Culcha Cundela – Schöne neue Welt

5. September 2009

Die Gruppe Culcha Candela rüttelt mit ihrem neuen Video „Schöne neue Welt“ an den Grundfesten des modernen Ego-Bewusstseins. Der Song, welcher mit einen durchschlagenden Text versehen ist, ist es wert, hier vorgestellt zu werden. Nachfolgend gebe ich den Text wieder, der keine weitere Kommentierung benötigt:

Schöne neue Welt

Die Welt geht unter doch bei uns is Party Halli Galli,
Alles im Eimer doch wir hüpfen wie bei Dalli Dalli,
Jeder sagt es Klima ist ne Riesenkatastrophe,
Doch bald brauchen wir nur noch Bikini und ne Badehose,
Ich will mehr Fastfood fressen, wer braucht schon Regenwald,
Solang mein Konto voll ist und für mich noch Luft zum Leben bleibt,
Alle sind Hammer drauf keiner baucht mehr Angst zu haben,
Keiner wird mehr krank weil wir eh schon jede Krankheit haben,
Und fliegt das Kraftwerk in die Luft fängt jeder an zu strahlen …

Hey… Herzlich willkommen, herzlich willkommen,
In unserer schönen neuen Welt.
Ab heute bleibt nichts wie es war, alles wird auf den Kopf gestellt.
Herzlich willkommen, herzlich willkommen,
In unserer schönen neuen Welt.
Was morgen wird ist scheißegal, wir feiern bis alles zerfällt.

Überall sind Kameras, was für ne Riesenshow,
Egal wer meine Daten hat, ich hab mein eigenes Video,
Dank Überwachungsstaat kann ich jetzt selig schlafen,
Jeder hat nen Chip im Kopf liegt im Bettchen zählt die Schafe,
Alle sind fröhlich ham ihr Botoxlächeln aufgesetzt,
Fett abgesaugt und weg die Nase sitzt jetzt auch perfekt,
Wir können so viel aus uns machen auch für kleines Geld,
Brust raus, Bauch rein, schön wie aus dem Ei gepellt,
Aufgestellt in Reih und Glied, ein hoch auf unsre heile Welt,

Hey… Herzlich willkommen, herzlich willkommen,
In unserer schönen neuen Welt.
Ab heute bleibt nichts wie es war, alles wird auf den Kopf gestellt.
Herzlich willkommen, herzlich willkommen,
In unserer schönen neuen Welt.
Was morgen wird ist scheißegal, wir feiern bis alles zerfällt.

Uns geht es blendend, alles Lüge was die Zeitung sagt,
Ich betreibe Klimaschutz, mein Auto fährt mit Treibhausgas,
Von wegen Öl geht aus die lügen doch die Ölstaaten,
Es gibt genug wenn sogar Enten schon in Öl baden,
Die Erde füllt sich weiter und es geht immer schneller,
Halb so wild, zum Glück ham wir ne zweite Welt im Keller,
Wozu den Kopf zerbrechen, es kann so einfach sein,
Lasst uns einfach mit Computerspielen unsre Zeit vertreiben,
Herzlich willkommen hier bei Jubel Trubel Heiterkeit.

Hey… Herzlich willkommen, herzlich willkommen,
In unserer schönen neuen Welt.
Ab heute bleibt nichts wie es war, alles wird auf den Kopf gestellt.
Herzlich willkommen, herzlich willkommen,
In unserer schönen neuen Welt.
Was morgen wird ist scheißegal, wir feiern bis alles zerfällt.


EXCUBITRIX

2. Juli 2009

buch215x300Eine Frage die ich schon öfters hörte, als ich dieses Wort in den Mund nahm war, was bedeutet “Excubitrix”?. Es ist ein lateinisches Wort und heißt auf deutsch “Wächterin”. Ende des letzten Jahres gab mir meine sehr gute Freundin Nicole Laue ein von ihr geschriebenes Manuskipt eines Romans zu lesen, welches schon einen Umfang von ca. 150 Seiten hatte. Was ich da las, war voller Fantasie und sprudelte vor Ereignissen. Ich gab es ihr zurück und meinte, das und das würde ich so und so ändern und der Story einen roten Faden geben, dann wäre es super. Sie sagte: “Na dann mach mal!” Wir setzten uns seither zusammen und entwickelten Namen, Handlungen und Ideen zusammen weiter. Das Buchprojekt entwickelte sich und das Buch nimmt Gestalt an. Alles formt sich zu einem Bild. Geträu nach den Empfehlungen in „The Secret“ visualisieren wir jeden Tag das Buch, wie es aussieht und wie es sich anfühlt, wenn wir es gedruckt in unseren Händen halten. Diese Gedanken verändern die Realität so wie wir sie uns vorstellen. Um diesen Effekt auch einmal nach außen zu bringen, haben wir uns entschlossen, das Alphakapitel des Romans, welcher mutmaßlich unter dem Titel “EXCUBITRIX – Die Pforte zur Finsternis” erscheinen wird, zu veröffentlichen. Nicole Laue und ich würden uns sehr freuen, wenn unser erstes Kapitel “in Augenschein” genommen wird. Hierzu haben wir eigens eine Internetseite kreiert. Besucher sind uns herzlich willkommen.

