Phänomene der Quanten

18. April 2010

Hattest du schon einmal ein Erlebnis, bei dem du dich fragtest, ob es dabei mit rechten Dingen zugeht? Zum Beispiel als du an einen alten Freund dachtest, den du seit Ewigkeiten nicht gesprochen hattest und du dir sagtest, dass du ihn gerne mal wiedersehen würdest. Einige Minuten später ruft genau dieser Freund an und erklärt, dass er gerade an dich gedacht hätte und sich mit dir mal wieder treffen wollte. Zufall? Ahntest du schon einmal, dass einem deiner Freunde oder Verwandten etwas Schlimmes passiert sei und nur wenig später erfährst du, dass er einen Autounfall hatte? Ich möchte behaupten, dass noch niemand von derartigen Erlebnissen verschont geblieben ist. Diese Ereignisse, die sich im eigenen Bewusstsein regelmäßig als außergewöhnliche Vorkommnisse einprägen, lassen sich erklären … mit der Quantenphysik. Die Quantentheorie stellte mein bisheriges materialistisches Denken grundlegend auf den Kopf. Ich wollte herausfinden, warum diese Dinge passieren, wie zum Beispiel mein merkwürdiges Fernwahrnahmeerlebnis um Prinzessin Dianas Tod. Dieses Erlebnis (in einem anderen Blogartikel bereits wiedergegeben)  möchte ich hier noch einmal kurz darstellen:

In der Nacht vom 30. zum 31. August 1997 hatte ich einen Traum, ich sah Prinzessin Diana (Spencer) wie Sie vor Verfolgern floh indem sie Treppenstufen hinauflief und über Flure rannte, die Verfolger konnte ich nicht genau erkennen … sehr deutlich aber Prinzessin Diana. Sie hatte Angst … sie keuschte. Die Verfolger kamen immer näher. In ihrer Verzweiflung öffnete Diana ein Fenster und sprang. Sie schlug unten auf, lag sehr verdreht auf dem Boden. Ich konnte eine Blutlache sehen. Diana starb. Ich sah im Szenario ein etwas höheres Gebäude, typisches Bürogebäude, mit acht Stockwerken aus welchem sie gesprungen war. Es war ein schreckliches Gefühl, dieses Geschehen ziemlich real im Traum zu erleben. Ich schreckte aus dem Traum hoch, denn dieses Erlebnis war wie ein Schlag. Ich sah auf das Leuchtdisplay meines Radioweckers, es war nach 1 Uhr (etwa 1.30 Uhr; genau kann ich das jetzt nicht mehr bestimmen). Ich empfand dieses Erlebnis als Albtraum, maß ihm aber (zunächst) keine Bedeutung bei und schlief wieder ein. Als ich früh beim Frühstück die Radionachrichten hörte, wurde gemeldet, dass Diana in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Paris ums Leben kam. Diese Nachricht überraschte mich zum einen, zum anderen auch nicht. Es war als hätte ich es gewusst, dass dies passieren würde. Die Erkenntnis, dass ich etwas zeitlich über ein Traumereignis erleben konnte, was im Ergebnis (zerstörter physischer Körper) zeitgleich in Paris in der Realität ablief, war das Erstaunlichste, was ich je erlebt habe. Es verursachte eine Gänsehaut. Warum es so geschehen ist, kann ich nicht sagen.

Das Warum kann ich heute noch immer nicht beantworten, aber das Wie. Es hat etwas mit der Verschränkung der Quanten zu tun. Es wäre müßig, die Verschränkung hier ausführlich in Worten zu beschreiben. Eine ausgezeichnete Darstellung zum Quantenphänomen, in dem die durch das Doppelspaltexperiment und das Verschränkungsexperiment gezogenen Erkenntnisse wiedergegeben werden, bietet der Film von Gerald Kargl, der unter der wissenschaftlichen Beratung des österreichischen Quantenphysikers Prof. Dr. Franz Embacher entstand. Diesen Film, möchte ich hier vorstellen (Link siehe unten). Erstaunlich ist die Aussage, die sich aus dem Doppelspaltexperiment ergibt: Quanten (Photonen) und Materie verhalten sich anders, wenn wir sie beobachten, als wenn wir sie nicht beobachten. Wenn die Teilchen nicht beobachtet werden, dann nimmt ein einzelnes Partikel eine Superposition ein (eine Vielmöglichkeit) und der Zufall ist das Endergebnis. Wenn sie jedoch beobachtet werden (was bei jeder Messung geschieht) dann verhalten sich Quanten so, dass sie die vorbestimmte Position einnehmen. Die wichtigste Ableitung daraus ist, dass der Geist (der Mensch) die Quanten, damit die Materie und damit  Abläufe beeinflusst, wenn er mit seinem Denken darauf fokussiert, d.h. wenn er beobachtet, wertet und (damit) agiert.

Auf den Film bezogen ergibt sich für mich eine Schlussfolgerung, welche auf mein Fernwahrnahmeerlebnis reflektiert. Auf der subatomaren Ebene der Quanten ist durch deren Verschränkung alles miteinander verbunden. Das erklärt, warum man Dinge ahnt, wahrnimmt, sie weiß, obwohl es nach materialistischer Betrachtung alles nur als purer Zufall erscheinen mag. Aber Zufälle gibt es nur, wenn Quanten nicht durch unser Einwirken – unsere Beobachtung – in ihrer Superposition verbleiben … Da aber unser Geist ständig wirkt, wir alles beobachten, werten und uns im Geiste vorstellen, wirken wir auf dieser Ebene ein und bei gleichen Gedanken, kommt es durch die Verschränkung der Quanten (das Verbundensein zweier Quanten[teile] unabhängig von Raum und Zeit)  zu Verbindungen und Interaktionen auf der geistigen Ebene, die wir uns scheinbar nicht erklären konnten. Zumindest bis zur Entdeckung der Quantenmechanik.

DVD Dokumentarfilm “Das geheimnisvolle Reich der Quanten” – Shoplink

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Geist und Materie

23. Februar 2009

geist-materie200Ein kritischer Kommentar zu meiner BlogVision brachte mich dazu, sehr umfangreich zu antworten. Die Diskussion ist es wert, ihr einen neuen Artikel zu widmen. Ein Kernpunkt der Kritik eines User mit dem Nickname Devils Advocate ist es, die Quantenphysik und einer ihrer wichtigsten Schlüsse in Frage zu stellen: Nämlich, dass Gedanken (der Geist) die Materie beeinflussen könne. Ich zitiere aus dem Kommentar:

“Zur Quantenphysik: ich habe keine Ahnung davon, du etwa? Die Esoterik erdreistet sich, ihre Theorien mit Quantenphysik „beweisen“ zu wollen. Also zum Beispiel, dass man sich seinen Tag erschaffen kann, indem man Materie mit seinen Gedanken beeinflusst. Ich habe kürzlich mit einem Physiker darüber geredet, der gerade an der Uni München seine Doktorarbeit macht, in Quantenmechanik wohlbemerkt. Meine Frage war: Gibt es irgendeinen Beweis, dass aufgrund der Quantenphysik Gedanken Materie beeinflussen können? Er schaute mich ungläubig an und antwortete: Natürlich nicht?”

