Energieblockaden

Juli 27, 2008

Bist du betroffen? Nach außen gibst du dich stark, taff und souverän, tief in deinem Inneren trägst du aber ein Problem mit dir rum. Es ist möglicherweise ein altes Problem, das du vor langer Zeit mal versenkt hast, tief begraben in den Katakomben deines Ich’s. Es rauszuholen ist nicht dein Ding, denn dann müsstest du dich deiner Angst von damals stellen. Davor hast du aber Angst. Du hast damals nicht die Ursachen für dein Problem gesetzt, du fühlst dich aber trotzdem schuldig. Tief in dir drin willst du dir einreden, dass du versagt hast. Du bist beschämt wenn die Erinnerungen an das damalige Ereignis wieder hochkommen. Da du dein altes Problem schön begraben aber eben nicht eliminiert hast, gibt es auch viele viele Jahre nach dem Damals heute immer wieder Situationen, die wie ein Blitz einschlagen und dich an deine damalige Lage erinnern. Du reagierst dann meistens heftig, was dein Partner deine Partnerin oder deine Freunde vielleicht nicht verstehen können. Du willst es ihnen aber nicht sagen und dieses Nichtverstehen deiner Situation macht dich noch verzweifelter. Du willst ihnen gar nicht weh tun … du tust es aber trotzdem denn irgendwas treibt dich dazu. Oder man gewöhnt sich an deine von Zeit zu Zeit etwas außer der Bahn geratene Verhaltensweise. OK du bist halt so! Die Anderen sollten es akzeptieren oder werden es akzeptieren, wenn nicht, dann können sie bleiben, wo der Pfeffer wächst. Was ist dein Problem? Du wirst es am besten wissen! Vielleicht wissen es auch einige Vertraute. Sie raten dir, etwas zu tun … aber du kannst dich nicht überwinden. Letztlich bleibst du mit deinem Problem allein und es macht dich unglücklich!

Über was ich da schreibe das sind die Traumata, welche sich in der menschlichen Psyche eingenistet haben. Diese ausgelöst durch Ereignisse welche so heftig waren, dass das Opfer von damals nicht darüber reden mag. Da sind solche entsetzlichen Dinge wie sexueller Missbrauch, körperliche Gewalt, ein Unfall, der Verlust eines geliebten Menschen usw. welche etwa in jungen Jahren erlebt wurden und noch viele Jahrzehnte nach dem Ereignis auf den Betroffenen wirken. Manche stellen sich dem Problem, lassen sich von erfahrenen Psychologen therapieren, ein durchschlagender Erfolg stellt sich aber meist nicht ein. Was die Meisten nicht wissen, dass ihr energetisches System durch das damalige Ereignis außer Bahn geraten ist.

Was ist mit energetischem System gemeint?

Am ehesten können Yoga-Praktizierende etwas mit diesem Begriff anfangen. Da Yoga neuerdings im Trend liegt und Tausende dieser indischen Entspannungstechnik folgen, sollte das energetische System bei Vielen auch nicht allzu exotisch oder abnorm erscheinen. Die Erklärungen beim Yoga ähneln denen anderer fernöstlicher Techniken. Autoren welche sich mit der ganzheitlichen Heilungstheorie befassen, greifen auf die alten traditionellen Lehren zurück.

 

Dr. Brenda Davies erklärt in ihrem Standardwerk “Chakras - Tore zur Seele” zum energetischen System folgendes:

„Der menschliche Körper ist in der Hauptsache so grobstofflich, dass wir ihn, sehen, riechen und fühlen können. Den Teil, den die meisten von uns nicht ohne Weiteres wahrnehmen – die Aura und darin die Chakras – bezeichnet man als den Ätherkörper oder als die feinstofflichen Körper. Jedes Lebewesen strahlt ein Energiefeld aus. Das menschliche Energiefeld, die Aura, wird von wirbelnden Energieströmen belebt, die in den sich unaufhörlich bewegenden Chakras entstehen. Die Chakras sind für die Aura das, was die Strömungen für den Ozean bedeuten. Sie verwandeln sie in eine lebendige und machtvolle Kraft. Über diesen erweiteren Bereich des Körpers fließt die Energie in die physische Ebene, erfüllt sie mit Lebenskraft und hält sie lebendig. Diese Energie spielt eine ebenso wesentliche Rolle in unserem Leben und unserem Wohlergehen wie Nahrung und Luft. Ohne diese Lebenskraft könnten wir nicht überleben.“

 

Betrachtet man die eben erwähnten wichtigen Funktionen der Chakras, so wird klar, dass Störungen bei diesen wirbelnden Energieströmen – sogenannte Energieblockaden -  zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Betroffenen führen. Dr. Brenda Davies erläutert dies wie folgt:

„Obwohl man im Allgemeinen von einer Blockade spricht, wenn ein Chakra nicht richtig funktioniert, beinhaltet dieser Begriff eine Vielzahl von Schwierigkeiten. Das Chakra mag sich zu langsam, in der falschen Richtung oder fast überhaupt nicht drehen, aus dem Gleichgewicht geraten oder tatsächlich beschädigt sein. Vielleicht ist es zu aktiv und spröde, so dass es sich nicht leicht deinem Willen entsprechend öffnen und schließen lässt…. Die Ursache spielt keine Rolle, jede Störung beeinflusst den gesamten Energiefluss. Da alle Chakras eng miteinander verbunden sind, wird ein blockiertes Zentrum alle anderen in der Wirkungsweise beeinträchtigen und physisches, emotionales und/oder geistiges Unbehagen hervorrufen.“

 

Die Betroffenen wissen meist nicht wirklich, warum sie so sind wie sie sind und warum sie so reagieren. Der Blick in das Aura-Chakra-System würde einiges klären. Die Beseitigung von Blockaden der Chakras bringt nicht nur eine einfache Verbesserung der Lebensqualität. Nein, es ist wie ein Auftauchen aus dem Nebel, plötzlich wird alles klar und leicht. Da ich auch eine Zeit blockierter Chakras hatte und eine erfahrene Reiki-Meisterin mir helfen konnte, diese Störungen der Energiewirbel zu beseitigen, weiß ich, wovon ich rede. Allerdings war meine eigene Blockade nicht langwierig und allumfassend, gleichwohl verspürte ich nach deren Auflösung eine unheimlich starke Verbesserung meiner psychischen und physischen Situation. Daran gemessen ist die Auflösung einer Jahrzehnte langen  Totalblockade bei bestimmten Chakras zu vergleichen mit einer krassen Wetterveränderung von einem absoluten Sturm mit dunklen Wolken und kaltem Regen, Blitz und Donner zu einem makellosen Sonnentag.    

 

Den Betroffenen kann man nur raten, ihre Situation bei erfahrenen Therapeuten, welche sich der ganzheitlichen Heilung zugewandt haben, analysieren zu lassen um mit der richtigen Behandlung endlich ihren inneren Frieden zu finden.     


Der Test für die Unsterblichkeit

Juni 21, 2008

Hast du dir schon mal die Frage gestellt, ob vielleicht doch noch etwas nach dem Tod existiert: Bewusstsein, Geist, Seele? Die Materialisten sagen, dass mit dem Tod des physischen Körpers auch das Bewusstsein stirbt. Der Schalter wird umgelegt und alles ist aus. Schlimme Vorstellung, nicht wahr?

Wer kennt die Wahrheit? “Von den Toten ist noch keiner zurückgekehrt, um zu erzählen wie das so ist mit dem Tod!” Solche zynischen Sprüche kennen wir. Die Annahme, dass mit dem Tod des Körpers auch das Bewusstsein untergeht, basiert auf der These, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn ich jetzt sage, dass du den Beweis selbst finden kannst, dass dem nicht so ist, dann wird sich bei vielen eine Skepsis einstellen, welche sich bei manchen zum Mitleid mit dem armen Spinner steigern wird. OK, damit kann ich leben. Es gibt bereits eine Menschengruppe, welche meiner Behauptung, dass Körper und Geist (das Bewusstsein) nicht untrennbar miteinander verbunden sind, ohne weiteres folgen kann. Sie haben es bereits selbst erlebt. Sie wissen, dass der Tod nicht existiert. Sie haben die andere Seite gesehen. Es ist die Gruppe der Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten. Ich hatte bereits mit meinem Blogeintrag „Der Tod ist nicht das Ende.“  hierüber geschrieben. Es waren die Menschen, welche durch eine körperliche Grenzerfahrung auf Grund eines Unfalles oder einer Krankheit dem Tode sehr sehr nahe waren. Sie haben erlebt, dass das Ich-Bewusstsein weiter existiert, auch wenn der Körper auf dem OP-Tisch oder am Unfallort keine Lebensfunktionen mehr zeigt. Sie bekamen alles mit, die Handlungen der Ärzte, die Worte der Rettungskräfte, die Verzweiflung der Angehörigen.

 

Nun wird sich kaum jemand freiwillig in eine Todesnähe begeben, um für sich selbst den Beweis zu finden, dass Bewusstsein und Körper nicht untrennbar miteinander verbunden sind.

Es gibt eine Methode um das herauszufinden, ohne sein Leben zu riskieren. Bei manchen Menschen passiert sie auch rein „zufällig“. Es ist die sogenannte außerkörperliche Erfahrung (AKE) oder auch Out Of Body Expierence (OOBE). Wer eine AKE schon einmal erleben durfte, weiß wovon ich rede.