www.excubitrix.de


Die Ehrfurcht vor dem Uralten

16. April 2009

visionblue-und-die-eiche-kleinDa sitze ich vor einem Naturdenkmal. Jawohl richtig gelesen … dieser Baum hinter mir auf dem Bild ist ein Naturdenkmal. Amtlich mit der Eule versehen. Ehrfurcht ergreift mich. Da stecken Jahrhunderte in diesem knorrigen Gehölz. Kriege, Stürme, Schicksale hat er überstanden. Doch die Zeit nagt auch an ihm. Aus unserer Sicht in Zeitlupe … aus seiner Sicht im Höllentempo. Es ist eine Eiche, welche irgendwann vor 800 Jahren dort ihre Wurzeln schlug. Ich bin ergriffen von diesem unserer schnellebigen Zeit trotzenden hölzernen Monument. Ein wenig Zeit bleibt ihm noch. Und mir … grotesk ist nur, dass ich in seinem Schatten gerade an einen Roman schreibe, dessen Handlung vor 800 Jahren beginnt. Ach wenn du doch nur sprechen könntest …..


Ohrwurm

19. Februar 2009

amy200Ein schön melancholischer Ohrwurm hat mich unlängst infiziert. Es ist der Song von Amy Macdonald „Run“ aus dem Album „This Is The Life“. Gefesselt wegen der eingehenden Melodie hat mich der Text interessiert. Ich fand ihn hier.

So dann habe ich ihn auch mal ins Deutsche übersetzt. Ich finde, es ist mal ein tiefgehender Inhalt eines Songs. Ich denke hier gibt die Sängerin sehr viel über die täglichen Kämpfe wieder, die wir so auszustehen haben. Aber lassen wir den Song selbst sprechen:

Will you tell me when the lights are fading
Cos I can’t see, I can’t see no more
Will you tell me when the song stops playing
Cos I can’t hear, I can’t hear no more

She said I don’t know what you’re living for
She said I don’t know what you’re living for at all
He said I don’t know what you’re living for
He said I don’t know what you’re living for at all

But I will run until my feet no longer run no more
And I will kiss until my lips no longer feel no more
And I will love until my heart it aches
And I will love until my heart it breaks
And I will love until there’s nothing more to live for

Will you tell me when the fighting’s over
Cos I can’t take, I can’t take no more
Will you tell me when the day is done
Cos I can’t run, I can’t run no more

She said I don’t know what you did it for
She said I don’t know what you did it for at all
He said I don’t know what you did it for
He said I don’t know what you did it for at all

But I will run until my feet no longer run no more
And I will kiss until my lips no longer feel no more
And I will love until my heart it aches
And I will love until my heart it breaks
And I will love until there’s nothing more to live for

And I will love until my heart it aches
And I will love until my heart it breaks
And I will love until there’s nothing more to live for

Quelle: http://lyricwiki.org/api.php?artist=Amy_Macdonald&song=Run

In deutsch ….

Wirst du mir sagen wenn die Lichter verblassen
Weil ich nicht sehen kann, ich nicht sehen kann, nicht mehr
Wirst du mir sagen, wenn das Lied aufhört zu spielen
Weil ich nicht hören kann, nicht hören kann, nicht mehr

Sie sagte, ich weiß nicht wofür du lebst
Sie sagte, ich weiß nicht was das alles soll
Er sagte, ich weiß nicht wofür du lebst
Er sagte, ich weiß nicht was das alles soll

Aber ich werde laufen, bis meine Füße mich nicht mehr tragen können, nicht mehr
Und ich werde küssen, bis meine Lippen nichts mehr fühlen,  nichts mehr
Und ich werde lieben bis mein Herz schmerzt
Und ich werde lieben bis mir das Herz bricht
Und ich werde lieben bis es sich nicht mehr zu leben lohnt