Meine Antwort:

“Ich bin kein Quantenphysiker aber ich habe schon verstanden, dass es eine nicht erklärbare Merkwürdigkeit gibt. Warum verhalten sich Quanten anders wenn man sie beobachtet als wenn man dies nicht tut? Warum agieren sie einerseits wie Wellen, andererseits wie Partikel? Hast du schon mal etwas vom Doppelspalt-Experiment gehört? Toll das du mit einem Physiker gesprochen hast, der seine Doktorarbeit in Quantenphysik geschrieben hat; wie heißt er denn? Scheinbar hat er aber keine Ahnung, denn dass oben geschilderte Experiment ist eines der Grundlagen der Quantenphysik. Wenn man Quanten beobachtet, dann sind es Gedanken die auf sie wirken, wenn die subatomaren Teilchen bei Beobachtung nicht mehr wie Wellen sondern (wieder) wie Partikel reagieren, dann ist das für mich jedenfalls der Beweis, dass der Geist die Materie beeinflusst.”

Zum Doppelspaltexperiment gibt es eine sehr anschauliche Erläuterung in der Fortsetzung des Filmes “Bleep!” “Down the Rabbit Hole”. Dort erklärt die Comicfigur Dr. Quantum, welche auf eine Idee des Quantenphysikers Dr. Fred Alan Wolf zurückgeht, was dieses verblüffende Experiment zu Tage brachte.  Es war ein Meileinstein in der Quantenphysik. Doch schauen wir selbst:

Das kleine Comicfilmchen erklärt das Experiment so einleuchtend, dass auch der ahnungsloseste Skeptiker vielleicht ein klein wenig zum Nachdenken angeregt wird.


Kosmische Gesetze

22. März 2008

Nachstehend gebe ich ein Posting aus dem Jahre 2001 aus dem Forum der Homepage jenseits-de.com wieder. Was da also steht, stammt nicht von mir. Es ist eine Darstellung, welcher ich fast uneingeschränkt folge; nicht jedoch der Behauptung, dass das Atom der kleinste bekannte Baustein physischer Materie sei. Hier irrt der Verfasser, denn die kleinsten Bausteine physischer Materie sind die Quanten. Die Bezeichnung “Quanten” wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt. An dieser Stelle will ich das nicht vertiefen. Zu lesen sind Erläuterungen über vier kosmische Gesetze.

1. Das Kausalitätsgesetz
2. Das Gesetz der Analogie
3. Das Gesetz der Resonanz
4. Das Gesetz der Wiedergeburt

Ich finde die relativ kurz gehaltenen Erläuterungen sehr lesenswert. Ich rate dem Leser, die Ausführungen zunächst wertungsfrei zu verinnerlichen. Die Logik der Erklärungen hat einen gewissen Charme. Aber genug der Vorrede.

Hinweis: Schreibfehler wurden nicht korrigiert

Wie jeder Astronom und Physiker bestätigen kann, leben wir in einem KOSMOS, bzw. sind Teil des Kosmos. Da werden Sie sagen: »Na, das weiß ja jedes kleine Kind!«. Gut, doch sind Sie sich auch bewußt, was Sie da gerade sagen? KOSMOS ist griechisch und bedeutet ORDNUNG. Wir leben also in einer ORDNUNG bzw. sind Teil einer Ordnung. Und eine Ordnung unterliegt Gesetzmäßigkeiten, sonst wäre es keine Ordnung. Dann wäre es ein CHAOS, das ist auch griechisch und heißt auf deutsch UNORDNUNG. Wir sind also Teil der Ordnung und ihrer Gesetze. Kenne ich einmal die geistigen Lebensgesetze, kann ich mich danach richten und die Hinweise und Botschaften, die das Leben mir gibt, erkennen und danach handeln.

1. Gesetzmäßigkeit:

Das Kausalitätsgesetz

Von diesem sollte man zumindest schon einmal gehört haben, da es in allen geistigen Schriften aller Religionen dieser Erde enthalten ist. Es ist das Gesetz von »Ursache und Wirkung« oder »was man sät, das erntet man« oder, für Materialisten und Atheisten, »wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück«. Nach dem Gesetz des Säens und Erntens wird man, wenn man Destruktives sät, auch Destruktives ernten. Sät man ärger und Haß, wird man diesen ernten. Pflanzt man Weizen in die Erde, wird man hundertprozentig auch Weizen bekommen und keinen Roggen. Und je nachdem,wie man seine Saat pflegt und ihr Aufmerksamkeit schenkt, desto besser und größer wächst sie, egal welche Saat es ist.

Jetzt kommt der meiner Ansicht nach wichtigste Teil. Es ist von entscheidender Bedeutung zu wissen, daß der Kosmos, aber auch unser Unterbewußtsein, absolut wertfrei ist. (Kein gut oder schlecht, kein positiv oder negativ, kein schön oder häßlich, kein wertvoll oder wertlos … ). Diese Bezeichnungen gelten nur für Sie selbst. Was für Sie positiv oder schön ist, muß es noch lange nicht für jemand anderes sein.

Zum Beispiel werden Landwirte oft als ein niederer Stand des gesellschaftlichen Lebens betrachtet. Wenige sagen es, doch viele denken so. Jetzt überlegen wir einmal, wo wir denn unser Essen herbekommen würden, wenn es keine Landwirte gäbe und jeder nur noch in einem Büro in der Stadt säße. Oder evtl. ein Ferrari-Fahrer, der auf den Fließband- und Nachtschichtarbeiter herunterschaut. Gäbe es jedoch diesen nicht, gäbe es auch den Ferrari nicht, den er jetzt fährt. Oder eine Putzfrau zum Beispiel. Es gibt Frauen, die sind sich zu schade, diese unangenehme Arbeit auszuführen und lassen es die Putzfrau machen. Wissen Sie, wie es auf unserer Welt aussehen würde, wenn es keine Putzfrauen gäbe?

Was dem einen seine Lieblingsspeise ist, kann für den anderen widerlich sein. Eine Pflanze kann für den Homöopathen oder Kräuterkundigen ein Heilmittel sein, für den Heimgärtner jedoch ein Unkraut, das er ausreißt. Spinnen sind für manche »schreckliche Tiere« und sie zertreten sie, gleichzeitig regen sieh jedoch die gleichen Personen über die Überzahl an Fliegen auf, die jetzt, da die Spinnen tot sind, nicht mehr von jenen gefangen werden.

Wie man sieht sind Begriffe wie gut oder schlecht, bzw. wertvoll oder wertlos eigentlich unberechtigt und sind allerhöchstens Ausdruck unserer eigenen Subjektivität.

Noch verständlicher wird es, wenn wir lernen in Energien zu denken. Energie ist wertfrei. Es ist uns überlassen, ob wir daraus eine positive oder negative Energie machen, d.h. ob wir die Energie konstruktiv oder destruktiv verwenden. Das bedeutet, was immer wir uns wünschen, steht uns zu und wir werden es bekommen. Die Schöpfung hat uns den freien Willen gegeben, damit wir das Leben in seiner gesamten Fülle erfahren können. Das Leben befiehlt uns nicht, daß wir nur Angenehmes oder nur Schönes erfahren dürfen. Es steht uns absolut frei, was wir erfahren möchten. Ob wir jedoch das Gewünschte immer noch haben wollen, nachdem wir es bekommen haben, das sei dahingestellt. Zumindest hatten wir die freie Wahl. (Merlin: »Bedenke wohl worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden« oder Goethe: »Die Geister, die er rief, wird er nun nicht mehr los.)

