DSDS Annemarie und das Gesetz der Anziehung

29. März 2009

anmie-engel-teufel-450pxEs ist schon etwas besonderes vom „Pop-Titanen“ Dieter Bohlen als „Everybodys Arschloch“  und neuerdings als „Bitch“ (siehe weiter unten) betitelt zu werden. Damit gemeint ist Annemarie Eilfeld, 18 jährige Finalistin bei der aktuellen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Man muss sie mögen oder hassen, so jedenfalls sehen es Millionen Fernsehzuschauer. Die Frau spaltet die Nation! Annemarie ist die einzige Kandidatin aus dem Osten, die es bei einer der bisherigen Staffeln überhaupt ins Finale der besten 10 geschafft hat. Sie polarisiert und kommt trotz aller Unkenrufe immer weiter. Sie steht immer als letzte der Kandidaten, die auf dem heißen Abschusspodest verweilen müssen, aber ein jedes mal trifft es den Mitkonkurrenten. Annemarie ist weiter! „Alle“ sind doch gegen sie, wie geht das? Da meinen viele, dass RTL da mogelt, denn man stelle sich die künftigen Mottoshows ohne Bohlen’s „E-Arschloch“ vor. Langweilig! Niemand mehr da, auf dem man rumhacken könnte. Die Einschaltquoten rauschen runter! Eine schreckliche Vorstellung. Nachdem Annemarie so ziemlich jeden Fokus auf sich zog – wohl mehr unbewusst als bewusst – und „Skandal“ um „Skandal“ immer mehr Medieninteresse nach sich zieht, fragt man sich, wie konnte es denn soweit kommen?  Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Hier wirkt das Gesetz der Anziehung in bester Form. Je mehr Menschen Annemarie „bekämpfen“ und sich gegen sie stellen, um so mehr Aufmerksamkeit bekommt sie. „Das was du bekämpfst, dem gibst du Bestand!“ so heißt es im Bestseller „The Secret“, welcher sich mit dem Gesetz der Anziehung befasst. Danach gebe ich jeder Sache, gegen die ich „kämpfe“ noch mehr Energie, als sie vorher schon hatte. Zitiert wird unter anderem Mutter Teresa, welche einmal gesagt hatte: „Ich werde niemals zu einer Anti-Kriegs Demo gehen aber zu einer Friedensversammlung können Sie mich gerne einladen“. Sie hatte das Prinzip verstanden. Zu deutsch: Das Gegen-Etwas-Sein fördert das, wogegen man ist. Wenn man also dem wogegen man ist, keinen Bestand verschaffen möchte, so sollte man ihm tunlichst alle Aufmerksamkeit entziehen. Annemarie ist hier so ein schönes Beispiel, dass ich persönlich, der eigentlich den ganzen DSDS Rummel nicht verfolgte, hier mal eine Ausnahme mache. Ich bin auf diese Frau, die man so „hasst“ aufmerksam geworden und ihr gilt insofern mein ganzer Respekt. Es ist einfach nur amüsant und spannend zu verfolgen, welche „Skandale“ sich da noch alles auftun werden. Ich glaube, es ist völlig egal, wie die Sache für Annemarie bei DSDS ausgeht, sie hat dank des Gesetzes der Anziehung so viel Puplicity erhalten, dass es alle Male für eine Karriere reichen dürfte. Wie auch immer! Der neueste „Skandal“ der mich schmunzeln lässt: Ihr achso geheimes Video. Schauen wir doch mal rein … und auch wenn wir sie noch so wenig leiden können (gilt nicht für mich), wir schauen es doch an und geben ihr weitere Aufmerksamkeit!

Video von Annemarie Eilfeld

Sun and Moon from Parcy Vall Productions on Vimeo.