 

Was ist eine AKE und was passiert dabei? Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal völlig von dem „Glauben abkommen“, dass es nur den sog. physischen Körper gäbe.

 

Die wichtigste Erkenntnis, welche zum Verstehen einer AKE gewonnen werden muss, ist, dass der Körper eines jeden Menschen von der sogenannten Aura umgeben wird. James van Praagh beschreibt die Aura in seinem Buch „Die Weite zwischen Himmel und Erde“ wie folgt: „Dieses unsichtbare Energiefeld besteht aus Schichten, die alle von der universellen Lebenskraft, die immer lebendig, aktiv und mit Bewusstsein erfüllt ist, gespeist werden. Stellen sie sich die Aura vor wie eine funkelnde Glasmuschel um Ihren Körper. Vom Moment der Empfängnis an bis zu dem Augenblick, da Ihre Seele sich vom physischen Körper löst, werden in der Aura sämtliche Gedanken, Gefühle, Worte und Taten Ihres Lebens gespeichert … Ihre Aura besteht aus Schichten oder „Körpern“. … Innerhalb dieser Schichten liegen die Energiemuster, die ihr körperliches, emotionales, geistiges und spirituelles Selbst formen.“

 

Bei einer AKE passiert es nun, dass sich die Aura vom Körper löst und – da das Bewusstsein in diesem unsichtbaren Energiefeld steckt – man sich selbst aus der Perspektive eines Beobachters wahrnimmt. Ich kann versichern, dass dies ein höchst faszinierendes Erlebnis ist. Man nimmt aus einer völlig anderen Perspektive seinen eigenen Körper war, als wenn es nicht der eigene wäre. Ich habe eine AKE erfahren dürfen, ohne  diese bewusst herbeigeführt zu haben. Ich schwebte (Mein Ich-Bewusstsein) über meinem Bett und ich sah auf mich herab. Ich war überrascht und völlig verblüfft. Ich dachte: „Das kann doch gar nicht sein!“ Ich hatte diese AKE zu einer Zeit, als ich noch fest auf einem „materiellen“ Standpunkt stand. Es gab für diese AKE keinen Anlass. Sie ist passiert, als ich mich nach einer ziemlich schlaflosen Nacht im Zustand zwischen erschöpfter Schläfrigkeit und einem noch restlichen Wachzustand befand. Irgendwann war ich kurz ohne Bewusstsein und fand mich dann plötzlich schwebend über mir selbst. Ich sah mich schlafend im Bett liegen. Es war nicht so, dass ich völlig losgelöst war. Mein „schwebendes Ich“ und meinen Körper verband noch etwas. Das Erlebnis dauerte nur wenige Sekunden. Denn als ich mir dieser Sache bewusst wurde, erschrak ich so sehr, dass es mich ganz schnell wieder zu meinem Körper zog. Ich schlug meine Augen auf und dachte: „Scheiße! Was war das?“

Ich kann den Skeptikern versichern; es war bestimmt kein Traum. Ich habe über dieses Erlebnis noch lange nachgedacht. Es hat sich fest in mein Bewusstsein eingebrannt. Für mich war es der Anlass für einen Paradigmawechsel.

 

Erst Jahre später stieß ich auf ein Buch, welches mir eine Erklärung auf dieses Phänomen gab. Robert Peterson beschreibt in seinem Buch „Praxis der außerkörperlichen Erfahrung“ wie er selbst zu seiner AKE kam und vor allem, mit welchen Techniken man sie herbeiführen kann.

 

Hierzu werde ich in einem der nächsten Blogeinträge ausführliche Erläuterungen geben.


66

Mai 17, 2008

Zu meinem persönlichen Mysterium der 66 hatte ich bereits den Blogeintrag “Das doppelte Sechserpack” vorgenommen. Da war sie wieder, die Zahl, die mich täglich begleitet. Ich joggte vor einiger Zeit durch das brandenburgische Belzig mal eben zum Bäcker und die erste Zahl, welche in meinen Fokus tritt ist die an einem Autokennzeichen. Es ist das erste Autokennzeichen, welches ich sehe, als ich aus dem Park laufe: PM-xx 660. Zahlenmagie? Zufall? Der Kritiker wird sagen: “Na wenn man sich darauf konzentriert, dann wird man überall die 66 sehen.” OK könnte man annehmen. Aber da gibt es zu viele “Zufälle”. Zum Beispiel wenn ich mal einen Einkauf tätige. Ja irgendwie komisch, ich möchte beim Fleischer Hackfleisch kaufen und bestelle 1 Kilogramm = 1000 Gramm. Die Verkäuferin wiegt die Fleischmasse ab, packt sie in einen Beutel und auf dem Quittungszettel steht 1066 Gramm. Neulich mal wieder in der Kfz-Zulassungstelle. Ich hatte mir ein neues Auto gekauft und wollte es zulassen. Nein, dieses mal hatte das Kennzeichen keine 66. Dafür prangte auf dem Kfz-Schein eine ziemlich lange Nummer, welche endete … natürlich mit der 66. Auch ein Ding, worauf ich keinen Einfluss haben konnte. Das “flog” mir halt so zu. So auch die monatliche Rate der Teilfinanzierung für das Auto, welche der Autoverkäufer gemessen an dem Ankaufpreis meines alten Autos, meiner weiteren Anzahlung und der Laufzeit für die Restzahlung ausrechnete. Da fällt mir schon nichts mehr ein, als mir der nette Mensch die monatliche Rate mit 136,60 EURO mitteilte. Ach ja, meine Kundennummer beim Autohaus vergaß ich noch: 88066. Was für ein “Zufall”! Wenn man dann auch noch solche Fehlermeldungen in der Windows XP Software mit der geheimnisvollen Zahl 1166 und bei der Online-Mitteilung über einen Zugang zu einem juristischen Netzwerk den Zugangscode mit 6622 zur Kenntnis nehmen muss, dann kann man langsam von einer “Zufallsorgie” ausgehen. Neulich hatte ich noch in Vertretung meines Chefs die unterschiedlichsten dienstlichen Schriftstücke auf meinem Tisch. Dabei war auch das Protokoll der 66. Personalratssitzung. Hier muss man wissen, dass der Personalrat für 5 Jahre gewählt wird, es also durchaus nicht normal ist, wenn man in Vertretung des Dienststellenleiters ausgerechnet das Protokoll dieser Sitzung erhält.

Der kann viel erzählen! Schon gut … ich habe da mal eine kleine Dokumentationsgalerie zusammengestellt, welche ich demnächst hier in den Blog stellen werde. Das Mysterium der 66 geht sicher weiter. Ich werde hier zu gegebener Zeit darüber berichten.


Frühlingsblüten

April 23, 2008

Ein Bild, bei dessem Anblick einem das Herz aufgeht. Geschossen gestern in Burg mit meiner neuen Olympus E 400 Spiegelreflexkamera. Wer noch nicht verliebt ist, sollte sich vielleicht unter einem solchem Baum zu einem Date treffen. Das animiert zum Träumen. Für Verliebte ist das natürlich keine Sperrzone. Die Liebe intensiviert die Farben, die Wahrnehmungsfähigkeit aller Sinne und öffnet das Herzchakra. Was ich damit sagen will ist, genieße dein Leben und hadere nicht mit dir selbst (z.B. darüber, dass du noch allein bist). Manche Dinge erscheinen schwer und sind dabei doch so leicht (zu lösen). Geh in dich und verweile im Augenblick. Zum Beispiel mit einem Blick zu dieser Blütenpracht. 

Einen schönen Gruß an alle, die in Frühlingsgefühlen schwelgen und natürlich auch an alle, welche  noch nicht aus dem Winterschlaf der depressiven Lethargie erwacht sind. Also Aufwachen!!!! Das Leben ist schön …. schau auf die Blüten!


Erkenne dich selbst

April 15, 2008

Geht es dir manchmal so, dass du ins Grübeln kommst und du dich fragst, ob das Leben, welches du gerade führst, das Leben ist, was du führen möchtest? Du steckst vielleicht in einer Ehe die schon lange Jahre andauert aber dich deiner eigenen Freiheit im Denken beraubt. Dein Partner versteht deine Art des Denkens und Handelns nicht. Du fühlst dich nicht wohl und freust dich nicht, wenn es Feierabend ist oder das Wochenende naht, weil du dich in deinem Job noch freier fühlst, als in der Beziehung mit deinem Partner. Läufst du gerade wegen einer Erkrankung von einem Arzt zum anderen, ohne das dir irgendeiner auch nur ansatzweise geholfen hätte? Schluckst du vielleicht schon jahrelang einen Tablettencocktail nach dem anderen, weil die Nebenwirkung eines Medikamentes bedingt, dass du weitere Berge an Chemie zu dir nehmen musst? Findest du dich beim Blick in den Spiegel unattraktiv oder gar hässlich? Hast du den Zwang jeden Tag zwei Flaschen Bier zu trinken – weil es dich ruhiger macht und du dich besser fühlst? Hast du deinen Job verloren und dich seit Monaten erfolglos bemüht, einen neuen Job zu finden?

 

Zugegeben, jedes der vorgenannten Fragebeispiele ist für sich exemplarisch. Mancher hat auch mit diesen Dingen nicht wirklich ein Problem, weil er gar kein Problem sieht. Um diese Menschen geht es mir nicht. Es geht um Menschen, die unglücklich, unzufrieden, depressiv und krank sind und mit ihrer Situation nicht klar kommen. Gehörst du dazu? Was wäre für dich die Lösung?