Ein Beispiel: Sie haben einen bestimmten Gedanken, und je mehr Sie über diesen bestimmten Gedanken nachdenken, um so stärker wird er. Damit setzen Sie eine Ursache.Die Auswirkung davon ist, daß, was auch immer der Gedanke war, einmal in ihrem Leben eintreten wird.

Zur Verdeutlichung: Sie haben vor etwas Angst, z.B. daß Sie irgendwann einmal vergewaltigt werden könnten, daß Sie nach ein paar Bieren von der Polizei angehalten werden, oder Sie wachen morgens auf und denken über ein Projekt, das Sie vorhaben: »Oh je, das geht ganz bestimmt schief« Die Energie, die Sie durch diesen Gedanken erzeugen, ist ein Befehl für Ihr Unterbewußtsein und den Kosmos und wird zu hundert Prozent ausgeführt werden. (Der Kosmos wäre am ehesten mit einem großen Computer mit perfekten Gesetzmäßigkeiten zu vergleichen, den Sie durch Gedanken programmieren (INPUT) und Ihr Computer (Kosmos) wird Ihnen das Programmierte ausdrucken(OUTPUT). Ihr Unterbewußtsein kennt Angst nicht, unterscheidet auch nicht zwischen positiv und negativ. Es bekommt eine Energie geliefert, einen Befehl, und arbeitet damit. Sie bekommen also serviert, wovor Sie Angst hatten. Ihr Projekt wird schief gehen und sie werden, wenn Sie lange und intensiv genug mit dem Gedanken spielen, auch vergewaltigt werden. Danach werden Sie sagen: »Siehst Du, ich hab’s ja gewußt, es mußte ja schief gehen«. Richtig, Sie wußten es. Genauer gesagt: nur Sie wußten es.

Und »da jedem nach seinem Glauben geschieht«, haben Sie bekommen, was Sie an Gedanken und Gefühlen verursacht und damit ausgesandt haben. Es liegt folglich an Ihnen, was Sie denken und fühlen, und es wird sich in Ihrem Leben manifestieren.

2. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Analogie (wie oben, so unten):

Hermes Trismegistos (Hermes, der dreimal Größte) ist die griechische Bezeichnung für den ägyptischen Gott Toth, der die »Hermetischen Schriften« verfaßte, die eine gnostische Weltentstehungs- und Erlösungslehre enthalten, und er galt zeitweilig als der größte Zauberer, der unter anderem Schätze und Gefäße unzugänglich machen konnte (hermetischer Verschluß). Er lehrte das hermetische Gesetz: »Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist. Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.« Manchen ist dieser Ausspruch als: »Wie im Himmel, so auf Erden« bekannt. Im Makrokosmos wie im Mikrokosmos herrschen die gleichen Gesetzmäßigkeiten.

Ein Beispiel hierzu: Der kleinste uns bekannte Baustein physischer Materie ist das Atom. Das Atom setzt sich im wesentlichen aus Protonen, Neutronen und Elektronen zusammen. Protonen und Neutronen bilden zusammen den Nukleus (Kern) des Atoms, die Hülle entsteht durch das ungeheuer schnelle Schwingen der Elektronen um den Kern. Das ganze wird durch elektromagnetische Kraft zusammengehalten.

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Atomen entsteht durch die Anzahl der Elektronen und Protonen. Es gibt 105 Grundelemente, von denen jedes nur deshalb existiert, weil es eine andere Zahl von Elektronen und Protonen aufweist. Nehmen wir nun einen Nukleus eines Wasserstoffatoms und vergrößern ihn auf die Größe einer Murmel, dann wäre sein einziges Elektron zirka 400m entfernt. Das zeigt, daß das Atom fast nur aus leerem Raum besteht und daß Materie an und für sich sehr flüchtig ist.

Ein Block aus Blei besteht so gesehen fast nur aus Zwischenräumen, die von atomaren Teilchen umkreist werden. In der Relation entsprechen die Entfernungen zwischen den festen Teilchen den Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems. Ebenso entsprechen die Abstände der Gestirne untereinander den einzelnen Abständen der Tonleiter

Eine Photographie des Atomkerns (1 Pikometer) entspricht einer Photographie der Erde aus 1 Mio. km Entfernung und ebenfalls der Milchstraße aus 10,000,000 Lichtjahren Entfernung.

Das menschliche Magnetfeld in rotierendem Zustand sieht exakt so aus wie unsere rotierende Galaxie.

Wie Sie sehen, ist alles in einem perfekten System aufgebaut, das womöglich auf den ersten Blick nicht als solches erkennbar ist, doch bei näherer Betrachtung als solches offen-sichtlich wird. Das Leben selbst unterliegt – wie der Mikro- und Makrokosmos – perfekten Gesetzmäßigkeiten. Diese Gesetze finden wir überall, in unserem Sonnensystem, in den Blutzellen, in der Elektrizität und im Magnetismus. Und da Materie durch elektromagnetische Kräfte zusammengehalten und bestimmt wird und auch wir Menschen zur Materie zählen, sind daher auch wir diesen Gesetzen, wie zum Beispiel der Anziehung und Abstoßung, unterworfen.

Die Analogie »wie oben, so unten« hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum als einen Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird jedoch von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für Zufälle. Der Zufall als ein nicht berechenbares und nicht gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos (Ordnung) in ein Chaos (griech.: Unordnung) verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt dieser in sich einen kleinen Kosmos dar. Er ist gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von der Einhaltung dieser Gesetze abhängig. Lötet man in dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren, Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese eingebauten Repräsentanten des »Zufalls« den gesamten Kosmos in ein Chaos und der Computer arbeitet nicht mehr sinngemäß. Das gleiche gilt auch für unsere Welt. Bereits beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt aufhören zu existieren.

»Beispiel: Läßt man einen Stein aus einer gewissen Höhe fallen, so fällt dieser nicht zufällig, sondern gesetzmäßig nach unten. Trifft dieser Stein dabei Herrn X auf den Kopf, so wird Herr X nicht zufällig, sondern ebenso gesetzmäßig von einem Stein getroffen. Weder die Tatsache, daß Herrn X der Stein auf den Kopf fällt, noch der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, ist Zufällig … «

Ist Ihnen auch aufgefallen, daß noch niemals irgend ein Stern ganz »Zufällig« aus seiner Umlaufbahn gefallen ist, eine Blutzelle gegen den Strom geschwommen ist oder vielleicht eine Sommerpflanze zufällig im Winter geblüht hat? Vielleicht wissen Sie ja von einem Elektron, daß auf seiner Umkreisung des Atomkerns mal ganz »zufällig« einen Haken geschlagen hat? Alle Materie besteht aus den 105 Grundelementen, die wiederum aus Neutronen, Protonen und Elektronen und deren absolut perfekten und rhythmischen Bewegungen aufgebaut sind. Warum sollte also, nachdem alles Leben in uns und um uns herum einem groben, gleichmäßigen Rhythmus unterliegt, gerade der Mensch als einziger »Zufällen« ausgesetzt sein ?