Dieter Bohlen nennt Annemarie Eilfeld „Bitch“

Nachtrag vom 18. April 2009

Äußerstes Erstaunen muss die Tatsache hervorrufen, dass Dieter Bohlen Annemarie Eilfeld während der Mottoshow des heutigen Tages als „Bitch“ bezeichnete. Laut dict.leo.org ergibt sich herfür eine sehr umfangreiche Variantenvielfalt an Übersetzungsbegriffen, welche der jungen Frau allesamt nicht schmeicheln dürften. So steht Bitch für: die Hündin, die Hure, die Ische, das Miststück, die Nutte, das Raabenas, die Schlampe, das Weibchen, das Weibsstück, die Zicke. Diese Betitelung ist daher sehr zweideutig und in jedem Falle weit unter der Gürtellinie. Hier fragt man sich, wie Herr Bohlen reagieren würde, wenn man ihn öffentlich vor einem Millionenpuplikum mit einer ähnlichen Kategorie an Subjargon betiteln würde. Einmal mehr zeigt es sich, dass hier wohl nicht mehr objektive Kriterien an den Tag gelegt werden, sondern einfach nur eine abgrundtiefe Abneigung öffentlich zur Schau gestellt wird. Aber Herr Bohlen hat da wohl nichts begriffen, denn das alles wird Annemarie nicht stoppen können. Dank sei dem Gesetz der Anziehung.

Hinweis zum Urheberrecht:
Zur Artikelgrafik weise ich darauf hin, dass diese von mir  auf der Grundlage eines Fotos eines anderen Urhebers (Fotograf Stefan Gregorowius) erstellt wurde. Diese Grafik ist als neues urheberrechtliches Werk zu betrachten. Das ursprüngliche Foto diente als Ausgangswerk und Anregung für die abgebildete Grafik. Diese erscheint als selbstständiges neues Werk weil das Motiv, Gesicht und Teil des Oberkörpers der Annemarie Eilfeld unter der künstlerischen Idee des Engels und Teufels vor neuen farblichen Hintergründen (Himmel und Hölle) in einem neuen Format gestaltet wurde. Darüber hinaus wurde das Werk per Hand mittels eines Zeichenpads am PC gezeichnet. Die Lichtverhältnisse wurden gegenüber dem Ursprungsfoto entscheidend verändert.  Es handelt sich nicht mehr um das Ursprungsfoto sondern um eine neue künstlerische Grafik. Diese Grafik ist somit als neues urheberrechtliches Werk zu betrachten. Die Erstellung neuer urheberrechtlicher Werke auf der Grundlage anderer urheberrechtlicher Werke ist nach deutschem Recht legal. Ich verweise hierzu auf § 24 des deutschen Urheberrechtsgesetzes wo es heißt:

„Ein selbständiges Werk, das in freier Benutzung des Werkes eines anderen geschaffen worden ist, darf ohne Zustimmung des Urhebers des benutzten Werkes veröffentlicht und verwertet werden.“


Der Weg zur AKE

19. März 2009

oobe250x219Vor einiger Zeit hatte ich mit meinem Artikel „Der Test für die Unsterblichkeit“ erläutert, dass man durch eine so genannte außerkörperliche Erfahrung (AKE) selbst erleben kann, dass das Bewusstsein nicht an den Körper gebunden ist. Ich hatte angekündigt, zu erklären, wie man eine außerkörperliche Erfahrung bewusst herbeiführen kann. Vorwegzunehmen ist, dass dieses Experiment eine Menge Selbstbeherrschung und Geduld erfordert. Wer schon einmal eine außerkörperliche Erfahrung – hier möchte ich von den außerkörperlichen Zuständen während eines Nahtoderlebnisses abgrenzen – gemacht hat, weiß dass dies ein völlig faszinierendes Erlebnis ist. Die Methode ist sehr schön in Robert Peterson’s Buch „Praxis der außerkörperlichen Erfahrung“ erläutert. Ich fasse diese umfangreiche Erläuterung hier zusammen.

Wie führe ich eine außerkörperliche Erfahrung herbei?