 

Die Lösung heißt: Erkenne dich selbst und ändere, was dir nicht gefällt! Das ist eine ganz einfache Regel, aber für Viele doch so schwer. Wenn du in einer Ehe steckst, die dich kaputt macht, dann überlege, was zu tun ist? Du musst einen Entschluss fassen. Suche hierbei nicht nach Ausreden! Denke auch nicht darüber nach, was das alles für Konsequenzen hat, denn du schaffst dir damit nur wieder eine Alibibegründung um den notwendigen Schritt nicht zu tun.

 

Sich selbst zu erkennen heißt, seine Situation zu analysieren, nüchtern zu betrachten und zu überlegen, was zu ändern ist. Schau dich doch einfach mal aus der Sicht eines Beobachters an. Wie würdest du dich einschätzen, wenn du die Sichtweise auf dich selbst, sagen wir mal aus dem Blickwinkel eines völlig Fremden einstellen würdest? Es ist vielleicht schwer, sich das vorzustellen. Der Beobachter würde nach einer gewissen Zeit einiges sehen. Etwa, dass du irgendwie unglücklich wirkst, dass du kränklich bist, dich selbst bemitleidest und der Zweifel dein ständiger Begleiter ist.  Stell dir vor, du wärest dieser Beobachter. Möglicherweise müsstest du dich selbst bedauern und Mitleid mit dir haben. Haderst du mit dir selbst und belässt alles beim Alten? Dann hättest du ein Schicksal gewählt, welches z.B. beinhaltet, nur Erfahrungen zu sammeln. Zum Beispiel solche, dass man im irdischen Leben verzweifelt sein kann, dass alles so schlimm und trist erscheinen kann, dass man daran zerbricht.  Aber es ist sicher eine Erfahrung, die keine Erfüllung bringt.

 

Was könntest du also tun, um dein Schicksal auf einen positiven Erfahrungsweg zu bringen? Vielleicht nimmst du dir einen Zettel und schreibst spontan auf, was dir an deinem Leben nicht gefällt. Vielleicht wird dein Zettel schnell gefüllt sein. Überlege nicht groß ob dir was gefällt oder nicht. Halt dich nicht an Kleinigkeiten auf. Die Frisur deiner Frau interessiert zum Beispiel weniger. Sei spontan, höre in dich hinein. Ein „Eigentlich“ darf es hierbei nicht geben, denn „Eigentlich“ heißt „Nein!“. Wenn du dir zum Beispiel sagst: “Eigentlich bin ich mit meiner Ehe zufrieden!“ dann heißt dies: „Ich bin nicht glücklich!“. Wer eine glückliche Ehe führt, der kennt kein „Eigentlich“ kein „Naja“ und kein „Wenn und aber“. Er sagt nur: „Ich bin glücklich! Ich liebe meinen Partner! Sie/Er ist ein untrennbarer Teil meines Lebens!“

 

Denk über diese inneren Einstellungen deines Ichs zu anderen Themen nach; etwa zu deinem Job und Beruf, zu deinem Gesundheitszustand, zu deinem Alltag, zu deinen Hobby’s (wenn du überhaupt welche hast), zu deinen Bekanntschaften (Sind es wirkliche Freunde? Sind es Menschen, zu denen du Kontakt haben solltest? Verlangen sie immer etwas bevor sie etwas geben?).

 

Also … dein Zettel ist gut gefüllt? Vielleicht hast du auch nur eine wichtige Sache aufgeschrieben? Macht nichts! Du hast begonnen, dich selbst zu erkennen. Das war der wichtigste Schritt, das ist sehr gut! Jetzt überlege … das „Was“ hast du schon bestimmt! Als nächstes musst du ein Ziel bestimmen. Wohin willst du? Was willst du ereichen? Das Ziel könnte also lauten: “Ich will glücklich sein!” OK, das Ziel ist bestimmt! Jetzt kommt die Frage:  „Wie komme ich zu diesem Ziel“? Wie willst du die Dinge verändern, die dich (zer)stören, die dich unglücklich und krank machen? Fasse die notwendigen Schritte so kurz wie möglich. Verkompliziere es nicht, indem du einen generalstabsmäßigen Plan entwickeln willst. Das wird nicht funktionieren. Also, wenn du in deiner Ehe unglücklich bist, dann schreibe hinter das Wort „Ehe“ die dir intuitiv zufallende Lösung des Problems, z.B. das Wort „Trennung“ (selbstverständlich können das auch andere Ansätze sein, z.B. “Aussprache”, “Ehetherapie” usw.). Ein Stichpunkt reicht meist völlig aus. Wie du die Lösung vollziehst, ergibt sich von selbst. Du musst nur den Willen haben, es zu tun. Du musst deinen Entschluss fassen! Lass dir ein paar Tage Zeit und denke darüber nach. Stelle dir das Ergebnis als für dich positiv dar, ohne Zweifel und Skrupel. Es ist schwer, aber es funktioniert.

 

Dr. Brenda Davies schreibt in Ihrem Buch Chakras - Tore zur Seele” zum Thema Selbsterkenntnis:
“Unsere Aufgabe besteht … darin, den Weg von dem Schutt zu befreien, der die Wirklichkeit in diesem Augenblick unklar erscheinen lässt. Alles was wir brauchen, liegt in uns. Wir sind alle weise und wunderbar, und wie jede Erziehung, bedeutet auch geistige Erziehung, neu zu entdecken, was wir bereits wissen. Es ist oft beängstigend, den Sprung zu wagen, sich einzugestehen, dass einen nichts ganz und glücklich machen kann, was außerhalb von einem liegt. Wahres Glück, Freude, Friede und Sicherheit, das alles liegt in uns. Wir müssen es nur finden. …  Zuerst möchte ich dich bitten, umfassender zu denken zu versuchen und die Möglichkeit zu erwägen, dass das Leben mehr zu bieten hat, als du annimmst. Man hat uns allgemein gelehrt, methodisch zu denken und uns zu konzentrieren, was für unseren Lebensablauf gut und wesentlich ist. Was ich jedoch meine, ist, ein Bild von allen Seiten zu sehen. …  ”

 

Das Zitat spricht für sich. Du sollst in dich hineinhören und dich erkennen.

 

Ich habe dies im letzten Jahr getan, mich selbst erkannt, die Dinge fixiert, welche mich an meinem Leben störten und bin die notwendigen (schweren) Schritte gegangen um sie zu ändern. Ich lebe seit 15 Monaten in Trennung (die Scheidung läuft), bin alle meine mental bedingten “Zipperlein” (Reizblase, Tietze-Syndrom und Bluthochdruck) losgeworden, gehe meinen Interessen nach ohne mich rechtfertigen zu müssen, habe 12 Kilo Körpergewicht durch Sport und Ernährungsumstellung verloren und fühle mich wieder in mir selbst wohl. Ich habe da „noch mal die Kurve gekriegt“ und bedanke mich bei mir selbst.


Kosmische Gesetze

März 22, 2008

Nachstehend gebe ich ein Posting aus dem Jahre 2001 aus dem Forum der Homepage jenseits-de.com wieder. Was da also steht, stammt nicht von mir. Es ist eine Darstellung, welcher ich fast uneingeschränkt folge; nicht jedoch der Behauptung, dass das Atom der kleinste bekannte Baustein physischer Materie sei. Hier irrt der Verfasser, denn die kleinsten Bausteine physischer Materie sind die Quanten. Die Bezeichnung “Quanten” wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt. An dieser Stelle will ich das nicht vertiefen. Zu lesen sind Erläuterungen über vier kosmische Gesetze.

1. Das Kausalitätsgesetz
2. Das Gesetz der Analogie
3. Das Gesetz der Resonanz
4. Das Gesetz der Wiedergeburt

Ich finde die relativ kurz gehaltenen Erläuterungen sehr lesenswert. Ich rate dem Leser, die Ausführungen zunächst wertungsfrei zu verinnerlichen. Die Logik der Erklärungen hat einen gewissen Charme. Aber genug der Vorrede.

Hinweis: Schreibfehler wurden nicht korrigiert

Wie jeder Astronom und Physiker bestätigen kann, leben wir in einem KOSMOS, bzw. sind Teil des Kosmos. Da werden Sie sagen: »Na, das weiß ja jedes kleine Kind!«. Gut, doch sind Sie sich auch bewußt, was Sie da gerade sagen? KOSMOS ist griechisch und bedeutet ORDNUNG. Wir leben also in einer ORDNUNG bzw. sind Teil einer Ordnung. Und eine Ordnung unterliegt Gesetzmäßigkeiten, sonst wäre es keine Ordnung. Dann wäre es ein CHAOS, das ist auch griechisch und heißt auf deutsch UNORDNUNG. Wir sind also Teil der Ordnung und ihrer Gesetze. Kenne ich einmal die geistigen Lebensgesetze, kann ich mich danach richten und die Hinweise und Botschaften, die das Leben mir gibt, erkennen und danach handeln.