Es gibt keinen Zufall! Hinter jedem Ereignis steht ein Gesetz. Nicht immer können wir dieses Gesetz auf Anhieb erkennen. Dies berechtigt uns jedoch nicht, seine Existenz zu leugnen. Die Steine sind auch schon nach unten gefallen, als man das Fallgesetz noch nicht kannte.

Der Mensch ist das getreue Abbild des makrokosmischen Universums. Deshalb stand über dem Orakel von Delphi:

»Mensch, erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott!«

3. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Resonanz (lat. resonare: zurückklingen):

Auch der Mensch unterliegt, wie die Stimmgabel oder ein Radioempfänger, dem Gesetz der Resonanz. Ein Empfänger, der auf UKW eingestellt ist, kann keine Mittelwelle oder Langwelle empfangen. Beim Menschen ist es das gleiche. Ist eine Person aggressiv und haßerfüllt, ist sie für Liebe nicht empfänglich. Jeder kann nur die Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen, mit denen er in Resonanz schwingt. Die Aussage: »Jeder sieht nur das, was er sehen will« beruht darauf.

Ein Beispiel: Sie lesen ein Buch. Fünf Jahre später lesen Sie das gleiche Buch noch einmal und Sie werden völlig andere Dinge herauslesen als beim ersten Mal, obwohl es das gleiche Buch ist. Warum? Weil Sie ein anderer Mensch geworden sind. Ihr Horizont hat sich verändert oder Ihre Sichtweise. Sie sehen die Dinge jetzt anders als vorher.

Menschen haben auch das Bestreben, mit gleichartigen Menschen zusammenzusein. Gleiches zieht Gleiches an. Und Sie werden feststellen, wenn Sie einmal schlecht aufgelegt oder sogar verärgert sind, daß Ihre Umwelt Ihnen dann auch Anlaß zum ärgern geben wird.

Nehmen wir einen Menschen, der ständig und über alles nörgelt. Dieser Mensch wird hundertprozentig auch immer etwas finden, worüber er sich aufregen kann. Im Gegensatz dazu jemand der Freude am Leben hat und andere Menschen interessant und schön findet – dem Leben bleibt nichts anderes übrig, als dieser Person nette Menschen zu zeigen.

Noch ein Beispiel: Da ist dieser Mann, der an jedem etwas auszusetzen hat: »Der da ist ein Idiot und der da drüben ein Versager und überhaupt ist eh alles zum Kotzen.« Das meiste erscheint ihm negativ und er zeigt Ihnen dies auch ganz deutlich durch seinen bösen Blick und seine hängenden Mundwinkel. Sie glauben doch nicht, daß irgend jemand über diesen Mann sagen wird, daß er freundlich und herzig ist. Es ist kein Vergnügen, mit ihm zusammen zu sein und die freundlichen und feinfühligen Menschen werden sich ziemlich schnell von ihm zurückziehen. Er wird aber trotzdem Gleichgesinnte finden und von diesen auch noch Bestätigung für das bekommen, was er erlebt hat. Gleiches zieht Gleiches an.

Dagegen ein Mensch, der sehr hilfsbereit ist, immer einen Witz auf Lager hat und wo immer er sich aufhält eine gute Atmosphäre verbreitet. Er hat ständig ein Lächeln im Gesicht und teilt das, was er hat, mit anderen. Bei diesem Menschen kann ich davon ausgehen, daß er viele und vor allem auch Lustige und angenehme Menschen um sich sammeln wird. Und er wird auch immer wieder eingeladen werden, da er ja auch selbst zu geben gewohnt ist. Gleiches zieht Gleiches an.

Man sieht, dieser Satz ist völlig wertfrei. Es gibt hier kein gut oder böse. Beide Kandidaten haben einfach das erhalten, was sie auch gegeben hatten. Und beides kann sich in eine Gesetzesspirale verwandeln. Bei dem Nörgler wird es immer schlechter werden (Teufelskreis) und bei dem anderen immer besser (Entwicklung), da er durch sein ununterbrochenes freundliches Sein (falls nicht nur nach außen hin gespielt) immer mehr Menschen gleicher Resonanz anziehen wird, sich ausbreitet und damit auch viel zurückbekommt. Lächle ich jemanden an, lächeln die meisten auch zurück, da sich jeder Mensch gerne freut, wenn ihn jemand anlächelt. Lächle ich also oft, werden auch viele zurücklächeln. Und sollte es mir einmal schlecht gehen, werden bestimmt ein paar der Menschen, mit denen ich in Freude zusammenlebe, bereit sein, mir in dieser Zeit etwas von ihrer Freude abzugeben.

Bei dem anderen Mann ist das zu bezweifeln. Es ist aber nicht seine Frau oder seine Firma daran schuld, die ihm das Leben schwer macht. Er selbst ist sein Problem. Es zwingt ihn ja niemand,weiterhin bei dieser schlechten Firma zu arbeiten. Die Zeiten der Sklaverei sind glücklicherweise vorbei. Es zwingt ihn auch keiner, nachdem sich beide schon seit Jahren die Hölle heiß machen und aufeinander herumhacken, bei dieser Frau zu bleiben, da er unter mehr als sechs Milliarden Menschen eine ziemlich gute Chance hat, nochmals eine Frau zu finden, mit der er glücklicher zusammenleben könnte. Doch wahrscheinlich wird es mit der neuen Frau nicht besser werden, bevor er nicht herausgefunden und verändert hat, was beim ersten Mal sein Problem verursacht hat. In dem Moment, wo er sich innerlich verändert, wird sich automatisch auch seine Umgebung verändern. Man pflegt auch zu sagen:

»Die Umwelt ist ein Spiegel Deiner selbst.»

Unsere Umwelt wird uns immer das präsentieren, was wir selber ausstrahlen. Lüge ich, werde ich belogen werden. Bin ich ängstlich, werde ich mit meinen Aengsten konfrontiert werden. Bin ich ein Schlägertyp, werde ich auch ständig Schlägereien haben. Bin ich in der Resonanz von Liebe, werde ich diese anziehen. Lebe ich in Freude, werde ich auch immer etwas finden, worüber ich mich freuen kann. Aendere ich meine Sichtweise, wird es mir meine Umwelt als Spiegel ebenfalls zeigen.

