörter physischer Körper) zeitgleich in Paris in der Realität ablief, war das Erstaunlichste, was ich je erlebt habe. Es verursachte eine Gänsehaut. Warum es so geschehen ist, kann ich nicht sagen.

Nach diesem persönlichen Erlebnis habe ich so einiges über das Unfallgeschehen jener Nacht gelesen. Am erstaunlichsten ist der Aufsatz von Armin Risi, Prinzessin Diana’s Tod, welcher in diesem Artikel eine Zusammenfassung von David Ickes Analysen und Theorien in seinem Buch „The Biggest Secret“ vornimmt.

Ich bin angesichts der aufgeworfenen Fragen und dargestellten „Zufälle“ (zum Beispiel, dass 17 installierte Kameras auf der Strecke vom Hotel Ritz bis zum Unfalltunnel gerade im Zeitraum des Unfalles nicht funktioniert haben sollen) und auf Grund meiner persönlichen Traumwahrnehmungen der festen Überzeugung, dass Diana’s Unfall nicht zufällig war. Zufall ist hierbei durchaus auch doppeldeutig gemeint.