Physische Vorbereitung

Robert Peterson empfiehlt als beste Zeit für eine außerkörperliche Erfahrung den Morgen, nachdem man allein (ohne Wecker) wach geworden ist. Da man in der Woche regelmäßig nicht genug Zeit hat, da man ja arbeiten geht, empfiehlt es sich, die Samstage oder Sonntage zu nutzen. Dem Körper ist vor der AKE viel Ruhe zu gönnen. Der Trick besteht darin, dass der Körper auf der einen Seite ausreichend müde sein muss um in einen entspannten Zustand zu kommen, auf der anderen Seite aber nicht zu müde um nicht wieder einzuschlafen. Vor einer AKE sollte man also ausreichend geschlafen haben. Zu Beginn der Übung, nachdem man aufgewacht ist, sollte man zunächst herausfinden, wie müde man noch ist. Wenn man noch müde ist, dann räkelt man sich am besten ein wenig im Bett oder schüttelt den Schlaf ab. Faustregel: Der Körper sollte gut ausgeruht und entspannt und der Geist munter sein. Man vermeide im Übrigen alle akustischen, visuellen oder körperlichen „Störfaktoren“ (Empfehlungen z.B. Handy und Telefon ausschalten, Fenster schließen, Blase entleeren).

1. Schritt: Entspannung

Ein vollkommen entspannter Körper ist für die Herbeiführung einer AKE sehr wichtig. Wenn man nicht entspannt ist, dann ist das eigene Bewusstsein zu sehr auf den Körper fixiert. Wie entspannt man den Körper?

Man entspannt den Körper Glied für Glied und arbeitet sich dabei von den Füßen zum Kopf hoch. Wenn man keine spezielle Entspannungstechnik beherrscht, empfiehlt Robert Peterson, jeden Muskel systematisch anzuspannen bis sich in ihm eine leichte Ermüdung einstellt um dann abrupt loszulassen. Dies soll man gegebenenfalls wiederholen. Wichtig ist, dass man um so entspannter ist, je weniger man seinen Körper „spürt“. Anschließend soll das Gesicht vollkommen entspannt werden. Eine Möglichkeit dazu funktioniert so, dass man mit geschlossenen Augen tiefer und tiefer in die Schwärze starrt, wobei man sehr langsam die Augenbrauen anspannen und die Augäpfel leicht nach oben rollen muss. Dies so lange bis die Augenbrauenmuskeln sehr müde werden. Dann soll die Anspannung gelockert werden und die Gesichtsmuskeln etwa 15 Sekunden entspannt werden. Das sollte etwa sechs bis sieben Mal wiederholt werden.

2. Schritt: Den Geist ruhig stellen und sammeln

Robert Peterson nennt fünf Schlüsselfaktoren um den Geist erfolgreich auf das Induzieren einer AKE auszurichten: geistige Verfassung, Realismus, Bewegung, Empfänglichkeit und Passivität.

a) Geistige Verfassung

Wenn man versucht, seinen Körper zu verlassen, ist die geistige Verfassung sehr wichtig. Sie sollte so sein, dass man ein stiller, vollkommen passiver und zielgerichteter Beobachter ist. In diesem Zustand geht der Geist nicht auf Wanderschaft, was sehr wichtig ist um Bilder längere Zeit zu visualisieren.

b) Realismus

Man sollte lernen, den eigenen Fokus auf den Bereich außerhalb des Körpers zu richten und zwar so intensiv, dass alles real wird. Man soll den Geist zu einem einzigen Bewusstseinsfaden bündeln.

c) Bewegung

Hiermit ist die Schwingungsbewegung gemeint, die man im eigenen Körper spürt. Man soll sich vorstellen, dass der eigene Körper sanft und gleichmäßig vor und zurück oder von links nach rechts schwingt. Dieses Pendelgefühl sollte man sich so lebhaft wie möglich vorstellen.

d) Aufnahmebereitschaft

Ein empfänglicher Geisteszustand ist wichtig, um die Schwingungen hervorzurufen oder zu induzieren.

e) Passivität

Je passiver man ist, um so leichter ist es einen AKE-Zustand zu erreichen. Man sollte, so verlockend das Verlangen auch ist, sich genau auf die Abläufe zu fokussieren, versuchen, zu einer Haltung zu gelangen, in der es einem völlig gleichgültig ist, was passieren wird.

