Rap-Song zur Freien Energie mit Gänsehauteffekt

25. Januar 2012

Ihr seht nachfolgend den ersten Rap- Song von Luminaries ft. Aisha zum Thema Freiheit für Freie Energie … mit eingehender Melodie …. Video echt toll gemacht mit Inhalt zum Nachdenken … schaut es euch einfach mal an .. Gänsehaut! Zum Schluss wendet das Video seinen Fokus auch noch auf andere Dinge die auf den Nägeln brennen.

Rechtlicher Hinweis:
Alle Bild- und Text-Informationen dienen lediglich der Berichterstattung und nicht der Verwertung im Sinne des Marken- und Urheberrechtes.


Statements zum VB EMDR im Kulturstudio Livestream

23. Januar 2012

Sendung des Kulturstudios vom 19.01.2011 – Ich wurde gegen Ende der Sendung zugeschaltet und konnte unseren VB EMDR vorstellen – Die Sendung ist sowieso sehr hörenswert, weil der bei Insidern bekannte Segelohrenbob (Torsten Schauer) seine Entwicklungen zum Bedini vorstellen konnte … hört und schaut mal rein.


Test EMDR Magnetmotorgenerator Typ 1 erfolgreich

17. Januar 2012

25 Volt rein …. 75 Volt raus!


Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende … Unser Vision Blue Energy EMDR Magnetmotorgenerator Typ 1 läuft …
Eingangsspannung (Gleichspannnung) 25 Volt (zwei BleiVlies-Akkus gekoppelt) am Ausgang haben wir das System bei 73 bis 75 Volt Gleichspannung stabil. Wir haben auch die Stromstärke mit einer Stromzange gemessen, die aber bestimmt nicht die Messungen in einem Elektroniklabor ersetzt. Je Generatorspule im Schwingkreis ca. 1,1 Ampere Wechselstrom. Je Antriebsspule (1mal Trigger… und einmal Motorspule) ca. 0,6 Ampere Gleichstrom. Der generierte Strom wird gleichgerichtet und mit einem ELKO gepuffert und geglättet. Die Schaltung ist so simpel, dass man Lachkrämpfe kriegen könnte. Der generierte Strom wird durch in Reihe mit den Generatorspulen geschaltete Piezoscheiben verstärkt. Zwei Abgreifpunkte führen den Wechselstrom dann zur Gleichrichterschaltung. Sodann haben wir die Generatorenspulen mit den Antriebsbatterien gekoppelt und mussten feststellen, dass das System ohne Drehzahl zu verlieren, stabil weiterlief. Wir konnten noch nicht klären ob damit ein Selbstläufer entstanden ist. Auch müssen wir das System noch verbessern, denn die Schwungscheibe hat eine leichte Unwucht und die geht auf das Rillenkugellager. Die Mechanik muss noch verbessert werden um Reibungsverluste abzubauen. Der EMDR Magnetmotorgenerator hat ein hohes Drehmoment. HIer liegt das Potential für weitere Entwicklungen.  Ein Anfang ist gemacht und meines Erachtens ist bei dem System das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

Herzstück des Gerätes ist ein diametral gepolter Magnet, der durch seine axiale Eigendrehung ein Torusförmiges Magnetfeld erzeugt, das zusammen mit den Spulen, den Spulenkernen aus Ferrit und den mit den Generatorspulen in Reihe geschalteten Piezoscheiben einen Schwingkreis bildet, der das System quasi hochschwingt. Offenbar ensteht bei diesem Prozess nicht nur bekannte Energieform wie Wechselstrom sondern auch sog. Radiant Energie (abgegriffene Raumenergie) die dem von Prof. Dr. Turtur entdeckten Prinzip folgt. Sie wird unter anderen auch von den Bedini Energizern zum schnellen Laden von mehreren Batterien genutzt wobei nur eine Batterie als Primärbatterie benötigt wird. Zur Bedeutung des Torus lest bitte diesen Artikel Thrive – Ein Film der Augen öffnet .

John Bedini hat diese Energie bereits mit seinen Energizern abgeschöpft und mit seinen Geräten erfolgreich Autobatterien geladen, wobei mit einer Batterie eine ganze Serie von Batterien gleichzeitig geladen werden konnte.

Radiant Energy …
„Um das neue Denken zu verstehen, das hinter diesem Energiekonzept steht, muss man gewillt sein, sich ungewöhnlichen Aussagen Bedinis zu öffnen, wie: „Raumenergie [„radiant energy“] ist völlig anders geartet, und dasselbe gilt für magnetische Energie“, oder „der Magnet hat ein Raumfeld, das in keinem Lehrbuch beschrieben wird. Um einen Magneten fließt Energie“ und „Sie brauchen keinen Strom, um Batterien zu laden oder Magnetmotoren zu betreiben.“
Elektronenfluss, also normaler elektrischer Strom vom Motor zu den Batterien ist im entscheidenden Teil von Bedinis System nicht einmal erwünscht. Stattdessen werden die Batterieplatten durch, wie er es nennt, „negative“ Energie geladen – Energie aus dem Vakuum. Der Energiefluss aus dem Vakuum in den Schaltkreis wird ausgelöst durch kurze Impulse, die aus reinem Potential bestehen – sogenannte Spannungsspitzen, die vom Motor durch den Draht geleitet werden. Auf der Website der Firma Renaissance Charge wird die Technologie kurz als „die Nutzung starker, unidirektionaler Impulse“ beschrieben, „um Batterien aller Größen zu laden.“ Ein Ingenieur, den ich auf der Konferenz traf, erklärte mir, dass bei Bedinis Ladegeräten alle batterieladenden Schaltkreise beim Ladevorgang entkoppelt seien,
während die primäre Batterie mit der Spule verbunden bleibt. „Es ist eine Art asynchroner Lademodus“, sagte er, und erklärte weiter, dass ein Magnetfeld in den Spulen entsteht und dann wieder zusammenbricht.“ Zitat Ende – aus Jeane Manning – Bedini: Technologie der Zunkunft

 http://potentialtec.com/Nex33_Manning_Bedini-Technologie.pdf 

Der Aufbau des VISIONBLUE EMDR MAGNETMOTORGENERATORS so wie er gebaut und getestet wurde in der Seitenansicht :

Folgende Schaltkreise wurden erfolgreich gestestet:

EMDR Konverter – Typ 1 – Zeichnungen und Schaltpläne


Die aktualisierte Material- und Teileliste (Stand 21.01.2012) ist nunmehr fertig und kann über folgenden Link aufgerufen werden:

Teileliste – Konstruktionszeichnungen und Schaltpläne Stand 21.01.2012

Zwei fehlende Komponenten wurde aufgenommen und ein Tipp mit Links eingefügt (Stichwort Batterien).

Die Teilenummern sind in Funktionsskizzen angegeben, damit ihr die Teile besser zuordnen könnt!

ACHTUNG! Bitte beachtet, dass die Zusammenstellung der Teile und die Modifikationen, zum Beispiel der Spulenwindungen in den Schaltplänen und die Stärke der Spulendrähte, nur Empfehlungen darstellen. Um eine optimale Induktion zu erzielen, bedarf es einiger Tests.

Wer unsere Arbeit und unsere Forschung unterstützen möchte, kann uns seine Spende über

zukommen lassen. Bitte Button oben „Geld senden“ anklicken und an veruslux@googlemail.com abschicken – Micropayment (1 bis 2 EURO) würde uns sehr helfen – wir werden das Geld ausschließlich für die Weiterentwicklung des Systems einsetzen. Danke!

Weiteres zu unserem eigenem EMDR Projekt …  hier erfahrt Ihr wie wir das Ding gebaut haben!

Rechtlicher Hinweis:
Sämtliche Rechte an den Inhalten der in vorstehendem Artikel beschriebenen Technologie liegen, soweit nicht anders vermerkt, bei Jens Vogler (für die Teileliste und den konstruktiven Aufbau auch bei Klaus Lohfing-Blanke und für Elemente der Schaltpläne bei Klaus Jürgen Kalaene). Wiedergabe und Weitergabe von Inhalten dieser Website und Verweise darauf sind nur unter der Voraussetzung gestattet, dass sowohl der Urheber, die Quelle als auch die Internet-Adresse genannt werden. Bei avisierter kommerzieller Nutzung muss ein schriftliches Einverständnis des Autors und der Urheber vorliegen. Das Anmelden von Patenten und Markenrechten, welche die oben stehende Funktionsbeschreibung im Kontext wiedergeben oder berühren, ist hiermit untersagt! Die gesamte Entwicklung des Systems ist als „open source“ vorgesehen, daher werden alle Erkenntnisse, die wir bei seiner Entwicklung gewinnen, hier veröffentlicht. Weiterentwicklungen sind willkommen, wenn sich der Verwender an das „open source“ Prinzip hält und alle seine Weiterentwicklungen der Allgemeinheit durch Publikationen kostenfrei zur Verfügung stellt und darauf verzichtet, für diese Patente anzumelden. Das Urheberrecht der o.g. Entwickler und Urheber bleibt in jedem Falle unberührt.  Bei Fragen oder zur Erhebung von Einwendungen schicke man mir eine Nachricht per Mail oder wende sich schriftlich oder per Fax an meinen Zustellungsbevollmächtigten, Herrn Rechtsanwalt Kühne in Magdeburg (Siehe Impressum).