Wirst du mir sagen, wenn die Kämpfe vorbei sind
Weil ich nicht mehr mitmachern kann, nicht mitmachen kann, nicht mehr
Wirst du mir sagen, wenn der Tag vorüber ist
Weil ich nicht mehr laufen kann, nicht mehr laufen kann, nicht mehr

Sie sagte, ich weiß nicht, wofür du das getan hast
Sie sagte, ich weiß nicht, wofür du das alles getan hast
Er sagte, ich weiß nicht, wofür du das getan hast
Er sagte, ich weiß nicht, wofür du das alles getan hast

Aber ich werde laufen, bis meine Füße mich nicht mehr tragen können, nicht mehr
Und ich werde küssen, bis meine Lippen nichts mehr fühlen, nichts mehr
Und ich werde lieben bis mein Herz schmerzt
Und ich werde lieben bis mir das Herz bricht
Und ich werde lieben bis es sich nicht mehr zu leben lohnt

Und ich werde lieben bis mein Herz schmerzt
Und ich werde lieben bis mir das Herz bricht
Und ich werde lieben bis es sich nicht mehr zu leben lohnt

Hinweis:
Das vorstehend abgebildete Cover des Albums von Amy Macdonald „This Is The Life“ dient lediglich der Berichterstattung und nicht der Verwertung im Sinne des Marken- und Urheberrechtes.


Medium – Die Kurzeinführung

8. Januar 2009

gordon-smith-buchcover-klein1Dieses Buch hat mich gefunden! Wer etwas über das Gesetz der Anziehung gelesen oder gehört hat, der weiß, was ich meine. Gordon Smith versteht es, auf 214 Seiten einen Überblick über seine Entwicklung als Medium, seine Erkenntnisse, seine Erlebnisse und seine Sichtweise zu geben. Verschiedene grundlegende Themen, wie Leben nach dem Tod, Himmel und Hölle, Gespenster und Geistwesen, Veränderte Bewusstseinszustände usw. werden in Kapiteln behandelt, welche kurzweilig durch eigene Erlebnisse des Autors, ihm übermittelte Fallbeispiele oder überlieferte Geschichten untersetzt werden. Gordon Smith spart hierbei nicht mit nachvollziehbaren Erläuterungen. Er vermeidet dabei eine schulmeisterliche Vermittlung und lässt es dem Leser frei, sich eine eigene Meinung zu bilden. Es ist beim Lesen des Buches allgegenwärtig, dass der Autor weiß, was er sagt, ohne eine Ansatz von Überheblichkeit zu zeigen. Besonders seine Erläuterungen unter der Rubrik „Wahre und falsche Vorstellungen zu ….“ welche im jeweiligen Themenkapitel erfasst sind, ließen mich manchmal laut auflachen, weil er mit einer gewissen Ironie mit völlig überholten Vorurteilen abrechnet und dem Leser sein eigenes ehrliches Fazit anträgt.

Mein Fazit:
Unbedingt lesenswert für alle, die unabhängig von vorgeprägten Vorurteilen das Leben eines Mediums ungeschminkt kennenlernen möchten.


Celestine – das Buch der Erkenntnisse

28. August 2008

Durch eine Empfehlung von Freunden wurde ich auf die Prophezeiungen von Celestine aufmerksam. Sie unterhielten sich über den Film und ich konnte nicht mitreden. Es war dann quasi ein Selbstläufer, dass mir in einer Buchhandlung in Trier das Buch von James Redfield „Die Prophezeiungen von Celestine“ in die Hände fiel. Ich musste nicht lange suchen; irgendwas lenkte mich in die richtige Abteilung zum richtigen Regal und ließ mich in die richtige Reihe greifen. Die Handlung des Buches ist als Roman aufgebaut und fiktiv. Sie ist kurz erklärt: 

Ein Mann erfährt von einem mysteriösen Fund in Peru: Eine 2600 Jahre alte Handschrift, die in neun einzelnen Teilen den Weg in ein neues, spirituelles Zeitalter aufzeigen soll. Hals über Kopf macht er sich auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Wie es sich für einen Abenteuerroman gehört, gibt es massive Hindernisse zu überwinden. Politik und Kirche haben sich verbündet, um das Bekanntwerden dieser Handschrift zu verhindern. Sie sehen ihre Macht bedroht. Auf wundersame Weise begegnen ihm aber immer wieder Menschen, die wie er auf der Suche sind und ihm weiterhelfen können. So eröffnen sich ihm Schritt für Schritt die neun Prophezeiungen und führen ihn zu Selbsterkenntnis und zu einer neuen Einsicht in energetische Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur.