1. Gesetzmäßigkeit:

Das Kausalitätsgesetz

Von diesem sollte man zumindest schon einmal gehört haben, da es in allen geistigen Schriften aller Religionen dieser Erde enthalten ist. Es ist das Gesetz von »Ursache und Wirkung« oder »was man sät, das erntet man« oder, für Materialisten und Atheisten, »wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück«. Nach dem Gesetz des Säens und Erntens wird man, wenn man Destruktives sät, auch Destruktives ernten. Sät man ärger und Haß, wird man diesen ernten. Pflanzt man Weizen in die Erde, wird man hundertprozentig auch Weizen bekommen und keinen Roggen. Und je nachdem,wie man seine Saat pflegt und ihr Aufmerksamkeit schenkt, desto besser und größer wächst sie, egal welche Saat es ist.

Jetzt kommt der meiner Ansicht nach wichtigste Teil. Es ist von entscheidender Bedeutung zu wissen, daß der Kosmos, aber auch unser Unterbewußtsein, absolut wertfrei ist. (Kein gut oder schlecht, kein positiv oder negativ, kein schön oder häßlich, kein wertvoll oder wertlos … ). Diese Bezeichnungen gelten nur für Sie selbst. Was für Sie positiv oder schön ist, muß es noch lange nicht für jemand anderes sein.

Zum Beispiel werden Landwirte oft als ein niederer Stand des gesellschaftlichen Lebens betrachtet. Wenige sagen es, doch viele denken so. Jetzt überlegen wir einmal, wo wir denn unser Essen herbekommen würden, wenn es keine Landwirte gäbe und jeder nur noch in einem Büro in der Stadt säße. Oder evtl. ein Ferrari-Fahrer, der auf den Fließband- und Nachtschichtarbeiter herunterschaut. Gäbe es jedoch diesen nicht, gäbe es auch den Ferrari nicht, den er jetzt fährt. Oder eine Putzfrau zum Beispiel. Es gibt Frauen, die sind sich zu schade, diese unangenehme Arbeit auszuführen und lassen es die Putzfrau machen. Wissen Sie, wie es auf unserer Welt aussehen würde, wenn es keine Putzfrauen gäbe?

Was dem einen seine Lieblingsspeise ist, kann für den anderen widerlich sein. Eine Pflanze kann für den Homöopathen oder Kräuterkundigen ein Heilmittel sein, für den Heimgärtner jedoch ein Unkraut, das er ausreißt. Spinnen sind für manche »schreckliche Tiere« und sie zertreten sie, gleichzeitig regen sieh jedoch die gleichen Personen über die Überzahl an Fliegen auf, die jetzt, da die Spinnen tot sind, nicht mehr von jenen gefangen werden.

Wie man sieht sind Begriffe wie gut oder schlecht, bzw. wertvoll oder wertlos eigentlich unberechtigt und sind allerhöchstens Ausdruck unserer eigenen Subjektivität.

Noch verständlicher wird es, wenn wir lernen in Energien zu denken. Energie ist wertfrei. Es ist uns überlassen, ob wir daraus eine positive oder negative Energie machen, d.h. ob wir die Energie konstruktiv oder destruktiv verwenden. Das bedeutet, was immer wir uns wünschen, steht uns zu und wir werden es bekommen. Die Schöpfung hat uns den freien Willen gegeben, damit wir das Leben in seiner gesamten Fülle erfahren können. Das Leben befiehlt uns nicht, daß wir nur Angenehmes oder nur Schönes erfahren dürfen. Es steht uns absolut frei, was wir erfahren möchten. Ob wir jedoch das Gewünschte immer noch haben wollen, nachdem wir es bekommen haben, das sei dahingestellt. Zumindest hatten wir die freie Wahl. (Merlin: »Bedenke wohl worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden« oder Goethe: »Die Geister, die er rief, wird er nun nicht mehr los.)

Ein Beispiel: Sie haben einen bestimmten Gedanken, und je mehr Sie über diesen bestimmten Gedanken nachdenken, um so stärker wird er. Damit setzen Sie eine Ursache.Die Auswirkung davon ist, daß, was auch immer der Gedanke war, einmal in ihrem Leben eintreten wird.

Zur Verdeutlichung: Sie haben vor etwas Angst, z.B. daß Sie irgendwann einmal vergewaltigt werden könnten, daß Sie nach ein paar Bieren von der Polizei angehalten werden, oder Sie wachen morgens auf und denken über ein Projekt, das Sie vorhaben: »Oh je, das geht ganz bestimmt schief« Die Energie, die Sie durch diesen Gedanken erzeugen, ist ein Befehl für Ihr Unterbewußtsein und den Kosmos und wird zu hundert Prozent ausgeführt werden. (Der Kosmos wäre am ehesten mit einem großen Computer mit perfekten Gesetzmäßigkeiten zu vergleichen, den Sie durch Gedanken programmieren (INPUT) und Ihr Computer (Kosmos) wird Ihnen das Programmierte ausdrucken(OUTPUT). Ihr Unterbewußtsein kennt Angst nicht, unterscheidet auch nicht zwischen positiv und negativ. Es bekommt eine Energie geliefert, einen Befehl, und arbeitet damit. Sie bekommen also serviert, wovor Sie Angst hatten. Ihr Projekt wird schief gehen und sie werden, wenn Sie lange und intensiv genug mit dem Gedanken spielen, auch vergewaltigt werden. Danach werden Sie sagen: »Siehst Du, ich hab’s ja gewußt, es mußte ja schief gehen«. Richtig, Sie wußten es. Genauer gesagt: nur Sie wußten es.

Und »da jedem nach seinem Glauben geschieht«, haben Sie bekommen, was Sie an Gedanken und Gefühlen verursacht und damit ausgesandt haben. Es liegt folglich an Ihnen, was Sie denken und fühlen, und es wird sich in Ihrem Leben manifestieren.

2. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Analogie (wie oben, so unten):

Hermes Trismegistos (Hermes, der dreimal Größte) ist die griechische Bezeichnung für den ägyptischen Gott Toth, der die »Hermetischen Schriften« verfaßte, die eine gnostische Weltentstehungs- und Erlösungslehre enthalten, und er galt zeitweilig als der größte Zauberer, der unter anderem Schätze und Gefäße unzugänglich machen konnte (hermetischer Verschluß). Er lehrte das hermetische Gesetz: »Dasjenige, welches unten ist, ist gleich demjenigen, welches oben ist. Und dasjenige, welches oben ist, ist gleich demjenigen, welches unten ist, um zu vollbringen die Wunderwerke eines einzigen Dinges.« Manchen ist dieser Ausspruch als: »Wie im Himmel, so auf Erden« bekannt. Im Makrokosmos wie im Mikrokosmos herrschen die gleichen Gesetzmäßigkeiten.

Ein Beispiel hierzu: Der kleinste uns bekannte Baustein physischer Materie ist das Atom. Das Atom setzt sich im wesentlichen aus Protonen, Neutronen und Elektronen zusammen. Protonen und Neutronen bilden zusammen den Nukleus (Kern) des Atoms, die Hülle entsteht durch das ungeheuer schnelle Schwingen der Elektronen um den Kern. Das ganze wird durch elektromagnetische Kraft zusammengehalten.

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Atomen entsteht durch die Anzahl der Elektronen und Protonen. Es gibt 105 Grundelemente, von denen jedes nur deshalb existiert, weil es eine andere Zahl von Elektronen und Protonen aufweist. Nehmen wir nun einen Nukleus eines Wasserstoffatoms und vergrößern ihn auf die Größe einer Murmel, dann wäre sein einziges Elektron zirka 400m entfernt. Das zeigt, daß das Atom fast nur aus leerem Raum besteht und daß Materie an und für sich sehr flüchtig ist.

Ein Block aus Blei besteht so gesehen fast nur aus Zwischenräumen, die von atomaren Teilchen umkreist werden. In der Relation entsprechen die Entfernungen zwischen den festen Teilchen den Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems. Ebenso entsprechen die Abstände der Gestirne untereinander den einzelnen Abständen der Tonleiter

Eine Photographie des Atomkerns (1 Pikometer) entspricht einer Photographie der Erde aus 1 Mio. km Entfernung und ebenfalls der Milchstraße aus 10,000,000 Lichtjahren Entfernung.

Das menschliche Magnetfeld in rotierendem Zustand sieht exakt so aus wie unsere rotierende Galaxie.

Wie Sie sehen, ist alles in einem perfekten System aufgebaut, das womöglich auf den ersten Blick nicht als solches erkennbar ist, doch bei näherer Betrachtung als solches offen-sichtlich wird. Das Leben selbst unterliegt - wie der Mikro- und Makrokosmos - perfekten Gesetzmäßigkeiten. Diese Gesetze finden wir überall, in unserem Sonnensystem, in den Blutzellen, in der Elektrizität und im Magnetismus. Und da Materie durch elektromagnetische Kräfte zusammengehalten und bestimmt wird und auch wir Menschen zur Materie zählen, sind daher auch wir diesen Gesetzen, wie zum Beispiel der Anziehung und Abstoßung, unterworfen.

