Living in a Box

31. Mai 2009

living-in-a-box250x250Bezogen auf die Gedanken von Elisabeth Ornauer in ihrem Blogartikel Freier Blick ihrer Blogseite Trinergy komme ich heute mal auf ein Thema zu sprechen, dass sich mit unserem Leben in unser „Ich-Box“ befasst. Wir Menschen neigen dazu, uns an Gewohnheiten, Abhängigkeiten, anderen Personen, Süchten usw. festzuklammern und geben dabei viel eigenes Denken auf. Unser Frontallappen ist dadurch permanent unterfordert. Gewohnheiten, Ängste und Abhängigkeiten führen dazu, dass wir nicht mehr wirklich Entscheidungen treffen. Unsere Potentiale verkümmern. Diese Verhaltensweise schränkt auch unsere Fähigkeiten ein, durch vorbehaltloses Denken tiefgreifendere Erkenntnisse schneller zu erleben. Ich selbst befand mich auch in solch einer “Denkbox”. Man sitzt darin und “freut sich” darüber wie schön und gemütlich es in dieser Box ist. Da ist eine Tür, da ist ein Fenster. Nein … nein, da möchte man nicht mal durchschauen, weil es ja so „toll“ in meiner „Ich-Box“ ist. Was meint ihr, wie unbegreiflich faszinierend es war, als ich erkannte, dass ich in dieser Box sitze und einfach durch die Tür gegangen bin, ohne mich auch noch mal umzublicken. Die Welt außerhalb der Box ist schrankenlos, frei und nicht in Worte zu fassen. Dies drückt durch die Erkenntnisse aus, die man gewinnt, weil man nicht mehr sagt: „Nein, dass ist unmöglich!“ oder „Glaube ich nicht!“ oder „Das ist wissenschaftlich nicht bewiesen!“ oder „Alles Quatsch!“. Ich werde mich nie wieder in eine Box begeben.

Passend zum Thema erinnerte ich mich an den Titel „Living in a Box“ von Living in a Box. Der Text passt so toll, dass ich ihn hier mal Kommentarlos wiedergebe:

LIVING IN A BOX

Woke up this morning closed in on all sides nothing doing
I feel resistance as I open my eyes someone’s fooling
I’ve found a way to break through this cellophane line
’cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box

Life goes in circles around and around circulating
I sometimes wonder what’s moving underground I’m escaping
I’ve found a way to break through this cellophane line
’cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box

Cannot stand it no more

I’ve found a way to break through this cellophane now
’cause I know what’s going on in my own mind

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cardboard box

Am I living in a box am I living in a cargo box
am I living in a box am I living in a cargo box

Am I living am I living am I living
am I living am I living am I living
am I living am I living am I living
am I living am I living am I living in a box

Auch die Bilder des Videos sprechen für sich.

Ich wünsche allen Menschen das sie ihre Denkboxen irgendwann verlassen können.


Nimm ein Sackerl für mein Gackerl!

27. Mai 2009

sackerl-kleinIch bin gerade in Wien! Nicht dass das was Besonderes wäre, wenn ich mal in Wien bin. Ich muss zugeben, dass ich schon sonst wo war, aber in Wien eben noch nie. Aber Wien ist etwas Besonderes, dass kann man wohl sagen. Wie beschreib ich es am besten? Das Flair, die Kultur, die Kirchen, Paläste, die Restaurants, Cafès, die Parks, die Bäume; nimm deine Stadt im Kleinen potenziere es mit 100 und packe da noch etwas mehr drauf und du kommst auf Wien. Da sind die großen Kulturstätten, die ich dem geneigten Leser nicht noch extra vorstellen muss: der Stephansdom, die Hofburg, der Prater, Schloss Schönbrunn und so weiter und so fort. Und da gibt es so einige Kleinigkeiten, die mir besonders aufgefallen sind. Zum Beispiel im Rathauspark, Himmel so viele Bänke, mitten unter uralten, wunderschönen, schattenspendenden Bäumen habe ich noch nie auf einen Haufen gesehen. Und Wien ist eine saubere Stadt. Da werden die Herrl und Frauerl von einem süßen kleinen Jackrussell-Terrier auf den Hundetütenspendern aufgefordert, die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge, doch in die Tüten zu packen. Und wenn es mal irgendwo schmutzig sein sollte: Die Nummer vom Misttelefon ist 546 48. Ja so eine sympathische Idee hatte ich noch nicht gesehen.

Also Wien fällt auf und springt ins Auge. In jeder Hinsicht.