 

Soweit so gut. Wenn man das liest, denkt man … „OK ein Roman a la Dan Brown oder Ken Follet, schön spannend aber alles frei erfunden!“  Hier ist es anders … James Redfield hat sich bei der Präsentation seiner fiktiven Geschichte hier etwas gedacht. Er will den Leser zum Denken anregen. Es ist ein höchst erstaunliches Buch. Den Kern bilden neun Erkenntnisse (auch die Prophezeiungen genannt), welche man durchaus nicht als fiktiv ansehen sollte. Wer sich schon einmal mit kosmischen Gesetzen beschäftigt hat und für eine spirituelle Denkweise offen ist, der wird mit dem Verstehen der Erkenntnisse keine Probleme haben. Ich möchte die wichtigsten Aussagen der neun Erkenntnisse hier einmal wiedergeben und zitiere sie von der Internetpräsenz des Filmes zum Buch:

 

1. Erkenntnis – Der Wandel tritt ein

Die Zeit ist gekommen, dass wir erneut erfahren, in welch geheimnisvoller Welt wir leben – voller Zufälle und Begegnungen und doch vorherbestimmt.

2. Erkenntnis – Ein Umdenken findet statt

Je weiter diese Veränderung voranschreitet, desto klarer wird sich uns ein neues Weltbild erschließen – werden wir uns der göttlichen Energie bewusst.

3. Erkenntnis – Energien beginnen zu fließen

Wir werden erkennen, dass alles um uns herum dieser göttlichen Energie entspringt – sie die alleinige Ursache ist und wir werden beginnen zu verstehen.

4. Erkenntnis – Frieden kehrt ein

Aus dieser Perspektive betrachtet werden wir sehen, wie hilf- und haltlos wir waren, abgenabelt von dieser göttlichen Kraft. Diese Schwächen zu kompensieren, bemächtigten wir uns der Energie Anderer und dies ist der Grund für alle Kriege und Konflikte dieser Welt.

5. Erkenntnis – Die Verbindung wird wiederhergestellt

Die einzige Lösung ist die erneute Verbindung mit jener göttlichen Energie, jene spirituelle Transformation, welche uns mit unendlicher Liebe erfüllt, unseren Sinn für das Schöne und Reine schärft und uns auf eine neue Bewusstseinsebene hebt.

6. Erkenntnis – Das Wertesystem definiert sich neu

Durch dieses Wissen werden wir erkennen, dass nicht die Kontrolle uns Kraft schenkt, sondern eine tiefere Wahrheit – die Erkenntnis, dass Mitgefühl und Menschlichkeit die einzig reale Kraftquelle darstellt.

7. Erkenntnis – Unbewusste Fähigkeiten reaktivieren sich

Auf diesem Weg werden wir mehr und mehr unserer Intuition folgen – sie wird uns leiten und uns auf den richtigen Weg führen; uns die Tür zu unserer Bestimmung öffnen.

8. Erkenntnis – Eine neue Generation wird geboren

Wir werden weiter wachsen und aus dieser Quelle der Kraft schöpfen, die sich durch stetiges Geben und Nehmen potenziert. Es wird sich eine neue Kultur erheben, genährt durch die freigesetzten Energien und immer weiter entwickelnd.

9. Erkenntnis – Der Blick in die Zukunft

Diesen Weg werden wir gemeinsam beschreiten, welcher uns von Anbeginn bestimmt war und zum Ziel bringen wird – der absolut energetischen Gestalt, von Generation zu Generation gewachsen, bis wir das höchste Gut erreichen – den Himmel auf Erden.

 

Das Buch leitet das Verstehen der Erkenntnisse über die Handlung her, denn die Hauptfigur,  John Woodson, der durch die Folge mysteriöser Zufälle, sich alsbald mitten in einem Abenteuer in Peru auf der Suche nach den Prophezeiungen befindet, wird Schritt für Schritt über Begegnungen, Gespräche und intuitive Entscheidungen auf den persönlichen Weg der Erleuchtung geführt. Für den Leser ist es faszinierend, das nachzuvollziehen.