Die Analogie »wie oben, so unten« hat nur dann eine Berechtigung, wenn wir bereit sind, dieses Universum als einen Kosmos (griechisch: Kosmos = Ordnung) anzuerkennen. Ein Kosmos wird jedoch von Gesetzen beherrscht und hat keinen Platz für Zufälle. Der Zufall als ein nicht berechenbares und nicht gesetzmäßiges Geschehen würde jeden Kosmos (Ordnung) in ein Chaos (griech.: Unordnung) verwandeln. Bauen wir einen Computer, so stellt dieser in sich einen kleinen Kosmos dar. Er ist gesetzmäßig konstruiert, sein Funktionieren ist von der Einhaltung dieser Gesetze abhängig. Lötet man in dessen Schaltkreise willkürlich ein paar Transistoren, Kondensatoren und Widerstände ein, die nicht zum gesetzmäßigen Schaltplan gehören, so verwandeln diese eingebauten Repräsentanten des »Zufalls« den gesamten Kosmos in ein Chaos und der Computer arbeitet nicht mehr sinngemäß. Das gleiche gilt auch für unsere Welt. Bereits beim ersten zufälligen Ereignis würde unsere Welt aufhören zu existieren.

»Beispiel: Läßt man einen Stein aus einer gewissen Höhe fallen, so fällt dieser nicht zufällig, sondern gesetzmäßig nach unten. Trifft dieser Stein dabei Herrn X auf den Kopf, so wird Herr X nicht zufällig, sondern ebenso gesetzmäßig von einem Stein getroffen. Weder die Tatsache, daß Herrn X der Stein auf den Kopf fällt, noch der Zeitpunkt, an dem dies geschieht, ist Zufällig … «

Ist Ihnen auch aufgefallen, daß noch niemals irgend ein Stern ganz »Zufällig« aus seiner Umlaufbahn gefallen ist, eine Blutzelle gegen den Strom geschwommen ist oder vielleicht eine Sommerpflanze zufällig im Winter geblüht hat? Vielleicht wissen Sie ja von einem Elektron, daß auf seiner Umkreisung des Atomkerns mal ganz »zufällig« einen Haken geschlagen hat? Alle Materie besteht aus den 105 Grundelementen, die wiederum aus Neutronen, Protonen und Elektronen und deren absolut perfekten und rhythmischen Bewegungen aufgebaut sind. Warum sollte also, nachdem alles Leben in uns und um uns herum einem groben, gleichmäßigen Rhythmus unterliegt, gerade der Mensch als einziger »Zufällen« ausgesetzt sein ?

Es gibt keinen Zufall! Hinter jedem Ereignis steht ein Gesetz. Nicht immer können wir dieses Gesetz auf Anhieb erkennen. Dies berechtigt uns jedoch nicht, seine Existenz zu leugnen. Die Steine sind auch schon nach unten gefallen, als man das Fallgesetz noch nicht kannte.

Der Mensch ist das getreue Abbild des makrokosmischen Universums. Deshalb stand über dem Orakel von Delphi:

»Mensch, erkenne Dich selbst, dann erkennst Du Gott!«

3. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Resonanz (lat. resonare: zurückklingen):

Auch der Mensch unterliegt, wie die Stimmgabel oder ein Radioempfänger, dem Gesetz der Resonanz. Ein Empfänger, der auf UKW eingestellt ist, kann keine Mittelwelle oder Langwelle empfangen. Beim Menschen ist es das gleiche. Ist eine Person aggressiv und haßerfüllt, ist sie für Liebe nicht empfänglich. Jeder kann nur die Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen, mit denen er in Resonanz schwingt. Die Aussage: »Jeder sieht nur das, was er sehen will« beruht darauf.

Ein Beispiel: Sie lesen ein Buch. Fünf Jahre später lesen Sie das gleiche Buch noch einmal und Sie werden völlig andere Dinge herauslesen als beim ersten Mal, obwohl es das gleiche Buch ist. Warum? Weil Sie ein anderer Mensch geworden sind. Ihr Horizont hat sich verändert oder Ihre Sichtweise. Sie sehen die Dinge jetzt anders als vorher.

Menschen haben auch das Bestreben, mit gleichartigen Menschen zusammenzusein. Gleiches zieht Gleiches an. Und Sie werden feststellen, wenn Sie einmal schlecht aufgelegt oder sogar verärgert sind, daß Ihre Umwelt Ihnen dann auch Anlaß zum ärgern geben wird.

Nehmen wir einen Menschen, der ständig und über alles nörgelt. Dieser Mensch wird hundertprozentig auch immer etwas finden, worüber er sich aufregen kann. Im Gegensatz dazu jemand der Freude am Leben hat und andere Menschen interessant und schön findet - dem Leben bleibt nichts anderes übrig, als dieser Person nette Menschen zu zeigen.

Noch ein Beispiel: Da ist dieser Mann, der an jedem etwas auszusetzen hat: »Der da ist ein Idiot und der da drüben ein Versager und überhaupt ist eh alles zum Kotzen.« Das meiste erscheint ihm negativ und er zeigt Ihnen dies auch ganz deutlich durch seinen bösen Blick und seine hängenden Mundwinkel. Sie glauben doch nicht, daß irgend jemand über diesen Mann sagen wird, daß er freundlich und herzig ist. Es ist kein Vergnügen, mit ihm zusammen zu sein und die freundlichen und feinfühligen Menschen werden sich ziemlich schnell von ihm zurückziehen. Er wird aber trotzdem Gleichgesinnte finden und von diesen auch noch Bestätigung für das bekommen, was er erlebt hat. Gleiches zieht Gleiches an.

Dagegen ein Mensch, der sehr hilfsbereit ist, immer einen Witz auf Lager hat und wo immer er sich aufhält eine gute Atmosphäre verbreitet. Er hat ständig ein Lächeln im Gesicht und teilt das, was er hat, mit anderen. Bei diesem Menschen kann ich davon ausgehen, daß er viele und vor allem auch Lustige und angenehme Menschen um sich sammeln wird. Und er wird auch immer wieder eingeladen werden, da er ja auch selbst zu geben gewohnt ist. Gleiches zieht Gleiches an.

Man sieht, dieser Satz ist völlig wertfrei. Es gibt hier kein gut oder böse. Beide Kandidaten haben einfach das erhalten, was sie auch gegeben hatten. Und beides kann sich in eine Gesetzesspirale verwandeln. Bei dem Nörgler wird es immer schlechter werden (Teufelskreis) und bei dem anderen immer besser (Entwicklung), da er durch sein ununterbrochenes freundliches Sein (falls nicht nur nach außen hin gespielt) immer mehr Menschen gleicher Resonanz anziehen wird, sich ausbreitet und damit auch viel zurückbekommt. Lächle ich jemanden an, lächeln die meisten auch zurück, da sich jeder Mensch gerne freut, wenn ihn jemand anlächelt. Lächle ich also oft, werden auch viele zurücklächeln. Und sollte es mir einmal schlecht gehen, werden bestimmt ein paar der Menschen, mit denen ich in Freude zusammenlebe, bereit sein, mir in dieser Zeit etwas von ihrer Freude abzugeben.

Bei dem anderen Mann ist das zu bezweifeln. Es ist aber nicht seine Frau oder seine Firma daran schuld, die ihm das Leben schwer macht. Er selbst ist sein Problem. Es zwingt ihn ja niemand,weiterhin bei dieser schlechten Firma zu arbeiten. Die Zeiten der Sklaverei sind glücklicherweise vorbei. Es zwingt ihn auch keiner, nachdem sich beide schon seit Jahren die Hölle heiß machen und aufeinander herumhacken, bei dieser Frau zu bleiben, da er unter mehr als sechs Milliarden Menschen eine ziemlich gute Chance hat, nochmals eine Frau zu finden, mit der er glücklicher zusammenleben könnte. Doch wahrscheinlich wird es mit der neuen Frau nicht besser werden, bevor er nicht herausgefunden und verändert hat, was beim ersten Mal sein Problem verursacht hat. In dem Moment, wo er sich innerlich verändert, wird sich automatisch auch seine Umgebung verändern. Man pflegt auch zu sagen:

»Die Umwelt ist ein Spiegel Deiner selbst.»

Unsere Umwelt wird uns immer das präsentieren, was wir selber ausstrahlen. Lüge ich, werde ich belogen werden. Bin ich ängstlich, werde ich mit meinen Aengsten konfrontiert werden. Bin ich ein Schlägertyp, werde ich auch ständig Schlägereien haben. Bin ich in der Resonanz von Liebe, werde ich diese anziehen. Lebe ich in Freude, werde ich auch immer etwas finden, worüber ich mich freuen kann. Aendere ich meine Sichtweise, wird es mir meine Umwelt als Spiegel ebenfalls zeigen.

Seien Sie sich auch bewußt, wenn Sie sich täglich Gewalt- oder Horrorfilme (Nachrichten) im Fernsehen anschauen, hat dies eine starke Auswirkung auf ihr Leben. Wir Menschen haben über die Jahrtausende hinweg durch unser destruktives Handeln, Denken und all das Morden unvorstellbar große Energien freigesetzt, die wir durch negative Gedanken und Suggestionen (und dazu gehören auch Gewaltfilme) nicht nur speisen, sondern auch anziehen. Nicht nur die großen politischen Geschehnisse, sondern vor allem die kleinen Lieblosigkeiten des täglichen Lebens sind es, die die Summe ergeben. Befasse ich mich mit destruktivem Lesen, Schreiben, Denken, Handeln, Sprechen, ziehe ich es auch an. Lebe ich das Gegenteil, hat das Destruktive keine Bedeutung für mich und ich werde es deshalb auch nicht anziehen. Auch hier funktioniert das Gesetz der Resonanz tadellos. Das war es übrigens, was Umberto Eco mit seiner Aussage gemeint bat. Glaube ich an Satan, bin ich mit dieser Energie in Kontakt, sie hat für mich Bedeutung und ich werde Bestätigung für mein Glaubenssystem bekommen. Gebe ich ihr aber keine Bedeutung, sondern lache darüber, hat sie auch keine Wirkung auf mich. Dieses Energiefeld kann sich nicht aus freiem Willen auf mich zu bewegen. Es gehorcht nur dem Gesetz der Resonanz. Jedem geschieht nach seinem Glauben.