Man muss unbedingt den Teil des Bewusstseins ausschalten, der ein Eigeninteresse am Geschehen hat. Man verlangsame den Gedankenstrom und versetze sich in einen passiven und empfänglichen Geisteszustand und reinige seinen Geist von allen Gedanken.

3. Schritt: An der Schwelle des Bewusstseins umherschweifen

Diesen Schritt kann man ganz kurz damit umreißen, dass man die Grenze zwischen Wachen und Schlafen erforschen soll. Es ist ein ganz bestimmter Grenzzustand, den es zu erreichen gilt. Dazu lässt man zunächst zu, dass man einschläft, sich dann aber wieder „fängt“ indem man sich selbst wieder weckt. Danach lässt man sich wieder in den Schlaf fallen und zwar ein wenig näher als vorher um sich anschließend wieder zu wecken. Das muss man mehrere Male tun, bis der Körper tief entspannt und der Geist in der oben beschriebenen „passiven“ Verfassung ist.

4. Schritt: Ein Objekt visualisieren

Dann visualisiere man einen kleinen Gegenstand, wie einen kleinen Würfel, der sich knapp zwei Meter vor bzw. über dem Gesicht befindet. Man visualisiere ihn so deutlich wie man es kann. Man soll erst fortsetzen man den visualisierten Gegenstand klar vor dem geistigen Auge sehen kann.

5. Schritt: Das Objekt ein wenig schaukeln lassen

Dann beginne man damit, das Objekt auf und ab zu bewegen, so dass es einem ein wenig näher zu kommen scheint und sich dann wieder in seine ursprüngliche Position zurückbewegt. Man visualisiere zunächst nur eine kaum nennenswerte Bewegung. Man halte jedoch das Objekt ständig in Schwung und lässt seine Bewegung nicht zum Stillstand kommen.

6. Schritt: Man steigere die Schaukelbewegung

Man vergrößert danach allmählich die Strecke, die das Objekt bei seinem Schwingen zurücklegt. Man lasse Objekt weiterhin auf sich zu- und dann wieder zurückschwingen, wobei es jedes Mal ein wenig näher kommt. Man achte darauf, dass die Visualisierung eine gewisse Perspektive und Tiefe hat. Jedes Mal, wenn das Objekt näher kommt, sollte es größer aussehen und jedes Mal wenn es vom Körper wegpendelt, sollte es kleiner wirken.

7. Schritt: Man schwinge gegenläufig zum Objekt

Man versuche, ein Gefühl aufzubringen, als würde man selbst in die dem Objekt entgegengesetzte Richtung wegpendeln. Man stelle sich vor, dass das Objekt eine starke Anziehungskraft ausübe, die das eigene Schwingen beeinflusst. Wenn das Objekt sich auf dich zubewegt, wirst du von ihm angezogen. Sobald es sich von dir entfernt, schwingst du in deine Ausgangsposition innerhalb deines Körpers zurück.

8. Schritt: Man „ergreife“ das Objekt und lasse sich von ihm herausziehen

Wenn das Objekt sehr lebhaft geworden ist und auf dich zuschwingt, „greife“ mit deinem Geist danach. Sobald das Objekt von dir wegpendelt, wird dein Bewusstsein ihm folgen und von deinem Körper abgezogen werden. An diesem Punkt ist man aus seinem Körper heraus. Man kann dann den reglosen Geisteszustand „loslassen“ und sein Bewusstsein ausdehnen. Man wird sich hellwach und munter fühlen. Nun steht es einem frei, die nichtphysische Welt zu erforschen.

Robert Peterson weist darauf hin, dass viel Zeit, Übung und Geduld nötig sind, um zu lernen, den Körper zu verlassen. Man soll keine Ergebnisse über Nacht erwarten. Wenn man allerdings die Schwelle überschritten hat, dann öffnet sich das Tor zu einer faszinierenden Erweiterung des Bewusstseins, welches man nie wieder schließen wird.

Praxis der außerkörperlichen Erfahrung – Originalseite von Robert Peterson