Seien Sie sich auch bewußt, wenn Sie sich täglich Gewalt- oder Horrorfilme (Nachrichten) im Fernsehen anschauen, hat dies eine starke Auswirkung auf ihr Leben. Wir Menschen haben über die Jahrtausende hinweg durch unser destruktives Handeln, Denken und all das Morden unvorstellbar große Energien freigesetzt, die wir durch negative Gedanken und Suggestionen (und dazu gehören auch Gewaltfilme) nicht nur speisen, sondern auch anziehen. Nicht nur die großen politischen Geschehnisse, sondern vor allem die kleinen Lieblosigkeiten des täglichen Lebens sind es, die die Summe ergeben. Befasse ich mich mit destruktivem Lesen, Schreiben, Denken, Handeln, Sprechen, ziehe ich es auch an. Lebe ich das Gegenteil, hat das Destruktive keine Bedeutung für mich und ich werde es deshalb auch nicht anziehen. Auch hier funktioniert das Gesetz der Resonanz tadellos. Das war es übrigens, was Umberto Eco mit seiner Aussage gemeint bat. Glaube ich an Satan, bin ich mit dieser Energie in Kontakt, sie hat für mich Bedeutung und ich werde Bestätigung für mein Glaubenssystem bekommen. Gebe ich ihr aber keine Bedeutung, sondern lache darüber, hat sie auch keine Wirkung auf mich. Dieses Energiefeld kann sich nicht aus freiem Willen auf mich zu bewegen. Es gehorcht nur dem Gesetz der Resonanz. Jedem geschieht nach seinem Glauben.

Hierzu gehört auch die Analogie:

»Wie innen, so außen.«

Der Körper ist das Spiegelbild der Seele. Ist mein seelischer Zustand in Disharmonie, ist es mein Körper auch. Ist mein innerer Zustand ärger, wird sich auch mein Körper ärgern und mir das durch Krankheit auch verdeutlichen. Fehlt es mir an innerer Haltung, sehe ich es auch im äußeren, fehlt es mir an innerer Stärke, erkenne ich dies am Händedruck, und, und, und…

Die Menschheit hat es sich zur Angewohnheit gemacht, für alles, was nicht sein dürfte, d. h. was einem persönlich nicht paßt, Entschuldigungen in der Außenwelt zu suchen. Von den Familienmitgliedern bis zur Regierung, von den Zeitumständen, der Gesellschaft, den Illuminati sogar bis zu einem Satan reicht die Skala der Schuldigen, denen der Einzelne die Verantwortung für sein Schicksal aufbürden Will. Manche wählen gar Gott.

Anhand der geistig-kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die wir uns eben angeschaut haben, funktioniert diese Schuldverteilung aber nicht mehr. Nach der Konsequenz dieser Gesetze ist alles, was und wie es heute besteht, die Auswirkung der Ursachen, die die Menschen selbst gesetzt haben. Ob es ein Zustand im Außen oder Innen, eine Krankheit, ein Unfall oder die Situation auf unserer Erde mit ihren Bewohnern ist, ist gleichgültig. Wir selbst haben es verursacht und damit auch zu verantworten. Mancher wird an dieser Stelle sagen: »Ja, was hab ich denn damit zu tun, ich bin doch erst seit 30 Jahren hier?« Eine andere Frage, die möglicherweise bei dem einen oder anderen vorhin aufgetreten ist, wäre: “Mir ist aber als Kind etwas widerfahren,an dessen Verursachung ich mich gar nicht erinnern kann, zum Beispiel Kindesmißhandlung oder Vergewaltigung. Wie habe ich das denn verdient?”

Allein in der Frage liegt schon ein Teil der Antwort: Sie haben es sich verdient bedeutet, daß Sie in ihrem Schicksal Ihren gerechten Lohn erhalten, für die Arbeit, die Sie geleistet haben. Ihren sogenannten Schicksalsschlag haben Sie sich also selbst erarbeitet, d.h. Sie haben irgendwann einmal die Ursache dafür gesetzt, Sie erinnern sich jedoch nicht mehr daran. Es kann daher sein, daß die Ursache in der frühesten Kindheit, in der pränatalen Phase oder in einem Ihrer Vorleben gesetzt worden ist. Auch die Tatsache, daß Sie die Erinnerung daran verloren haben, heißt noch lange nicht, daß Sie keine Präinkarnationen (Vorleben) hatten. Die Erde war auch schon rund, bevor wir es bewiesen hatten. Und damals gab es auch schon Wissenschaftler und sogenannte Fachkreise, die die Ansicht vertraten, daß die Erde flach sei und davon abweichende Anschauungen sogar bestraften.

Das Problem liegt hauptsächlich darin, daß die meisten Menschen die Übersicht, d. h. die Rückerinnerung an ihre Vorleben, verloren haben, wo sie die Ursache gesetzt haben, deren Auswirkungen sie jetzt erleben.

DOCH UNWISSENHEIT SCHUETZT SIE NICHT VOR DEN

AUSWIRKUNGEN IHRER URSACHENSETZUNGEN!

FANGEN SIE AN, WISSEN ZU BEKOMMEN!

4. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Wiedergeburt

Die Kirchenchristen unter ihnen werden sagen, daß es die Lehre der Reinkarnation (Lehre der Wiedergeburt) in der kirchlichen Lehre aber nicht gibt. Sie haben Recht, die Reinkarnationslehre ist HEUTE nicht mehr in der Bibel enthalten und ich sage Ihnen auch warum!

Im Jahre 553 n. Chr. berief der römische Kaiser Justinian (beachten Sie, daß es nicht die kirchlichen Hoheiten waren!) die zweite Synode von Konstantinopel ein, auf der ein Edikt erlassen wurde, das die Lehre von früheren Leben oder der Reinkarnation verwarf, obgleich Jesus dieser Lehre eine sehr hohe Bedeutung beimaß. Mit Rücksicht auf dieses Dekret verschwanden alle, mit Ausnahme der kaum noch erkennbaren Hinweise auf eine Präexistenz, aus der Bibel. Dadurch wurde den Frühchristen der wichtigste Pfeiler ihrer Religion genommen. Als Ausgleich dafür lehrt der Klerus, daß Sie ihre Auferstehung erst am »jüngsten Tag im Fleische« erleben würden. Ein schöner Tausch!

Ich möchte die bibeltreuen Christen unter ihnen bitten, sich die Mühe zu machen und die eben gemachte Aussage über das Konzil von Konstantinopel auf ihre Wahrheit hin EIGENHAENDIG zu überprüfen. Und wenn Sie schon dabei sind, machen Sie sich doch die Mühe und überprüfen Sie doch auch gleich das Konzil von Nizäa 375 n.Chr.. Ich hoffe, daß Sie die Wahrheit vertragen können, denn was Sie finden werden, sind Beweise, daß das Neue Testament in seiner Entstehung und im Hinblick auf die Originallehre Jesu drastisch verändert worden ist.