Hierzu gehört auch die Analogie:

»Wie innen, so außen.«

Der Körper ist das Spiegelbild der Seele. Ist mein seelischer Zustand in Disharmonie, ist es mein Körper auch. Ist mein innerer Zustand ärger, wird sich auch mein Körper ärgern und mir das durch Krankheit auch verdeutlichen. Fehlt es mir an innerer Haltung, sehe ich es auch im äußeren, fehlt es mir an innerer Stärke, erkenne ich dies am Händedruck, und, und, und…

Die Menschheit hat es sich zur Angewohnheit gemacht, für alles, was nicht sein dürfte, d. h. was einem persönlich nicht paßt, Entschuldigungen in der Außenwelt zu suchen. Von den Familienmitgliedern bis zur Regierung, von den Zeitumständen, der Gesellschaft, den Illuminati sogar bis zu einem Satan reicht die Skala der Schuldigen, denen der Einzelne die Verantwortung für sein Schicksal aufbürden Will. Manche wählen gar Gott.

Anhand der geistig-kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die wir uns eben angeschaut haben, funktioniert diese Schuldverteilung aber nicht mehr. Nach der Konsequenz dieser Gesetze ist alles, was und wie es heute besteht, die Auswirkung der Ursachen, die die Menschen selbst gesetzt haben. Ob es ein Zustand im Außen oder Innen, eine Krankheit, ein Unfall oder die Situation auf unserer Erde mit ihren Bewohnern ist, ist gleichgültig. Wir selbst haben es verursacht und damit auch zu verantworten. Mancher wird an dieser Stelle sagen: »Ja, was hab ich denn damit zu tun, ich bin doch erst seit 30 Jahren hier?« Eine andere Frage, die möglicherweise bei dem einen oder anderen vorhin aufgetreten ist, wäre: “Mir ist aber als Kind etwas widerfahren,an dessen Verursachung ich mich gar nicht erinnern kann, zum Beispiel Kindesmißhandlung oder Vergewaltigung. Wie habe ich das denn verdient?”

Allein in der Frage liegt schon ein Teil der Antwort: Sie haben es sich verdient bedeutet, daß Sie in ihrem Schicksal Ihren gerechten Lohn erhalten, für die Arbeit, die Sie geleistet haben. Ihren sogenannten Schicksalsschlag haben Sie sich also selbst erarbeitet, d.h. Sie haben irgendwann einmal die Ursache dafür gesetzt, Sie erinnern sich jedoch nicht mehr daran. Es kann daher sein, daß die Ursache in der frühesten Kindheit, in der pränatalen Phase oder in einem Ihrer Vorleben gesetzt worden ist. Auch die Tatsache, daß Sie die Erinnerung daran verloren haben, heißt noch lange nicht, daß Sie keine Präinkarnationen (Vorleben) hatten. Die Erde war auch schon rund, bevor wir es bewiesen hatten. Und damals gab es auch schon Wissenschaftler und sogenannte Fachkreise, die die Ansicht vertraten, daß die Erde flach sei und davon abweichende Anschauungen sogar bestraften.

Das Problem liegt hauptsächlich darin, daß die meisten Menschen die Übersicht, d. h. die Rückerinnerung an ihre Vorleben, verloren haben, wo sie die Ursache gesetzt haben, deren Auswirkungen sie jetzt erleben.

DOCH UNWISSENHEIT SCHUETZT SIE NICHT VOR DEN

AUSWIRKUNGEN IHRER URSACHENSETZUNGEN!

FANGEN SIE AN, WISSEN ZU BEKOMMEN!

4. Gesetzmäßigkeit:

Gesetz der Wiedergeburt

Die Kirchenchristen unter ihnen werden sagen, daß es die Lehre der Reinkarnation (Lehre der Wiedergeburt) in der kirchlichen Lehre aber nicht gibt. Sie haben Recht, die Reinkarnationslehre ist HEUTE nicht mehr in der Bibel enthalten und ich sage Ihnen auch warum!

Im Jahre 553 n. Chr. berief der römische Kaiser Justinian (beachten Sie, daß es nicht die kirchlichen Hoheiten waren!) die zweite Synode von Konstantinopel ein, auf der ein Edikt erlassen wurde, das die Lehre von früheren Leben oder der Reinkarnation verwarf, obgleich Jesus dieser Lehre eine sehr hohe Bedeutung beimaß. Mit Rücksicht auf dieses Dekret verschwanden alle, mit Ausnahme der kaum noch erkennbaren Hinweise auf eine Präexistenz, aus der Bibel. Dadurch wurde den Frühchristen der wichtigste Pfeiler ihrer Religion genommen. Als Ausgleich dafür lehrt der Klerus, daß Sie ihre Auferstehung erst am »jüngsten Tag im Fleische« erleben würden. Ein schöner Tausch!

Ich möchte die bibeltreuen Christen unter ihnen bitten, sich die Mühe zu machen und die eben gemachte Aussage über das Konzil von Konstantinopel auf ihre Wahrheit hin EIGENHAENDIG zu überprüfen. Und wenn Sie schon dabei sind, machen Sie sich doch die Mühe und überprüfen Sie doch auch gleich das Konzil von Nizäa 375 n.Chr.. Ich hoffe, daß Sie die Wahrheit vertragen können, denn was Sie finden werden, sind Beweise, daß das Neue Testament in seiner Entstehung und im Hinblick auf die Originallehre Jesu drastisch verändert worden ist.

Schauen wir uns daher das Thema der Reinkarnation einmal genauer an. Wir haben schon zu Beginn der Gesetzmäßigkeiten festgestellt, daß wir in der Materie leben, in der alles den Gesetzmäßigkeiten der Polarität unterliegt und daß durch den ständigen Wechsel zweier Pole Rhythmus und Schwingung, die Grundlagen alles Lebendigen, entsteht. Auch die »Weisen in Kybalion« wußten schon, daß nichts »in Ruhe« ist, sondern daß alles in Bewegung, alles in Schwingung ist. Und die moderne Physik bestätigt, daß alles Schwingung ist. Dies verdeutlicht uns das Schwingen eines Pendels, wobei das Maß des Schwunges nach rechts das Maß des Schwunges nach links zur Folge hat. Wir finden diesen Rhythmus überall im Leben, z. B. beim Ein- und Ausatmen oder beim Wach- und Schlafrhythmus. So wie dem Einatmen hundertprozentig das Ausatmen folgt, folgt auch dem Schlaf das Erwachen. Wir kennen nun die Gesetze, »wie oben so unten«, »wie innen so außen«, »wie man sät so erntet man«. Ebenso folgt dem Winter der Sommer und dem Sonnenuntergang der Sonnenaufgang. Und so wie es positiv und negativ (Elektrizität und Magnetismus) und Mann und Frau gibt, folgt dem Leben der Tod und dem Tod auch wieder das Leben. Sie sehen, daß überall im Leben dieser Rhythmus vorhanden ist, nur im Glauben mancher Religionen und der Wissenschaftsgläubigen soll das Leben selbst nicht in derartige Gesetzmäßigkeiten einbezogen sein. Sehen Sie den Widerspruch?

»Diesen rhythmischen Wandel der Seele durch Leben und Tod nennt man seit alten Zeiten Seelenwanderung oder Reinkarnation (= wiederholte Fleischwerdung). Plato wußte um sie genauso wie Goethe. Ich sage absichtlich »wußte« und nicht »glaubte«, denn Reinkarnation ist keine Frage des Glaubens, sondern eine Frage philosophischer Erkenntnisfähigkeit. Es sei jedermann freigestellt, an etwas anderes als die Reinkarnation zu glauben, jedoch sollte er sich darüber im klaren sein, daß eine Hypothese »Ohne« Reinkarnation den Anstrich des Absurden trägt, da nur die Reinkarnation im Einklang mit allen Gesetzen dieses Universums steht.«

Und es gibt erstaunlich viele Menschen, die sich an ihre Vorleben oder zumindest einen Teil davon erinnern. Vielleicht sind Sie selbst einer davon oder hatten schon einmal das Erlebnis, daß Sie an einen Ort kamen, an dem Sie in diesem Leben noch nie waren, diesen jedoch wiedererkannten, wußten, daß um die Ecke dieser kleine Laden ist… Haben Sie so etwas oder ähnliches erlebt, dann haben Sie eine persönliche Erfahrung gehabt, das heißt: Sie »wissen«, was Sie erlebt haben und brauchen nicht mehr zu »glauben«.

So wie wir also das Leben in der Materie in zwei Polaritäten aufteilen müssen, teilt sich das Leben selbst in das Diesseits und das Jenseits auf Sterben wir im Diesseits, werden wir im Jenseits geboren und wir erleben das Jenseits als Realität. Stirbt man dagegen im Jenseits, wird man hier wieder geboren. Wer sich also von der Subjektivität der Erscheinungen ein wenig Lösen kann, erkennt, daß Geburt und Tod, bzw. Diesseits und Jenseits letztlich zwei Seiten der gleichen Münze sind.