Thrive – Ein Film der Augen öffnet

1. Januar 2012
Thrive - Das offizielle Filmplakat

Thrive - Das offizielle Filmplakat

„Thrive“ heißt übersetzt: „gedeihen“. Als ich diesen Film bei Youtube in der deutschen Übersetzung sah, stellte ich sehr schnell fest, dass sich die Inhalte all der vielen Artikel meines Blogs der vergangenen fünf Jahre irgendwie in diesem Film wiederfinden. Einfach großartig .. ich könnte es nicht besser zusammenfassen. Der Film, der auf der offiziellen Homepage thrivemovement beworben wird und käuflich erworben werden kann (Blu Ray und DVD) berichtet über die Dinge wie sie sind, nicht wie sie uns von den Medien präsentiert oder vorenthalten werden. Da spielen geometrische Formen eine Rolle, die im ganzen Universum vom Makro zum Mikro jedes Teilchen, jedes System bestimmen. Eine tragende Rolle spielt hierbei der Torus, dessen Form Energiestrukturen, biologische Formen und sogar ganze Galaxien prägt. Da wird berichtet, dass der Zugriff auf freie Energie über bereits entwickelte Technologien schon lange möglich wäre, wenn es nicht Kräfte gäbe, die all das aus Macht- und Profitgründen bis dato erfolgreich verhindert hätten. Da wird dargelegt, warum UFOs keine Spinnerei und die meisten Kornkreise keine von Menschenhand gemachten, sondern von einer fremden außerirdischen Kraft geschaffene Phänomene darstellen. Da wird der Blick für Zusammenhänge von Machtspielen und geschichtlichen Hintergründen geöffnet, wie es der Mainstream noch nie vermochte. Der Mann der hinter dem Film steht heißt Foster Gamble; ein Spross der Gründerfamilie von Proctor & Gamble der sich nun als unabhängiger Filmemacher betätigte und die Finanzmittel, über die er kraft seiner Geburt verfügt, ganz toll einsetzte. Forster Gamble erklärt, dass er in den letzten zehn Jahren und eine große Geldsume darauf verwendet habe, nach den Gründen zu suchen, die die Menschheit als Ganzes davon abhält, auf diesem Planeten ein glückliches Leben zu führen. Die Suche führte ihn zu den verschiedendsten Experten, die im Film zu Wort kommen. Ich kann euch den ca. 120 Minuten langen Film nur ans Herz legen. Bei Youtube war er mal aufrufbar, ist aber dort wieder verschwunden. Ich gebe nachfolgend eine andere Adresse an, wo ihr ihn euch anschauen könnt.

http://mediathek.viciente.at/2011/11/thrive-what-on-earth-will-it%EF%BB%BF-take-deutsch/

Hier stelle ich den Trailer direkt rein:

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Braungas – Energie aus Wasser

9. Dezember 2011
HHO Workshop Screenshot vom Youtube Video

HHO Workshop Screenshot vom Youtube Video - Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=loDtI2c8LXw

Letztens kam ich über einen Link bei Facebook zu dem Vergnügen, ein Workshopvideo zur Herstellung von Braungas bei Youtube zu verfolgen. Braungas (HHO), auch Knallgas genannt, wird bei Wikipedia wie folgt definiert:
„Knallgas, im englischem Sprachraum auch Oxyhydrogen genannt, ist eine detonationsfähige Mischung von gasförmigem Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2). Beim Kontakt mit offenem Feuer (Glut oder Funken) erfolgt die sogenannte Knallgasreaktion. In Luft unter atmosphärischem Druck muss der Volumenanteil des Wasserstoffs dabei zwischen 4 und 77 % liegen. Werden diese Grenzwerte unter- bzw. überschritten, kommt es nicht mehr zu einer Explosion/Detonation. Bei einer kontrollierten Verbrennung kommt es zu einer Knallgasflamme.“
Wenn man nun etwas von Explosionen liest, könnte man jetzt natürlich schlussfolgern, dass das gefährlich ist. Jedoch kann man das Braungas, wie selbst bei Wikipedia beschrieben wird, durch eine kontrollierte Verbrennung nutzbar machen. Die Frage steht natürlich: Wie soll das gehen? Zunächst einmal wird das Verfahren zur Herstellung von Braungas bei Wikipedia wie folgt beschrieben:
„Knallgas lässt sich durch die Wasserelektrolyse, also der elektrolytische Zersetzung von Wasser (H2O) oder durch die thermische Zersetzung von Wasser herstellen. Die thermische Zersetzung von Wasser erfordert Temperaturen oberhalb von 2500 °C. Bei der Wasserelektrolyse erfolgt die Aufspaltung mit Hilfe von elektrischem Strom. Die Elektroden tauchen in Wasser ein, das durch die Zugabe von etwas Säure, bevorzugt Schwefelsäure oder Lauge, elektrisch leitfähiger gemacht wurde. Auch die Verwendung von Kochsalz als Elektrolyt ist möglich, wobei je nach verwendeten Elektroden und Stromdichte neben bzw. anstatt Sauerstoff auch Chlor entsteht.“
Das klingt höchst kompliziert und vor allem scheint dieses Verfahren für Otto-Normal-Verbraucher nicht durchführbar. Jedoch weit gefehlt. Das oben beschriebene Verfahren ist nicht das Verfahren, was eine anwendbare praktikable Herstellung von Braungas wiedergibt. Auf der Grundlage von technischen Beschreibungen der australischen Seite panaceauniversity.org  haben sich nun findige Tüftler aus Deutschland und der Schweiz zusammengefunden und die seit Jahrzehnten im Verborgenen entwickelte Technologie zur Herstellung und Nutzung von Braungas in eine Apparatur umgesetzt, welche mit relativ wenig Materialien von Bastlern selbst hergestellt werden kann. Kaum zu glauben aber wahr. Als ich das Video sah, musste ich mich erst mal setzen. Die Energiewertigkeit von Braungas ist äußerst verblüffend. Noch verblüffender, dass im Wesentlichen Wasser als Ausgangsstoff genutzt wird, um Braungas herzustellen. Im Video bringt der Vortragende Peter Salocher einen Kieselstein mit der Brennerflamme aus der entzündetes Braungas strömt zum Schmelzen. Das Video bedarf keiner großartigen Erläuterung … seht selbst und staunt:



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Das mexikanische Wunderding – EMDR Typ 2

26. November 2011
EMDR Typ2 nach Turtur Schaltplan Pulseantrieb mit Hallsensor

EMDR Typ2 nach Turtur Schaltplan Pulseantrieb mit Hallsensor

Im Nachgang zu meinem Artikel „Funktionsfähiger Engeriekonverter nach Turtur“ habe ich das Video, in dem eine kleine Energiemaschine gezeigt wird, welche ohne dauernde seperate Energieversorgung läuft und Strom produziert, zig mal angeschaut und analysiert. Eine Recherche ergab, dass der Erfinder aus Mexiko stammt. Prof. Dr. Turtur nahm Kontakt zu ihm auf und bat darum, dass er ihm einige Fragen beantworten möge. Die Antworten die der Mexikaner gab, der seinen wahren Namen nicht nannte, waren ausweichend und abwimmelnd. Es hatte den Eindruck, als wolle er nicht noch mehr Staub aufwirbeln als es sein Video schon getan hatte. Mittlerweile ist das Video aus seinem Kanal bei Youtube verschwunden. Gott sei Dank hatten es schon andere User bei Youtube eingestellt, so dass uns das Video erhalten blieb. Die große Frage bestand dahingehend, wie das Ding geschaltet war. Wenn man das Video Stück für Stück analysiert, kann man in etwa erkennen, worin das Geheimnis der Funktionsweise der Apparatur besteht. Ich selbst bin zu der Ansicht gekommen, dass ein Hallsensor das Herzstück des Systems bildet, welcher ähnlich einem menschlichen Herzen den Taktschlag von Energiezufuhr (Pulsesequenz) und Energieproduktion (Generatorsequenz) bestimmt. Nachfolgend stelle ich das Analysemosaik des Videos zur allgemeinen Ansicht zur Verfügung.

Screenshots des mexikanischen Videos vom EMDR Typ 2 analysiert

Screenshots des mexikanischen Videos vom EMDR Typ 2 analysiert

Die Bauteile, die ich im Video erkennen konnte, habe ich in den Schaltplan eingefügt (zuzüglich eines Schalters, der mir sinnvoll erschien). Zur allgemeinen Erinnerung stelle ich auch noch einmal das Video ein, dass zwischenzeitlich als besonders bemerkenswert hervorgehoben werden sollte.