Schauen wir uns daher das Thema der Reinkarnation einmal genauer an. Wir haben schon zu Beginn der Gesetzmäßigkeiten festgestellt, daß wir in der Materie leben, in der alles den Gesetzmäßigkeiten der Polarität unterliegt und daß durch den ständigen Wechsel zweier Pole Rhythmus und Schwingung, die Grundlagen alles Lebendigen, entsteht. Auch die »Weisen in Kybalion« wußten schon, daß nichts »in Ruhe« ist, sondern daß alles in Bewegung, alles in Schwingung ist. Und die moderne Physik bestätigt, daß alles Schwingung ist. Dies verdeutlicht uns das Schwingen eines Pendels, wobei das Maß des Schwunges nach rechts das Maß des Schwunges nach links zur Folge hat. Wir finden diesen Rhythmus überall im Leben, z. B. beim Ein- und Ausatmen oder beim Wach- und Schlafrhythmus. So wie dem Einatmen hundertprozentig das Ausatmen folgt, folgt auch dem Schlaf das Erwachen. Wir kennen nun die Gesetze, »wie oben so unten«, »wie innen so außen«, »wie man sät so erntet man«. Ebenso folgt dem Winter der Sommer und dem Sonnenuntergang der Sonnenaufgang. Und so wie es positiv und negativ (Elektrizität und Magnetismus) und Mann und Frau gibt, folgt dem Leben der Tod und dem Tod auch wieder das Leben. Sie sehen, daß überall im Leben dieser Rhythmus vorhanden ist, nur im Glauben mancher Religionen und der Wissenschaftsgläubigen soll das Leben selbst nicht in derartige Gesetzmäßigkeiten einbezogen sein. Sehen Sie den Widerspruch?

»Diesen rhythmischen Wandel der Seele durch Leben und Tod nennt man seit alten Zeiten Seelenwanderung oder Reinkarnation (= wiederholte Fleischwerdung). Plato wußte um sie genauso wie Goethe. Ich sage absichtlich »wußte« und nicht »glaubte«, denn Reinkarnation ist keine Frage des Glaubens, sondern eine Frage philosophischer Erkenntnisfähigkeit. Es sei jedermann freigestellt, an etwas anderes als die Reinkarnation zu glauben, jedoch sollte er sich darüber im klaren sein, daß eine Hypothese »Ohne« Reinkarnation den Anstrich des Absurden trägt, da nur die Reinkarnation im Einklang mit allen Gesetzen dieses Universums steht.«

Und es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich an ihre Vorleben oder zumindest einen Teil davon erinnern. Vielleicht sind Sie selbst einer davon oder hatten schon einmal das Erlebnis, daß Sie an einen Ort kamen, an dem Sie in diesem Leben noch nie waren, diesen jedoch wiedererkannten, wußten, daß um die Ecke dieser kleine Laden ist… Haben Sie so etwas oder ähnliches erlebt, dann haben Sie eine persönliche Erfahrung gehabt, das heißt: Sie »wissen«, was Sie erlebt haben und brauchen nicht mehr zu »glauben«.

So wie wir also das Leben in der Materie in zwei Polaritäten aufteilen müssen, teilt sich das Leben selbst in das Diesseits und das Jenseits auf Sterben wir im Diesseits, werden wir im Jenseits geboren und wir erleben das Jenseits als Realität. Stirbt man dagegen im Jenseits, wird man hier wieder geboren. Wer sich also von der Subjektivität der Erscheinungen ein wenig Lösen kann, erkennt, daß Geburt und Tod, bzw. Diesseits und Jenseits letztlich zwei Seiten der gleichen Münze sind.

Das gleiche geschieht mit dem Schlaf, dem »kleinen Bruder des Todes«, wobei der Seelenkörper aus dem physischen Körper austritt. Wir erleben im sogenannten Traum eine völlig andere Realität, die genauso Schmerzen, Traurigkeit, Angst, Freude usw. mit sich bringt. Und wiederum gibt es Menschen, die sich ganz bewußt an jede Einzelheit ihrer Träume erinnern können und andere, die behaupten, sie träumt gar nicht. Auch diesen fehlt einfach die Erinnerung, sie haben aber trotzdem geträumt, was man heute inzwischen technisch nachweisen kann. Und so, wie wir uns freuen, wenn wir aufwachen, freuen wir uns auch, wenn wir abends ins Bett gehen und endlich einschlafen können, da wir wissen, daß wir nach dem Schlaf wieder frisch und ausgeruht sein werden. Weder das Schlafen noch das Wachsein kann mit positiv oder negativ bezeichnet werden. Es ist wertfrei.

Übertragen wir das wieder auf den Tod, bedeutet das, daß wir vor dem Tod keine Angst zu haben brauchen, da das gleiche wie beim Schlafen passiert, nur sind die Zeitabstände größer und nicht ganz so übersichtlich. Somit wird der Tod zum Höhepunkt des Lebens, nach dem wir uns wieder erholen können, um uns danach wieder in das nächste »Abenteuer Körperleben« zu stürzen.

Falls Sie selber bisher keine Rückerinnerung haben, fragen Sie doch einfach einmal jemanden, von dem Sie wissen, daß er ein »Nah-Tod Erlebnis« hatte und lassen Sie sich von dieser Person ihre jetzige Einstellung zum Tod erklären. Und Sie werden feststellen, daß über 90% dieser Menschen positive (angenehme) Erlebnisse hatten, die ihnen auch die Angst vor dem Tod genommen haben, da sie ja eine persönliche Erfahrung gemacht hatten und somit wissen.

Die seelische Entwicklung des Menschen ist also ein langer Lernund Entwicklungsprozeß, für den wir mehrere, ja sogar unzählige Körper benutzen. Das wahre Selbst jedes Einzelnen ist nicht der physische Körper, sondern die sogenannte Seele, der Energiekörper oder auch Lichtkörper genannt. Dieser Teil, nämlich unser Selbst, hat alle Erinnerung an das ganze Szenario und ist unsterblich. Der Energiekörper (Aura) ist es, den der Hellsichtige wahrnimmt und dem er Informationen entnehmen kann.

Der Entwicklungsweg der menschlichen Seele ist ein Weg des Lernens. Dieser Lernprozeß, dessen Ziel das Erfahren des Lebens in seiner Ganzheit ist, ist ein sehr langer Weg mit vielen Irrtümern und Korrekturen. Diese Inkarnationen (Wiedergeburten) sind vergleichbar mit den Klassen einer Schule. Das irdische Leben würde einer Schulklasse entsprechen, mit ihren Aufgaben, Problemen, Tests, Schwierigkeiten und Erfolgen. Einem solchen Zeitraum des Lernens folgt ein Zeitraum der Ferien, in dem manchmal versäumte oder mangelhafte Lernprozesse nachgeholt werden müssen. Danach kommen wir in eine neue Klasse. Je nachdem, wie wir in der letzten abgeschnitten haben, werden wir neu eingeteilt. Hatten wir nicht gelernt, müssen wir wiederholen, waren wir lernfähig, kommen wir in die nächsthöhere Stufe mit neuen und höheren Prüfungen. Der Unterschied zwischen Schule und Leben ist jedoch der, daß das Leben endlose Geduld mit uns hat und dem Menschen, bzw. den Seelen immer wieder neue Möglichkeiten bereit- stellt, Nichtgelerntesnoch zu begreifen.

Zurück zu den Fragen, die zur Beantwortung bereit standen. Jemand wurde also vergewaltigt oder ist vielleicht behindert geboren worden. Wieso ist das geschehen?