 

Natürlich wirken einige Erkenntnisse für den unbedarften Leser sehr mystisch, wenn nicht sogar völlig unglaubwürdig. Nehmen wir insbesondere die 3. Erkenntnis (oben hatte ich bloß die Kurzfassung angeführt). In der Langfassung, welche ich der Celestine Community entnommen habe, heißt es:

 

„Wir können die Gegenstände in unserer Umgebung nicht länger als bloße materielle Objekte wahrnehmen. Die jüngsten Erkenntnisse der Physik und ihre Synthese mit östlichen Weisheitslehren erschließt uns das Universum als riesiges Energiefeld, eine Quantenwelt, in der alle Phänomene miteinander verbunden sind und aufeinander reagieren.

Durch die Weisheit der östlichen Religionen wissen wir, dass der Mensch Zugang zu dieser universellen Energie hat. Wir sind in der Lage, sie durch Gedanken und Intention nach außen zu projizieren und dadurch die eigene Realität ebenso wie die anderer zu beeinflussen.“

 

Beim Lesen dieser Beschreibung machte es bei mir „Klick“, denn ich kenne das! Es war wie ein Dèjà vu (Siehe hierzu meine früheren Blogeinträge)! Ich hatte da schon meine eigenen Erfahrungen gemacht und wusste daher, dass es diese Energie gibt und dass sie existiert. Es war bei der ersten Reikisitzung, als ich mir der Existenz dieser Energie zum ersten Mal bewusst wurde. Damals konnte ich es nicht fassen, dass ein Mensch einfach durch das Handauflegen, meinen Körper in einen Zustand wohliger Wärme versetzt, welchem ein wundervolles Gefühl durchfließender Strömungen folgt und mein Gesamtempfinden nachhaltig positiv beeinflusst wurde.

 

Wenn man das Buch aus diesen Erfahrungen heraus liest, dann sind die Erkenntnisse natürlich schneller zu erschließen. Aber letztlich ist es völlig egal, ob man das Buch mit gewissen Vorkenntnissen zur Hand nimmt oder hier völlig unvorbereitet zu lesen beginnt. James Redfield versteht es, den Leser zu fesseln und langsam in eine für ihn bis dahin unvorstellbare Denkweise zu führen.

 

Faszinierend finde ich im Buch die Erläuterung der sogenannten Kontrolldramen welche im Rahmen der 6. Erkenntnis behandelt werden. Hier geht es um prägende unterschiedliche Verhaltensmuster, welche uns auf Grund der Verhaltensweise unserer Eltern in der Kindheit zumeist anerzogen wurden. Die 6. Erkenntnis beschäftigt sich mit dem Verlust der inneren Verbindung des Einzelnen zur schöpferischen Quelle. Ist diese Verbindung unterbrochen, so versuchen sich die betreffenden Personen oftmals zu retten, indem sie unbewusst daran gehen, andere manipulativ um ihre Energie zu bringen. Diese Manipulationen sind gewöhnlich entweder passiver oder aggressiver Natur. Die Intensität richtig sich nach dem Muster des in der Psyche des jeweiligen Menschen steckenden „Kontrolldramas“. In der deutschen Celestine Community wird dies wie folgt beschrieben:

„Am passivsten ist dabei das auch als »Armes Ich« bekannte Opfer: Es stellt sämtliche Ereignisse in einen negativen Kontext, sucht Hilfe bei anderen und beschreibt Ereignisse vor allem mit der Absicht, anderen Schuld zu suggerieren (um sie auf diese Weise zur Abgabe von Aufmerksamkeit und Energie zu erzwingen).

Weniger passiv ist die Distanzierung von anderen oder die Strategie des »Unnahbaren«: Ausweichende Antworten und lose Zusagen bringen andere Menschen dazu, ihn zu verfolgen, um ihn zu verstehen. Bemühen andere sich auf diese Weise herauszubekommen, was er im Schilde führen könnte, so gewinnt er Aufmerksamkeit und somit Energie.

Aggressiver als diese beiden Typen ist der Kritiker oder »Vernehmungsbeamte«: Er ist vor allem damit beschäftigt, Fehler im Verhalten anderer aufzufinden. Ertappt er die anderen bei einem Fehler, so werden sie unsicher, übervorsichtig und machen sich Sorgen darüber, was andere von ihnen halten. Ständig beobachten andere ihn aus den Augenwinkeln und lassen ihm auf diese Weise Aufmerksamkeit und Energie zukommen.