Ich kann nicht mit Sicherheit behaupten, dass meine Interpretation des mexikanischen Wunderdings die richtige Lösung darstellt,  jedoch denke ich, dass man sie ausprobieren sollte. Sollte es wirklich so einfach sein, dann wäre es wie der sprichwörtliche Wald, den man vor lauter Bäumen nicht gesehen hat.

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Projekt EMDR Konverter

10. November 2011
EMDR Seitenansicht geschlossene KonstruktionIm Anschluss an meinen Artikel „Funktionsfähiger Nullpunktkonverter nach Turtur“ habe ich zusammen mit Freunden der Facebookgruppe „Freier autarker Strom für alle“ das Prinzip des gezeigten Konverters, der nach dem Elektromechanischen Doppelresonanzprinzip (EDMR) nach Prof. Turtur funktionieren soll, zu ergründen gesucht. So kamen wir dahinter, wie der genannte Typ 1 funktionieren könnte. Klaus Lohfing-Blanke gab den entscheidenden Hinweis, dass es sich bei dem benutzten Magneten um einen diametralen Magneten handelt, der durch seine Drehbewegung permanent den Nullpunkt – eher eine Nulllinie – der Polarisierungen mit hoher Geschwindigkeit an den Spulen vorbeiführt. Klaus Jürgen Kalaene konnte die Schaltung der Sekundärschaltung unter Einbeziehung meiner Idee, Piezoscheiben zur Verstärkung der Energie auszunutzen, optimieren. Unter Hinzusetzung eigener Betrachtungen kam es zur Erarbeitung eines eigenen Entwurfes für einen Prototypen, welcher bei Facebook schon veröffentlicht wurde. Gezeigt werden die Konstruktionszeichnungen und Schaltpläne des EMDR Typ 1. Markant ist, dass es zwei getrennte Schaltkreise gibt, wobei der Primärschaltkreis den Antrieb über ein Pulsen gewährleisten und der Sekundärschaltkreis das Laden der Batterie sicherstellen soll. Ziel ist es, einen Prototypen zu bauen, bei dem mehr Energie für das Laden der Batterie erzeugt wird, als für den Antrieb benötigt wird. Ich habe den EMDR auf dem Papier fertig entworfen und dafür eine Woche geistige Arbeit in meinem Urlaub investiert. Der Nachbau ist erwünscht, wobei eine kommerzielle Nutzung untersagt ist (auch das Anmelden von Patenten ist untersagt)! Eine Materialliste mit wird folgen.

Nachtrag vom 11.01.2012:

Das ist vorläufig das Ergebnis von einigen Wochen Arbeit von Klaus Lohfing-Blanke und mir. Danke an Klaus, für sein hervorragendes handwerkliches Geschick. Das Teil lief am 31.12.2011 früh um 5 Uhr nach dem ich einen Fehler in der Schaltung an der Motorspule entdeckt hatte (eine Innenwindung statt Außenwindung musste angeschlossen werden) mit Schalfmützentempo bei nur einer Batterie und kam nicht zum Laufen (wir haben zunächst nur den Antriebsschaltkreis getestet). Dann habe ich zwei Batterien in Reihe geschalten und dann lief er ganz schnell an, wo ich gar nicht viel Drehanschub benötigte.  Allerdings lief er nur ca. fünf Minuten, dann räucherte der Transistor ab (er wurde heiß). Das bedeutet wohl, dass das Schaltteil für die Leistung falsch bestimmt wurde und möglicherweise hält der Transistor zwar die 24 Volt Gleichspannung der Batterien (er hält Sperrspannungen von 100 Volt) aus, aber nicht noch die zusätzlich in den Motorspulen induzierte Wechselspannung.

Nachtrag vom 15.01.2012 – Er läuft …. 25 Volt rein …. 75 Volt raus!

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende … Unser Vision Blue Energy EMDR Magnetmotorgenerator Typ 1 läuft …
Eingangsspannung (Gleichspannnung) 25 Volt (zwei BleiVlies-Akkus gekoppelt) am Ausgang haben wir das System bei 73 bis 75 Volt Gleichspannung stabil. Wir haben auch die Stromstärke mit einer Stromzange gemessen, die aber bestimmt nicht die Messungen in einem Elektroniklabor ersetzt. Je Generatorspule im Schwingkreis ca. 1,1 Ampere Wechselstrom. Je Antriebsspule (1mal Trigger… und einmal Motorspule) ca. 0,6 Ampere Gleichstrom. Der generierte Strom wird gleichgerichtet und mit einem ELKO gepuffert und geglättet. Die Schaltung ist so simpel, dass man Lachkrämpfe kriegen könnte. Der generierte Strom wird durch in Reihe mit den Generatorspulen geschaltete Piezoscheiben verstärkt. Zwei Abgreifpunkte führen den Wechselstrom dann zur Gleichrichterschaltung. Sodann haben wir die Generatorenspulen mit den Antriebsbatterien gekoppelt und mussten feststellen, dass das System ohne Drehzahl zu verlieren, stabil weiterlief. Wir konnten noch nicht klären ob damit ein Selbstläufer entstanden ist. Auch müssen wir das System noch verbessern, denn die Schwungscheibe hat eine leichte Unwucht und die geht auf das Rillenkugellager. Die Mechanik muss noch verbessert werden um Reibungsverluste abzubauen. Ein Anfang ist aber gemacht und meines Erachtens ist bei dem System das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

Herzstück des Gerätes ist ein diametral gepolter Magnet, der durch seine axiale Eigendrehung ein Torusförmiges Magnetfeld erzeugt, das zusammen mit den Spulen, den Spulenkernen aus Ferrit und den mit den Generatorspulen in Reihe geschalteten Piezoscheiben einen Schwingkreis bildet, der das System quasi hochschwingt. Offenbar ensteht bei diesem Prozess nicht nur bekannte Energieform wie Wechselstrom sondern auch sog. Radiant Energie (abgegriffene Raumenergie) die dem von Prof. Dr. Turtur entdeckten Prinzip folgt. Sie wird unter anderen auch von den Bedini Energizern zum schnellen Laden von mehreren Batterien genutzt wobei nur eine Batterie als Primärbatterie benötigt wird. Zur Bedeutung des Torus lest bitte diesen Artikel Thrive – Ein Film der Augen öffnet .

John Bedini hat diese Energie bereits mit seinen Energizern abgeschöpft und mit seinen Geräten erfolgreich Autobatterien geladen, wobei mit einer Batterie eine ganze Serie von Batterien gleichzeitig geladen werden konnte.

Radiant Energy …
„Um das neue Denken zu verstehen, das hinter diesem Energiekonzept steht, muss man gewillt sein, sich ungewöhnlichen Aussagen Bedinis zu öffnen, wie: „Raumenergie [„radiant energy“] ist völlig anders geartet, und dasselbe gilt für magnetische Energie“, oder „der Magnet hat ein Raumfeld, das in keinem Lehrbuch beschrieben wird. Um einen Magneten fließt Energie“ und „Sie brauchen keinen Strom, um Batterien zu laden oder Magnetmotoren zu betreiben.“
Elektronenfluss, also normaler elektrischer Strom vom Motor zu den Batterien ist im entscheidenden Teil von Bedinis System nicht einmal erwünscht. Stattdessen werden die Batterieplatten durch, wie er es nennt, „negative“ Energie geladen – Energie aus dem Vakuum. Der Energiefluss aus dem Vakuum in den Schaltkreis wird ausgelöst durch kurze Impulse, die aus reinem Potential bestehen – sogenannte Spannungsspitzen, die vom Motor durch den Draht geleitet werden. Auf der Website der Firma Renaissance Charge wird die Technologie kurz als „die Nutzung starker, unidirektionaler Impulse“ beschrieben, „um Batterien aller Größen zu laden.“ Ein Ingenieur, den ich auf der Konferenz traf, erklärte mir, dass bei Bedinis Ladegeräten alle batterieladenden Schaltkreise beim Ladevorgang entkoppelt seien,
während die primäre Batterie mit der Spule verbunden bleibt. „Es ist eine Art asynchroner Lademodus“, sagte er, und erklärte weiter, dass ein Magnetfeld in den Spulen entsteht und dann wieder zusammenbricht.“ Zitat Ende – aus Jeane Manning – Bedini: Technologie der Zunkunft

 http://potentialtec.com/Nex33_Manning_Bedini-Technologie.pdf 

Der Aufbau des VISIONBLUE EMDR MAGNETMOTORGENERATORS so wie er gebaut und getestet wurde in der Seitenansicht :

Folgende Schaltkreise wurden erfolgreich gestestet:


EMDR Konverter – Typ 1 – Zeichnungen und Schaltpläne


Die aktualisierte Material- und Teileliste (Stand 21.01.2012) ist nunmehr fertig und kann über folgenden Link aufgerufen werden:

Teileliste – Konstruktionszeichnungen und Schaltpläne Stand 21.01.2012

Zwei fehlende Komponenten wurde aufgenommen und ein Tipp mit Links eingefügt (Stichwort Batterien).

Die Teilenummern sind in Funktionsskizzen angegeben, damit ihr die Teile besser zuordnen könnt!