,Leben heißt lernen, unabhängig davon, ob dies der einzelne akzeptiert oder nicht. Das Leben sorgt nach den betrachteten Gesetzen mit unbestechlicher Gerechtigkeit dafür, daß jeder genau das lernt, was er am wenigsten akzeptieren will und wogegen er den größten Widerstand setzt. Betrachtet man das Leben ohne den Hintergrund der Reinkarnation, so könnte man an der Sinnhaftigkeit des Lebens manchmal wirklich zweifeln. Und es ist offenkundig, daß nicht allen Menschen die gleichen Startlöcher im Leben zugewiesen werden – und das ist ganz bestimmt nicht Grund der Gesellschaft.
Ob aus religiösem oder atheistischem Blickwinkel: Es ist ziemlich schwierig, ohne den Reinkarnationsgedanken jemandem zu erklären, warum ausgerechnet er stumm oder gelaehmt ,verstümmelt oder debil das Licht «dieser besten aller Welten«erblickte. Auch ein Hinweis auf die«unerforschlichen Ratschlüsse Gottes«ist wenig geeignet….

Chantalle


Die Kraft der Gedanken

17. Mai 2007

In den letzten Monaten hat sich mein Leben um 180 Grad gedreht. Ich hatte bereits in meinem Blogeintrag “Das doppelte Sechserpack” geschildert, dass Intuition und klare Zeichen, welche sich um zwei Sechsen in täglich auftretenden Zahlenkombinationen drehen, meinen Tagesablauf prägen. Es sind Zeichen, welche sich (auch) als Reaktionen auf meine Gedanken darstellen. Du stellst dir jetzt vielleicht die Frage: “Wie kann es sein, dass dein Umfeld auf deine Gedanken reagiert? Das ist doch New-Age Schwachsinn!” Vom streng materialistischen Standpunkt aus betrachtet, mögen solche Zweifel nachvollziehbar sein, es gibt aber Beweise, welche nicht ignoriert werden können. Zuerst einmal muss man sich von der Vorstellung lösen, dass alles um uns herum nicht beeinflussbare Materie sei, welche nur dahingehend veränderlich wäre, dass Materie auf Grund verschiedener äußerlicher Bedingungen, von einem in den anderen Aggregatzustand wechseln könne (Beispiel: Wasser in Eisform = fester Zustand, Wasser in Ursprungsform = flüssiger Zustand und Wasserdampf = gasförmiger Zustand). Was ist eigentlich Materie? Materie ist nichts anderes als ein im Wesentlichen leerer Raum. Bei Wikipedia wird das unter dem Eintrag Atom  wie folgt beschrieben:

“Ein Atom besteht aus einer Hülle und einem im Vergleich zu seinem Gesamtvolumen winzigen Kern. Die Atomhülle (Elektronenhülle) hat mit einem Radius von etwa 10-10 m einen ungefähr zehntausendfach größeren Radius als der Atomkern (r = 10-14 m). Zur Veranschaulichung: Würde man ein Atom auf die Größe einer Kathedrale aufblähen, so entspräche der Kern der Größe einer Fliege (wobei beinahe die gesamte Masse des Atoms auf diesen winzigen Kern entfällt). Der Atomkern nimmt nur etwa ein Billiardstel des Gesamtvolumens eines Atoms ein. Das Atom als Grundbaustein der Materie besteht somit fast ausschließlich aus leerem Raum. Der Atomkern besteht aus den so genannten Nukleonen, Protonen und – außer beim Wasserstoff-Isotop 11H – aus Neutronen. Die Atomhülle besteht aus Elektronen. Im Atomkern konzentriert sich fast die gesamte Masse des Atoms. Die Elektronen tragen eine negative elektrische Ladung und die Protonen eine positive von gleichem Betrag, wodurch sie sich gegenseitig anziehen. Die Neutronen sind elektrisch neutral und haben eine geringfügig größere Masse als die Protonen.”

Dies ist für sich genommen schon erstaunlich, denn damit bestätigt sich, dass Materie im Wesenstlichen aus Nichts besteht. Die Verbfüffung wird noch größer, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, dass es unter der atomaren Ebene noch eine subatomare Ebene gibt: Die Ebene der Quanten. Diese Quanten werden wie folgt definiert:

“Die Bezeichnung “Quanten” wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt, wenn ihr korpuskulares und nicht ihr wellenartiges Verhalten im Vordergrund steht. Die Erkenntnis, dass jede Materie (Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle,…) nicht nur Teilcheneigenschaft besitzt, sondern auch als Welle (“Materiewelle”, de Broglie-Gleichung) beschrieben werden kann, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen Physik.”

Wenn wir uns nun vergegenwärtigen, dass Quanten folgende Eigenschaften aufweisen:
dass Quanten Informationen austauschen und voneinander lernen können;
dass Quanten denkende Einheiten sind;
dass Quanten jenseits der normalen Regeln von Raum und Zeit existieren;
dass Quanten jenseits des Ursache-Wirkung-Gesetzes existieren oder wirken können;

dann muss klar werden, dass unser Umfeld, welches aus Materie (diese aus Atomen, diese aus Quanten) besteht durch unsere Gedanken unmittelbar beeinflusst wird. Wie aber bekomme ich eine Verknüpfung von dem Fakt, dass Quanten diese Eigenschaften aufweisen, zu der Behauptung, dass Quanten nicht nur gedanklich von uns beeinflusst werden können, sondern dass Quanten sogar unsere Gedanken verkörpern? Es gibt Beweise dafür:

Eine der Schlüsselszenen im populär-wissentschaftlichen Dokumentarfilm Bleep ist die, als die Hauptdarstellerin der Rahmenhandlung Amanda die U-Bahn verpasst und während des unfreiwilligen Aufenthaltes in der U-Bahn-Station Bekanntschaft mit den Forschungen des Japaners Dr. Masaro Emoto macht. Dort wird erläutert, dass Emoto mit Hilfe der Benutzung von leistungsstarken Mikroskopen gefrorene Wassermoleküle fotografierte. Das ist für sich genommen noch keine Sensation. Jedoch entdeckte er, dass Kristalle, die sich in gefrorenem Wasser gebildet hatten, ihre Form veränderten, wenn bestimmte konzentrierte Gedanken auf sie gerichtet wurden. Er fand heraus das Wasser von klaren Quellen und Wasser welches liebevollen Worten ausgesetzt wurde strahlende, komplexe und farbenfrohe schneeflockenartige Formen aufwies. Als Kontrast, verunreinigtes Wasser welches negativen Gedanken ausgesetzt wurde, zeigte unvollständige, asymeterische Formen in grauen Farben. Untersetzt wird das Ganze durch tausende Fotografien und genau protokolierte Untersuchungsabläufe. Weitere lesenswerte Fakten über Emoto findest du hier

In Bleep kommt es zu den Darstellungen über die Forschnungen Emotos durch einen weiteren Besucher in der U-Bahn-Station gegenüber Amanda zu der Kernaussage: “Wenn Gedanken solch einen Einfluss auf Wasser haben, stell dir vor, welchen Einfluss haben sie dann erst auf uns?” Das ist in der Tat erstaunlich wenn man bedenkt, dass der menschliche Körper im Wesentlichen aus Wasser besteht.