Am aggressivsten ist der »Einschüchterer«-Typus: unberechenbar, explosiv, gefährlich und streitlustig. Ständig verfolgen andere diesen Typus mit ihrer Aufmerksamkeit und lassen ihm so Energie zukommen.

Da wir dazu neigen, diese Manipulationen mit jedem Menschen, der uns begegnet, zu wiederholen und unser Leben um diese Energie-Krükken herum zu strukturieren, kann man sie als Kontroll-Dramen begreifen – sich wiederholende Muster, die immer wieder die gleichen Lebenssituationen produzieren. Werden wir uns dieser Kontroll-Dramen bewußt und erkennen, in welchen Situationen wir uns ihrer bedienen, wird es auch einfacher, mit unserer inneren Energie in Verbindung zu bleiben.

Eine Analyse der frühen Kindheit verdeutlicht, woher unsere Kontroll-Dramen stammen; ist der Grund für die Entstehung der Dramen einmal bearbeitet und vergeben, können wir auch den tieferen Grund für unsere Anwesenheit in unserer Familie erkennen. Anhand der Stärken unserer Eltern und aus bestimmten von ihnen unerledigt gelassenen Wachstumsfragen können wir unsere Lebensfrage sowie unsere Aufgabe oder »Mission« auf dieser Welt ableiten.“

 

Mancher Leser wird sich dabei selbst erkennen. Dieses Erkennen ist der erste Schritt für eine völlig neue Denk- und Sichtweise, welche uns helfen wird, unser Leben besser zu meistern. Ich denke, dass James Redfield genau dies bezweckte, als er sein Buch schrieb. Es ist nicht nur ein Roman sondern eine Vision, welche nicht unerreichbar ist. Den Schlüssel zum neuen Denken findet jeder in sich selbst.

 

Bei mir bedurfte es nicht dieses Buches, um zu der neuen Denk- und Sichtweise zu gelangen; jedoch haben sich meine Ansichten in erstaunlicher Weise bestätigt. Einmal mehr kann ich sagen …. „Alles fügt sich! Nichts geschieht durch Zufall!“


Frühlingsblüten

23. April 2008

Ein Bild, bei dessem Anblick einem das Herz aufgeht. Geschossen gestern in Burg mit meiner neuen Olympus E 400 Spiegelreflexkamera. Wer noch nicht verliebt ist, sollte sich vielleicht unter einem solchem Baum zu einem Date treffen. Das animiert zum Träumen. Für Verliebte ist das natürlich keine Sperrzone. Die Liebe intensiviert die Farben, die Wahrnehmungsfähigkeit aller Sinne und öffnet das Herzchakra. Was ich damit sagen will ist, genieße dein Leben und hadere nicht mit dir selbst (z.B. darüber, dass du noch allein bist). Manche Dinge erscheinen schwer und sind dabei doch so leicht (zu lösen). Geh in dich und verweile im Augenblick. Zum Beispiel mit einem Blick zu dieser Blütenpracht. 

Einen schönen Gruß an alle, die in Frühlingsgefühlen schwelgen und natürlich auch an alle, welche  noch nicht aus dem Winterschlaf der depressiven Lethargie erwacht sind. Also Aufwachen!!!! Das Leben ist schön …. schau auf die Blüten!


November

29. November 2007

 
Es ist des Jahres graue Zeit,
im Nebel kahle Bäume,
das Jahresende nicht mehr weit,
wo bleiben unsere Träume.
Schwarze Vögel lösen ab,
das singende Gefieder,
ein rauhes Krah-Krah tönt herab,
wo gestern schöne Lieder.
Novembergrau im Farbenbrei,
lässt unsere Seelen frieren,
ein Licht in uns, es brennt dabei,
wir werden nicht verlieren.


Oktober

31. Oktober 2007


Bäume bunte Blätter werfen,
unsere Sinne sich nun schärfen,
weil die Tage kürzer sind.
Sonne wieder tiefer steht,
und der Wind jetzt stärker weht,
kalter Nebel macht uns blind.
Herbst des Jahres halbe Zeit,
Rest des Jahres grünen Saft,
sind für kalte Zeiten nun bereit,
warmes Denken gibt uns Kraft.


September

26. September 2007

 
Bunt die Blätter sich nun färben
Sommerzeit liegt jetzt im Sterben
Tag und Nacht sind wieder gleich
Erntefrüchte hängen reich.
Vogelschare fliegen fort
suchen sich `nen warmen Ort
und wir sehen hinterher
Hoffnung auf die Wiederkehr …
Abschied nehmen fällt so schwer.