Bist du betroffen? Nach außen gibst du dich stark, taff und souverän, tief in deinem Inneren trägst du aber ein Problem mit dir rum. Es ist möglicherweise ein altes Problem, das du vor langer Zeit mal versenkt hast, tief begraben in den Katakomben deines Ich’s. Es rauszuholen ist nicht dein Ding, denn dann müsstest du dich deiner Angst von damals stellen. Davor hast du aber Angst. Du hast damals nicht die Ursachen für dein Problem gesetzt, du fühlst dich aber trotzdem schuldig. Tief in dir drin willst du dir einreden, dass du versagt hast. Du bist beschämt wenn die Erinnerungen an das damalige Ereignis wieder hochkommen. Da du dein altes Problem schön begraben aber eben nicht eliminiert hast, gibt es auch viele viele Jahre nach dem Damals heute immer wieder Situationen, die wie ein Blitz einschlagen und dich an deine damalige Lage erinnern. Du reagierst dann meistens heftig, was dein Partner deine Partnerin oder deine Freunde vielleicht nicht verstehen können. Du willst es ihnen aber nicht sagen und dieses Nichtverstehen deiner Situation macht dich noch verzweifelter. Du willst ihnen gar nicht weh tun … du tust es aber trotzdem denn irgendwas treibt dich dazu. Oder man gewöhnt sich an deine von Zeit zu Zeit etwas außer der Bahn geratene Verhaltensweise. OK du bist halt so! Die Anderen sollten es akzeptieren oder werden es akzeptieren, wenn nicht, dann können sie bleiben, wo der Pfeffer wächst. Was ist dein Problem? Du wirst es am besten wissen! Vielleicht wissen es auch einige Vertraute. Sie raten dir, etwas zu tun … aber du kannst dich nicht überwinden. Letztlich bleibst du mit deinem Problem allein und es macht dich unglücklich!
Über was ich da schreibe das sind die Traumata, welche sich in der menschlichen Psyche eingenistet haben. Diese ausgelöst durch Ereignisse welche so heftig waren, dass das Opfer von damals nicht darüber reden mag. Da sind solche entsetzlichen Dinge wie sexueller Missbrauch, körperliche Gewalt, ein Unfall, der Verlust eines geliebten Menschen usw. welche etwa in jungen Jahren erlebt wurden und noch viele Jahrzehnte nach dem Ereignis auf den Betroffenen wirken. Manche stellen sich dem Problem, lassen sich von erfahrenen Psychologen therapieren, ein durchschlagender Erfolg stellt sich aber meist nicht ein. Was die Meisten nicht wissen, dass ihr energetisches System durch das damalige Ereignis außer Bahn geraten ist.
Was ist mit energetischem System gemeint?
Am ehesten können Yoga-Praktizierende etwas mit diesem Begriff anfangen. Da Yoga neuerdings im Trend liegt und Tausende dieser indischen Entspannungstechnik folgen, sollte das energetische System bei Vielen auch nicht allzu exotisch oder abnorm erscheinen. Die Erklärungen beim Yoga ähneln denen anderer fernöstlicher Techniken. Autoren welche sich mit der ganzheitlichen Heilungstheorie befassen, greifen auf die alten traditionellen Lehren zurück.
Dr. Brenda Davies erklärt in ihrem Standardwerk „Chakras – Tore zur Seele“ zum energetischen System folgendes:
„Der menschliche Körper ist in der Hauptsache so grobstofflich, dass wir ihn, sehen, riechen und fühlen können. Den Teil, den die meisten von uns nicht ohne Weiteres wahrnehmen – die Aura und darin die Chakras – bezeichnet man als den Ätherkörper oder als die feinstofflichen Körper. Jedes Lebewesen strahlt ein Energiefeld aus. Das menschliche Energiefeld, die Aura, wird von wirbelnden Energieströmen belebt, die in den sich unaufhörlich bewegenden Chakras entstehen. Die Chakras sind für die Aura das, was die Strömungen für den Ozean bedeuten. Sie verwandeln sie in eine lebendige und machtvolle Kraft. Über diesen erweiteren Bereich des Körpers fließt die Energie in die physische Ebene, erfüllt sie mit Lebenskraft und hält sie lebendig. Diese Energie spielt eine ebenso wesentliche Rolle in unserem Leben und unserem Wohlergehen wie Nahrung und Luft. Ohne diese Lebenskraft könnten wir nicht überleben.“
Betrachtet man die eben erwähnten wichtigen Funktionen der Chakras, so wird klar, dass Störungen bei diesen wirbelnden Energieströmen – sogenannte Energieblockaden - zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Betroffenen führen. Dr. Brenda Davies erläutert dies wie folgt:
„Obwohl man im Allgemeinen von einer Blockade spricht, wenn ein Chakra nicht richtig funktioniert, beinhaltet dieser Begriff eine Vielzahl von Schwierigkeiten. Das Chakra mag sich zu langsam, in der falschen Richtung oder fast überhaupt nicht drehen, aus dem Gleichgewicht geraten oder tatsächlich beschädigt sein. Vielleicht ist es zu aktiv und spröde, so dass es sich nicht leicht deinem Willen entsprechend öffnen und schließen lässt…. Die Ursache spielt keine Rolle, jede Störung beeinflusst den gesamten Energiefluss. Da alle Chakras eng miteinander verbunden sind, wird ein blockiertes Zentrum alle anderen in der Wirkungsweise beeinträchtigen und physisches, emotionales und/oder geistiges Unbehagen hervorrufen.“
Die Betroffenen wissen meist nicht wirklich, warum sie so sind wie sie sind und warum sie so reagieren. Der Blick in das Aura-Chakra-System würde einiges klären. Die Beseitigung von Blockaden der Chakras bringt nicht nur eine einfache Verbesserung der Lebensqualität. Nein, es ist wie ein Auftauchen aus dem Nebel, plötzlich wird alles klar und leicht. Da ich auch eine Zeit blockierter Chakras hatte und eine erfahrene Reiki-Meisterin mir helfen konnte, diese Störungen der Energiewirbel zu beseitigen, weiß ich, wovon ich rede. Allerdings war meine eigene Blockade nicht langwierig und allumfassend, gleichwohl verspürte ich nach deren Auflösung eine unheimlich starke Verbesserung meiner psychischen und physischen Situation. Daran gemessen ist die Auflösung einer Jahrzehnte langen Totalblockade bei bestimmten Chakras zu vergleichen mit einer krassen Wetterveränderung von einem absoluten Sturm mit dunklen Wolken und kaltem Regen, Blitz und Donner zu einem makellosen Sonnentag.
Den Betroffenen kann man nur raten, ihre Situation bei erfahrenen Therapeuten, welche sich der ganzheitlichen Heilung zugewandt haben, analysieren zu lassen um mit der richtigen Behandlung endlich ihren inneren Frieden zu finden.