Das gleiche geschieht mit dem Schlaf, dem »kleinen Bruder des Todes«, wobei der Seelenkörper aus dem physischen Körper austritt. Wir erleben im sogenannten Traum eine völlig andere Realität, die genauso Schmerzen, Traurigkeit, Angst, Freude usw. mit sich bringt. Und wiederum gibt es Menschen, die sich ganz bewußt an jede Einzelheit ihrer Träume erinnern können und andere, die behaupten, sie träumt gar nicht. Auch diesen fehlt einfach die Erinnerung, sie haben aber trotzdem geträumt, was man heute inzwischen technisch nachweisen kann. Und so, wie wir uns freuen, wenn wir aufwachen, freuen wir uns auch, wenn wir abends ins Bett gehen und endlich einschlafen können, da wir wissen, daß wir nach dem Schlaf wieder frisch und ausgeruht sein werden. Weder das Schlafen noch das Wachsein kann mit positiv oder negativ bezeichnet werden. Es ist wertfrei.

Übertragen wir das wieder auf den Tod, bedeutet das, daß wir vor dem Tod keine Angst zu haben brauchen, da das gleiche wie beim Schlafen passiert, nur sind die Zeitabstände größer und nicht ganz so übersichtlich. Somit wird der Tod zum Höhepunkt des Lebens, nach dem wir uns wieder erholen können, um uns danach wieder in das nächste »Abenteuer Körperleben« zu stürzen.

Falls Sie selber bisher keine Rückerinnerung haben, fragen Sie doch einfach einmal jemanden, von dem Sie wissen, daß er ein »Nah-Tod Erlebnis« hatte und lassen Sie sich von dieser Person ihre jetzige Einstellung zum Tod erklären. Und Sie werden feststellen, daß über 90% dieser Menschen positive (angenehme) Erlebnisse hatten, die ihnen auch die Angst vor dem Tod genommen haben, da sie ja eine persönliche Erfahrung gemacht hatten und somit wissen.

Die seelische Entwicklung des Menschen ist also ein langer Lernund Entwicklungsprozeß, für den wir mehrere, ja sogar unzählige Körper benutzen. Das wahre Selbst jedes Einzelnen ist nicht der physische Körper, sondern die sogenannte Seele, der Energiekörper oder auch Lichtkörper genannt. Dieser Teil, nämlich unser Selbst, hat alle Erinnerung an das ganze Szenario und ist unsterblich. Der Energiekörper (Aura) ist es, den der Hellsichtige wahrnimmt und dem er Informationen entnehmen kann.

Der Entwicklungsweg der menschlichen Seele ist ein Weg des Lernens. Dieser Lernprozeß, dessen Ziel das Erfahren des Lebens in seiner Ganzheit ist, ist ein sehr langer Weg mit vielen Irrtümern und Korrekturen. Diese Inkarnationen (Wiedergeburten) sind vergleichbar mit den Klassen einer Schule. Das irdische Leben würde einer Schulklasse entsprechen, mit ihren Aufgaben, Problemen, Tests, Schwierigkeiten und Erfolgen. Einem solchen Zeitraum des Lernens folgt ein Zeitraum der Ferien, in dem manchmal versäumte oder mangelhafte Lernprozesse nachgeholt werden müssen. Danach kommen wir in eine neue Klasse. Je nachdem, wie wir in der letzten abgeschnitten haben, werden wir neu eingeteilt. Hatten wir nicht gelernt, müssen wir wiederholen, waren wir lernfähig, kommen wir in die nächsthöhere Stufe mit neuen und höheren Prüfungen. Der Unterschied zwischen Schule und Leben ist jedoch der, daß das Leben endlose Geduld mit uns hat und dem Menschen, bzw. den Seelen immer wieder neue Möglichkeiten bereit- stellt, Nichtgelerntesnoch zu begreifen.

Zurück zu den Fragen, die zur Beantwortung bereit standen. Jemand wurde also vergewaltigt oder ist vielleicht behindert geboren worden. Wieso ist das geschehen?

,Leben heißt lernen, unabhängig davon, ob dies der einzelne akzeptiert oder nicht. Das Leben sorgt nach den betrachteten Gesetzen mit unbestechlicher Gerechtigkeit dafür, daß jeder genau das lernt, was er am wenigsten akzeptieren will und wogegen er den größten Widerstand setzt. Betrachtet man das Leben ohne den Hintergrund der Reinkarnation, so könnte man an der Sinnhaftigkeit des Lebens manchmal wirklich zweifeln. Und es ist offenkundig, daß nicht allen Menschen die gleichen Startlöcher im Leben zugewiesen werden - und das ist ganz bestimmt nicht Grund der Gesellschaft.
Ob aus religiösem oder atheistischem Blickwinkel: Es ist ziemlich schwierig, ohne den Reinkarnationsgedanken jemandem zu erklären, warum ausgerechnet er stumm oder gelaehmt ,verstümmelt oder debil das Licht «dieser besten aller Welten«erblickte. Auch ein Hinweis auf die«unerforschlichen Ratschlüsse Gottes«ist wenig geeignet….

Chantalle


29. Februar

Februar 29, 2008

Heute ist der 29. Februar. Ja und … wird mancher denken. Der geht auch irgendwie rum. Ja geht er. Aber es ist ein besonderer Tag. Es gibt ihn nur alle vier Jahre. Kinder die heute geboren werden haben da schon ein kleines Problem …. nur alle vier Jahre einen richtigen Geburtstag zu feiern. Ist ja irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes sondern genau gesagt nur ein Viertel. Wer hat uns das eigentlich eingebrockt? Ja … das ist wohl die nicht genau mit dem Kalender einhergehende tatsächliche Zeit eines Jahres. Das ist nämlich als sogenanntes tropisches Jahr exakt 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten, 45,252 Sekunden lang. Würden wir es also bei 365 Tagen belassen oder das Ganze auf 366 Tage aufrunden, dann würden sich nach und nach die Kalenderzeiten im Verhältnis zu den Jahreszeiten verschieben. Um dieses Chaos zu verhindern haben schon die alten Ägypter alle vier Jahre einen zusätzlichen Tag in den Kalenderablauf eingeschoben. Der Kalender, welchen wir heute kennen, wurde als sogenannter Julianischer Kalender unter Julius Cäsar eingeführt. Zunächst hatte man aber den zusätzlichen Tag alle drei Jahre eingeschaltet; erst ab dem Jahre 8 vor Christus wurde der Jahreskalender so geordnet, wie wir ihn heute kennen. Bei der sogenannten Augusteischen Korrektur bekam der bis dahin nur 30 Tage lange August (damals hies er Sextilis) noch einen Tag dazu, dem Februar wurde ein Tag weggenommen so dass er turnusmäßig drei Jahre 28 Tage hatte und nur im jeweils vierten Jahr einen Tag dazu bekam.

Der heutige 29. Februar ist also etwas besonderes. Er bleibt für den Einzelnen vielleicht auch besonders im Gedächtnis hängen, wenn etwas besonderes passiert. Darum sollten wir unsere Augen aufmachen und ihn vielleicht nicht so einfach an uns vorüberziehen lassen. Dann können wir vielleicht in zehn Schaltjahren noch sagen: “Ach ja, das war doch der 29. Februar 2008.”

Die Tage werden langsam länger
die Lethargie sie zieht vorbei,
wir schnall’n noch mal den Gürtel enger
und waten durch den Zeitenbrei.
Geschaltet wird im vierten Jahr
damit das Chaos nicht obsiegt,
die Monatszeiten bleiben wahr,
so dass man sich nicht selbst belügt.  


Zitat - Die Kunst des Erwachens

Februar 20, 2008

“Manchmal machen meine Erklärungen etwas Lärm. Verzeihen Sie mir. Ich erhebe meine Stimme, um die restlichen Schläfer aufzuwecken …. Ich meine all jene Menschen, die ihr Leben verpennen, weil sie es in einer Art Dämmerzustand verbringen, eingelullt von Vorstellungen, die nicht ihre eigenen sind, angetrieben von Begierden, die ihnen andere einreden, lahm gelegt von Krankheiten, die sich sich einbilden oder ihnen jemand andichtet, tatsächlich krank durch krank machende Gewohnheiten, Gefühle, Gedanken oder aus irgend einem anderen Grund nicht ganz da, nicht ganz präsent, nicht vollständig gesammelt, sondern auf seltsame Weise abwesend bei gleichzeitiger körperlicher Anwesenheit. Das ist bedauerlich, das ist lästig, das ist Zeitverschwendung. Lebenszeitverschwendung. Dies ist ungesund. Viel ungesünder, als die meisten Schläfer ahnen …. es ist ja nicht leicht, wach zu sein, hellwach, und ich weiß, viele, die jetzt gemeint sind, ahnen, was das heißt, hellwach zu sein. Die Welt ist voller betäubender Dinge und einschläfernder Ideen, so dass es kein Leichtes ist, für niemanden, auch für mich nicht, wirklich wach zu sein, hellwach eben, und es auch zu bleiben …. Und eingelullt von Klischees und Massenmeinungen sind Sie kaum in der Lage, sich selbst und andere Menschen vollständig zu sehen.” Ottmar Jenner in “Spirituelle Medizin - Heilen mit der Kraft des Geistes” 

Dem Zitat ist kaum etwas hinzuzufügen. Der Witz ist nur, dass nur die es verstehen können, welche bereits “erwacht” sind; es erkannt haben, dass sie nur vollständig sind, wenn sie ihre gedanklichen Einschränkungen ablegen. Einschränkungen, die uns täglich immer wieder selbst “ein Bein stellen”. Der durch die Medien verseuchte Geist der Menschen verlangt für alles und jedes eine “naturwissenschaftliche” “vernünftige” Erklärung. Wenn eine solche nicht auftreibbar ist, wird ein Ergebnis einfach als nicht gegeben weggewischt. Der es Aussprechende wird in die Bußecke gestellt. Das ist die Krux der Zeit.  