ACHTUNG! Bitte beachtet, dass die Zusammenstellung der Teile und die Modifikationen, zum Beispiel der Spulenwindungen in den Schaltplänen und die Stärke der Spulendrähte, nur Empfehlungen darstellen. Um eine optimale Induktion zu erzielen, bedarf es einiger Tests.

Wer unsere Arbeit und unsere Forschung unterstützen möchte, kann uns seine Spende über

zukommen lassen. Bitte Button oben „Geld senden“ anklicken und an veruslux@googlemail.com abschicken – Micropayment (1 bis 2 EURO) würde uns sehr helfen – wir werden das Geld ausschließlich für die Weiterentwicklung des Systems einsetzen. Danke!

Rechtlicher Hinweis:
Sämtliche Rechte an den Inhalten der in vorstehendem Artikel beschriebenen Technologie liegen, soweit nicht anders vermerkt, bei Jens Vogler (für die Teileliste und den konstruktiven Aufbau auch bei Klaus Lohfing-Blanke und für Elemente der Schaltpläne bei Klaus Jürgen Kalaene). Wiedergabe und Weitergabe von Inhalten dieser Website und Verweise darauf sind nur unter der Voraussetzung gestattet, dass sowohl der Urheber, die Quelle als auch die Internet-Adresse genannt werden. Bei avisierter kommerzieller Nutzung muss ein schriftliches Einverständnis des Autors und der Urheber vorliegen. Das Anmelden von Patenten und Markenrechten, welche die oben stehende Funktionsbeschreibung im Kontext wiedergeben oder berühren, ist hiermit untersagt! Die gesamte Entwicklung des Systems ist als „open source“ vorgesehen, daher werden alle Erkenntnisse, die wir bei seiner Entwicklung gewinnen, hier veröffentlicht. Weiterentwicklungen sind willkommen, wenn sich der Verwender an das „open source“ Prinzip hält und alle seine Weiterentwicklungen der Allgemeinheit durch Publikationen kostenfrei zur Verfügung stellt und darauf verzichtet, für diese Patente anzumelden. Das Urheberrecht der o.g. Entwickler und Urheber bleibt in jedem Falle unberührt.  Bei Fragen oder zur Erhebung von Einwendungen schicke man mir eine Nachricht per Mail oder wende sich schriftlich oder per Fax an meinen Zustellungsbevollmächtigten, Herrn Rechtsanwalt Kühne in Magdeburg (Siehe Impressum).


Funktionsfähiger Nullpunktenergiekonverter nach Turtur

23. Oktober 2011
EMDR Generator nach Prof. Dr. Turtur Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=iTIHqAi_FC4

EMDR Generator nach Prof. Dr. Turtur Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=iTIHqAi_FC4

Als ich die neueste DVR-Info (Mitgliederinformation der Deutschen Vereinigung für Raumenergie e.V.) aus dem Postkasten nahm und darin blätterte, staunte ich nicht schlecht, als ich dort eine kurze Mitteilung von Prof. Dr. Claus Turtur zu lesen bekam. So schrieb Prof. Turtur am  6. Oktober 2011 „Liebe Freunde, es sieht so aus, als ob es jemand geschafft hat, meinen EMDR aufzubauen: (hier war ein Link zu Youtube abgedruckt – ich habe das Video unten direkt verknüpft- siehe unten) Herzliche Grüße von Claus Turtur“. Nun rief ich Youtube in meinem Browser auf und schaute mir die beiden Videos an. Dort wird eine kleine Apparatur gezeigt, die bei ca. 7.000 Umdrehungen pro Minute an die 70 Volt Spannung erzeugt. Während man im ersten Video erkennt, dass das Gerät von einer kleinen Batterie gespeist wird, zeigt das zweite Video fast die selbe Apparatur mit kleinen Unterschieden. Neben der Nebensächlichkeit, dass der Apparat im zweiten Video etwas kürzer ist, sind dort die Klemmfedern für die Batterie nicht mehr vorhanden. Statt dessen sitzt nun ein Kondensator seitlich am Träger von dem Spannungskabel ausgehen. Das Erstaunlichste wird dann im zweiten Video selbst gezeigt, der Kondensator wird kurz an eine Batterie angeklemmt und aufgeladen. Dann wird die Batterie wieder abgeklemmt und das System an einem Schwungrad mit einem kleinen Akkuschrauber in Gang gesetzt und auf  Touren gebracht. Und das Ding läuft ohne weitere externe Energiezufuhr und wirft auch noch so viel Strom ab, dass man eine LED-Kette damit speisen kann. Da das Video an einem Stück läuft (keine Schnitte) und das kleine Ding auch völlig selbstständig über den Tisch wandert, kann man erkennen, dass es seine Antriebsenergie selbst produziert, nachdem es einmal kurz Starterenergie über den Kondensator bekommen hat. Es handelt sich um einen Nullpunktenergiekonverter, welcher mutmaßlich nach dem von Prof. Dr. Claus Turtur beschriebenen Elektromechanischen Doppelresonanzprinzip (EDMR) funktioniert. Einstweilen rätseln die Gruppenmitglieder einschlägiger Freie Energie Gruppen bei Facebook, wer der Tüftler ist, der das Ding gebaut hat und welche einzelnen Bestandteile es hat. Meiner Analyse nach sind bei Typ 2 folgende Elemente vorhanden:

1. Ständer und Plexisglasscheiben als Zwischenebenen
2. Zwei Spulen mutmaßlich jeweils doppelt (bifilär) gewickelt
3. Rotorachse mit Schwungrad unten und diametralem Neodymmagneten (Zylinder) oben
4. seitlich Kondensator mit Ladeleitung eingehend und Zuleitungen zu den Spulen sowie Transistor (mutmaßlich NPN)
5. oben am Stator (runde Plexiglasscheibe) vier Gleichrichterdioden die über eine einfache Brückengleichrichterschaltung gekoppelt sind
6. ein Flachkondensator (sog. Folienkondensator)

Die Unterschiede der beiden Typen der Apparatur erkennt man sehr schön an den nachfolgenden Screenshots:

EMDR-Generator Gegenüberstellung Typ1 und Typ 2
EMDR-Generator Gegenüberstellung Typ1 und Typ 2

Einstweilen dürfte an Hand nachfolgenden Schaltplans (den ich einem anderen Video mit einer ähnlichen Apparatur entnommen und mit Erläuterungen ergänzt habe) klar sein, wie Typ 1 funktioniert:

Bei Typ 2 wird noch gerätselt wie die Schaltung konkret aussieht. Aber selbst Typ 1 ist ausbaufähig um daraus einen Dauerläufer zu machen. Dann müsste man nämlich nur einen der Wechselstromausgänge (siehe Schaltplan) nach Gleichrichtung in Gleichstrom zum Laden des Akkus verwenden, der den Strom liefert. Den anderen Ausgang nimmt man nach Gleichrichtung für einen Stromverbraucher (z.B. LED). Im Übrigen könnte man wohl noch mehr Spulen um den diametrischen Magneten positionieren, die für die Stromerzeugung (weitere AC = Wechselstromausgänge) aber nur einfach gewickelt sein müssten.

Nun will ich euch aber nicht weiter auf die Folter spannen und zeige nachfolgend die Videos, erst EMDR Typ 1 mit Batterie und dann EMDR Typ 2:

Wie würde Mr. Spock sagen?: „Faszinierend!“

Nachtrag vom 15.01.2012

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende … Unser Vision Blue Energy EMDR Magnetmotorgenerator Typ 1 läuft …
Eingangsspannung (Gleichspannnung) 25 Volt (zwei BleiVlies-Akkus gekoppelt) am Ausgang haben wir das System bei 73 bis 75 Volt Gleichspannung stabil. Wir haben auch die Stromstärke mit einer Stromzange gemessen, die aber bestimmt nicht die Messungen in einem Elektroniklabor ersetzt. Je Generatorspule im Schwingkreis ca. 1,1 Ampere Wechselstrom. Je Antriebsspule (1mal Trigger… und einmal Motorspule) ca. 0,6 Ampere Gleichstrom. Der generierte Strom wird gleichgerichtet und mit einem ELKO gepuffert und geglättet. Die Schaltung ist so simpel, dass man Lachkrämpfe kriegen könnte. Der generierte Strom wird durch in Reihe mit den Generatorspulen geschaltete Piezoscheiben verstärkt. Zwei Abgreifpunkte führen den Wechselstrom dann zur Gleichrichterschaltung. Sodann haben wir die Generatorenspulen mit den Antriebsbatterien gekoppelt und mussten feststellen, dass das System ohne Drehzahl zu verlieren, stabil weiterlief. Wir konnten noch nicht klären ob damit ein Selbstläufer entstanden ist. Auch müssen wir das System noch verbessern, denn die Schwungscheibe hat eine leichte Unwucht und die geht auf das Rillenkugellager. Die Mechanik muss noch verbessert werden um Reibungsverluste abzubauen. Ein Anfang ist aber gemacht und meines Erachtens ist bei dem System das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.