Die Quantenphysiker und Wissenschafter, welche sich tiefgründig mit dem Mysterium der Quantenphysik unter Berücksichtigung der organischen Funktionsweise des menschlichen Körpers befasst haben sind der festen Ansicht, dass wir selbst durch unsere Gedanken unsere Umwelt und uns selbst beeinflussen können. Wir selbst können das Ganze lenken, wir müssen uns nur dessen bewusst sein. Dr. Joseph Dispenza, promovierter Biochemiker und Chiropraktiker, welcher weiterführende Studien auf den Gebieten der Neurologie und Neurophysik sowie zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns führte, drückte das in Bleep wie folgt aus:

“Ich wache morgens auf und erschaffe meinen Tag bewusst nach meinem Wunsch. Manchmal, weil ich im Geiste alles durchgehe, was ich erledigen will, dauert es eine Weile, bis ich zu dem Punkt komme, wo ich meinen Tag völlig bewusst erschaffe. Aber wenn ich meinen Tag erschaffe und kleine unerklärliche Dinge aus dem Nichts heraus passieren, dann weiß ich, dass sie der Prozess oder das Ergebnis meiner Schöpfung sind. Im Laufe der Zeit baue ich in meinem Gehirn ein Neuronetz auf und ich akzeptiere, dass es möglich ist. Es gibt mir die Fähigkeit und den Anreiz, es am nächsten Tag wieder zu tun.”

Bei dieser völlig faszinierenden Denkweise musst du zunächst verinnerlichen, dass es möglich ist. Ich habe hierzu aus Bleep zwei Kernaussagen entnommen, welche ich abschließend nachfolgend als Affirmationen darstelle:

1. Ich verwende meine Zeit um meinen Tag bewusst zu erschaffen und das Quantenfeld zu beeinflussen.

2. Gib mir ein Zeichen, dass du auf etwas von mir Geschaffenes geachtet hast und bring es mir in einer von mir völlig unerwarteten Art und Weise, so dass ich selbst überrascht bin über meine Fähigkeit, diese Dinge zu erleben und mache es so, dass ich keine Zweifel habe, dass es von dir kommt.


Bleep – Ich weiß, dass ich nichts weiß

28. Februar 2007

Mein Eintrag in den Wikipedia.de Disskussionsbereich  zum  Dokumantarfim “Bleep”:

“Behind the walls

Ich habe den Film, man staune, nicht über Internet, sondern beim Mediamarkt erworben. Dort lag er stapelweise. Ich habe den Film mehrmals am Stück geschaut und komme zu dem Schluss, dass die dort getroffenen Aussagen mich in meinem selbst gewonnenen Weltbild hundertprozentig bestätigen. Als Materialist bin ich erzogen worden, deshalb war ich über die Jahre besonders kritisch bei Aussagen, welche Naturwissenschaften mit Spiritualität verbinden. Vorliegend von einem der obigen Vorschreiber von einem Propagandafilm zu sprechen ist völlig deplaziert. Ich kann in dem Film keinen Ansatz für Gehirnwäsche finden. Ich selbst habe mich von meinem kleingeistigen engstirnigen Denken gelöst, weil das Eingrenzen der Möglichkeiten in Schienen, Naturgesetzen und Moralvorstellungen (usw.) eine Fortentwicklung geradezu verhindert. Ich habe keine spirituelle Schule besucht und noch nie mit einem Medium gesprochen, gleichwohl habe ich paranormale Erfahrungen gemacht, welche mein Denken umkrempelten. Diese Erfahrungen haben mich gefunden, ich habe sie nicht provoziert oder gar gesucht. Der Film bringt für mich nichts Neues; er bestätigt nur auf faszinierende Weise, dass wir uns selbst erkennen sollten und so unser Leben auch selbst steuern können (was ist so schlimm daran?).

Für die Verdeutlichung meiner Gedankengänge zur Veröffentlichung bestimmter Erkenntnisse greife ich mal auf die Illustration “Behind the Walls”[2] zurück. Ich habe dieses Bild geschaffen um zu versinnbildlichen, dass wir tagtäglich vor etlichen Mauern stehen und zum Kern der Sache, zum Kern der Erkenntnis, zum Kern des Glaubens, wie auch immer, gar nicht vordringen können. Diese Mauern, welche sich da aufbäumen, bauen wir selbst. Wir bauen sie durch bornierte, kleingeistige, kurzsichtige Engstirnigkeit durch das vorbehaltlose dauerhafte Fahren in eingefahrenen Gleisen welche vom Mantel der Tradition und Moral eingehüllt werden. Wir merken nicht, dass wir die Mauern nicht überwinden, sondern diese nur umkreisen. Das war früher so und es ist es heute noch.

In vielen Ansichten reflektiert sich immer noch sinnbildlich, dass die Welt eine Scheibe ist. Die Welt ist keine Scheibe!. Wir erinnern uns an das Mittelalter und die Kirchenlehre, welche das “unumstößliche” Dogma beinhaltete, dass die Erde eine Scheibe sei und sich die Sonne um die Erde drehen würde. Aus heutiger Sicht wissen wir, dass dieser Glaube (welcher damals von den Menschen im Einflussbereich der christlichen Kirche reflektiert wurde) falsch war. Wir wissen es einfach besser, denn wir haben die Erde als Kugel aus dem Weltall gesehen und können die Laufbahnen der Planeten um die Sonne genau verfolgen und berechnen. Hinsichtlich der Tatsache das die Welt keine Scheibe ist sagen wir heute: “Mann was waren die damals unwissend!” Wir sollten uns aber hüten, diese Arroganz zu pflegen und zu vertiefen, denn wir haben zwar seit dem Mittelalter eins, zwei Mauern überwunden, befinden uns aber in Bezug auf den Kern immer noch Lichtjahre entfernt. Das hängt einfach damit zusammen, dass wir uns selbst mit sogenannten Wertvorstellungen und Gesetzen (nicht gemeint im Sinne von Rechtsvorschriften) einen Käfig gebaut haben, aus dem wir einfach nicht rauskommen wollen, weil es uns darin so vertraut ist. Was ich damit sagen will ist, dass wir bei bestimmten Betrachtungen von Menschen, welche eigene Erfahrungen und Erlebnisse wiedergeben, die nicht in das Bild des naturwissenschaftlichen, materialistischen und atheistischen Denkens passen diese als abwegig und verwirrt darstellen.

Ich würde mir wünschen, dass wir hier ein offeneres Denken an den Tag legen, welches nicht sofort mit einem Abblocken einhergeht was da heißt, dass etwas nicht sein kann, weil es dafür keine vernünftige Erklärung gibt. Hierbei geht schon die Krux des Fehldenkens damit los, dass die Beschreibung des Terminus “vernünftige Erklärung” immer vom eingeschränkten Denken des Betrachtenden ausgeht. Der Film “Bleep” versucht nichts anderes, als dem Zuschauer einen Anstoß zu geben, seine möglicherweise vorliegenden eigenen Denkverkrustungen loszuwerden. Nicht mehr und nicht weniger. Dies wird freilich nicht bei allen Früchte tragen … ich sehe auch gerade deshalb keinerlei Ansätze, dass irgendjemand nach dem Anschauen des Filmes einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Wer so etwas denkt, hat nichts verstanden, er soll aber mit seinem Nichtverstehenwollen so weiter leben … keiner wird ihn zwingen, anders denken zu müssen. So ist es und so bleibt es.

Jens Vogler = aka VisionBlue [3]

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:What_the_Bleep_Do_We_Know


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