Wer heilt hat Recht

Januar 31, 2008

Wenn ich krank bin gehe ich zum Arzt, der untersucht mich, setzt eine Therapie an, verschreibt mir eine Medizin oder überweist mich zum Spezialisten. Schlimmstenfalls komme ich ins Krankenhaus und muss mich einer Operation unterziehen oder der Arzt teilt mir mit, dass ich unheilbar erkrankt bin. So läuft es gemeinhin nach unserer Vorstellung und nach unseren Erlebnissen in der Schulmedizin. Es ist ein einfaches Prinzip. Der Arzt erkennt an Hand der Symptome und unter Benutzung diverser Hilfsmittel der modernen Medizintechnik, was dem Patienten “fehlt”. Den meisten Patienten kann geholfen werden (dies will ich nicht abwerten), wobei diese Hilfe sich vielfach in der Verschreibung von Medikamenten manifestiert, welche den Patienten abhängig machen oder bzw. und welche erhebliche Nebenwirkungen haben, die wiederum die Verschreibung weiterer Medikamente nach sich ziehen kann. Die Ursachen für die verschiedensten Krankheiten sind sehr vielschichtig. Vielfach sind die Ursachen beim Patienten selbst zu suchen; sie liegen in seiner Lebensweise, in seinem Umfeld oder auch in seinen Genen. Das Problem ist nur, dass viele Mediziner kein Interesse an der Ursachenforschung zeigen und nur an Hand der Symptome urteilen. Dies führt unter Umständen zu Fehldiagnosen und zu unwirksamen Behandlungen. Dies wiederum ist vielfach dem Gesundheitssystem geschuldet, welches dem Mediziner einfach keine Zeit lässt, sich mit dem Patienten tiefgehender zu befassen.

So kommen sie zum Vorschein, die hoffnungslosen Fälle. Patienten, welche von einem “Spezialisten” zum nächsten “pilgern”, ohne dass ihnen wirklich geholfen wurde. Sie sind verzweifelt und sehen kein Licht am Horizont, weil sie nicht mehr glauben, dass ihnen jemand helfen könnte.

Und doch gibt es sie, die Menschen, die den “Unheilbaren” helfen können. Wie soll das gehen? Die Antwort heißt spirituelle Medizin. Hier macht sich beim Leser sicher wieder Skepsis breit, weil man über die Medien von so genannten “Wunderheillern” hört, welche es nur auf das Geld ihrer gutgläubigen Opfer abgesehen haben, ohne das ihnen wirklich geholfen wird. Dies sind Fälle, welche die ernsthaften Geistheiler in Verruf bringen. Eine Lanze brechen hier Schulmediziner, welche sich aus eigener Überzeugung der spirituellen Medizin zugewandt haben und diese wirklich erfolgreich praktizieren. Ottmar Jenner stellt in seinem Buch “Spirituelle Medizin – Heilen mit der Kraft des Geistes” drei - vormals reine - Schulmediziner vor, welche mit alternativen Heilmethoden spiritueller Medizin Patienten helfen, denen bisher keiner helfen konnte. Es liest sich faszinierend, wie Dr. med. Wolf Schriewersmann, Dr. med. Dorothea Fuckert und Dr. med. Wolfgang Bittscheidt Menschen erfolgreich behandeln, welche von ihren Kollegen bereits aufgegeben worden waren.

Nachfolgend möchte ich aus dem Buch von Ottfried Jenner zwei Beispiele wiedergeben:

Ottmar Jenner zu Dr. med. Schriewersmann:
“Kurz darauf steht Dirk S. mit fast schüchternem Lächeln vor mir, 33 Jahre alt, Elektroinstallateur: “Ich litt unter extremem Bluthochdruck, hatte Hitzewallungen und unerträgliche Schmerzen im Kreuzbein. Der Doktor hat ausgependelt, dass ich eine Hefepilzinfektion habe, keinen Weizen vertrage und kein Fleisch essen darf. Nach einem 6-Wochen-Programm zum Aufbau der Darmflora bekam ich Heilmeditationen. Dafür musste ich mich auf die Couch legen, die Augen schließen, während leise Entspannungsmusik lief. Die Meditationen dauerten etwa eine Stunde. Mehrmals kam der Doktor ins Zimmer und legte mir die Hand auf. Nach wenigen Behandlungen senkte sich der Blutdruck, und die Schmerzen gingen weg. Hitzewallungen habe ich auch nicht mehr.”
Er lächelt erleichtert: “Früher glaubte ich nicht an so was. Geistheilen, dachte ich, ist was für Spinner. Vor Doktor Schriewersmann habe ich einen Riesenrespekt. Er hat mir sehr geholfen.”

Allerdings stellt Dr. Schriewersmann klar, dass die Patienten zu heilsamer Mitarbeit bereit sein müssen, d.h. der Kranke müsse bereit sein, Heilung überhaupt für möglich zu halten und sie im nächsten Schritt überhaupt zu wollen. Andernfalls biete die bisherige Krankheit für den Kranken nur eine Ausflucht aus den Lebensumständen mit denen er nicht klarkäme und an denen er festhalte.

Ottmar Jenner zu Dr. med. Bittscheidt:
“Ich habe den richtigen Tag gewählt. Das Wartezimmer ist voll, alle fünf Behandlungszimmer sind besetzt. In einem liegt die ehemalige Migräne-Patientin Regine R. zur Nachbehandlung.
Wie sie von ihrem Leiden befreit worden sei, erkundige ich mich. Dr. Bittscheid lässt seinen Blick auf mir ruhen … “Sie litt furchtbar, Medikamente konnten ihr nicht helfen.”
Er blickte auf seine Hände, betrachtet die Handflächen, als würde er darin lesen. “Alles mögliche hatte sie schon genommen. Mit Schulmedizin kam man also bei ihr nicht weiter. Da habe ich ihr meine Hände auf den Kopf gelegt und gebetet.”

Ich denke es kann völlig egal sein, ob das Handauflegen und Beten des Dr. Bittscheidt etwas merkwürdig anmutet. Fakt ist, dass es der Patientin geholfen hat, nachdem sie jahrelang vergeblich eine Heilung bei der Schulmedizin suchte.

Ich selbst hatte anlässlich einer Urlaubsreise nach Mauritius im Jahre 2003 erlebt, dass ein Hindupriester (zugegeben … kein Arzt) eine Mittouristin durch Handauflegen und Durchführung eines Rituals, welches nur wenige Minuten dauerte, von einem langwierigen Rückenleiden und einem Magenproblem heilte. Man mag es kaum glauben aber die glückserfüllte Reaktion der Frau etwa zwei Stunden nach dem Ritual, wo sie uns Anwesenden am Mittagstisch versicherte, dass sich ihre Schmerzen buchstäblich in Luft aufgelöst hatten, war nicht gespielt. Es war ihr auch egal, wie der Priester es gemacht hatte. Für sie zählte nur das Ergebnis. So gilt es auch bei dem guten alten Sprichwort: “Wer heilt hat Recht.”


Löffelverbiegen? Kein Problem!

Januar 16, 2008

Die Uri Geller Show auf Pro7 rückte das Mysterium des Löffelverbiegens wieder einmal in den Fokus der Aufmerksamkeit. Viele sagen, es sei ein Trick … Scharlatanerie … Betrug …. wie auch immer. Ich bin ein durchaus kritischer Mensch, urteile aber erst, wenn ich mir selbst ein Bild gemacht habe. So wollte ich das mit dem Löffel(ver)biegen mal selbst ausprobieren. Ich suchte im Internet nach einer Anleitung zum Löffel(ver)biegen und fand sie hier. Zugegeben … die Beschreibung klingt für den Leser teilweise ziemlich “exotisch”. Mit dem Visualisieren muss man auch etwas üben. Aber was soll ich sagen: Nachdem ich mir das einige Male verinnerlicht hatte, was man sich so vorstellen soll, wenn man den Löffel zwischen den Spitzen von Daumen und Zeigefinger nach der oben erwähnten Anleitung hält, schafft man es tatsächlich. Mein Teelöffel bekam eine schöne Schlaufenbiegung, welche ich nur mit meinen Fingern hinbekam. Der harte Chromstahl war formbar geworden. Da ich so verblüfft war, habe ich noch einige andere Besteckteile verbogen. Das Ergebnis sieht man nachfolgend. Übrigends, ein einfaches Rückbiegen ist nicht mehr möglich, das Metall ist an der Biegestelle so hart wie vorher. Also … jeder mag es selbst ausprobieren, wobei man tatsächlich Besteckteile aus hartem 18/10 Chromstahl nehmen sollte um einen glaubwürdigen Effekt zu erzielen. Ob man aus dieser Sache nun irgendwelche mystischen Schlussfolgerungen ziehen kann, muss jeder für sich selbst bewerten. Wie heißt es so schön: “Probieren geht über studieren!”