Herzstück des Gerätes ist ein diametral gepolter Magnet, der durch seine axiale Eigendrehung ein Torusförmiges Magnetfeld erzeugt, das zusammen mit den Spulen, den Spulenkernen aus Ferrit und den mit den Generatorspulen in Reihe geschalteten Piezoscheiben einen Schwingkreis bildet, der das System quasi hochschwingt. Offenbar ensteht bei diesem Prozess nicht nur bekannte Energieform wie Wechselstrom sondern auch sog. Radiant Energie (abgegriffene Raumenergie) die dem von Prof. Dr. Turtur entdeckten Prinzip folgt. Sie wird unter anderen auch von den Bedini Energizern zum schnellen Laden von mehreren Batterien genutzt wobei nur eine Batterie als Primärbatterie benötigt wird. Zur Bedeutung des Torus lest bitte diesen Artikel Thrive – Ein Film der Augen öffnet .

Weiteres zu unserem eigenem EMDR Projekt …  hier erfahrt Ihr wie wir das Ding gebaut haben!

Rechtlicher Hinweis:
Alle Bild- und Text-Informationen dienen lediglich der Berichterstattung und nicht der Verwertung im Sinne des Marken- und Urheberrechtes.


Arena – Die Welt unter dem Brennglas

1. Oktober 2011
Cover der amerikanischen Originalausgabe "Under the Dome"

Cover der amerikanischen Originalausgabe "Under the Dome"

Ich bin gerade mit dem Hören des 1250 Seiten Werkes „Die Arena“ von Stephen King, in der ungekürzten Hörbuchfassung 41 Stunden und 10 Minuten, fertig geworden. Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck dieses epischen Werkes, in welchem uns der Autor mit einer unfassbaren Tiefgründigkeit und Eindringlichkeit die multiple Vielfalt menschlicher Eigenschaften vor Augen führt. Mit schneidender Präzision zeichnet King die Polarisierung absoluter Extreme, welche von abgrundtiefer Perversion, kalter Grausamkeit, boshafter Demagogie bis zu menschlicher Solidarität, unbeugsamer Freundschaft und vollkommener Liebe alle Spektralfarben humanoider Charakteristika reicht.

Worum geht es:
Eines Morgens im Oktober kracht entlang der Gemeindegrenze der amerikanischen Kleinstadt Chester’s Mill im Bundesstaat Maine ein kuppelförmiges Kraftfeld hernieder. Von einer Sekunde auf die andere kommt niemand und nichts mehr über die Gemeindegrenzen. Die Supermacht USA ist für diesen Teil ihres Staatsgebietes ausgesperrt und für die ca. 2000 Einwohner generiert sich die Kuppel in ein überdimensionales Terrarium. Die unsichtbare Barriere erweist sich als unzerstörbar und ist nur durchlässig für kleinste Teilchen auf molekularer Ebene.

Während die US-Administration nicht ganz uneigennützig bestrebt ist, hinter das Geheimnis des phänomenalen Kraftfeldes zu gelangen und mehrmals erfolglose  Versuche unternimmt, die Kuppel zu durchdringen, bilden sich in ihrem Inneren schnell zwei Lager aus. Zum Einen ist da der hochgradig korrupte zweite Stadtverordnete „Big Jim“ Rennie, der seine Chance gekommen sieht, „mit Gottes Hilfe“ zu wahrer Größe aufzusteigen (und nebenbei seine höchst umtriebigen Drogengeschäfte zu vertuschen) und dabei auf die Hilfe „gesetzestreuer Bürger“, die sich als Kriminelle, Psychopaten, Perverslinge und Sadisten unterschiedlichster Couleur entpuppen, zurückgreifen kann. Auf der anderen Seite steht der Irak-Veteran und Grillkoch Dale „Barby“ Barbara, der von der Army reaktiviert und vom Präsidenten zum Colonel und Kommandanten der isolierten Kleinstadt ernannt wird. Big Jims widersetzt sich dem Dekret des Präsidenten und intrigiert gegen Barby. Letzterer bekommt derweil Hinweise von der Witwe des an der Kuppel verstorbenen alten Sheriffs Perkins, der gegen Big Jim ermittelt und umfangreiches Beweismaterial gesammelt hatte. Barby organisiert zusammen mit der ortsansässigen Reporterin Julia Shumway den Widerstand gegen Big Jims Machenschaften. Als der zweite Stadtverordnete Rennie Colonel Barbara vier Morde in die Schuhe schiebt und es ihm gelingt Barby verhaften zu lassen und einzusperren, eskaliert die Situation. Immer mehr zeigt es sich, dass unter der Kuppel alle Gesetze der „zivilisierten Welt“ außer Kraft gesetzt sind und durch Rennies diktatorisch, demagogische Regieführung Polizeiwillkür und ständige Angst die Oberhand gewinnen.

Big Jim meint, die Lage unter Kontrolle zu haben und richtet sich bereits auf eine lange Zeit „glorreicher Führung“ ein. Jedoch gelingt Colonel Barby und dem inzwischen ebenfalls inhaftierten medizinischen Assistenten Rusty Everett mit Hilfe anderer Einwohner die Flucht aus den Polizeizellen. Außerdem erweisen sich nicht nur seine erklärten Feinde sondern auch einige ehemals treue Vasallen als aufmüpfig. Sein Chefdrogenkocher „Der Chef“ Phil Bushey und der leicht beeinflussbare erste Stadtverordnete Andy Sanders, der sich wegen des tödlichen Unfalls seiner Frau und der Ermordung seiner Tochter mit Selbstmordgedanken trug, verschanzen sich schwerbewaffnet und schwer bekifft in dem als kirchlichen Radiosender WCIK  getarnten Drogenlabor und bilden zusammen „Gottes Armee“ die ihr Kiffer-Paradies gegen Big Jim und seine Polizeischergen bis zum Tode verteidigen wollen.  Big Jim, der sein Drogenkartell Colonel Barby in die Schuhe schieben will, fürchtet um seine Tarnung und schickt einen Trupp von halbstarken, unausgebildeten Hilfs-Debuties, die unter dem Kommando des inkompetenten neuen Sheriffs Peter Randolph stehen. Es kommt wie es kommen muss. Der kirchliche Radiosender ist von „Chef“ Bushey vorsorglich mit Sprengstoff verkabelt worden und birgt darüber hinaus tausende von Litern Propan in Tanks, welche von Big Jims Drogenorganisation für die Drogenherstellung aus den öffentlichen Einrichtungen der Stadt entwendet worden waren.  Weil sie die hoch motivierten, mit Drogen aufgeputschten „Vollstrecker Gottes“ völlig unterschätzt hatten werden beim ersten Angriff fast alle Hilfs-Debuties und der Sheriff getötet. Zwei Mitglieder von Big Jims „Heimatarmee“ überleben unverletzt und wagen einen zweiten Angriff, den sie geschickter ausführen. Es gelingt ihnen den „Chef“ und Sanders in die Enge zu treiben und zu verwunden. Mit letzter Kraft schaffen es die „Gotteskrieger“ jedoch, die Fernbedienung für die Sprengsätze zu zünden und so nimmt die Apokalypse ihren Lauf.

Nach der katastrophalen Explosion des Drogenlabors, vernichtet eine gewaltige – innerhalb der Kuppel entlangrollende – Feuerwalze fast die gesamte Kleinstadt und tötet die meisten Einwohner. Nur 140 Menschen, die sich in dem Gebiet aufhielten, wo die Feuerwand nicht wütete, überleben zunächst. Da durch das gewaltige Feuer fast der gesamte Sauerstoff innerhalb der Kuppel verlustig ging und sich die Atmosphäre in ein äußerst giftiges Gemisch verwandelt hatte, starben in der Folge weitere Menschen und die Zahl der Überlebenden schrumpfte auf 30 Menschen. Diese konnten sich rechtzeitig zu einem Abschnitt der Kuppelwand retten, an dem die Army auf Barby’s vorsorgliche Bitte hin große Industrieventilatoren aufgestellt hatte. Deren enormer Luftzug sorgt dafür, dass ein leichter Luftstrom durch die Kuppelwände diffundiert, welcher die letzten Überlebenden zwar vor dem sofortigen Erstickungstot, jedoch nicht vor der langsamen Vergiftung rettet.

Big Jim, der derweil  zusammen mit seinem Gehilfen Carter Thibodeau im Atombunker unter dem Rathaus das Inferno überlebt hatte, tötet  schließlich im Überlebenskampf um die für das Notstromaggregat und den Luftfilter wichtigen letzten Propangasflaschen seinen treuen „Adjutanten“. Als Rennie, von den Geistern der von ihm ermordeten Menschen getrieben, den Bunker verlässt, erstickt er an der giftigen Atmosphäre.

ACHTUNG: Wer das Buch noch nicht gelesen hat und sich die Spannung erhalten will, sollte den folgenden blau markierten Absatz beim Lesen überspringen!
Colonel Barbara und Julia Shumway, finden heraus, was die Kuppel wirklich ist: Sie wurde von merkwürdigen außerirdischen Wesen aus einer anderen Dimension geschaffen und dient ihnen als eine Art Schneekugel über welche sie das Verhalten dieser komischen menschlichen Wesen in dem abgegrenzten Areal beobachten. Dabei sind die Menschen von Chester’s Mill für sie genau das selbe wie Ameisen, welche von bösartigen kleinen Jungs mit Brenngläsern verbrannt werden. Als Julia und Barby das begreifen, versuchen sie, zu diesen Wesen Kontakt aufzunehmen. Mit letzter Kraft gelingt es Julia, ihnen zu vermitteln, dass die Menschen unter der Kuppel denkende und fühlende Geschöpfe sind. Buchstäblich in letzter Sekunde steigt die Kuppel in den Himmel auf und die wenigen Überlebenden sind gerettet.

Die ergreifende Geschichte vermittelt eine eindeutige Botschaft: Wir Menschen sollten pfleglich mit unserem Planeten umgehen und uns von Selbstsucht, Machtgeilheit, Geldgier und Egoismus trennen. Stephen King versteht es vortrefflich den Leser/Hörer zu fesseln, indem er in die Gedankenwelt der unterschiedlichsten Protagonisten Einblicke gewährt und so ein Bild zeichnet, das uns zum Umdenken bewegen soll. In einem Interview erläuterte der Autor die Hintergründe für das Schreiben seines Werkes:

„Von Anfang an sah ich es als eine Chance, über die ernsten ökologischen Probleme zu schreiben, denen wir uns heute gegenübersehen. Es ist eine Tatsache, dass wir alle unter der Kuppel leben. Wir haben diese kleine blaue Welt, die wir alle aus dem All gesehen haben, und es sieht so aus als sei das alles, was es gibt. Es ist eine natürliche allegorische Situation, ohne dass man den Leser mit dem Kopf draufstoßen müsste.“ (Quelle: http://wiki.stephen-king.de/index.php/Die_Arena)

Und Recht hat er, denn wir Menschen sollten damit aufhören, uns zu benehmen, als könnten wir einen neuen Planeten aus dem Ersatzteillager holen, nachdem wir den alten Planeten soweit zerstört haben, dass uns die buchstäbliche Luft zum Atmen ausgeht.

Mein Fazit: Unbedingt empfehlenswert!

Und hier kannst du das Buch kaufen.

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Der Plan des Lebens

18. September 2011
Filmplakat "Der Plan" von Universal Pictures

Filmplakat "Der Plan" von Universal Pictures

Stell dir vor, dein Leben läuft nach einem Drehbuch wie ein Film ab. Du bist wie ein Schauspieler, aber im Gegensatz zu denen, die sich vor der Kamera in bestimmten Posen postieren und vorgebene Sätze herplappern, bist du dir gar nicht darüber bewusst, dass dein Leben nach einem Drehbuch läuft. Hast du nicht manchmal auch das Gefühl, dass alles schief läuft, wenn du etwas Bestimmtes willst und dann wieder alles wie von selbst geht, wenn du dich anders entscheidest? Ist es dir schon mal passiert, dass du deinen Autoschlüssel vermisst hast, du fluchend überall suchtest, unter dem Bett, im Kleiderschrank und ihn dann an einer Stelle fandest, wo du schon gesucht hattest und wo man ihn hätte gar nicht übersehen können? Du kamst natürlich zu spät, und das wurde noch schlimmer weil die Straße gesperrt war. Und dann erfuhrst du, dass just zu der Zeit, wenn du wie immer am Morgen an der Stelle am Ortsausgangsschild vorbeigefahren warst, genau dort ein schlimmer Verkehrsunfall passiert war. Ein wirklich schlimmer Unfall mit vielen Toten. Und in diesem Augenblick läuft es dir kalt den Rücken runter! Zufall? Glück? Mitnichten! Tief in deinem Inneren weist du, dass das kein Zufall war. Aber du glaubst doch an diese Dinge nicht! Du bist Realist! Und doch war der Autoschlüssel zunächst wie vom Erdboden verschluckt und lag dann unübersehbar plötzlich auf dem Boden im Flur. Da du allein lebst und auch kein Haustier ala Katze oder Hund hälst, konnte auch niemand das verdammte Ding weggelegt haben. Was also um alles in der Welt war da passiert?

Ich sage es dir … es stand nicht in deinem Plan, dass du an diesem Tag sterben solltest. Da du sonst immer pedantisch exakt zur selben Zeit die selbe Stelle passiertest und dies heute wieder passiert wäre, musste etwas geschehen, was dich aus deinem Zeitplan brachte. Tja, bleibt da nur der „Trick“ mit dem Autoschlüssel! Wie geht das? Ach komm schon … es war alles nur Einbildung und du hast das Ding schlichtweg übersehen! Okay … sei es so, du sollst ja auch gar nicht mitbekommen, dass da im Hintergrund immer ein paar Helfer wirken, die du vor dem Eintritt in dieses Leben selbst beauftragt hattest.

Neulich kaufte ich mir eine DVD die den Titel „Der Plan“ trägt. Hauptdarsteller ist Matt Damon, der den jungen aufstrebenden Politiker David Norris spielt, welcher für einen Senatssitz des Staates New York kandidiert. David lag in den Umfragen deutlich vor seinem Gegenkandidaten, als ihm am Wahltag eine Schlagzeile und ein Foto in der New York Post zum Verhängnis wurde, die ein großes Bild seines nackten Hintern zeigte, welches bei einer Junggesellenparty mit Freunden aufgenommen worden war. David verliert die Wahl. Als er auf der Herrentoilette noch mal seine Rede durchgeht, mit welcher er vor seinen Anhängern seine Niederlage eingestehen wollte, trifft er eine schöne, unbekannte Frau. Es funkt sofort und sie gibt ihm mehrere Ratschläge und inspiriert ihn zu einer Rede, die als seine beste Rede durch die Medien geht. Nun, sein Treffen mit jener Frau namens Elise war kein Zufall sondern stand im Plan seines Lebens, denn sie brachte ihn wieder auf Kurs, bei der nächsten Wahl wieder zu kandidieren. Nicht im Plan stand, dass sich David und Elise wiedersehen sollten oder sich gar verlieben. Als dies dennoch passierte, sahen sich seltsame Männer mit dunklen Anzügen und Hüten, welche sich als Beobachter im Hintergrund gehalten hatten, genötigt, einzugreifen. Sie kidnappten David und informierten ihn darüber, dass er sich an den Plan halten muss, den der „Vorsitzende“ für ihn geschrieben habe, in welchem Elise  nach dem Treffen auf der Herrentoilette des Hotels nicht mehr vorkommen würde. David bekommt die Information, dass er nicht frei über sein Leben bestimmen könne, denn wenn seine Entscheidungen dazu führten, dass vom Plan abgewichen würde, müssten die Männer von der „Planbehörde“ eingreifen. Natürlich findet sich David nicht damit ab, dass er die Liebe seines Lebens vergessen soll und macht sich planwidrig auf die Suche nach Elise. Ich möchte den Film hier nicht weiter auswalzen … nur soweit sei verraten, es gibt ein Happyend. Ein sehenswerter Film den du hier kaufen kannst.

Ausgehend von diesem durchaus interessanten Hollywoodstreifen stellt sich die Frage: Bestimmen wir frei über unser Leben oder ist dies nur eine Fiktion? Du wirst sofort denken: „Natürlich bin Herr meiner Entscheidungen und bestimme alles selbst!“ Jedoch deuten einige Umstände darauf hin, dass dem nicht ganz so ist. In meinem früheren Artikel „Der Lebensplan und die Gegensätzlichkeit“ hatte ich bereits ausgeführt, dass wir nichts realisieren können, was nicht in unserem Lebensplan steht. Und im Gegensatz zu dem Film „Der Plan“ hat nicht irgendein Vorsitzender den Plan geschrieben, sondern wir selbst haben vor unserer Inkarnation in unseren jetzigen Körper dies getan. Was dabei geschieht, und warum das so ist, hat Jonathan Klar in einem Prolog zu seinem Roman  “Regenbogenkönigin“ plastisch dargestellt:

„Nicht mehr lange, und sie wäre an der Reihe und würde die Gelegenheit haben, ihren Plan vor dem Hohen Rat zu verteidigen. Sie hatte ihren Entschluss gefasst, die nächste Reise anzutreten und keiner konnte sie mehr umstimmen … Vielleicht würde sie sich auf ihrer Reise an die Pracht und Lieblichkeit ihrer Heimat erinnern, vielleicht auch nicht. Sie hoffte jedenfalls, dass ihr ein Fünkchen Erinnerung blieb. Dieser Ort, der ihre Heimat war und es auch immer bleiben würde, war ein jedes Mal der Ausgangspunkt und das Ziel ihrer Reisen gewesen, von denen sie bereits die notwendige Anzahl hinter sich gebracht hatte, um den höchsten Grad der Weisheit zu erlangen. Sie müsste also gar nicht mehr fort von hier. Niemand könnte sie wegschicken, niemand ihr diesbezüglich Weisung erteilen. Die Gestandenen ihres neunten Hauses, die denselben hohen Grad wie sie innehatten, hatten mit Erstaunen reagiert, als sie ihnen von ihrer Absicht berichtete, dass sie nun eine weitere Reise unternehmen wollte. Wie kann man nur die Heimat verlassen und sich Unbewusstheit und Körperlichkeit freiwillig antun?
Vermutlich würden sie es nie verstehen, aber das rührte sie nicht. Es kam nur darauf an, dass der Hohe Rat ihren Entschluss und einen ihrer Reisepläne billigte. Vor sechs Mondzyklen hatte sie ihrer Seelenpartnerin ihre Absichten offenbart. Auch sie stammte aus dem neunten Haus. Sie kannten sich schon sehr lange, wenn man die Dauer dieser Bekanntschaft überhaupt in Zeiteinheiten messen konnte, denn so etwas wie Zeit existierte hier nicht. Sie ähnelten sich wie ein Ei dem Anderen und das nicht nur äußerlich sondern auch in ihren Neigungen und bei ihren Interessen. Nun, nach einer halben Ewigkeit gemeinsamer Zyklen würden sie für eine Weile durch die Existenz in unterschiedlichen Dimensionen getrennt sein. Nicht vollständig, denn ihre Seelenpartnerin würde ihr während eines Abschnittes ihrer Reise beistehen, die Verbindung zu ihr halten, ihr helfen und sie beraten. So war es vorgesehen. Ihre treue Freundin hatte ihre Entscheidung respektiert und sich auf ihre Bitte bereit erklärt, ihre Geistführerin zu sein. Jedoch mussten die geistigen Berater wechseln, weil auch die Lebensabschnitte mit ihren unterschiedlichen Anforderungen wechselten. Und so kam es, dass sie sich noch acht weitere geistige Berater erwählte, die alle aus ihrem Hause stammten.

Danach hatte sie sich für das Aufstellen ihres Reiseplanes neun Orientierungshelfer ausgesucht, wobei ein jeder dieser Helfer aus einem anderen Haus stammte, so dass in ihrer Planungsgruppe alle Häuser vertreten waren. So gab es das erste Haus der Anführer, das zweite Haus der Vermittler, das dritte Haus der Sprecher, das vierte Haus der Lehrer, das fünfte Haus der Abenteurer, das sechste Haus der Ernährer, das siebte Haus der Glaubenssucher, das achte Haus der Organisatoren und schließlich ihr eigenes: das neunte Haus der Menschenfreunde. Alle Orientierungshelfer waren Experten auf ihrem Gebiet und hatten bereits zahlreiche Reisen in die niederen Dimensionen hinter sich gebracht. In schier endlosen Zyklen diskutierten sie in einem kleinen Saal in der Gerechtigkeitshalle, umgeben von weißen Marmortischen und –bänken, unter Zuhilfename der verschiedensten visuellen Hilfsmittel, von Karten und zahllosen Büchern über den einen oder anderen Aspekt der jeweiligen Eigenschaft und Begabung, der in den Reiseplan aufzunehmen wäre. Jede Einzelheit war abzuwägen. Auf das Hauptthema ihrer Reise hatte sie sich schnell festgelegt. Da gab es für sie gar auch keinen Zweifel, war es doch der eigentliche Grund, warum sie die Reise in die niederen Dimensionen antreten wollte. Sie wollte die anspruchsvolle Schule des Lebens durchlaufen und dabei anderen Reisenden helfen, ihre eigenen Lebensprüfungen zu bestehen. So wurden für ihre Lebensreise auch die Täter und die Opfer ausgesucht, was nur durch Sichtung von unzähligen Bereitschaftserklärungen anderer Seelen erfolgen konnte, um diejenigen zu finden, die dem jeweiligen Zweck eines Lernprozesses am besten dienen konnten. Ihr war bewusst, dass die Freiwilligen, die sich als Täter zur Verfügung stellten, damit große Opfer brachten. Sie würden grausam sein, ihr physischen und psychischen Schmerz zufügen und sich damit selbst belasten. Sie würde durch die Grausamkeiten der Anderen mit der ganzen Härte des Lebens konfrontiert werden. Jedoch musste sie diese Unannehmlichkeiten, Gemeinheiten und Tragödien erleben, damit sie aus diesen Situationen lernen und durch die Art ihrer Bewältigung gestärkt aus ihnen hervor gehen könnte. All diese Erlebnisse würden ihr kostbare Erkenntnisse einbringen, die sie während ihres Daseins in der Heimat niemals gewinnen konnte. Natürlich würde es auch angenehme Abschnitte geben und ihr würden andere Reisende beistehen und ihr helfen, dieses harte Trainingslager des Lebens zu überstehen. Auch sie würde in mancher Hinsicht Täterin sein müssen, denn auch andere Reisende sollten durch ihre Handlungen lernen können. All das wurde vom Orientierungsteam abgewogen und diskutiert. Ihr Reiseplan musste überdies mit den Reiseplänen der Täter- und Opferseelen synchronisiert werden. Alle Lebensbegegnungen wurden akribisch genau geplant. Als es daran ging, die schwersten Schicksalsschläge zu bestimmen, traf sie auf den Widerstand ihrer Berater, denn in deren Augen schickte sie sich an, sich in einzelnen Etappen ihrer körperlichen Existenz zu viele Schwierigkeiten aufzubürden. So stritt sie mit ihnen auf ihre unvergleichlich galante Art und warf ihre Erfahrungen aus ihren früheren Reisen in die Waagschale. Zum Schluss gab es zwei Varianten ihres Reiseplanes. Als sie schließlich den blauen Kristallspeicher in den Händen hielt, der die kompletten Pläne enthielt, war sie erleichtert und stolz zugleich.

Nun dieser Auszug aus der Geschichte ist genauso fiktiv wie die Handlung des Films „Der Plan“. Wie also komme ich zu der Behauptung, dass es einen Lebensplan gäbe?

Hierzu gab mir wieder einmal ein Umstand Hinweise, der wohl in meinem Plan stand, durfte ich doch dem Vortrag einer Frau lauschen, die dem interessierten Zuhörerkreis von den Palmblattbibliotheken in Indien erzählte. Sie einst auf Grund einer Fernsehsendung, in der über das Rätsel der Schicksalsaufzeichnungen auf Palmblättern berichtet worden war, in den frühen 90er Jahren nach Indien geflogen. Nachdem sie trotz all ihrer Skepsis erleben musste, dass alles, was in ihren Palmblättern stand, zutraf und auch alle Zukunftsaussagen mit der Präzision eines Uhrwerkes eintrafen, begann sie, sich ganz und gar dem Phänomen der Palmblattbibliotheken zu widmen.  Diese Frau heißt Annett Friedrich und organisiert heute sehr erfolgreich mit ihrem kleinen Reisebüro „Zeitreisen“ Flugreisen nach Indien zu den Palmblattbibliotheken.

Was aber ist das für ein Phänomen? Rudi Berner beschreibt es in seinem Buch „Auf ein Wort“ wie folgt:

Den dahingehenden Beweis, was Ihre persönliche Zukunft und Ihre bisher durchlebte Vergangenheit anbelangt,  finden Sie in Indien – in einer Palmblattbibliothek.
Vor 7.000 Jahren hat sich in Indien eine Gruppe seltsamer spiritueller Gestalten, die „Rishis“ genannt werden, anein ganz besonderes Werk gemacht. Die Rishis waren in der Lage, die Zukunft einzusehen, und sie haben diese Fähigkeit dazu benutzt, um das Leben von mehreren Millionen Menschen, die einst in der Zukunft (also zum Beispiel jetzt) leben werden, und die (gemäß dem vorbestimmten Lauf des Geschehens) den Weg in eine Palmblattbibliothek finden, schriftlich zu dokumentieren. Das heißt im Klartext: vor 7.000 Jahren wurde Ihr persönliches Leben mühsam in ein Palmblatt eingeritzt, und selbiges in einer Palmblattbibliothek in Indien archiviert. Aber, wie bereits aufgezeigt, nur dann, wenn Sie es in Ihrem Leben zustande bringen, so eine Palmblattbibliothek aufzusuchen. Klingt unglaublich nicht wahr? – Ist aber so! Da die Rishis in die Zukunft blicken konnten, wussten sie auch genau, wer, wann, welche Palmblattbibliothek aufsuchen wird, und ausschließlich deren Lebensläufe haben sie aufgezeichnet. Die Millionen von Lebensläufen sind wiederum in Millionen von getrockneten Stechpalmblättern eingeritzt, und zwar in der indischen Ur-Sprache „Sanskrit“ oder in „Alt-Tamil“. Beide Sprachen sind vom Aussterben bedroht, und werden nur noch von wenigen Menschen beherrscht. Die Palmblätter sind in speziellen Palmblattbibliotheken archiviert, von denen es – über den indischen Kontinent verstreut – zwölf Hauptbibliotheken und einige Nebenstellen gibt. So ein beschriebenes Palmblatt hat eine zeitlich begrenzte Lebensdauer von ca. 700 Jahren, deshalb müssen alt und brüchig gewordene Palmblätter neu geschrieben werden, damit der Fortbestand des Inhaltes (Lebenslauf eines Menschen) durch die Jahrtausende hindurch garantiert ist. Die Palmblattbibliotheken sind traditionell in Händen von Meistern, haben etliche speziell ausgebildete Angestellte, und werden von Generation zu Generation weitervererbt. Auch die Fähigkeit des Palmblattlesens (also das Beherrschen der alten Sprachen) sowie die Einhaltung des jeweiligen Rituals – das von Bibliothek zu Bibliothek verschieden ist – wird durch die Generationen hindurch weitergereicht und gelehrt. Wenn nun ein Mensch den Weg in so eine Bibliothek findet (bei einigen muss man sich langfristig anmelden), dann wird ihm sein persönliches Palmblatt vorgelesen, dieses Zeremoniell wird „Nadi-Reading“ genannt. Zuallererst muss jedoch Ihr persönliches Palmblatt unter vielen anderen erst einmal gefunden werden, in manchen Bibliotheken lagern bis zu einer halben Million solch beschriebener Palmblätter. Die Identifikation läuft von Bibliothek zu Bibliothek unterschiedlich ab, mal wird der erste Buchstabe des Vornamens und ein Daumenabdruck gebraucht, mal der vollständige Name sowie das Geburtsdatum, mal genügt das Geburtsdatum allein usw. Der Nadi-Reader (so nennt man denjenigen, der Ihnen Ihr Palmblatt vorliest) sucht daraufhin ein passendes Palmblatt heraus, das jedoch noch verifiziert werden muss. Er liest dabei Ihr Palmblatt an, stellt Ihnen einige Fragen, und es kristallisiert sich dann mehr oder weniger schnell heraus, ob es tatsächlich Ihr Palmblatt ist. Wenn nicht, dann sucht er ein anderes heraus, das geht solange, bis sicher gestellt ist, dass Ihr persönliches Palmblatt nun vorliegt. Es gibt Fälle, wo die Prozedur des Auffindens des richtigen Blattes auf Anhieb klappt, in anderen Fällen sind mehrere Palmblattanlesungen dazu nötig. Ist Ihr Palmblatt gefunden, dann liest Ihnen der Nadi-Reader zuerst Ihre Vergangenheit vor, und anschließend, falls Sie es wünschen, Ihre Zukunft. Der komplette Lebenslauf eines Menschen ist nicht auf einem einzigen Palmblatt aufgezeichnet, sondern in der Regel auf mehreren Blättern. Ist das erste Blatt einmal gefunden und verifiziert, dann stellt die Auffindung des Anschlussblattes keinerlei Problem für den Nadi-Reader dar.  Nachfolgend einige Beispiele von Informationen, die auf den Palmblättern niedergeschrieben sind oder sein können:

Vergangenheit:
- Der eigene Name sowie die Namen von nahe stehenden Personen (Ehepartner, Freund/Freundin, Eltern, Geschwister, leibliche Kinder, Adoptivkinder usw.).
- Situationen, Zuneigungen und Daten, die die Familie und nahe stehende Personen betreffen.
- Krankheiten, Unfälle, Todesfälle, Straftaten, Rechtsstreitigkeiten, Feinde.
- Finanzen, Beruf, Ausbildung, Talente, Fremdsprachen, Haus, Grundbesitz, sonstige markante, erworbene Güter.
- Auslandsreisen, Besuch von Tempeln und heiligen Stätten, Rückblick auf frühere Leben (Inkarnationen).

Zukunft:
- Zukünftige nahe stehende Personen, Heirat, Partnerwechsel, zukünftige Kinder.
- Zukünftige Krankheiten, Heilungshinweise, zukünftige Unfälle und Lebensgefahren, Problemlösungen.
- Zukünftiger beruflicher Werdegang, Finanzen, Ort- oder Landeswechsel, Auslandsreisen.
- Zukünftige Todesfälle nahe stehender Personen, Ort und genauer Zeitpunkt des eigenen Todes.
- Nächste Geburt (Inkarnation) oder Erreichung der Erlösung.

Sie sehen also, es kann auf so einem Palmblatt ganz mächtig und äußerst detailliert zur Sache gehen. Stellen Sie sich vor, Sie fahren in ein wildfremdes Land, gehen dort in eine Palmblattbibliothek, präsentieren dort Ihren Vornamen und einen Daumenabdruck, und kurze Zeit später liest man Ihnen Ihr bisheriges Leben vor. Und damit nicht genug, man fragt Sie anschließend auch noch, ob Sie auch Ihre Zukunft in Erfahrung bringen wollen. Nicht wenige Menschen (und gerade Besucher aus westlichen Ländern), die mit ihren Palmblättern konfrontiert worden sind, haben dahingehend zu kämpfen gehabt, die Situation seelisch zu verdauen. Es ist nämlich ein himmelweiter Unterschied, ob man von so einem Phänomen liest, wie Sie das gerade im Moment tun, oder ob man es am eigenen Leib erfährt. Wenn Sie die Erfahrung machen, dann wandelt sich Glauben zu Wissen, und Ihr Bewusstsein kann dadurch einen wahren Quantensprung vollziehen.“

Nun hatte ich auch die Gelegenheit mit mehreren Menschen zu sprechen, welche die Reise zu den Palmblattbibliotheken unternommen hatten. Sie bestätigten mir, dass es ein sehr einschneidendes prägendes Erlebnis ist, wenn der Nadi-Reader, der dich vorher noch nie gesehen hat, dein Leben aus einem konservierten Palmblatt lesend vor dir ausbreitet. Zufall? Wohl kaum. Okay, es mag dich vielleicht auch nicht ganz überzeugen, weil es auch kritische Berichte über die Palmblattbibliotheken gibt.

Rudi Berner geht in seinem weiteren Buch „Bewusstein und Logik“ sogar noch weiter, als nur zu behaupten, dass es einen vorgezeichneten Plan gibt. Er sagt, es gibt keinen freien Willen und bezieht sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, welche gezeigt haben, dass ein in den Synapsen des Gehirns gefasster Entschluss zu einem Tun in 300 Millisekunden gerechnet später registriert wurde als  das Bereitschaftspotenzial des Probanden gemessen wurde, welches in der Phase zwischen Entschluss und Ausführung liegt. Rudi Berner schreibt hierzu:

„Um die mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass der „freie Wille“ des Menschen von Freiheit ein ganzes Stück weit entfernt ist. Und zwar so weit, dass es ihn eigentlich gar nicht gibt!

Wie ist man denn zu dieser Erkenntnis gelangt?

Relativ einfach, denn man ist mittlerweile in der Lage, Aktivitäten (Wirkungsweisen!) des Gehirns, was Zugehörigkeit, Zeitlichkeit und Lokalität anbelangt, messtechnisch sehr genau zu erfassen und optisch darzustellen. Man ist hergegangen, und hat einer Testperson gesagt, dass sie einen spontanen Entschluss zu einer bestimmten Bewegung fassen soll. Das wäre zum Beispiel, wenn jemand sich spontan dazu entschließt, den rechten Arm anzuheben, und dies anschließend logischerweise auch ausführt. Beim Experiment wurde Folgendes gemessen: Erstens der Augenblick der Entscheidung, zweitens der Aufbau eines Bereitschaftspotenzials als Vorbereitung der Bewegung, und drittens der Zeitpunkt der Bewegung. Es zeigte sich, dass der bewusste Entschluss zur Handlung 200 Millisekunden vor dem Bewegungsbeginn auftrat, jedoch mehr als 300 Millisekunden nach dem Beginn des Bereitschaftspotenzials. Das Fazit derartiger Experimente ist derart heftig, dass man durchaus verstehen kann, warum man nicht so sehr daran interessiert ist, dass es publik wird, denn es lautet:

Wir tun nicht, was wir wollen, sondern wir wollen, was wir tun!

Dem der-ZEIT-igen bewussten SEIN verborgene Prozesse führen also zu Entscheidungen, für die es sich im Nachhinein (!) eine Begründung zurechtlegt, in der irrigen Annahme, selbst gehandelt zu haben!“

Zugegeben, diese These, es gäbe keinen freien Willen, ist nur schwer verdaubar. Ich erwarte auch gar nicht, dass du es akzeptierst, denn letztlich stand es auch im Plan, dass du das hier überhaupt lesen solltest. Damit bist du auch schon viel weiter als manch anderer Mensch, der immer noch in seiner ganz persönlichen Matrix steckt. Ich kann nur sagen, dass in den sogenannten Fantasysstreifen aus Hollywood viel mehr Wahrheiten stecken, als wir uns das vorstellen können.

Ich lasse dich jetzt mit deinen Überlegungen allein und das läuft letztlich auch nach Plan.

PS: Ich habe mir sagen lassen, dass du zumindest deine Zahnpastassorte noch aussuchen darfst ;-)

Rechtlicher Hinweis:
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